15.09.2018

Armes Lenchen, armes Deutschland...


Sowjetischer Wissenschaftsfilm
Dieser sowjetische Wissenschaftsfilm stammt aus dem Jahr 1971. 

Aber auch heute noch scheinen seine Erkenntnisse für die Mehrheit der Deutschen eine absolute Überraschung zu sein.

Schade eigentlich…



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10.09.2018

Köthen als Vorbote...

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Auf der Webseite der größten staatlichen russischen Nachrichtenagentur WGTRK, sowie in den Fernsehnachrichten gab es heute gleich mehrere Berichte zum Thema Köthen.

Erst zum späten Abend erschien dann der Artikel, der hier gekürzt in  deutscher Übersetzung kommt. 


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Die Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt. 26 000 Einwohner.

Dort auf einem Spielplatz haben zwei Afghanen einen 22-jährigen Deutschen zu Tode geschlagen. Die Bild-Zeitung berichtete darüber gegen 11 Uhr, und schon bald wurde diese Nachricht zum Hauptthema in sozialen Netzten Deutschlands.

Am Tatort sind immer noch Spuren von Kreide zu sehen. Die Verdächtigen wurden inzwischen festgenommen: Der eine ist 18, der andere 20 Jahre alt. Die Vernehmung läuft.

Im Moment ist Folgendes bekannt: Zwei Flüchtlinge wollten klären, wer von ihnen die deutsche (ebenfalls am Tatort anwesende) Frau geschwängert hat. Der Streit eskalierte. Der junge deutsche Mann Markus B. mische sich in die Auseinandersetzung ein und wurde von den beiden Afghanen geschlagen.

Markus soll Probleme mit dem Herz haben und einen Herzschrittmacher tragen. In Twitter schreibt man nun, dass er in den letzten Minuten geschrienen haben soll, dass er keine Luft mehr zum Atmen bekommt. Markus starb etwas später im Krankenhaus.

Seine Freunde sagen, es sei unmöglich, dass Markus selbst einen Streit provoziert hätte. Es sei nicht rechtsradikal gewesen. Es war aber immer hilfsbereit. „Ein angenehmer junger Mann, der keiner Fliege etwas zuleide tut.“ Sein Freund hat keinen Zweifel: Markus wollte nur den Streit schlichten.

Auch zu der Gesamtsituation äußern sich die Stadtbewohner durchaus konkret: „Wenn es so weiter geht, dann haben wir hier bald Krieg. Und alle werden daran teilnehmen. Deutsche gegen Ausländer. Das mag zwar drastisch klingen, aber so sieht halt die Situation aus. Bürgerkrieg und Straßenkämpfe. Bald ist es soweit.“

Sowohl rechte, als auch linke Kräfte sind nun in Internet aktiv, um Menschen in Köthen zu mobilisieren. In der Stadt sammeln sich auch Polizeireserven.

Die weitere Entwicklung ist unvorhersehbar. Alles ist möglich: Von Blut bis Merkel-Rücktritt, falls die Rechten es schaffen, die öffentliche Meinung ausreichend umzukehren. Diese Aufgabe wird für sie durch den emotionalen Hintergrund erleichtert, der in den letzten zwei Wochen ohnehin praktisch zum Kochpunkt gebracht wurde. In Chemnitz brodelt es nach dem dortigen Totschlag nämlich immer noch.

Dass die Situation langsam aus den Rudern läuft, ist nicht nur für das deutsche politische System symptomatisch. Das betrifft eigentlich das ganze Europa. Wenn auch die Geschwindigkeit der Entwicklung von Land zu Land unterschiedlich und durch die jeweilige geschichtliche Erfahrung bedingt ist.

Man muss nun also auf alles gefasst sein. Vor allem darauf, dass der Stärkung der rechten Kräfte in Deutschland nun immer intensiver entgegengewirkt wird. Die Formen dieses Kampfes werden immer härter und sogar umdemokratisch sein.

„Das deutsche Parteisystem ist kaputt“, behauptet der Politologe Alexander Rahr: „Seit 1945 gab es im Bundestag nur drei Parteien - Christdemokraten, Sozialdemokraten und Genschers Liberale. Damals gab es ja noch keine Grünen... Heute werden diese drei Parteien nicht einmal 50% der Stimmen erhalten."

Die liberale Demokratie steht somit an der Schwelle der Umwandlung in eine liberale Diktatur.
Die klassischen deutschen Parteien scheinen entschlossen zu sein, das ganze politische System zu opfern, nur um die "Alternative" zu stoppen.

Politische Eliten in Deutschland, aber auch in Europa sind verängstigt. Sie wissen nicht mehr, was demnächst passiert. Und passieren kann so Einiges: Zum Beispiel können rechte Parteien bei den Wahlen ins Europäische Parlament so viel Unterstützung von den Wählern bekommen, das dort auf einmal die Hölle los ist.

Die heutige Situation erinnert an die 80-er Jahre in der Sowjetunion, wo Mitglieder des Politbüros in ihrer eigenen abgeschirmten Welt lebten und bis zum letzten Tag total sicher waren, dass die UdSSR ewig existieren würde.

Heute befindet sich die Europäische Union in einer ähnlichen Situation. Um zu überleben muss sie adäquat und schnell auf das politische Zeitgeschehen reagieren.

Danach sieht es aber momentan gar nicht aus.

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07.09.2018

Gesindel auf den Strassen

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Die Annonce des russischsprachigen (überwiegend außerhalb Russlands fungierenden) privaten Fernsehkanals RTVi (RTVi Germany GmbH?):

"Die Gärung der Gemüter und das Gesindel auf den Strassen. Wie sich der Mord an einem Mann im deutschen Chemnitz zu Unruhen mit Tausenden von Menschen verwandelte. Und warum für die ehemalige DDR Deutschland schon wieder über alles ist. Darüber berichtet aus Sachsen Konstantin Goldenzwajg."

