19.04.2018

Deutsche Delegation auf der Krim

Deutsche Politiker auf der Krim
Heute startet das Internationale Wirtschaftsforum in der Stadt Jalta auf der Krim. Daran nehmen diverse ausländische Delegationen teil.

Kurz vor dem Beginn des Forums sprach der Korrespondent von Riafan mit Gunnar Lindemann, dem Vertreter der deutschen Delegation. Es ging um das Leben auf der Krim, aber auch um die Sanktionen und um den neuen Flughafen.
„Auf der Krim war ich zusammen mit einigen weiteren Kollegen bereits im Februar diesen Jahres auf Einladung von Krimdeutschen und den Abgeordneten des Krimparlaments“, 
erzählt der deutsche Politiker:

„Nun hat die Krimregierung uns zum Wirtschaftsforum eingeladen. Diese Einladung haben wir auch angenommen, denn das Problem mit der Krim hat eine überregionale Bedeutung, die wir alle mit geballten Kräften anpacken müssen. Unsere Delegation besteht aus fünf Personen, darunter zwei Geschäftsleute. Zwar haben sie noch keine bestimmten Projekte mitgebracht, aber sie hoffen auf neue Bekanntschaften und Kontakte. Vielleicht finden sie auch neue Geschäftspartner.“

Meistens haben aber deutsche Geschäftsleute immer noch Angst vor einer Krimreise, weil sie als Krimbesucher nicht auffallen möchten. Herr Lindemann ist aber überzeugt, dass die Sanktionen ein Problem nicht nur für Russland, sondern auch für Deutschland darstellen, denn sie erschweren die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Ländern und nehmen ach den Deutschen Arbeitsplätze weg.

„Natürlich machen die Sanktionen auch den Menschen auf der Krim zu schaffen. Wir sprachen mit den hiesigen Hochschullehrern und Studenten. Sie sind verärgert, dass kein akademischer Austausch mehr stattfindet, obwohl das international üblich ist“.

Der deutsche Politiker selbst hat aber keine Angst, nach Russland zu reisen, obwohl Probleme mit Kiew nicht auszuschließen sind:
„Die Ukrainer träumen wohl davon, mich für acht Jahre hinter Gitter zu stecken. Nach diesem Besuch bekomme ich bestimmt weitere acht Jahre als Zugabe, aber was soll‘s, im Moment habe ich sowieso nicht vor, in die Ukraine zu reisen. Diese Situation würde ich aber gern mit den ukrainischen Behörden erörtern, aber wenn es ihnen nur darauf ankommt, mich zu einzusperren, dann lasse ich das lieber.“
Ukrainische Politiker, so Lindemann weiter, sollten endlich einsehen, dass die Krim sich Russland freiwillig angeschlossen hat:
„Krimbewohner haben ihre Entscheidung getroffen, und wir haben sie zu akzeptieren. Die deutsche Politik ist jedoch mehrheitlich immer noch gegen diesen Volksentscheid. Wir hoffen aber, dass unsere Meinung und unsere Krim-Impressionen allmählich auch in Deutschland ankommen. Inzwischen habe ich hier mit vielen Krimtataren, Ukrainern und Russen gesprochen. Über 90% davon sind mit der regionalen Politik der russischen Regierung auf der Krim zufrieden. Einige haben allerdings zugestanden, dass die Sanktionen vor allem auf die touristische Branche negativ abfärben. Die Mehrheit sieht jedoch die Entwicklung durchaus positiv. Dabei sprachen wir nicht nur mit den Menschen, die uns von Gastgebern vorgestellt wurden. Das waren auch ganz gewöhnliche Menschen auf der Straße, in Supermärkten oder an der Kasse. Bewaffnete Uniformisten, die oft und gern von der deutschen Presse erwähnt werden, sahen wir aber nicht. Die Menschen leben hier ganz normal. Das einzige Problem ist Sanktionen.“
Die Maschine mit der Delegation aus Deutschland landete bereits im neuen Flughafen der Krimhauptstadt. Zwischen der Unterzeichnung des Bauvertrags und der Fertigstellung des Flughafens vergingen knapp zwei Jahre. Die Meilensteine dieser Geschichte konnte Herr Lindemann zum Teil auch persönlich miterleben:
„Noch im Februar wurde am neuen Flugterminal intensiv gebaut. Damals sprach ich mit dem Bauleiter über den Fortschritt des Projekts. Nun bin ich verblüfft, wie schnell die Russen mit einem so komplexen Bauvorhaben fertig wurden. Sie wissen ja, in Berlin wird auch ein Flughafen gebaut. Schon seit 10 Jahren, und kein Ende in Sicht. Damals sagte ich scherzhaft dem Bauleiter, dass er mit seinem Team mal nach Deutschland kommen sollte, sobald er mit dem Flughafen in Simferopol fertig ist, um seinen Kollegen auf der Berliner Flughafenbaustelle unter die Arme zu greifen. Nun sehe ich den neuen von den Russen gebauten Terminal auf der Krim, und ich glaube, dass meine scherzhafte Idee gar nicht so schlecht war...“

Quelle
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17.04.2018

Einsamkeit eines Halbblüters

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Dieser Mann hat in der westlichen Presse viele Namen: Putins Rasputin, Graue Eminenz im Kreml, Chefideologe Russlands, Demiurg des Kremls, Mastermind des Putinismus, Ex-Vize-Ministerpräsident und wohl immer noch der Chef der russischen staatlichen Propaganda.

Eigentlich heißt er Wladislaw Surkow, der Mann, für dessen Gedanken offensichtlich auch Putin ein offenes Ohr hat. Und hier kommt sein Artikel.

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Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Es gibt Arbeit, die man nur in einem etwas anormalen geistigen Zustand verrichten kann. So steckt hinter dem durchschnittlichen Prolet der Informationsindustrie in der Regel ein Mann mit einer wirren Denk- und fieberhaften Handlungsweise. Das ist auch kein Wunder, denn das Nachrichtengeschäft setzt Eile voraus: erfahren, berichten, auslegen – überall muss man die Nase vorn haben.

Die Aufregung des News-Produzenten färbt auf News-Konsumenten ab. Die aufgeregten Nachrichtenverbraucher halten irrtümlicherweise ihre eigene Aufregung für einen Denkprozess. Dadurch werden langlebige Werte wie „Überzeugungen“ und „Prinzipien“ aus dem Alltag verdrängt und durch Einweg-Meinungen ersetzt. Das ist auch der Grund für zahlreiche falsche Prognosen, die aber kaum jemanden mehr in Verlegenheit bringen. Das ist eben der Preis für schnelle und frische Nachrichten.

Aber das überwältigende Umgebungsgeräusch der Massenmedien macht das spöttische Schweigen des Schicksals kaum noch hörbar. Fast unbemerkt bleiben dabei langsame und massive Nachrichten, die nicht von der Oberfläche, sondern aus den Tiefen des Lebens kommen. Aus jenen Tiefen, wo sich geopolitische Strukturen und geschichtliche Epochen bewegen und zusammenprallen. Den Sinn dieser Nachrichten begreifen wir (zu) spät. Aber besser später als nie.

Auf das Jahr 2014 besinnt man sich in Verbindung mit wichtigen und sehr wichtigen Ereignissen, die allen gut bekannt sind. Das wichtigste Ereignis aus jener Zeit offenbart sich aber nur allmählich, diese langsame, tiefliegende Nachricht erreicht uns erst heute. Das Ereignis nennt sich den Abschluss einer epischen Reise Russlands nach Westen. Es bedeutet das Aufhören mit zahlreichen ergebnislosen Versuchen Russlands, ein Teil der westlichen Zivilisation zu werden und sich mit der „guten Familie“ europäischer Völker zu verschwägern.

Mit 2014 fängt die russische Epoche 14+ an. Diese Epoche der geopolitischen Einsamkeit wird sich auf eine völlig unbestimmte Zeit (200, 300 Jahre?) erstrecken.

Die Westernisierung, die der Falsche Dmitri seiner Zeit einleitete, und die vom Peter dem Großen fortgeführt wurde, hatte in Russland alle möglichen Formen durchgemacht. Russland ließ kaum etwas unversucht, um sich mal Holland, mal Frankreich, mal Amerika, mal Portugal zu ähneln.

