Info-Spritzer des russischen Internets


15.09.2020

Scheitern des französischen Technikfreundes


Macron

Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in Mittel- und Westeuropa löst bei den Russen, die sich für das Thema interessieren, ziemlich kontroverse Gefühle aus: von Bewunderung und Begeisterung über Befremdung und Ratlosigkeit bis hin zur Ironie und Verspottung.


Der allgemeine Trend scheint leider eher in die vorgenannte absteigende Richtung zu gehen. Deswegen findet man in den russischen politischen Internet-Foren immer öfter Postings wie weiter unten in deutscher Übersetzung angeführt.

***

Bonjour! Neulich stürmte der Napoleon des technischen Fortschritts und der Nachkomme von Descartes Emmanuel Macron schon wieder das globale Informationsfeld.

Emmanuel musste die nationale französische Wissenschaft höchstpersönlich stützen, denn auch in der Heimat der Aufklärung brach ein Aufstand gegen die Türme des mobilen Standards 5G aus.

Schlimmer noch: In Frankreich waren die Anstifter dieses Aufstandes keine Verschwörungstheoretiker vom Lande, sondern Politiker der nationaler Ebene, hauptsächlich aus den grünen Reihen:

„Mehr als 60 gewählte Funktionäre darunter 38 Bürgermeister und mehrere Mitglieder des französischen und europäischen Parlaments forderten die französische Regierung auf, ein vorübergehendes 5G-Moratorium einzuführen“, schreibt Politico.

Und so was passierte ausgerechnet in dem Moment, wo Macron verstärkt für die technologische Souveränität Frankreichs und der Europäischen Union plädiert und vom französischen Analogon des Silicon Valley schwärmt. Also musste der Präsident entschlossen eingreifen, denn der Traum vom Silicon Valley reimt sich mit dem technophoben Dunkelmännertum nicht wirklich zusammen:

„Wir werden das besprechen, debattieren, und all den falschen Ideen ein Ende setzen, aber ja, Frankreich macht den Sprung zu 5G“, sagte Macron und setzte gleich einen drauf: „Ich glaube nicht an das Amischen-Modell, und ich denke nicht, dass das Amischen-Modell Probleme der modernen Wirtschaft lösen kann“.

Nun gibt es fürs Oberhaupt des digitalen Frankreichs schlechte Nachrichten.

Die amerikanische Sekte der bärtigen Amischen mag nicht unbedingt in jeder Hinsicht musterhaft sein, aber zumindest vermehrt sie sich aktiv. Was man heutzutage von den Franzosen, ehemals den Erben der großen Zivilisation, nicht wirklich behaupten kann.

Also wird jene Art von hellhäutigen Franzosen, mit welchen man wissenschaftliche Fragen diskutieren kann, in einer ziemlich kurzen historischen Perspektive durch „Neufranzosen“ ersetzt, die sich zwar wie Amisch vermehren, aber kaum arbeiten und aus allen modernen Technologien vielleicht nur Trotyl zu schätzen wissen.

Darüber hinaus hat die Technophobie, also wohl der schlimmste Bestandteil des „Amischen-Modells“, sowohl in Frankreich als auch in angrenzenden Ländern bereits gesiegt. Denn die jungen Westeuropäer bekommen inzwischen mehrheitlich dermaßen „feine“ humanistische Bildung, dass sie allen Ernstes solchen Quatsch für wahr halten, der selbst archaische Lebensvorstellungen der Amischen als durchaus fortschrittlich aussehen lässt.

Beispielsweise glaubt diese europäische Publik an grüne Energie, und vertritt mehrheitlich die De-Growth-Ideologie (Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung zugunsten der Umweltschonung), was nichts anderes als eine Variante des menschenfeindlichen Todeskultes ist.

Diese Ideologie hat sich bereits seit langem in den Köpfen der akademischen und staatlichen Elite Frankreichs eingenistet. Also hat Macron schon jetzt verloren.

Der kleine Hightech-Napoleon wird keinen Triumph erleben, denn der Zug der französischen und europäischen Verödung ist bereits vor 10 Jahren abgefahren, als die „Grünen“ die meisten Massenmedien sowie Bildungssysteme unter ihre Kontrolle bekommen hatten.

In diesem Zusammenhang gibt es allerdings auch gute Nachricht für uns in Russland. Sie besteht vor allem darin, dass wir, solange die russische Staatskasse auf Einkünfte aus der Edgas- und Erdölförderung angewiesen ist, eine Chance haben, den französischen bzw. europäischen Verfall zu vermeiden.

Das heißt, für uns gibt es Hoffnung, ausfallfreie Stromversorgung und schnelles Internet auch weiterhin zu genießen. Dabei werden unsere westlichen in biologisch abbaubare Lumpen gekleideten Freunde uns lediglich ihr Gefühl tiefer moralischer Überlegenheit entgegenstellen können, worüber sie uns anhand chinesischer iPhones übers amerikanische Internet informieren, während sie vegetarische Döner verzehren und dabei doch Treibhausgase erzeugen.

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07.09.2020

Belarus gegen Globalisten-KZ

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Weissrussland

Hier kommt deutsche Übersetzung eines FB-Postings des russischen investigativen Journalisten und Putin-Kritiker Michail Wojtenko zum Abschluss seiner Diskussion mit den Anhängern der weißrussischen Opposition.


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Nach meiner Replik über Weißrussland und weißrussische Opposition wurde ich hier von der sog. "progressiven Öffentlichkeit" wütend verflucht. Darauf muss ich natürlich reagieren, denn "fortschrittliche Menschen guten Willens" schätzen die Situation, wie gewohnt, völlig falsch ein, auch wenn sie sich eigentlich im Epizentrum der Ereignisse, also in Belarus, befinden.

Sie sagen, sie würden alles mit eigenen Augen beobachten, meine Analyse sei dagegen nur dummes Zeug. Ok, kein Problem. Doch aus Entfernung sieht man die Dinge manchmal besser. Habt ihr das nie erlebt? Ich sehe zum Beispiel eure Blindheit und Borniertheit. Denn ihr reduziert die Situation auf Lukaschenko und seine zahlreichen Missetaten, ohne große Welt drumherum mit einzubeziehen.

Ich habe nun extra das politische Programm der weißrussischen Opposition studiert. Kurze Zusammefassung: "Wir wollen, dass alles besser und nichts schlimmer wird". Dazu noch Freiheit für politische Gefangene, saubere Wahlen und mehr Geld fürs Volk. Das wär's dann auch.