Video:



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04.09.2018

Angst vor dem Messer im Rücken

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Kisseljow im russischen Fernsehen
An jedem Wochenende läuft auf dem russischen staatlichen Fernsehkanal Russland-1 die politische Abendsendung "Nachrichten der Woche", die in der Regel von Dmitri Kisseljow, dem Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Rossija Segodnja (Russia Today), zu der auch das Nachrichtenportal Sputnik gehört, persönlich moderiert wird. Das Fernsehprogramm zählt wohl zu den mit Abstand einflussreichsten Meinungsbildungsquellen Russlands.

Am letzten Wochenende ging es dort unter anderem um Deutschland und Chemnitz. Hier kommt eine verkürzte Übersetzung dieser Reportage, einfach als eine kleine Kostprobe dessen, welche Meinung der Kreml bei seinen Bürgern zum Thema Deutschland und europäische Migrationskrise bilden möchte.
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Migrationskrise: Deutsche haben Angst, Messer in den Rücken auf der Straße zu bekommen

Am 1. September griff ein afghanischer Migrant in Amsterdam zwei amerikanische Touristen mit dem Messer an. Die Touristen erlitten dadurch schwere Verletzungen. Die Polizei eröffnete das Feuer und neutralisierte den Täter. Als Ergebnis wurden alle drei Verwundeten ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei stufte den Vorfall als einen Terroranschlag ein, da die Opfer durch Zufall ausgewählt wurden. Ein wesentliches Detail: Der Täter erhielt seine europäische Aufenthaltserlaubnis von den deutschen Einwanderungsbehörden.

Für Niederländer und andere Europäer ist das eine alarmierende Tatsache, denn Deutschland kann dank dem ziemlich anspruchslosen Gastfreundschaftsempfinden von Angela Merkel zu einem europäischen Terroristen-Zentrum werden.

Diese Befürchtungen sind durchaus begründet, zumal in Deutschland selbst, genauer gesagt im ostdeutschen Chemnitz, die Straßenproteste nicht aufhören, nachdem dort Migranten aus Syrien und dem Irak einen anständigen Stadtbewohner gemessert haben.

Die Protestierenden wurden bereits offiziell zu Rechtsextremisten und Neonazis getauft, und die führenden Fernsehsender des Landes, ARD und ZDF, vertuschen das Ausmaß der Straßenaktionen. So sieht die Zensur aus.

Die Einwohner von Chemnitz - ehemals Karl-Marx-Stadt - sind mit all dem nicht einverstanden und kämpfen weiter für ihren guten Namen und für das Verständnis, dass „offene Türen“ für Migranten, die nach Europa strömen, eine ernsthafte Gefahr darstellen.

Die Stadt rebelliert nach dem Mord am 35-jährigen Daniel Hillig. Er wurde erstochen, seine Freunde verletzt. Die Täter waren Migranten.

Die Tragödie von Chemnitz entspricht völlig dem Geist des Multikulturalismus, den das moderne Deutschland erlebt. Also, wirklich deutsch an dem Vorfall ist nur der Tatort: Sachsen. Das Opfer hat den kubanischen Hintergrund, Verwundete haben russische Wurzeln, die mutmaßlichen Verbrechern stammen aus dem Irak und Syrien. Selbst der Treffpunkt der Männer in jener schrecklichen Nacht befand sich ausgerechnet an der Kreuzung mit der Straße der Nationen.

"Früher hatten wir nicht einmal davon gehört, dass jemand auf der Straße mit dem Messer angegriffen werden kann. Heute passiert das hier jeden Tag“, behaupten Chemnitzer Stadtbewohner.

„Es ist unmöglich, einen Fuchs unter den Hühnern zu integrieren. Das geht einfach nicht“, sagt Martin Kohlmann, Rechtsanwalt und Politiker in Chemnitz. Er erklärt auf Russisch, warum er die ganze Woche lang Kundgebungen gegen Migranten organisiert hat: „Sie leben auf dem Niveau von arbeitslosen Deutschen. Aber es gibt den großen Unterschied: Ein arbeitsloser Deutscher muss beweisen, dass er versucht hat, einen Job zu finden. Er muss zeigen, wie viele Bewerbungen er geschrieben hat. Aber diese Menschen brauchen all das nicht. Es mangelt auch massiv an Plätzen in Kindergärten. Die Deutschen müssen sich mit der Warteliste abfinden, unsere Gäste bekommen aber die Plätze sofort“.

Chemnitz baut keine neuen Kindergärten: Es gibt kein Geld. Aber die Stadtverwaltung gibt jährlich 10 Millionen Euro für die Unterstützung von Migranten aus. Die deutsche Gastfreundschaft wird in den nächsten sechs Jahren astronomische 110 Milliarden Euro kosten.

Demo in Chemnitz. Die ARD-Journalisten werden von einem Mann begleitet, der sehr nach einem Leibwächter aussieht. Die Journalisten des nationalen deutschen Fernsehkanals fühlen sich wohl etwas unsicher. Den Demonstranten gefällt es nämlich nicht, dass Migranten-Verbrechen sowohl von deutschen Massenmedien, als auch von der Polizei verschwiegen werden. Ostdeutsche werden dagegen als Banditen dargestellt, und ihre Demos nennt man Nazis-Aktionen.

Deutschland hat ein Problem mit Migranten, aber Frau Merkel versucht nun, es außerhalb des Landes anzugehen. Sie ging auf die Tour durch die Länder, von denen die meisten ihrer unruhigen Gäste stammen. Sie spricht über die Migrationskrise in Afrika. Und die Deutschen fragen sich:
Warum kam denn die Bundeskanzlerin nicht nach Sachsen, um über jene Migranten zu sprechen, die bereits im Land sind, und die mit ihren Landsleuten nicht klar kommen können?

