15.02.2018

Unüberlegter Schritt

Litauische Politiker gegen die AfD
Der litauische konservative Politiker Laurynas Kasčiūnas ist bei seiner Parteiführung in Ungnade gefallen, weil er AfD-Mitglieder Christian Wirth und Nicole Höchst nach Litauen eingeladen hat.

„Eine Einladung der Mitglieder einer radikalen, antieuropäischen und prorussischen Partei wie die „Alternative für Deutschland“ läuft unserer konsequenten politischen Wertorientierung zuwider“, sagte am Dienstag der Leiter der Partei „Vaterlandsbund - Christdemokraten Litauens“ Gabrielus Landsbergis: „Ich verstehe ja, dass ein Politiker kurz vor den Wahlen auch mal unter Realitätsverlust leiden kann, aber in solchen wichtigen Fragen wie die europäische Integration oder der Verzicht auf die Zusammenarbeit mit antieuropäischen Parteien in der EU darf es keine persönliche Meinung geben, die von der offiziellen Parteilinie abweicht“, fuhr Landsbergis fort.

Des Weiteren forderte der Parteileiter vom beschämten Laurynas Kasčiūnas nachdrücklich, „so schnell es nur geht, alle Kontakte mit den AfD-Politikern abzubrechen, und auf jegliche Zusammentreffen mit ihnen, ob offiziell oder privat, zu verzichten“.

Seinerseits bestätigte Laurynas Kasčiūnas bereuend, dass er tatsächlich eine Einladung an die AfD-Politiker geschickt hätte, was „ein unüberlegter Schritt“ gewesen sei.

Laut dem entlarvten Politiker wäre die Einladung absolut persönlich, aber auch formell gewesen, und überhaupt sei die Initiative von den deutschen AfD-Politikern ausgegangen.

Herr Kasčiūnas meint nun, dass er an einem Treffen mit den Vertretern der „Alternative für Deutschland“ wohl nicht mehr teilnehmen möchte.

0 Weiter »

14.02.2018

Gefechtsbereitschaft steigt

1
Neues Mobilisierungssystem in Russland
Die russische Armee hat mit einer umfassenden Bildung der Mobilisierungsreserve begonnen.

Soldaten und Offiziere der Reserve, die Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnet haben, müssen nun jeden Monat Sonderunterricht besuchen und jährlich eine militärische Ausbildung absolvieren. Im Gegenzug garantiert der russische Staat ihnen monatliche Zahlungen und eine Reihe von weiteren Vergütungen. Im Falle eines Ausnahmezustandes werden die Reservisten bereits existierende Formationen ergänzen bzw. neue Truppen bilden. Nach der Auffassung der Militärexperten wird diese Reform die Verteidigungsfähigkeit Russlands stärken.

In diesem Jahr wird das neue Mobilisierungsreservesystem auf dem gesamten Territorium Russlands eingeführt. Entsprechende gesetzliche Grundlagen wurden bereits vor einigen Jahren vorbereitet und verabschiedet. Bis jetzt wurde das Mobilisierungsystem jedoch nur in einzelnen Regionen Russlands getestet. Die Abstimmung des Systems im Testmodus dauerte zwei Jahre lang. Nun gilt es als erfolgreich verifiziert.

Laut der neuen Mobilisierungsordnung kann ein Vertragsreservist jede Zeit einberufen werden, zum Beispiel beim Ausnahmezustand, während der Kriegsübungen, aber auch beim akuten Mangel an qualifizierten Einsatzkräften in den Truppen.

Das neue Mobilisierungsreservesystem wird es ermöglichen, qualifiziertes Militärpersonal vorzubereiten und seine Gefechtsbereitschaft ständig aufrecht zu erhalten, um notfalls einen raschen Kämpfertransfer zu jeweils aktuellen militärischen Einsatzgebieten zu gewährleisten.


Quelle

Weiter »

09.02.2018

Migrantenrevolte in Sibirien

1
Revolte der Migranten
Zwei Dutzend illegale Migranten rebellierten Anfang Februar diesen Jahres in der Sonderhaftanstalt im russischen Gebiet Krasnojarsk (Sibirien).

Die rebellierenden Migranten haben sich in ihren Kammern verbarrikadiert, einige Videokameras zerschlagen und Matratzen angezündet.

Ihre Forderungen waren: bessere Unterhaltsbedingungen in der Sonderhaftanstalt sowie Beschleunigung ihrer Abschiebungsverfahren.

Dank einem operativen und massiven Einsatz der Sondereinheiten der russischen Polizei wurde die Revolte kurzfristig niedergeschlagen.

Zwei vermutliche Anstifter (aus Aserbaidschan) wurden verhaftet. Gegen sie wurde ein Strafverfahren (versuchte Revolte, bis 8 Jahre Knast) eingeleitet.

Der Ombudsmann für Menschenrechte im Gebiet Krasnojarsk wurde über den Vorfall informiert.

Seine Mitarbeiter berichten aber, dass sie alle sechs Monate die besagte Sammelstelle besucht und noch nie Beschwerden von Migranten über ihre Haftbedingungen gehört hätten: dort gäbe es medizinische Hilfe, Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, sowie Duschräume. Die Sonderhaftanstalt würde auch regelmäßig mit heißem Essen beliefert.

