19.01.2019

Taufe Christi

Taufe-Tradition in Russland

Heute wird in Russland Taufe Christi gefeiert.


Dabei wird traditionsgemäß die Prozedur der Wassertaufe in Naturgewässern simuliert, obwohl man dafür in dieser Jahreszeit in Russland meistens Eislöcher aushaken muss.

Diese Tradition ist inzwischen anscheinend nicht nur unter den orthodoxen Russen beliebt, wie man dem unterstehenden Video (bitte Ton einschalten) entnehmen kann.




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13.01.2019

Nichts mehr zu retten

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Untergang Frankreichs
Unser Frankreich-Insider ist schon wieder on air.

***
Die einzige wirkliche Nachricht aus Frankreich lautet:

Französische Freimaurer (auch französische regierende Oberschicht genannt) haben plötzlich begriffen, dass sie gar kein Zaumzeug in der Hand haben, um den berittenen Elefanten zu steuern.

Wir, Pöbel aus der Realität, ahnten das eigentlich schon immer. Doch für die "Elite" scheint die heutige Entwicklung eine dicke Überraschung zu sein.

Diese verfaulte Elite-Schickeria – alt wie jung – meinte ja die ganze Zeit im Ernst:

  • dass sie an ihren "elitären" Scheiß-Unis tatsächlich erlernte, die "Wirtschaft" zu "steuern" und "aufzubauen",
  • dass sie mit Anheben oder Sinken "um einen halben Prozentpunkt" etwas "ankurbeln" oder "bremsen" kann,
  • dass sie mit ihren "Entscheidungen" etwas beeinflusst,
  • dass jemand ihrem sinnlosen Geschwätz wirklich zuhört und "zwischen den Zeilen liest".

In der Wirklichkeit aber ist die "Wirtschaft" eine Pseudowissenschaft. Ihr einziges Ziel ist es, naive Bürger zu betäuben, solange sie beraubt werden.

Aber plötzlich funktioniert die Betäubung nicht mehr. Und nun kommt die Frage, die auch Jesus schon mal stellte: Wenn nun Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?

Der Euro-Zug fährt zur Hölle. Das Einzige, was ihn stoppen kann, ist eine direkte Intervention der höheren Mächte. Aber ich bete, dass diese Einmischung nicht erfolgt.

Ich mache mir nichts vor: Ich verstehe weder die gesamte Entwicklung noch ihre Etappen. Ich stütze mich lediglich auf meine eigene Erfahrung – Stunde für Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr. Und diese Erfahrung besagt: im heutigen Europa gibt es niemanden und nichts mehr zu retten, und es darf auch nichts so bleiben, wie es ist.

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10.01.2019

Die Stimmung kippt

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Aus Deutschland auswandern
Ab und zu liest man in den deutschen systemkritischen Internet-Ausgaben, dass "die Stimmung kippt" usw. Ob das stimmt, kann man ja aus der Ferne kaum beurteilen.

Die Stimmung scheint aber auch in den anderen Schichten der deutschen Gesellschaft tatsächlich zu kippen. Die unten angeführte Diskussion (hier nur auszugsweise und in deutscher Übersetzung) stammt aus einer russischsprachigen Facebook-Gruppe der besorgten ausländischen Deutschland-Insider. Die Gesprächsteilnehmer sind also (höchstwahrscheinlich) in Deutschland zu Hause, und sie bekennen sich auch zu ihrer jüdischen Herkunft.

Vielleicht ist das nicht unbedingt die angenehmste Lektüre, andererseits kann es ja nicht schaden, wenn man weiß, was die Mitbürger so denken…

***

Aurora
Selbstrettung ist die einzig effektive Rettungsart. Aber wenn Papas, Mamas, Omas und Opas Angst davor haben, für Nazis gehalten zu werden, dann haben ihre Kinder bzw. Enkel das auslöffeln.

Irina
Heute wurde stolz vermeldet: Alle Rettungswagen werden nun umgehend mit Notrufknopf ausgerüstet. Wir driften also zügig in die dritte Welt.

Wjatscheslaw
Dann sind wohl Feuerwehr, Hilfswagen der Wasserwerke usw. auch bald dran. Von der Post ganz zu schweigen. Dort gibt es ja immer was zu plündern!
Das ist zum Lachen und zum Weinen zugleich: Spätestens seit 2015 braucht selbst die deutsche Polizei den „roten Knopf“! Und den haben sie auch inzwischen.

Irina
Auch Müllmänner brauchen demnächst Notruf-Knöpfe...

Simon
Aber besonders sorgfältig muss die Bundeswehr geschützt werden. Das Außenamt war neulich sehr empört, dass die Bundeswehr ja völlig schutzlos in Afghanistan bleibt, sobald die Amerikaner weg sind.