Der Bericht komplett auf Russisch: hier
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12.08.2018

Clevere Anlage

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Neger in Ferienwohnung

Mal was Neues aus dem russischsprachigen Germany-Forum. Ein deutsch-russisches Ehepaar meldet sich aus Spanien:

Wir sind jetzt in Spanien im Urlaub. Hier im südlichen Katalonien haben wir eine Ferienwohnung in einer (bis vor kurzem) ruhigen und anständigen kleinen Stadt.

Unser Gebäude ist nicht groß, nur ein paar Wohnungen, eigenes Schwimmbad, Tiefgarage. Die obere Wohnung stand zum Verkauf. Im Februar haben wir - zu unserem Entsetzen - festgestellt, dass dort nun Neger wohnen. Dann zum Sommer wurden sie immer zahlreicher. Wir haben mit den Nachbarn und der lokalen Verwaltung gesprochen. Keiner wusste angeblich Bescheid, was passierte.

Währenddessen werden die Neger immer mehr und immer frecher. Sie scharen sich ständig auf dem Balkon. Heute Nacht musste die Polizei gerufen werden, denn sie schrien wie verrückt.

Nun konnten wir klären, dass ein Mitarbeiter der hiesigen Stadtverwaltung diese Ferienwohnung gekauft hat. Er selbst wohnt aber in einer anderen Stadt, also hat er auf Anraten von seinem Freund, der sich bei Caritas engagiert, die Wohnung an die Neger vermietet. Man stelle sich also vor: der lokale Beamte ruiniert seine eigene einst durchaus vornehme Stadt.

Die Nachbarschaft ist natürlich unzufrieden, es ist aber beinahe aussichtslos, etwas dagegen zu unternehmen. Es ist auch für uns nicht mehr möglich, unsere Wohnung zu verkaufen, denn kein vernünftiger Mensch will sich ja im angehenden Neger-Getto aufhalten. Vielmehr hat dieses Arschloch eine richtige Kettenreaktion ausgelöst: die Immobilienpreise stürzten jetzt nicht nur in unserem Gebäude, sondern auch in der ganzen Gegend ab. Und wenn man die aktuelle politische Ausrichtung in Spanien sieht, wird die Situation bestimmt immer schlechter. So läuft das hier bei uns also...

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11.08.2018

Wüstenrose

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Frau des syrischen Präsidenten
Asma al-Assad versuchte man immer wieder zu bestechen, indem man der Mutter von drei Kindern ein sorgloses Leben versprach: weit weg von ihrem vom Westen zur Vernichtung verurteilten Ehemann und ihrer ausgeplünderten und zerstörten Heimat.

Es ist schwer vorstellbar, welche urgeschichtlichen Grausamkeiten gegenüber ihrem Volk und Land diese kultivierte Frau, die in den besten Häusern Europas aufgewachsen ist, miterleben musste. Solche Schocks vergehen nicht spurlos. In diesen schwierigen Tagen wünschen wir dieser schönen und mutigen Frau gute Besserung.

Auf das Beste für Asma hofft auch ihre russische Freundin Valentina Lantseva, Präsidentin der Stiftung "Geistige Erbe vom Heiligen Apostel Paul". Erst vor kurzem kehrte sie aus Damaskus zurück und erzählte uns die Geschichte ihrer Freundschaft mit Lady al-Assad.

Es begann im August 2013, als die Ehefrau des syrischen Präsidenten russische Frauen, die sich im dem verbluteten Land aufhielten, persönlich kennen lernen wollte.

"Wir waren dort aus dem traurigen Grund: kurz zuvor wurden zehn Christen hingerichtet", erinnert sich Frau Lantsewa: "Wir wurden von unseren Freunden aus der "Union der syrischen Frauen" begleitet. Und jemand hat uns gesagt, dass Asma al-Assad sich mit uns gern treffen möchte. Das war eine Überraschung. Natürlich haben wir sie besucht. Sie erzählte uns dann, dass das Haus, wo sie uns beherbergte, kürzlich von Terroristen beschossen wurde. Noch ein paar Stunden zuvor wurde in ca. 600-700 Metern von dem Ort, wo wir waren, scharf geschossen.

Asma erzählte, dass sie in der Nacht beschossen wurden. Natürlich hat die Familie Assad nicht mehr schlafen können, und am Morgen mussten ja die Kinder zur Schule. Assads Kinder besuchen übrigens eine gewöhnliche Schule in Damaskus. Als Asma den Kindern sagte, sie sollten nun in die Schule, wollte der Sohn Karim das gar nicht glauben: "Mama, wie gehen wir denn auf die Strasse, wo die Banditen uns beschießen?" Asma erwiderte: "Die Banditen sind Feiglinge. Sie sind Menschen, die keinen Respekt verdienen. Und du darfst nicht vergessen, aus welcher Familie du stammst. "

"Sie ist eine sehr  charmante Frau", erzählt Valentina weiter: "Anmutig, schöne und sehr kluge Augen. Wir haben sie sofort ins Herz geschlossen".

Es gab Zeiten, als Paparazzi die bezaubernde Asma überall verfolgten. Man veröffentlichte ihre Bilder auf Titelseiten von großen Zeitschriften, man nannte sie die Verkörperung vom Stil.

Asma stammt aus einer einflussreichen sunnitischen Familie, sie wurde in London geboren. Asma bekam eine gute Ausbildung an der Royal College of London University und absolvierte anschließend die Fakultät für französische Literatur mit Auszeichnung. Dann arbeitete sie als Investmentbanker in J.P. Morgan. Sie plante, einen Master-Abschluss in Harvard zu machen. Zu jener Zeit nannte man sie auf die europäische Art "Emma".

Und dann machte der angehende syrische Präsidenten Bashar Assad ihr einen Antrag. Asma meint dazu, dass dies der Fall war, als Freundschaft aus der Kindheit zur Liebe wurde.