Quelle

Weiter »

29.01.2018

Ausbildungskoffer

0
Ausbildungskoffer des Goethe-Instituts
Nachricht auf der Website der Präsidialkadettenschule des russischen Verteidigungsministeriums in Orenburg in deutscher Übersetzung: 

Direkt aus dem Goethe-Institut traf in der Orenburger Präsidialkadettenschule eine ungewöhnliche Sendung ein.

Kadetten des 7. Jahrgangs, die gleichzeitig Studenten der deutschen "Kinderuni" sind, erhielten einen Ausbildungskoffer mit vielen interessanten Lehrspielen, um die deutsche Sprache noch besser zu beherrschen.

Aufgaben aus dem Köfferchen waren nicht einfach, aber spannend. Zum Beispiel musste man ein verschlüsseltes deutsches Wort erraten, oder einen Satz aus den deutschen Wörtern bilden, die gleichzeitig von allen anwesenden Kommilitonen vorgesprochen wurden.

Die Jungs haben auch Wortquiz, ABC-Marathon sowie landeskundliches Twister gespielt: Die Kadetten mussten die Lage einzelner deutscher Bundesländer auf der Karte fehlerfrei erkennen.

"Die Aufgaben der Kinderuni 'aus dem Koffer' waren sehr interessant. Hoffentlich wird der Inhalt des nächsten Koffers genauso hinreißend und nutzbringend sein", meint Dima Posch, der Kadett des 74. Zuges.

Kadettenschule in Orenburg


Quelle


Weiter »

23.01.2018

Überlebenskunst: Mit der Waffe in der Hand

1
Mit der Waffe in der Hand
Die ersten Postings dieses Blogs wurden dem Thema Überlebenskunst gewidmet.

Aber eigentlich ging es dabei um die Methoden, wie man sich selbst und seine Familie retten kann. Strenggenommen waren das also eher Rettungsmethoden.

Das Original-Manuskript des russischen SE-Offiziers a.D. hat aber zugegebenermaßen ein weiteres, abschließendes Kapitel, das vor einem Jahr nicht übersetzt wurde.

Im Laufe der vergangenen Monate habe ich aber mehrere Kommentare und Zuschriften von deutschen Lesern bekommen, die mich langsam umstimmten. Deswegen kommt hier doch die Übersetzung des letzten Kapitels.
---

Sie wollen also doch kämpfen. Mit der Waffe in der Hand. Diesen Wunsch bekommt man oft, spätestens nachdem man sich lange verstecken und beugen mußte. Nachvollziehbar. 

Aber als Erstes sollte man sich das Wichtigste einprägen: der Krieg ist ein Mannschaftsspiel. Also müssen Sie sich gut überlegen, in welchen Reihen Sie kämpfen wollen. Sie müssen sich unbedingt für eine Seite entscheiden. Nochmals: allein zu kämpfen ist sinnlos, denn ein Krieg besteht nicht nur aus Gefechten, sondern auch aus Munitionstransporten, Planung, Verpflegung usw. Dabei muß man bereit sein, ganz klein anzufangen, und selbst die schmutzigste Arbeit auf Befehl zu machen. Schützengräben auszuheben ist keine unwürdige und keine allzu schmutzige Aufgabe, davon muß man ausgehen.

Als Nächstes sollten Sie die Hoffnung aufgeben, dass die Zugehörigkeit zu einer Einheit Ihnen mehr Klarheit im Leben verschafft. Das wird nicht passieren.

Innerhalb jeder Truppe geht es eigentlich immer recht chaotisch zu. Die meisten Offiziere sind dickköpfig, und zwischen Ihren Regimentskameraden entdecken Sie sehr bald eine Menge psychisch instabile und kampfbesessene Menschen. Das ist normal, jedenfalls unter diesen Umständen.

Nun haben Sie sich umgesehen und füllen sich gescheiter als die anderen? Dann haben Sie ein Problem. Am besten schalten Sie Ihr Gehirn so schnell es geht aus, solange es noch nicht zu spät ist. Danach tun Sie genau das, was Ihnen befohlen wird. Selbst wenn der Befehl offensichtlich dumm ist. Keine Improvisationen, alles nur nach Vorschrift und nach Kommando. Ein heller Kopf des Rekruten generiert ausschließlich Strapazen.

Wurden Sie von Offizieren oder Kameraden angeschrien? Werden Sie bloß nicht bissig! Sie haben Glück gehabt, denn jemand kümmert sich ja schließlich um Sie. Wenn man im Gefecht angeschrien wird, ist das immer noch besser als angeschossen zu werden. Und so was kann durchaus passieren. Kampfhandlungen können intensiv sein, und Eigenbeschlüsse sind dabei keine Seltenheit.

Jetzt zur Waffe: immer sichern! Erst entsichern, wenn Sie zu schießen beginnen, oder wenn Sie im Spähtrupp sind. Aber bis Sie zum Spähtrupp gehören, vergeht wohl sehr viel Zeit. Falls Sie entdecken, daß ein schlampiger Kamerad mit einer entsicherten Waffe neben Ihnen marschiert, sagen Sie es ihm. Aber nur sagen, und zwar ganz ruhig, nicht seine Waffe anfassen! Wenn Sie danach zum Teufel geschickt werden, dann nehmen Sie das halt hin. Alternativ können Sie den Vorfall dem Unteroffizier melden. Das möchte aber gut überlegt sein. Einerseits sterben viele Kämpfer wegen der ungesicherten Waffe eines nachlässigen Kameraden, andererseits kann der vom Unteroffizier bestrafte Mitkämpfer allzu nachtragend sein, was für Sie tragische Folgen haben kann. Ich würde lieber selbst darauf bestehen, daß der Kamerad seine Waffe sichert.