Keine Analyse der weißrussischen Situation im globalen Kontext. Keine Handlungspläne in Bezug auf die "Pandemie", keine Stellungnahme zu dieser tragischen Farce, die inzwischen zum Verbrechen gegen die Menschheit geworden ist. Keine Analyse der Situation in der EU, keine Reaktion auf UNO-Programme, auf den Versuch, den weltweiten Verzicht auf herkömmliche Treibstoffe zu erzwingen und auf utopische Pläne der Umstellung auf erneuerbare Energie.

Doch all das sind Themen, von denen die konkrete Zukunft und der reale Wohlstand aller Weißrussen direkt abhängt. Aber nichts davon interessiert die weißrussische Opposition. Dafür bekräftigt sie allzu gern ihre Nähe zur EU, der UNO und übriger "progressiver Menschheit" und dementsprechend zu deren Plänen.

Ihr, Weißrussen, argumentiert unter anderem, dass Kleinbetriebe in Belarus angeblich bedrängt werden. Wisst ihr, wie heutzutage eine richtige Bedrängung aussieht? Falls nicht, dann besucht doch Webportale wie bitchut, wo ihr die Realität sehen kann. Auf Youtube bekommt ihr das nicht mehr zu sehen.

Schaut euch zum Beispiel Videos mit Protesten in Australien am 5. September an. Leider haben daran nur sehr wenige Bürger teilgenommen. Das waren betont friedliche Proteste. Die Reaktion der australischen Polizei war aber alles andere als friedlich. Vielleicht reagieren dortige Polizisten immer noch nicht ganz hart wie etwa in Weißrussland oder Russland. Die Steigerung ihrer Brutalität ist nur die Frage der Zeit. Man sieht es ihnen an, wie sie regelrecht darauf brennen, friedliche Demonstranten zu verknüppeln.

Gefällt euch diese beinahe ungezügelte "Demokratie"? Dabei wird so was in Massenmedien als Maßnahme gegen Nazis serviert. Proteste gegen Willkür der Staatsmacht, die nach Anweisungen der Globalisten und der UNO handelt, gelten heute also als Nazismus!

Was wollen die Demonstranten in Australien eigentlich? Wollen sie etwa das verhasste blutige Regime stürzen? Nein. Sie fordern lediglich die Aufhebung des harten polizeilichen Sonderzustandes, der im Staat Victoria und in der Stadt Melbourne eingeführt wurde. Einschränkungen gibt es in ganz Australien, aber der australische Staat Victoria wurde offenbar, wie man so schön sagt, als "Pilotprojekt" zur Einführung einer vollendeten polizeiisch-militärisch-elektronischen Diktatur unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung ausgewählt.

Die Australier wollen ihre Häuser verlassen, wann und wo immer sie wünschen, und nicht für eine Stunde am Tag wie jetzt. Sie wollen reisen, wohin und wie sie wünschen, und nicht im Umkreis von 5 km. Sie wollen nicht verhaftet, mit Geldstrafen beglückt und immer öfter geschlagen werden, weil sie keine Masken tragen oder "die Distanz nicht einhalten". Sie wollen, dass ihre Kinder ganz normal zur Schule gehen und ruhig draußen spielen. Die Australier wollen ihre Eltern, Verwandten, Freunde besuchen. Das ist doch unerhört, was diese australischen Nazisten alles wollen!

Sie wollen aber auch, dass ihre Kleinbetriebe nicht mehr vernichtet werden. Fast genau so wie ihr, liebe Weißrussen. Ich betone aber: Dort geht es nicht um die "Bedrängung", sondern um die totale Vernichtung des Mittelstandes, der sich bekanntlich durch seine Unabhängigkeit vom Staat auszeichnet.

Und nun meine Frage an Weißrussen: Verbietet das Regime Lukaschenkos euch all das? Ja oder nein?

Falls ja, dann bin ich sofort gegen Lukaschenko! Falls nein (und das dürfte der Fall sein), dann kann ich nur eins sagen: Man sollte das schätzen, was man in der Hand hat, um nicht zu weinen, sobald man es verliert.

Warum erzähle ich das? Um nochmals auf das Offensichtliche hinzuweisen: Der Sieg der heutigen weißrussischen Opposition würde automatisch die globalistische Unterwerfung des Landes bedeuten.
Sofort würde Belarus mit allerlei Beratern, Analytikern, aber auch mit - sozusagen - Praktikern aus der EU, der UNO und diversen "analytischen Zentren" überflutet. Und dann wäre die nächste Zukunft Weißrusslands leicht vorhersehbar: Sobald UNO-Gauleiter im Land richtig Fuß fassen, werdet ihr Weißrussen an das heutige blutige Lukaschenko-Regime wie an einen süßen Traum, an einen netten und lustigen Aufenthalt im sowjetischen Pionierlager aus der Kindheit erinnern.

Ich kenne bereits eure Antwort: Ihr werdet mich einen Verschwörungstheoretiker nennen. Ihr wisst doch ganz genau aus den russischen und westlichen Massenmedien, wie man Spinner wie ich nennen soll. Doch meine "Verschwörungstheorien" habe nicht ich ausgedacht. Sie stammen allesamt aus den soliden Quellen wie UNO, EU, Rockefeller Foundations Reports, IWF, Reden von Bill Gates, Soros, Brin, Jeff Bezos oder John Holdren, um nur einige zu nennen.

In jenen Dokumenten, Büchern und Reden stecken die ganzen Verschwörungstheorien. Eigentlich sind das keine Theorien mehr. Sie werden zunehmend zur Wirklichkeit, und zwar entsetzlich schnell und präzise.

Gefällt euch Lukaschenko nicht? Das ist euer gutes Recht. Aber bevor ihr sein Regime gegen die heutige Opposition austauscht, würde ich euch sehr empfehlen, gut nachzudenken.

Vielleicht seid ihr in der Lage, eine andere Opposition zu bilden? Anstatt dieser dünnen Brühe aus "Kämpfern für alles Gute".

Übrigens, der Regimewechsel in Weißrussland ist heute nicht mehr nur eure interne Angelegenheit.
Das Pandemie-Konzentrationslager hat die ganze Welt in dem Sinne vereint, dass Menschen weltweit mit den gleichen Problemen, Schwierigkeiten, Willkür und Gräueltaten der Behörden konfrontiert werden, die ihre beispiellose Straflosigkeit den Bürgern gegenüber plötzlich gespürt haben.

