Posts mit dem Label Putin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Putin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

17 Januar 2020

Putins Falle für Polen

1
Polen und Juden

Neulich sagte Lech Wałęsa, der vielleicht berühmteste der lebenden Polen der Welt:


"Warschau hätte den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz einladen und unverblümt sagen sollen, dass die Russen das Konzentrationslager befreit hätten."

Das stimmt. Das hätte es, hat aber nicht gemacht. Wenn man nun in den polnischen Zeitungen der letzten Wochen blättert, wird einem klar: Putins Worte übers "antisemitische Schwein" haben den polnischen Nerv getroffen. Die Wahrheit gesagt zu gekommen, hat sich Warschau im Laufe der Zeit wohl abgewöhnt. Die polnische Reaktion als Schock zu bezeichnen, wäre sicher zu milde formuliert. Selbst die Polen sehen es ein, dass sie in Putins Falle geraten sind.

Und aus dieser Falle gibt es keinen Ausweg: Die fehlende polnische Reaktion auf Putins Worte würde zwangsläufig die Zustimmung bedeuten. Jede Antwort wäre aber als Selbstanzeige einzustufen. Das Land ist nun total deprimiert. Aber das ist ja erst der Anfang.

Neulich hat Herr Wolodin, der Sprecher der Staatsduma, nochmals eins drauf gesetzt, indem er schon wieder mit Skeletten im polnischen Schrank rasselte. Er sagte, dass das faschistische Deutschland in Polen mehr als drei Millionen Juden ausrottete. Dabei bezeichnete er diese Zahl als schrecklich:
"Ausgerechnet in Polen wurde der größte Teil des jüdischen Volkes in ganz Europa vernichtet. Und das ist kein Zufall, denn in Polen wurden Hunderte von Konzentrationslagern errichtet, wo Juden, Slawen und Kriegsgefangene anderer Nationalitäten gezielt eliminiert wurden. Dies wurde zum großen Teil durch die Vorkriegsatmosphäre in Polen sowie durch die Position der polnischen Führung begünstigt, die die antisemitischen Gefühle in der Gesellschaft anheizte und den Boden für den anschließenden Völkermord, den Holocaust, schuf. Dafür muss sich die heutige polnische Führung bei Juden und der ganzen Welt entschuldigen.“
Das ist eine ziemlich klare Stellungnahme, die die Polen langsam aus Opfern zu den Henkern macht. Und das hat - historisch gesehen - eigentlich auch seine Richtigkeit.

Aber am meisten strapaziert die Polen das vierte Welt-Holocaust-Forum "Leben für mein Volk", das bald in Israel stattfindet. Der polnische Präsident Andrzej Duda nimmt an diesem Forum nicht teil, weil Wladimir Putin zum Hauptredner in Yad Vashem ernannt wurde, wo die Trauerfeier abgehalten wird. Wie eine Warschauer Zeitung dazu trefflich schreibt, nach Putins Rede bliebe dem polnischen Präsidenten nichts übrig, als den Saal zu verlassen. Also am besten den Saal erstmal nicht zu betreten.

Wir wissen nicht, worüber genau Putin dort sprechen wird. Vielleicht wird er erzählen, wie die meisten Sobibor-Ausbrecher von der polnischen Bevölkerung gemein an Deutsche ausgeliefert wurden. Oder dass dem von Polen hoch gepriesenen "Wunder an der Weichsel" von 1920, der Angriff Pilsudskis auf die Ukraine im Jahr 1919 vorausging. Oder dass Hitler, als er 1939 Krakau eroberte, am Grab des polnischen Marschalls eine Ehrenwache aufstellen ließ.

Für polnische Ohren kommt auf jeden Fall nichts Erfreuliches aus Putins Rede. Das Schlimmste ist es aber aus der polnischen Sicht, dass diese Wahrheit nicht nur polnisches Ohr sondern die ganze Welt hören wird. Und keine Resolutionen des polnischen Sejms werden das verhindern können.

Dieser Informationskrieg wurde nicht von Russland angefangen. Er muss aber von Russland zu Ende gebracht werden.

Quelle
Weiter »

23 Juni 2019

Der Anfang

1
Putin in Dagestan
Hier ist eine eher seltene bzw. ziemlich in Vergessenheit geratene (Tisch-)Rede von Putin, die aus dem Jahr 1999 stammt.

Sie wurde offensichtlich mehr oder weniger spontan in einem Militärzelt irgendwo im kaukasischen Dagestan gehalten. Damals war Putin noch Ministerpräsident, und die Lösung des kaukasischen Problems war für ihn eine Art Feuertaufe vor seinen ersten Präsidentschaftswahlen.

Demnach war die Rede ursprünglich einer konkreten Region und Situation gewidmet. Doch auch in 20 Jahren scheinen diese Worte an Aktualität leider kaum eingebüßt zu haben – jetzt aber im globalen Maßstab.


