22.01.2021

Coronavirus in Russland: Theorie und Praxis


Coronavirus in Russland
Seit Anfang 2021 wurden Russland die Maßnahmen gegen Coronavirus wieder etwas gelockert.

Zum Beispiel dürfen in Moskau Kinder und Jugendliche schon wieder Fach- und Sportschulen sowie diverse Freizeiteinrichtungen ohne Einschränkungen besuchen. Die erlaubte Besucherzahl in Moskauer Bibliotheken, Museen sowie anderen Kultureinrichtungen wurde verdoppelt (von 25% auf 50% der regelmäßigen Kapazität).

Gestern teilte Mitglied des Staatsduma-Ausschusses für Gesundheitsschutz Boris Mendelewitsch mit, dass es "nicht länger als anderthalb Monate" dauern würde, bis die meisten Corona-Beschränkungen in den Regionen Russlands aufgehoben sind:

"Es ist klar, dass alles davon abhängen wird, wie sich die Situation entwickelt. Aber wenn es so wie heute aussieht, dann werden viele Regionen zum Ende Februar oder Anfang März spürbare restriktive Maßnahmen aufheben können."


Witalij Swerew, Immunologe und wissenschaftlicher Direktor des Metschnikow-Forschungsinstituts für Impfstoffe vertritt eine ähnliche Meinung. Der Wissenschaftler ist jedoch etwas vorsichtiger. Die Regionen Russlands, so Swerew, würden erst zum Sommer beginnen, Beschränkungen merklich aufzuheben:

"Die Epidemie entwickelt sich von Region zu Region anders. Aber ich denke, dass sich die Situation bis zum Sommer in den meisten Regionen normalisieren wird."

Noch vor einem Jahr hat die russische Regierung im Kampf gegen das Coronavirus eine Strategie eingeschlagen, die man als expansiv bezeichnen kann: Es wurden in ganz Russland neue sog. multifunktionale medizinische Zentren im Eiltempo gebaut. Als wichtigster Bauträger trat dabei die russische Armee auf.

Der Bau eines solchen Zentrums dauert von 40 bis 56 Tagen. Die Aufnahmekapazität beträgt von 60 bis 200 Personen. Im Moment funktionieren landesweit 30 multifunktionale medizinische Zentren.

Gleichzeitig wurden in bereits vorhandenen Kliniken Corona-Abteilungen (meistens auf der Basis von Infektions- und Chirurgieabteilungen) aufgebaut. Auch viele Sportkomplexe wurden in Corona-Behandlungszentren umfunktioniert.

Im Frühjahr 2020 gab es mehrere kurzzeitige Lockdowns, die Putin persönlich ankündigte. Jedes Mal begründete der Präsident die eingeführten Einschränkungen ausdrücklich damit, dass man lediglich Zeit gewinnen möchte, um sich auf die massenhafte Behandlung der Covid-Kranken vorzubereiten. Wie immer hat man das skeptisch empfunden, und wie immer hat Putins Plan letztendlich funktioniert.

Nun zur Praxis.

Alle Covid-Infektionierten werden in Russland je nach dem Ablauf der Krankheit grob in zwei Kategorien aufgeteilt: "leicht" und "mittelschwer".

Die "leichten" Patienten bleiben zu Hause. Sie bekommen auch Arzneimittel komplett oder teilweise (je nach der Region) kostenlos. Den Arzt kann man per Telefon konsultieren oder ihn nach Hause rufen.

Wird man mindestens als "mittelschwer" eingestuft (Körpertemperatur ab 38 Grad, hohe Atemfrequenz, Atemnot) wird man mit dem Krankenwagen ins nächste Covid-Zentrum eingeliefert. Für die Einlieferung reichen der Pass und Nachweis der medizinischen Pflichtversicherung. Ob der Bürger seinen Wohnsitz in der Region der Einlieferung hat oder anderswo, ist irrelevant. Die Einlieferung und die komplette stationäre Behandlung sind kostenlos.

In der Aufnahmeabteilung kann es hektisch sein. Man wird aber weder vergessen noch verloren – die Procedere geht fließbandmäßig voran. Oft wird dabei auch die Computertomographie gemacht (falls nicht schon vorher geschehen). Nach der Aufnahmeprozedur wird von den Ärzten ein vorläufiges Behandlungskonzept formuliert. Meistens enthält es diverse Tabletten, Spritzen, Tropfer und natürlich Sauerstoff (Intubation oder Maske). Je nach der Krankheitsentwicklung wird das Konzept dann laufend angepasst. Der Zustand des Kranken wird zweimal pro Tag durch Ätzte und dreimal pro Tag durch Krankenschwester (hauptsächlich Temperatur- und Saturationsmessungen usw.) kontrolliert. Die Behandlung dauert durchschnittlich 3 bis 5 Wochen.

Obwohl die Therapie, wie gesagt, für die Bürger kostenfrei ist, kann man übrigens unschwer ausrechnen, dass sich die Kosten – je nach konkretem Aufwand – locker auf ein paar tausend Euro belaufen können.

