20.06.2018

Flüchtlinge aus Russland: geprüfte Qualität

Mit der russischen Fan-ID nach Deutschland
Auf der offiziellen (Aushilfs-)Webseite mit dem vielsagenden Namen rumoursaboutgermany.info kümmert sich plötzlich das deutsche Außenamt darum, dass Flüchtlinge mit einer russischen Fan-ID der Fußball-Weltmeisterschaft statt dem Reisepass mit Schengen-Visum in die EU (sprich Deutschland) einreisen könnten.

Das ist aber eine – um gewählt zu formulieren – recht merkwürdige Aussage, denn man muss dann wohl davon ausgehen, dass die europäischen Grenzbehörden nicht einmal in der Lage sind, zwischen einer Fan-ID (!) und dem Reisepass mit Visum zu unterscheiden.

Ganz zu schweigen, dass die Ausstellung einer russischen Fan-ID eine durchaus aufwendige Prüfung der Personalien durch den russischen Sicherheitsdienst FSB voraussieht. Dann werden diese Personalien bei der Einreise nach Russland nochmals genau vom russischen Grenzdienst (gehört auch zum FSB) kontrolliert.

Es findet also eine doppelte Überprüfung jeder Person, die nach Russland einreist, statt. Und das ist genau zweimal mehr, als bei den "Flüchtlingen", die direkt nach Deutschland ohne Papiere kommen.


0 Weiter »

Russenhass

1
Russophobie in einem Gedicht
Russische Dichterin Junna Moriz wurde im Jahr 1937 in einer jüdischen Familie in Kiew geboren.

Auch heute ist sie beruflich und gesellschaftlich aktiv und äußert sich - von Moskau aus - regelmäßig und gereimt zu wichtigen (politischen) Themen.

Vor kurzem erschien ihr Gedicht, das hier nun in meiner deutschen Übersetzung kommt, soweit das natürlich überhaupt möglich ist.

P.S. Vielleicht irre ich mich, aber es bedarf, meines Erachtens, nur weniger Textänderungen, um dieses Gedicht auch an die deutsche Realität anzupassen.

***
Hass auf Juden gilt als ein Verbrechen.
Hass auf Russen ist jedoch "normal":
Wir sind Abschaum, wessen Schädelbrechen,
Diskutiert man ernst und liberal.

Kriminell, strafbar, einfach zum Kotzen?
Ist doch Quatsch: Das ist begrüßenswert,
Wenn der Russenhass aus jeder Glotze
Strömt und flattert - völlig unbeschwert.

Fast in jedem Studio willkommen,
hallen Russlandhasser durch das Land:
Die Gehässigkeit von wilden Russophoben
Wird bezahlt - es lohnt sich der Aufwand.

Wo sind Menschenrechtler und Aufpasser?
Wer kann stoppen blinden Russenhass?
Und woher fließt Geld für Menschenhasser
In dem überraschenden Ausmaß?

Gibt es jemand, wer dagegen kämpfen
Oder schlicht die Fragen stellen kann:
Ist der Hass auf Russen doch zu dämpfen?
Und, zum Teufel, wie? All dem voran.


Weiter »

17.06.2018

Eierhandgranate

1
Zitat von Limonov
Der russische Politiker und Schriftsteller Eduard Limonow (75) ist außerhalb Russlands wohl weniger bekannt, als seine Kollegen.

Sein Familienname Limonow ist ein Pseudonym, das man sowohl mit einer Zitrone (russ: Limon) oder aber auch mit einer Eierhandgranate (russ: Limonka) assoziieren könnte.

Nomen est omen, was Herr Limonow auch regelmäßig bestätigt.

Hier sind seine (bis jetzt) letzten Twitts, die heute im russischen Internet intensiv die Runde machen:

Alle tun nur so, als ob sie tolerant sind. Warum denn nicht laut sagen: Ich mag keine Menschen mit Down-Syndrom; ich hasse Hunde; ich ertrage es nicht, mir die menschlichen Abnormitäten anzusehen; Schwule sind zu aggressiv; ich misstraue unserer Regierung; Tussis sind zu faul und deswegen wollen sie nicht angemacht werden – Sex ist für sie zu lästig; ich mag es nicht, mir die alten Menschen anzuschauen; Kinder beuten Erwachsene aus – ich mag keine Kinder, sie sind wie verrückt; das Staatsoberhaupt gibt Banalitäten von sich; Navalny ist Protege der Bourgeoisie; unsere „Unternehmer“ sind Diebe - alle; unsere Intellektuellen sind schlecht ausgebildet und unbegabt; Hunde sind gefährlich; Schwarze und Farbige sind verdächtig…

Quelle 1
Quelle 2
Weiter »

15.06.2018

Russen aus chinesischer Sicht

0
Chinesischer Journalist schreibt über die Russen
Sheng Shiliang, Vizepräsident der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in Moskau, leitender Korrespondent. Seit mehr als 10 Jahren lebt und arbeitet er in Russland.