Nie auf Andere zielen! Weder zum Spaß, noch mit einer gesicherten Waffe. Nicht einmal mit dem abgenommenen Patronenmagazin. Dieser „Spaß“ wird sehr hart bestraft.

Der Sicherungshebel an der Kalaschnikow hat drei Positionen: gesichert, automatisches Feuer, Einzelfeuer. Wird die MP in der Hektik entsichert, dann wird der Sicherungshebel mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Anschlag nach unten also in die Einzelfeuerposition, geschoben. Das wurde absichtlich so gemacht, damit der in Panik verfallene Soldat sein Patronenmagazin nicht sekundenschnell entleert und schutzlos bleibt. Nur damit Sie das wissen.

Übrigens, der MP-Sicherungshebel rasselt entsetzlich. Wenn also die MP geräuschlos entsichert werden soll, dann ziehen Sie den Hebel ein bißchen zur Seite, bevor Sie ihn bewegen.

Studieren Sie die Schußtafel für Ihre Waffe. Die Kugel fliegt nicht geradeaus, sondern ballistisch, also mal höher mal niedriger. Deswegen muß man Schußtafeldaten gut kennen, aber auch die Zielentfernung sollten Sie möglichst genau einschätzen können. Der Wind beeinflußt ebenfalls die Flugbahn der Kugel.

Wenn Sie die Möglichkeit bekommen, eine Waffe auszuwählen, dann nehmen Sie das, was auch Ihre Kameraden haben. Munition ist schwer, geht aber im Gefecht (besonders in der Stadt) schnell aus. Das gleiche Kaliber wie bei den Mitkämpfern kann dann sehr vorteilhaft sein. Ist ein Kamerad tot, dann seien Sie nicht zu zimperlich, und nehmen Sie seine Munition mit. Darüber sollten Sie aber vorab Ihren Unteroffizier informieren.

Haben Sie eine individuelle Gefechtsaufgabe bekommen, dann nehmen Sie die MP mit maximal 360 Patronen in 12 Magazinen mit. Die restliche Munition gehört in den Rucksack, und zwar in Kartons. So reduzieren Sie das Gesamtgewicht. Die an der Brust und auf dem Rücken plazierten Patronenmagazine stellen übrigens eine gute Panzerung dar.

Im Krieg stirbt man am häufigsten an Splitterverwundungen. Vor kleineren Splittern schützt Sie aber eine Wattejacke durchaus. Zum Halsschutz immer den Kragen hochstellen.

Eine Panzerweste ist natürlich ideal, auch wenn sie ganz alt und strapaziert ist. Aber glauben Sie bloß nicht, dass die von der Panzerweste abgefangene Kugel harmlos ist. Auch sie kann einen verheerenden Schaden anrichten. Der Rippenbruch ist auf jeden Fall fast vorprogrammiert. Vielleicht auch die Zerreißung innerer Organe. Also kein Loch im Körper ist noch lange kein Grund für den Optimismus. Manchmal wäre ein Loch sogar besser.

Granatwerfer nie anfassen! Man muß damit viel Erfahrung haben. Überlassen Sie das lieber den geübten Kameraden.

Bei den Menschen, die bereits mehrere Tage auf der frischen Luft verbrachten (z.B. in der Schanze oder im Schützengraben), spitzt sich der Geruchssinn merklich zu. Wenn Sie also rauchen, können Sie vom Feind von bis zu 100 Meter Entfernung buchstäblich ausgeschnüffelt werden. Also lieber mit dem Rauchen aufhören.

Immer wenn Sie glauben etwas Verdächtiges gehört zu haben, bleiben Sie stehen und halten Sie Ihre Gruppe an und verlangen Sie absolute Stille. Lauschen Sie dann ohne Eile. So müssen Sie auf ausnahmslos jedes verdächtige Geräusch reagieren. Dabei nie aufrecht stehen, wenn Sie stehenbleiben. In diesem Fall immer aufs Knie sinken oder sich auf den Boden hinlegen. Diese Prozedur ist mühsam, rettet aber das Leben. Falls jemand nicht mitmacht, einfach dazu zwingen.

Finger weg vom Abzug! Selbst wenn die Waffe gesichert ist.

Auf dem Marsch kreuzen Sie die Hände auf der Brust und legen Sie die MP oben drauf. So geht es leichter.

Auf dem Posten nicht schlafen. Sonst werden Sie nicht nur von Feinden gern erschossen. Während des Krieges gab es dafür in der Roten Armee offiziell Todesstrafe. Heute gibt es sie auch, nur inoffiziell.

Pinkeln kann (und sollte) man auf Knien. Scheißen gehen Sie immer nur zu zweit.

Niesen nur lautlos.

Je langsamer man läuft, desto schneller stirbt man.

Die Effizienz der Granate ist überschätzt. Es gibt durchaus Fälle, wo eine Granate in einem engen Raum explodiert, die Anwesenden kommen aber nur mit leichten Prellungen davon.

Den Granatenvorstecker mit Zähnen zu ziehen gibt es im Kino. Das geht nur mit den Fingern.