Die neu gebauten Covid-Zentren sind mit allem Nötigen ausgestattet und auch vom Interieur her modern und mit guten Kliniken durchaus vergleichbar. Auch die Verpflegung ist in Ordnung. Diese basiert übrigens noch auf den sowjetischen sog. "Grundvarianten der Standarddiät", die auch persönliche Indikationen (z.B. Diabetes usw.) berücksichtigen. Ein weiterer unauffälliger Vorteil der neuen Covid-Zentren ist deren Belegschaft. Sie besteht überwiegend aus Medizinstudenten und -absolventen, die in der Regel sehr aktiv, eifrig und zuvorkommend sind. Der Vorteil der "alten" Kliniken ist dagegen die große Erfahrung der Stammärzte, die allerdings manchmal etwas "ausgebrannt" wirken können. Doch ist das eine eher theoretische Anmerkung, denn die Qual der Wahl hat der Patient in dieser Hinsicht sowieso nicht – alles wird vom Arzt der Aufnahmeabteilung entschieden.

Alles in allem kann man nun langsam sehen, wie der Plan der politischen Führung Russlands in Bezung aufs Coronavirus vor einem Jahr aussah, und was daraus geworden ist. Das Ziel war damals, die russische Bevölkerung so schnell wie es nur geht und mit allen - vor allem finanziellen – Mitteln (auch die munter voranschreitende Vakzinierung nicht vergessen) herdenimmun und damit handlungsfähig zu machen. Das Ziel wurde im Wesentlichen erreicht.

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18.01.2021

Die USA gegen Telegram

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USA gegen Telegram
Die US-amerikanische NGO Coalition for a Safer Web verklagte am Sonntag Apple vor dem Bundesgericht und forderte auf, Telegram, eine Chat- und Social-Media-App, aus dem App Store zu entfernen, weil Telegram nach dem Kapitol-Angriff am 6. Januar angeblich nicht gegen gewalttätige, extremistische Kommunikation vorgegangen sein soll.

Die Klage gegen Apple eröffnet die Möglichkeit, auch direkt gegen Telegram vorzugehen, was für US-Gerichte allerdings schwer realisierbar wäre, weil sich der Provider in Übersee befindet. Der von Dubai aus betriebene Telegram-Messenger wurde vom russischen IT-Unternehmer Pawel Durow entwickelt. Die App ist unter den Usern beliebt, die ihre Privatsphäre vor autokratischen Regimen schützen wollen. Durow hat sich wegen Zensur und Verschlüsselung auch mit der russischen Regierung gestritten und durchgesetzt.

Telegram widersetzt sich konsequent den staatlichen Forderungen, sog. rechte Accounts oder Hassgruppen zu blockieren. Derartigen Gesuchen wird nur vereinzelt und eher selten stattgegeben. Nun beklagen sich auch die US-Sicherheitsbeamten, die Migration von Parler zu Telegram habe es ihnen erschwert, Extremisten zu überwachen und sich auf mögliche Angriffe vorzubereiten.

Die Erfolgsaussichten der NGO-Klage sind also ungewiss. Skeptisch äußerte sich dazu inzwischen auch der russische Außenminister Sergej Lawrow:


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16.01.2021

An der Grenze Russland - EUdSSR

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Grenze Litauen Russland
In der russischen Region Kaliningrad an der Grenze zur Europäischen Union (Litauen) wurde ein neuer Grenzübergang "Dubki" in Betrieb genommen.

Gemessen an der Anzahl der Fahrspuren ist das der größte Grenzübergang in Russland. Insgesamt 49 gibt es davon. Auch flächenmäßig (23,5 Hektar) ist die russische Grenzanlage rekordverdächtig.

Die Kapazität des modernen russischen Grenzkomplexes beträgt viertausend Fahrzeuge und 15,5 Tausend Personen pro Tag. Parkstellen bieten Platz für zwei Busse, bis zu 20 Lastwagen und bis zu 25 PKWs.

Der neue Grenzübergang wurde im Einvernehmen mit der EU und Litauen gebaut. Er lässt den Transitverkehr aus der Innenstadt von Sowetsk (Tilsit) verschwinden. Außerdem ist es nun endlich möglich, die historische Königin-Louise-Brücke an der Grenze komplett zu renovieren, was die russischen Behörden schon seit langem anstreben, dies aber nicht ohne die europäische Gegenseite machen können.

Übrigens, die neue 280 Meter lange Grenzbrücke wurde auch vollständig von Russen gebaut.

Das ist alles schön und gut, aber nun melden die europäischen Partner "keine Bereitschaft", ihren Grenzübergang von der EU-Seite zu öffnen.

 
Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

Grenze EU Russland

 


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China gegen Pfizer

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China gegen Pfizer
Chinesische Gesundheitsexperten fordern, den mRNA-Impfstoff von Pfizer für ältere Menschen nach norwegischen Todesfällen nicht mehr einzusetzen.


Chinesische Gesundheitsexperten fordern Norwegen und andere Länder auf, die Verwendung von mRNA-basierten COVID-19-Impfstoffen, die von Unternehmen wie Pfizer hergestellt wurden, insbesondere bei älteren Menschen, aufgrund der Sicherheitsproblemen insbesondere nach dem Tod von 23 älteren norwegischen Bürgern, die diese Impfstoffe erhalten hatten, einzustellen. Das schreibt die die chinesische Zeitung "Global Times" in ihrer Artikel.