Neulich wurde in der chinesischen Ausgabe Shanghai Observer sein großer Beitrag über Russland und Putin veröffentlicht. Aber die ersten Zeilen seines Artikels hat Herr Shiliang dem russischen Volk gewidmet. Sie sind durchaus interessant und kommen hier in deutscher Übersetzung.

---

Russen sind recht ungezügelt. Im ersten Band des bekannten Romans "Der stille Don" heißt es, dass es in Russland ein verbreiteter Hochzeitsbrauch ist, zuerst Spaß zu haben und viel zu trinken, und dann sich zu schlagen. Die Russen bestätigen das gern: „Was für eine Hochzeit ohne Schlägerei?!“ Also scheuen sie keine Keilereien. Vielleicht gerade deswegen spielen sie so gut Eishockey...

Die Chinesen haben ein Sprichwort: „Nicht mit Gewalt, sondern mit Geschick gewinnen“, also sind wir es gewohnt, die sanfte Durchsetzungskraft mit der harten zu kombinieren. Die Russen sind anders. Sie sind eher draufgängerisch. Ihr Sprichwort lautet: „Gegen eine Brechstange hilft nur eine andere Brechstange“.

Vor drei Jahren sagte Putin auf einer Konferenz eine Phrase, die den chinesischen Journalisten tief beeindruckt hat: „Noch vor 50 Jahren haben mich die Straßen von Leningrad eine Regel gelehrt: wenn die Schlägerei unvermeidbar ist, soll man als Erster zuschlagen“.

Von den Russen kann man nicht erwarten, dass sie schlechte Behandlung still hinnehmen. Ihr Grundprinzip lautet „Auge fürs Auge“. Das wurde auch in der jüngsten Geschichte am Beispiel von zwei großen Kriegen (mit Frankreich und Deutschland) bewiesen.

Weiter »

Wertvorstellungen

1
Putins Werte

"Fachkenntnisse zu erwerben ist nicht einfach, aber im Vergleich mit der Erziehung ist das doch zweitrangig. Der Mensch muss sich selbst adäquat empfinden, aber auch mit seinen Freunden, seiner Familie, seinem Land gebührend umzugehen wissen. Das sind absolut grundlegende Dinge. Nur wenn sich der Mensch auf dieses Fundament stützt, kann man erwarten, dass er zu einer in jeder Hinsicht vollwertigen Person wird."
W. Putin



Weiter »

14.06.2018

Ahnenerbe

1
Abgeordnete des russischen Parlaments
Einige deutschsprachige Ausgaben berichteten bereits über das Interview mit der Abgeordneten der Staatsduma und der Vorsitzenden des Familienausschusses im russischen Parlament Tamara Wassiljewna Pletnewa.

Sie hätte russische Bürgerinnen vor sexuellen Abenteuern mit WM-Touristen gewarnt: Russinnen sollten nicht von ausländischen Besuchern schwanger werden – erst recht nicht, wenn diese eine andere Hautfarbe haben: "Es sind dann die Kinder, die darunter leiden. Wenn sie Glück haben, haben sie dieselbe Hautfarbe wie die Mutter. Wenn sie einer anderen Rasse angehören, ist es schlimmer. Ich bin keine Nationalistin, aber trotzdem..."

Tamara Wassiljewna Pletnewa wurde 1947 im Gebiet Nowosibirsk geboren. Die Familie der Russlandsdeutschen war groß: außer Tamara gab es noch 5 Töchter und einen Sohn. Tamaras Vater hieß Wilhelm Fridrichowitsch Strak. Tamaras Mutter war Nelly Heinrichowna Wagner. Seinen Vatersnamen "Wassiljewna" erklärt Tamara Pletnewa so: "Der Vatersname von den beiden älteren Schwestern ist 'Wilhelmowna'. Die jüngeren Geschwister und mich hat aber der Standesbeamte in unserem Dorf eigenmächtig als 'Wassiljewna' getauft".

Quelle
Weiter »

13.06.2018

Russische Kriegswolke

0
Russische Datenwolke
Das russische Militär baut eine große Datenwolke auf, die im Kriegsfall als Ersatz-Internet dienen wird.

Die Datenwolke wird in zwei Jahren komplett fertig sein. Sie wird es Russland erlauben, in Kriegszeiten zu überleben, auch wenn das Land vom Weltnetz komplett abgekuppelt wird.

Dieses Projekt gehört zum Plan der nationalen Modernisierung Russlands. Das Hauptziel des Plans besteht darin, dass Russland jeden großen Krieg einschließlich des Weltkrieges bzw. der globalen Isolation überleben soll.

Diese Kriegswolke wird dann zum Bestandteil des bereits aufgebauten russischen Militärnetzes.
Nach Worten von German Klimenko, dem Berater des russischen Präsidenten auf dem Gebiet der Informationstechnologien, kann sich das russische Militär bereits heute auf sein eigenes geschlossenes und geschütztes internes Netz stützen: „Technisch sind wir bereits auf jede Sondersituation vorbereitet“.

