11.07.2018

Fußball-Flüchtlinge

Flüchtlinge als Fußball-Fans
Die russische NGO „Bürgerlicher Beistand“, die sich mit Flüchtlingsangelegenheiten befasst, meldete sich in der Internet-Ausgabe „Kommersant“ wieder mal zu Wort. Diesmal geht es um die als Fußballfans getarnten Flüchtlinge in Russland.

Es berichtet die Pressesprecherin der NGO Darja Manina:

Neulich wandte sich an uns ein nigerianischer Bürger mit der Fan-ID, der behauptete, dass er gezielt nach Russland kam, um hier Asyl zu beantragen, weil er in seiner Heimat angeblich zur LGBT-Szene gehöre, und deswegen nach Scharia-Gesetzen die Todesstrafe bekommen könnte. Nun sind die Juristen der NGO zusammen mit den Vertretern der UNO-Flüchtlingsagentur im Einsatz, um dem Nigerianer zu helfen, einen aussagekräftigen Asylantrag in Russland zu stellen. Jedoch meinen lokale Menschenrechtler, dass eine positive Entscheidung der russischen Behörden in diesem Fall gleich Null sei, denn bis jetzt ist in der Russischen Föderation kein einziger Fall bekannt, wo die LGBT-Zugehörigkeit als Asylgrund anerkannt wurde. Alle derartigen Asylbewerber werden abgeschoben.

Die NGO „Bürgerlicher Beistand“ besuchten neulich auch zwei Kurden aus dem Iran. Sie erzählten, dass sie ebenfalls mit der Fan-ID nach Russland kamen, um dann die russische Grenze in Richtung Finnland zu passieren. Sie wurden aber an der Grenze (noch auf der russischen Seite) von gewissen „Menschen in Zivil“ festgenommen und zur Polizei gebracht. Im Polizeirevier gab es in dem Moment bereits ein paar andere ausländische Bürger aus Pakistan, dem Iran, Bangladesch und aus afrikanischen Ländern. Die Grenzverletzer wurden dann zügig abgefertigt: Fotos, Fingerabdrücke, Fahrkarten bis nach St-Petersburg, dann weiter nach Moskau.  Die Fahrkarten mussten sie übrigens selbst bezahlen. Die Kurden geben aber immer noch nicht auf und wollen Asylanträge als politisch Verfolgte stellen, denn ihnen hätte man angeblich in dem Iran die Zusammenarbeit mit dem dortigen Sicherheitsdienst angeboten, was sie jedoch abgelehnt hätten. Nun drohe ihnen deswegen die Todesstrafe.

Es ist inzwischen auch ein bizarrer Fall bekannt, als ein Ausländer aus Kongo nach Russland nicht einreisen durfte, obwohl seine Reisepapiere (auch die Fan-ID)  in Ordnung waren. Er kam nach Russland als Fußball-Fan, erklärte aber den russischen Beamten an der Grenze, dass er in Wirklichkeit ein oppositioneller Journalist sei, der in der Heimat verfolgt wird und darum Asylantrag in Russland stellen möchte. Darauf hat man ihm die Einreise verwehrt und ihn kurzerhand zurück nach Afrika verfrachtet.

Die NGO findet diese Entscheidung rechtswidrig, denn, so die Sprecherin, in allen europäischen Ländern kann man an der Grenze das Zauberwort „Asyl“ sagen, und danach muss man auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen, den Asylantrag zu stellen. Außerdem hatte ja der Kongolese gültige Reisepapiere und durfte sich zumindest bis zum 26. Juli in Russland aufhalten. Darüber hinaus gäbe es ja auf der Fan-ID-Webseite keine Hinweise, dass man ein Fußballfan kein Asylbewerber sein darf. Das russische Innenministerium hat eine entsprechende NGO-Anfrage bis jetzt nicht beantwortet.

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06.07.2018

Flüchtlinge aus Südafrika ziehen nach Russland

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Buren wollen nach Russland
Die Delegation der Buren (Weißafrikaner  meistens niederländischer, deutscher oder französischer Abstammung) aus Südafrika, die neulich in der südrussischen Region Stawropol ankamen, machen sich ernsthaft Gedanken über eine baldige Übersiedlung nach Südrussland.