Irina
Genau. Innerhalb Deutschlands muss die Polizei, und im Ausland muss die Bundeswehr geschützt werden. Und die Angreifer sind ungefähr dieselben.
Jetzt mal Spaß beiseite. Ich bin ratlos. Der ganze Rummel hier ist nicht mehr komisch, sondern grotesk. Wie aus dem Buch über den braven Soldaten Schwejk.

Simon
Für mich sieht es eher nach Bulgakows Schilderung des totalen Verfalls aus: Die deutsche Elite singt regelmäßig Lieder „gegen rechts“ im Chor und pinkelt am Klosettbecken vorbei. Wegen ihrer Debilität.
Nicht nur die Revolution frisst ihre Kinder, die Degradation tut das anscheinend auch.
Vor 80 Jahren haben die Deutschen nicht nur Juden, sondern auch die meisten Intellektuellen aus dem Land gejagt. Die Budiker bauten dann später das Land mehr oder weniger wieder auf. Zumal sie ja keine Reparationen zu zahlen hatten. Eher umgekehrt: Amerika hat hier investiert. Polen, Tschechien, Griechenland, Jugoslawien bekamen von denen aber keinen Groschen erstattet. Und alles, was geraubt bzw. von versklavten Juden und Ostarbeiter erwirtschaftet wurde, blieb hier, auch Technologien.
Die Budiker waren aber nicht in der Lage, dem Land eine grundsätzlich neue Qualität zu geben.
Dafür brachten sie dann satte Schmarotzer und Idioten (Generation-68) zur Welt, die das Land endgültig zurichteten.
Otto Fürst von Bismarck sagte einst: Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt. Hier kommt es aber noch schlimmer: Die nächste Generation wird einfach nicht mehr geboren. Sie wird durch andere uns gut bekannte Personen ersetzt.

Irina
Und weißt Du, was in unserem Fall noch schlimmer ist? Dass wir nun ewig dazu verdammt sind, über diese fremde Geschichte zu diskutieren. Ich meine jetzt Diejenigen, die hier geboren wurden. Das sind ihre Wurzeln, ihre Geschichte, und ihr Bismarck. Das geht mich doch gar nicht an. Als ein Diskussionsthema mag das interessant sein, mehr ist aber nicht drin. Das ist IHRE Angelegenheit.

Wjatscheslaw
Ob wir all das wirklich brauchen? Ob das eher diese immer noch schlafenden Idioten brauchen? Das brauchen sie allerdings! Es sind Schurken am Werk, die den ganzen Unfug, Gewalttaten, Morde in diesem Land veranstalten lassen! Und sich nicht einmal zügeln können, um die endlose Kette der grausamen Verbrechen zu stoppen! Sie müssen gestoppt werden, bis sie das Land mit den Händen von Antifa und anderen linken Terroristen in den Bürgerkrieg stürzen!

Irina
Es passiert nichts. Proteststimmungen gibt es nicht einmal im Keime. Einige wenige kluge Deutsche, die wir ja kennen, tun genau dasselbe wie wir: Betrübt verfolgen Sie die Entwicklung und kommentieren die Etappen des Freifalls in die Kluft. Zur Gesellschaft zu krepieren ist ja anscheinend nicht so fürchterlich.
Unsere Zukunft hier ist genauso unergründlich, wie die Flugbahn der putnischen Avangard-Rakete...
Wie auch immer, muss ich mir über meinen nächsten Exodus schon wieder Gedanken machen. Tschechien vielleicht?

Simon
Tschechien stirbt bald aus, genauso wie das ganze Europa.

Irina
Ok, aber ich bin ja auch nicht unsterblich… Wohin dann noch? Von Israel erstmal abgesehen...

Simon
Amerika, Kanada und Israel. Meine Liste ist ganz kurz. Als Zionist würde ich doch eher Israel bevorzugen.

Wjatscheslaw
Wir ziehen die USA vor. Enkelkinder können dann selbst entscheiden, ob sie nach Israel kommen wollen…

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29.12.2018

Der beste Soldat

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Die Rede von General Lebed
Alexander Lebed war in den 1990er Jahren wohl der bekannteste und angesehenste General in Russland.

Als hoher Offizier der sowjetischen / russischen Luftlandetruppen musste er in jener turbulenten Zeit vielerorts als Notretter des Kremls fungieren. Dafür wurde er, wie es sich gehört, schlussendlich mit dem Hubschrauber-Absturz "belohnt".

Bekannt wurde Lebed aber nicht nur für seine Taten, sondern für seine knappen und aussagestarken Formulierungen. Hier kommt nun eine davon. In den letzten Jahren hat diese kurze Rede an Aktualität leider nicht eingebüßt. Das Gegenteil ist eher der Fall.




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26.12.2018

Moscheen in Russland

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Moscheen in Russland

Heute hat mir ein Leser geschrieben:


Auf dem Gebiet der russischen Föderation standen zu Zeiten Gorbatschow's 74 Moscheen.
Nun stehen auf diesem Gebiet 7000 (i. W. siebentausend) Moscheen. Putin sein Dank!?
Vielleicht möchte der Blog-Autor hierzu etwas schreiben. 