Weiter »

11 Februar 2019

Der lange Staat Putins

1
Putinismus
Am 11. Februar wurde in einer Moskauer Zeitung ein Artikel "Der lange Staat Putins" von Wladislaw Surkow, dem "Demiurg des Kremls", veröffentlicht. Nun werden die Thesen des Artikels in Russland heftig und kontrovers diskutiert. Und die Leser des RF-Blogs haben die Möglichkeit, sich mit diesem Artikel in deutscher Übersetzung vertraut zu machen.

***
„Es scheint nur, dass wir eine Wahl haben“. Das sind die Worte, die in ihrer Tiefe und Kühnheit überaus markant sind. Ausgesprochen wurden sie vor 15 Jahren. Heute sind sie vergessen und werden nicht mehr zitiert. Aber das, was wir vergessen, beeinflusst uns viel mehr, als das, woran wir uns noch erinnern. So funktionieren Gesetze der Psychologie. Diese Worte, die weit über den ursprünglichen Kontext hinausgingen, wurden zum ersten Axiom der neuen russischen Staatlichkeit, zum Axiom, auf dem sich nun alle Theorien und Praktiken der aktuellen Politik basieren.

Die Illusion der Wahl ist die wichtigste der Illusionen und der wichtigste Trick der westlichen Lebensweise und der westlichen Demokratie, die sich schon seit langem eher den Ideen von Barnum als dem Cleisthenes verschrieben hat. Die Ablehnung dieser Illusion zugunsten des Realismus der Prädestinierung veranlasste unsere Gesellschaft, zunächst über ihre eigene, souveräne Version der demokratischen Entwicklung nachzudenken und dann das Interesse an Diskussionen darüber zu verlieren, was Demokratie sein sollte, und ob sie prinzipiell existieren sollte.

Die Wege des freien Staatsaufbaus öffneten sich, und zwar nicht durch importierte Chimären, sondern durch die Logik historischer Prozesse und damit durch die "Kunst des Möglichen". Ein unmöglicher, unnatürlicher und gegengeschichtlicher Zerfall Russlands wurde gestoppt, wenn auch mit Verspätung. Nachdem Russland vom Niveau der UdSSR bis zum Niveau der Russischen Föderation hinuntergerutscht war, hörte es auf zu kollabieren. Es begann sich zu erholen und kehrte schließlich zu seinem natürlichen und einzig möglichen Zustand einer großen, wachsenden und zusammenwachsenden Gemeinschaft der Nationen zurück. Die unbescheidene Rolle unseres Landes in der Weltgeschichte erlaubt es uns nicht, die Bühne zu verlassen oder in der Menge zu schweigen. Sie verspricht keine Ruhe und gibt einen unruhigen Charakter der hiesigen Staatlichkeit vor.

Also existiert der russische Staat weiter, jetzt aber nach einem neuen Typ, den wir bis jetzt noch nicht kannten. Dieser Staatstyp kam in der Mitte der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts zustande. Er ist noch bei weitem unerforscht, aber seine Originalität und Lebensfähigkeit liegen auf der Hand. Stresstests, die dieser Staat bereits bestanden hat und weiter besteht, zeigen, dass ein solches organisch gebildetes Modell der politischen Struktur in den nächsten nicht nur Jahren, sondern auch Jahrzehnten und höchstwahrscheinlich für das gesamte kommende Jahrhundert ein wirksames Mittel zum Überleben und zur Erhebung der russischen Nation sein wird.

Also kennt die russische Geschichte vier wesentliche Staatsmodelle, die nach den Namen ihrer Schöpfer bezeichnet werden können: der Staat von Iwan dem Dritten (Großherzogtum / Königreich Moskau und ganz Russland, XV - XVII. Jahrhundert); der Staat von Peter dem Großen (Russisches Reich, XVIII - XIX Jahrhunderte); der Staat von Lenin (Sowjetunion, 20. Jahrhundert); Putins Staat (Russische Föderation, XXI Jahrhundert). Von den Menschen des langen Willens (nach Gumilews Ausdrucksweise) geschaffen sicherten diese riesigen politischen Maschinen, die sich nacheinander ablösten und im Laufe der Jahrhunderte repariert und angepasst wurden, eine hartnäckige Aufwärtsbewegung für die russische Welt.

Putins große politische Maschine gewinnt erst jetzt an Schwung und stellt sich auf ein langes, schwieriges und interessantes Wirken ein. Die volle Auslastung dieser Maschine ist nicht einmal in Sicht. Aber auch in vielen Jahren bleibt Russland immer noch Putins Staat, so wie sich das moderne Frankreich immer noch die Fünfte Republik von de Gaulle nennt, so wie die Türkei sich immer noch auf Atatürks Sechs-Pfeile-Ideologie stutzt, und so wie die Vereinigten Staaten sich immer noch auf die Gestalten und Werte der halb legendären Gründerväter zurückbesinnen.

