25 Januar 2022

Ankündigung einer neuen Epidemie?

Affen in den USA

Vor einigen Tagen erschien in mehreren US-amerikanischen Medien ein kurzer Artikel, den die Leser scherzhaft als klassischen Prolog zu einem Zombie-Apokalypse-Drehbuch bezeichneten.


Mit der Zeit wird dieser Scherz jedoch immer weniger scherzhaft. Also, der erste Artikel:


21.01.2022
DANVILLE, Pa. (AP) - Ein mit rund 100 Affen beladener Lastwagen war am Freitag in Pennsylvania in einen Unfall verwickelt. Die Polizei des Bundesstaates suchte nach mindestens drei der Affen, die offenbar aus dem Fahrzeug entkommen waren.
Der mit den Tieren beladene Lkw kollidierte am Nachmittag in Montour County mit einem Kipplaster, wie Andrea Pelachick, Trooper der Pennsylvania State Police, dem Daily Item mitteilte.
Der Lkw sei auf dem Weg zu einem Labor gewesen, so Pelachick.
Die Behörden haben Anwohner, die die Affen gesehen haben könnten, gebeten, die Staatspolizei unter 570-524-2662 anzurufen.
Es war unklar, ob Menschen oder Tiere bei dem Unfall verletzt wurden.
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Einen Tag später erschien eine detailliertere Beschreibung des Vorfalls mit mehr oder weniger beruhigenden Botschaften in der Presse: "Alle Affen seien gefunden worden" und "Der Standort des Labors und die Art der Forschung, für die die Affen bestimmt waren, seien zwar nicht klar, aber Cynomolgus-Affen werden oft in medizinischen Studien verwendet".
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Das Thema schien damit abgeschlossen zu sein, doch dann erschien der folgende Artikel in einer kleineren regionalen US-Ausgabe Harrisburg100:

24.01/2022
Danville, PA - Michelle Fallon durchlebt einen Albtraum. Und sie ist bereit, diesen Alptraum zu Protokoll zu geben.

Die Frau aus Danville leidet jetzt an Symptomen, die vermutlich mit ihrer Begegnung mit wilden Affen zusammenhängen, als der Anhänger, in dem die Affen transportiert wurden, am Freitagnachmittag mit einem Kipplaster zusammenstieß und die Käfige auf der Route 54 nahe der I-80 entlud. (Die Affen waren für ein nicht identifiziertes Labor der Centers for Disease Control im Mittleren Westen bestimmt).

Am nächsten Tag bekam Fallon Husten und "rosa Augen". Am Sonntag suchte sie die Notaufnahme des Geisinger Medical Center auf, wo Ärzte für Infektionskrankheiten hinzugezogen wurden. Fallon hat inzwischen ihre erste (aus vier) Tollwutimpfung erhalten und ein Rezept für eine 14-tägige Behandlung mit Valacyclovir.
Die Hausfrau und Mutter, die mitteilte, dass sie vollständig geimpft sei und eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, wurde auch auf Covid getestet, doch die Ergebnisse in der Notaufnahme waren negativ.

Fallon ist immer noch damit beschäftigt, die Ereignisse vom Freitag zu verarbeiten. Sie hielt an, um sich nach dem Zustand der Unfallopfer zu erkundigen, aber, wie sie sagte, sie seien eher wegen der Berichterstattung über den Vorfall besorgt gewesen.

Der Fahrer des Lastwagens, der die Affen transportierte, wurde in einer Pressemitteilung der PA State Police als Cody M. Brooks, 31, aus Keystone Heights, FL, identifiziert und ging sogar so weit, seine Hand vor Kamera eines lokalen Press-Enterprise-Reporters zu halten. "Er war sehr, sehr aufgeregt", sagt Fallon: "Er war in Panik." Brooks Beifahrer, Daniel G. Adkins, 59, aus Florahome, FL, musste wegen einer Verletzung ins Geisinger Medical Center gebracht werden.

Für Fallon bleiben viele Fragen unbeantwortet: Womit sind diese Affen möglicherweise infiziert? Warum war das Fahrzeug nicht mit dem Hinweis versehen, dass es potenziell biogefährlichen Inhalt transportierte? Warum wurden die drei Affen, die flüchteten, sofort eingeschläfert und nicht eingefangen?