Nach Worten von Jan Slebus, dem Leiter der Buren-Delegation in Russland, verschlimmern sich Lebensbedingungen in seiner Heimat in Südafrika von Tag zu Tag:

"Wir werden ständig angegriffen. Gangster überfallen unsere Farmen. Die südafrikanische Regierung hat vor, uns unser Land wegzunehmen. Aus allen Teilen Südafrikas werden täglich Berichte über Morde an Buren gemeldet. Allein im Juni wurden drei unserer Leute getötet. Es kommt inzwischen soweit, dass einige südafrikanische Abgeordnete während der Parlamentssitzungen Lieder singen, wo es darum geht, dass die Buren getötet werden müssen. Und so was wird nicht bestraft. Wir in Südafrika können keine Beamtenposten mehr belegen, aber auch im privaten Sektor sind unsere Rechte beschränkt. Unsere Afrikaans-Sprache wird aus den Universitäten vertrieben. Männliche Buren dürfen keine Waffen zur Selbstverteidigung tragen. Inzwischen sind unsere Frauen manchmal gezwungen, uns zu verteidigen, weil sie leichter einen Waffenschein bekommen können. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen."

Jan Slebus erklärt auch, warum die Buren nicht mehr nach Europa oder in die USA auswandern möchten:

"Wir sind sicher, dass es im Westen einen Rückgang der kulturellen und geistigen Werte gibt, und als Folge kommt es dann zu einer starken wirtschaftlichen Rezession. Der Westen hat die christlichen Grundsätze vergessen, man erlebt einen starken Niedergang der christlichen Werte, deshalb sind auch dort massive Probleme unumgänglich. 

In Russland sehen wir dagegen eine geistige Entwicklung und Wiedererlangung traditioneller Werte. Wir wissen, dass es in Russland immer noch bestimmte - vor allem wirtschaftliche - Schwierigkeiten gibt. Aber wir können mit Sicherheit sagen: Das wirtschaftliche und demographische Wachstum Russlands steht vor der Tür, das Land hat eine große Zukunft. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen. Und es macht uns nichts aus, wenn unsere Kinder Russisch sprechen und sich Russen nennen.

Was ich in Stawropol gesehen habe, begeistert mich unheimlich. Es gibt viel Gemeinsames zwischen den Buren und den Kosaken. Wir freuen uns, dass es hier viele christliche Kirchen gibt."

Herr Slebus ist zuversichtlich: bereits in naher Zukunft könnten mehrere Buren-Familien aus Südafrika nach Südrussland ziehen.

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03.07.2018

Aufruf aus Syrien

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Syrier sollen zurückkehren
Eine offizielle Quelle im syrischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Migrationsfragen bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SANA, dass die syrische Regierung ihre Bürger, die das Land wegen des Krieges und der terroristischen Aktionen verlassen mussten, ermutigt, nach Hause zurückzukehren, nachdem nun die meisten von Terroristen besetzten Gebiete befreit wurden. 

Die Quelle sagte des Weiteren, dass die Befreiung zahlreicher Gebiete zur Rückkehr von syrischen Bürgern, die innerhalb des Landes migrieren mussten, beigetragen hat.

Das Ministerium wies darauf hin, dass die syrische Regierung sich für Gesundheit, Sicherheit und Abdeckung des täglichen Bedarfs ihrer Bürger in der Verantwortung sieht.

Syrien fordert die internationale Gemeinschaft und humanitäre Organisationen auf, die freiwillige Rückkehr der syrischen Bürger in ihre Heimat zu unterstützen, sowie die Aufhebung der einseitigen Sanktionen gegen das syrische Volk voranzutreiben.

Das syrische Außenministerium betonte auch, dass alle Anstrengungen
 heute unternommen werden, um die Folgen des Terrorkrieges zu beseitigen. Das Land soll mit den syrischen Händen wiederaufgebaut werden.

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02.07.2018

Wegweisende Erlasse

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Ehrentitel in der russischen Armee
Der russische Präsident Wladimir Putin unterschrieb neulich Erlasse über Verleihung von Ehrentiteln an einige russische Armeeeinheiten.

Das Ziel der Verleihung sei "die Wahrung der glorreichen militärischen historischen Traditionen, die Erziehung der Armeeangehörige im Geiste der Vaterlandstreue und der Hingabe beim Militärdienst“.

