27 Mai 2021

Deutsche NGO in Russland unerwünscht

Russische Staatsanwaltschaft

Der Wortlaut des NGO-Beschlusses der russischen Staatsanwaltschaft.

Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat beschlossen, die Aktivitäten einer Reihe ausländischer Nichtregierungsorganisationen auf dem Gebiet der Russischen Föderation als unerwünscht einzustufen.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung der am 26. Mai 2021 eingegangenen Unterlagen hat die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation beschlossen, die Aktivitäten folgender ausländischer Nichtregierungsorganisationen auf dem Gebiet der Russischen Föderation für unerwünscht zu erklären:

  • Forum Russischsprachiger Europäer e.V. Deutschland;
  • Zentrum für die Liberale Moderne GmbH, Deutschland;
  • Deutsch-Russischer Austausch e.V., Deutschland.

Es wurde festgestellt, dass ihre Aktivitäten eine Bedrohung für die staatliche Grundordnung und Sicherheit der Russischen Föderation darstellen.

Informationen über den Beschluss wurden an das russische Justizministerium weitergeleitet, um diese Daten in die Liste der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen aufzunehmen, deren Aktivitäten auf dem Territorium der Russischen Föderation als unerwünscht gelten, sowie um diese Informationen allgemein bekannt zu machen.

Quelle

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24 Mai 2021

Deutsche Delegation auf der Krim

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Deutsche auf der Krim

Die Delegation aus 25 deutschen Bürgern traf am 22. Mai zu einem Besuch auf der Krim ein.

Der Besuch findet im Rahmen des Projekts der Volksdiplomatie "Friedliche Krim mit eigenen Augen entdecken. Die reale Krim ohne europäische Lügen" statt.

Der Leiter der deutschen Delegation Viktor Trippel sagte gegenüber Reportern: "Ich schäme mich für die EU und ihre unverständlichen Doppelstandards". Ihm zufolge können Krimbewohner, vor allem Kindersportmannschaften, europäische Länder nicht besuchen, da ihnen aufgrund der Sanktionspolitik EU-Visa verweigert wird. "Wir laden die Krim-Jungs ein, aber es ist alles vergeblich, weil sie zu uns einfach nicht kommen dürfen", betonte Herr Trippel.

Die Gefühle des Leiters der deutschen Delegation sind nachvollziehbar. Eigentlich sind die Deutschen auf der Krim keine Fremden. Natürlich lässt sich die Episode kaum vergessen, als die Nazis während des Zweiten Weltkriegs Gräueltaten auf der Halbinsel begangen haben. Aber viele Jahre zuvor und danach lebten russische und sowjetische Deutsche friedlich auf der Krim und wurden zurecht zum integralen Bestandteil der Krimgesellschaft.

Während der Krim-Wiedervereinigung mit Russland im Jahr 2014 beteiligte sich die Gesellschaft der Krimdeutschen aktiv an diesem Prozess. Sie unterstützte die Durchführung des Referendums und wirkte aktiv bei der Integration der Halbinsel in den russischen Raum mit. Gleichzeitig haben die Krimdeutschen ihr Bestes getan, um ihre Landsleute in Deutschland über den wirklichen Stand der Dinge auf der Halbinsel zu informieren.

Aber genau das stört anscheinend gewisse Kreise im Westen. So wird immer wieder versucht, die Initiativen der Volksdiplomatie im Bezug auf die Krim zu vereiteln und deutsche Politiker von Krim-Besuchen abzuwenden.

Die Krim-Gastgeber dankten den Mitgliedern der deutschen Delegation für ihren Mut und ihre Bereitschaft, trotz der bestehenden Einschränkungen auf die Krim zu kommen.