Bashar und Asma kannten sich tatsächlich seit ihrer Kindheit. Zu einem Paar wurden sie aber in London, wo der junge Ophthalmologe sein Praktikum absolvierte. Die ersten Jahre ihrer Ehe waren glücklich. Die Massenmedien nannten Asma die "Wüstenrose"...

Aber ab der Mitte 2000 änderte sich der Ton der westlichen Publikationen dramatisch. Ihr Ehemann, Bashar al-Assad erwies sich als ein unnachgiebiger und mutiger Mann, wenn es um Verteidigung von Interessen seines Landes ging. Die "Wüstenrose" wurde dann zur Zielscheibe der westlichen Presse: es begann eine wilde Hetzkampagne auch gegen sie. Asma al-Assad hörte auf, Interviews zu geben, und widmete sich ganz dem Dienst ihres Volkes.

So wurde aus einer schönen Wüstenrose eine barmherzige Schwester. Die Frau des Präsidenten übernahm alle Aufgaben im Zusammenhang mit humanitärer und sozialer Hilfe im belagerten Land. Asma half sowohl den verwundeten Soldaten, als auch den Zivilisten, die ihre Häuser und Verwandte verloren hatten. Sie schaffte es, für ihre Landsleute immer da zu sein.

Asma trat entschieden für den Bau einer orthodoxen Kirche in Aleppo am Ort des Todes von zwei russischen Krankenschwestern im Dezember 2016 auf. Die russischen Mitarbeiterinnen versorgten syrische Kinder, als sie durch gezieltes Mörserfeuer regelrecht zerfetzt wurden. Asma beschäftigte sich zusammen mit ihren russischen Freunden mit der Wahl eines passenden Projekts für diese Kirche. Sie ist von der hölzernen Kirchenarchitektur begeistert.

"Vor zwei Wochen fragte mich Asma plötzlich, ob es mir gesundheitlich gut geht", - setzt Valentina ihre Erzählung fort: "In der Tat hatte ich mal onkologische Probleme, aber die Frage kam doch überraschend. Dazu wusste ich in dem Moment ja nicht, dass auch Asma davon betroffen ist. Darum sagte ich einfach, dass alles in Ordnung ist. Sie hat mich dann umarmt. Und erst ein paar Tage später erfuhr ich über ihre Krankheit..."

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09.08.2018

Bakteriologische Bombe

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Krankheit in der Ukraine
Dieses Posting wurde ursprünglich von einem Blogger auf der bekannten russischen politischen Blog-Plattform "cont" veröffentlicht. Hier kommt nun eine etwas gekürzte deutsche Übersetzung.
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Ganz am Anfang meines Weges zur russischen Staatsangehörigkeit musste ich mein Unterlagenpaket für die (zunächst) zeitlich begrenzte russische Aufenthaltsgenehmigung vorbereiten. Dabei ging es unter anderem um eine medizinische Begutachtung. Viele Migranten in Russland haben mühsame Gänge durch diverse medizinische Einrichtungen bestimmt in Erinnerung: Deren Ziel ist das begehrte blaue Blättchen, das Gesundheitszertifikat.

Also saß ich eines Tages vor einer älteren Frau, einer Fachärzten für Infektionskrankheiten. Sie fragte mich ziemlich rau, wann ich genau das ukrainische Territorium verlassen hätte. Um die Atmosphäre zu entspannen, sagte ich, dass ich eigentlich nicht aus der Ukraine, sondern aus Donbass komme. Sie erwiderte aber trocken: „Das ist mir jetzt scheißegal“.

Damit hatte die Ärztin eigentlich recht: Auf dem kompletten ukrainischen Territorium, unabhängig von politischen Vorlieben, grassiert wilde Masern-Epidemie. Also wurde ich an die Schirmbildreihenuntersuchung, und dann an die nächste Impfungsstelle verwiesen. Zum Schluss hat man mir dann empfohlen, dass ich, als Besitzer des ukrainischen Passes, am besten auch separate medizinische Bescheinigungen (über Masern- und Tuberkulosefreiheit) immer bei sich haben soll.

Die Situation mit Masern ist in der Ukraine einfach nur katastrophal. Der „wilde Pastor“ Turtschinow (heute Leiter des ukrainischen Sicherheitsrates) droht realitätsfremd mit einer Atombombe. Doch die infektiöse „Bombe“, die von der ukrainischen Gesundheitsministerin und Bürgerin der USA Uljana Suprun (im Volk auch „Doktor Tod“ genannt) erschaffen wurde, ist dagegen völlig real. Die „Armee“ aus Millionen von ukrainischen Masern- und Tuberkuloseträgern kann man ja durchaus als richtige biologische Waffe betrachten.

Und noch etwas Wichtiges: die ukrainische Masern-Variation besitzt eine unglaublich hohe Ansteckungsfähigkeit: beinahe 100%. Sie zeichnet sich durch einen starken Fieber (bis 40,5°C), Entzündung der Schleimhäute im Mund und oberen Luftwegen, einen charakteristischen fleckenartigen Hautausschlag und eine starke allgemeine Intoxikation aus.

Nun wollte ich recherchieren, wie die Situation mit Masern in der Ukraine heute aussieht. Der denkbar einfachste Weg wäre dabei die Einsicht in die Statistik des ukrainischen Gesundheitsministeriums zu bekommen. Doch bald stellte es sich heraus, dass die gewünschten Daten kaum zur Verfügung stehen. Schnell und leicht kommt man an die ukrainische Statistik über Krebserkrankungen oder Konjunktivitis, sogar über psychische Störungen der ukrainischen Bevölkerung. Man kann eine ganze Menge Daten finden, bloß keine Masern-Statistik.

Vermutlich ist die Situation mit Masern-Epidemie in der Ukraine so kritisch, dass man einfach Angst hat, offizielle Daten zu veröffentlichen.