Die Namen der ukrainischen und europäischen Städte bzw. Landschaften in den neuen Ehrentiteln russischer Armeeeinheiten würden der Erinnerung an deren Teilnahme an der Befreiung entsprechender Ortschaften während des 2. Weltkrieges (in Russland auch der Große Vaterländische Krieg genannt) dienen.

So bekommt das 6. Panzerregiment der russischen Armee den Ehrentitel "Garderegiment von Lemberg".
Das 68. Panzerregiment wird zum "Garderegiment Schitomir-Berlin" (Schitomir ist eine Gebietsstadt in der Ukraine).
Das 163. Panzerregiment trägt nun den Titel "Garderegiment von Neschin" (Neschin ist eine Stadt in der Zentralukraine).

Außerdem gibt es in der russischen Armee ab heute:

die 90. Panzer-Gardedivision  "Witebsk-Nowgorod" (Witebsk ist eine Gebietsstadt im östlichen Weissrussland);
das 856.  Artillerie-Garderegiment "Kobrin" (Kobrin ist eine Stadt im westlichen Weissrussland);
das 102. motorisierte Regiment "Slonim-Pommern" (Slonim ist ebenfalls eine weissrusische Stadt);
das 400. Artillerieregiment heißt nun "Siebenbürgen";
die 144. motorisierte Schützendivision nennt sich "Jelnja" (die Stadt im Gebiet Smolensk);
die 150. motorisierte Schützendivision tragt nun den Namen "Idriza-Berlin" (Idriza ist eine Stadt im Gebiet Pskow) und
das 933. Flugabwehr-Raketen-Regiment heißt ab jetzt "Verchnedneprowsk" (die Stadt in der Zentralukraine).

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Verschärfte Grenzkontrollen

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Kontrolle an der russischen Grenze
Pressemitteilung der russischen Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz (Rospotrebnadsor, RPN)

Eine der wichtigsten Aktivitäten von RPN ist die Ausübung der Sanitär- und Quarantänekontrolle an der Staatsgrenze der Russischen Föderation zum Zweck der Verhinderung der Einschleppung und Verbreitung von Infektionskrankheiten in unserem Land.

In den Tagen des wichtigsten Fußballereignisses der Welt legt RPN einen besonderen Wert auf die Gesundheit und Sicherheit aller Gäste der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018.

Die Mitarbeiter des RPN, die sich mit der Sanitär- und Quarantänekontrolle befassen, sind rund um die Uhr an 241 Grenzübergängen der Russischen Föderation im Einsatz: insbesondere in Seehäfen, Flughäfen, Bahnhöfen, aber auch an den „gemischten“ Übergängen für Autos und Fußgänger.

Beim Grenzübertritt werden Reisende berührungslos anhand von Thermometrie-Geräten untersucht. Diese Untersuchungsmethode benötigt keinen zusätzlichen zeitlichen Aufwand und ist eine wirksame Maßnahme, um die Einschleppung von Infektionskrankheiten zu verhindern.

Seit dem 20. Mai landeten mehr als 41 Tausend Flugzeuge in Russland. Dabei wurden fast 3 Millionen Passagiere inspiziert. Die größte Zahl unserer Gäste ist durch Kontrollpunkte in Moskau, Moskauer Gebiet, Sankt-Petersburg und das Gebiet Krasnodar angekommen.

Im Laufe der durchgeführten Sanitär- und Quarantänekontrolle wurden 101 Menschen mit Anzeichen von Infektionskrankheiten identifiziert. In allen Fällen wurden komplexe vorbeugende (antiepidemische) Spezialmaßnahmen ergriffen. Die betroffenen Passagiere kamen zwar mit Fieber an, jedoch wurden keine gefährlichen Infektionskrankheiten bei ihnen festgestellt.

Die Situation bleibt auch weiter unter der Kontrolle des Föderalen Dienstes für Konsumenten- und Gesundheitsschutz.

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22.06.2018

Deutsche und Russen

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Russen und Deutsche
Mein geschätzter Leser stellt die Frage zum Posting „Russenhass“: „Schade, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, Deutsche und Russen auf unterster Ebene in Kontakt zu bringen. Oder bin ich da schlecht informiert?“

Das ist eine gute Frage, die man entweder ganz kurz, oder unendlich lange beantworten kann.

Kurzgefasst kommt man am besten in Kontakt, wenn man gemeinsame Interessen hat, nicht wahr?