Der neue mRNA-Impfstoff wäre in der Eile entwickelt und noch nie in großem Umfang zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten eingesetzt worden. Seine Sicherheit für den großangelegten Einsatz in der Bevölkerung wäre noch nicht bestätigt worden, sagte ein chinesischer Immunologe.

Die Todesfälle in Norwegen hätten gezeigt, dass die Wirksamkeit der mRNA-COVID-19-Impfstoffe nicht so gut war wie erwartet, sagten Experten.

Bis Donnerstag hat Norwegen 23 Todesfälle im Zusammenhang mit Impfungen gemeldet.

"Bisher wären 13 Todesfälle untersucht worden. Häufige Nebenwirkungen haben möglicherweise zu einem schweren Verlauf bei kränklichen älteren Menschen beigetragen", schrieb die norwegische Gesundheitsbehörde auf ihrer Website.

Alle Todesfälle ereigneten sich in Pflegeheimen bei älteren Patienten mit zarter Gesundheit. Alle wären über 80 Jahre alt, einige davon sogar über 90 Jahre alt, so die staatliche norwegischen Nachrichtenagentur NRK.

In Norwegen werden zwei COVID-19-Impfstoffe verwendet, Comirnaty von BioNTec / Pfizer und Moderna. Die Impfstoffe wären auf der Basis der mRNA-Technologie entwickelt worden und nach Angaben der NRK-Agentur in der EU vorübergehend zugelassen.

Norwegen startete Ende Dezember eine Massenimpfkampagne, bei der den ältesten Bürgern (auch im Alten von über 85 Jahren) und Bewohnern von Pflegeheimen vorrangig Impfungen angeboten wurden.

Die norwegische Gesundheitsbehörde gab zu, dass an den Studien, die die Grundlage für die vorübergehende Zulassung des Impfstoffs bilden, nur sehr wenige Personen über 85 Jahre teilnahmen, und es ist wenig bekannt, wie sich Nebenwirkungen auf diese Altersgruppen auswirken werden. "Wir gehen davon aus, dass die Nebenwirkungen bei älteren Menschen weitgehend dieselben sein werden wie bei über 65-Jährigen", so die norwegische Gesundheitsbehörde.

Chinesische Experten meinen, dass die Todesfälle vorsichtig analysiert werden sollten, um zu verstehen, ob der Tod durch Impfstoffe oder andere bereits bestehende Gesundheitsprobleme der betroffenen Personen verursacht worden wäre.

Yang Zhanqiu, ein Virologe von der Wuhan University, sagte der Global Times am Freitag, dass die Todesfälle, wenn nachgewiesen wird, dass sie durch Impfstoffe verursacht wurden, zeigen, dass die Wirkung des Pfizer-Impfstoffs und anderer mRNA-Impfstoffe nicht so gut ist wie erwartet, denn der Hauptzweck von mRNA-Impfstoffen ist schließlich die Heilung von Patienten.

Die mRNA-Impfstoffe lehren menschliche Zellen, Protein herzustellen, um eine Immunantwort auszulösen. Danach kann die Immunantwort Menschen vor einer Infektion schützen, wenn das reale Virus in den Körper eindringt.

Während des gesamten Prozesses der mRNA-Impfungen könnten aber toxische Substanzen entstehen, daher wäre die Sicherheit von Impfstoffen nicht vollständig gewährleistet, sagte Yang.

Dies sei jedoch nicht der Fall bei inaktivierten Impfstoffen aus China, die auf einer ausgereifteren Technologie basieren, sagte Yang.

Ein in Peking ansässiger Immunologe, der um Anonymität bat, teilte der Global Times am Freitag mit, dass die Verwendung des von Pfizer vertretenen mRNA-COVID-19-Impfstoffs weltweit eingestellt werden sollte, da diese neue Technologie keine Sicherheit bei der großangelegten Verwendung bewiesen hätte.

Älteren Menschen, insbesondere im Alter über 80 Jahren, sollte nicht empfohlen werden, den COVID-19-Impfstoff zu erhalten, sagte er.

Er sagte, dass Menschen über 80 Jahre ein schwächeres Immunsystem haben und anfälliger für Nebenwirkungen sind, daher sollten ihnen lieber Medikamente zur Stärkung des Immunsystems verordnet werden, sagte er.

China hat mit der Impfung von Personen zwischen 18 und 59 Jahren begonnen, da die Statistiken über Personen ab 60 Jahren und Personen unter 18 Jahren während klinischer Studien mit den Impfstoffen relativ gering und nicht repräsentativ waren. Daher kann man die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen dieser beiden Gruppen noch nicht vollständig belegen.

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13.11.2020

Auf Westen ist kein Verlass

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Lawrow Übersetzung

Gestern redete der russische Außenminister Lawrow stundenlang Tacheles im russischen Staatsfernsehen.

Die Zitaten aus seinem sog. Interview für russische und ausländische Medien zu aktuellen Fragen der internationalen Tagesordnung werden nun sicher in Massenmedien auftauchen.