Niemand hat Fallon davor gewarnt, dass sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzt. Erst nach ihrer riskanten Begegnung riet ihr ein Vertreter der CDC, der vor Ort erschien, auf Symptome zu achten und ihren Hausarzt zu alarmieren. Sie sagt auch, dass die CDC und das Gesundheitsministerium von Pennsylvania mit ihr in Kontakt bleiben würden.

"Das war ein Albtraum", meint die Frau: "Ich hatte keine Ahnung, dass eine gute Tat wie diese mir eine Tollwutimpfung verschaffen und mich in diese Situation bringen könnte". Fallon zeigte einfach nur Mitgefühl; sie sagte lediglich dem Fahrer, dass er "in Danville sei, und man möchte ihm helfen". Jetzt ist sie diejenige, die Hilfe braucht.

Fallon sagte, dass auch andere Autofahrer am Unfallort angehalten haben. Fallon konnte diese Personen nicht identifizieren, vermutet aber, dass einige von ihnen ebenfalls in Gefahr geraten sein könnten. In der E-Mail der Gesundheitsbehörde von Pennsylvania hieß es, dass man sich bemühen werde, sie mit Hilfe der Polizei ausfindig zu machen.

Diejenigen, die glauben, mit den Affen in Kontakt gekommen zu sein, werden laut CDC-Brief gebeten, sich in ärztliche Behandlung zu begeben und das PA DOH unter (717) 787-3350 zu kontaktieren.

Die drei Affen, die vom Tatort geflohen sind, wurden euthanasiert. Die Organisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) hat inzwischen eine Erklärung zu diesem Vorfall abgegeben und mitgeteilt, dass sie beim Direktor für Tierschutz des US-Landwirtschaftsministeriums eine Beschwerde eingereicht hat, in der sie ihn auffordert, die Behandlung dieser Affen zu untersuchen. Sie berichten, dass das USDA nun bestätigt hat, dass Ermittlungen eingeleitet worden seien.
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24 Januar 2022

Antwort des russischen Botschafters

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Botschafter Netschajew
Antwort des russischen Botschafters in Deutschland S.J. Netschajew auf eine Frage von RIA Novosti.

Frage: Wie bewerten Sie den Skandal in Deutschland um die Äußerungen des deutschen Marineinspektors Vizeadmiral C.-A. Schönbach, der bekanntlich am Ende sogar zum Rücktritt gezwungen wurde?

Antwort: Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es um die persönlichen Ansichten von Herrn Schönbach, insbesondere darum, dass der russische Präsident Respekt und ein Gespräch auf Augenhöhe verdiene und dass die Krim die Ukraine für immer "verlassen" habe und nie wieder dorthin zurückkehren werde. Es fällt mir schwer zu beurteilen, warum diese ganz offensichtlichen Dinge einen solchen Sturm der Gefühle ausgelöst haben. Es liegt mir fern zu glauben, dass es in Deutschland problematisch wird, seine Meinung zu äußern, selbst wenn es sich um eine rein persönliche Meinung handelt.

Russland ist in der Tat kein Land, das man mit Gewalt, Ultimaten und moralischer Überlegenheit niederreden kann. Wir respektieren andere Länder, aber wir verlangen die gleiche Behandlung von uns selbst. Es ist seltsam, wenn dies noch jemanden überrascht.

Was die Krim anbelangt, so ist sie nicht "weg", sondern nach Russland zurückgekehrt. Die Einwohner haben sich bewusst gegen die antirussische Ausrichtung der ukrainischen Entwicklung entschieden, die durch den bewaffneten Staatsstreich von 2014 eingeführt und von der derzeitigen Führung des Landes fortgesetzt wurde. Wir sprechen von der wahnsinnigen Ausgrenzung durch die Kiewer Behörden von allem, was mit Russland, der russischen Sprache, der russischen Kultur, der Bildung und unserer gemeinsamen Geschichte zu tun hat, von der Verfolgung und dem Ausschluss Andersdenkender aus dem politischen Leben und von der Schließung der oppositionellen Fernsehkanäle und Medien. Aus irgendeinem Grund spricht man in Deutschland lieber nicht darüber.

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11 Januar 2022

Freimaurerei und hoffnungsloses Europa

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Europa und Freimaurerei

Ein russischer Insider in Frankreich und Italien teilt seine Beobachtungen über Europa und die europäische Freimaurerei.