Es bedarf einer gedanklichen Verarbeitung und Beschreibung des Regierungssystems von Putin, sowie des gesamten Ideenkomplexes und der Dimensionen des Putinismus als Ideologie der Zukunft. Das Wort Zukunft ist hierbei ausschlaggebend, denn der echte Putin ist kaum ein Putinist, genauso wie Marx kein Marxist war, und vielleicht hätte Marx nie ein Marxist werden wollen, wenn er erfahren hätte, was der Marxismus tatsächlich ist. Wie auch immer ist die obengenannte gedankliche Verarbeitung für alldiejenigen notwendig, wer nicht Putin heißt, gern aber wie Putin sein möchte. Das braucht man, um seine Methoden und Ansätze in die Zukunft auszusenden.

Die Beschreibung sollte nicht im Stil von zwei Propaganda-Arten (der „unsrigen“ und „nicht unsrigen“) ausgeführt werden, sondern in einer Sprache, die sowohl russische als auch antirussische offizielle Stellen als mäßig ketzerisch empfinden würden. Eine solche Sprache kann für ein ziemlich breites Publikum akzeptabel sein. Und das ist auch nötig, weil das in Russland entstandene politische System nicht nur für eine innenrussische Zukunft geeignet ist. Es hat eindeutig ein erhebliches Exportpotenzial. Die Nachfrage nach diesem System oder seinen einzelnen Bestandteilen ist bereits vorhanden, seine Methoden werden untersucht und teilweise übernommen. In vielen Ländern ahmen ihn sowohl regierende als auch oppositionelle Gruppen nach.

Ausländische Politiker unterstellen Russland die Einmischung in Wahlen und Referenden auf der ganzen Welt. Die Realität ist aber noch schlimmer: Russland mischt sich direkt in deren Gehirne ein, und die betroffenen Personen wissen nicht mehr, was sie nun mit ihrem von Russland modifizierten Bewusstsein anfangen sollen. Seitdem unser Land nach den unglücklichen 90er Jahren auf ideologische Kredite verzichtete, und stattdessen eigene Sinnbilder zu produzieren begann, sowie zur Informationsoffensive gegen den Westen wechselte, begannen europäische und amerikanische Experten immer häufiger falsche Prognosen zu generieren. Paranormale Vorlieben des Elektorats machen diese Experten stutzig und wütend. Völlig verwirrt berichten sie nun über den Einfall des Populismus. Diese Formulierung ist schon in Ordnung, solange man keine bessere hat.

Währenddessen ist das Interesse der Ausländer am russischen politischen Algorithmus nachvollziehbar, denn es gibt bekanntlich keinen Propheten in seiner Heimat, und alles, was ihnen heute passiert, wurde von Russland seit langem vorhergesagt.

Als alle noch nach der Globalisierung verrückt und von einer flachen Welt ohne Grenzen dümmlich begeistert waren, erinnerte Moskau deutlich daran, dass die Souveränität und nationale Interessen immer noch von Bedeutung sind. Damals wurden wir beschuldigt, an all diesen angeblich altmodischen Dingen naiv zu kleben. Man hat uns belehrt, die bemoosten Werte des 19. Jahrhunderts wegzuschmeißen, und tapfer in das einundzwanzigste Jahrhundert zu marschieren, wo ja keine souveränen Nationen und Nationalstaaten mehr existieren sollten. Aber im einundzwanzigsten Jahrhundert läuft alles bis jetzt eben nach dem russischen Szenario. Der englische Brexit, das amerikanische Great-Again, eine migrationsbedingte europäische Umzäunung. Das sind nur einige Punkte aus der langen Liste der Deglobalisierung, Resouveränisierung und des Nationalismus.

Als das Internet an jeder Ecke als unantastbarer Raum der uneingeschränkten Freiheit gelobt wurde, wo jeder angeblich alles Mögliche tun kann, und wo angeblich alle gleich sind, kam die ernüchternde Frage aus Russland zu der betrogenen Menschheit: „Und wer sind wir in diesem weltweiten Netz: Spinnen oder Fliegen?“ Heute sind alle - einschließlich der freiheitsliebenden Bürokratien - tüchtig am Netzentwirren, und zwischendurch unterstellt man auch noch Facebook die Duldung ausländischer Interventionen. Einst freier virtueller Raum, hochgepriesen als Prototyp des kommenden Paradieses, wird heute von Cyberpolizei, Cyberkriminalität, Cybertruppen, Cyberspionen, Cyberterroristen und Cybermoralisten kontrolliert.