26.12.18, 13:10


Danke für die Frage! Dieses Thema ist für mich nicht allzu interessant, aber etwas schreiben kann ich dazu allerdings.

Allem voran existierten auf dem heutigen Territorium der Russischen Föderation noch in der Zeit, als es gar kein modernes Russland (geschweige denn Gorbatschow) gab, genug nationale bzw. staatliche Gebilde, wo der Islam eine führende oder sogar staatliche Religion war, zum Beispiel: Wolgabulgarien, Astrachan-Khanat, Nogai Horde usw.

Aber auch heute gibt es einige russische Teilrepubliken, wo die autochthone (!) Bevölkerung mehrheitlich und traditionell muslimisch ist, zum Beispiel: Tatarstan, Baschkortostan, Dagestan, Tschetschenien usw. Und das sind eigentlich Millionen von Bürgern.

Was diese Mitbürger da drüben so alles bauen, ist ihre Sache, denn sie bauen ja auf ihrem eigenen nationalen Territorium. Übrigens, allein in Tschetschenien wurden in den letzten Jahren nicht nur viele Moscheen, sondern auch acht christlich-orthodoxe Kirchen wiederaufgebaut oder gar neu erbaut. Man sagt sogar (außerhalb der tschetschenischen Republik), es gebe heute in Tschetschenien viel mehr christliche Gebetskapazitäten als nötig.

Was die genaue Moschee-Zahl angeht, sollte man mit heutigen "Nachrichten" äußerst vorsichtig sein. Die News werden heutzutage nämlich massiv durch Fake-News ersetzt. Bei 7000 Moscheen in Russland könnte die Ziffer jedoch – ausnahmsweise – mehr oder weniger stimmen, was aber unter der Berücksichtigung der oben angeführten Tatsachen eigentlich nicht wirklich verwunderlich ist.

Wie auch immer gibt es momentan – laut dem staatlichen russischen statistischen Dienst – 5663 sogenannte lokale muslimische konfessionelle Organisationen, die in der Regel jeweils ein Gotteshaus (manchmal evtl. auch mehrere) besitzen bzw. verwalten. Also wären insgesamt 7000 Moscheen durchaus vorstellbar.

Auf der Abbildung ist übrigens die Dom-Moschee in Sankt-Petersburg zu sehen. Sie wurde allerdings nicht "dank Putin", sondern "dank" dem russischen Zaren (1913) gebaut und zu Sowjetzeiten (!) 1955 wieder den moslemischen Gläubigen übergeben. Kein schlechtes Beispiel dafür, dass Russland in seiner Geschichte eigentlich kaum Stress mit eigenen Moslems hatte.

Gleichzeitig gibt es in Russland über 24000 christliche religiöse Organisationen, sowie zahlreiche weitere konfessionelle Einrichtungen mit dazugehörigen Bauten. Die komplette Liste (auf Russisch) kann man hier (Webseite des Statistikdienstes) herunterladen.

Heute werden also in Russland nicht nur Moscheen, sondern auch Kirchen sowie Sakralbauten von vielen anderen konfessionellen Organisationen errichtet. Dabei fällt keine muslimische Disparität auf.

Ob man vielleicht nicht nur Gebetshäuser, sondern noch etwas mehr Schulen, Stadien usw. in dem heutigen rekordverdächtigen Tempo bauen sollte, ist eine andere Frage...


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21.12.2018

Bericht aus dem Drittweltland

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Deutschland in der Dritten Welt
Ein russischsprachiger Blogger lebt und arbeitet in Deutschland. Hier kommt nun sein nächstes – etwas verzweifeltes – Posting zur aktuellen Lage in seinem Aufenthaltsland.
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In Deutschland sind nur wenige denkende Menschen übrig geblieben. Intellektuelle sterben aus oder fliehen. Die Besten wandern nach Kalifornien in die USA aus, aber auch nach Kanada, Australien. Sehr viele arbeiten für Araber und Asiaten. Eigentlich ist das ganze dortige Engineering deutsch.

Deutschland selbst ist bereits zum Drittweltland geworden, insbesondere wenn es um Urheberrechte, Internet, Digitalisierung, Knowhow und Zukunftstechnologien geht.

Misserfolge in der Sozialsphäre, enormer Arbeitskräftemangel – vor allem im Segment mittlerer und niedriger Qualifikation.

Soziale Reformen scheiterten.

Deutschland hat das schäbigste, teuerste, unpraktischste und langsamste Internet in Europa. Aber auch die schlechtesten Autobahnen, die man merkwürdigerweise immer noch schnell befahren darf. Um den Unterschied zu spüren, braucht man nur nach Norwegen, Schweden, Kroatien oder Slowenien zu reisen.