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Europa ist dazu verdammt, in jedem Wettbewerb zu verlieren, weil die Dinge hier zu langsam abgewickelt werden, und jedes Jahr wird es immer langsamer. Langsam wird verhandelt, langsam wird gebaut, langsam wird registriert, langsam wird gelernt. Langsames Bauen bedeutet immer Verluste und hohe Kosten. Ein langsamer Gerichtsprozess ist gar kein Prozess.
Doch warum ist es so? Was ist der Grund dafür?

Der Grund ist die Freimaurerei, so seltsam das auf den ersten Blick auch klingen mag. Die Freimaurerei ist ein zähflüssiges Gel, das alles verlangsamt, jeden Antrieb und Impuls tötet. Das ist eine Art Rotz, der alles umhüllt und zum Kokon erstarren lässt.

In diesem Sinne ist Europa hoffnungslos. Es hat keine Chancen. Solange die Freimaurerei als solche nicht zerstört ist, wird Europa immer weiter zurückfallen. Das Komische daran ist, dass die Freimaurer, vor allem die alten und völlig durchgeknallten, sich ihrer Fähigkeit rühmen, die Dinge zu verlangsamen. Sie finden Befriedigung in diesem Masochismus und sind sogar stolz darauf, indem sie immer wieder sagen, dass die Geduld und die Fähigkeit abzuwarten die freimaurerischen Tugenden seien. Inzwischen sieht es aus wie eine Karikatur - diese "Weisheiten" der stinkenden Greise, die sowohl das Erbe ihrer Vorfahren als auch die Zukunft ihrer Enkelkinder vergeudet haben.

Die meisten Menschen wissen nicht, was die europäische Freimaurerei wirklich ist. Sie wird entweder verteufelt oder geleugnet oder mit mythischen Eigenschaften versehen. Aber die Freimaurerei ist in Europa eine Norm, eine Grundlage des Geschäfts-, Verwaltungs-, Sozial- und Gerichtslebens. Leider haben sich ihre Grundsätze und einige ihrer Eigenschaften als zerstörerisch erwiesen. Sie ist veraltet und trägt sowohl Perversionen als auch Schrägheit in sich. Der durchschnittliche Freimaurer auf dem Lande ist ein langweiliges Wesen mit einem abgearbeiteten Gehirn. Meistens ist er ein Parasit, aber sicherlich kein "Dämon" oder Schurke. Er ist ein Opfer des Systems und gleichzeitig dessen Rückgrat.

Ich bin nicht gegen Europa, ich schaue nur mit Erstaunen auf seine Perversionen und seine senile Idiotie. Europa bleibt immer noch gut zum Leben, weil sein Reichtum und sein Erbe immer noch überwältigend sind.

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19 Dezember 2021

Flüchtlingsroute Weißrussland - Deutschland

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Flüchtlinge aus Weissrussland
Der Artikel aus der russischen Online-Ausgabe RBC, in dem Flüchtlinge erzählen, wie ein illegales Migrationsschema von Weißrussland nach Deutschland funktioniert.

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Neun Tage im Wald

Matin und sein Freund Kejser (Namen geändert), die in Minsk die Rolle von Dolmetschern für ihre Landsleute übernahmen, weil sie Englisch beherrschen, erzählen nun aus Deutschland, dass sie einige Tage nach dem Treffen in Minsk zur weißrussisch-polnischen Grenze fuhren.

Die Männer können nicht genau sagen, um welchen Grenzabschnitt es sich handelte. Sie waren mit dem Taxi dorthin gefahren worden, wie der Reiseveranstalter zuvor auch versprochen hatte. Das Einzige, was sie wissen, ist, dass dies nicht der Ort war, an dem sich das bekannte spontane Flüchtlingslager befand.