Mit vollem Einsatz versuchte es, sich in die westliche Welt regelrecht hineinzupressen. Alle Ideen und Anregungen, die aus dem Westen kamen, nahm die russische Elite mit einer riesigen (zum Teil evtl. übertriebenen) Begeisterung auf.

Russische Zaren heirateten tüchtig deutsche Prinzessinnen, russischer Adelstand vervollständigte sich aktiv mit sogenannten „wandernden Fremden“. Aber die Europäer in Russland verwandelten sich schnell in Russen, während sich die Russen kaum europäisieren ließen.

Die russische Armee kämpfte sieg- und opferreich in allen großen europäischen Kriegen, die es auf diesem von Massengewalt und Blutgier rekordverdächtig geplagten Kontinent mehr als genug gab. Große Siege und große Opfer brachten Russland viele westliche Territorien, aber keine Freunde.
Der westlichen (damals religiös-monarchischen) Werte wegen regte Sankt-Petersburg die Heilige Allianz dreier Monarchien an, und trat auch als ihr Schirmherr auf. Russland erfüllte damals seine Verbündetenpflichen redlich, als es Habsburger vor dem ungarischen Aufstand schützte. Aber als Russland selbst in eine schwierige Lage geriet, eilte Österreich nicht gerade zur Hilfe, ganz im Gegenteil – es trat gegen Russland auf.

Dann wurden die westlichen Werte anders: Marx kam in Paris und Berlin in Mode. Gewisse Bewohner in Simbirsk und Janowka (RF: Geburtsorte von Lenin und Trotzki) wollten es „wie in Paris“ haben. Sie hatten ja Angst, mit dem damals auf den Sozialismus versessenen Westen nicht mitzukommen. Sie fürchteten, dass die Weltrevolution, angeblich von europäischen bzw. amerikanischen Werktätigen angeführt, ihre Krähwinkel außer Acht lässt. Sie gaben sich Mühe.
Aber sobald der Sturm des Klassenkampfes vorbei war, musste die mit dem unglaublich tragischen Aufwand aufgebaute UdSSR feststellen, dass es gar keine Weltrevolution stattfand, und dass die westliche Welt gar nicht von „Arbeitern und Bauern“, sondern von Kapitalisten regiert wird. Schlussendlich wurde man gezwungen, die zunehmenden Symptome eines autistischen Sozialismus hinter dem Eisernen Vorhang zu verstecken. Zum Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde Russland mit seiner „einzigartigen“ Rolle satt. Es wollte mal wieder nach Westen.

Dabei überlegte man sich anscheinend, dass die Größe manchmal doch eine Rolle spielt: Russland sei für Europa zu groß, furchterregend riesig. Also galt es dann, alles zu kürzen: Territorium, Bevölkerung, Wirtschaft, Armee, Ambitionen – bis auf das durchschnittliche mitteleuropäische Niveau. Auf diese Weise erhoffte man sich ein besseres europäisches Aussehen. Gesagt getan.
Der Glaube an Marx wurde prompt durch den Glauben an von Hayek ersetzt. So wurde das demographische, wirtschaftliche und militärische Potenzial glatt halbiert. Die Sowjetrepubliken wurden weggescheucht. Die russischen Teilrepubliken waren an der Reihe. Aber auch nach den ganzen Abtragungen konnte Russland die westliche Kurve doch nicht kriegen.

Dann traf man die Entscheidung, mit Selbstverstümmelung aufzuhören und - sieh mal einer an - sogar seine Rechte zu beanspruchen. Ab dem Moment wurden die Ereignisse des Jahres 2014 unumgänglich.

Russische und europäische Kulturmodelle sehen zwar sehr ähnlich aus, haben aber unterschiedliche "Software" und "Interfaces". Eine Vernetzung ist nicht möglich. Heute, als dieser alte Verdacht zur Tatsache geworden ist, werden Stimmen laut, ob man sich doch lieber dem asiatischen Osten zuwenden sollte. Nein.

Dort war Russland bereits. Das Moskauer Urreich wurde in einem komplexen militärpolitschen Coworking mit der Goldenen Horde aufgebaut. Sei das ein Bündnis oder ein Joch gewesen, in jedem Fall wurde die östliche Entwicklungsrichtung schon mal gewählt und ausprobiert.

Selbst nach dem Stehen an der Ugra (RF: die wochenlange Schlachtaufstellung zwischen der Goldenen Horde unter Akhmat Khan und dem russischen Heer unter Iwan III. im Jahr 1480, die nicht zu einer tatsächlichen Schlacht führte) blieb das russische Reich ein Teil Asiens. Es eroberte östliche Territorien. Es beanspruchte byzantinische Erbe, die Erbe des „asiatischen Roms“. Es wurde sehr stark von adligen hordischen Familien beeinflusst. Der Höhepunkt der asiatischen Ausrichtung war die (von Iwan dem Schrecklichen angeregte) Bestellung den Khan von Kassimow Sajin Bulat zum russischen „Alleinherrscher“. Historiker führen gewöhnlich diese „Ausschreitung“ von Iwan dem Schrecklichen ausschließlich auf seine angeborene Überspanntheit zurück.

Doch so einfach war es nicht. Nach Iwan dem Schrecklichen bildete sich eine durchaus starke Partei, die Sajin Bulat als einen wirklichen Herrscher sehen wollte. Es kam sogar so weit, dass der spätere Zar Boris Godunow von seinen Bojaren (RF:Adel) verlangte, dass sie öffentlich „dem Zaren Sajin Bulat und seinen Kindern abschwören“.

Also war Russland schon mal kurz davor, sich unter das Zepter von Dschingis-Khan-Nachkommen zu stellen und damit das „östliche Entwicklungsparadigma“ anzunehmen.

Weder Sajin Bulat noch Nachkommen vom Hordenfürsten Godunow hatten allerdings keine Zukunft. Es fing die polnische Invasion an, die neue Zaren für Moskauer Land mitbrachte. Die Herrschaft vom Falschen Dmitri und dem polnischen Titularzar Wladislaw IV. Wasa war flüchtig, aber sehr symbolisch.

Die russische Zeit der Wirren sollte man vor diesem Hintergrund nicht als eine dynastische Krise, sondern vielmehr als eine Zivilisationskrise betrachten: Russland spaltete sich von Asien ab und begann in Richtung Europa zu driften.

Also bewegte sich Russland vier Jahrhunderte lang in Richtung Osten, dann vier Jahrhunderte lang in Richtung Westen. In keiner der beiden Richtungen klappte es wirklich, Fuß zu fassen. Die beiden Wege haben wir bereits hinter uns.

Jetzt ist die Ideologie des dritten Weges auf der Tagesordnung: die Ideologie des dritten Zivilisationstyps, der dritten Welt, des dritten Roms... Aber trotzdem sind wir kaum eine dritte Zivilisation. Eher sind wir eine doppelte und zwiespältige Zivilisation, die sowohl den Osten, als auch den Westen gleichzeitig beinhaltet, und deswegen weder europäisch, noch asiatisch bleibt.
Unsere kulturelle und geopolitische Zugehörigkeit ähnelt sich der wandernden Identität eines Menschen, der in einer gemischten Ehe geboren wurde. Er hat überall Verwandte, aber nirgendwo die Nächsten. Er ist ein Freund unter den Feinden und ein Feind unter den Freunden. Er versteht alle, wird aber von keinem verstanden. Halbblut, Mischling, ein Seltsamer. Russland ist ein west-östliches Halbblutland.

Zweiköpfige Staatlichkeit, hybride Mentalität, transkontinentales Territorium, bipolare Geschichte. Deswegen ist Russland charismatisch, talentiert, schön und einsam, wie jeder andere Halbblüter auch.

Alexander III. behauptete (oder auch nicht), dass Russland nur zwei Verbündete habe: seine Armee und seine Flotte. Wie auch immer kann man diese Phrase als die beste Metapher für die geopolitische Einsamkeit Russlands betrachten. Man soll sie längst als unser Schicksal akzeptieren. Die Liste der Verbündeten kann man natürlich beliebig erweitern: Arbeiter und Lehrer, Öl und Gas, kreative und patriotische Mitbürger, General Frost und Erzengel Michael... Der Sinn bleibt aber unverändert: wir selbst sind unsere eigenen Verbündeten.