Selbst in Polen sind die Straßen merklich besser. Die Häuser auch. Und die Möbel in diesen Häusern. Und - ganz wichtig - die Nahrungsmittel.

Polnische Armee könnte Berlin innerhalb von 24 Stunden einnehmen. Wenn sie das denn wollte.

In deutschen privaten Großbetrieben arbeiten die dümmsten Geschäftsführer. Sie haben bereits alles ausverkauft, was man nur verschleudern konnte.

In diesem Wunderland sind immer noch E-Tretroller verboten. Und die SIM-Karten funktionieren auch nicht ohne weiteres.

Zahlreiche ausländische Konsumgüter bzw. Dienstleistungen sind auf dem deutschen Markt einfach nicht zugelassen, um die inländischen Monopolisten zu „schützen“. Vor allem betrifft das die deutsche Eisenbahn.

Natürlich konnte immer noch nicht alles zerstört werden, was in den Zeiten der deutschen Reiche aufgebaut wurde. Der Trend ist aber offensichtlich: Das Land geht zugrunde.

Die äußeren Merkmale der Auflösung sind vielleicht immer noch nicht so auffällig wie in Frankreich. Die Grunde sind aber identisch.

Die nicht gleichgültigen Bürger sehen die Entwicklung und versuchen sogar, ganz leise zu murren.

Der Grund dieser Entwicklung ist klar: das Land versinkt in der Bürokratie und in Beamtenwillkür. Behörden gibt es hier mehr als in Russland: unzählige Beamte und allerlei Regulatoren. Daran starb die UdSSR. Sie ertrank einfach in der Bürokratie, Vergeudung des Staatsschatzes usw. Dasselbe ist auch hierzulande zu beobachten.

Zu viele Drohnen und kleine Parasiten überall. Riesige Menge. Und alle sind tüchtig am Geldsaugen.

Europa steht am Abgrund. Das meine ich ernst. Gelbe Westen sind erst der Anfang. Die Rechten werden aktiv, die Linken basteln an ihren Flaschen... Die Laternen gibt es auch genug...

Und der Wahnsinn schreitet munter voran. Gestern wurde zum Beispiel verboten, die Fotos aus Museen zu posten. Die „Glotze-Steuer“ muss jeder zahlen, auch derjenige, der gar keinen Fernseher hat. Das ist die einsame Spitze der Blödheit. Ist aber auch die Tatsache...

Ich fürchte, nur Panzerkolonnen mit offenen Mündungen könnten das vollgefressene Europa wieder nüchtern machen. Sonst haben hiesige Kinder keine Zukunft mehr. Die Kinder sind zu bemitleiden. Nicht aber ihre Eltern, nicht alle jedenfalls. Sie wussten ja, was sie tun. Sie haben bewusst mitgemacht.

In Deutschland tobt eine große Management- und Logistikkrise. Auch wenn die Statistik in dem Maschinenbau oder Metallbearbeitung immer noch dem Auge wohl tut.

Das Wichtigste ist aber die riesige sozialpolitische Krise, die die heutige europäische Elite vollkommen in Misskredit brachte. Die Elite-Etage ist mit lauter „Macrons“ vollgestopft. Und das ist besorgniserregend.

Die Metastasen und Geschwülste müssen entfernt werden, und zwar zügig, bis es zu spät ist.

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17.12.2018

Frankreich: Der letzte Schrei des Mammuts

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Gelbe Westen in Frankreich

Der russische Frankreich-Insider meldet sich nun wieder zu Wort. Es geht um seine Beobachtungen der "Gelbe-Westen"-Bewegung.


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Da ich selbst nicht die Gelegenheit hatte, mich den Gelben Westen anzuschließen und diese Bewegung von innen zu sehen, kam ich zu den unten dargelegten Schlussfolgerungen nur sehr vorsichtig.

Aufgrund der Analyse von zahlreichen Fotos, sowie meinen eigenen Beobachtungen der Streikposten, Kontrollpunkte und Demonstrationen der "Gelben Westen" kann ich sagen: Dies ist die Bewegung älterer oder reiferer weißer Franzosen.

Die gelb gekleideten Menschen, die ich hier sehe, sind überwiegend etwa 40 bis 50 Jahre alt. Unter ihnen gibt es auch viele 60 bis 65-Jährige.

Die "Gelben Westen" sind also der Schwanengesang von Frankreich. Ihre sozialen Forderungen sind vollkommen vernünftig, absolut notwendig und... unter keinen Umständen realisierbar.

Mit anderen Worten sind die "Gelben Westen" der Inbegriff eines totalen nationalen Fiaskos, einer Sackgasse. Das ist der letzte Schrei des Mammuts.

Die nächste Generation in diesem Land wird nicht einmal in der Lage sein, ihre Wünsche zu formulieren. Aber was soll's... Diese Wünsche werden sowieso in keinem Fall mit den uns gewohnten Konzeption von "Frankreich" und "europäischer Gesellschaft" zusammenfallen.