Also wird nun jedes Land, darunter auch Weißrussland, das sich dem Weltkonzentrationslager widersetzt, von klar denkenden Menschen bewundert und bejubelt.

Unter den klar denkenden Menschen verstehe ich Bürger, die wirklich etwas Nützliches im Leben tun, nicht aber den Abschaum aus etablierten Massenmedien und der Politik, keine EU- bzw. WHO-Funktionäre o.ä. Wird Belarus den Globalisten unterworfen, wird das eine Niederlage für uns alle bedeuten, die gegen das globale KZ kämpfen.

Ein weiteres Argument meiner Kritiker: gefälschte Wahlen in Weißrussland. So was gibt es doch nicht in Australien! Also bitte keine Illusionen! Gefälschte Wahlen im Westen gibt es nur solange nicht, bis es genug nützliche Idioten gibt, die auch ohne Fälschungen "richtig" wählen.

Das Schema ist einfach und heute schon weit verbreitet: Die Insassen des weltweiten Gulags dürfen ihren Brigadier nur aus den bereits vorbestimmten Kandidaten wählen. Die einzige Funktionsstörung dieses Systems gab es bis jetzt nur in den USA, als Trump gewählt wurde. Dafür wird er nun regelrecht platt gemacht, und zwar mit dem derartigen Ausmaß an Willkür, wildem Zynismus, Sittenlosigkeit und Niederträchtigkeit, an das ich mich gar nicht besinnen kann.

Die Bolschewiken haben ähnlich gehandelt. Und heutige amerikanische Linksdemokraten bedienen sich unverkennbar derer Lehrbücher. Doch Lenin und die KPdSU waren in der Verwirklichung ihrer Wahnvorstellungen doch etwas eingeschränkt. Die USA scheinen dagegen auch in dieser Hinsicht das Land der uneingeschränkten Möglichkeiten zu sein.

Auch in Europa läuft es nicht anders. Was passiert mit Salvini in Italien? Er muss vor Gericht. Und wer sind die Kläger? Das sind durchgeknallte Verbrecher und Mafiosi, auch bekannt unter den Tarnnamen "NGO", "Menschenretter" und "Flüchtlingshelfer". Diese kriminellen Gruppierungen begehen immer noch Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und man braucht kein Jurist zu sein, um das zu beweisen. Ein paar Minuten in Google reichen vollkommen, um genug Beweise zu sammeln.

Und die Hetze gegen Bolsonaro in Brasilien? Und wie unermüdlich werden Weißrussland und Schweden, die beim Corona-Rummel aus der Reihe tanzten, durch den Dreck gezogen?

Was sind eure gefälschten Wahlprozente, liebe Weißrussen, im Vergleich mit diesem globalen Inferno?

Die oben genannten Fälle sind nur einige wenige Fehler der Globalisten, wo ihrerseits nicht gut genug aufgepasst wurde. Diese Fehler werden aber schnell berichtigt. Globalisten übernehmen die Macht in der ganzen Welt, um sie nie wieder abzugeben. Danach erübrigen sich eure Sorgen um unkorrekte Wahlprozente von alleine.

Und bitte erzählt mir keine Märchen über Osteuropa, wo das Pandemie-KZ angeblich immer noch relativ kuschelig aussieht. Macht euch nichts vor: Im Moment sind die Globalisten mit dem Auslöschen der letzten Freiheitsfakel unserer jämmerlichen Welt, den USA, beschäftigt. Aber auch diese Freiheitsfakel brennt eigentlich auch nicht mehr wirklich, sondern schwelt nur noch. Sind die Globalisten mit den USA fertig, zäumen sie Europa - egal ob im Osten oder im Westen - im Handumdrehen.

Die meisten Länder des Erdballs sind bereits hinter dem KZ-Zaun. Einige wenige Staaten haben aber den letzten Schritt in die Kluft noch nicht gemacht, darunter auch Weißrussland. Der Weg ins Konzentrationslager ist aber meistens eine Einbahnstraße.

Liest doch mal "Werke" von Holdren und seinen Gleichgesinnten. Diese meinen im Ernst, die Welt brauche nur eine Milliarde Menschen. Der Rest sei zu entsorgen, sonst wird es hier zu warm.
Also, liebe weißrussische Freiheitskämpfer, wie findet ihr eine solche Perspektive? Fühlt sich der blutgierige Lukaschenko vielleicht doch etwas behaglicher an?

Aber auch auf diese Frage kenne ich eure Antwort schon jetzt. Darum klingt meine allerletzte Frage an die progressive Menschheit wir folgt: Warum um alles in der Welt seid ihr so blöd?

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05.09.2020

Einfach Wanja

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Hier ist ein schönes Lied vom Chor der Roten Armee.


Das Video stammt aus dem Jahr 1962. Im Internet konnte ich leider keine Übersetzung des Liedtextes ins Deutsche finden. Aber ohne Text geht m.E. zu viel Charme dieses Auftritts verloren. Darum wurde nun das Lied mit der deutschen mehr oder weniger gereimten Textversion untertitelt. Jene Zeit sollte man natürlich nicht idealisieren, unbestritten ist aber, dass richtige Werte damals zumindest in den Liedern hervorgehoben wurden.






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03.09.2020

Mission Impossible

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Russen und die Welt

Kleine satirische Science-Fiction-Story aus einem russischen politischen Netzwerk.


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Eines (wohl nicht allzu weit in der Zukunft liegenden) Tages landen Außerirdische auf der Erde. Wie gewohnt erfolgt die Landung in den USA, diesmal aber friedlich, also ohne Laserwaffen, Aggression, Versklavung und ähnlichen Independence-Day-Kram. Im Gegenteil ist das Ziel der Mission etwas Gutes für Erdbewohner zu tun.

Sobald die Besatzung aus dem Raumschiff aussteigt, wird sie von jammernden Vertretern des State Department, Pentagon, CIA, FBI sowie von Pfadfindern umzingelt, die sofort anfangen, sich über böse Russen zu beschweren:

Die Russen hätten schon wieder US-Wahlen gehackt und Trump zum vierten Mal zum US-Präsidenten gewählt, was ja ohnehin zweimal mehr als erlaubt sei. Außerdem sei Trump bereits seit zwei Jahren an Altersschwäche gestorben, aber das würde die Russen nicht die Bohne kümmern, weil sie ihn trotzdem so gern haben. Deswegen würde Amerika nun langsam zusammenbrechen. Denn der Twitter des Präsidenten schweigt, und die Wirtschaft liegt lahm.