Die ersten Informationen über das russische „unabhängige Internet“ kamen zum Ende letzten Jahres. Es wurde auch bekannt, dass das russische Netz völlig unabhängig vom weltweiten DNS-System ist.
Damals wurde während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates die Initiative des Aufbaus eines alternativen Domain-Name-Systems auf der höchsten politischen Ebene eingehend erörtert. Dabei wurde betont, dass nur dieser Schritt Russland sowie seine Verbündete bei einem großangelegten Cyberangriff ausreichend schützen kann.

Westliche Experten, insbesondere die von Defense One, vermuten aber, dass die russische Kriegswolke durchaus als ein Angriffsmittel auf dem IT-Gebiet dienen könnte.

Nach den letzten Berichten kann Russland demnächst soweit gehen, dass die russische Kriegswolke ihren Netzverkehr auch den kommerziellen Nutzern zur Verfügung stellen könnte.

Die russische Kriegswolke, die voraussichtlich ca. 6 Mio. US-Dollar kostet, stützt sich auf spezielle Datenverarbeitungszentren, die durch das ganze Land zerstreut werden. Eines davon wurde vorrangig in Südrussland aufgebaut, um das Militärpotential Russland in dieser Region zu steigern.

Die Defence-One-Experten gehen davon aus, dass dieses südrussische Segment des Militärnetzes nicht nur die Krim, sondern auch Teile der Ostukraine abdeckt.

Analytiker der Forschungsorganisation CNA Sam Bendett meint, dass das russische Militärnetz als ein Schlüsselelement des Datenschutzes gegen westliche Einmischung dienen soll: „Russland investiert intensiv in die Entwicklung militärischer Spitzentechnologien, insbesondere in Hard- und Software eigener Produktion. Zum Beispiel werden die Datenverarbeitungszentren der russischen Militärwolke heute nur aus russischen Komponenten bebaut, obwohl die meisten IT-Bausteine sowohl im Militär- als auch im Zivilbereich erst vor kurzen bei den westlichen Produzenten eingekauft wurden. Das ändert sich nun aber rasant.“

Quelle
Weiter »

Casus Belli

1
Casus Belli
Ein russischer Blogger, der im Moment in Deutschland lebt, ist für seine Prophezeiungen bekannt.  Hier kommen seine Auslegungen über Europa vom 12. Juni.

---

Für jeden EU-Bürger ist das Problem der illegalen Massenmigration viel offensichtlicher, als das der Flüchtlinge. Der Flüchtlingsstrom ist dabei nur ein „Casus Belli“. Inzwischen kann man regelrecht beobachten, wie Knotenpunkte für zukünftige Gefechtshandlungen formiert werden.

Darüber hinaus werden Neuankömmlinge in der Regel als Aushilfe oder Reinigungskräfte angestellt. Somit haben sie Zugang zu Nebenräumen praktisch in allen Immobilien in der EU. Ich kenne zum Beispiel kein einziges Gebäude in München, wo es keine ausländischen Reinigungskräfte gibt. Und diese haben ja Master-Schlüssel zu Arbeitszimmern sogar in den Gebäuden, wo diverse Behörden sitzen.
Sicherheitsmäßig ist das natürlich eine Hölle. Ein Alptraum für jeden Sicherheitsdienst.

Soviel ich weiß, wurden einige „Divisionen“ bereits in die EU verlegt, darunter auch Sondereinheiten. Die „Offiziere“ steuern hybride Netzte, deren Mitglieder dann Waffenlager bzw. Verstecke usw. aufbauen.

Ich kann mir vorstellen, dass es bereits einen fertigen Plan der Eroberung der westlichen Welt gibt - als eine Art Aufmarschgebiet für den globalen Vergeltungskrieg in Europa.

Viele europäische Politiker verstehen diese Risiken sehr wohl und versuchen sich öffentlich von diesen Prozessen zu distanzieren. Das betrifft allerdings nicht aktive Führungspersonen: Bei diesen kann man keine Stabilisierungsversuche erkennen, ganz im Gegenteil, sie tun alles, um die Verlegung der aus aktiven jungen Leuten bestehenden Kerneinheiten aus Afrika bzw. dem Nahen Osten nach Europa zu beschleunigen.

Daraus kann man schlussfolgern, dass die führende Elite der EU sich unter dem Druck von gewissen (noch) unbestimmten Außenkräften befindet. Alternativ kann es sich um die Erpressung seitens einer gewissen Interessengruppe handeln. Das erklärt bestimmte Schritte der europäischen Elite,
aber auch Brexit und vieles andere, sogar die politische Stagnation in Europa.

Es ist durchaus vorstellbar, dass Europa von einer gewissen Gruppierung erpresst wird, und zwar mit etwas, was bereits bewiesen und bestätigt wurde. Dadurch wird die europäische Politik bei der Aufnahme von Flüchtlingen (was in der Realität, wie gesagt, Masseneinwanderung ist) gefügig gemacht.

Die Ausplünderung Westeuropas hat also begonnen, und die führende Elite besitzt keine Instrumente, um sich dem zu widersetzen.

Durchaus denkbar wären dabei einige (technische) „Überraschungen“, die zeitversetzt aktiviert und zum Massenmord in der europäischen Bevölkerung bzw. zur einer globalen Katastrophe in Europa führen können.  Wie auch immer wären mehrere „Divisionen“, die aus aktiven jungen Kämpfer bestehen, im EU-Gebiet  schon heute mobilisierbar.