Als die Hegemonie des "Hegemons" von niemandem mehr bestritten wurde, der große amerikanische Traum von der Weltherrschaft beinahe erfüllt, und das Ende der Geschichte mit der abschließenden Bemerkung "Völker schweigen" von vielen klar sichtbar war, unterbrach die Münchner Rede Putins die Stile. Damals klang sie durchaus dissidentisch. Heute ist alles, was Putin sagte, selbstverständlich geworden: Jeder, einschließlich der Amerikaner, ist mit Amerika unzufrieden.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein wenig bekannter Begriff „derin devlet“ aus dem türkischen politischen Wörterbuch von amerikanischen Medien repliziert, als „deep state“ ins Englische übersetzt und von unseren Massenmedien übernommen. Der Terminus bedeutet eine starre, absolut undemokratische Netzwerkorganisation der wirklichen Machtstrukturen, die sich hinter den äußeren, exponierten demokratischen Institutionen verbergen. Ein Mechanismus, der in der Praxis durch Gewalt, Bestechung und Manipulation wirkt und tief unter der Oberfläche der Zivilgesellschaft verborgen ist.

Die Amerikaner, die den unangenehmen "tiefen Staat“ in ihrem Land entdeckt haben, waren jedoch nicht besonders überrascht, weil sie sowas irgendwie schon lande ahnten. Es gibt doch deep net und dark net, warum also nicht deep state oder sogar dark state? Aus den Tiefen und dem Finsternis dieser nichtöffentlichen und nicht proklamierten Macht tauchen die hellen Spiegelungen der Demokratie auf, die dort für die Massen gebastelt werden: die Illusion der Wahl, das Gefühl der Freiheit, das Gefühl der Überlegenheit usw.

Misstrauen und Neid, die von der Demokratie als vorrangige Quellen sozialer Energie genutzt werden, führen unweigerlich zu einer Absolutierung der Kritik und zu einer Zunahme des Angstgefühls. Haters, Trolle und böse Bots bildeten eine schrille Mehrheit, die die ehrenvolle Mittelschicht, die vorher einen völlig anderen Ton angab, aus der beherrschenden Stellung verdrängte.

Nun glaubt niemand mehr an die guten Absichten der Politiker. Man beneidet sie, darum werden sie für bösartige, listige Menschen, sogar für Schurken gehalten. Berühmte politografische TV-Serien zeigen naturalistische Bilder vom trüben Alltag des Establishments.

Einen Schurken darf man nicht allzu weit gehen lassen, aus dem einfachen Grund, weil er eben ein Schurke ist. Und wenn überall (vermutlich) nur Schurken sind, muss man sie durch andere Schurken im Zaum halten. Genauso wie die Keile, treibt ein Schurke den anderen... Es gibt eine breite Palette von Schurken und komplizierten Regeln, die dazu dienen sollen, den Kampf der Schurken untereinander auf ein mehr oder weniger gezieltes (unentschiedenes) Ergebnis zu reduzieren. So entsteht das wohltuende System der Kontrolle und des Gleichgewichts - das dynamische Gleichgewicht der Niedrigkeit und der Gier, die Harmonie der Trickserei. Aber sobald ein Spielverderber auftaucht, der sich disharmonisch benimmt, eilt der wachsame, tiefe Staat zur Rettung und zieht den Abtrünnigen mit einer unsichtbaren Hand in die Dunkelheit.

Dieses vorgeschlagene Bild der westlichen Demokratie ist nicht wirklich gruselig, denn es reicht aus, den Blickwinkel ein bisschen zu ändern, und die Welt wird wieder seelensgut. Aber ein gewisses Nachgeschmack bleibt irgendwie doch, darum fängt der westliche Bürger an sich umzuschauen, um andere Existenzmuster zu finden. Und eines Tages entdeckt er Russland.

Unser System sieht bestimmt nicht eleganter aus, aber ehrlicher. Obwohl „ehrlicher“ nicht unbedingt mit „besser“ gleichbedeutend ist, besitzt dieses Wort doch einen gewissen Reiz.

Der russische Staat ist weder tief noch seicht. Es ist gänzlich in allen seinen Teilen und äußeren Erscheinungen. Seine brutalsten Konstruktionen sieht man direkt an der Fassade ohne jegliche architektonische Exzessen. Die russische Bürokratie trickst die Bürger nur schlampig aus, mit klarem Verständnis dass „sowieso alle alles verstehen“.

Eine hohe innere Spannung der Staat, die aus Notwendigkeit der Kontrolle über riesige heterogene Territorien folgt, sowie der ständige Verbleib im geopolitischen Kampf, machen die militärpolizeilichen Funktionen des Staates wichtig und entscheidend. Traditionell werden diese Funktionen nicht verborgen. Ganz im Gegenteil werden sie zur Schau gestellt. Denn Russland wurde nie von Kaufleuten und Liberalen regiert (fast nie, Ausnahmen: einige Monate im Jahr 1917 und ein paar Jahre in den 90er), die die Kriegsführung weniger wichtig als den Handel betrachten, und alles „Polizeiliche“ per se leugnen. Es gab in der russischen Elite niemanden, der die Wahrheit mit Illusionen verhüllte und die immanenten Eigenschaften des Staates, sich zu verteidigen und anzugreifen, schüchtern in den Hintergrund drängte und tief versteckte.