 

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Strafbremse für Google

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Russland bestraft Google

Der russische Roskomnadzor (Der föderale Dienst für die Aufsicht im Bereich der Informationstechnologie und Massenkommunikation) kündigte an, Maßnahmen zur Verlangsamung des Datenverkehrs zu Google-Diensten anzuwenden, da das Google die in Russland Anforderungen zum Entfernen von in Russland verbotenen Internet-Inhalten nicht vollständig erfüllt.


Der Roskomnadzor betonte, dass er mindestens 26.000 Mitteilungen über die Notwendigkeit des Entfernens vom verbotenen Internet-Content ans Google-Management gesendet haben soll. Wenn Google nun den Zugang zu diesen Inhalten nicht innerhalb von den nächsten 24 Stunden blockiert, wird eine Geldstrafe von 800.000 bis vier Millionen Rubel (umgerechnet von ca. 9.000 bis ca. 45.000 EUR) verhängt. Wiederholt sich der Verstoß, erhöht sich die Geldbuße auf ein Zehntel des Jahresumsatzes des Google-Unternehmens.

Momentan entfernt Google 20 bis 30 Prozent der Links zum in Russland verbotenen Content nicht, vor allem zu Websites terroristischer und extremistischer Organisationen, Kinderpornografie und Online-Drogenhändlern.

Vor kurzem hat Roskomnadzor den Datenverkehr von Twitter bereits verlangsamt. Diese Maßnahme wurde am 10. März 2021 eingeführt. Der Grund war ebenfalls eine schleppende Entfernung verbotener Inhalte. Am 17. Mai hob Roskomnadzor die Beschränkungen für Twitter jedoch teilweise auf und bewertete die Vierbesserungsbemühungen dieses sozialen Netzwerks positiv. Seitdem hat Google in Bezug auf die Anzahl der nicht entfernten verbotenen Materialien in Russland die Nase vorn.

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Ankündigung neuer Pandemie

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Die 74. Weltgesundheitsversammlung, die angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie in einem virtuellen Format einberufen wurde, findet vom 24. Mai bis 1. Juni 2021 statt.


Bei der Eröffnung dieser Veranstaltung meinte nun der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom Ghebreyesus:

"Die neue Pandemie, mit der die Menschheit früher oder später konfrontiert sein wird, könnte sogar noch gefährlicher sein als die Coronavirus-Pandemie. <...> Dies ist nicht das letzte Mal, dass die Welt von einer Pandemie bedroht ist. <...> Es wird ein anderes Virus geben, das ansteckender und tödlicher sein wird als dieses".

WHA74

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Russland gegen IT-Giganten

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Staatsduma gegen internationale IT-KonzerneAm 21. Mai 2021 wurde der Staatsduma ein Entwurf des föderalen Gesetzes „Über die Aktivitäten ausländischer Personen im Informations- und Telekommunikationsnetz Internet auf dem Territorium der Russischen Föderation“ vorgelegt.


Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Eigentümer von Informationsressourcen, deren tägliches Publikum mehr als 500.000 russische Benutzer umfasst, für die Arbeit in der Russischen Föderation Niederlassungen oder Repräsentanzen eröffnen oder russische juristische Personen gründen müssen, die die Interessen der entsprechenden ausländischen IT-Konzernen uneingeschränkt vertreten sollen. Sie sollen auch als der Hauptkanal für die Interaktion der russischen Regulierungsbehörden mit den ausländischen IT-Konzernen auf dem russischen Territorium fungieren.

Diese Modalitäten sollen insbesondere für ausländische Hosting-Anbieter, Betreiber von Werbesystemen und Informationsverbreitungsmedien gelten. Der Gesetzentwurf sieht Maßnahmen vor, um ausländische Internetunternehmen zur Einhaltung der russischen Gesetzgebung zu zwingen.
So  erhofft sich die Staatsduma die Lücken für Google, Facebook, Twitter und andere ausländische IT-Giganten zu schließen, die es ihnen bis jetzt erlauben, im russischen virtuellen Raum auch gegen Interessen Russlands ziemlich ungestört zu agieren.
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23 Mai 2021

Ansichten eines Generals

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Politisches Programm von Antoine Martinez

Der französische General der Luftstreitkräfte Antoine Martinez ist einer der Autoren des bekannten Briefes über die Gefahr eines Bürgerkriegs in Frankreich.