Die Teilnahme an einer Säuberungsoperation bedeutet, daß Ihr Tod jede Sekunde ganz in der Nähe ist. Darum immer zu zweit agieren: zuerst Ihre Granate, dann Sie. Die Granate nie in den Raum hineinwerfen, immer nur hineinrollen. Idealerweise sogar „zu dritt“ handeln: die erste Granate eingerollt, Explosion, die zweite Granate eingerollt - aber unentsichert. Denn diejenigen, die noch am Leben sind, müssen ja Reaktion zeigen.

Jede abgeschlossene Tür ist unantastbar, denn sie kann vermint werden. Schubläden nicht anfassen, Elektrogeräte nicht einschalten. Grundsätzlich nichts berühren. Jedes Ding kann vermint sein. Das betrifft auch die Tür des Kühlschranks und den Klodeckel.

Hinter einem Teppich oder Klamotten an der Wand kann sich eine Bresche befinden. Wenn Sie also meinen, daß Sie in einem abgeschlossenen Raum allein sind, kann das durchaus eine falsche Annahme sein. Immer daran denken.

Aus einem Kleiderschrank können Sie eine Katze miauen hören. Das bedeutet lediglich, dass die Katze bereits zum Tode verurteilt wurde. Der Schrank ist vermint und darf nicht aufgemacht werden. Entminen gibt es bei der Stadtsäuberung nicht. Alle verdächtigen Stellen werden schlicht gesprengt. Solche Momente sind immer schwierig, aber so ist es halt...

Noch schlimmer: Sie müssen bereit sein, Zivilisten abzuknallen, wenn diese Sie gesehen haben. Selbst wenn das Frauen oder Kinder sind. Wollen Sie diese „Alternative“ ausschließen, bewegen Sie sich möglichst unbemerkt.

Bei Verwundungen gibt es viel Blut. Das Blut kommt aber (hauptsächlich) entweder aus einer Vene oder aus einer Arterie. Das macht normalerweise einen großen Unterschied bei der Behandlung aus. Nicht aber während des Gefechts.

Mit der Venenblutung wird der Kamerad möglicherweise einige Stunden aushalten können, mit der arteriellen Blutung dagegen stirbt er in wenigen Minuten. Die Ärzte werden mich verfluchen, aber ich sage es trotzdem: die Abschnürbinde einfach oberhalb der Wunde anlegen und den verwundeten Kämpfer in Ruhe lassen, solange Sie noch kämpfen. So hat der Kamerad wahrscheinlich ca. eine Stunde, um sich zurechtzufinden, oder abzuwarten, bis Sie ihm weiter helfen können.

Die Abschnürbinde muss immer da sein. Nicht im Rucksack, immer bei der Hand, am besten direkt am Kolben. Besser noch: zwei Abschnürbinden!

Nun was die Medizin betrifft.
Immer diejenige Arznei vorrätig bei sich haben, die Sie auch sonst brauchen. Aber dazu noch unbedingt: drei Abschnürbinden, eine Menge Stoffbinden, Schere, Nahtmaterial, schmerzlindernde Mittel, Desinfektionsmittel.

Ein Muß ist ein scharfes Antibiotikum, genauso wie scharfe entzündungshemmende Mittel. Das bekommen Sie aber nicht in der Apotheke. Also frühzeitig daran denken. Arzneimittel als Lösungen wirken merklich besser, also am besten Ampullen und Spritzen im Verbandskasten haben.
Aktivkohle ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Der Krieg ist nicht jedermanns Sache, und diese Erkenntnis kommt manchmal als Erstes eben über den Magen-Darm-Kanal...

----------
Andere Tips des russischen Offiziers finden Sie hier.
Weiter »

18.01.2018

Umformatierung gescheitert

2
Russen sind für traditionelle Werte
Vor dem Hintergrund des Triumphes verschiedenartiger Perversitäten in der heutigen Welt sowie einer zügellosen Propaganda der sogenannten "liberalen Werte" innerhalb Russlands ist die mentale Umformatierung russischer Bürger trotzdem gescheitert.

Parallel zum fortschreitenden Wiederaufbau ihres Landes haben sich die Russen zunehmend den traditionellen Werten - vor allem der klassischen Familie und klassischen Beziehungen -  zugewandt.

Und das ist keine Kreml-Propaganda. Entsprechenden Daten lieferte das "Levada-Zentrum", das bekannte und durchaus oppositionelle russische Meinungsforschungsinstitut, das sogar offiziell (und eigentlich unfreiwillig) den Titel eines "ausländischen Agenten" (wegen der Finanzierung aus dem Ausland) trägt.

Diese Umfrage wurde Mitte Dezember 2017 unter dem Namen "Tabus im Sex und Reproduktion" durchgeführt.

An der Umfrage haben 1600 volljährige russische Bürger aus 137 verschiedenen Ortschaften in 48 Regionen Russlands teilgenommen.

Die gleichen Umfragen fanden bereits in Jahren 1998 und 2008 statt, also kann man die Entwicklung sehr gut nachvollziehen.

Und diese Entwicklung sieht wie folgt aus:

Entschieden gegen Sex außerhalb der Familie:
1998 - 50%
2008 - 60%
2017 - 68%

Entschieden gegen homosexuelle Beziehungen:
1998 - 68%
2008 - 76%
2017 - 83%

Entschieden gegen Abtreibungen aus materiellen Gründen:
1998 - 12%
2008 - 21%
2017 - 35%

Weiter »

16.01.2018

Ich weiß, was du nicht weißt...