Zeitnah mit ihnen kamen etwa weitere 60-70 Personen an die Grenze, die sie zuvor nicht gesehen hatten. Sobald die Gruppe gebildet war, ließen weißrussische Grenzschützer die Flüchtlinge auf den neutralen Streifen durch (Lukaschenko gab zu, dass das Militär den Migranten möglicherweise aus Mitleid geholfen habe). Dort versteckten sie sich drei Tage lang im Wälder und konnten dann in die neutrale Zone auf der polnischen Seite gelangen. Es folgten sechs Tage, in denen sie ohne Essen im Wald übernachteten und nach einem Weg durch das Land suchten. Am letzten Tag wurde die gesamte Gruppe jedoch von polnischen Grenzschützern entdeckt. "Wir rannten alle in verschiedene Richtungen, die meisten von uns wurden erwischt. Mir und neun weiteren Personen gelang es, zu entkommen und ins Land zu gelangen. Was ist mit den anderen passiert? Sie wurden nach Weißrussland deportiert, ich weiß nicht, wo sie jetzt sind, wir haben keinen Kontakt zu ihnen", sagte Kejser. Sie konnten nicht sofort nach Deutschland gelangen, sondern mussten noch drei Tage in Polen verbringen. Die ganze Zeit warteten sie auf ein Auto, das sie zu ihrem endgültigen Ziel bringen sollte. "Der Fahrer war ein Pole, ein Einheimischer. Wir haben auch für seine Dienste wie für alle anderen, die uns in Weißrussland geholfen haben, bereits im Irak bezahlt, bevor wir das Land verließen. Es lief also alles wie vereinbart", sagte Matin.

Danach, so Matin, wurden sie nach Frankfurt am Main gebracht (er zeigt Bilder aus der Stadt). Dort blieben sie eine Woche lang, dann wurden sie von der Polizei festgenommen und in ein Migrationszentrum gebracht, von wo aus sie einen Tag später nach Dresden transportiert wurden. Sie befinden sich nun seit einer Woche in einem Verteilungszentrum für Flüchtlinge und Asylbewerber.

Das Zentrum in Dresden wurde 2017 eröffnet, um Menschen aus Syrien aufzunehmen, ist aber inzwischen zu einer vorübergehenden Unterkunft für Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt geworden. Derzeit sind es etwa 200 Personen, aber es gibt eine ständige Rotation. Jeden Tag verlassen einige Menschen das Zentrum. Sie werden weiter verteilt oder erhalten einen Platz im Wohnheim bzw. in einer Wohnung. Andere kommen, um ihren Platz einzunehmen. Bei den meisten Bewohnern würde es sich nach wie vor um Syrer handeln, die allerdings nicht über Weißrussland nach Deutschland gekommen sind, sondern die Route Syrien-Türkei-Serbien oder andere Balkanländer genommen hätten, so Matin.

Der Journalistin zufolge ist diese Route derzeit nicht mehr aktiv, weil Weißrussland keine Visa mehr für potenzielle Flüchtlinge aus dem Nahen Osten ausstellt und die Fluggesellschaften sie nicht an Bord nehmen. Auch Polen verstärkt weiterhin die Grenzsicherung. Andererseits gibt es bereits mehrere tausend Flüchtlinge in Weißrussland.

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09 Dezember 2021

Übersterblichkeit der US-Piloten

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Zu Beginn des Jahres 2021 berichteten Massenmedien vermehrt über verschiedene Vorfälle im Zusammenhang mit der Gesundheit der Piloten.

Mal fühlten sie sich unwohl und durften nicht mehr fliegen, mal wurde ein Pilot direkt in der Maschine krank, mal starb ein Pilot sogar während des Fluges, und Stewardessen versuchten, das Flugzeug mit runden Augen zu landen.

Da derartige Berichte über die Piloten sowie über massive Flugausfälle usw. seltsamerweise mit dem Beginn der Impfkampagne zusammenfielen (genau genommen gab es dabei eine zeitliche Verzögerung von etwa 2-3 Monaten), griffen die Impfgegner das Thema auf und behaupten nun, dass Impfstoffe die Ursache für Krankheiten bzw. den Tod der Piloten seien: Flieger würden angeblich an Blutgerinnseln nach erfolgten Impfungen sterben.

Tatsächlich sind solche Behauptungen spekulativ, denn es gibt weder genaue Statistiken, noch einen Zugang zu den Pathologenberichten. Aber selbst wenn es sie gäbe, wie könnte man überprüfen, ob diese Berichte korrekt sind? Gott sei Dank gibt es im Twitter einen gewissen Herrn @ToTheLifeboats, der es schaffte, einige Infos trotzdem ans Licht zu bringen.