Nun will er 2022 als Präsident kandidieren. Und hier ist sein politisches Programm kurzgefasst:

Die Situation in Frankreich verschlechtert sich aufgrund der Einwanderung zunehmend. Es handelt sich um einen Zustrom von Menschen aus einer völlig anderen Zivilisation und Kultur, die den Franzosen feindlich gesinnt ist.

Wenn sich nichts ändert und Emmanuel Macron für die nächsten 5 Jahre Präsident bleibt, gerät Frankreich in eine dramatische Situation. Die Gewalt in französischen Städten zeigt, dass die Franzosen bereits einen Feind im Inland haben. Es läft bereits ein echter städtischer Guerillakrieg, und die Radikalen bleiben praktisch ungestraft.

Der US-Präsident Donald Trump hatte absolut recht, wenn es darum ging, US-Interessen in den Vordergrund zu stellen, denn die erste Aufgabe eines Politikers besteht darin, das eigene Land und das eigene Volk voranzubringen.

Marine Le Pen meint, der Islam sei mit der Demokratie vereinbar. Das ist falsch. Richtig ist die Formel: "Der Islam ist Islamismus in Ruhe. Der Islamismus ist Islam in Aktion".

Was in Frankreich passiert, wird von Ländern wie Polen und Ungarn genau beobachtet. Der Kampf, den die Franzosen zu führen haben, betrifft alle Völker. Mehrere Millionen Migranten sind in Europa angekommen. Dies ist eine beispiellose Besatzung, die unsere Machhaber nicht bemerken wollten.

Die Europäische Union erfüllt die Bedürfnisse der europäischen Länder nicht mehr, diese Bedürfnisse werden vielmehr ignoriert. Die EU soll nicht als ein Bundesstaat, sondern als eine Union von Nationen fungieren, die gemeinsame Projekte realisieren, aber dabei ihre nationale Eigenart bewahren. Frankreich muss über das "deutsch-französische Tandem" hinausgehen können, zumal es sich in vielen kulturellen und historischen Fragen den Ländern wie Polen oder Ungarn näher fühlt.

Die NATO hätte mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes verschwinden müssen. Die NATO ist ein amerikanisches Instrument, das die amerikanischen Interessen schützt. Doch das Leben geht weiter. Die EU sollte einen neuen Dialog mit Russland aufnehmen. Besonders wenn es um Chinas wachsende Macht und die islamistische Bedrohung geht. Mindestens in diesen Fragen haben die EU und Russland gemeinsame Interessen. China wird eine große geostrategische Bedrohung sein, und alle Zweifel an Russland müssen so schnell wie möglich ausgeräumt werden, was zu einer freundschaftlichen Beziehung führt.

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22 Mai 2021

Endzeitnachrichten aus Russland

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Verschwörungstheoretiker

Auch in Russland gibt es Verschwörungstheoretiker und Endzeit-Experten, die den Weltuntergang manchmal zweimal die Woche ankündigen.

Andererseits ähneln sich die sog. etablierten Massenmedien auch in Russland zunehmend unglaubwürdigen Märchenonkeln, während die Weltende-Forscher manchmal durchaus plausible und lesenswerte Recherchen liefern.

Wie auch immer, nun können auch Sie aktuelle Themen aus der russischen Verschwörungstheoretiker-Szene auf dem Rusfunker-Nebenblog "Endzeitnachrichten aus Russland" unter dieser Adresse lesen:

https://endzeitnachrichten.rusfunker.com/



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19 Mai 2021

Wer ist Jurgen Conings?

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Jurgen aus Belgien

Die belgische Polizei führt seit Dienstagnachmittag die Fahndung nach einem schwer bewaffneten Berufssoldaten im ganzen Land durch.