Wie wird unsere zukünftige Einsamkeit aussehen? Als Einspänner weit abseits der großen Welt? Oder als einsam glückliche Spitzenreiter? Als eine sich losgelöste Alpha-Nation, für die weitere Nationen den Weg frei machen müssen? Das hängt nur von uns ab. Einsamkeit ist nicht gleich Absonderung. Eine grenzenlose Offenheit ist ebenfalls unmöglich. Beides wäre nur die Wiederholung alter Fehler. Die Zukunft hat aber ihre eigenen Fehler, sie braucht keine weiteren aus der Vergangenheit.

Zweifelsohne wird Russland auch weiter Handel betrieben, Investitionen anlocken, Wissen austauschen, Kriege führen (auch ein Kommunikationsmittel!), an Allianzen teilnehmen, konkurrieren und zusammenarbeiten, aber auch Angst, Hass, Neugier, Sympathie und Begeisterung auslösen. Nun aber ohne falsche Ziele und ohne Selbstablehnung. Es wird schwierig, und wir werden uns oft ärgern, wieso unser Weg „durch das Raue zu den Sternen“ nur aus dem Rauen besteht.
Es wird interessant.

Und Sterne erreichen wir auch.


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07.04.2018

Adrianos Vision

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Celentanos Prophezeiung über Russland
Adriano Celentano während seines Auftritts in Russland (damals noch die UdSSR) im Jahr 1987: 

"Noch in meiner Kindheit, als ein kleiner Junge, habe ich mir Russland immer als ein Märchenland vorgestellt. Es schwebte mir vor, dass ein Ofen dort in jedem Haus geheizt wird, und Hausbewohner sitzen um den Ofen herum und besprechen bedächtig verschiedenes Zeug. Und hinter dem Fenster schneit es. Man hört Scheitholz knacken, und die Weisheit ist unsichtbar immer dabei. Genau so habe ich mir Russland immer vorgestellt - als ein Land mitten in der Welt, wo die Weisheit alle Kriege überleben konnte. Ich freue mich darauf, dass ich jetzt in Russland bin und hier auch meine Flamme entzünden darf, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass das große Feuer, das das Böse der Welt einäschert, aus diesem Land auslaufen wird. Es ist die Welt, in der wir noch zu leben haben."


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06.04.2018

Rekordmeldung aus der Türkei

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IS-Kämpfer in Türkei
Das Nachrichtenportal afghanistan.ru berichtete am 05.04.2018: 

In den ersten drei Monaten dieses Jahren ist eine Rekordzahl illegaler Flüchtlinge aus Afghanistan in der Türkei angekommen, hieß es aus dem türkischen Zentralamt für Sicherheit. 

Berichten zufolge verhafteten die Strafverfolgungsbehörden zwischen dem 1. Januar und dem 29. März 17847 afghanische Migranten, also fast doppelt so viel wie Syrer und mehr als viermal so viel wie Iraker.

Ungefähr 500 illegale afghanische Einwanderer kommen täglich in die Türkei. Diese Flüchtlinge dringen aus dem Iran über das angrenzende Bergland ein. Die Meisten von ihnen passieren die türkische Stadt Erzerum, dann reisen die Migranten nach Istanbul, um dann über Griechenland und Bulgarien in die europäischen Länder weiterzuziehen. Dabei bekommen sie Unterstützung von organisierten Gruppen illegaler Schlepper, die an der iranisch-türkischen Grenze aktiv sind.

Der Transfer einer Flüchtlingsgruppe auf das türkische Territorium kostet ca. 500 US-Dollar. Danach müssen die Migranten einige Kilometer bis nach Erzurum zu Fuß überwinden. Ab dort werden sie  mit Minibussen und Lastwagen nach Istanbul transportiert, wie die Zeitung "Hürriyet Daily News“ berichtet.

Die türkischen Strafverfolgungsbehörden sind um die Beteiligung der Flüchtlinge an illegalen Geschäften besorgt, denn die Migranten werden oft in die Prostitution verleitet bzw. zum Betteln und Stehlen gezwungen, weil sie während ihres vorübergehenden Aufenthalts in der Türkei oft über keine Dokumente verfügen und sich demnach im Land illegal aufhalten.

Trotz Gefahren und Demütigung sind aber viele Migranten bereit, alle Risiken einzugehen, in der Hoffnung, Geld für einen weiteren Transfer nach Europa zu sammeln, wo sie ein wohlhabenderes Leben erwarten. Dennoch sollten diese Flüchtlinge in aller Regel in ihre Heimat deportiert werden, was ihre Hoffnungen vereiteln sollte.

Gegenwärtig führt die afghanische Regierung eine Propagandakampagne durch, die darauf abzielt, der Auswanderung entgegenzuwirken und die Bevölkerung vor den Risiken von Fluchtversuchen zu warnen. Viele Bewohner des Landes bleiben jedoch aufgrund ernsthafter Sicherheitsbedrohungen und fehlender wirtschaftlicher Aussichten in ihrer Heimat, durchaus risikobereit.
Quelle

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NB: Zweieinhalb Stunden später erschien auf demselben News-Portal ein weiterer Artikel mit dem Titel "Tadschikische Sicherheitsdienste berichten über die Massenwanderung von syrischen IS-Kämpfern nach Afghanistan".
Zitat:
Tausende syrische IS-Kämpfer, so die Nachrichtendienste Tadschikistans, seien jetzt nach Afghanistan gezogen, sagte in seiner Presseerklärung Armeegeneral Sergej Smirnow, der erste stellvertretende Direktor des russischen FSB.
Quelle
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04.04.2018

Anlagemöglichkeiten in Russland

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Investieren in Russland, Konto, Immobiblien
Im Netz und in meinem Postfach tauchen immer wieder Fragen über Anlagemöglichkeiten in Russland auf.

Da es offensichtlich ein gewisses Interesse für das Thema gibt, wäre es vielleicht nicht verkehrt, es auch in diesem Blog, also aus der Sicht eines "Normalverbrauchers", anzusprechen.

Eigentlich gibt es zwei besonders gebräuchliche „Finanzinstrumente“, die bei den „durchschnittlichen“ russischen Bürgern besonders beliebt sind, und welche auch für russische Verhältnisse als besonders sicher gelten.

Erstens sind das Sparkonten bei den russischen Banken.
In Rubel kann man bei dieser Investitionsart – je nach Konditionen des jeweiligen Sparplans – von 3 bis 10% p.a. erwarten. In EUR oder USD sind die Zinssätze viel niedriger. Nur selten erreichen sie, ebenfalls konditionsbedingt, 0,50 bis 1% p.a.

Bei den meisten russischen Banken gibt es den Einlagenschutz, der die deponierte Summe ohne Zinsen abdeckt. Sollte also die Kundeneinlage infolge eines Konkurses nicht mehr zur Verfügung stehen, wird dem Kunden sein Geld bis zu maximal ca. EUR 20 000 (nach dem heutigen RUB-Wechselkurs) von der staatlichen Agentur ausgezahlt. Das gilt pro Kunde und Bank. Dieser Einlagenschutz scheint in der Praxis durchaus zu funktionieren, jedenfalls gibt es in den Sozialnetzen bis jetzt – meines Wissens – keine Erfahrungsberichte, die das Gegenteil behaupten. Die Auszahlungsfrist dürfte ca. zwei Wochen betragen. Ausgezahlt wird - unbeachtet der Kontowährung - nur in Rubel.
Grundsätzlich dürfen Ausländer die Konten bei den russischen Banken eröffnen, auch wenn diese Prozedur bei einem ausländischen Kunden etwas aufwendiger sein sollte.

Eine weitere und in Russland sehr verbreitete Anlageoption ist Erwerb einer Eigentumswohnung.
Diese Möglichkeit kommt in der Regel in Frage, wenn es um größere Summen geht. Die Procedere des Immobilienkaufs unterscheidet sich im Wesentlichen wohl kaum von der herkömmlichen europäischen Praxis.

Die Immobiliensteuer für eine Wohnung ist in der Regel nicht groß, sie hängt aber u.a. von der jeweiligen Ortschaft ab. Für Zentralrussland (außerhalb von Moskau oder Sankt-Petersburg) könnte man grob von 0,20 bis 0,30 EUR pro m2 ausgehen. Die Steuer für eine 50m2-Wohnung würde demnach ca. 10 bis 15 EUR p.a. betragen.