Es gibt keinen tiefen Staat in Russland, er ist vor aller Augen, aber es gibt ein tiefes Volk.

Die Elite glänzt auf der Oberfläche, Jahrhundert für Jahrhundert. Sie involviert das Volk aktiv in einige ihrer Aktivitäten: Parteiversammlungen, Kriege, Wahlen, wirtschaftliche Experimente. Das Volk beteiligt sich zwar daran, jedoch etwas distanziert. Es taucht kaum an der Oberfläche und lebt in seinen eigenen Tiefen ein völlig anderes Leben. Diese zwei Leben einer Nation (in der Tiefe und auf der Oberfläche) bewegen sich mal in der entgegengesetzten, mal in der gleichen Richtung. Sie werden aber nie zu einer Einheit.

Das tiefe Volk hat es faustdick hinter den Ohren. Es ist unerreichbar für soziologische Umfragen, Kampagnen, Bedrohungen und andere direkte Untersuchungs- und Einflussmethoden. Das Verständnis darüber, wer das russische Volk eigentlich ist, was es so denkt und was es will, kommt oft zu plötzlich und zu spät, und manchmal auch nicht zu denen, die damit etwas anfangen können.

Es gibt kaum Sozialwissenschaftler, die es wagen, genau zu bestimmen, ob das tiefe russische Volk zahlenmäßig der Gesamtbevölkerung gleich ist, oder nur ein Teil davon darstellt, und wenn ja, welchen Teil genau. In verschiedenen Zeiten hielt man mal Bauern, mal Proletarier, mal Parteilose, mal Hipster für das tiefe russische Volk. Man suchte nach ihm, man versuchte ins Volk einzutauchen. Man hielt es für gotttragend, und auch nicht. Es gab Zeiten, wo man sicher war, das dieses Volk gar nicht gibt. Darauf folgten galoppierende Reformen ohne Rücksicht auf das russische Volk, die dann katastrophal endeten, und die Reformer schnell zur Einsicht brachten, dass das tiefe Volk doch existiert. Dieses Volk gab schon mal dem Druck seiner eigenen oder fremden Invasoren nach, kehrte aber immer wieder zurück.

Die gigantische Supermasse des tiefen russischen Volkes generiert eine unwiderstehliche Wucht der kulturellen Gravitation, die die Nation zementiert und die Elite zurück zum Heimatland zieht / drückt, sobald sie kosmopolitisch aufzuschweben versucht.

Der Volkscharakter geht der Staatlichkeit voraus, gestaltet ihre Form, begrenzt die Fantasien der Theoretiker und zwingt Praktiker nach bestimmten Regeln zu handeln. Er ist ein kräftiger Anziehungspunkt, zu welchem ausnahmslos alle politischen Leitbahnen führen. Egal wie man Russland regiert, ob konservativ, sozialistisch oder liberal, schlussendlich kommt man auf das Wichtigste zu. Und zum Wichtigsten kommen wir nun.

Das tiefe russische Volk zu hören und zu verstehen, und entsprechend zu handeln ist eine ziemlich einzigartige und wichtige Eigenschaft des Putin-Staates. Dieser Staat ist dem Volk adäquat und somit gegen zerstörerische Überlastungen des geschichtlichen Gegenstroms geschützt. Das macht ihn effektiv und dauerhaft.

In dem neuen System erfüllen alle Institutionen die Hauptaufgabe, die darin besteht, eine vertrauliche Kommunikation zwischen dem Staatsoberhaupt und den Bürgern sicherzustellen. Diverse Gewalten laufen bei der führenden Persönlichkeit zusammen. Sie erfüllen ihre Funktionen nur, solange sie die Kommunikation zwischen dem Volk und dem Oberhaupt gewährleisten. Daneben existieren auch informelle Kommunikationswege, die an den Elite-Gruppen vorbeilaufen. Und falls Dummheit, Rückständigkeit oder Korruption diese Kommunikation stören, werden energische Maßnahmen ergriffen, um die Verständigung wiederherzustellen.

Die aus dem Westen übernommene mehrschichtige politische Strukturen werden manchmal als teilweise rituell betrachtet, um halt "wie die anderen“ zu sein, damit die Unterschiede in unserer politischen Kultur unseren Nachbarn nicht so sehr auffallen, sie nicht irritieren und nicht verängstigen. Sie sind wie ein Kleid, in dem man ausgeht. Aber zu Hause ist man eben zu Hause, und jeder weiß, was man so anhat.

Im Wesentlichen vertraut die Gesellschaft aber nur dem Staatsoberhaupt. Ob das am Stolz des nicht eroberbaren Volkes liegt, oder ist das ein Wunsch, die Wege der Wahrheit zu begradigen, oder etwas anderes, ist schwer zu sagen, aber dies ist eine Tatsache und zwar keine neue Tatsache. Neu ist aber, dass der Staat diese Tatsache nicht ignoriert, und sie bei seinen Entscheidungen berücksichtigt.