Wie wir alle aus eigener Erfahrung oder zumindest aus Filmen wissen, hat jede Militäreinheit, jede Polizeistation und sogar das CIA-Hauptquartier eine Gedenktafel mit den Namen von Offizieren, die in Ausübung ihrer Pflicht gestorben sind. Wie es sich nun herausstellt, haben auch amerikanische Piloten etwas Ähnliches. Anstelle einer Gedenktafel verwenden sie allerdings ihre Fachzeitschrift, in der sie berichten, wer von den Kollegen und in welchem Jahr gestorben ist:

Warum sterben Piloten

Die Statistiken nach Jahren sehen wie folgt aus:

2013: 1
2014: 0
2015: 1
2016: 2
2017: 28
2018: 1
2019: 1
2020: 6

Wie man sieht, sind die Piloten sehr gesunde Menschen. In ganz Amerika stirbt nicht mehr als eine Person pro Jahr, manchmal zwei. Im Jahr 2020 starben sechs Menschen, was wahrscheinlich auf die Pandemie zurückzuführen ist. Allerdings gibt es ein seltsames Jahr 2017, in dem es 28 Nachrufe gab. Es ist unklar, worauf sich der Umstand bezieht, das Thema möchte noch untersucht werden. Viel interessanter ist es im Moment jedoch, dass die ersten 9 Monate des Jahres 2021 schon heute so gruselig aussehen:

Verstorbene Piloten 2021

Im Jahr 2021 (einschl. September) gab es also 109 Verstorbene, und bei dem anhaltenden Trend werden vielleicht 130-150 Namen bis Ende des Jahres auf der Liste stehen. So was kann man ruhig als Sensation bezeichnen, denn selbst im Vergleich zum anormalen Jahr 2020 beträgt der tödliche Anstieg 1700%!

Dieses Wunder ist nicht zu erklären, genauso, übrigens, wie die Anmerkung unter dem beachtenswerten Twitt von @ToTheLifeboats:

Anmerkung in Twitter

Diese Anmerkung macht einen so richtig stutzig: Was ist denn am Tweet so irreführend? Hat die Fachzeitschrift mehr als hundert lebende Piloten etwa irrtümlich als tot markiert? Oder sind sie inzwischen auferstanden? Oder wird jedes Posting automatisch als irreführend abgestempelt, sobald dort das Wort "Impfstoff" vorkommt?

Oder (noch schlimmer) erfolgt "Factchecking" doch per Hand, und wir werden tatsächlich von Netzwerk-Tussies mit Allroundexpereten-Wissen dirigiert? Dann werden wir sehr bald auf die Piloten aus den oben genannten Listen neidisch sein, auch wenn wir deren Todesursachen nie erfahren.

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05 Dezember 2021

Neuseeland: Gefängnisse als Quarantänelager?

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Neuseeland
Neuseelands führendes Nachrichtenmedium 1News berichtet darüber, dass Jugendgefängnisse demnächst in Quarantänelager umgewandelt werden könnten.

Bislang ist dies jedoch ein strittiger Punkt, da es Gegenargumente gibt. Wie lange noch?

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Anwalt: Schließung von Jugendabteilungen in Gefängnissen gefährdet Insassen

Die Anwälte sagen, dass einige unserer schutzbedürftigsten Gefängnisinsassen gefährdet sein könnten, wenn zwei Jugendabteilungen in Christchurch und Hawke's Bay geschlossen werden, um Platz für Covid-Quarantäneeinrichtungen zu schaffen.

Am Mittwoch wurden die jungen Gefangenen in Christchurch über die mögliche Schließung informiert, weswegen sie in gewöhnliche Gefängnisse in verschiedenen Einrichtungen des Landes verlegt werden.

In der Jugendabteilung des Männergefängnisses von Christchurch geht es dabei nicht nur um Bestrafung, sondern auch um eine zweite Chance. "Gestern habe ich gesehen, dass einige sehr harte Jungs wirklich Angst haben", sagt Bronwyn Adams-Hooper, freiwillige Mitarbeiterin der Jugendabteilung. Sie arbeitet eng mit ihnen zusammen und kann den Gedanken nicht ertragen, dass junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren in reguläre Zellenblöcke verlegt werden. "Sie werden innerhalb weniger Wochen den Gangs angehören, weil sie sonst nicht mehr sicher sind", sagt sie.