Dabei haben europäische Armeen so gut wie keine Chancen zu siegen. Denn schwere Bewaffnung bzw. Massenvernichtungswaffen sind hier nicht zu gebrauchen. Andere Mittel stehen aber kaum zur Verfügung. Für Europa sieht es also düster aus.

Quelle

Weiter »

02.06.2018

Deutschland hat es geschafft!

4
Deutschland hat es geschafft
Am 31. Mai 2018 veröffentlichte die Rheinische Post einen Artikel mit dem Titel „Jeder vierte Flüchtling hat einen Job“.

Zum Artikel gab es dann bis heute mehr als hundert (meistens recht skeptische und kritische) Kommentare.

Doch viel interessanter ist das weitere Schicksal der fragwürdigen Infos aus dem o.g. RP-Artikel.

Diese Infos wurden nämlich prompt von der russischen Redaktion der Deutschen (Lügen)-Welle aufgenommen und am gleichen Tag (31.05.2018) schöpferisch aufgearbeitet: der Titel blieb zwar fast unverändert „Jeder vierte Flüchtling in Deutschland hat einen Job gefunden“. Dafür haben die russischsprachigen DW-„Journalisten“ aber den RP-Beitrag um beinahe zwei Drittel (680 Wörter in der RP gegen 240 in der DW) beschnitten und sich nur auf das „Wesentliche“ – aus ihrer Sicht – konzentriert: Deutschland geht es gut, und es wird immer besser! Dabei wurde die Phrase von Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) „Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, liegen wir mit der Erwartung ziemlich gut“ plötzlich zu „Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, wird jeder zweite Immigrant in fünf Jahren einen Job haben“. Währenddessen wurden manche durchaus wichtige Einzelheiten und Nuancen aus dem Original-Beitrag der RP einfach ausgelassen.

Aber auch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Die kürzere und großzügig "adoptierte" russische DW-Version des RP-Artikels macht nun die Runde im riesigen russischsprachigen Internetsegment, wobei die russischen DW-Nachdrücke in der Regel nochmals halbiert werden und meistens kaum 100 Wörter übersteigen. Das Leitmotiv der "Kurzfassungen" wird dann noch kategorischer, etwa: Deutschland hat es tatsächlich geschafft, Flüchtlinge werden erfolgreich integriert, es geht steil aufwärts!

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Postings wurde die o.g. vermeintliche Phrase von Herbert Brücker auf Russisch bereits in zahlreichen Internet-Ausgaben weltweit (Russland, Deutschland, Israel, Ukraine, Armenien, Litauen usw.) durch Google-Suche gefunden. Tendenz steigend.

Dabei hat man guten Grund anzunehmen, dass diese Entwicklung nicht nur das russischsprachige Segment des Internets betrifft. Die frohe Botschaft wird sich nun wohl wie Waldbrand in verschiedenen Sprachen weltweit im Internet ausbreiten.

Also sollten sich deutsche Leser des Rusfunker-Blogs nicht wundern, wenn sie bereits am kommenden Montag von ihren ausländischen Arbeitskollegen überraschend erfahren, dass Deutschland es tatsächlich geschafft hat...
Weiter »

26.05.2018

Scheißegal

0
Deutsche Welle gegen Russland
Die russische Redaktion der Deutschen (Lügen)welle gilt mittlerweile als Inbegriff einer zügellosen und musterhaft doofen Russlandhetze.

Inzwischen gibt es in diesem Blog eine beinahe vollwertige Rubrik (hier), die dieser jämmerlichen Wanzenbude gewidmet ist.

Die staatliche Deutsche Welle hat einst den schlüpfrigen Weg der Lüge und Hetze in Russland beschritten. Und wenn das einmal passiert ist, dann gibt es wohl kein Zurück mehr.

Vielmehr findet dabei eine logische „Entwicklung“ in Richtung Verwesung statt. Die Deutsche Welle ähnelt sich nämlich immer mehr der sowjetischen Zeitung „Prawda“: die DW-Journalisten glauben wohl selbst nicht mehr daran, was sie schreiben. Hauptsache - genug Anschläge eintippen und Geld dafür abkassieren, und scheißegal, ob jemand den „Artikel“ überhaupt liest.

Genau nach diesem Prinzip dürfte ein gewisser Nikita Scholkwer, ein „angesehener“ Journalist der Deutschen Welle, gehandelt haben, als er ein Interview mit der leidenschaftlichen „Russlandexpertin“ Susanne Spahn auf der russischen Website der Deutschen Welle veröffentlichte.

Viel Neues erfahren wir aus dem „Interview“ nicht. Das ist das beständig bescheidene Repertoire zum Thema "Russland und sein Informationskrieg", mit dem sich die „Russlandexpertin“ anscheinend (jedenfalls aus der Internet-Suche gut ersichtlich) durch diverse europäische Redaktionen seit Jahren herumtreibt.