Also schauen wir man auch zu dieser Frage, wie es sich gehört, bei unseren lieben amerikanischen Freunden vorbei, bei Goolge-Trends, welche (Top-10)-Interessen denn Deutsche und Russen ausgerechnet heute am 22. Juni haben:

Deutsche
Russen
Brasilien gegen Costa Rica
Brasilien Costa Rica
Island
Nigeria Island
Tim Mälzer
Messi
Tabelle WM 2018
Steam
Serbien Schweiz
22. Juni 1941
Sophia L
22. Juni, Gedenk- und Trauertag
Island Nationalmannschaft
Rakitić
Rolling Stones Berlin
Serbien Schweiz
Melania Trump
Gedenk- und Trauertag
Lilly Becker
Brasilien Costa Rica sich online anschauen

Viel Gemeinsames also, vielleicht sogar mehr, als gedacht. Es gibt aber auch gewisse Unterschiede. Man muss sie einfach sehen wollen, dann klappt es ganz sicher.

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Mangel an Offizieren

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Mangel an Offizieren
Das russische Verteidigungsministerium forciert die Ausbildung von neuen Offizieren.

Ab jetzt wird die Dauer des Ausbildungsprogramms eines russischen Leutnants nicht mehr fünf, sondern nur vier Jahre betragen.

Bereits in dem laufenden Jahr (2018) wird die russische Armee zweimal mit Leutnanten komplettiert: die Gesamtzahl der neuen Leutnante erreicht somit ca. 2000 Personen, also dreimal so viel wie bis jetzt.

Die Umstellung von der (für die Sowjetarmee typische) 4-jährigen Ausbildung der Offiziere auf 5 Jahre erfolgte im Jahr 1995.

Trotzdem wurden dann 1999 und 2000 Leutnants-Ausbildungsprogramme gekürzt, als die russische Armee neue Offiziere für Einsätze in Tschetschenien dringend brauchte.

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20.06.2018

Flüchtlinge aus Russland: geprüfte Qualität

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Mit der russischen Fan-ID nach Deutschland
Auf der offiziellen (Aushilfs-)Webseite mit dem vielsagenden Namen rumoursaboutgermany.info kümmert sich plötzlich das deutsche Außenamt darum, dass Flüchtlinge mit einer russischen Fan-ID der Fußball-Weltmeisterschaft statt dem Reisepass mit Schengen-Visum in die EU (sprich Deutschland) einreisen könnten.

Das ist aber eine – um gewählt zu formulieren – recht merkwürdige Aussage, denn man muss dann wohl davon ausgehen, dass die europäischen Grenzbehörden nicht einmal in der Lage sind, zwischen einer Fan-ID (!) und dem Reisepass mit Visum zu unterscheiden.

Ganz zu schweigen, dass die Ausstellung einer russischen Fan-ID eine durchaus aufwendige Prüfung der Personalien durch den russischen Sicherheitsdienst FSB voraussieht. Dann werden diese Personalien bei der Einreise nach Russland nochmals genau vom russischen Grenzdienst (gehört auch zum FSB) kontrolliert.

Es findet also eine doppelte Überprüfung jeder Person, die nach Russland einreist, statt. Und das ist genau zweimal mehr, als bei den "Flüchtlingen", die direkt nach Deutschland ohne Papiere kommen.


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Russenhass

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Russophobie in einem Gedicht
Russische Dichterin Junna Moriz wurde im Jahr 1937 in einer jüdischen Familie in Kiew geboren.

Auch heute ist sie beruflich und gesellschaftlich aktiv und äußert sich - von Moskau aus - regelmäßig und gereimt zu wichtigen (politischen) Themen.

Vor kurzem erschien ihr Gedicht, das hier nun in meiner deutschen Übersetzung kommt, soweit das natürlich überhaupt möglich ist.

P.S. Vielleicht irre ich mich, aber es bedarf, meines Erachtens, nur weniger Textänderungen, um dieses Gedicht auch an die deutsche Realität anzupassen.

***
Hass auf Juden gilt als ein Verbrechen.
Hass auf Russen ist jedoch "normal":
Wir sind Abschaum, wessen Schädelbrechen,
Diskutiert man ernst und liberal.

Kriminell, strafbar, einfach zum Kotzen?
Ist doch Quatsch: Das ist begrüßenswert,
Wenn der Russenhass aus jeder Glotze
Strömt und flattert - völlig unbeschwert.