Besonders interessant scheint mir eine Stelle, wo Lawrow über die Beziehungen mit dem "Westen" redet. Wenn man bedenkt, dass er damit mit Sicherheit auch die Meinung des Präsidenten Putin zum Ausdruck bringt, sieht die Situation wohl nicht gerade optimistisch aus.

Hier ist die (natürlich inoffizielle) Übersetzung ins Deutsche:

Wir sind nicht mehr in der Lage, unsere Politik, unsere Handels- und Energiepläne, grundsätzlich alle anderen Pläne der Kommunikation mit der Außenwelt, vor allem mit dem Westen, aufzubauen, und dabei sicher zu sein, dass unsere Vereinbarungen von westlichen Partnern tatsächlich respektiert und erfüllt werden. Der Westen hat sich als völlig nichtverhandlungsfähig und unzuverlässig erwiesen. Er zeigt seine Anfälligkeit für Versuchungen, geopolitische Spiele zu spielen und die Politik über die Wirtschaft zu stellen. Dabei ignoriert er den gerechten Geschehensablauf auf der Krim nach dem Staatsstreich in der Ukraine, als die russischsprachigen Bürger, die Russen, sich weigerten, die Ergebnisse dieser Entwicklung hinzunehmen. Ich habe bereits darüber gesprochen. Dies war der Grund, warum der Westen Sanktionen verhängte. Der Westen erkannte seine völlige Hilflosigkeit an, als er diesen Putsch <in der Ukraine> nicht verhindern konnte, und dabei das von der EU ausgearbeitete Abkommen zerstörte. Es gibt viele Beispiele, wo der Westen einfach seinen Ärger an uns auslässt, weil er selbst grobe Fehler und Misserfolge in seiner Politik begangen hat. Wir müssen das nun berücksichtigen.

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09.11.2020

Das wär's dann

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Trump
Leseprobe aus dem Facebook: Eine offensichtlich in Deutschland lebende russischsprachige Frau äußert sich zu den aktuellen Ereignissen, stellt Fragen und bekommt Antworten.

***

Anna:
Das wär's dann also.
Im Jahr 2015 war für mich Deutschland zu Ende. Damals fing Germoney an. 2016 kam jedoch etwas Hoffnung auf: Der strohhaarige Hoffnungsträger mit schöner Ehefrau und toxischer Maskulinität, die ich so gern habe.

Es schien, dass die Welt (jene schöne Welt mit Pfadfindern, mit der Kirche am Sonntag und mit nur zwei Geschlechtern, die sich gegenseitig anziehen) doch noch gerettet werden konnte.

Nun hat er verloren. Wunder gibt es also nicht. Es ist ihm nicht gelungen, die Weltkröte zu besiegen. Trotzdem bin ich ihm für diese vier Jahre der Hoffnung sehr dankbar. Das war ein tolles Spiel, Orange Man!

Nun kommen Kommentare der deutschen Massenmedien. Was für elende neidische Menschen! Ich habe sogar irgendwie Mitleid mit ihnen. Sie wissen doch, dass solch eine coole Person hier in Deutschland nicht zu erwarten ist. Aber jedes Land verdient ja seinen Präsidenten.

Der Jubel der deutschen Medien über Bidens Sieg ist einfach widerlich. Sie freuen sich so dürftig und dumm, als ob es um den Sieg irgendeiner Fußballmannschaft geht. Armselig und primitiv.
Plötzlich habe ich den Geist der schrecklichen 30er in Deutschland gespürt. Dieser tobende durchgeknallte Abschaum (ich hasse dieses Wort, aber in diesem Fall passt es genau). Sie hassten Trump all diese 4 Jahre. Er war für sie zu effektvoll, zu cool, zu aufrichtig.

Ich vergesse es nie, wie mein deutscher Arbeitskollege "scherzte“, Trump sei ekelhaft, aber vor allem habe er einen kleinen Penis. Das deutsche Volk schien den geballten Hass (und hier sollte man sich an Freud mit seinem Unterbewussten und seinen Frustrationen erinnern) dafür einzusetzen, um diesen fröhlichen und einfach normalen amerikanischen Kerl zu demütigen.
Nun haben diese von Minderwertigkeitskomplex geplagten kranken Geschöpfe einen Grund zum Feiern. Wo soll ich nun die Kraft finden, um die Tage des Tobens dieser Scheusale zu überleben?

Iwan:
Ich muss Sie enttäuschen. Sie werden diese Tage tobender Scheusale niemals überleben können, weil sie nie zu Ende kommen. Dies ist überhaupt keine Zeitkategorie. Es ist einfach so, dass Sie zu einer anderen Weltwahrnehmungsebene aufgestiegen sind, und von dort werden Sie diese Scheusale nun immer sehen, weil es sie immer gab und geben wird. Früher oder später passiert eine solche Erleuchtung fast jedem. Aber nicht allen. Sie haben damit Glück gehabt, oder Pech - wie man es nimmt. Wie auch immer, willkommen im Club!

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30.10.2020

Kontroverser Kniefall

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Vor dem Champions League Fußballspiel FC Krasnodar (Südrussland) gegen Chelsea am 29.10.2020 gingen nur 4 russische Fußballspieler auf die Knie aus Solidarität mit der Bewegung Black Lives Matter.