Der 46-jährige Jurgen Conings drohte in seinem Abschiedsbrief mit dem "Krieg gegen das Regime und gegen Virologen". Dabei wäre er mit einem Raketenwerfer, einer Maschinenpistole und einer normalen Pistole bewaffnet.

Es gibt nun unterschiedliche Meinungen darüber, wer Jurgen Conings eigentlich ist.

Laut seiner Familie und seinen Freunden ist er "ein Muskelbündel mit einem Lebkuchenherz": Ein großer Teddybär, der hart gegen die Außenwelt auftritt sowie alles für seine Frau und seine beiden Kinder tun würde. Laut seinen Kollegen aus der Armee ist er eher "ein rechtsextremer Waffennarr, der nicht vor Gewalt zurückschreckt" sowie "ein Impfstoff-Gegner, der Marc Van Ranst (bekannter belgischer Virologe - RF) hasst". Laut dem belgischen Justizminister Vincent Van Quickenborne steht Jurgen bereits auf der nationalen Terroristenliste und gilt als "äußerst gefährlich". Die Antworten auf die Frage "Wer ist Jurgen Conings?" variieren also erheblich, je nachdem, wem die Frage gestellt wird.

Ein Soldat, der sich schwerbewaffnet im Wald mitten in Europa versteckt, sollte eigentlich langst ein Top-Thema nicht nur für Belgien, sondern für die gesamte Europäische Union sein, doch bis jetzt beeilen sich die etablierten EU-Massenmedien irgendwie nicht wirklich mit einer detaillierten Beirichterstallung zu diesem Vorfall. Etwas mehr Infos gibt es nur in Sozialnetzen sowie der regionalen Presse.

Tatsächlich begann die ganze Geschichte nicht am Dienstag, sondern spätestens am Montag, als ein Förster im Naturschutzgebiet Hoge-Kempen einen verwahrlosen Audi Q5 entdeckte, der mit Waffen, ferngesteuerten Minen und Schutzausrüstung usw. vollgestopft war. Bald konnte die Polizei herausfinden, wer der Besitzer des Autos ist.

Dann begaben sich die Polizisten zur Dienststelle von Jurgen und fanden dort lediglich einen Brief auf seinem Schreibtisch, in dem Jurgen erklärte, dass er nicht länger beabsichtige, "in einer Gesellschaft zu leben, die von Politikern und Virologen regiert wird". Es stellte sich auch heraus, dass Jurgen vorher die Waffenkammer besuchte, sich dort reichlich - einschließlich Panzerabwehrgranatenwerfer -   bediente, und in den Wald ging.

Und dann brach in Belgien Panik aus.

Als Erstes wurde Marc Van Ranst, der berühmteste Virologe in Belgien, zusammen mit seiner Familie an einem geheimen Ort versteckt, da Jurgen ihn auf Twitter angeblich bedroht haben sollte.

Danach durchsuchten Polizisten das Reservat, blockierten alle Straßen und errichteten Straßensperren. Überall wurden Bilder von Jurgen ausgehängt. Einer der von Journalisten befragten Zeugen sollte sogar einen Lastwagen mit 30 Polizisten, einen Hubschrauber und einen militärischen Panzerwagen gesehen haben.

Gerüchten zufolge hat Jurgen die belgische Grenze bereits überquert und könnte sich in Richtung Ärmelkanal bewegen.

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28 April 2021

Unerwünschte Flagge

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In Polen wurde die russische Flagge direkt während eines Spiels im Rahmen der Dame-Weltmeisterschaft zwischen der Polin Natalja Sadovska und der Russin Tamara Tansykkuschina auf Verlangen des WADA-Präsidenten Witold Banka entfernt.

Das Spiel um den Weltmeistertitel (die Russin Tansykkuschina hat bereits sechs davon) läuft seit Freitag. Und bis zuletzt hat die russische Trikolore allerdings niemanden gestört.