Fast in jedem Studio willkommen,
hallen Russlandhasser durch das Land:
Die Gehässigkeit von wilden Russophoben
Wird bezahlt - es lohnt sich der Aufwand.

Wo sind Menschenrechtler und Aufpasser?
Wer kann stoppen blinden Russenhass?
Und woher fließt Geld für Menschenhasser
In dem überraschenden Ausmaß?

Gibt es jemand, wer dagegen kämpfen
Oder schlicht die Fragen stellen kann:
Ist der Hass auf Russen doch zu dämpfen?
Und, zum Teufel, wie? All dem voran.


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17.06.2018

Eierhandgranate

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Zitat von Limonov
Der russische Politiker und Schriftsteller Eduard Limonow (75) ist außerhalb Russlands wohl weniger bekannt, als seine Kollegen.

Sein Familienname Limonow ist ein Pseudonym, das man sowohl mit einer Zitrone (russ: Limon) oder aber auch mit einer Eierhandgranate (russ: Limonka) assoziieren könnte.

Nomen est omen, was Herr Limonow auch regelmäßig bestätigt.

Hier sind seine (bis jetzt) letzten Twitts, die heute im russischen Internet intensiv die Runde machen:

Alle tun nur so, als ob sie tolerant sind. Warum denn nicht laut sagen: Ich mag keine Menschen mit Down-Syndrom; ich hasse Hunde; ich ertrage es nicht, mir die menschlichen Abnormitäten anzusehen; Schwule sind zu aggressiv; ich misstraue unserer Regierung; Tussis sind zu faul und deswegen wollen sie nicht angemacht werden – Sex ist für sie zu lästig; ich mag es nicht, mir die alten Menschen anzuschauen; Kinder beuten Erwachsene aus – ich mag keine Kinder, sie sind wie verrückt; das Staatsoberhaupt gibt Banalitäten von sich; Navalny ist Protege der Bourgeoisie; unsere „Unternehmer“ sind Diebe - alle; unsere Intellektuellen sind schlecht ausgebildet und unbegabt; Hunde sind gefährlich; Schwarze und Farbige sind verdächtig…

Quelle 1
Quelle 2
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15.06.2018

Russen aus chinesischer Sicht

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Chinesischer Journalist schreibt über die Russen
Sheng Shiliang, Vizepräsident der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in Moskau, leitender Korrespondent. Seit mehr als 10 Jahren lebt und arbeitet er in Russland.

Neulich wurde in der chinesischen Ausgabe Shanghai Observer sein großer Beitrag über Russland und Putin veröffentlicht. Aber die ersten Zeilen seines Artikels hat Herr Shiliang dem russischen Volk gewidmet. Sie sind durchaus interessant und kommen hier in deutscher Übersetzung.

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Russen sind recht ungezügelt. Im ersten Band des bekannten Romans "Der stille Don" heißt es, dass es in Russland ein verbreiteter Hochzeitsbrauch ist, zuerst Spaß zu haben und viel zu trinken, und dann sich zu schlagen. Die Russen bestätigen das gern: „Was für eine Hochzeit ohne Schlägerei?!“ Also scheuen sie keine Keilereien. Vielleicht gerade deswegen spielen sie so gut Eishockey...

Die Chinesen haben ein Sprichwort: „Nicht mit Gewalt, sondern mit Geschick gewinnen“, also sind wir es gewohnt, die sanfte Durchsetzungskraft mit der harten zu kombinieren. Die Russen sind anders. Sie sind eher draufgängerisch. Ihr Sprichwort lautet: „Gegen eine Brechstange hilft nur eine andere Brechstange“.

Vor drei Jahren sagte Putin auf einer Konferenz eine Phrase, die den chinesischen Journalisten tief beeindruckt hat: „Noch vor 50 Jahren haben mich die Straßen von Leningrad eine Regel gelehrt: wenn die Schlägerei unvermeidbar ist, soll man als Erster zuschlagen“.

Von den Russen kann man nicht erwarten, dass sie schlechte Behandlung still hinnehmen. Ihr Grundprinzip lautet „Auge fürs Auge“. Das wurde auch in der jüngsten Geschichte am Beispiel von zwei großen Kriegen (mit Frankreich und Deutschland) bewiesen.