Während die Außerirdischen versuchen die Bedeutung des Wortes "Altersschwäche" zu klären, verbessern sich prompt amerikanische Gastgeber: "Ok, vergisst es. Sowieso wurde Trump höchstwahrscheinlich mit Nowitschok vergiftet. Die Russen töten ja alle auf diesem Planeten mit Nowitschok. Glaub ihr uns etwa nicht? Dann fragt doch Europäer!"

Der Raumschiff der Außerirdischen fliegt nach Berlin, wo am Haupteingang des Bundestages ein Plastiksarkophag mit Alexej Navalny installiert wurde. Dort liegt er im stabil schweren Zustand, obwohl Effekte der Cholinesterasehemmung seit Dutzend Jahren zuversichtlich abnehmen.

"Wurde der Mann von Russen mit Nowitschok vergiftet?" - fragen die Außerirdischen Angela Merkel, die von russischen Hackern aus reinem Spaß immer wieder zur Kanzlerin gewählt wird. "Nicht nur. Nach letzten Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr - sagt Merkel mit heiserer Stimme - wurde Alexej auch vom sibirischen Bären vergewaltigt. Wie fanden nämlich Spuren von Bärensperma in seinem Körper".

In diesem Moment entweicht eine Träne fast unbemerkt aus dem linken Auge von Nawalny. Er hat sich ja vollkommen dem Kampf mit dem Kreml-Regime gewidmet. Doch auch nach so vielen Jahren im Sarkophag ist der Sieg leider immer noch nicht in Sicht. Dabei muss er jeden Tag darum bangen, was deutsche Ärzte so alles in seinem Körper noch entdecken, solange sie auf Ergebnisse offener und unabhängiger Ermittlungen aus Moskau warten.

"Ich sehe, ihr wollt noch mehr über die Russen erfahren - sagt Merkel müde - dann fliegt doch gleich in die Ukraine!"

Die Außerirdischen steuern Kiew an, doch die Reaktion der Eingeborenen auf die Landung macht sie stutzig: Die Ukrainer schreien „Das sind Russen! Sie haben uns endlich angegriffen!“ und bewerfen den Raumschiff mit Steinen und Blumen gleichzeitig.

Verwirrt fliegen außerirdische Missionäre lieber weiter: nach Georgien, Armenien, Libyen, Japan und Australien. Überall sammeln sie Berichte über durchgeknallte Russen, die in allen etablierten internationalen Ratings über Totalitarismus, Militarismus, Alkoholismus, Intoleranz, Korruption und Morde regelmäßig ganz hoch liegen.

Die Außerirdischen erfahren auch, wie hinterlistige Russen ihr wahres Gesicht verbergen, indem sie überall gegenseitig vorteilhafte Beziehungen anbieten, in alle Richtungen Gas- und Ölpipelines bauen und angrenzende Länder sponsern. Außerdem würden sie - man stelle sich nun vor - immer wieder neue Waffen konstruieren, um sich vor fortschrittlichen Werten zu schützen.

"Gut - sagen die Außerirdischen - jetzt ist uns unsere Mission auf der Erde klar. Sollen wir die Russen also ausmerzen?"
"Seid ihr wohl nicht recht im Kopf, ihr Weltraumaffen?" - erwidern die Nationenvertreter und fügen im Flüsterton hinzu: "Russland ist doch das letzte anständige Land auf diesem Planeten".

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18.08.2020

Lukaschenko und der Internationale Währungsfonds

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Lukaschenko

Im Internet machen Berichte über IWF-Aussagen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko die Runde.


Die Berichterstattung zu diesem Thema ist aber bis jetzt leider ziemlich unsauber. Auch "etablierte" russische bzw. russischsprachige Massenmedien haben übrigens Lukaschenkos Äußerungen verdächtig zurückhaltend und dermaßen entschärft kommentiert, dass man den eigentlichen Sinn seiner Botschaft nicht ohne weiteres wahrnehmen konnte.

Dabei gibt es dazu durchaus verlässliche russischsprachige Quellen, vor allem die Website des staatlichen weißrussischen Fernsehens, und zwar die Rubrik "Offizielles Video".

Kurze Vorgeschichte: Am 19. Juni 2020 fand eine vom Präsidenten Alexander Lukaschenko initiierte Besprechung über Unterstützung der weißrussischen Realwirtschaft durch das nationale Bankensystem statt. Während dieser Besprechung hat Lukaschenko unter anderem Meinung geäußert, dass der Internationale Währungsfonds von Weißrussland verlangen würde, im Kampf gegen das Coronavirus "wie Italien zu handeln".

Das dürfte Alexander Lukaschenko auch tatsächlich gemeint haben, aber: Der weißrussische Präsident ist für seine effektvollen und zum Teil sogar drastischen Formulierungen bekannt. Diese Formulierungen empfinden russische Muttersprachler meistens durchaus als klar und eindeutig. Doch sobald seine Worte "aufs Papier" gebracht werden, geht diese wichtige emotionale außersprachliche Komponente mehr oder weniger verloren, was freien Raum für Deutungen ergibt.

Darum kommt hier eine - nach meinem Empfinden - möglichst originalgetreue Übersetzung Lukaschenkos Worte zum gegebenen Thema. Das Video ist auch anbei.


"Der Vorsitzende der weißrussischen Nationalbank ist der Hauptgesprächspartner des Internationalen Währungsfonds. Wie sieht denn die Situation aus? Was fordern unsere Partner von uns? Es wurde in Aussicht gestellt, uns 940 Millionen US-Dollar im Rahmen der sogenannten Schnellfinanzierung zur Verfügung zu stellen. Ich sage aber: Wir werden nach niemandes Pfeife tanzen! Denn von dort gibt es bereits neue Forderungen: Wir sollen nun, so heißt es, im Kampf gegen das Coronavirus wie Italien handeln. Hört mal zu, ich will nicht, dass es in Belarus so wie in Italien läuft. Ich will es nicht. Das ist hier unser Land, und wir haben unsere eigene Situation. Und Gott gebe es, dass wir auch weiterhin mit diesem Coronavirus so fertig werden, wir bis jetzt! Die Weltbank ist bereit, die uns vorher angebotene Finanzierung dafür zu verzehnfachen, dass wir diese Krankheit wirksam bekämpfen. Sie hat sogar unser Gesundheitsministerium gebeten, über gesammelte Erfahrungen zu berichten. Und der IWF fordert weiterhin von uns: 'Ordnet die Isolierung an! Ordnet die Quarantäne an! Ordnet die Ausgangssperre an!'. Was soll dieser Wahnsinn?"