Es wäre jedoch eine Vereinfachung, dieses Thema auf den berüchtigten "Glauben an den guten Zaren" zu reduzieren. Das tiefe Volk ist alles andere als naiv. Die Barmherzigkeit hält es kaum für eine Zarentugend. Eher könnte das tiefe russische Volk über das richtige Staatsoberhaupt das sagen, was Einstein über den Gott sagte: „Anspruchsvoll, aber nicht bösartig“.

Das moderne Modell des russischen Staates beginnt mit dem Vertrauen und basiert darauf. Dies ist der grundlegende Unterschied zum westlichen Modell, wo Misstrauen und Kritik gefördert werden. Dies ist auch seine Stärke.

Unser neuer Staat wird im neuen Jahrhundert eine lange und glorreiche Geschichte haben. Er bleibt stabil. Er wird nach seinem Ermessen handeln, er wird Preise in der obersten Liga des geopolitischen Kampfes erhalten und behalten. Früher oder später müssen alle, die von Russland eine "Verhaltensänderung" fordern, dies akzeptieren. Denn es scheint nur, dass sie eine Wahl haben.

Quelle

Weiter »

04 Oktober 2018

Putin erstaunt

4
Putin und Flüchtlinge

Laut dem Bericht der staatlichen russischen Presseagentur zeigte (und äußerte) sich Wladimir Putin beiläufig während des Treffens mit dem österreichischen Kanzler Kurz ziemlich erstaunt über die Situation mit Flüchtlingen in Deutschland und der EU. 

„Flüchtlinge aus dem Nahen Osten bekommen in Deutschland Sozialhilfe, die dreimal so hoch wie Gehälter in ihrer Heimat ist. Darum ist es wohl kaum zu erwarten, dass sie nach Hause zurückkommen wollen“, meinte der russische Präsident: „Das ist aber die Sache der Europäischen Union“.

„Ja, ich habe es mir von meinen Kollegen sagen lassen, dass diejenigen, die bereits nach Deutschland kamen und dort es sich als Sozialhilfeempfänger gemütlich machten, wahrscheinlich nicht mehr heimkehren möchten. Das ist aber eure Sache, wenn ihr bereit seid, große Sozialhilfe-Beträge an Flüchtlinge aus dem Nahen Osten oder Afrika auszuzahlen. Aber warum sollen diese Leute dann zu Hause hocken? Als Gehalt bekommen sie in ihrer Heimat doch dreimal weniger als eure Sozialhilfe“, sagte Putin zum Abschluss der Verhandlungen mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz.

Nach seinen weiteren Worten könnte man aber die Personen, die sich in den Flüchtlingslagern befinden, durchaus heimkehren lassen, damit sie keine zusätzliche Belastung als potentielle Migranten in der EU darstellen: „Aus meiner Sicht ist das doch offensichtlich. Das liegt ja regelrecht auf der Hand“, fügte Putin hinzu.

Quelle

Weiter »

02 Juli 2018

Wegweisende Erlasse

1
Ehrentitel in der russischen Armee
Der russische Präsident Wladimir Putin unterschrieb neulich Erlasse über Verleihung von Ehrentiteln an einige russische Armeeeinheiten.

Das Ziel der Verleihung sei "die Wahrung der glorreichen militärischen historischen Traditionen, die Erziehung der Armeeangehörige im Geiste der Vaterlandstreue und der Hingabe beim Militärdienst“.

Die Namen der ukrainischen und europäischen Städte bzw. Landschaften in den neuen Ehrentiteln russischer Armeeeinheiten würden der Erinnerung an deren Teilnahme an der Befreiung entsprechender Ortschaften während des 2. Weltkrieges (in Russland auch der Große Vaterländische Krieg genannt) dienen.

So bekommt das 6. Panzerregiment der russischen Armee den Ehrentitel "Garderegiment von Lemberg".
Das 68. Panzerregiment wird zum "Garderegiment Schitomir-Berlin" (Schitomir ist eine Gebietsstadt in der Ukraine).
Das 163. Panzerregiment trägt nun den Titel "Garderegiment von Neschin" (Neschin ist eine Stadt in der Zentralukraine).

Außerdem gibt es in der russischen Armee ab heute:

die 90. Panzer-Gardedivision  "Witebsk-Nowgorod" (Witebsk ist eine Gebietsstadt im östlichen Weissrussland);
das 856.  Artillerie-Garderegiment "Kobrin" (Kobrin ist eine Stadt im westlichen Weissrussland);
das 102. motorisierte Regiment "Slonim-Pommern" (Slonim ist ebenfalls eine weissrusische Stadt);
das 400. Artillerieregiment heißt nun "Siebenbürgen";
die 144. motorisierte Schützendivision nennt sich "Jelnja" (die Stadt im Gebiet Smolensk);
die 150. motorisierte Schützendivision tragt nun den Namen "Idriza-Berlin" (Idriza ist eine Stadt im Gebiet Pskow) und
das 933. Flugabwehr-Raketen-Regiment heißt ab jetzt "Verchnedneprowsk" (die Stadt in der Zentralukraine).