Sicherlich versteht der (heute Berliner) „Journalist“ Scholkwer diese Situation, die „Expertin“ Spahn erst recht. Die russische DW-Redaktion ist bestimmt auch im Bilde. Aber wenn juckt’s? Das staatliche Geld fließt doch, und nur darauf kommt es offensichtlich an…

Genau deswegen schreibt Nikita Scholkwer in dem Artikel vom 24. Mai 2018, dass er Frau Spahn „am Mittwoch dem 23. Oktober“ (ohne Jahresangabe) interviewt hätte, und zwar gleich nach ihrem Auftritt in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Lieber Herr Scholkwer! Das letzte Mal fiel der 23. Oktober auf Mittwoch im fernen Jahr 2013. Sie haben uns doch das wertvolle Interview mit der sogenannten Russlandexpertin nicht 4,5 Jahre lang vorenthalten, nicht wahr? Oder geht es doch um den Auftritt von Frau Spahn am 23. Mai 2018? (S. hier).

Aber im Grunde ist das doch, wie gesagt, scheißegal. Ihr Interview, dazu noch auf Russisch, liest ja sowieso kaum jemand. Kassieren Sie also ruhig das wohlverdiente Honorar aus der deutschen Staatskasse ab und genießen Sie das Leben weiter. In Ihrem Wiki-Profile (hier) steht es geschrieben, dass Sie fürs Tauchen im Roten Meer schwärmen. Lassen Sie es sich gut gehen im farblich korrekten Meer. Der deutsche Steuermichel wird Ihr Hobby schon irgendwie bezahlen. Er ist das gewohnt.



Weiter »

22.05.2018

Deutschland: kein Weg zurück

0
deutsches Sozialsystem

Ein typisches Posting zum Thema "Schmarotzer-Beratung" gefunden im russischsprachigen sozialen Netz Livejournal (
aktuell unter Top-200 beliebtester Beiträge).

Das deutsche Sozialsystem wurde langsam weltweit zur Fabel...


***
Hallo Jana!

Vielen Dank für Ihr Blog und Bücher! Danke auch für die Möglichkeit, Ihnen Fragen zu stellen.

Meine Frage also:

Mein Opa lebt in Deutschland. Mitte 90-er ist er mit Oma dahin ausgewandert. Meine Oma war Jüdin. Aus diesem Grund wurden sie in Deutschland aufgenommen. Sie bekamen eine Wohnung und Sozialgeld. Dann starb die Großmutter. Der Opa ist dort nun seit ein paar Jahren allein. Ihn unterstützen dort irgendwelche Tanten aus dem Sozialamt. Auch medizinisch wird er dort wohl besser betreut. Aber er fühlt sich allein gelassen und will zurück.

Er hat zwei Pässe: russisch und deutsch. Deutsch spricht er nicht. Also muss er nun wohl seine Verhältnisse mit dem deutschen Staat irgendwie zu Ende bringen: Etwa Wohnung abgeben, Sozialhilfe abmelden usw.

Vielleicht könnten Sie empfehlen, an welches Amt er sich wenden soll, um all dies zu erledigen? Die einzigen russischsprachigen Menschen, mit welchen er in Kontakt bleibt, sind die Pflegekräfte aus dem Sozialamt. Es möchte aber diese Angelegenheit mit ihnen nicht besprechen, weil er Angst hat, sie würden ihn dann bei seiner geplanten Abreise stören, denn diese Frauen bekommen ja das Geld vom Staat dafür, dass sie ihn verpflegen.

Er ist sehr alt und sehr hartnäckig. Aber ich weiß halt nicht, womit ich hier überhaupt anfangen soll... Und übrigens, was würde passieren, wenn er nach Russland „zu Gast“ reist und dann einfach verschwindet?

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüsse, N.

Antwort

Guten Tag!

Eine interessante Frage.

Ich mochte die Lösung nicht aufdringen, aber ich weiß, dass viele Leute auf diese Weise bereits abgereist sind, dabei haben sie sich einfach nicht abgemeldet. Also tauchen sie ab und zu im deutschen Sozialamt auf, um Präsenz zu zeigen bzw. nötige Papiere nachzureichen, kassieren das Geld ab, um irgendwo in Russland davon ruhig weiter zu leben.

Legitim ist das eigentlich nur für deutsche Rentner, die im Ruhestand leben dürfen, wo sie wollen. Ob das auch für Sozialhilfe im Rentenalter stimmt, weiß ich nicht, aber die Meisten machen sich darüber halt keine Gedanken, denn überprüft wird das sowieso nicht wirklich.

Das betrifft eigentlich nur junge Leute, die vor dem Jobcenter mindestens markieren müssen, dass sie tüchtig Arbeit suchen usw. Als Rentner soll man dort aufkreuzen, nur um zu bestätigen, dass man noch am Leben ist, vielleicht auch den Mietvertrag bzw. neue Strom- und Gasrechnungen vorlegen.

Aber, wie gesagt, ist das eine interessante Frage, was passiert, wenn man einfach verschwindet... Soviel ich weiß, ist ein Besuch beim Sozialamt einmal oder zweimal pro Jahr schon nötig. Sonst kriegt man wohl eine Mahnung per Post, danach werden Auszahlungen eingestellt, die Krankenversicherung ebenso. Und danach wird man, glaube ich, einfach vergessen. Dann sollte auch noch der Mietvertrag gekündigt werden. Und dann...