Es gibt jedoch diverse Nutzungs- und Instandhaltungskosten, die monatlich anfallen und entweder nach der Wohnfläche (Saubermachen von Treppenhäusern, Müllabfuhr, Fahrstuhl usw), oder per Anschluss (TV, Internet usw.), oder mit diversen Zählern (Strom, Gas, Wasser usw.) ermittelt werden. Individuelle Wohnbedürfnisse können natürlich sehr unterschiedlich sein, aber extrem grob und nach dem Motto „all inclusive“ könnte man in einem Regelfall mit 2 bis 2,5 EUR pro m2 wohl durchaus auskommen, was die Nutzungs- und Instandhaltungskosten betrifft. D.h. wenn Sie Wohnungseigentümer sind und Ihre eigene 50m2-Wohnung privat nutzen, würden Ihre monatlichen Ausgaben für die Wohnung 100 bis 125 EUR kaum übersteigen.

Die Mehrwertbildung bei einer Eigentumswohnung wird zweierlei erwartet:

  • entweder durch einen späteren Verkauf der Wohnung zum größeren Preis (was heute allerdings nicht mehr zwangsläufig eintritt);
  • oder durch Vermietung der Wohnung. Die rechnerische Einträglichkeit hängt dabei stark davon ab, wo sich die Wohnung befindet. Ganz grob kann man davon ausgehen, dass man für eine 50m2-Wohnung am Rande Moskaus ca. 350 bis 450 EUR netto pro Monat einnehmen kann.

Dieses Posting stellt lediglich einen sehr kurzen Überblick über das betroffene Thema dar. Sicherlich ist es ausbaufähig, falls damit das Interesse bei den Blog-Lesern geweckt wurde.
Ihre Rückfragen sind willkommen!

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01.04.2018

Schuld und Sühne

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Artikel in der "Prawda"-Zeitung vom 22. Oktober 1941. (s. die Abbildung)
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Im Kriegsgericht
Der Kraftfahrer des 1. Kraftverkehrsbetriebs des Volkskommissariat für Nahrungsmittelindustrie Chochlow I.M. wurde am 16. Oktober mit der Brot-Zustellung  in eine Verkaufsstelle beauftragt. Die Ladung von 550 kg Brot verkaufte er jedoch selbst, um den Verkaufserlös zu entwenden. Chochlow versuchte dann mit dem Auto zu fliehen, wurde aber festgenommen.
Gestern wurde Chochlow I.M. vom Kriegsgericht zur Höchststrafe - zum Tode durch Erschießen - verurteilt.
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28.03.2018

Vor dem Abgrund

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Konflikt Russland Grossbritanien
Die Übersetzung des Artikels von der Webseite "The Saker"  

Ehrlich gesagt, bin ich erschrocken, erstaunt und sogar ratlos. 


Ich bin in der Schweiz geboren, habe dort den größten Teil meines Lebens verbracht, ich war auch in vielen Teilen Europas unterwegs und habe über 20 Jahre in den USA gelebt. Aber in meinen schlimmsten Albträumen hätte ich mir nicht vorstellen können, dass der Westen eines Tages so tief sinken würde wie heute.

Ja, ich weiß sehr gut, was falsche Fahnen, Korruption, Kolonialkriege, NATO-Lügen, erbärmliche Unterwürfigkeit der Osteuropäer usw. bedeuten. Darüber habe das oft genug geschrieben. Helmut Schmidt, Maggie Thatcher, Reagan, Mitterrand und sogar Chirac – sie alle waren, gelinde gesagt, unvollkommen, genauso wie Le Canard Enchaîné oder BBC. Während des Kalten Krieges war der Westen wahrlich kein Ritter in weißglänzender Rüstung, aber dennoch spielte damals die Rechtsstaatlichkeit ebenso eine Rolle, wie zumindest ein gewisses Maß an kritischem Denken.

Heute muss ich mich sehr für den Westen schämen. Und ich habe auch sehr große Angst. Alles, was ich heute sehe, ist eine unterwürfige Herde, die von wahren und ausgereiften Psychopathen geführt wird (im klinischen Sinne des Wortes). Aber auch das ist noch nicht das Schlimmste.

Das Schlimmste ist die ohrenbetäubende Stille, wenn alle nur wegschauen und so tun, als ob die Sache keinen angeht, oder schlimmer noch: man nimmt dieses groteske Spektakel ernst. Was ist zum Teufel los mit Ihnen?! Sind Sie alle Zombies geworden?! Bitte aufwachen!

Aber lassen Sie mich jetzt meine Worte sorgfältig abwägen, und Ihnen Wahrheit erzählen.
Nach dem erfolgten Neocon-Aufputsch gegen Trump ist der Westen nun genau auf dem gleichen Kurs wie Nazi-Deutschland in 1930er Jahren. Klar, die Ideologie ist anders, der designierte Sündenbock auch. Aber die Denkweise ist *genau* die gleiche. Die gleichen Ursachen erzeugen die gleichen Effekte. Aber diesmal gibt es Waffen auf beiden Seiten, die den damaligen Dresdner Holocaust heute wie einen kleinen Funken aussehen lassen.

Nun haben wir diese rührende Demonstration der "westlichen Solidarität" nicht mit Großbritannien oder den Briten, sondern mit der City of London. Ist doch echt niedlich, nicht wahr?! Lassen Sie mich fragen: Was war das zentrale Merkmal der britischen Politik gegenüber Europa, sagen wir mal, seit dem Mittelalter? Die korrekte Antwort: Kriege in Europa zu beginnen. Und Sie denken doch nicht etwa, dass es jetzt anders kommt? Man sagt, dass die beste Prognose für zukünftiges Verhalten die Vergangenheit sei. Gibt es einen Grund, wieso das für Großbritannien nicht zutreffen sollte?!

Ich kann nur hinzufügen: Als Napoléon und Hitler Russland angriffen, durchlebte es tiefe Krisen und war objektiv schwach (Das stimmt wirklich. Sie können selbst recherchieren, um das bestätigt zu bekommen!). In beiden Fällen war die russische Gesellschaft zutiefst durch innere Widersprüche gespalten. Daher schien damals die Zeit des jeweiligen Angriffs ideal.

Heute sieht es aber anders aus. Ich stelle eine einfache Frage: Wollen Sie wirklich gegen ein voll vereinigtes nukleares Russland in den Krieg ziehen? Oder denken Sie, dass das eine Übertreibung ist?

Die Wahrheit ist, dass die Situation heute unvergleichbar schlimmer ist, als zum Zeitpunkt der kubanischen Raketenkrise. Erstens gab es damals vernünftige Leute auf beiden Seiten. Heute gibt es in den USA keine einzige rationale Person in einer Machtposition. Keine einzige! Zweitens wusste während der Kubakrise die ganze Menschheit, dass es halt eine Krise gab und wir alle am Rande des Abgrunds standen.

Heute scheint es keinem bewusst zu sein, dass wir im Begriff sind, in den Krieg zu ziehen, möglicherweise in einen thermonuklearen Krieg, in dem Opferzahlen in Hunderten von Millionen gezählt werden. Weswegen all das? Deswegen, weil die Menschen im Westen akzeptieren bzw. nicht einmal realisieren, dass sie von einer hässlichen Bande ignoranter und arroganter Psychopathen regiert werden.

Diese Situation zeigt uns, dass die repräsentative Demokratie nicht mehr funktioniert. Die Rechtsstaatlichkeit gilt nur für Schwache und Arme. Die westlichen Werte wurden bis auf einen traurigen Witz reduziert. Der Kapitalismus braucht Krieg und eine Welthegemonie, um zu überleben. Das angel-zionistische Imperium steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die einzige Frage, die noch offen ist, wie schnell dieser Zusammenbruch passiert, und was er uns kosten wird.

Gerade jetzt verweisen sie massenweise russische Diplomaten, und sie fühlen sich dabei wohl sehr stark und maskulin. Polnische und ukrainische Politiker erleben regelrecht einen Ausbruch des Muts und Selbstvertrauens - hinter dem englischen Rücken.