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Russischstunde vor Abschiebung

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Abschiebung aus Russland

Die NGO "Bürgerlicher Beistand" aus Moskau ist den Bloglesern durch ihre regelmäßigen Berichte zur Lage der Migranten in Russland bereits bekannt.


Sie sieht sich als Schirmherr aller (in der Praxis aber vor allem orientalischen) Migranten in Russland. Beim russischen Justizministerium wird diese NGO jedoch als ein "Ausländischer (Einfluss)Agent" geführt.

Diesmal geht es um Beobachtungen eines NGO-Vertreters während des Abschiebeverfahrens in einem Moskauer Gericht. Der Original-Artikel der NGO hat den Titel: "Russischstunde vom Bundesrichter – sehr teuer und von der Ausweisung gefolgt".
---

Vor kurzem war der Vertreter von der NGO "Bürgerlichen Beistand" zusammen mit seinen Mandanten bei einem Moskauer Gericht und musste dabei einen, seiner Meinung nach, "merkwürdigen Dialog" erleben und sich notieren. Der weiter geschilderte Dialog ist nach Auffassung der NGO typisch für viele russische Richter, die mit Migranten zu tun haben. An jenem Gerichtsverfahren nahmen zwei Arbeitsmigranten (offensichtlich aus Zentralasien) teil, jedoch dauerte die ganze Prozedur "kaum viel mehr als 5 Minuten".

Hier kommen nun die Notizen aus dem Gerichtssaal.

Richterin: Guten Tag, also… Jetzt spreche ich den Familiennamen vor, und Sie kommen zu diesem Tisch. Nennt den Familiennamen. Nun nennen Sie Ihre vollständigen Familiennamen, Namen, Vatersnamen.
Festgenommener 1:  sagt etwas leise nicht auf Russisch
Richterin: Geburtsdatum. Wann wurden Sie geboren? Bitte Zahlen nennen.
Polizist an Festgenommenen 2: Kannst Du für ihn dolmetschen? Nicht schreiben, nur vorsprechen. Was ist sein Geburtsdatum? Spricht er Russisch?
Richterin an Festgenommenen 2: Dolmetschen Sie!
NGO-Beobachter: Soll ich seinen Vater herbeirufen? Er spricht Russisch, er ist im Korridor.
Richterin an NGO-Beobachter: Ja, holen Sie ihn her.
Richterin an Festgenommenen 1: Kennen Sie die Zahlen? Eins, zwei, drei, vier. Dann fahren wir mit Ziffern fort. Der Geburtstag – welche Ziffern?
Pause. Jemand spricht eine Fremdsprache (kein Russisch).
Richterin: Also gut... Haben Sie die Schule besucht? Ok, haben Sie. Haben Sie Ehefrau? Ok, keine Ehefrau… Oder doch?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Haben Sie Kinder?
Festgenommener 1: Nein
Richterin: Arbeiten Sie?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Als Sie nach Russland kamen, wieso haben Sie sich nicht bei der Polizei gemeldet? Wieso keine Anmeldung gemacht?
Man hört jemand im Saal nicht auf Russisch unterhalten.
Festgenommener 1: (unsicher) Gemacht? Gemacht!
Richterin: Aha, durch Mittler gemacht?
Festgenommener 1: Ja
Richterin: Durch Mittler, also. Sehen Sie! Der kann doch alles verstehen!
Richterin an Festgenommenen 2: Familiennamen, Namen, Vatersnamen vollständig nennen. Geburtsdatum, Ziffern. Zahlen nennen.
Richterin an alle: Und nicht im Saal herumlungern!
NGO-Beobachter: Das ist sein Vater.
Richterin: Ich verstehe. Und stehen Sie bitte mal auf, Herr Beobachter. Was soll jetzt heißen "wie ein Roboter, unmenschlich"? Es gibt die Gesetzgebung, die den Ablauf der Gerichtsverhandlung regelt. Das hat nichts mit "Roboter" oder "unmenschlich" zu tun. Das ist Gesetz. Verstanden?
NGO-Beobachter: Ja
Richterin: Nehmen Sie Platz
Richterin an Festgenommenen 2: Also mit Ziffern…Welche Zahl?
Festgenommener 2: Zahl?
Richterin: Welcher Monat? Januar, Februar, März, April?
Festgenommener 2: Februar.. Äh… März!
Richterin: Ok, März. Nun das Jahr. Zwei Ziffern am Ende: 8 und 9 oder 9 und 7?
Festgenommener 2: 9 und 7
Richterin: Ausgezeichnet. Schule besucht? Ehefrau? Kinder?
Festgenommener 2: (unsicher) Ja.
Richterin: Kinder also, Kleinkinder…
Festgenommener 2: Was?
Richterin: Arbeiten Sie hier? Haben Sie Arbeitserlaubnis?
Festgenommener 2: Werde ich machen!
Richterin: Zuerst Arbeitserlaubnis, dann Arbeit.
Festgenommener 2: Ich habe aber die Anmeldung
Richterin: Wann haben Sie die Anmeldung gemacht? Das interessiert mich.
Festgenommener 2: unverständliche Phrase
Richterin: Durch Mittler machen lassen?
Festgenommener 2: Welche Mittler?
Richterin: Also waren Sie selbst beim Ausländeramt oder haben Sie jemand damit beauftragt?
Festgenommener 2: Mein Gastgeber, mir Geld geben…
Richterin: Der Gastgeber hat es also für Sie erledigt. Alles klar. Ich verlasse jetzt den Saal, um den Beschluss zu fassen. Im Saal nicht herumlaufen. Den Saal nicht verlassen. Herr Beobachter, das betrifft auch Sie. Wenn Sie hier beobachten, bedeutet das nicht, dass Sie sich hier frei herumtreiben können. Den Saal darf man nur zum Anfang der Verhandlung betreten und nicht gegen die Ordnung verstoßen.
...
In einigen Minuten kommt der Beschluss. Er wird jedoch nicht von der Richterin vorgetragen. Die Festgenommenen haben ihn durch Polizisten in Schriftform erhalten: 5000 Rubel Strafe und Ausweisung.
...
Die NGO "Bürgerlicher Beistand" unterstützt nun die auszuweisenden Migranten bei der Berufung gegen diesen Beschluss, der als "Ergebnis der gerichtlichen Willkür sowie der Missachtung des Rechtsverfahrens" von NGO-Vertretern betrachtet wird.