1
Übersetzung des Artikels der Deutschen Welle
Die Deutsche (Lügen)Welle differenziert schon wieder ihre "Nachrichten" je nach der Herkunft potentieller Leser.

Am 16. Januar erschienen Artikel zum Thema Flüchtlinge, de Maizière usw. sowohl in der deutschen als auch in der russischen Version des DW-Nachrichtenportals.

Der Artikel in der deutschen Version hat einen moderaten Titel "Weniger Flüchtlinge, weniger Asylanträge".
Der Untertitel spiegelt dann stille Freude des Ministers wider: "Die Zahl der Asylanträge liegt wieder auf dem Niveau vor dem drastischen Anstieg der vergangenen Jahre, freut sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière."

Der Titel des russischen DW-Artikels (in deutscher Übersetzung) vom gleichen Tag und zum gleichen Thema klingt anders - siegreich und teutonisch eisern: "Flüchtlingskrise überwunden: in Deutschland, aber nicht in der Welt".
Im Untertitel mischt sich der stillen Freude für erfolgreich überwundene Flüchtlingskrise die ewige deutsche Sorge um den unvollkommenen Rest der Welt bei: "Migrantenflut nach Deutschland ebbt schon wieder ab, was man über Flüchtlingsströme in der Welt nicht behaupten kann".
Weiter »

05.01.2018

Wenn Deutschland ruft...

5
Hölle bei der Ausländerbehörde
Mein News-Feed spielte mir heute zwei Nachrichten in einem Zug zu.

Die Erste stammte von der Deutschen LügenWelle. Dort ging es darum, dass die BRD regelrecht vor Verlangen brennt, ausländische hochqualifizierte Arbeitskräfte ins Land zu holen. Im Artikel wurde extra betont, dass es dabei um Fachleute aus Indien, Russland, Weißrussland oder aus der Ukraine gehen könnte, aber auch um junge Absolventen deutscher Hochschulen.

Hinter dem zweiten Titel verbarg sich ein Erfahrungsbericht eines russischen IT-Fachmannes (hochqualifizierte Arbeitskraft) und seiner Frau (evtl. zukünftige Absolventin einer deutschen Hochschule), die erst vor kurzem nach Frankfurt umgezogen sind.

Von den zwei o.g. Texten ist nur einer (versteht sich) es wert, übersetzt zu werden.

Darum kommt hier die Übersetzung des Erfahrungsberichtes.

---

Nun bist du also in Deutschland. Du hast eine Wohnung gefunden und sich ordnungsgemäß angemeldet. Du hast ein Bankkonto eröffnet, und deinen Vertrag mit der Krankenversicherung abgeschlossen. Jetzt glaubst du, dass deinem Leben in Deutschland nichts mehr im Weg steht.
Denkste!

Der Ausländer, der sich länger in Deutschland aufhalten möchte, bekommt zunächst bei der deutschen Botschaft eine sogenanntes „nationales Visum“, das allerdings eine beschränkte Gültigkeitsdauer (3 bis 6 Monate) hat. Innerhalb dieser Frist hat man einen „richtigen“ Aufenthaltstitel bei der lokalen Ausländerbehörde zu besorgen – koste es, was es wolle.

Die Frankfurter Ausländerbehörde (ABH) gilt unter den ausländischen Mitbürgern als eine unversiegbare Quelle für unheimliche Gruselgeschichten. Das Schlimmste ist aber, dass diese Geschichten wahr sind.

Das Gebäude der ABH ist fast uneinnehmbar. Dorthin zu gelangen kann man nur nach Vereinbarung (die man praktisch nie bekommt, weil es immer noch keine Online-Services bei der ABH gibt), oder man muss sich eben hinten anstellen. Ganz hinten. Auskunft per Telefon oder E-Mail ist schlicht unmöglich. Nur Derjenige, der gute Beziehungen oder Glück hat, kann eine geheime E-Mail-Adresse der ABH kriegen, wo man mindestens annehmen kann, dass die Anfrage vielleicht gelesen wird.

Ich hatte das Glück. Also habe ich die Beamten der ABH per E-Mail angeschrieben, und merkwürdigerweise sogar eine Antwort mit dem Terminvorschlag für Mitte Mai bekommen. Schade nur, dass mein Visum bereits im März abläuft…

Meine Frau hatte noch weniger Glück: ihr Ansuchen, das sie an die „studentische“ E-Mail-Adresse der ABH schickte, blieb einfach ohne Antwort.

Was nun? Die ABH-Festung stürmen! Zu den Sprechstunden. Ich habe inzwischen gesagt bekommen, dass es dort eine ewige Schlange gebe, aber reingelassen würden nur 10 bis 20 Besucher pro Tag. Wer sich also gegen Mitternacht anstellt, der könnte sich eventuell noch einschleichen. Diese Geschichte habe ich nicht geglaubt, und dies auch bald bereut – das war kein Geschwätz.

Das erste Mal erkundete ich das ABH-Vorgelände ohne meine Frau. Die Schlange gab es, sie war aber nicht besonders groß, ca. 20 Leute. Also stellte ich mich an. Und nur nach einer Stunde im kalten Wind sah ich, dass das erste Dutzend reingelassen wurde. Danach stoppte aber die Wache unsere Schlange und ließ irgendwelche sonderbare Gestalten rein, die sich erst einmal gar nicht anstellten, sondern direkt auf die Wächter mit komischen kleinen grünen Papierchen in den Händen zugingen.