Es kam inzwischen soweit, dass die Weltgesundheitsorganisation die ukrainische Regierung direkt unterrichtete, dass die 100%-Masern-Ansteckungsfähigkeit nur bei einer mindestes 98%-Impfungserfassung als kontrollierbar in Bezug auf Sterblichkeit und Gesundheitsschäden angesehen werden kann.

Wie hat die Ukraine darauf reagiert? Auf typisch ukrainische Art und Weise: mit wissenschaftlichen Konferenzen. Zum Beispiel fand im Februar 2017 die Konferenz „Beseitigung von Masern und Röteln in der Ukraine: Herausforderungen und Lösungen“ mit 300 Teilnehmern und Experten aus dem In- und Ausland statt. Natürlich wurden dabei auch Empfehlungen für neue Mechanismen der sanitären und epidemiologischen Überwachung formuliert.

Aber direkt im Anschluss an die Konferenz hat die ukrainische Gesundheitsministerin - den Blick zu Boden schlagend - vermeldet: „Gestern haben wir über einen weiteren Kindstod wegen Masern erfahren. Das Kind war nicht geimpft. Das ist tragisch für die Gesellschaft, wo Menschen an Erkrankungen sterben, die durch Impfungen vermieden werden könnten.“

Ein weiterer stürmischer Seuchenanstieg begann dann im Sommer 2017 in den westlichen ukrainischen Gebieten. Seitdem gibt es in der Ukraine einen Masern-Sonderstab.

Es ist bekannt, dass dieser Stab dann drei Sitzungen hatte, sowie drei weitere Fernsitzugen mit regionalen Vertretern, die für die Masern-Bekämpfung vor Ort zuständig sind. Ob das die Sterblichkeit beeinflusst hat, ist allerdings unbekannt.

Dann hat sich der Kinderfonds von UNICEF direkt einschreiten müssen. Es wurden 24 regionale Trainings für Mediziner und Pädagogen sowie 20 Lesungen für ukrainische Eltern organisiert. Also nicht allzu viel.

Von einer 98%-Impfungserfassung für Kinder und Erwachsene war jedenfalls keine Rede. Dafür fand im November 2017 eine weitere nationale Impfungskonferenz in der Ukraine statt.

Zum Ende des Jahres 2017 wurde berichtet, dass angeblich 65,5% von der geplanten Kinderzahl geimpft wurden. Die nächste Impfstoff-Charge hätte im Frühjahr 2018 ankommen müssen - über eine Million Dosen. Wie sollen denn diese Dosen für 35 Millionen Ukrainer ausreichen?

Die Ukraine stellt also heute eine tickende bakteriologische Bombe mit der 100%-Ansteckungsfähigkeit dar, von welcher weder westliche (die EU) noch östliche (Russland und Weißrussland) Nachbarn der Ukraine geschützt sind.

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06.08.2018

Autofahren in Russland

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Autofahren in Russland. Wie funktioniert das? Was gibt es zu beachten? Hier kommen nun ein paar Impressionen aus eigener (auch ganz frischer) Erfahrung.


Kraftstoff

Bleifrei Super (Oktan 95) kostet momentan ca. 0,62 Euro pro Liter (ca. 46 Rubel). Preisschwankungen gibt es je nach Ortschaft / Region, allzu groß sind sie aber nicht.
Es empfehlt sich möglichst Tankstellen bekannter Netz-Anbieter (z.B. British Petroleum, Shell, Gaspromneft, Rosneft usw.) auszusuchen. So bleiben einem böse Überraschungen mit der Sprit-Qualität meistens erspart.

Als einen Bonus bekommt man an Marken-Tankstellen dann auch (mehr oder weniger) ordentliche WCs kostenlos zur Verfügung. Das ist übrigens ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn die Raststätten nach deutscher Art sind in Russland eher unbekannt.

Dazu noch ein Tipp: wenn die Strecke bereits feststeht, einfach Webseiten der entsprechenden Ölgesellschaften besuchen und sich die Tankstellen auf der Route markieren. Natürlich immer volltanken und nie bis zum leeren Tank fahren. Aber das ist ja voll die Regel, die überall gilt, aber in Russland - wegen der Entfernungen - ganz besonders.


Straßenqualität

Gruselgeschichten über russische Fernstraßen stimmen eigentlich immer weniger. Zum Beispiel kann man heute auf der kostenpflichtigen Autobahn Moskau – Sank-Petersburg stellenweise bis 150 km/h stundenlang mit Tempomat fahren, ohne ein einziges Mal Bremspedal zu benutzen (s. Abb.). Auch sonst gibt es immer mehr gute bis sehr gute Straßen.

Trotzdem ist bei der Reiseplanung Umsicht geboten: die sogenannten föderalen Fernstraßen sind manchmal wegen großer Auslastung, Staus, vieler Baustellen oder mäßiger Bahnqualität nicht unbedingt die erste Empfehlung. Manchmal kommt man mit Regionalstraßen (vgl. Landstrassen) sogar besser aus. Die Route muss aber vorab gründlich gelotet werden. Ein paar Stunden im Internet (Reiseforen, Youtube-Berichte usw.) sind dabei sehr hilfreich.


Verkehrspolizei

Russische Verkehrspolizei genießt hierzulande traditionell keinen guten Ruf. Es tauchen im Internet immer wieder Geschichten auf, wo die Polizisten zu "eifrig" ihre Dienstpflichten wahrnehmen, und sich dann nur gegen Bares mildern lassen. Ob das immer stimmt, kann man ja nicht wissen. Aus persönlicher Erfahrung gibt es einen direkten Kontakt mit den Polizeibeamten immer weniger (durchschnittlich vielleicht einmal pro Jahr oder so). Es werden auch stationäre Polizeiposten auf den Fernstraßen massiv aufgelöst, was wirklich gut ist. Dafür aber stecken nun automatische Blitzer beinahe in jedem Gebüsch. Also erfolgt heutzutage die Kommunikation zwischen dem Bürger und der Polizei zunehmend auf dem bargeldlosen Weg.