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27.05.2020

Interview

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Girkin ist Strelkow

Das umstrittene Interview des ukrainischen Journalisten Dmitrij Gordon mit dem ehemaligen pro-russischen Anführer der Donezk-Miliz Igor Girkin / Strelkow schlägt immer noch hohe Wellen.


Für die einen ist Strelkow ein Terrorist und Massenmörder, für die anderen ist er ein von der fixen imperialen Idee besessener und tollkühner russischer Patriot.

Die Geschichte des Krieges in der Ostukraine wird – wie auch sonst oft – mit Blut und Leid geschrieben und dazu noch schwer verifizierbar, darum wäre eine oberflächliche Auseinandersetzung mit einem solchen Thema, geschweige denn Abstempelung, sicherlich nicht angebracht. Darüber hinaus war das Interview, in dem es um den Tod, Morde, Hinrichtungen und Verrat ging und welches immerhin mehr als 3,5 Stunden dauerte, nicht unbedingt für einen besinnlichen Abend am PC zu empfehlen. Doch bereits nach den ersten Minuten fühlte man sich vom Geschehen auf dem Bildschirm irgendwie gefesselt. Schließlich war es ein äusserlich durchaus respektvolles und offenes Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich in der Realität u. U. vielleicht abknallen könnten.

Als Kostprobe kommt nun die Übersetzung eines winzigen Interviewausschnitts (entspricht ca. 3 Minuten 38 Sekunden des Videos von 2:36:55 bis 2:40:33).

***

Gordon
Ich kann unmöglich keine Fragen zur Boeing MH-17 stellen. Wenn Sie aber die eine oder die andere Frage nicht beantworten möchten, beantworten Sie sie nicht. Das ist absolut Ihr Recht.
Im vergangenen Sommer veröffentlichte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe zum Fall MH-17 Telefongespräche der Anführer der Donezk-Republik mit Surkow (damals Putins Donezk-Beauftragter - RF) und Aksjonow (Leiter der russischen Krim-Verwaltung - RF). Daraus folgt, dass Sie im Juni 2014 den sogenannten Chef der annektierten Krim, Sergei Aksjonow, gebeten haben, bei der Zuweisung zusätzlicher militärischer Hilfe aus Russland mitzuwirken. <...>

Strelkow
Tatsächlich habe ich eine derartige Bitte um Hilfe formuliert, obwohl ich mich nicht buchstäblich daran erinnere.

Gordon
Eine Woche vor dem Absturz der malaysischen Boeing versicherte Surkow, dass Hilfe kommen würde. Wussten Sie, dass ausgerechnet Buk M1 Ihnen aus Russland zur Hilfe geschickt wurde?

Strelkow
Kein Kommentar. Die Miliz hat die Boeing nicht abgeschossen. Ich kann dazu nichts mehr sagen, und ich will das auch nicht.

Gordon
Dieser Flug, ein Passagierflugzeug...

Strelkow
Die Miliz hat die Boeing nicht abgeschossen. Keinen Kommentar mehr. Verschwenden Sie bitte keine Zeit, wir haben nicht viel davon.

Gordon
Ok, abgemacht. Dann lasse ich alles aus, was die Boeing betrifft.

Strelkow
Das wäre korrekt.

Gordon
Was war Ihr Gefühl, als Sie erfuhren, dass dieses Flugzeug abgeschossen wurde?

Strelkow
Das war für mich natürlich ein sehr großer... Das hat mich regelrecht in Bestürzung versetzt. Das sage ich ganz offen. Das ist wahr. Es starben ja fast 300 völlig unschuldige, unbeteiligte Menschen. Ich bin nicht so unempfindlich, wie viele Menschen vielleicht denken. Mit ist das nicht egal. Natürlich habe ich immer verstanden, dass ich - wenn auch indirekt - dafür verantwortlich bin, wo Kampfhandlungen in Donbass auch von mir maßgeblich mitgestaltet wurden. Verantwortlich für den Tod... Mehr noch. Es war nicht nur ein Schlag für mich in menschlicher Hinsicht, sondern ein Schlag für mich als Befehlshaber der Donezk-Miliz. Ein äußerst harter Schlag. Denn es ist doch klar: Egal, wer schuld ist, wir werden trotzdem beschuldigt. Das wird auf jeden Fall und unbedingt gegen uns ausgespielt. Ich habe übrigens nie an der Beteiligung der ukrainischen Seite (mindestens) am Boeing-Abschuss gezweifelt. Diese Meinung vertrete ich auch heute noch.

Gordon
Wurde die Boeing versehentlich abgeschossen? Kam es damals etwa zur Verwechslung? Was meinen Sie?

Strelkow
Nochmals - kein Kommentar. Was ich wollte, sagte ich ja bereits. Als Kriegspraktiker stelle ich mir immer als Erstes die Frage „Wem nützt das alles?“ Die Antwort ist offensichtlich. Weder die Donezk-Miliz noch die Russische Föderation waren an diesem Boenig-Abschuss interessiert.


Quelle

P.S.
Kürzlich hat sich Anne Phönix auf ihrem Youtube-Kanal zu diesem meinem Artikel (https://www.youtube.com/watch?v=h4G2VqjVsFk, ab ca. 26:30) geäußert, was mich zwar sehr freut, dennoch muss ich meine Kommentatorin leider korrigieren, damit keine Verwirrung bei den Lesern entsteht: Herr Girkin / Strelkow ist kein ukrainischer, sondern ein russischer Nationalist. Also was in dem obigen Artikel steht, ist schon richtig. Und das ist eigentlich der Clou der ganzen Geschichte. Igor Strelkow stammt aus Russland, war (nach seiner Aussage) FSB-Offizier, und er kämpfte in Donezk an der Seite der pro-russischen Miliz. Auch mit der Massenhinrichtung, die ukrainische Nationalisten in Odessa angestellt haben, hatte er natürlich nichts zu tun.
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09.05.2020

Nimm deinen Mantel...

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Soldanten des Zweiten Weltkrieges

Eines der schönsten Gedichte und Lieder zum Thema Zweiter Weltkrieg.