In Großbritannien wurde dieser Vorfall recht kritisch und zum Teil hysterisch empfunden.

Nun werden in Russland – sogar aus der Staatsduma – Stimmen laut, dass die 4 Krasnodar-Spieler, die niederknieten, dafür bestraft werden müssen.

Duma-Abgeordneter Witalij Milonow:

Ich denke, diejenigen aus der Krasnodar-Mannschaft, die auf die Knie gingen, sollten dafür bestraft, vielleicht für ein paar Spiele suspendiert werden. Das ist doch Schande, dass sie diesen Blödsinn nachaffen, der aus dem Westen kommt. Ich bin zutiefst empört.
Bekannter Journalist und Talkshow-Moderator Wladimir Solowjew:
Warum sollten wir knien? Wir sind keine Rassisten. Wir leben in einem freien Land, und jeder hat das Recht, selbst und frei zu entscheiden, wen man unterstützt. Daher scheint mir die britische Hysterie mehr als seltsam. Sie sollten lieber die eigene Geschichte unter die Lupe nehmen, und sich an die schwierige Vergangenheit ihres Kolonialimperiums erinnern und dann auf sich selbst besser aufpassen, nicht auf unsere Jungs.


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22.10.2020

Zypern vs Corona

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Zypern Corona
Falls jemand nach Zypern ausweichen möchte, gibt es nun etwas Nachrichten von der Insel.


Am Donnerstag, den 22. Oktober, kündigte das Ministerkabinett der Republik Zypern die Einführung strengerer Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus an. Diese gelten ab morgen und vorerst bis zum 9. November.


Von 23:00 bis 5:00 Uhr gibt es in Limassol und Paphos eine Ausgangssperre.

Die Ausgangssperre gilt jedoch nicht für diejenigen, die auf dem Weg zum bzw. vom Arbeitsplatz sind, ausgenommen sind auch Krankenhaus- und Apothekenbesuche. Der Straßenaufenthalt während der Ausgangssperre ist mit entsprechenden Dokumenten (vom Arbeitgeber bzw. Arzt) zu belegen.

Andere Maßnahmen für das ganze Zypern

  • Masken sind nun draußen grundsätzlich zur Pflicht in ganz Zypern.
  • In Wohnhäusern und in öffentlichen Räumlichkeiten (mit Ausnahme von Gastronomiebetrieben) darf die maximale Anzahl einer Gruppe 10 Personen einschließlich minderjähriger Kinder nicht übersteigen.
  • Die maximale Besucherzahl in Restaurants, Tavernen, Bars und Cafés beträgt 75 Personen im Innenbereich und 150 Personen im Außenbereich.
  • Maximal sechs Personen können an einem Tisch im Restaurant sitzen.
  • Gottesdienste in Tempeln und religiöse Zeremonien werden gemäß den Anweisungen der Synode der zypriotisch-orthodoxen Kirche durchgeführt.
  • Sportwettkämpfe finden ohne Zuschauer statt.
  • Die maximale Zuschauerzahl in Theatern und Kinos soll 50% der Sitzplatzzahl entsprechen.
  • Cocktailpartys und Hochzeitsempfänge sind verboten.
  • Erlaubt sind die Hochzeiten in Form von Mittag- oder Abendessen, d.h. Gäste müssen an den Tischen sitzen bleiben.
  • Die maximale Anzahl der anwesenden Personen beträgt 350 Personen gleichzeitig.


Quelle auf Russisch

Quelle auf Griechisch


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20.10.2020

Oh those Russians

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Russen

Neulich bin ich auf den Artikel vom gewissen Luc in einer russischen Internet-Ausgabe gestoßen.

Der Mann stammt aus Großbritannien, lebt seit ca. 20 Jahren in Russland und arbeitet im Vorstand einer Personalbeschaffungsagentur. Er hat ein englischsprachiges Buch zum Pflichtthema "Warum die Russen nicht lächeln" geschrieben. Sein Artikel musste aber für ihn ins Russische immer noch extra übersetzt werden.

Wie auch immer behandelt Luc in seinem Beitrag gewisse - wie er meint - Besonderheiten der russischen Mentalität. Dabei zieht er Schlüsse, die in ihrer teilweise arroganten Ausdrucksform nicht immer nachvollziehbar und akzeptabel sind.

Darum kommt hier Lucs Expertenmeinung auszugsweise und in Form eines simulierten Dialogs, der Differenzen des heutigen Realitätsempfindens veranschaulichen soll.

Luc: Als ich zum ersten Mal nach Russland kam, suchte ich jedes Mal nach einer logischen Erklärung für die jeweilige Situation ... Es war schwer zu akzeptieren, dass es normalerweise überhaupt keinen vernünftigen Grund gab, nicht wie bei uns zu Hause. "Russland kann man mit Verstand nicht begreifen". Das ist der Spruch, den ich hier unzählige Male gehört habe.

RF: Halb so wild, Luc. Russen sind zwar keine Westler in Deinem Sinne, aber logische Erklärungen und vernünftige Gründe sind auch in Russland sehr beliebt, nicht nur bei Dir zu Hause. Und selbst wenn man einen poetischen Spruch unzählige Male hört, ist es bei weitem noch kein Grund, diesem Spruch in Bezug auf Verstand blind zu folgen.