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Wertvorstellungen

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Putins Werte

"Fachkenntnisse zu erwerben ist nicht einfach, aber im Vergleich mit der Erziehung ist das doch zweitrangig. Der Mensch muss sich selbst adäquat empfinden, aber auch mit seinen Freunden, seiner Familie, seinem Land gebührend umzugehen wissen. Das sind absolut grundlegende Dinge. Nur wenn sich der Mensch auf dieses Fundament stützt, kann man erwarten, dass er zu einer in jeder Hinsicht vollwertigen Person wird."
W. Putin



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14.06.2018

Ahnenerbe

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Abgeordnete des russischen Parlaments
Einige deutschsprachige Ausgaben berichteten bereits über das Interview mit der Abgeordneten der Staatsduma und der Vorsitzenden des Familienausschusses im russischen Parlament Tamara Wassiljewna Pletnewa.

Sie hätte russische Bürgerinnen vor sexuellen Abenteuern mit WM-Touristen gewarnt: Russinnen sollten nicht von ausländischen Besuchern schwanger werden – erst recht nicht, wenn diese eine andere Hautfarbe haben: "Es sind dann die Kinder, die darunter leiden. Wenn sie Glück haben, haben sie dieselbe Hautfarbe wie die Mutter. Wenn sie einer anderen Rasse angehören, ist es schlimmer. Ich bin keine Nationalistin, aber trotzdem..."

Tamara Wassiljewna Pletnewa wurde 1947 im Gebiet Nowosibirsk geboren. Die Familie der Russlandsdeutschen war groß: außer Tamara gab es noch 5 Töchter und einen Sohn. Tamaras Vater hieß Wilhelm Fridrichowitsch Strak. Tamaras Mutter war Nelly Heinrichowna Wagner. Seinen Vatersnamen "Wassiljewna" erklärt Tamara Pletnewa so: "Der Vatersname von den beiden älteren Schwestern ist 'Wilhelmowna'. Die jüngeren Geschwister und mich hat aber der Standesbeamte in unserem Dorf eigenmächtig als 'Wassiljewna' getauft".

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13.06.2018

Russische Kriegswolke

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Russische Datenwolke
Das russische Militär baut eine große Datenwolke auf, die im Kriegsfall als Ersatz-Internet dienen wird.

Die Datenwolke wird in zwei Jahren komplett fertig sein. Sie wird es Russland erlauben, in Kriegszeiten zu überleben, auch wenn das Land vom Weltnetz komplett abgekuppelt wird.

Dieses Projekt gehört zum Plan der nationalen Modernisierung Russlands. Das Hauptziel des Plans besteht darin, dass Russland jeden großen Krieg einschließlich des Weltkrieges bzw. der globalen Isolation überleben soll.

Diese Kriegswolke wird dann zum Bestandteil des bereits aufgebauten russischen Militärnetzes.
Nach Worten von German Klimenko, dem Berater des russischen Präsidenten auf dem Gebiet der Informationstechnologien, kann sich das russische Militär bereits heute auf sein eigenes geschlossenes und geschütztes internes Netz stützen: „Technisch sind wir bereits auf jede Sondersituation vorbereitet“.

Die ersten Informationen über das russische „unabhängige Internet“ kamen zum Ende letzten Jahres. Es wurde auch bekannt, dass das russische Netz völlig unabhängig vom weltweiten DNS-System ist.
Damals wurde während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates die Initiative des Aufbaus eines alternativen Domain-Name-Systems auf der höchsten politischen Ebene eingehend erörtert. Dabei wurde betont, dass nur dieser Schritt Russland sowie seine Verbündete bei einem großangelegten Cyberangriff ausreichend schützen kann.

Westliche Experten, insbesondere die von Defense One, vermuten aber, dass die russische Kriegswolke durchaus als ein Angriffsmittel auf dem IT-Gebiet dienen könnte.

Nach den letzten Berichten kann Russland demnächst soweit gehen, dass die russische Kriegswolke ihren Netzverkehr auch den kommerziellen Nutzern zur Verfügung stellen könnte.

Die russische Kriegswolke, die voraussichtlich ca. 6 Mio. US-Dollar kostet, stützt sich auf spezielle Datenverarbeitungszentren, die durch das ganze Land zerstreut werden. Eines davon wurde vorrangig in Südrussland aufgebaut, um das Militärpotential Russland in dieser Region zu steigern.

Die Defence-One-Experten gehen davon aus, dass dieses südrussische Segment des Militärnetzes nicht nur die Krim, sondern auch Teile der Ostukraine abdeckt.