Geschrieben und gesungen vom bekannten sowjetischen (russisch-georgischen) Dichter Bulat (Schalwowitsch) Okudschawa, dem Mann, der versuchte, in einer unfreien Atmosphäre frei zu atmen. Das Lied könnte eigentlich von Vertretern jeder Nation mitgesungen und mitgefühlt werden.

Die deutsche (leicht angepasste) Übersetzung in Untertiteln stammt von Vera Jahnke.








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21.04.2020

Belarus: gegen das Virus und den Rest der Welt

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Lukaschenko

Die Situation in Belarus (Weissrussland) wird langsam immer spannender.


Dort lehnt Präsident Lukaschenko "herkömmliche" also in den Nachbarländern (inkl. Russland) eingesetzte Maßnahmen gegen das Coronavirus bei weitem ab und setzt auf eigenes System, dass im Allgemeinen darin besteht, Bürger in keiner Weise einzuschränken und nur symptomatisch behandeln zu lassen. Die Coronavirus-Pandemie nennt Präsident Lukaschenko Psychose oder Hysterie. Mittlerweile wird es von Tag zu Tag offensichtlicher, dass das weißrussische Staatsoberhaupt damit doch Recht haben könnte. Das wäre aber für die ganze "zivilisierte Welt" wirklich peinlich.

Als Kostprobe der weißrussischen Auffassung vom Coronavirus kommt nun ein Beitrag der weißrussischen Presseagentur Belta (ihre Website gibt es, übrigens, auch in deutscher Version, durchaus zum Reinschauen).

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Belarus ist besser auf die Bekämpfung des Coronavirus dank der Erhaltung notwendiger Strukturen im Gesundheitssystem vorbereitet. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute während des Besuchs des Textilbetriebs „Slawjanka“ in Bobruisk, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Jetzt wurde dieses Coronavirus zur Politik. Alle sehen und wollen Lukaschenko und Belarus beißen, weil sie abtrünnig geworden sind. Seien Sie also nicht überrascht. Das ist deswegen, weil wir das System beibehalten und in Ordnung gebracht haben. Und zufällig sind wir mehr oder weniger bereit für diese Infektion und für andere“, unterstrich Alexander Lukaschenko.

Der Präsident wies gleichzeitig darauf hin, dass das Coronavirus und ähnliche Infektionen weitaus weniger Todesfälle verursachen als beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes mellitus. „Die Welt macht sich über mich lustig, besonders Russland. Lukaschenko sagt, in Belarus ist niemand am Coronavirus gestorben. Ich wiederhole noch einmal: Niemand ist am Coronavirus gestorben, sogar im Gebiet Mogiljow. Alle sterben an chronischen Krankheiten. Die Menschen mit schwacher Immunität sind vom Virus am häufigsten betroffen“, sagte der Staatschef.

In diesem Zusammenhang forderte er, auf keinen Fall die Behandlung anderer Krankheiten einzustellen und die geplanten medizinischen Untersuchungen der Bürger fortzusetzen, weil der Patient das Vorhandensein einer schweren Krankheit nicht bemerken kann.

Quelle
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15.04.2020

Opfer der mysteriösen Krankheit

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US-Kampfviren

Die sowjetische Zeitung "Iswestija" ("Nachrichten") schrieb am 12. August 1981:

***
Opfer der mysteriösen Krankheit

Zwei weitere Menschen starben in Spanien an den Folgen der sogenannten „atypischen Lungenentzündung“, wie der Journalist der Presseagentur France-Presse berichtet. Die Gesamtzahl der Opfer dieser Krankheit beträgt 89 Personen.

Die Krankheit brach vor genau 100 Tagen in der Stadt Torrejón de Ardoz in der Nähe eines US-Luftwaffenstützpunkts auf, wo bakteriologische Waffen aufbewahrt werden. Bereits im Jahr 1979 starb auf diesem Stützpunkt ein US-Air-Force-Sergeant an einer Krankheit mit ähnlichen Symptomen. Spanische Experten wurden damals zur Autopsie seiner Leiche nicht zugelassen, was zur Annahme führte, dass die Epidemie der „atypischen Lungenentzündung“ durch Entweichen des Virus aus dem US-Militärstützpunkt verursacht wurde. Die Epidemie breitete sich auch nach Frankreich und Portugal aus.


Na ja, Nachrichten aus sowjetischen Zeitungen sind so 'ne Sache. Aber einen Bericht über gewisse "schwere Atemwegserkrankungen" in Spanien im Sommer 1981, der inhaltlich mit dem Iswestija-Artikel bei weitem korreliert, findet man selbst auf der Website der US-amerikanischen Behörde Centers for Disease Control and Prevention. In einem Punkt weicht jedoch die amerikanische Version der Geschichte ab: Als Grund des damaligen Pneumonieausbruchs wird dort "illegal vermarktetes Speiseöl" vermutet.
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11.04.2020

Coronavirus der Versklavung

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Sklaven in Deutschland


Deutsch-russischer Blogger fragt: Wie wurden meine Bürgerrechte im Eifer des Gefechts mit dem Coronavirus verletzt?


Und er beantwortet selbst seine Frage wie folgt.

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Das politische Leben in Deutschland wurde praktisch aufgehoben. Die Opposition ist vor dem Hintergrund des Corona-Hypes weder sichtbar noch hörbar. Die Zombie-Glotze lobt von morgens bis abends „Krisenmanager“ wie Merkel, Scholz, Laschet oder Söder, deren Ratings in den letzten Wochen zum Himmel gestiegen sind.

Alle für die Regierung gefährlichen Themen verschwanden auf einmal. Überall herrscht nur ein einziges Thema, das „zufälligerweise“ für die Regierung äußerst profitabel ist.

Ich kann nicht mehr an Demos teilnehmen um zu sagen, wie satt ich von unseren „Herrschern“ bin und auf welche Art und Weise diese Leute sich am besten umbringen sollten.

Ich kann weder Synagoge noch Kirche besuchen. Sie sind nämlich wegen Corona geschlossen. Aber die Moscheen sind komischerweise geöffnet. Muezzins schreien aus den Minaretten. Menschenmengen versammeln sich, aber der Polizei ist das plötzlich scheißegal.

Die Grenzen sind für mich nun in alle Richtungen geschlossen. Mein Urlaub fällt aus. Meine Treffen mit Freunden und Verwandten im Ausland sind nicht mehr möglich.