Luc: Mein Beruf, die Rekrutierung, liefert hervorragende Beispiele für die Unterschiede in der Art und Weise, wie Menschen in Russland und im Westen Entscheidungen treffen. In Russland gilt es als völlig normal, den Job zu kündigen und den ganzen Sommer auf der Datscha (oder den ganzen Winter auf Bali) zu verbringen und erst einige Monate später nach einem neuen Job zu suchen.

RF: Es klingt so, als ob dieses "völlig normal" eigentlich völlig unnormal für Dich ist. Oder wäre der Winter auf der Datscha und der Sommer auf Bali vernünftiger? Das ist doch Geschmackssache. Und wieso darf man das nicht, wenn man das kann?
 
Luc: Wenn ein Westler den Lebenslauf einer [RF: russischen] Person liest, die jetzt gerade nicht arbeitet, geht er davon aus, dass entweder der Bewerber aus der vorherigen Firma rausgeschmissen wurde oder einfach faul ist. Offensichtlich wird niemand, der bei klarem Verstand ist, seinen Job kündigen, ohne vorher einen neuen Job zu finden.

RF: Ein Westler kann ausgehen, wovon er will. Hauptsache, der klare Verstand spielt bei ihm trotz dem Dichterspruch mit. Ich sehe, Du hast Dich von diesem verflixten Russlandspruch leider zu stark hinreißen lassen.

Luc: Ein Teil des Problems ist, dass das Leben in Europa oder Nordamerika teuer ist, und wir es uns einfach nicht leisten können, monatelang nicht zu arbeiten, wenn wir unsere Hypotheken zurückzahlen und unsere Rechnungen bezahlen müssen. Es scheint mir, dass die Russen die meisten Dinge nur in der Gegenwart wahrnehmen. "Ich bin müde, ich langweile mich mit diesem Job und sehe keine Karrierechancen. Warum also weitermachen?". Westler haben eine längerfristige Perspektive und glauben, dass Sie Ihre Verhandlungsposition bei einem neuen Arbeitgeber verlieren, wenn Sie mindestens einen vorübergehenden Arbeitsplatz haben. Im Allgemeinen scheinen die Russen zu glauben, dass Vorausplanung für alle Aspekte Ihres Lebens nicht nur langweilig, sondern letztendlich nutzlos in einem Land wie Russland ist, in dem sich die Dinge so schnell und oft ändern.

RF: Es gibt dafür eine viel genauere und viel kürzere Formulierung: Ihr könnt sich nicht leisten frei zu sein. Und wirkliche Freiheit erfordert sehr wohl eine ganze Menge Planungs- und Berechnungsvermögen, aber auch Mut und Optimismus. Bei zwei letzteren Begriffen kann Dir notfalls ein gutes Bedeutungswörterbuch helfen. Oder auch nicht.

Luc: Natürlich könnt ihr auch weiter nur "für heute" leben, aber denkt daran, dass Westler solche Spontaneität als irrational und unlogisch empfinden.

RF: Danke für den wertvollen Ratschlag und Deine freundlich ausgestreckte Hand, Luc! Aber gerade in grausamen Corona-Zeiten müssen selbst unpraktische Russen nicht nur an Westler-Reaktionen, sondern auch an die soziale Distanzierung denken. Also glaube ich, wenn Deine Tipps einem drei Metern am Arsch vorbei gehen, ist man dann bestens aufgehoben.

Luc: Westler neigen nicht dazu, Entscheidungen unter dem Einfluss von Laune oder Stimmung zu treffen. Fast jede Phase eines Prozesses wird von Anfang bis Ende sorgfältig durchdacht, und der Nachteil dabei ist, dass das Treffen von Entscheidungen erheblich länger dauert. Die meisten Elemente unserer Arbeit und unseres Privatlebens sind im Voraus geplant, von der Einrichtung eines privaten Rentenkontos kurz nach Beginn der Karriere bis zum Abschluss einer Versicherungspolice, die alle Arten von Unfällen abdeckt.

RF: Luc, wo ich das lese, fürchte ich fast, Du hast Deine Karrierechance trotz der sorgfältigen Planung doch verpasst. Du hättest schon vor 30 Jahren Russisch lernen und Dichter werden sollen. Damals waren Russen eher so, wie Du sie gern magst: viel naiver und irrationaler. Einige derartige westliche "Dichter" haben es in jener Zeit mit ihren "Gedichtsammlungen" sogar bis zum Kreml geschafft und dort gut abkassiert. Heute ist es dafür zu spät, glaube ich. Aber es gibt trotzdem eine gute Nachricht für Dich. Du fragst ja in Deinem Buch, warum die Russen nicht lächeln. Die Russen lächeln und lachen doch sehr gern, aber nur, wenn sie einen Grund dafür haben, wie beispielsweise beim Lesen dieser Deiner Expertenmeinung.

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16.10.2020

Neue Weltordnung kurzgefasst

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Neue Weltordnung
Angeblich hat die kanadische Regierung vor einigen Tagen Informationen über die Pläne der Globalisten in Bezug auf Kanada und wahrscheinlich den Rest der Welt veröffentlicht.