Quelle
Weiter »

15 Juni 2018

Wertvorstellungen

1
Putins Werte

"Fachkenntnisse zu erwerben ist nicht einfach, aber im Vergleich mit der Erziehung ist das doch zweitrangig. Der Mensch muss sich selbst adäquat empfinden, aber auch mit seinen Freunden, seiner Familie, seinem Land gebührend umzugehen wissen. Das sind absolut grundlegende Dinge. Nur wenn sich der Mensch auf dieses Fundament stützt, kann man erwarten, dass er zu einer in jeder Hinsicht vollwertigen Person wird."
W. Putin



* Das ist eine Zitat-Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche.
Weiter »

08 März 2018

Die Frage

2



Der Ausschnitt aus einem Fernsehinterview mit Wladimir Putin. Mit russischen Untertiteln.










Weiter »

17 November 2017

Brief an Putin

7
Putin und Russlanddeutsche
Russisches (nach einigen Angaben kremlnahes) Internet-Portal Slovodel berichtet über einen Brief, den kinderreiche Familien der Russlanddeutschen an Wladimir Putin schutzsuchend gerichtet haben.

In diesem Brief sprechen die Autoren im Namen zahlreicher Russlanddeutscher, die sowohl ursprünglich aus der UdSSR stammen, als auch bereits in Deutschland geboren wurden.

Die Autoren erklären, dass sie aus Deutschland fliehen mussten, denn es bestehe dort die reale Gefahr der Zerstörung ihrer Familien und der Einziehung ihrer Kinder durch deutsche Behörden, weil die Eltern ihre Kinder in der russischen Sprache und Kultur, nach ihrem Gewissen und eigenen religiösen Überzeugungen erzogen hätten.

Im Brief wird weiterhin behauptet, dass die Zugehörigkeit zur russischen Kultur die Russophobie und Verfolgung von Russlanddeutschen in der BRD verursache. Um Familien zu retten, hätten sie, so die Briefautoren, samt Kindern Deutschland fluchtartig verlassen und dabei ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen müssen.

Die russlanddeutschen Flüchtlinge seien überzeugt, dass es in Deutschland ein verheerendes juveniles System in Form von Jugendämtern gebe, das unbegrenzte Macht über Familien mit Kindern hat:

„Jeder Versuch, eigene Familie zu schützen, und das Recht auf die familiäre Kindererziehung zu verteidigen, endet in Deutschland katastrophal: Kinder werden weggenommen, und die Eltern insofern sanktioniert, dass die Kommunikation mit den eigenen Kindern vollkommen unterbrochen wird. So ergeht es jedem Bürger, der es nur wagt, gegen das System aufzutreten. Darum sind viele Eltern psychisch am Ende, sie können den ständigen Stress nicht verkraften. Oft begehen solche Eltern Selbstmord.“

Russophobie in Deutschland hätte in den letzten Jahren – besonders nach den Ereignissen auf der Krim und in der Ostukraine – ein kolossales Niveau erreicht, und die negative Haltung gegenüber allen in Deutschland lebenden russischsprachigen Familien mit Kindern würde sich ständig zuspitzen. Russischsprachige Kinder würden in der Schule gemobbt, was bei ihnen häufige Nervenzusammenbrüche verursachen würde. Die Eltern hätten aber Angst, sich darüber offen zu beschweren, denn als eine staatliche Gegenreaktion könnten ihre Kinder einfach weggenommen werden.

Die Briefautoren nennen Russland „das letzte europäische Land, wo das Recht auf traditionelle Kindererziehung, Gewissens- und Religionsfreiheit respektiert wird“. Sie bekräftigen ihre Bereitschaft, auf die deutsche Staatsbürgerschaft zu verzichten und bitten den russischen Präsidenten um Unterstützung bei der „Erlangung des Asyls in Russland aus humanitären Gründen“.

Quelle nicht mehr online
https://slovodel.com/503937-russkaya-semya-iz-germanii-napisala-otkrytoe-pismo-putinu
Weiter »

31 Oktober 2017

Biologischer Krieg gegen Russland?