Aber Flüchtlinge werden immer noch nachgeliefert, um Erdogan und Rot-Grüne zu besänftigen. Ganz zu schweigen, dass nun die Abschiebungen komplett ausgesetzt sind: BAMF darf nicht mehr negativ entscheiden - ausnahmslos alle „Gefluchteten“ bleiben nun per Gesetzt im Inland!

Flüchtlingslager wurden in Gebiete verwandelt, wo linksgrüne Bastarde ihre Demonstrationen ungestört abhalten können. „Fridays for Future“, „Sea-Watch“, „LeaveNoOneBehind“ oder wie sie alle heißen... Ihr kennt doch selbst diesen ganzen Abschaum, der mit Soros-Geld vollgestopft wird. Dort bleiben sie für die Polizei unantastbar.

Flüchtlinge machen immer noch, was sie wollen, einschließlich Drogennadel. Für sie gelten ja keine Gesetze. Und sie kommen unaufhaltsam. Trotz der „geschlossenen“ Grenzen. Davon darf ich aber nicht reden. Könnte man das auch als Verletzung meiner Bürgerrechte einstufen?

Erst gestern wurde Hilfspaket mit 500 Milliarden Euro für Italien, Spanien und sonstiges Südeuropa gebilligt. Diesmal wurden uns - Gott sei Dank - keine Eurobonds durch die Hintertür aufgedreht. Das aber haben wir nicht unseren Merkels zu verdanken, sondern Niederlanden und Österreich, die den Unfug verhinderten. Die Merkelschen wären bestimmt dafür.

500 Milliarden sind aber immerhin 8 deutsche Militärbudgets und fast zwei Jahresbudgets des Landes. Das sind alles Schulden, die ich, ihr und unsere Kinder zu tilgen haben.

10 Jahre lang versuchte man vergeblich, sich auf die "kalten Progression“ der Steuern zu einigen, von Steuersenkungen (bei den weltweit höchsten Steuersätzen!) ganz zu schwiegen. Dabei ging es eigentlich nur um 6 Milliarden Euro! Wisst ihr noch, wie es ausging? Schäuble konnte man gerade noch umstimmen, aber der Bundesrat hat das Gesetz verdonnert. Und die kalte Progression gibt es immer noch.

Gleichzeitig hat man für „Flüchtlinge“ locker 70 Milliarden pro Jahr aufgebraucht. In fünf Jahren wären es dementsprechend 350 Milliarden Euro.

Fazit: 500 Milliarden Euro für ein Europa-Hilfspaket sowie für Hunderte weitere Milliarden für Griechenland konnte man leicht finden. Nicht aber 6 Milliarden, um Steuererhöhungen in Deutschland zu verhindern.

Nur zur Erinnerung: Bürger Griechenlands, Italiens, Sloweniens und aller anderen "leidenden" Länder sind laut Statistik durchschnittlich reicher als Deutsche! Ganz zu schweigen, dass fast jeder Bürger dieser Länder mindestens eine Eigentumsimmobilie besitzt.

Deutschland hat durch die Aufhebung der "schwarzen Null" eine weitere riesige Verschuldung auf sich aufgenommen. Die EZB hat enorme neue Schulden gemacht, die unsere Kinder ebenfalls zu tilgen haben. Viele Milliarden liegen in der Bilanz der EZB, die weder südeuropäische Länder einschließlich Frankreich noch der Ausreißer Großbritannien bezahlen werden. Zur Kasse gebeten werden aber Deutsche, Holländer, Österreicher und Finnen. Aber wir verstehen ja, wieviel kleine Länder wie Niederlanden, Österreich oder Finnland wirklich zahlen können.

Im Stillen versucht nun auch noch die EU-Kommission ein Milliardenbudget für sich selbst aufzublähen. Dabei produziert diese Kommission gar nichts. Sie unterhält auch keine Schulen, Krankenhäuser, Armee, Polizei, Gefängnisse, Gerichte, Universitäten, Straßenverkehrsinfrastruktur. Sie ist nichts anderes als eine riesige Armee aus Bürokraten in Brüssel und Straßburg. Gewiss brauchen auch unzählige Brüsseler Eurokraten und EU-Abgeordnete ein bisschen Geld, um sich ein Stück Brot zu leisten. Wenn schon alle dabei sind, europäische Steuergelder an sich zu reißen, wieso dürfen die eigentlichen Veranstalter das nicht?

Und bitte nicht vergessen: bald kommt die Hyperinflation und Wirtschaftskrise, die sowieso alle Ersparnisse in Staub verwandeln. Dabei werden auch unsere Renten und der ganze Sozialstaat vernichtet. Sozialleistungen werden dann durch Verpflegungssätze ersetzt. Danach kommen Flüchtlinge auf die Straßen und holen sich selbst, was sie so brauchen.

Einst fragte Pinocchio, woher das Geld kommt. Es kommt aus den dicken Beuteln, antwortete der Fuchs. Morgen werden es eure Beutel sein. Und glaubt bloß nicht, dass ihr eure Beutel verstecken kann. Südafrika wird dann wie Paradies erscheinen.

Also freuen wir uns brav aufs Frühjahr. Uns bleibt ja nichts übrig.

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10.04.2020

Angela für immer

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Ausgangsperre in Deutschland

Dieses FB-Posting stammt von Alfred Koch, dem russischen oppositionellen Politiker und entschiedenen Putin-Gegner, der heute in Deutschland lebt.


***
Die Quarantäne wird niemals aufgehoben. Hitler, der einmal den Ausnahmezustand (unter dem Vorwand des Reichstagsbrandes) einführte, hob ihn bis zum Schluss nicht mehr auf...

Wie läuft das? Die Situation entwickelt sich immer allmählich.

Zunächst schränkt die Exekutive Bürgerrechte ein und schwächt die gesellschaftliche Kontrolle über sich selbst. Dabei ist sie zuversichtlich, dass sie sich auch ohne öffentliche Aufsichts- und Ausgleichsmechanismen vor Übermäßigkeiten und Übertreibungen schützen kann.

Dann erlaubt sich die Exekutive - aufgrund der geschwächten Kontrolle - einen kleinen Schritt über die Grenze des Erlaubten (nur um Gutes zu tun, versteht sich, also wozu all diese Formalitäten?).
 