Laut der Quelle (hier) sollten auch in den anderen Ländern ähnliche Maßnahmen realisiert werden, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Die Informationen sind natürlich inoffiziell, der Name des Vertreters der kanadischen Regierung ist unbekannt. Allerdings wird seine Botschaft teilweise vom Präsidenten Ghanas bestätigt, der sich mit den entsprechenden Globalistenvorschriften für sein Land vertraut gemacht, und sie dann zum Teil preisgegeben hat (hier).

Nach all diesen Informationen läuft die Neue Weltordnung (so wie sie für Kanada geplant wird) darauf hinaus, dass allen Bürger ihr Eigentum weggenommen wird, andererseits werden ihnen auch alle Schulden abgeschrieben. Als Gegenleistung bekommen diejenigen, die mitmachen, ein lebenslanges garantiertes Einkommen. Dieses Programm gilt jedoch nur für Personen mit Impfpass.

Diejenigen Kanadier, die das Programm ablehnen, werden als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit eingestuft und in Isolierlager versetzt. Danach haben die abgesonderten Personen zwei Möglichkeiten: am Schuldenerlassprogramm doch teilzunehmen und freigelassen zu werden oder die als für die öffentliche Gesundheit gefährlichen Personen auf unbestimmte Zeit in den Isolierlagern zu bleiben und als solche ihr gesamtes Vermögen zu verlieren.

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15.10.2020

Kaum gefährlicher als Grippe

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Coronavirus
Der heilige Antonius prophezeite einst:

Es werden Zeiten kommen, in denen die Welt von einem solchen Wahnsinn erfasst wird, dass die Verrückten die Vernünftigen für verrückt und sich selbst für vernünftig halten werden.

Nach anderthalb tausend Jahren sind wir offensichtlich an dieser Station angekommen.

Zum Glück behalten Vollidioten bzw. Gauner noch nicht überall die Oberhand. Hier spricht zum Beispiel Frau Tatjana Nikulina, die Chef-Ärztin der Kinderklinik im russischen Uljanowsk.

 


 
Quelle

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13.10.2020

Der Tod in Kiew

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Krankenhaus in Kiew

Soeben bin ich auf dieses FB-Posting gestoßen.


Es schriebt eine Frau aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Von ihrem Facebook-Profil ausgehend gibt es kaum einen Grund, die Echtheit dieser Person anzuzweifeln, zumal sie in ihrem Original-Posting (auf russisch und ukrainisch) - den Umständen entsprechend - merklich verstört wirkt. Und nun zu den eigentlichen Umständen in der deutschen Übersetzung:

***

Corona-Test in der UkraineMeine Mutter ist tot. Covid-Show geht weiter.

Ich weiß nicht, wann das genau passierte - in der Nacht oder am Morgen. Aber das geschah nicht etwa deswegen, weil ich es nicht schaffte, Insulin zu kaufen, das sie gar nicht brauchte. Sondern deswegen, weil es im Krankenhaus keine Ärzte gab. Ich meine, gar keine Ärzte. Übers Wochenende gab es für das ganze Krankenhaus Nr. 15 nur einen einzigen Arzt und 8 Krankenschwestern (RF: Krankenhaus Nr. 15 befindet sich direkt in Kiewer Innenstadt und besteht unter anderem aus „zwei chirurgischen Abteilungen, neurologischer Abteilung, Aufnahme- und Diagnoseabteilungen, darunter auch MRT-Diagnostik“ - Quelle).

Die ganze Zeit, als Mama im Krankenhaus war, habe ich sie gar nicht sehen können. Vom Hof aus durch das Fenster ging es nicht. Mit dem medizinischen Personal kommt man auch kaum in Kontakt, denn das nur draußen möglich ist.

Nun kann ich meine Mutter nicht einmal bestatten lassen, solange kein Testergebnis für Covid vorliegt. Sie hatte kein einziges Corona-Symptom. Falls der Test positiv ist, dann soll sie zwangseingeäschert werden. Und zwar auf Kosten des Staats.

Wird der Test negativ sein, wird ihre Leiche mir zur freien Verfügung überlassen. Aber ohne Test läuft im Moment nichts mehr.

Offensichtlich ist es profitabel, ausgerechnet an Corona zu sterben. Man wird also regelrecht eingeladen, als Corona-Opfer begraben zu werden.

Andererseits haben Corona-Kranke keine Chance, medizinische Hilfe zu bekommen. Weder auf staatliche Kosten, noch fürs Bares. Die Behandlung in privaten Kliniken ist nämlich nur für Corona-Negative möglich. Es wird selbst im Notfall nicht geholfen.

Ergänzung

Ich habe soeben mit dem Leichenhaus telefoniert. Immer noch keine Covid-Test-Ergebnisse. Beim positiven Test darf es keine Obduktion geben. Dann würden wir ja nie erfahren, was passierte: Wurde sie vielleicht getötet? Es kann ja sein, dass die Mutter gar keine Hilfe bekommen hat, und man hat uns nur gelogen, dass sie am Tropf hängt. Vielleicht werden wir es dann nie erfahren. Es gab keine Covid-Symptome.