Die Justizvollzugsanstalt besteht aber darauf, dass neue Plätze für den Fall eines möglichen Ausbruch von Covid geschaffen werden müssen und prüft die Optionen. "Es ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden, und wir wollen die Auswirkungen dieser Entscheidungen minimieren. Es sind schwierige Entscheidungen, aber wir werden einige davon treffen müssen", so Neil Beales, leitender Beamter der Justizvollzugsanstalt.

Der Minister für Justizvollzug Kelvin Davis ist über die Beeinträchtigung der jungen Gefangenen besorgt und befürwortet deren Verlegung in gewöhnliche Einrichtungen nicht. Er will sich vergewissern, dass auch alle anderen Optionen für ihre Unterbringung in Betracht gezogen werden. "Wir müssten für jeden dieser jungen Männer eine individuelle Risikobewertung durchführen", meint er.

Die Anwältin Nicola Hansen sprach am Donnerstagmorgen mit ihren jugendlichen Mandanten in der Haftanstalt in Christchurch. "Einige dieser jungen Männer haben Tränen in den Augen gehabt", sagt sie. Trotz der Zusicherungen ist sie über ihre zukünftige Sicherheit besorgt. "Ich kann einfach nicht verstehen, wie man junge Menschen in allgemeine Gefängnisse schicken kann. Das ist eine Katastrophe, die unvermeidlich ist", sagt Hansen.

Es muss also eine andere Quarantänelösung gefunden werden. "Wenn wir diese jungen Männer in den gewöhnlichen Strafvollzug schicken, werden sie danach für eine sehr, sehr lange Zeit dort bleiben, und das ist ein hoher Preis, den wir zahlen müssen", sagt Adams-Hooper.

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20 November 2021

Russischer Ideologe warnt den Kreml

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Surkow warnt

Der heute sonst fast unsichtbare inoffizielle russische "Chef-Ideologe" Wladislaw Surkow meldet sich nun mal wieder zu Wort und warnt den Kreml vor der Gefahr einer "irreversiblen Destabilisierung" der politischen Lage in Russland.


Hier sind einige Stellen aus seiner Warnung.

"Liberale Experimente auf dem Gebiet der Innenpolitik sind äußerst riskant. Das Undichtwerden des Systems, dieses heute gut funktionierenden 'sozialen Reaktors', birgt die Gefahr einer unkontrollierbaren Freisetzung ziviler Irritationen und könnte zu einer irreversiblen Destabilisierung führen. Siehe Beispiele aus den 1980er und 1990er Jahren".

Surkow schreibt auch, dass das russische Regierungssystem zu Beginn des 21. Jahrhunderts "eine Lawine des sozialen Chaos eingedämmt und ein traumatisiertes Land aus den Trümmern der Perestroika herausgezogen habe. Jene Jahre würden in der Zukunft sicherlich als ein goldenes Zeitalter in Erinnerung bleiben.

Den kompletten Artikel auf Russisch findet man hier.

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08 November 2021

Globalisierungsfaktor

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Deutsche Journalisten

Ab und zu finde ich in meinem Briefkasten jammernde E-Mails von einem deutschen News-Portal.

Seine Journalisten stufen sich selbst als regierungskritisch ein und beklagen sich deswegen über mächtige Feinde, die ihrer Website immer wieder das Licht auszuknipsen versuchen. Anschließend fordern sie natürlich ein bisschen Geld für ihren weiteren selbstlosen Einsatz.

Als Hauptbeweis ihrer Unterdrückung führen die virtuellen deutschen Freiheitskämpfer vor allem das Argument an, dass die größten Suchmaschinen ihre wirkungsvolle Artikel auf Betreiben der deutschen Bundesregierung vollständig aus den Suchergebnissen löschen.

Nun habe ich diese angeblich leidgeprüfte regierungskritische Website besucht, um zu sehen, ob sie noch am Leben ist. Aber auch um zu überprüfen, wie schlimm es tatsächlich um die Indexierung deren Seiten durch führende Suchmaschinen bestellt ist.

Die Überprüfung ergab, dass die Indexierungszeit für die neuesten sog. "Anonymous News" durchschnittlich bis ca. 5 Stunden beträgt. Dabei werden die Artikel - entgegen den o.g. Behauptungen - doch zu Hunderten im Suchmaschinenindex wiedergefunden. Also halb so schlimm.