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13.12.2018

Russland und UN-Migrationspakt

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Russische Föderation und UN-Migrationspakt

Die Erklärung der Russischen Föderation zum Global Compact für sichere, geordnete und legale Migration, Marrakesch, 11. Dezember 2018

(Inoffizielle Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche für Rusfunkerblog-Benutzer)  

13.12.2018, 09:54

Die Russische Föderation unterstützt die Annahme des Globalen Pakts für sichere, geordnete und legale Migration.

Dieses Kompromissdokument deckt viele Aspekte der internationalen Migration ab, darunter die humanitäre Komponente, Entwicklungsfragen, Menschenrechte und Bekämpfung der Kriminalität ab.

Wir erwarten, dass der Global Compact die Grundlage für eine langfristige umfassende internationale Zusammenarbeit sein wird, die unter anderem darauf abzielt, Kanäle für die legale Migration und Mechanismen zur wirksamen Steuerung der Migrationsprozesse zu schaffen, Instrumente zur Bekämpfung der illegalen Migration zu entwickeln, einschließlich der Rückübernahme, und zur Bekämpfung von Straftaten im Migrationsbereich.

Es ist nicht weniger wichtig, die Schaffung nachhaltiger Voraussetzungen zum Wiederaufbau eines friedlichen Lebens und zur Heimkehr der Menschen in den Massenflucht-Ländern zu fördern. Es liegt auf der Hand, dass die Beseitigung vieler Ursachen für Migrationsprobleme auf der Ebene der politischen Regelung in den Herkunftsländern von Migranten sowie in der Unterstützung dieser Länder bei der sozioökonomischen Entwicklung und beim Staatsaufbau liegt.

Es muss alles unternommen werden, um die Möglichkeit auszuschließen, dass Terroristen und andere Kriminelle zusammen mit Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, in die Aufnahmeländer gelangen. Es ist notwendig, zusammenzuarbeiten, um Fremdenfeindlichkeit, sozialen, rassischen, nationalen oder religiösen Hass und Feindseligkeit gegenüber Migranten zu beseitigen.

Wir bekräftigen unsere Ablehnung des Konzepts der „Aufteilung der Verantwortung“, das in seiner jetzigen Form die Last der Aufnahme von Zwangsmigranten auf  Länder abwälzt, die oft nichts mit Ursachen für die Massenflucht der Menschen zu tun hatten. Wir sind dagegen, dass die ganze Last auf fremde Schultern пудупе wird, während die heutige schwierige Migrationssituation weitgehend auf verantwortungslose Einmischung in innere Angelegenheiten souveräner Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas zurückzuführen ist. In dieser Hinsicht sollten die Länder, die sich aktiv an einer solchen Intervention beteiligt haben, die vorrangige und größte Verantwortung tragen, auch für die Folgen der Migration.