Man hat nicht nur kein Recht auf das Kranksein mehr. Man hat kein Recht mehr auch auf die Beerdigung. Auf dem Foto sind übrigens Stäbchen für Corona-Tests. Sie liegen nur so im ganzen Hof herum.

Ergänzung

Die Show geht weiter. Die Mutter soll an ischämischer Herzkrankheit gestorben sein. Ihr Herz war aber immer unter Kontrolle. Sie war eine hypotonische Person, der Blutdruck wurde täglich gemessen. Messwerte über 135/75 gab es nie. Selbst das wäre aber für sie extremal.

Unser Bekannter, der im Leichenhaus arbeitet, sagte nun, dass die Mutter gegen 21:40 starb. Wir haben das am nächsten Morgen um 08:55 erfahren. Sie wurde nämlich soeben ins Leichenhaus abtransportiert mit einem Haufen an Diagnosen. Doch in ihrem Gesundheitsbogen aus der Klinik war bis jetzt alles in Ordnung für ihr Alter. Falls Corona diagnostiziert wird, wird es keine Obduktion geben.
Und Stäbchen liegen immer noch auf dem Hof herum.

Ergänzung

Wenn der Test positiv ist, dann ist die Obduktion nur auf Ansuchen möglich und kostenpflichtig. Covid-Tote werden sonst nicht obduziert. Wie kann ich überhaupt sicher sein, dass der Test korrekt ist, wenn die Test-Stäbchen überall auf dem Hof herumliegen? Die Covid-Show geht weiter.

Ergänzung

Der Test ist negativ. 8:40

Quelle


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10.10.2020

Coole Welt

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Zugegebenermaßen leben wir in einer coolen Welt mit sehr coolen Völkern.

Nehmen wir zum Beispiel Kirgisen. Kirgisen sind cool. Sie haben die dritte Revolution in 15 Jahren, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie damit irgendwann aufhören, denn die strategische Reserve aus Dingsbumsbaews und Dingsbumsbekows, die demnächst Präsidenten Kirgisistans werden könnten, scheint dort unerschöpflich.

Ukrainer sind extrem cool. Heute kann niemand mehr mit Sicherheit sagen, wie viele Revolutionen sie in den letzten 20 Jahren hatten. Irgendwo zwischen drei und fünf, aber immerhin mit einem spürbaren Ergebnis: Die Krim und zwei Ostgebiete sind nicht mehr dabei. Sind sie nicht cool?

Das optimale Maß an Coolheit erreichten Georgier im Jahr 2008. Damals hatten sie den coolsten Präsidenten, die coolste Ausbildung nach NATO-Standards und das coolste Ergebnis: Minus zwei Regionen innerhalb von fünf Tagen. Danach wurden sie etwas weniger cool, aber dennoch hört man manchmal zwar leise aber trotzdem coole Sprüche hinter dem Berg.

Weißrussen. Diese sind noch nicht ganz cool. Natürlich möchten sie gern viel cooler sein. Daran werden sie aber massiv gestört - sowohl vom uncoolen Lukaschenko, als auch vom uncoolen Russland.

Armenier und Aserbaidschaner sind cool. Gar keine Frage. Und sie werden jeden Tag cooler - bis zum letzten coolen Bürger, so wie es aussieht.

Aber auch außerhalb unserer nächsten Umgebung gibt es mehr als genug coole Völker.

Libyer sind unglaublich cool. Sie sind so was von cool, dass selbst das libysche Land dieses Übermaß an Coolheit nicht mehr ertragen konnte und musste entzwei gehen. Nun gibt es zwei Libyen: Das eine wird von den Türken, das andere von der internationalen Koalition regiert. Cool, nicht wahr?

Syrer sind auch cool - Deutsche werden das mit Sicherheit bestätigen. Aber in ihrer Heimat haben sie bis jetzt Pech gehabt, denn dort sitzt immer noch der uncoole Präsident, der vom uncoolen Russland gestützt wird.

Hongkonger sind echt cool. Leider haben sie aber massive Probleme mit der Geografie. Würde das uncoole China ein paar tausend Kilometer weiter von ihnen liegen, könnten sie rasch den maximalen Coolheitsgrad erreichen.

Cool sind die Franzosen. Sie lieben ja diese unendlichen friedlichen oder auch etwas weniger friedlichen Demonstrationen. Dazu nimmt das französische Coolheitsniveau zunehmend nahöstliche Charakterzüge ein.

Die Coolheitsweltmeister dieses Jahres sind aber US-Amerikaner. Nicht zuletzt deswegen, weil sie die leidenschaftlichen Feuerwaffenbesitzer sind. Das Land hat die meisten Covid-Toten und galoppierende Straßenkriminalität, während die Demokraten vor dem russlandgestützten Trump und die Republikaner vor dem chinagestützten Biden warnen. Was kann cooler sein?

Darüber hinaus gibt es coole Venezolaner, Indonesier, Tunesier, Chilenen, Brasilianer und Argentinier - alle sind sehr cool.

Uncool sind die Russen. Das waren sie vor 30 Jahren. Seitdem sind sie klüger geworden.

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