In der Rolle des Vollstreckers trat der ehemalige Präsident des internationalen Dame-Verbands Jacek Pawlicki. Später äußerte er sich zum Vorfall:

„Das ist eine unschöne Geschichte. Ich wusste nicht, wie Tamara reagieren würde, aber wir hatten keine Wahl. Als polnische Gastgeber haben wir es nicht böse gemeint. FMJD (World Drafts Organization - Internationaler Dame-Verband) ist die WADA-Entscheidung (den russischen Sportlern das Recht zu entziehen, an internationalen Turnieren unter der Nationalflagge teilzunehmen - RF) durch die Lappen gegangen. Uns wurde gesagt, dass FMJD von der WADA ausgeschlossen wird, wenn wir diesbezüglich keine sofortigen Maßnahmen ergreifen.“



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12 April 2021

Deutschland, bist Du verrückt geworden?

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Tretjakow Meinung

Witalij Tretjakow ist russischer Journalist, Politikwissenschaftler, Dekan der Fernsehen-Hochschule an der Moskauer Lomonossow-Universität, und somit auch ein durchaus effektiver politischer Influencer in Russland und der Umgebung.

Und hier ist sein FB-Posting in deutscher Übersetzung.

 ***

Deutschland, bist Du verrückt geworden?

Einst wählten die Deutschen Hitler zu ihrem nationalen Führer: Diesen paranoiden, zoologischen Rassisten und zynischen Aggressor, den später die ganze Welt und die Deutschen selbst (wenn auch erzwungen und nicht aus freiem Willen) als Hauptverbrecher des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichneten.

Dann eroberten die Deutschen – enthusiastisch mit der nationalsozialistischen Ideologie bewaffnet – unter der Führung dieses Verbrechers das ganze sowohl monarchische als auch demokratische Europa, und vernichteten gleichzeitig die Querdenker in den Konzentrationslagern.

Danach griffen sie Russland (die UdSSR) an und töteten dabei mehr Zivilisten als diejenigen, die gegen sie an der Front kämpften.

Danach erhielt Deutschland eine vernichtende Antwort von der russischen Armee, kapitulierte und wurde als Strafe für seine Verbrechen zu Recht zu einem geteilten und besetzten Land.

Jahrzehnte später erlaubte das barmherzige Russland den Deutschen, sich wieder zu vereinen, und zog seine Truppen aus Deutschland ab.

Danach stellte Deutschland – entgegen den Versprechungen – durch die Europäische Union und die NATO seine Dominanz über die während des Zweiten Weltkriegs eroberten Länder wieder her und kam als Teil der NATO-Militärorganisation – auch entgegen seinen Versprechungen – direkt an die Grenzen Russlands.

Anschließend begann Deutschland, das Kiewer Regime politisch, finanziell, diplomatisch und informativ zu unterstützen. Ein Regime, dass sich weder vor seiner Abstammung von Hitlers Kollaborateuren noch vor seiner Sympathie für Wehrmacht und SS scheut. Ein Regime, das sich ausdrücklich zum Ziel setzt, alles Russische im ukrainischen Staatsgebiet auszumerzen.

Und nach all dem fordern (!) die deutschen Spitzenbeamten – einschließlich der Bundesverteidigungsministerin – von Russland einen Bericht über Bewegungen der Truppen der Russischen Föderation auf dem Territorium der Russischen Föderation.

Deutschland, das riecht doch stark nach Frechheit, nicht wahr? Liebe Deutsche, seid ihr etwa verrückt geworden? Erinnert ihr euch noch an massenhafte Verbrechen euer Väter und Großväter in Europa und speziell auf dem ukrainischen Territorium? Habt ihr noch mindestens Gewissensreste?