Dann beschloss ich bei dieser Gelegenheit, die Indexierung der Postings des Rusfunker-Blogs zu überprüfen, das bekanntlich weder das Regime noch die Globalisten bekämpft. Und während die Nachrichten mutiger deutscher Journalisten Stunden brauchen, um indexiert zu werden, dürften meine naiven Postings sekundenschnell von jeder Suchmaschine aufgegriffen werden. Das dachte ich mir. Totale Fehlanzeige.

Hier sind die Ergebnisse vom 7. November 2021:

Posting "Archivbericht" vom 03. November 2021: nach 5 Tagen immer noch nicht indexiert
Posting "Krypto-Rebellen" vom 26 Oktober 2021: nach 14 Tagen nicht indexiert
Posting "Impfstoff hat Marker" vom 25. Oktober 2021: nach 15 Tagen nicht indexiert
Posting "Grüße an Annegret" vom 25. Oktober 2021: nach 15 Tagen nicht indexiert

Übrigens, das Posting über Margarita Simonjan "Verwünschung als Mittel zum Zweck?" vom 25. Oktober 2021 ist jedoch sauber indexiert worden! Warum sollte das bloß so passieren?

Eine mehr oder weniger regelmäßige Indexierung der Artikel des Russischen Funkers beginnt erst drei Wochen nachdem sie "in Quarantäne" gestellt worden waren. Aber auch nach Ablauf dieser Frist werden Beiträge, die bestimmte wichtige Länder oder Städte in zweideutiger Weise erwähnen (z. B. das Posting "Genf"), nicht in den Suchindex aufgenommen.

Fazit
Globalisten sind - grob formuliert - diejenigen, die wollen, dass (fast) alle Menschen auf dem Planeten gleich (schlecht?) leben. Wie das obige Beispiel zeigt, stimmt eine ca. fünfstündige "globalistische Indexierungsverzögerung" verzärtelte deutsche "Regimekritiker" hysterisch. Die Beiträge eines russischen Bloggers für dieselben Leser werden dagegen im Durchschnitt 500 Stunden (3 Wochen) lang von globalistischen Suchmaschinen nicht indexiert. Mit stiller Hinnahme - wie auch sonst?

Damit bietet sich eine tolle Möglichkeit, einen imaginären Globalisierungsfaktor mindestens in diesem speziellen Fall zu berechnen. Dazu dividieren wir einfach 500 durch 5. Das Ergebnis ist 100. Also wird ein russischer Blogger von Globalisten und ihren Suchmaschinen bei der Indexierung per se 100-mal schlechter behandelt (gefährlicher eingestuft?), als kühne deutsche Online-Journalisten.

Könnte dieser Faktor auch in anderen Lebensbereichen genutzt werden? Warum nicht. Aber wie wird dann die Angleichung erfolgen? Werden die deutschen Probleme mit 100 multipliziert, oder werden die russischen durch 100 dividiert? Das Letztere bezweifle ich sehr.

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03 November 2021

Archivbericht

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Impfstoff gegen Grippe

Bei der Durchsicht einer Archive des sowjetischen Fernsehens stieß ich auf einen bemerkenswerten Fernsehbericht der Sendung "Wremja" (so etwas wie deutsche "Tagesthemen") vom 06. Mai 1979.

Im ersten Teil des Berichts wird eine neue Methode der Impfstoffherstellung in der Sowjetunion präsentiert, und im zweiten Teil spricht der Journalist mit einem der Entwickler dieser neuen Methode Professor Friedrich Saweljewitsch Noskow, der damals am Pasteur-Forschungsinstitut (Leningrad / Sankt-Petersburg) als stellvertretender Direktor für wissenschaftliche Arbeit tätig war. Herrn Noskow zufolge gelang den Virologen selbst in jenen "vorsintflutlichen" Zeiten locker, eine effektive und schnelle Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zu organisieren, um den richtigen Impfstoff im Voraus herzustellen sowie eine entsprechende Impfkampagne lange vor dem Auftreten einer neuen Infektion durchzuführen. Im 21. Jahrhundert scheint dies eine nicht mehr erreichbare Leistung zu sein.


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