Wir halten es auch für unangemessen, dass die Aktivitäten und Empfehlungen der Agenda für den Schutz von über nationale Grenzen vertriebenen Personen im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und Klimawandel sowie die Plattform für die Massenwanderung infolge von Naturkatastrophen zu erwähnt werden. Bis heute gibt es keine zuverlässigen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Daten, die auf einen direkten Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Massenwanderung hinweisen, genauso wie auf den Vorrang von Umweltfaktoren in der Rolle von Zwangsfaktoren für die Massenmigration. Darüber hinaus werden die Aktivitäten der Plattform nicht von allen Ländern unterstützt, und ihre Ergebnisse wurden nicht unter der Schirmherrschaft einer speziellen Plattform - der UN-Klimarahmenkonvention - genehmigt.

Natürlich ist der Global Compact kein rechtsverbindliches Dokument. Er erlegt den Beitrittsländern auch keine rechtlichen und finanziellen Verpflichtungen auf.

Gleichzeitig setzt der Global Compact einen bestimmten Vektor in der Entwicklung moderner Ansichten und Herangehensweisen an die Probleme der internationalen Migration und bildet die Grundzüge eines universellen Ansatzes für dieses Problem.

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit und auf nationaler Ebene müssen spezifische Mechanismen für die Umsetzung der Bestimmungen des Global Compact entwickelt werden, wobei die nationalen Interessen seiner Teilnehmer, einschließlich im Bereich der Sicherheit, und die vorrangigen Interessen ihrer eigenen Bürger zu berücksichtigen sind.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Russische Föderation diese Arbeit bereits aktiv begonnen hat.

Am 31. Oktober dieses Jahres wurde das aktualisierte Konzept der staatlichen Migrationspolitik der Russischen Föderation vom Präsidenten der Russischen Föderation, W. Putin, genehmigt.

Das Konzept enthält eine Reihe von Bestimmungen, die die Grundsätze und Ziele des Global Compact umsetzen. Insbesondere ist Folgendes vorgesehen:

- Russland muss für ausländische Bürger offen bleiben, die es als ein Land mit günstigen Bedingungen betrachten, um ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu erfüllen.

- Die Regeln für die Einreise nach Russland, für das Recht auf Aufenthalt (Daueraufenthalt) und die Beschäftigung in der Russischen Föderation, auch für die Zwecke der Beschäftigung, sollten einfach, verständlich und transparent sein.

- Migranten sollten - ungeachtet ihrer Rechtsstellung, ihres Einkommensniveaus und anderer Umstände - die gleichen Möglichkeiten haben, öffentliche Dienstleistungen im Bereich der Migration zu erhalten. Das betrifft auch den Zugang zur Information.

- Die Verwaltungsverfahren müssen optimiert werden, auch durch den weit verbreiteten Einsatz moderner digitaler Technologien, um die Bedingungen für Korruption zu beseitigen, die Wahrscheinlichkeit technischer Fehler zu verringern, sowie den Zeit-, Organisations- und Finanzaufwand aller am Prozess Beteiligten zu senken.

Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit allen Staaten im Zusammenhang mit diesem wichtigen Thema.

Dies ist eine Erklärung der Russischen Föderation zum Global Compact, die seine Annahme durch die Russische Föderation bedingt. Der Erklärungstext wird auch dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zur Aufnahme in den offiziellen Urkundenbestand der Konferenz übermittelt.

Quelle: Webseite des russischen Außenamtes

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Wichtig:
Dies ist eine private und ausdrücklich inoffizielle Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche, die nur für allgemeine Informationszwecke auf dem Rusfunker-Blog dient.
Ein weiteres Link - hier - führt zur offiziellen englischen Version der o.g. Erklärung auf der Webseite der russischen Außenamtes.

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08.12.2018

Segregierte Toleranz

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Hier kommt ein Videobericht des zentralen russischen Fernsehens.

...am besten kommentarlos.




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03.12.2018

Erinnerungsstütze

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Russische Statistik
Auf der offiziellen Webseite des russischen Verteidigungsministeriums wurde neulich das aktuelle (vom 1. Dezember 2018) Informationsblatt des Zentrums zur Aufnahme, Verteilung und Unterbringung von Flüchtlingen veröffentlicht.

Insbesondere steht dort geschrieben, dass russische Botschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz inzwischen die von den jeweiligen Regierungen angeforderten Daten zur Zahl der syrischen Flüchtlinge in diesen Ländern erhalten haben.

Diese Daten sehen wie folgt aus:

Deutschland:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 534 011 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 174 897 Personen

Österreich:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge:  42 505 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 68 Personen

Schweiz:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 6 702 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: keine Angabe

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Französische Riviera unter Belagerung

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Verbrechen in Frankreich

Der russische Insider in Frankreich berichtet nun praktisch "live" aus seinem Haus.


Während die ohnehin beschränkt handlungsfähige französische Polizei sich mit den Gelben Westen befasst, haben auf der Französischen Riviera langsam Hausplünderungen begonnen.

Besonders aktiv sind marseillische, italienische, rumänische und albanische "Brigaden". Sie kümmern sich nicht mehr darum, unerkannt zu bleiben. In Häuser wird zum Teil schon in Anwesenheit ihrer Eigentümer eingebrochen.