Analytiker der Forschungsorganisation CNA Sam Bendett meint, dass das russische Militärnetz als ein Schlüsselelement des Datenschutzes gegen westliche Einmischung dienen soll: „Russland investiert intensiv in die Entwicklung militärischer Spitzentechnologien, insbesondere in Hard- und Software eigener Produktion. Zum Beispiel werden die Datenverarbeitungszentren der russischen Militärwolke heute nur aus russischen Komponenten bebaut, obwohl die meisten IT-Bausteine sowohl im Militär- als auch im Zivilbereich erst vor kurzen bei den westlichen Produzenten eingekauft wurden. Das ändert sich nun aber rasant.“

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Casus Belli

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Casus Belli
Ein russischer Blogger, der im Moment in Deutschland lebt, ist für seine Prophezeiungen bekannt.  Hier kommen seine Auslegungen über Europa vom 12. Juni.

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Für jeden EU-Bürger ist das Problem der illegalen Massenmigration viel offensichtlicher, als das der Flüchtlinge. Der Flüchtlingsstrom ist dabei nur ein „Casus Belli“. Inzwischen kann man regelrecht beobachten, wie Knotenpunkte für zukünftige Gefechtshandlungen formiert werden.

Darüber hinaus werden Neuankömmlinge in der Regel als Aushilfe oder Reinigungskräfte angestellt. Somit haben sie Zugang zu Nebenräumen praktisch in allen Immobilien in der EU. Ich kenne zum Beispiel kein einziges Gebäude in München, wo es keine ausländischen Reinigungskräfte gibt. Und diese haben ja Master-Schlüssel zu Arbeitszimmern sogar in den Gebäuden, wo diverse Behörden sitzen.
Sicherheitsmäßig ist das natürlich eine Hölle. Ein Alptraum für jeden Sicherheitsdienst.

Soviel ich weiß, wurden einige „Divisionen“ bereits in die EU verlegt, darunter auch Sondereinheiten. Die „Offiziere“ steuern hybride Netzte, deren Mitglieder dann Waffenlager bzw. Verstecke usw. aufbauen.

Ich kann mir vorstellen, dass es bereits einen fertigen Plan der Eroberung der westlichen Welt gibt - als eine Art Aufmarschgebiet für den globalen Vergeltungskrieg in Europa.

Viele europäische Politiker verstehen diese Risiken sehr wohl und versuchen sich öffentlich von diesen Prozessen zu distanzieren. Das betrifft allerdings nicht aktive Führungspersonen: Bei diesen kann man keine Stabilisierungsversuche erkennen, ganz im Gegenteil, sie tun alles, um die Verlegung der aus aktiven jungen Leuten bestehenden Kerneinheiten aus Afrika bzw. dem Nahen Osten nach Europa zu beschleunigen.

Daraus kann man schlussfolgern, dass die führende Elite der EU sich unter dem Druck von gewissen (noch) unbestimmten Außenkräften befindet. Alternativ kann es sich um die Erpressung seitens einer gewissen Interessengruppe handeln. Das erklärt bestimmte Schritte der europäischen Elite,
aber auch Brexit und vieles andere, sogar die politische Stagnation in Europa.

Es ist durchaus vorstellbar, dass Europa von einer gewissen Gruppierung erpresst wird, und zwar mit etwas, was bereits bewiesen und bestätigt wurde. Dadurch wird die europäische Politik bei der Aufnahme von Flüchtlingen (was in der Realität, wie gesagt, Masseneinwanderung ist) gefügig gemacht.

Die Ausplünderung Westeuropas hat also begonnen, und die führende Elite besitzt keine Instrumente, um sich dem zu widersetzen.

Durchaus denkbar wären dabei einige (technische) „Überraschungen“, die zeitversetzt aktiviert und zum Massenmord in der europäischen Bevölkerung bzw. zur einer globalen Katastrophe in Europa führen können.  Wie auch immer wären mehrere „Divisionen“, die aus aktiven jungen Kämpfer bestehen, im EU-Gebiet  schon heute mobilisierbar.

Dabei haben europäische Armeen so gut wie keine Chancen zu siegen. Denn schwere Bewaffnung bzw. Massenvernichtungswaffen sind hier nicht zu gebrauchen. Andere Mittel stehen aber kaum zur Verfügung. Für Europa sieht es also düster aus.

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