Geschwindigkeitsbegrenzung

Blitzer-Strafen für ein zu schnelles Fahren gehören heute wohl zu einer der wichtigsten Einkommensquellen der russischen Polizei.

Allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkungen in Russland:

  • Ortsgebiet: 60 km/h
  • Landstraße: 90 km/h
  • Autobahn: 110/130 km/h

Dabei gibt es allerdings ein paar Tricks, um schneller als erlaubt und trotzdem knöllchenfrei ans Ziel zu gelangen, und zwar:

- die Geschwindigkeitsüberschreitung von bis 10 km/h wird gar nicht bestraft;

- die Überschreitung von bis 20 km/h gilt schon als eine Verkehrsübertretung, für die es jedoch keine Geldstrafe gibt. Das heißt rein theoretisch, dass der Fahrer in einem solchen Fall vom Polizisten angehalten werden kann, um von ihm eine mündliche Rüge erteilt zu bekommen. Aber ein kostenlos tadelnder russischer Polizist gehört heutzutage eher zu einer abnormalen Naturerscheinung;

- also wird der Blitzer erst ab der erlaubten Geschwindigkeit auf dem Verkehrszeichen + 20 km/h aktiv. Aber auch das stimmt nicht ganz. Russische Autofahrer erheben nämlich gern Einsprüche gegen Knöllchen mit sehr knappen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Um sich also einen eventuellen Aufwand mit Gerichtsverhandlungen zu ersparen, aktiviert die Polizei ihre Blitzer in aller Regel erst ab +23 km/h.

Also kann man russische Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Verkehrszeichen immer als "+20 km/h" interpretieren. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass jede auch die kleinste festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitung bei einem schweren Unfall zu Lasten des Täters gehen wird.

Übrigens, die Strafe für die Geschwindigkeitsüberschreitung ab 23 km/h beträgt momentan 500 Rubel (ca. 6,75 Euro). Wird die Strafe jedoch einspruchslos innerhalb von 20 Tagen bezahlt, dann darf ein halber Strafsatz angewendet werden, also 250 RUB = ca. 3,38 EUR.


Soweit zum Autoreisen in Russland. Der Bericht erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird gern fortgesetzt, falls entsprechende Kommentare / Anregungen kommen.
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19.07.2018

Heimkehrwillige Syrier weltweit gesucht

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Das offizielle russische "Zentrum für Aufnahme, Verteilung und Unterbringung der Flüchtlinge in Syrien" berichtet in seiner Presse-Mittelung vom 18. Juli 2018, dass inzwischen mehr als 330 000 Plätze für Aufnahme und Unterbringung von heimkehrwilligen Flüchtlingen in verschiedenen syrischen Städten fertiggestellt wurden.

Diese Arbeit wird vom russischen Verteidigungsministerium und dem russischen Außenministerium gemeinsam organisiert und koordiniert.

Im Jahr 2018 kamen bis dato 101 641 Flüchtlinge nach Syrien zurück, darunter 37 521 Frauen und 48 282 Kinder. Männer machen also lediglich knapp 15% aller heimkehrwilligen Syrier aus.

Desweiteren wird in der o.g. Presse-Mittelung betont, dass russische diplomatische Auslandsvertretungen in 36 Ländern vorab damit beauftragt wurden, die Zahl der heimkehrwilligen Flüchtlinge jeweils zu präzisieren, sowie zu klären, welche Mechanismen in diesen 36 Ländern eingesetzt werden, um syrische Flüchtlinge wieder nach Syrien zurückzubringen.

Ob auch Deutschland unter diesen 36 Ländern mit dabei ist, und ob russische Koordinatoren eine diesbezügliche Antwort von deutschen Behörden bereits erhalten haben, wird in der Presse-Mittelung leider nicht erwähnt.

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11.07.2018

Fußball-Flüchtlinge

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Flüchtlinge als Fußball-Fans
Die russische NGO „Bürgerlicher Beistand“, die sich mit Flüchtlingsangelegenheiten befasst, meldete sich in der Internet-Ausgabe „Kommersant“ wieder mal zu Wort. Diesmal geht es um die als Fußballfans getarnten Flüchtlinge in Russland.

Es berichtet die Pressesprecherin der NGO Darja Manina:

Neulich wandte sich an uns ein nigerianischer Bürger mit der Fan-ID, der behauptete, dass er gezielt nach Russland kam, um hier Asyl zu beantragen, weil er in seiner Heimat angeblich zur LGBT-Szene gehöre, und deswegen nach Scharia-Gesetzen die Todesstrafe bekommen könnte. Nun sind die Juristen der NGO zusammen mit den Vertretern der UNO-Flüchtlingsagentur im Einsatz, um dem Nigerianer zu helfen, einen aussagekräftigen Asylantrag in Russland zu stellen. Jedoch meinen lokale Menschenrechtler, dass eine positive Entscheidung der russischen Behörden in diesem Fall gleich Null sei, denn bis jetzt ist in der Russischen Föderation kein einziger Fall bekannt, wo die LGBT-Zugehörigkeit als Asylgrund anerkannt wurde. Alle derartigen Asylbewerber werden abgeschoben.

Die NGO „Bürgerlicher Beistand“ besuchten neulich auch zwei Kurden aus dem Iran. Sie erzählten, dass sie ebenfalls mit der Fan-ID nach Russland kamen, um dann die russische Grenze in Richtung Finnland zu passieren. Sie wurden aber an der Grenze (noch auf der russischen Seite) von gewissen „Menschen in Zivil“ festgenommen und zur Polizei gebracht. Im Polizeirevier gab es in dem Moment bereits ein paar andere ausländische Bürger aus Pakistan, dem Iran, Bangladesch und aus afrikanischen Ländern. Die Grenzverletzer wurden dann zügig abgefertigt: Fotos, Fingerabdrücke, Fahrkarten bis nach St-Petersburg, dann weiter nach Moskau.  Die Fahrkarten mussten sie übrigens selbst bezahlen. Die Kurden geben aber immer noch nicht auf und wollen Asylanträge als politisch Verfolgte stellen, denn ihnen hätte man angeblich in dem Iran die Zusammenarbeit mit dem dortigen Sicherheitsdienst angeboten, was sie jedoch abgelehnt hätten. Nun drohe ihnen deswegen die Todesstrafe.