In Deutschland darf man kein Sozialgeld beantragen, wenn man keinen deutschen Wohnsitz hat. Um eine Wohnsitzanmeldung zu bekommen, muss man eine neue Wohnung mieten. Das ist nicht einfach, wenn man kein Geld bekommt. Somit ist der Weg zurück ins System zwar möglich, aber schwierig. Also würde ich empfehlen, dass man sich alles sehr gut und vorab überlegt. Will man aber wirklich alles hinschmeißen, dann sollte man den Mietvertrag ordentlich kündigen und abhauen. Man kann noch einen drauf setzen und sich beim Sozialamt amtlich abmelden. Die Mitarbeiter werden zwar schockiert sein, aber sie tun das schon. Und das wäre es dann auch.

Und die Staatsbürgerschaft wird keinem weggenommen. Der Bürger hat ja keine Pflicht, sich in Deutschland aufzuhalten. Und wenn man auch in 10 Jahren zurückkommt, ist man immer noch der deutsche Bürger.

Quelle
Weiter »

03.05.2018

Gräueltat des Stalinismus

1
Zeitung aus der Stalin-Zeit
Auszug (s. Abbildung) aus einer sowjetischen Zeitung aus Stalin-Zeiten.

Über die Nutzung der Ruhetage vom Kommunisten und Ingenieuren Genossen Kortelew

Beschluss des Büros des Stadtkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vom 15. Januar 1935

Das Büro des Stadtkomitees stellt fest, dass Genosse Kortelew B.P., der stellvertretende Chef-Ingenieur des Woroschilow-Bergwerks von seinen Ruhetagen systematisch keinen Gebrauch macht. Dadurch verstößt er gegen die geltende Ruhetagsverordnung, sowie beraubt sich der Gelegenheit, aktuelle technische Zeitschriften und allgemeine Zeitungen zu lesen und dadurch sein Wissensniveau zu erhöhen. Außerdem wird die Familie vom Genossen Kortelew durch sein ständiges Aufhalten im Bergwerk und durch seine Nichtnutzung der Ruhetage vernachlässigt.

Hierzu erlässt das Büro seinen Beschluss:

1. Genossen Kortelew wegen seines falschen Verhaltens zu mahnen und ihm zu empfehlen, die Ruhetage ordnungsgemäß zu nutzen.

2. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass die Fälle eines solchen Fehlverhaltens auf Bergwerken und generell in dem ganzen Bezirk einen massenhaften Charakter haben, werden die Direktoren der Bergwerke Genossen Owsjannikow, Kuragin und Judkin verpflichtet, die Bergingenieure zu zwingen, ihre Ruhetage zu nutzen, sowie Personen, die derartige Ordnungsverstösse anregen, zur Verantwortung zu ziehen.

Weiter »

27.04.2018

Jagd auf Russen eröffnet

2
USA gegen russiche IT-Fachleute
Dr. Igor Aschmanow ist ein international bekannter russischer Experte auf dem Gebiet der Informationstechnologien.

Er befasst sich mit zahlreichen (darunter auch sehr sensiblen) IT-Projekten in Russland. Öffentlich tritt er eher selten auf. Diesmal äußert er sich aber in zentralen russischen Massenmedien zu einem brisanten Thema, das auch ihm persönlich gut bekannt ist.

Es geht ums Headhunting auf US-amerikanische Art, d.h. um eine brutale „Kopfjagd“ nach russischen IT-Fachleuten, die sich inzwischen immer mehr einer richtigen wilden Treibjagd ähnelt.

Solch eine Programmierer-Jagd sei, so Aschmanow, besonders billig und sehr effektiv.
Das amerikanische Headhunting besteht heute u.a. in einer erzwungenen Auslieferung bestimmter russischer Bürger in die USA aufgrund von Strafverfahren, die wegen angeblicher Verstöße gegen alle möglichen US-Rechte eingeleitet werden.

Auf solch eine exotische Art und Weise werden jedes Jahr Dutzende russische IT-Fachleute „angeheuert“, d.h. weltweit aufgespürt, verhaftet und in die USA abtransportiert.

Als besonders beliebte Jagdreviere gelten dabei Spanien, Tschechien, Norwegen, Dominikanische Republik, Finnland, Lettland, Thailand, Bangkok, Costa Rica, Malediven und Griechenland.

Als entscheidenden Grund für solch eine dramatische Entwicklung nennt Herr Aschmanow die grundsätzliche Einstellung der USA, die die ganze Welt als ihre eigene Rechtshoheitzone betrachten. So fordern die Vereinigten Staaten meistens direkt, also am Interpol vorbei, die Auslieferung von Menschen, die sie interessieren. Und die meisten Länder werden dabei durchaus gefügig. Aus Angst, meint Aschmanow.