3
Biologische Proben in RusslandWährend der gestrigen Sitzung des russischen Rates für Menschenrechte hat Wladimir Putin eine durchaus sensationelle Erklärung gemacht:

„Es gibt gewisse Organisationen, die das biologische Material unserer Bürger im ganzen Land sammeln, und zwar in verschiedenen ethnischen und geographischen Gemeinschaften der Russischen Föderation. Es stellt sich nun die Frage, wozu diese gezielte und professionelle Arbeit geleistet wird. Wir stehen damit eindeutig im Mittelpunkt des großen Interesses. Aber wir brauchen natürlich keine Angst zu haben. Sie können machen, was sie wollen. Wir müssen jedoch das tun, was zu tun ist.“

Eigentlich wird das Biomaterial von Wissenschaftlern und Forschern auf der ganzen Welt gesammelt, aber dabei geht es meistens nicht um menschliche Proben. Allerdings haben diverse Massenmedien bereits vor einigen Monaten berichtet, dass Pentagon beabsichtigt, Proben der Ribonukleinsäure (RNS) von europoiden Russen zu kaufen. Das Ziel solcher Einkäufe ist unklar. In den Medien gab es lediglich Hinweise auf einen nicht näher definierten Vertrag der US-Luftwaffe, der angeblich auf der Webseite der amerikanischen Regierungskäufe zu finden war.

Nach der Expertenmeinung sind das alles äußerst besorgniserregende Signale.

Der FSB-General a.D. Alexander Michajlow:

„Das Thema ist durchaus ernst zu nehmen. Und die Tatsache, dass der Präsident dieses Thema nun öffentlich artikuliert, bedeutet, dass entsprechende Aktivitäten nun in eine aktive Verwirklichungsphase übergehen.

Die Theorie der Züchtung einer neuen Rasse ist nicht neu. Damit beschäftigte man sich auch früher, zum Beispiel in dem faschistischen Deutschland. Hier geht es aber - aller Wahrscheinlichkeit nach - um die Schaffung eines Systems der Einwirkung auf den Menschen auf der zellulären bzw. Chromosomenebene.

Der Begriff der „rätselhaften russischen Seele“ ist ja im Westen seit langem geläufig. Die Seele ist aber immateriell. Dagegen stellt eine biologische Probe ein durchaus realistisches Werkzeug zur Beeinflussung des menschlichen Körpers dar.

Es ist nämlich kein Geheimnis, dass es Rassen gibt, für welche gewisse Bedingungen tödlich sind.
Zum Beispiel ist der Alkohol für manche nördliche Völker schädlich, weil er in ihren Körpern nicht abgebaut wird. Also ist die Gefahr wirklich da. Wenn jemand möchte, den Krieg auf dem genetischen Niveau zu führen, dann kann das Sammeln von Bioproben kolossale Verluste für die Gegenseite verursachen.

Die Erklärung des Präsidenten soll als eine wichtige Vorwarnung an Amerikaner interpretiert werden.
Denn wir passen ja auch auf, und solche Forschungen sind auch in Russland möglich. Dabei ist die Frage noch offen, wessen Forschungsergebnisse effektiver sind, wenn es mal hart auf hart kommen sollte."

Quelle
Weiter »

29 August 2017

Leserstimme

1
Artikel über Navalny
Vor einigen Tagen habe ich eine bemerkenswerte Nachricht per Kontaktformular bekommen.

Bemerkenswert in dieser Nachricht ist vor allem ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges Grammatikempfinden des Autors.

Inhaltlich hat die Botschaft allerdings nicht viel zu bieten:
Warum kein Artikel über Herr Navalny nur Putin Propaganda ? Deutschland unterstützt Herr Navalny ein richtiger Demokrat und hoffentlich nächste demokratische Präsident !!!
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXX | XXXXXXX.X@cdX.de
Wenn man sich die (ungetarnte) Unterschrift ansieht, dann könnte man denken, dass die Meldung von einem angesehenen Volksvertreter stammt.

Wenn man sich aber mit dem eigentlichen Text auseinandersetzt, möchte man gleich hoffen, dass es doch nur eine stümperhafte Provokation ist.

Oder geht heutzutage Beides zusammen in Deutschland? Das wäre aber wirklich bedauernswert.

Zum Inhalt gibt es hier tatsächlich nicht viel zu sagen. Heute nennt man ja alles, was einem nicht gefällt, „Putin Propaganda“. Nicht der Rede wert.

Was Navalny angeht, so scheint der Autor und angeblich ganz Deutschland, in dessen Namen er ja spricht, ohnehin Herrn Navalny und seine Zukunft viel besser zu kennen als die Russen einschließlich des Betreibers dieses Blogs. Also wäre ein Artikel zu diesem Thema reine Zeitverschwendung.
Weiter »

© Copyright

Blog Russischer Funker, www.rusfunker.com, 2017-2026. Unautorisierte Nutzung von Inhalten oder Teilen der Inhalte aus diesem Webblog ist ohne eine schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Auszüge können hingegen genutzt werden, jedoch nur mit einer eindeutigen Nennung der Quelle. Diese muss folgendermaßen stattfinden: Nennung des Autors, der Website inklusive einem Link zum Original-Artikel.