Es ist inzwischen auch ein bizarrer Fall bekannt, als ein Ausländer aus Kongo nach Russland nicht einreisen durfte, obwohl seine Reisepapiere (auch die Fan-ID)  in Ordnung waren. Er kam nach Russland als Fußball-Fan, erklärte aber den russischen Beamten an der Grenze, dass er in Wirklichkeit ein oppositioneller Journalist sei, der in der Heimat verfolgt wird und darum Asylantrag in Russland stellen möchte. Darauf hat man ihm die Einreise verwehrt und ihn kurzerhand zurück nach Afrika verfrachtet.

Die NGO findet diese Entscheidung rechtswidrig, denn, so die Sprecherin, in allen europäischen Ländern kann man an der Grenze das Zauberwort „Asyl“ sagen, und danach muss man auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen, den Asylantrag zu stellen. Außerdem hatte ja der Kongolese gültige Reisepapiere und durfte sich zumindest bis zum 26. Juli in Russland aufhalten. Darüber hinaus gäbe es ja auf der Fan-ID-Webseite keine Hinweise, dass man ein Fußballfan kein Asylbewerber sein darf. Das russische Innenministerium hat eine entsprechende NGO-Anfrage bis jetzt nicht beantwortet.

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06.07.2018

Flüchtlinge aus Südafrika ziehen nach Russland

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Buren wollen nach Russland
Die Delegation der Buren (Weißafrikaner  meistens niederländischer, deutscher oder französischer Abstammung) aus Südafrika, die neulich in der südrussischen Region Stawropol ankamen, machen sich ernsthaft Gedanken über eine baldige Übersiedlung nach Südrussland.

Nach Worten von Jan Slebus, dem Leiter der Buren-Delegation in Russland, verschlimmern sich Lebensbedingungen in seiner Heimat in Südafrika von Tag zu Tag:

"Wir werden ständig angegriffen. Gangster überfallen unsere Farmen. Die südafrikanische Regierung hat vor, uns unser Land wegzunehmen. Aus allen Teilen Südafrikas werden täglich Berichte über Morde an Buren gemeldet. Allein im Juni wurden drei unserer Leute getötet. Es kommt inzwischen soweit, dass einige südafrikanische Abgeordnete während der Parlamentssitzungen Lieder singen, wo es darum geht, dass die Buren getötet werden müssen. Und so was wird nicht bestraft. Wir in Südafrika können keine Beamtenposten mehr belegen, aber auch im privaten Sektor sind unsere Rechte beschränkt. Unsere Afrikaans-Sprache wird aus den Universitäten vertrieben. Männliche Buren dürfen keine Waffen zur Selbstverteidigung tragen. Inzwischen sind unsere Frauen manchmal gezwungen, uns zu verteidigen, weil sie leichter einen Waffenschein bekommen können. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen."

Jan Slebus erklärt auch, warum die Buren nicht mehr nach Europa oder in die USA auswandern möchten:

"Wir sind sicher, dass es im Westen einen Rückgang der kulturellen und geistigen Werte gibt, und als Folge kommt es dann zu einer starken wirtschaftlichen Rezession. Der Westen hat die christlichen Grundsätze vergessen, man erlebt einen starken Niedergang der christlichen Werte, deshalb sind auch dort massive Probleme unumgänglich. 

In Russland sehen wir dagegen eine geistige Entwicklung und Wiedererlangung traditioneller Werte. Wir wissen, dass es in Russland immer noch bestimmte - vor allem wirtschaftliche - Schwierigkeiten gibt. Aber wir können mit Sicherheit sagen: Das wirtschaftliche und demographische Wachstum Russlands steht vor der Tür, das Land hat eine große Zukunft. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen. Und es macht uns nichts aus, wenn unsere Kinder Russisch sprechen und sich Russen nennen.

Was ich in Stawropol gesehen habe, begeistert mich unheimlich. Es gibt viel Gemeinsames zwischen den Buren und den Kosaken. Wir freuen uns, dass es hier viele christliche Kirchen gibt."

Herr Slebus ist zuversichtlich: bereits in naher Zukunft könnten mehrere Buren-Familien aus Südafrika nach Südrussland ziehen.

Quelle 1
Quelle 2
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03.07.2018

Aufruf aus Syrien

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Syrier sollen zurückkehren
Eine offizielle Quelle im syrischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Migrationsfragen bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SANA, dass die syrische Regierung ihre Bürger, die das Land wegen des Krieges und der terroristischen Aktionen verlassen mussten, ermutigt, nach Hause zurückzukehren, nachdem nun die meisten von Terroristen besetzten Gebiete befreit wurden. 

Die Quelle sagte des Weiteren, dass die Befreiung zahlreicher Gebiete zur Rückkehr von syrischen Bürgern, die innerhalb des Landes migrieren mussten, beigetragen hat.

Das Ministerium wies darauf hin, dass die syrische Regierung sich für Gesundheit, Sicherheit und Abdeckung des täglichen Bedarfs ihrer Bürger in der Verantwortung sieht.

Syrien fordert die internationale Gemeinschaft und humanitäre Organisationen auf, die freiwillige Rückkehr der syrischen Bürger in ihre Heimat zu unterstützen, sowie die Aufhebung der einseitigen Sanktionen gegen das syrische Volk voranzutreiben.

Das syrische Außenministerium betonte auch, dass alle Anstrengungen
 heute unternommen werden, um die Folgen des Terrorkrieges zu beseitigen. Das Land soll mit den syrischen Händen wiederaufgebaut werden.