Oder soll sich nun Russland auf den preußischen Militarismus und den deutschen Revanchismus besinnen, die heute stellvertretend durch diese Kollaborateure ausgeübt werden, weil Deutschland selbst nicht mehr stark genug ist?

Wach auf, Deutschland! Bevor es zu spät ist.


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04 April 2021

Der Tag X kommt

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NATO bereitet sich auf den Krieg vor
Die im Jahr 2015 gestartete Phase der NATO-Vorbereitungen auf einen großen Krieg mit Russland geht offenbar zu Ende.

In all den Jahren haben sich gepanzerte Fahrzeuge und Munition in den an Russland angrenzenden NATO-Ländern angesammelt. Es wurden auch Logistik- und Bevölkerungsmobilisierungspläne ausgearbeitet. Unter dem Deckmantel der regelmäßigen Rotation wurde das NATO-Militärpersonal mit den Orten der zukünftigen Kampfhandlungen vertraut gemacht.

Parallel dazu lief der Prozess der Entmenschlichung und Dämonisierung Russlands und dessen politischer Führung. Es wurden Vorwürfe wegen des Einsatzes chemischer Waffen erhoben. Die Bevölkerung der NATO-Staaten wurde methodisch dressiert, die militärische Lösung der "Russenfrage" als eine unausweichliche Gegebenheit zu akzeptieren.

Das jüngste Beispiel eines solchen Informationskrieges ist der Artikel in The National Interest, wo die Notwendigkeit der NATO-Besetzung der Region Kaliningrad nun ganz offen deklariert wird.

Im Jahr 2020, als die Kriegsvorbereitungsmaßnahmen zu offensichtlich wurden, wurden sie zum Teil durch die Coronavirus-Pandemie getarnt, die zeitlich äußerst passend stattgefunden hat. Dank der "Pandemie" ist es möglich geworden, den Abbruch von militärischen und politischen Kontakten mit Russland sowie eine extreme Drosselung des europäischen Binnenverkehrs (zusätzliche Kapazitäten für den Militärtransport) zu erklären. Dabei sollten westeuropäische Ausgangssperren Disziplin und Gehorsam in der Zivilbevölkerung, aber auch deren Gewohnheit, persönliche Schutzausrüstung einzusetzen, trainieren.

Ein weiteres Anzeichen der fatalen Entwicklung ist der kürzlich erfolgte Transfer von B-1-Bombern nach Norwegen, deren Einsatz eine verdeckte Annäherung an das Ziel in geringer Höhe sowie den anschließenden Start von Marschflugkörpern ermöglicht. Unter dem Ziel versteht man hier den russischen Marinestützpunkt Gadschiewo, wo Nuklearraketenträger der Nordflotte Russlands stationiert sind.

Die unmittelbare Bedrohung für nukleare Abschreckungskräfte Russlands zwingt die russische Führung dazu, Szenarien eines Präventivschlags in Erwägung zu ziehen, weil durch die jüngsten NATO-Aktionen die rote Linie überschritten und der Übergang zur Endphase der Kriegsvorbereitungen demonstriert wird.

Die Unabwendbarkeit des Krieges erkannte die politische Führung Russlands längst. Darum versuchte der Kreml, so viel Zeit wie möglich für die Neuausrüstung der Armee und für die Vorbereitung der Industrie auf die Funktionsweise unter Kriegsbedingungen zu gewinnen.

Eine der erfolgreichen russischen Operationen, um den Gegner in die Irre zu führen, war dabei das langfristige operative Spiel mit dem amerikanischen Agenten Nawalny, dessen Machtübernahme für die anschließende Vernichtung Russlands nach dem Vorbild der UdSSR vom Westen ernsthaft als mögliche Alternative zum Krieg betrachtet wurde.