Polizei zu rufen ist sinnlos. Sie kommt nicht. Private (also bezahlte) Sicherheitskräfte brauchen ca. eine halbe Stunde, um herbeizueilen, und das nur, wenn die Einwohner es schaffen, den roten Knopf zu drücken. Sonst kommen sie auch nicht.

Selbstschutz mit der Schusswaffe ist jedoch nicht ohne weiteres zu empfehlen: selbst wenn der Gangster im eigenen Schlafzimmer erwischt wird, kommt man für seine Beseitigung wahrscheinlich hinter Gittern.

Wir haben uns aber auf die Abwehr vorbereitet. Seit mehreren Stunden sehen wir ein verdächtiges Auto auf unserer Strasse. Seine Insassen observieren die Gegend ständig.

Sehr hilfreich sind in solchen Situationen kleine wachsame Hunde, Umkreisalarmanlage, griffbereite Waffe und klare vorab formulierte Anweisungen für alle Familienmitglieder, wer was machen soll, wenn die Einbrecher kommen.

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Insiderblick aus Frankreich

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Russe berichtet aus Frankreich
Seit vielen Jahren lebt in Frankreich ein russischer Unternehmer, der - nach seinen eigenen Worten - von den französischen Behörden absichtlich in den Ruin getrieben wurde. Seine neu erbaute Fabrik in Frankreich wurde verbrannt, Konten gesperrt usw.

Jetzt kämpft er - bis jetzt ziemlich erfolglos - für sein Recht und berichtet nebenbei über Verhältnisse in französischen Amtsstuben so, dass selbst den russischen Lesern das Harr zu Berge steigt. Nun macht sich dieser erfahrene russische Frankreich-Insider Gedanken über die Zukunft Europas.

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Um die Zukunft planen zu können, muss sich Europa allem voran einfallen lassen, wie es seine Bevölkerung mit dem Essen, Wohnen, Heizung, Medizin und Brennstoffen versorgen kann. In Europa gibt es immer noch ein gut funktionierendes Vertriebssystem. Die Frage ist nur, wo und wie man Ressourcen für dieses Vertriebssystem beschaffen soll.

Die größten Unternehmen in Europa (insbesondere in Frankreich) zahlen keine Steuern, und es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, Steuern zu zahlen. Erzwingen kann man das auch nicht, das würde eine sofortige Vernichtung jedes Konzerns bedeuten. Die einzige positive Rolle der europäischen Großunternehmen besteht heute lediglich darin, dass sie den Europäern Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Aber in absehbarer Zeit wird auch das nicht mehr funktionieren.

Der Plan eines von Frankreich angeführten "starken Europa" ist bereits gescheitert. Die bis aufs Mark korrumpierten Eurokraten haben dieses Projekt gleich am Anfang ausgeplündert. Der richtige Zeitpunkt ist also vorbei.

Was kommt nun?
Die Ausgabenkurve wird weiter ansteigen, die Einnahmen werden stagnieren und anschließend sinken. Es gibt also nur drei Wege für Europa, die waschende Kluft zwischen Ausgaben und Einnahmen zu decken:

- Kolonien ausrauben,
- Geld leihen,
- Geld drucken.

Geld drucken wäre die letzte Bastion. Gerade aus diesem Grund haben die französischen Banken ihre Aufsicht heute soweit verschärft, dass sie ihre Kunden damit regelrecht in den Wahnsinn treiben.
Andererseits ist dies ist eine notwendige Maßnahme, um in der Krisensituation Bargeld sicher unter Kontrolle zu haben, um es notfalls zu „sanieren“ (abwerten).

Den gleichen Bankenterror versuchte man auch in Deutschland und Italien zu errichten, zum Beispiel durch das Verbot über Operationen mit dem Bargeld ab 1000 Euro usw. Die Italiener haben die Idee jedoch vorerst aufgegeben. In Deutschland geht das eher zögerlich voran. Bei den Franzosen läuft aber diese Entwicklung auf Hochtouren.

Dazu muss man einsehen, dass die europäische Gelddruckpolitik die ganze EU-Konstruktion nicht allzu lange über Wasser halten kann. Maximal zwei bis drei Jahre.

Ein weiteres Problem der aggressiven Eurogeldemission besteht darin, dass Franzosen, Italiener und Deutsche äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben, was das „nötige Geldvolumen“ angeht.
Also würde die frischgedruckte und ungedeckte Geldmasse vorwiegend nach Frankreich und Italien fließen. Die Deutschen würden dabei „mit dem offenen Mund“ stehen gelassen. In dieser Situation könne sich Deutschland nur damit retten, dass es wieder die D-Mark einführt, sobald die EU-Gelddruckmaschine richtig anläuft.

Das würde aber automatisch bedeuten, dass in Frankreich endgültig afrikanische Hutu-und-Tutsi-Verhältnisse herrschen.

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