Die Wahrheit ist, dass dies nur die Spitze eines viel größeren Eisbergs ist. In Wirklichkeit sind Konsultationen auf Expertenebene zwischen den nuklearen Supermächten notwendig. Die gibt es aber seit langem nicht mehr. Heute tauschen lediglich die Staatsoberhäupter Telefonanrufe aus. So etwas passiert nur, wenn der Krieg ansteht. Seit vielen Monaten bereiten sich Russland und die NATO auf den Krieg in Europa vor. Russland ist bereit. Die NATO aber nicht! Ja, sie spielen mit den Zahlen und denken stark zu sein. Die Wahrheit ist aber, dass die NATO-Zwerge keine Ahnung haben, was auf sie zukommt. Wenn die Russen in den Krieg ziehen, werden diese kleinen NATO-Staaten nicht einmal verstehen, was mit ihnen geschieht. Sehr schnell werden wirkliche Kampfhandlungen von den USA und Russland übernommen. Und das heißt, dass jeder Konflikt sehr schnell nuklearen Charakter einnimmt. Und zum ersten Mal in der Geschichte werden die USA sehr hart getroffen, nicht nur in Europa, im Nahen Osten oder in Asien, sondern auch in dem US-Kernland.

Ich wurde in einer russischen Militärfamilie geboren und studierte mein ganzes Leben lang russische und sowjetische Militärangelegenheiten. Ich kann es Ihnen absolut sicher versprechen, bitte zweifeln Sie daran keine Sekunde: Russland wird nicht zurückweichen und, wenn es in die Enge getrieben wird, wird es eher die gesamte Zivilisation auslöschen. Die Russen wollen wirklich keinen Krieg, sie haben Angst davor (und das sollten sie auch!) Sie werden auch alles tun, um ihn zu vermeiden. Aber wenn sie angegriffen werden, dann erwartet uns ihre Gegenreaktion von einer absolut verheerender Gewalt. Mir brauchen Sie nicht zu glauben, aber glauben Sie doch Putin, der das Gleiche bereits gesagt hat, und den Russen, die in dieser Frage zu 95% hinter ihm stehen. Die Geschichte von den Kreuzzügen bis zum Nazis-Einmarsch in die Sowjetunion zeigt klar genug, dass die Russen keinen westlichen Angriff hinnehmen werden, schon gar nicht einen nuklearen Angriff. Denken Sie nochmals über Putins Worte sehr gründlich nach: "Wozu brauchen wir eine Welt, in der es kein Russland gibt?"

Und wozu brauchen wir all das? Die USA und Russland haben keine plausiblen Gründe etwas anderes zu tun, als zusammenzuarbeiten. Dabei sind die Russen heute wirklich irritiert darüber, dass die US-Anführer diese offensichtliche Tatsache völlig außer Acht lassen. Na gut, die City of London hat schon viele Gründe, warum aus englischer Sicht Russland „abhauen und Klappe halten“ sollte, wie Gavin Williamson, der kleine Sojajunge, der für die britische "Verteidigung" zuständig ist, sich kürzlich so „elegant“ ausdrückte. Aber ich sage es Ihnen: Das wird nicht passieren! Großbritannien wird in einen Haufen radioaktiver Asche verwandelt, bevor die Russen weggehen und Mund halten. So wird es einfach sein.

Was mich verblüfft, ist Folgendes: Wollen die amerikanischen Anführer wirklich ihr Land wegen einer kleinen scheußlichen Clique arroganter, pompöser Engländer verlieren, die denken, dass sie immer noch ein Imperium sind? Haben Sie sich mal Boris Johnson, Theresa May und Gavin Williamson angesehen? Sind Sie wirklich bereit zu sterben, damit die Interessen dieser Degenerierten geschützt sind?! Für mich ist das unbegreiflich, genauso für die Russen.

Ja, ich weiß, sie haben nur noch einige Diplomaten ausgewiesen. Und die Russen werden das Gleiche tun. Was soll’s… Der Punkt ist aber viel wichtiger, als wir uns vorstellen: denn Sie sollten nicht daran denken, wo wir jetzt sind, sondern daran, wohin wir uns bewegen!

200000 protestieren gegen Waffengesetze, und keiner kümmert sich um den anstehenden Atomkrieg!
Was ist denn los mit Ihnen?! Was ist mit dem Westen passiert, in dem ich 1963 geboren wurde? Mein Gott, ist das wirklich das Ende von allem? Bin ich etwa der Einzige, der einen Zug in der Zeitlupe sieht, der uns alle in den Abgrund bring?

Oder führen Sie Beweisgründe an, dass es nicht so ist, damit ich die Hoffnung nicht aufgebe! Im Moment sieht es aber eher hoffnungslos aus...

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22.03.2018

Schutzschild über Syrien

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Kuppel über Syrien
Wie die griechische Internet-Ausgabe Ellinotourkika mit Berufung auf eine Recherche der nahöstlichen regionalen Presse berichtet, liegen die meisten Navigationssysteme in dem östlichen Mittelmeergebiet lahm.

Schiffe und Flugzeuge, die sich in dieser Region in der letzten Zeit befinden, können ihre Positionen "aus unerklärlichen Gründen" nicht mehr bestimmen. Das Problem zeigt sich zweierlei: entweder als ein kompletter Ausfall des Navigationssignals oder als eine falsche Bestimmung von Koordinaten.

Es sollte jedoch angemerkt werden, dass Flugzeuge zusätzlich zu dem bekannten GPS-System in der Regel auch alternative Positionierungmöglichkeiten haben, beispielsweise Trägheitsnavigationssysteme mit Lasersteuerung, die ebenfalls als sehr zuverlässig gelten. Aber auch sie funktionieren in der Region nicht mehr normal. Darum empfehlen die internationalen Dispatcher-Services den zivilen Schiffen und Flugzeugen das Gebiet bis auf Weiteres zu vermeiden.

Die griechische Ausgabe vermutet weiter, dass russische Systeme der elektro-magnetischen Kampfführung "Rytschag" wieder im Syrien in Einsatz sein sollten, was zu massiven Störungen der Navigation führt. Die "Rytschag"-Einheiten sollten nun eine Kuppel über Syrien gebildet haben, um das Land vor amerikanischen Marschflugkörpern, die angeblich seit einigen Tagen startbereit sind, zu schützen.

Die aktuellen Daten der Flightradars (s. Abbildung) bestätigen indirekt die Meldung der griechischen Ausgabe.

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21.03.2018

Deutsche Flüchtlingsfamilie: Video & Foto

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Bergfeld in Russland
Nun ist im Netz auch ein Video aufgetaucht, wo die Eheleute Bergfeld über ihr Leben noch aus Spanien (Madrid) berichten.

RF berichtete schon über diese deutsche "Snowden"-Familie hier.


Inzwischen soll die Familie Bergfeld Asyl in Russland erhalten haben. Die deutschen Flüchtlinge dürften also bereits auf dem russischen Territorium sein, um die mit dem Aufenthalt verbundenen Formalitäten zu erledigen.

Auf den Fotos unter dem Video ist der nun verstorbene Sohn Niko zu sehen. Bilder sollten aus dem Familienarchiv der Familie Bergfeld stammen. Sie wurden u.a. bereits auf dem Newsportal dailystorm.ru (hier) veröffentlicht.






Niko verstorben


Sohn Bergfeld am Sterben


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19.03.2018

Deutscher "Snowden" aus russischer Sicht

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Russischer Swonden
Die Geschichte vom "deutschen Snowden" macht die Runde im russischen Internet. Ein Moskauer Blogger hat sich mit dieser Story auseinandergesetzt und ein zusammenfassendes Posting zum Thema veröffentlicht. Die Geschichte sollte den deutschen Lesern eigentlich bekannt sein... Oder? Wie auch immer, kommt hier die deutsche Übersetzung des Postings eines russischen Bloggers.

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Vor ein paar Tagen hat ein ehemaliger Bundeswehr-Offizier und seine Frau in Russland Asyl beantragt. Diese Geschichte habe ich eigentlich zufällig entdeckt, aber als ich sie gelesen habe, standen mir meine restlichen Haare zu Berge. Ich gab die Geschichte meiner Frau zu lesen – sie musste weinen.

Unter Deutschland (auch generell unter Europa) stellen wir uns ja eine Art Schlaraffenland vor. Aber wenn man Worten der Familie Bergfeld glaubt, sieht Deutschland eher nach einem Konzentrationslager aus, das von verrückten Psychopathen regiert wird.