Auf verschiedene Art und Weise wurde der Westen mit falschen Insider-Infos über eine ernsthafte Unterstützung von Nawalny durch hochrangige russische Beamte und sogar Sicherheitsbeamte gefüttert. Es wurden Geschichten über einen angeblichen "Krieg der Kreml-Türme" verbreitet. Die russische Regierung zeigte öfters eine demonstrative Dumpfbacken-Friedlichkeit gegenüber dem Westen oder "Besorgnis wegen verdorbener Beziehungen". Sie appellierte an "Menschenrechte" oder "demokratische Werte". Das heißt, bis vor kurzem versuchte man den westlichen Feind mit der Perspektive der Vernichtung Russlands durch einen internen Staatsstreich anzulocken und abzulenken.

Dieses Spiel endet aber im Januar 2021 mit der Verhaftung des Agenten Nawalny. Danach ändert sich der Ton der russischen Regierung dramatisch und wird ungewöhnlich hart. Die Zahl der militärpolitischen TV-Programme nimmt stark zu, die russische Bevölkerung wird nun gezielt ideologisch auf den Krieg vorbereitet.

Was ist aber der Grund, warum das Nawalny-Tarnspiel beendet worden ist? Hier sind zwei Varianten denkbar.

Variante 1: Die militärpolitische Führung Russlands betrachtet notwendige vorbereitende Kriegsmaßnahmen als abgeschlossen. Neue Waffen sind getestet und in Dienst gestellt, das Land ist militärisch und wirtschaftlich kriegsbereit (oder befindet sich mindestens auf dem aktuell bestmöglichen Niveau).

Variante 2: Es ist nicht mehr möglich, die westlichen Geheimdienste zu täuschen, sie glauben nicht mehr an "Nawalny-Versteher" im Kreml, also hat das Spiel keinen Sinn mehr.

Es ist auch möglich, dass die beiden Begründungen gleichzeitig zutreffen.

Wie auch immer ist das Pokerspiel zu Ende. Die Gegner werfen ihre Karten auf den Tisch und greifen nach Bleispritzen. Unter dem Deckmantel der Militärübung Defender Europe 2021 erfolgt momentan ein massiver Transfer der NATO-Truppen an russische Grenzen. Ukrainische Streitkräfte an den Grenzen der Donezk- und Lugansk-Republiken sowie der Krim sind ebenfalls angriffsbereit. NATO-Truppen sind de facto in der Ukraine. Die polnische Flotte versucht, den russischen Pipelayer in der Ostsee anzugreifen. Das US-Kommando in Europa (EUCOM) eskaliert die Bereitschaftsstufe offiziell von der "möglichen Krise" bis auf "potenzielle und bevorstehende Krise". Russische Truppen rücken an westliche Grenzen des Landes vor.

Das Hauptziel des bevorstehenden Krieges ist es, eine absolute Weltherrschaft der oberen Schicht des Westens zu etablieren, was vor allem die Beseitigung unabhängiger Regionen auf dem Erdball erfordert. Alle Medien im weitesten Sinne des Wortes (von politischen Ausgaben bis zu den Kindercomics), alle Datenbanken (bis hin zu Straßenkameras), Bankkonten von Bürgern usw. müssen unter die Kontrolle eines einzigen Kontrollzentrums gestellt werden. Infolgedessen wird eine absolute physische und spirituelle Herrschaft über die Welt hergestellt.

Noch nicht ganz klar ist der Grund, der diese kriminelle "Herrschergruppe" zwingt, die Kriegsprozesse ausgerechnet heute zu beschleunigen, und dabei sogar verwegen zu handeln und Risiken einzugehen. Ansonsten ist die Entwicklung offensichtlich, und die Kriegsvorbereitungen laufen nach klassischen Regeln wie schon mehrmals in der menschlichen Geschichte.

Uns bleibt nun abzuwarten, ob auch die nächste Regel befolgt wird: Der Krieg kommt immer unerwartet, auch wenn er lange vorbereitet wird.

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31 März 2021

Trübe Stimmung im ukrainischen Parlament

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Ukrainisches Parlament

Gestern sprach der ukrainische Befehlshaber General Ruslan Chomtschak vor den Abgeordneten des ukrainischen Parlaments.