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02.07.2018

Wegweisende Erlasse

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Ehrentitel in der russischen Armee
Der russische Präsident Wladimir Putin unterschrieb neulich Erlasse über Verleihung von Ehrentiteln an einige russische Armeeeinheiten.

Das Ziel der Verleihung sei "die Wahrung der glorreichen militärischen historischen Traditionen, die Erziehung der Armeeangehörige im Geiste der Vaterlandstreue und der Hingabe beim Militärdienst“.

Die Namen der ukrainischen und europäischen Städte bzw. Landschaften in den neuen Ehrentiteln russischer Armeeeinheiten würden der Erinnerung an deren Teilnahme an der Befreiung entsprechender Ortschaften während des 2. Weltkrieges (in Russland auch der Große Vaterländische Krieg genannt) dienen.

So bekommt das 6. Panzerregiment der russischen Armee den Ehrentitel "Garderegiment von Lemberg".
Das 68. Panzerregiment wird zum "Garderegiment Schitomir-Berlin" (Schitomir ist eine Gebietsstadt in der Ukraine).
Das 163. Panzerregiment trägt nun den Titel "Garderegiment von Neschin" (Neschin ist eine Stadt in der Zentralukraine).

Außerdem gibt es in der russischen Armee ab heute:

die 90. Panzer-Gardedivision  "Witebsk-Nowgorod" (Witebsk ist eine Gebietsstadt im östlichen Weissrussland);
das 856.  Artillerie-Garderegiment "Kobrin" (Kobrin ist eine Stadt im westlichen Weissrussland);
das 102. motorisierte Regiment "Slonim-Pommern" (Slonim ist ebenfalls eine weissrusische Stadt);
das 400. Artillerieregiment heißt nun "Siebenbürgen";
die 144. motorisierte Schützendivision nennt sich "Jelnja" (die Stadt im Gebiet Smolensk);
die 150. motorisierte Schützendivision tragt nun den Namen "Idriza-Berlin" (Idriza ist eine Stadt im Gebiet Pskow) und
das 933. Flugabwehr-Raketen-Regiment heißt ab jetzt "Verchnedneprowsk" (die Stadt in der Zentralukraine).

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Verschärfte Grenzkontrollen

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Kontrolle an der russischen Grenze
Pressemitteilung der russischen Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz (Rospotrebnadsor, RPN)

Eine der wichtigsten Aktivitäten von RPN ist die Ausübung der Sanitär- und Quarantänekontrolle an der Staatsgrenze der Russischen Föderation zum Zweck der Verhinderung der Einschleppung und Verbreitung von Infektionskrankheiten in unserem Land.

In den Tagen des wichtigsten Fußballereignisses der Welt legt RPN einen besonderen Wert auf die Gesundheit und Sicherheit aller Gäste der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018.

Die Mitarbeiter des RPN, die sich mit der Sanitär- und Quarantänekontrolle befassen, sind rund um die Uhr an 241 Grenzübergängen der Russischen Föderation im Einsatz: insbesondere in Seehäfen, Flughäfen, Bahnhöfen, aber auch an den „gemischten“ Übergängen für Autos und Fußgänger.

Beim Grenzübertritt werden Reisende berührungslos anhand von Thermometrie-Geräten untersucht. Diese Untersuchungsmethode benötigt keinen zusätzlichen zeitlichen Aufwand und ist eine wirksame Maßnahme, um die Einschleppung von Infektionskrankheiten zu verhindern.

Seit dem 20. Mai landeten mehr als 41 Tausend Flugzeuge in Russland. Dabei wurden fast 3 Millionen Passagiere inspiziert. Die größte Zahl unserer Gäste ist durch Kontrollpunkte in Moskau, Moskauer Gebiet, Sankt-Petersburg und das Gebiet Krasnodar angekommen.

Im Laufe der durchgeführten Sanitär- und Quarantänekontrolle wurden 101 Menschen mit Anzeichen von Infektionskrankheiten identifiziert. In allen Fällen wurden komplexe vorbeugende (antiepidemische) Spezialmaßnahmen ergriffen. Die betroffenen Passagiere kamen zwar mit Fieber an, jedoch wurden keine gefährlichen Infektionskrankheiten bei ihnen festgestellt.

Die Situation bleibt auch weiter unter der Kontrolle des Föderalen Dienstes für Konsumenten- und Gesundheitsschutz.

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22.06.2018

Deutsche und Russen

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Russen und Deutsche
Mein geschätzter Leser stellt die Frage zum Posting „Russenhass“: „Schade, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, Deutsche und Russen auf unterster Ebene in Kontakt zu bringen. Oder bin ich da schlecht informiert?“

Das ist eine gute Frage, die man entweder ganz kurz, oder unendlich lange beantworten kann.

Kurzgefasst kommt man am besten in Kontakt, wenn man gemeinsame Interessen hat, nicht wahr?

Also schauen wir man auch zu dieser Frage, wie es sich gehört, bei unseren lieben amerikanischen Freunden vorbei, bei Goolge-Trends, welche (Top-10)-Interessen denn Deutsche und Russen ausgerechnet heute am 22. Juni haben:

Deutsche
Russen
Brasilien gegen Costa Rica
Brasilien Costa Rica
Island
Nigeria Island
Tim Mälzer
Messi
Tabelle WM 2018
Steam
Serbien Schweiz
22. Juni 1941
Sophia L
22. Juni, Gedenk- und Trauertag
Island Nationalmannschaft
Rakitić
Rolling Stones Berlin
Serbien Schweiz
Melania Trump
Gedenk- und Trauertag
Lilly Becker
Brasilien Costa Rica sich online anschauen

Viel Gemeinsames also, vielleicht sogar mehr, als gedacht. Es gibt aber auch gewisse Unterschiede. Man muss sie einfach sehen wollen, dann klappt es ganz sicher.

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