Ich weiß, das ist schwer zu begreifen, aber man spricht doch von Tatsachen. Und diese Tatsachen sind auch mit Dokumenten und Fotos belegt.

Es ist klar, dass unsere russischen Westenverehrer diese Tatsachen als Lüge abstempeln oder sagen, dass diese deutschen Leute an allem selber schuld sind, weil sie ja die schöne europäische Gesellschaftsordnung zerstören wollten - die Welt also, wo die Ärsche der angeblich minderjährigen Flüchtlinge ausgeleckt werden, und wo es keinen kümmert, wenn diese „Flüchtlinge“ sich als volljährig genug erweisen, um keine Mädchen zu vergewaltigen und zu töten.

Also, Markus und Sonja Bergfeld.

Markus ist ein ehemaliger Bundeswehr-Offizier.
Er behauptet, dass er noch vor vielen Jahren aus Versehen Einsicht in gewisse geheime Unterlagen bekommen hätte. Diese Geheimnisse habe er aber nie verkauft, trotzdem hat die lange Unglückssträhne seiner Familie ausgerechnet mit diesem Vorfall angefangen.
„Wir sind absolut sicher, dass die ganze Hetze und planmäßige Vernichtung unserer Familie direkt mit jenen sonderbaren dienstlichen Umständen zusammenhängt“, sagt Markus.

Bald nach dem Vorfall mit geheimen Unterlagen wurde die Krankheit der Hyperaktivität bei seinem Sohn diagnostiziert. Darauf musste der Sohn große Gaben von Methylphenidat, einem starkwirkenden psychotropen Mittel einnehmen.
Was das ist, kann man leicht im Internet lesen. Diese chemische Keule ist in Russland verboten.
Schlussendlich starb der Junge dann an Nebenwirkungen dieses Mittels, aber dazu kommen wir noch.

Die Eltern (Markus und Sonja) haben dem Sohn eigentlich vorerst verboten, diese Medizin einzunehmen, aber bald mussten sie dafür bitter büßen: „Eines Tages gegen 5 Uhr morgens, als wir noch schliefen, brach ein maskiertes Polizeiaufgebot mit MPs in unser Haus ein - in Begleitung von 5 Mitarbeitern des Jugendamtes. Sie konnten uns keine Dokumente oder Gerichtsbeschlüsse vorzeigen“, erzählt der ehemalige deutsche Offizier.

Als Markus versucht hat, seine Kinder zu schützen, wurde er brutal geschlagen. Minderjährige Kinder der Familie wurden in verschiedene Kinderheime verwiesen. Ihnen wurde dabei verboten, sowohl mit den Eltern, als auch miteinander zu kontaktieren.

Elterliche Rechte wurden dem Ehepaar Bergfeld entzogen, und zwar mit der Begründung eines mangelhaften intellektuellen Vermögens sowie der Unmöglichkeit eigene Kinder zu erziehen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass Markus ein Bundeswehr-Offizier war, und seine Frau einen Uni-Abschluss hat. Es stellt sich natürlich gleich die Frage, wie ein angeblich unterentwickelter Mann zu einem deutschen Offizier geworden ist.

Drei Jahre haben die Eheleute versucht, ihre Kinder auf dem Rechtsweg zurückzubekommen. Erfolglos. Ihre 10-jährige Tochter Michele wurde beim Fluchtversuch aus dem Kinderheim vergewaltigt. Danach wurde das Mädchen 26 mal innerhalb von nur vier Jahren zwischen diversen Kinderheimen verwiesen, dabei wurde das Kind ständig mit Methylphenidat vollgestopft.

Die ältere Tochter Katharina hat letztendlich ihr Recht durchgesetzt, mit der Oma zusammenzuleben. Darauf wurde sie aber als unzurechnungsfähig eingestuft und somit lebenslang auf staatliche Aufpasser angewiesen.

Als der Sohn Niko 18 Jahre alt wurde, durfte er zurück in die Familie. Er hatte aber in dem Moment, wie schon gesagt, nicht mehr lange zu leben. Niko starb in Spanien, wohin Markus und Sonja mit kleineren Söhnen fliehen konnten.

Die Knaben wurden aber etwas später entwendet und zurück nach Deutschland gebracht. Ein Junge leistete dabei wohl einen zu starken Widerstand, darum hat er im Flughafen eine beruhigenden Spritze bekommen. Sein Bruder schaffte es noch, diese Auseinandersetzung zu filmen und sogar im Internet aufzuladen, darauf folgte aber keine gesellschaftliche Reaktion, als ob das ganz normal wäre.

„Die offizielle Todesursache unseres Sohnes ist die Blutkrankheit infolge der übermäßigen Einnahme von psychotropen Mitteln. Alle Papiere haben wir im Original“, erzählt Markus: „Bitte helft uns!“, setzt er fort.

„Meine Frau heißt Sonja Edit Bergfeld geborene Kaiser und ich, ihr Ehemann Markus Bergfeld, brauchen dringend ein politisches bzw. zeitlich befristetes Asyl in Russland“. Das sind die ersten Worte aus dem Ersuchen der Familie Bergfeld auf 5 Seiten: „Wir haben nichts Schlimmes im Leben getan, wir sind keine Verbrecher...“

Update 21.03.2018:
Mehr zum Thema (Video + Foto) Familie Bergfeld gibt es hier.

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Mobilmachung auf weissrussisch

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Belarus macht mobil
Normalerweise werden Militärübungen frühzeitig angekündigt.

Manchmal geht es aber ganz anders: In Belarus (Weißrussland) holen Offiziere der Kriegskommissariate in diesen Tagen wehrpflichtige Reservisten direkt vom Arbeitsplatz ab. Völlig unangekündigt. Einige Bürger haben allerdings etwas mehr Glück: sie werden vorab angerufen und aufgefordert, unverzüglich auf dem Kommissariatgelände zu erscheinen.

Vertreter des weißrussischen Verteidigungsministeriums erklären, dass solch eine harte Vorgehensweise keineswegs etwas mit Herabwürdigung bürgerlichen Freiheiten zu tun hätte. Vielmehr handelte es sich um routinemäßige Mobilisierungsübungen, in welche jeder wehrpflichtige Bürger Weißrusslands bis zum vollendeten 50. Lebensjahr zum beliebigen Zeitpunkt einbezogen werden kann.

Solch eine Übung dauert bis zu 35 Tagen. Also kann heute kein weißrussischer Mann, der sein Haus morgens verlässt, sicher sein, dass er seine Familienangehörigen am Abend oder sogar in den nächsten Wochen wieder sieht.

Nach Expertenmeinungen ist die Kampagne in dieser Form eigentlich nicht so ganz routinemäßig, und eher mit der Vorbereitung auf einen großen militärischen Konflikt zu rechtfertigen.

In diesem Zusammenhang besinnt man sich u.a. auf Worte des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko: „Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass neue NATO-Kontingente immer wieder an unseren weißrussischen Grenzen aktiv werden. Belarus reagiert darauf angemessen, aber ohne viel Lärm“.

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17.03.2018

Kurz vor dem großen Krieg?

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Russland und USA in Syrien
Auf diversen russischen Foren / Portalen der politischen bzw. Militärthematik kursieren seit Wochen hartnäckige aber unbestimmte Gerüchte und Mutmaßungen über eine baldige Zuspitzung der Situation in bzw. um Syrien, die u.U. eine tragische Auswirkung auf die ganze Welt haben könnte. 

In den letzten Tagen und Stunden werden solche Mutmaßungen aber immer konkreter.

Hier kommen die Infos zusammengefasst:

18.03.2018, 15:48 (MZ)
Die griechische Online-Ausgabe dimpenews bestätigt frühere Informationen:

"
Der russische Stabschef wurde offiziell von den Vereinigten Staaten  darüber informiert, dass Pentagon in den nächsten 48 Stunden eine Militäroperation in Damaskus starten würde. Moskau
informierte Teheran darüber."

Darüber hinaus berichtet dimpenews, dass das syrische Militär in Damaskus mit der Evakuierung von einigen wichtigen Einrichtungen begonnen habe.
In der Zwischenzeit hätte der Iran, auf Antrag des russischen Militärs, während der Nacht offenbar um seine Küstenbatterie in Richtung des Persischen Golfes vorgerückt.