Insbesondere sagte er, dass Russland in der letzten Zeit Truppen an die Grenze zur Ukraine verlagern würde, was eine Bedrohung für die militärische Sicherheit darstellt. So sollten sich 28 russische Bataillone in den Regionen Brjansk, Woronesch, Rostow und auf der Krim konzentrieren.

Das ukrainische Kommando erwartete, so Chomtschak, dass Russland bald bis zu 25 taktische Bataillonsgruppen in der Nähe der ukrainischen Grenze und auf der Krim versammeln wird.

Während Herr Chomtschak seine Rede hielt, konnten ukrainische Journalisten den Smartphone-Schriftverkehr der Abgeordneten Anna Kolesnik hinterrücks fotografieren. Sie schrieb:

    „Wie hören gerade, was Chomtschak so berichtet. Man muss also aus diesem Land abhauen“

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29 März 2021

Tödliche Erkenntnis

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Neue Welt
Das Solo eines russischen Politikers (aus den Vor-Putin-Zeiten), der im Moment in Deutschland lebt. Ein Fundstück aus Facebook.

***
Vor fast einem Monat wurde ich 60 Jahre alt...

Und plötzlich wurde mir das völlig klar, was in mir latent reifte: Ich bereue es nicht mehr, diese Welt eines Tages verlassen zu müssen. Lassen Sie mich erklären, warum.

Die Welt, die ich wahnsinnig liebe, ist voller gebratenem Fleisch, Ungleichheit der Geschlechter, Aggression, Wohlstand und Armut, Kampf ums Dasein, unerbittlichem Wettbewerb, Risiko und Abenteuer.

In meiner Welt kann man schlüpfrige Komplimente machen, in den Ausschnitt eines Kleides schielen, die Aussicht eines drallen Arsches genießen. In dieser Welt kann man sich gegenseitig schreckliche Beleidigungen zufügen, dem Feind in die Fresse hauen, und natürlich auch mal die eigene Fresse poliert bekommen.

In meiner Welt streben die Menschen danach, Yachten und Flugzeuge, Villen und Häuser zu besitzen, überall zu reisen, in Uganda zu raften oder mit Jeeps durch die Wüste Gobi zu rasen. In meiner Welt, die ich verehre, jagt man Löwen und Antilopen, man isst gebratene Elchleber am offenen Feuer und taucht mit weißen Haien...

Was bietet mir aber die heutige Welt an? Oder – noch schlimmer – die Welt, die demnächst kommen wird?

In Russland wird es eine langweilige Diktatur alter Menschen und Heuchler mit ihren mühsamen Geschichten über Traditionen und Patriotismus sein.

Im Westen kommt eine armselige, vegane Welt ohne Fleisch und Blut, eine Gesellschaft der rotzigen Freude für jedes willensschwache Vieh, welches sich das Vergnügen verweigert, für einen Platz in der Sonne zu kämpfen, und welches immer bereit ist, sich zu ergeben und schlappzumachen. Das ist eine Welt asexueller, apathischer Humanoiden mit dem schäbigen Kannibalen-Wortschatz und einem totalen Verbot jeglicher Emotionen außer endloser Rührung zu jedem Anlass. Eine Welt, in der es vorteilhaft ist, schwach und hilflos zu sein. Eine Welt der Faulenzer und Fernsehdreck-Fresser. Eine Welt langweiliger und ungebildeter Professoren an den Universitäten, wo keine Forschung mehr stattfindet, sondern nur die Lobpreisung linker Ideologie und deklassierter Lumpen.

Ich bereue es nicht, so eine Welt verlassen zu müssen. Die Welt, in der es immer weniger Menschen wie mich gibt. Die neue Generation langweilt mich. Sie ist für mich uninteressant, wahrscheinlich genau so wie ich für sie. Und das ist auch gut so.

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