Rechtfertigend könnte man natürlich erwidern, dass die Auszuliefernden sowieso Gauner sind. Also wäre es grundsätzlich in Ordnung, dass Verbrecher gefasst und bestraft werden. So einfach ist die Situation jedoch nicht. Man hat nämlich beinah keine Möglichkeit zu erfahren, ob angebliche IT-Verbrecher wirklich Verbrecher sind. Wenn man Geschichten der Ausgelieferten verfolgt, sieht man leicht eine Gesetzmäßigkeit: wenn der Angeklagte die Verständigung im Strafverfahren in den USA akzeptiert, kriegt er höchstens ein paar Jahre Knast oder sogar auf Bewährung und wird bald frei. Sonst muss er unglaubliche 25 bis 40 Jahre für eine versuchte Hack-Aktion an einer Webseite absitzen. Übrigens, soviel bekommt man in Russland nicht einmal für einen Totschlag.

Das Schema ist hier aber ganz einfach:
Das Gericht im Land, wo der „russische Hacker“ verhaftet wurde, richtet sich nicht nach den aus den USA eingereichten Beschuldigungen, sondern prüft lediglich, ob die angeblich begangene Tat nach der lokalen Gesetzgebung strafbar ist. Wenn das so ist, dann wird der „Täter“ ruhigen Herzens in die USA ausgeliefert. Denn es ist doch überall bekannt, dass die US-amerikanischen Gerichte besonders unvoreingenommen sind.

Sobald aber der Ausgelieferte in den USA landet, sagt man ihm: „Hör mal zu, Junge. Hier erwarten dich 30 bis 40 Jahre Knast. Du wirst also dein ganzes Leben hinter Gittern verbringen, wenn deine dunkelhäutigen Zellengenossen dich nicht schon vorher totbumsen. Die Verständigung im Strafverfahren gibt dir aber eine Chance, nach ein paar Jahren in einem „guten Gefängnis“ wieder frei zu kommen (vielleicht wirst du auch sofort frei), danach bekommst du Greencard und Festanstellung bei der National Security Agency.

Was soll denn der gedemütigte „russische Hacker“ tun? Er sitzt vielleicht seit Monaten allein, von seiner Familie, Heimat und Freunden abgeschottet. Er kann sich keinen guten Anwalt leisten. Er ist durch „gut gemeinte“ Tipps von „professionellen“ Zellengenossen desorientiert. Er glaubt, dass er tatsächlich 30 Jahre Knast vor sich hat. Und natürlich ist er schlussendlich bereit, sich im Strafverfahren zu verständigen.

Und gerade ab diesem Zeitpunkt ist das amerikanische Gericht nicht mehr verpflichtet, Beweise zu berücksichtigen. Die Verständigung ist doch schon da, was will man mehr? Das ist sehr bequem, zumal Beweise meistens sowieso nicht vorhanden sind. Ab sofort kann man (und braucht man) nicht mehr beweisen, ob der „russische Hacker“ tatsächlich ein Verbrecher ist.

Es ergibt sich dann eine reine Win-Win-Sintuation: der US- Nachrichtendienst bekommt einen neuen Fachmann, US-Aufklärer kriegen weitere Sterne auf ihre Schulterstücke, und der „Hacker“ bekommt seine „Freiheit“.

Natürlich ist das keine wirkliche Freiheit. Der „begnadigte Verbrecher“ kann nun beliebig beauftragt werden: zum Beispiel als „Zeuge“ und Teilnehmer an verschiedenen Propaganda-Kompagnien: Doping, Hacker-Attacken, Lauschangriffe usw. Ab jetzt macht er natürlich alles Mögliche mit.

Die Reise eines russischen IT-Fachmanns ins Ausland (Dienstreise, Urlaub) ist heute leider mit einem großen Risiko verbunden, weil er dort meistens als Freiwild betrachtet wird.

Das Fazit von Aschmanow: Russland braucht dringend einen staatlichen Mechanismus, um seine Bürger im Ausland zu schützen und notfalls zu retten. Ganz besonders, wenn es um russische intellektuelle Ressourcen geht.

Quelle
Weiter »

26.04.2018

Question more

1
Posting von Somonjan
Das Posting von Margarita Simonjan, Chefredakteurin der Nachrichtenagentur Russia Today.

Eigentlich sollte der Westen gar nicht über Putins Wahlsieg mit 76% entsetzt sein. Vielmehr sollte ihn aber deswegen Grauen anpacken, dass sich 95% der Russen für patriotische, kommunistische und nationalistische Ideen ausgesprochen haben. Und die Liberalen mussten sich mit mageren 5 % begnügen. Aber schuld daran seid ihr, meine lieben westlichen Freunde! Ihr habt in Russland den „Russen-geben-nicht-auf-Modus“ eigenhändig eingeschaltet.

Ich habe euch schon immer gesagt, dass ihr endlich mal gute Russland-Berater anheuert, und jetzige Schmarotzer hättet ihr langst rausschmeißen müssen.