18.03.2018, 15:37 (MZ)
Wie regionale US-Medien berichten, wurden Lkw-Fahrer und Besitzer privater Fahrzeuge in North Carolina und Louisiana per Radio benachrichtigt, dass sie „keine Angst“ haben müssen und „nicht das Militär stören“ sollten.
Diese Meldung hängt mit gewissen "Übungen" zusammen, die am 17. und 18. März stattfinden. Dabei werden sehr viele Militärfahrzeuge auf der Strecke von 200 Meilen per Autobahnen verlagert.
Louisiana und North Carolina sind die Staaten an der Ostküste der USA. Die Militärtechnik bewegt sich zu den Häfen, wo sie auf Landungsschiffe geladen wird. Offiziell handelt es sich um "eine der größten Militärübungen seit Jahrzehnten.“

 
18.03.2018, 11:00 (MZ)
UNO-Mitarbeiter haben Damaskus umgehend zu verlassen.

18.03.2018, 10:40 (MZ)
Mehrere Netz-Berichte bestätigen die Information, dass die US-amerikanischen Stealth-Bomber B2 von der Whiteman Air Force Base gestartet sind.

Northrop B-2 Spirit ist ein amerikanischer schwerer strategischer Tarnkappenbomber, entwickelt von Northrop Grumman für den Durchbruch der verstärkten Luftabwehrsysteme und den Transport von konventionellen oder nuklearen Waffen.
Ternkappenbomber

18.03.2018, 07:30 (MZ)
Zusammensetzung der US-Marine-Gruppierung in der Region laut Angaben aus internationalen Sozialnetzen

Zusammensetzung der US Marine
Zum Vergrößern bitte anklicken

18.03.2018, 02:40 (MZ)
In den letzten Stunden wird in russischen Fachforen und
sozialen Netzen über die folgende Twitter-Meldung diskutiert:
Der russische Stabschef wurde offiziell von den Vereinigten Staaten  darüber informiert, dass Pentagon in den nächsten 48 Stunden eine Militäroperation in Damaskus starten würde. Moskau informierte Teheran darüber.
Im Moment konnte jedoch keine offizielle Quelle gefunden werden, die diese Information bestätigt. Dennoch deutet die Konzentration der Kräfte und Ressourcen in der Region darauf hin, dass diese Infos durchaus korrekt sein könnten.

18.03.2018, 00:40 (MZ)

Die griechische Seite ellinotourkika.eu präzisiert Infos über den bereits erwähnten Vorfall auf der russischen Luftwaffenbase Hmeimim: Nach griechischen Angaben gab es 2 Abfeuerungen von russischen Flugabwehrraketen.
Diese Online-Ausgabe liefert ebenfalls (angeblich die aktuellsten) Satellitenbilder der amerikanischen Flugzeugträgerkampfgruppe angeführt von USS Theodore Roosevelt (CVN-71) im Roten Meer.

Von der russischen Seite, so die Griechen, wären folgende Schiffe im Einsatz:  Fregatte "Admiral Essen", Fregatte "Admiral Grigorowitsch", Patrouillenschiff "Pytlivyj" (wörtlich "Wißbegierig"),  Ladungsschiff "Orsk". Weitere russische Schiffe wären den griechischen Quellen nicht namentlich bekannt. Die russische Gruppe soll jedoch aus mindestens 8-10 Schiffen sowie mindestens 6 U-Booten (2 davon: U-Boot-Projekt 971 "Schtschuka-B") bestehen.
Ob die U-Boote nukleare oder konventionelle Sprengköpfe tragen, ist den Griechen nicht bekannt. Nichtsdestoweniger fordern die griechischen Insider ihre Regierung auf, die NATO-Schiffe von den griechischen Häfen während der Zuspitzung der Situation fernzuhalten, sowie den  NATO-Flugzeugen zu verbieten, griechische Flughäfen und Flugplätze zu nutzen.


17.03.2018, 22:40 (MZ)
Russische und amerikanische Militärblogger diskutieren über die Zusammensetzung der US-Marine-Gruppierung im Mittelmeer: einige (3 bis 4) Schiffe dort sollen spezielle Ladungsschiffe sein. Die Anwesenheit solcher Schiffe vor der syrischen Küste verursacht bei den Amerikanern Besorgnis, dass die US-Armee eine Truppenlandung in Syrien planen könnte.

17.03.2018, 21:40 (Moskauer Zeit, MZ)

Wie halturnerradioshow berichtet, empfangen US-Amateurfunker auf der Frequenz 8992.0 das Codesignal "Emergency Action Message", das vom Pentagon an militärische Einrichtungen auf der ganzen Welt geschickt wird. Niemand weiß, was das in Friedenszeiten bedeutet.

17.03.2018, nachmittags
Nach unbestätigten Infos aus sozialen Netzen wurden im Bereich des russischen Luftwaffenstützpunkts Hmeimim in der Provinz von Latakia mehrere Abfeuerungen von Luftabwehrraketen beobachtet. In der gleichen Gegend wurden anschließend Explosionen gehört. Das könnte den Abschuss eines unbekannten Objekts mit den russischen Raketen bedeuten.
Wahrscheinlich wurde dabei eine Aufklärungsdrohne zerstört.

(Weitere Infos zum Thema werden ggf. in den neuen Postings veröffentlicht)
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13.03.2018

Strategen am Werk

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Während amerikanische und europäische Behörden immer noch ergebnislos ermitteln, wie Russland die innenpolitische Lage in den USA oder Europa beeinflussen könnte, versucht die russische Redaktion der Deutschen Welle die Wählerstimmung bei den russischen Präsidentschaftswahlen völlig offen zu manipulieren, wenn auch auf eine ziemlich doofe Art und Weise.

Dümmer geht es ja wohl tatsächlich nicht mehr: neulich  veröffentlichte die Deutsche Welle nämlich einen Artikel mit dem Titel „Fünf Strategien des Protestverhaltens bei den Präsidentschaftswahlen in Russland“.

In dem Artikel wird erklärt „wie sich der Wahlboykott von der Protestwahl unterscheidet, und wie die getroffene Entscheidung eines Wählers den gesamten Wahlprozess beeinflussen kann“.  Dabei wird auf jede der fünf Proteststrategien eingegangen und erläutert, wie die jeweilige Strategie im Detail funktioniert.
Ungeniert bieten die DW-Strategen dem russischen Wähler folgende Optionen an:

  • den Stimmzettel unbrauchbar zu machen,
  • den Stimmzettel aus dem Wahllokal nach Hause mitzunehmen,
  • das Abwesenheitszertifikat am Hauptwohnsitz zu bekommen, es aber nicht in einem anderen Wahllokal zur Stimmabgabe zu gebrauchen,
  • die Stimme für einen „weniger abstoßenden Kandidaten“ abzugeben,
  • die Wahlen grundsätzlich zu ignorieren.

Solche "geschickt getarnte" Denkanstöße für russische Wähler haben bereits für Empörung aber auch für spöttische Resonanz in russischen Massenmedien und Sozialnetzen gesorgt. Schade nur, dass das Intelligenzniveau der vom deutschen Staat direkt finanzierten "Strategen" der Deutschen Welle nicht ausreicht, um solch eine offensichtliche Reaktion vorauszusehen.

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08.03.2018

Die Frage

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Der Ausschnitt aus einem Fernsehinterview mit Wladimir Putin. Mit russischen Untertiteln.








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07.03.2018

Befreit uns nochmals!

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Deutsche Delegation auf der Krim
Russische Online-Ausgabe „Wirtschaft Heute“ berichtet über den Besuch der deutschen Delegation auf der Krim.

In diesem Beitrag wird insbesondere der Journalist aus der Krim Dmitrij Taran zitiert.

Der Westen, so Taran, setzt seinen Informationskrieg gegen Russland konsequent fort. Das Ziel ist dabei, die europäische Gesellschaft propagandistisch zu spalten: „Die Menschen werden Jahre lang mit Propaganda vollgepumpt. Sie werden damit auf die heiße Phase (des Kriegs) vorbereitet, deswegen werden die Menschen in Europa auch ständig propagandistisch aufgewärmt“.

Trotzdem wächst in Europa Verständnis dafür, dass man mit Russland lieber zusammenarbeiten sollte. Als Beispiel nannte der Journalist eine große Zahl der ausländischen Delegationen auf der Krim: mehr als 80 alleine in Jahre 2017.