Als ich nach einiger Zeit endlich doch an einem Schalter landete, stellte es sich heraus, dass das nur ein Zwischenstopp ist: hier sollte man - hieß es - einen Termin für heute anfordern. Aber für heute waren eben keine Termine mehr da. So banal scheiterte der erste Versuch.

Auf den zweiten Anlauf bereiteten wir uns, also meine Frau und ich, viel gründlicher vor. Um 4 morgens waren wir schon an Ort und Stelle, warm angezogen, heißer Tee in der Thermosflasche. Aber auch um diese Zeit war die Schlange gefährlich lang. Abwechselnd wärmten wir uns im Auto. In 3,5 Stunden machte die Wache die ABH-Tür auf. Und wir waren die Letzten im ersten Dutzend, die noch Termine bekommen konnten! Hinter uns sahen wir schon wieder sonderbare Menschen mit grünen Papierchen, und der Rest der Schlange hatte eben Pech.

Danach wurde meine Frau in die studentische Abteilung verwiesen, und ich musste in die Abteilung für "arbeitende Ausländer". Dort dauerte es nicht allzu lange, bis meine Papiere gefunden wurden. Ich wurde um 100 Euro erleichtert. Danach versicherte man mir, dass ich meine ID-Karte in ca. 4 bis 6 Wochen beim Bürgeramt abholen kann.

Ich dachte schon, wir wären endlich durch, da klingelte bei mir WhatsApp, und meine Frau schrieb, dass es mit ihren Unterlagen Probleme gibt.

Wir waren frustriert und sagten den Beamten, dass wir nicht mehr weggehen, bis alles geklärt ist.

Es stellte sich dann heraus, dass Termine für studentische Aufenthaltstitel von der ABH selbst bestimmt und an Studenten mit der Deutschen Post verschickt werden. Also ist der wichtige Brief wohl der Post unterwegs abhandengekommen (untypisch?). Schlussendlich erhielten wir die Kopie des Briefes mit der üppigen Auflistung der zusätzlich benötigten Bescheinigungen und Papieren, aber auch mit dem neuen Termin für meine Frau.

Jetzt steht uns die nächste Etappe bevor: wir müssen nun mal erraten, woher wir die ganzen aufgelisteten Papiere herkriegen, denn die ABH gibt bekanntlich keine Auskunft, weder per Telefon, noch per E-Mail…

Quelle der Übersetzung
Weiter »

02.01.2018

Ultimatum: Ausreise oder Knast

2
Abschiebung aus Israel
Die Melde- und Migrationsabteilung des israelischen Innenministeriums kündigte am Montag an, dass illegale Einwanderer aus Afrika das Land innerhalb von drei Monaten zu verlassen und nach Eritrea und in den Sudan oder in Drittländer Uganda oder Ruanda auszureisen haben.

Mit den beiden letzteren Ländern schloss die israelische Regierung ein Abkommen über die Übergabe illegaler Einwanderer.

Ab April beginnen dann die Behörden, Eritreer und Sudanesen zu zwingen, Israel zu verlassen. Diejenigen, die die Abschiebung sabotieren, werden auf eine unbegrenzte Zeit inhaftiert.

Wie die Zeitung „Ha'aretz“ schon in der letzten Woche berichtete, wird auch die Geldprämie für das freiwillige Verlassen des Landes (heute 3.500 Dollar) in drei Monaten allmählich schrumpfen.

Die Regierung von Netanjahu hat die Zustimmung aus Uganda und Ruanda für die Abschiebung illegaler Einwanderer in diese Länder erhalten. Dabei darf die eventuelle Unwilligkeit der Auszuweisenden, das zu tun, ignoriert werden.

Momentan leben in Israel 35.000 Afrikaner mit befristeten Visa, die bis jetzt alle drei Monate verlängert wurden. Nun informiert der israelische Staat Eritreer und Sudanesen darüber, dass ihre Visa nicht mehr erneuert werden, und sie das Land nach Ablauf der in Visa angegebenen Frist zu verlassen haben.

In der heutigen Erklärung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten heißt es weiter, dass die Ausweisung nur durch Stellung eines Flüchtlingsantrags aufgeschoben werden kann. Dafür hat die Behörde jedoch einen einzigen Tag eingeräumt: „Alle Anträge, die nach dem 1. Januar 2018 eingereicht werden, werden die Abschiebung aus Israel in ein Drittland nicht verhindern".

Quelle der Übersetzung
Weiter »

27.12.2017

Einwanderungsland

4
Auswärtiges Amt
"Wir sind kein Einwanderungsland. 
(Außenminister Genscher, 1984)"

Laut der Wikipedia veröffentlicht das deutsche Auswärtige Amt auf seiner offiziellen Website Informationen über die Außenpolitik Deutschlands. (Quelle). 
Hier sind also einige Infos von der Website des deutschen Auswärtigen Amtes:


08.02.2012
"Deutschland ist nach wie vor kein klassisches Einwanderungsland"
Quelle

Bericht: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik 2013/2014
"Gegenseitiges Verstehen ist ... ist ein wesentlicher Beitrag, um Deutschland als Einwanderungsland zu stärken."
Quelle

15.01.2015
"Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir viel zu lange die Entwicklung unseres Landes in Richtung eines Einwanderungslandes ignoriert haben."
Quelle

18.09.2015
"Heute zieht niemand mehr ernsthaft in Zweifel, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist."
Quelle