Ihr habt uns regelrecht dazu gezwungen, damit aufzuhören, euch zu respektieren:
durch eure kurzsichtigen Sanktionen,
durch herzlose Erniedrigung unserer Sportler (einschließlich behinderte Sportler),
durch eure Skripal-Märchen,
durch eure demonstrative Wurstigkeit gegen grundlegende liberale Werte wie Unschuldsvermutung (dabei grenzt diese Wurstigkeit heuchlerisch an Zwangsanpflanzung der ultraliberalen Ideen in euren eigenen Ländern),
durch eure krankhafte Massenhysterien, die bei den Menschen in Russland regelrecht Erleichterung hervorrufen, dass sie sich halt in Russland und nicht mit euch zusammen befinden,
durch den ewigen Zirkus nach jeder Wahl (in den USA, in Deutschland oder in der Brexit-Zone),
durch eure Hetze gegen Russia Today (dem RT-Team könntet ihr nicht verzeihen, dass wir eure Meinungsfreiheit benutzen und dabei der ganzen Welt zeigen, dass ihr mit eurer Meinungsfreiheit eigentlich gar nicht so ernst meint. Ihr haltet doch eure Meinungsfreiheit für einen Kristall-Schrubber: dieses schön glänzendes Ding ist für euch gerade noch gut genug, um es von fern zu präsentieren, für das richtige Aufräumen eurer Pferdeställe ist es aber gar nicht bestimmt),
durch euer ganzes Unrecht und Roheit,
durch eure inquisitorische Heuchelei und Lüge.

All das hat uns dazu gebracht, damit endlich aufzuhören, euch zu respektieren. Euch und eure „ach so tolle“ Werte. Wir wollen nicht mehr leben, wie ihr lebt. Ein halbes Jahrhundert wollten wir das – ob geheim oder offen. Jetzt ist Schluss damit.

Wir respektieren euch nicht mehr. Wir respektieren auch nicht mehr diejenigen, die von euch in unserem Land unterstützt werden. Aber auch diejenigen, die in unserem Land euch unterstützen. Daher kommen die schäbigen 5%. Ihr seid daran schuld. Damit meine ich westliche Politiker und Analytiker, Zeitungsleute und Schnüffler.

Unser Volk kann Vieles verzeihen. Was es (wie jedes normale Volk) nicht verzeihen kann, ist Hochmut. Das letzte Imperium, das ihr in euren Reihen noch habt, sollte die Geschichte seiner Verbündeten (ebenfalls ehemalige Imperien) gründlicher studieren: Wie diese Imperien verschissen wurden - nur wegen dem Hochmut. White man's burden, my ass. Aber euer letztes Reich verachtet die Geschichte. Dort wird die Geschichte schlecht beigebracht, darum wird das Ganze nur so enden, wie es enden soll.

Und heute habt ihr uns um euren Feind vereinigt. Ihr habt eines Tages erklärt, er sei euer Feind, und für uns war es Grund genug, um uns um ihn zu vereinigen. Vorher war er nur ein Präsident, frei auswechselbar. Ihr habt ihn zum Anführer gemacht. Und es kommt uns jetzt sehr darauf an, euch nicht zu gestatten, ihn auszuwechseln. Alles ist von euch selbst gemacht. Ihr habt den Patriotismus dem Liberalismus in Russland entgegengesetzt. Obwohl diese Begriffe normalerweise einander gar nicht ausschließen. Ihr habt so gemacht, dass wir in diesem Dilemma den Patriotismus gewählt haben. Sogar diejenigen von uns, die selbst liberal sind. Ich zum Beispiel.

Nun dürftet ihr die Folgen eurer Taten in vollen Zügen genießen. Zeit dafür habt ihr nun mehr als genug.


Quelle
Weiter »

Treffen auf Lesbos

0
Zusammenstöße auf Lesbos
Israelische russischsprachige Internet-Ausgabe Iland.tv berichtet:

Auf der griechischen Insel Lesbos kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Flüchtlingen und griechischen Nationalisten. Mehrere dutzend Menschen von beiden Seiten erlitten schwere Verletzungen. Mindestens 10 Flüchtlinge aus Afghanistan wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht.


Die Zusammenstöße begannen, als eine Gruppe aggressiver ultrarechter griechischer Jugendlichen versuchte, Bewohner eines Flüchtlingslagers mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern zu bewerfen. Dann schlugen die mit Messern und Metallstäben "bewaffneten" Flüchtlinge zurück.

Die Insel Lesbos ist inzwischen zum Symbol für illegale Migration geworden. Heute gibt es auf dieser kleinen Insel in der Ägäis ca. 6,5 tausend Flüchtlinge, obwohl die auf Lesbos gebauten Flüchtlingslager nur für dreitausend Menschen ausgelegt sind. Die gesamte Insel-Bevölkerung beträgt ca. 80 Tausend Menschen.

Quelle
Weiter »

© Copyright

Blog Russischer Funker, www.rusfunker.com, 2017-2018. Unautorisierte Nutzung von Inhalten oder Teilen der Inhalte aus diesem Webblog ist ohne eine schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Auszüge können hingegen genutzt werden, jedoch nur mit einer eindeutigen Nennung der Quelle. Diese muss folgendermaßen stattfinden: Nennung des Autors, der Website inklusive einem Link zum Original-Artikel.