Besonders hat Taran die Vertreter der deutschen Organisation GeRussia hervorgehoben, die für den Zusammenschluss von Deutschland und Russland plädieren sollten: „Uns hat neulich eine Delegation aus Ostdeutschland besucht, aus der ehemaligen DDR. Hinter den Kulissen haben die Deutschen im Klartext gesagt, dass Deutschland immer noch ein besetztes Land sei, wo amerikanische Truppen stationiert sind, und sie sich die erneute Befreiung durch Russland wünschten“, erzählte der Journalist in einer Fernsehsendung der Ersten Krim-Fernsehkanals.

Quelle der Übersetzung
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06.03.2018

Werdegang einer Heimleiterin

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Weissrussische Heimleiterin
Der Artikel in der weißrussischen Online-Ausgabe "KP Belarus" heißt „Eine Weißrussin in Berlin: Wir verdienen so viel, dass wir uns ein Privathaus leisten können. Aber wir wollen nicht an einen bestimmten Ort gebunden sein“.

In diesem Beitrag (hier als eine etwas gekürzte Nacherzählung) geht es um die Weißrussin namens Oxana. Sie wollte schon immer das düstere Weißrussland verlassen. Noch als Studentin ging sie öfters nach Amerika, um dort zu arbeiten. Und so hat sie nach und nach genug Geld gesammelt, um ihr Studium in Österreich fortzusetzen.

Als Oxana in Österreich ankam, konnte sie noch gar kein Deutsch, aber diese Sprache schien ihr „ziemlich leicht beherrschbar“. Mit der Unterkunft in Wien hat sich alles irgendwie von alleine bestens geregelt: ein Österreicher stellte ihr seine Wohnung gegen Gegenleistung zur Verfügung: er wollte brennend Russisch lernen, und Oxana brachte ihm die Sprache bei.

Dann wurde sie – auch irgendwie von selbst – bald Studentin an der Uni Wien, Fachrichtung “Soziale Anthropologie“ mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Unterschiede und übernationale Prozesse“.

Doch mit der Zeit begriff Oxana, dass Österreich nicht wirklich gut für Sie ist: „Österreicher sind geschlossen und konservativ, und den Ausländern gegenüber sind sie nicht besonders freundlich". Sie fühlte sich ausgegrenzt. Dazu noch weigerte sich das österreichische Arbeitsamt immer wieder, ihr eine Arbeitserlaubnis zu geben. Also musste sie, wie gesagt, mit Russisch- und Englischunterricht auskommen.

Dann lief ihr eines Tages Daniel über den Weg, der junge Mann aus Berlin, der in Wien arbeitete. Zurück in die deutsche Hauptstadt kehrte er bereits mit seiner Ehefrau Oxana.

In Berlin fühlte sich Oxana schon erheblich besser, als in Wien, praktisch wie zu Hause: „Hier schaut keiner auf deine Nationalität, keiner verletzt deine Rechte! Hier kannst du sein, wer du willst!“

Daniel nahm in Berlin das Studium im Fach Softwareentwicklung auf, Oxana unterrichtete an einer Privatschule. Aber ein Jahr später hat sie sich doch entschlossen, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihrer Ausbildung („Soziale Anthropologie“) entspricht.

Im Jahr 2013 kam sehr gelegen „die Welle der tschetschenischen Flüchtlinge in Deutschland“ angerollt. Das war die Sternstunde für die Weißrussin. Die Flüchtlingsheime brauchten Helfer, und Oxana wurde sofort eingestellt, denn - so ein glücklicher Zufall - schrieb sie noch in Wien ihre Magisterarbeit ausgerechnet zum Thema „Tschetschenische Kultur und militärische Konflikte“!

Die Arbeit war „neu, schwer und herausfordernd, aber sehr interessant“. Drei Monate vergingen wie im Flug, und eines Tages hat Oxana die Stelle der Leiterin eines kleineren Heimes angeboten bekommen. Und heute in fünf Jahren ist sie schon die stellvertretende Leiterin des größten Flüchtlingsheimes in Berlin!

Oxana ist sicher, dass die meisten Deutschen die Flüchtlingspolitik der Regierung unterstützen, denn die Deutschen sind weltoffen und wollen, dass ihre Gesellschaft noch bunter wird. Oxanas Freunde aus Weißrussland halten aber Deutsche für naiv, und Flüchtlinge sind für sie Schmarotzer und Heimatverräter. Oxana weiß aber, das die Flüchtlinge für Deutsche vor allem Menschen sind, die Hilfe brauchen.

Die einzigen Deutschen, so Oxana, die gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung auftreten, sind Obdachlose oder Arbeitslose, weil diese glauben, dass Flüchtlinge ihnen ihr Geld wegnehmen. Das deutsche Asylsystem sei tatsächlich noch nicht perfekt, meint versierte Weißrussin. Andererseits ist die demographische Situation in Deutschland kritisch: zu viele Rentner und zu wenig junge Leute. Dabei ist ein durchschnittlicher Flüchtling, so Oxana, „ein junger erwerbsfähiger Mann, der bereit ist für ganz wenig Geld zu arbeiten und Steuern zu zahlen, aus welchen dann deutsche Renten finanziert werden“.

Die aufstrebende Heimleiterin weiß, dass Deutschland ca. 20 Milliarden jährlich für Flüchtlinge ausgibt. Dabei wächst aber die deutsche Wirtschaft ständig, darum geht es den Deutschen unverändert gut, behauptet die neue Berlinerin.

Oxana persönlich geht es aber immer besser. Daniel ist inzwischen mit dem Studium fertig und arbeitet als IT-Fachmann bei einer Bank. Oxana sagt offen (wie es in Berlin ja üblich ist): ihr Familieneinkommen ist heute so üppig, das die Familie sich eine Eigentumswohnung oder sogar ein Privathaus locker leisten kann.

Aber irgendwie will das Ehepaar langfristig nicht an Berlin gebunden sein. Oxana und Daniel wollen in Zukunft „vielleicht auch in anderen Ländern arbeiten“ und „das Gefühl der Freiheit genießen“.

Quelle der Übersetzung
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05.03.2018

Arabische Besorgnis

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Al Jazeera besorgt um Deutschland

Eine der führenden arabischen Nachrichtenagenturen Al Jazeera mit Hauptsitz in Doha in Katar und Nebensitzen u.a. in London und Washington berichtet über besorgniserregende antiislamische Zustände, die in einigen europäischen Ländern – insbesondere in Deutschland und Spanien – herrschen.

Hier kommt der Artikelteil über Deutschland:

Offiziellen Berichten zufolge gab es im Jahr 2017 950 Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland.

Sonderkategorie
Im vergangenen Januar begann die deutsche Polizei damit, islamfeindliche Straftaten unter einer besonderen Kategorie zu registrieren, nachdem die muslimische Gemeinde des Landes gefordert hatte, gegen die wachsende Zahl antimuslimischer Hassverbrechen entscheidender aufzutreten.
Bei den meisten Vorfällen gehörten die Täter nach Angaben des Innenministeriums zur rechten Szene.

Opfer
In Deutschland wurden bei den Anschlägen mindestens 33 Muslime verletzt, unter anderem bei Angriffen auf muslimische Frauen mit Kopftuch oder auf Moscheen oder andere muslimische Institutionen, teilte das deutsche Innenministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit.
Im vergangenen Jahr verzeichnete das o.g. Ministerium mindestens 60 Angriffe auf Moscheen und andere Einrichtungen der muslimischen Gemeinschaft.

Proteste gegen Migranten fanden neulich in der deutschen Stadt Kandel statt. Einige Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift "Freiheit statt Islam".

Muslime in Deutschland
Deutschland, ein Land mit 81,8 Millionen Einwohnern, hat nach Frankreich die zweitgrößte muslimische Bevölkerungsgruppe in Westeuropa. Unter den fast 4,7 Millionen Muslimen des Landes sind drei Millionen türkischer Herkunft. Viele von ihnen gehören in der zweiten oder dritten Generation zu den Familien, die in den 1960-er Jahren nach Deutschland auswanderten.

In den letzten Jahren nimmt Islamophobie und Hass gegen Migranten in Deutschland zu, ausgelöst durch Propaganda von rechtsextremen und populistischen Parteien, die sich die Angst vor der Flüchtlingskrise zunutze machen.

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