08.08.2015
"Wir sind ein Einwanderungsland. Die Zuwanderung, die wir brauchen, können wir nicht dem Zufall überlassen."
Quelle

19.01.2016
"Es geht auch um die Frage, ob wir selbst uns nicht auch verändern müssen, wenn wir ein buntes, weltoffenes Einwanderungsland sein wollen."
Quelle

30.03.2017
"Als drittgrößtes Einwanderungsland haben wir uns in Deutschland in den vergangenen Jahren intensiv der Herausforderung gestellt."
Quelle

20.04.2017
"Deutschland ist ja, de facto, schon lange ein Einwanderungsland!"
Quelle

15.11.2017
"Ja, Deutschland ist ein Einwanderungsland"
Quelle


Weiter »

19.12.2017

Wunderrettung aus estnischer Hölle

5
Aus Estland nach Deutschland
Das estnische Nachrichtenportal "Postimees" berichtet über eine journalistische Recherche der amerikanischen Zeitung „Time“.

Sie verfolgt nämlich das Schicksal einer syrischen Flüchtlingsfamilie seit September 2016, als diese sich noch in Griechenland befand und dort das zweite Kind der Familie das Licht der Welt erblickte. Die Syrier träumten jedoch vom Leben in Deutschland, wurden aber nach einer längeren Wartezeit nach Estland in eine Kleinstadt Pölwa verwiesen, wo sie auch eine Wohnung bekamen.

Im Sommer sprach der Time-Journalist mit den Mitgliedern dieser syrischen Flüchtlingsfamilie. Die Syrier klagten über ihre Integrationsprobleme in der Situation, wo sie keine Verwandten oder Bekannten in der Nähe hatten. Ihnen fehlte auch die Moschee sowie das gewöhnliche Essen. Darum haben die Flüchtlinge den Wunsch geäußert, aus Estland nach Deutschland zu ziehen. Darüber hinaus beklagte sich die Mutter der Familie namens Tajmaa bei Journalisten über die unsaubere Wohnung, wo das Klosettbecken nicht richtig funktionierte und auch übler Geruch zu spüren war.

„Es ist schwer in der Gesellschaft zu leben, wo man gezielt ausgegrenzt wird“, - erzählte Tajmaa. Sie behauptete, dass die Ortseinwohner sie nicht begrüßen wollten. Ihr Mann Mohammad konnte zudem keinen Job in der Ortschaft finden. „Sie starrten mich immer so ätzend an, als ich zum Beispiel im Bus unterwegs war, dass ich jeden Augenblick ihre Aggression wegen meines Kopftuches erwarten musste“ - fuhr Tajmaa fort.

Im September verließen die Syrier Estland. Sie waren sich bewusst, dass eine Reise nach Berlin mehrere hundert Euro kostet. Trotzdem waren sie bereit, Vieles zu opfern, damit ihr sehnlichster Wunsch in Deutschland zu leben endlich in Erfüllung geht, obwohl sie zunächst gar nicht daran denken können, sich ein eigenes Haus zu leisten.

Der Time-Journalist berichtet dann abschließend, dass sich die Familie in einem deutschen Flüchtlingslager niederließ, wo der erste Geburtstag des kleinen Kindes auch gefeiert wurde. „Hier bin ich viel glücklicher!“ - sagt Tajmaa. Nach Recherchen der Time-Zeitung, hat die Familie gegen ihr Abschiebungsverfahren in Deutschland eine Berufung bereits erfolgreich eingelegt. Der Familienvater arbeitet jetzt in der Wäscherei für Flüchtlinge, wo er 80 Cent pro Stunde bekommt. Aber Tajmaa kommt immer noch nicht ganz zur Ruhe. Sie hat Angst, dass eines Tages jemand an ihre Tür klopft und verlangt, Deutschland zu verlassen.

Quelle der Übersetzung
Weiter »

16.12.2017

Politisch korrekte News

5
PI-News blockiert Leser aus Russland

"Flaggschiff der unabhängigen Berichterstattung in Deutschland" (TM) lässt grüßen. Dieses Bild bekommt man seit mehreren Tagen auf dem PC-Monitor zu sehen, wenn man auf die Website „PI-News“ aus Russland (oder zumindest von bestimmten russischen IPs) zugreifen möchte.


PI-News blockiert Leser aus Russland

Update 27.12.2017

Ordnung muss sein!




Weiter »

15.12.2017

Stiftung der Anstifter

0
Friedrich-Eber-Stiftung in Russland
Vor einigen Wochen erschütterte Russland ein Skandal.

Es ging dabei um russische Schüler, die aus der russischen Sicht nicht eindeutige Reden im Deutschen Bundestag über Schicksale deutscher Wehrmacht-Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft hielten.

Darüber berichteten zwar einige deutsche Ausgaben – zum Beispiel der Spiegel – recht ausführlich, wenn auch tendenziös, ansonsten war das wohl kein großes Thema in Deutschland.

In Russland dagegen recherchierten manche Blogger in dieser Sache viel tiefer und wurden dabei auf interessante Tatsachen in dem geschilderten Zusammenhang aufmerksam.

Erstens hielten russische Schüler ihre Reden im Bundestag auf Russisch, dabei hatten die russischen Wortlaute aller Reden sehr ähnliche Floskeln und Phrasen. Darüber hinaus waren diese Phrasen für das russische Ohr zu konstruiert aufgebaut, als ob jemand die Original-Texte zuerst auf Deutsch schrieb und danach den Kindern in russischer Übersetzung zum Vortragen gab.

Des Weiteren konnten angeblich Beweise gefunden werden, dass die ganze skandalöse Geschichte  massiv von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) gefördert wurde, also von der deutschen NGO, die mit der Bundesregierung direkt verbunden ist. Laut der lokalen russischen Webseite dieser Stiftung „bietet die FES Impulse für eine Politik der Sozialen Demokratie - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit“. In der Realität scheinen die Impulse aber etwas großer angelegt zu sein, einschließlich Provokationen und Volksverhetzung.

So hat die FES vor einigen Monaten eine Studie bei dem russischen Institut für Soziologie bestellt und bezahlt. Das Fazit dieser Studie könnte selbst durchgeknallte russische Nationalisten verblüffen: 

Russland wäre ein blutdürstiges und fremdenfeindliches Land, in welchem fast 40% der Bevölkerung bereit wären, alle Menschen, kurzerhand zu erschießen, die an ihrer aktuellen Lebenssituation schuld sein könnten. Dabei hätten 70% der Russen zugestanden, dass sie gegen Menschen anderer Nationen feindselig gestimmt seien und eine Zwangsaussiedlung Fremder aus ihren Ortschaften zustimmen würden.

Eine weitere „wissenschaftliche Studie“ hat die Friedrich-Ebert-Stiftung Sibirien gewidmet. Diese hatte ebenfalls ein durchaus prognosierbares Ergebnis: es gebe laut EFS


Menschen, die Sibirier sind, also Nicht-(Ganz)-Russen, die „ihre eigene kulturelle, territoriale und politische Gemeinschaft bilden“.

Für wohl besonders urwüchsige nicht-russische Sibirier hat die gute Stiftung anschließend sogar eine Reise nach Deutschland und Dänemark im Rahmen eines Seminars zum unauslöschlich brennenden Thema „Sexuelle Minderheiten und Demokratie“ organisiert. Auf dem Programm standen – versteht sich – auch Besuche in europäischen Gay-Clubs und Podiumsdiskussionen über die russische Regierung, die Gay-Propaganda unter den Jugendlichen – man stelle sich nun vor! – verboten hatte.

Derartige „an den Grundwerten der Sozialen Demokratie basierenden" Aktivitäten der FES sind in Weißrussland inzwischen strafrechtlich verfolgbar.

Auch in der Türkei gab es bereits vor 15 Jahren einen Gerichtsprozess, wo festgestellt wurde, dass die lokalen Mitarbeiter der FES nebenamtlich als BND-Agenten fungierten.


Quelle
Weiter »

13.12.2017

Reportage aus Jordanien

3

Reporter der Deutschen Welle berichtet
Hier ist die Videoreportage von Jaafar Abdul Karim, dem Journalisten und Reporter der Deutschen Welle, der in Deutschland lebt und arbeitet.

In seiner Reportage berichtet Jaafar Abdul Karim aus Amman, der Hauptstadt Jordaniens.

Leider konnte der Video-Bericht bis jetzt nicht auf der Webseite der Deutschen Welle, sondern nur im Facebook und nur mit den englischen bzw. russischen Untertiteln (hier) gefunden werden.

Wie auch immer kommt die Reportage hier auch mit den Untertiteln in deutscher Übersetzung.



Weiter »

11.12.2017

Nacherzählung

0
Nacherzählung: politische Talkshow
Ein politisch engagierter russischsprachiger deutscher Blogger erzählt (hier in deutscher Übersetzung) seinen russischen Lesern den Inhalt einer populären politischen Talkshow des deutschen Fernsehens kurz nach.

Ins Deutsche übersetzt (und dabei noch etwas gekürzt) sieht diese Nacherzählung so aus:

Zu Gast im bekannten Fernsehstudio sitzen ein paar ganze Dreckfinke sowie ein halber Dreckfink – der „Historiker“, der zwar gegen Trump und Netanyahu schürt, verfällt aber noch nicht ganz dem blanken Wahn.

Dann, mitten in dieser Anstalt-Versammlung, erklärt eines der Dreckschweine, auch als das Faktotum der EU-Häuptlinge bekannt, kurzerhand Israel zu einem „Apartheid-Staat“. Dabei meckert er, dass osteuropäische Länder seine Chefs gestört hätten, Trump und Netanyahu zu verurteilen (obwohl der Letztere ja gar nichts getan hat).

Und alle schweigen. Nur der oben genannte Halbdreckfink versucht ganz schüchtern den Nazi zu überzeugen, dass es zwischen einem Apartheid-Staat und dem heutigen Israel eigentlich noch ein paar Zwischenstufen geben könnte.

Aber was soll’s. Ein weiterer Gesprächsteilnehmer, der Sohn eines Nazis und selbst ein Nazi, nannte auch schon mal Israel einen Apartheid-Staat. Allerdings wagt er es jetzt nicht, Palästinenser, aber auch die Türkei oder Russland zu kritisieren. Zudem drückt er sich geschickt vor EU-Meetings, wo der ukrainisch-russische Konflikt erörtert wird, denn er leckt nun tüchtig den Arsch von Putin in der Hoffnung, sich neben seinem Landsmann auf das Gasrohr rittlings zu setzen.

So sieht also die deutsche Zombieglotze im Jahr 2017 aus. Goebbels dreht sich im Grabe um – stolz auf seine Nachfolger…


Link zum ungekürzten Original-Fundstück
Weiter »