Darauf folgt ein weiterer Schritt, und noch einer... Eines Tages verstehen Vertreter der vollziehenden Macht, dass sie inzwischen so vieles verübt, vergeudet und geklaut haben, dass die Aufhebung des Ausnahmezustandes für sie automatisch eine langjährige Gefängnisstrafe bedeuten würde, und
dass ein gerichtlicher Prozess gegen sie nach der Wiederherstellung der Verfassungsordnung sowie der verletzten bürgerlichen Freiheiten unvermeidlich wäre. Sie wissen auch, dass die Gegenstandlosigkeit des Ausnahmezustandes dabei ans Tageslicht kommen würde.

Darum tut die Exekutive alles, damit der Ausnahmezustand ewig dauert. Einen passenden Vorwand kann man immer finden. Es gibt doch genug andere Viren...

...Oder gefährliche Asteroiden, die den Erdball ansteuern! Der Kampf gegen diese neue Herausforderung muss ja zwingend mit Steuergeldern finanziert werden, denn um Menschenleben zu retten, darf der Staat bekanntlich keine Ausgaben scheuen. Tolle Idee, nicht wahr? Auch sehr praktisch.

Fallen einem keine passenden Viren oder Asteroiden ein, kann man ja immer einen Krieg beginnen.
Die „Gegner“, also die Staatsmänner aus den benachbarten Ländern, würden das sogar begrüßen, denn sie müssen ihre Ausnahmezustände schließlich auch rechtfertigen. Des einen Tod ist des ändern Brot. Notfalls kann man ja auch einen virtuellen Krieg führen.

Also kurz und klar: Angelika ist für immer. Hat sie sich doch kürzlich selbst in dem Sinne geäußert,
dass die Einschränkungen sofort aufgehoben werden, sobald sich die Situation verbessert. Sie ist also gar nicht gegen die Freiheit. Sie ist dafür, aber zum richtigen und leider noch offenen Zeitpunkt.

So sind meine Überlegungen. Nur zur Info.


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29.03.2020

Baustelle Nr. 1

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Das neue Moskauer Infektionskrankenhaus ist heute die Baustelle Nr. 1 in Russland.


Gebaut wird im Südwesten des Großen Moskaus ca. 35 Kilometer vom Stadtring. Es sind 7000 Bauarbeiter und ca. 1000 Baumaschinen im Einsatz.

Der Baustart war am 13. März 2020. Die Übergabe des fertigen Gebäudes zur medizinischen Ausrüstung soll in der nächsten Woche (also bis zum 5. April 2020) stattfinden. Klinikkapazität beträgt über 500 Patienten.



neues krankenhaus in moskau

neues krankenhaus in moskau

neues krankenhaus in moskau

neues krankenhaus in moskau


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24.03.2020

Der Krieg hat begonnen

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dritter biologischer krieg

Russland hat Hyperschallwaffe, Amerika hat Hyperviruswaffe.


So sind die Ausgangspositionen des soeben begonnenen dritten Weltkriegs.

Um Hyperschall und andere neueste Waffen nicht einzusetzen, hat Russland die USA immer wieder vor unvermeidlichen Vergeltungsmaßnahmen gewarnt, indem es neue militärische Entwicklungen, die weltweit keine Analoga haben, der Öffentlichkeit präsentierte.

Darauf führten die USA Sanktionen ein und versuchten das Putin-Regime mit allen Mitteln ins Schwanken zu bringen. Gleichzeitig bastelten die Vereinigten Staaten an ihrem „Joker“ - an der biologischen Waffe.

Dieser amerikanische Joker hat viele Vorteile. Da die Quelle der biologischen Kontamination schwer identifizierbar ist, kann man jede Epidemie auf Zugvögeln, Wildtieren, Insekten oder schmutziges Wasser in China, dem Iran oder anderswo abwälzen. Biologische Waffe ist auch viel effektiver im Einsatz:
  • Sie ist in der ersten Phase des Entwaffnungsangriffs unsichtbar.
  • Sie zerstört keine wirtschaftliche Infrastruktur.
  • Sie kann selektiv und fokussiert eingesetzt werden.

Ein direkter konventioneller Angriff wäre für Washington dem Selbstmord gleich, wenn man sich auf die bekannte Phrase Putins besinnt: „Wozu brauchen wir die Welt, in der es kein Russland gibt“. Auch in dieser Hinsicht ist ein unerklärter biologischer Krieg gegen Russland, China oder den Iran eindeutig vorzuziehen.

Seit Jahrzehnten untersuchen US-Militärbiologen künstlich erzeugte Kampfviren in Hunderten von Biolabors des Pentagons in 25 Ländern der Welt, einschließlich des postsowjetischen Territoriums.

amerikanische biolabors

Amerikanische Biolabors hatten im Rahmen des CBEP-Programms der DTRA-Agentur das Jahresbudget von 2,1 Milliarden US-Dollar. Die Manager der DTRA-Militärprogramme sind Eigentümer privater Unternehmen, die gegenüber dem US-Kongress nicht direkt rechenschaftspflichtig sind und aufgrund fehlender direkter Kontrolle jedes Gesetz umgehen können.
Dazu hat sowohl das Militär- als auch Zivilpersonal solcher Laboratorien die diplomatische Immunität.

Also können private Unternehmen im Auftrag der US-Regierung unter diplomatischer Deckung und ohne unmittelbare Aufsicht des Gaststaates tätig sein. Dies ist eine übliche amerikanische Praxis, die den Vasallen aufgedrungen wird. Sie wird zum Beispiel von CIA immer wieder für die Aktivitäten der Geheimagenten verwendet.

Nun tobt der biologische Krieg außerhalb der Militärlabors. Dieser Krieg wird nicht nur von Pentagon und Geheimdiensten sondern auch von globalen Korporationen der sog. Big Pharma geführt, und zwar: Bavarian Nordic, Cangene Corporation, DOR BioPharma, Inc., DynPort Vaccine Company LLC, Elusys Therapeutics, Inc., Emergent BioSolutions, Hematech, Inc., Human Genome Sciences, Inc., NanoViricides, Inc., Pfizer Inc., PharmAthene, Siga Technologies, Inc., Unither Virology LLC.

Also hatten die USA zum Jahresanfang 2020 genug Kapazitäten, um den dritten Weltkrieg in Form von fokussierten Epidemien gegen ihre Hauptgegner - Russland, den Iran und China - anzufangen.

Vorbereitungen auf diesen Krieg starteten bereits vor einigen Jahrzehnten. Im Jahr 2001 blockierten die Vereinigten Staaten den Mechanismus zur gegenseitigen Kontrolle biologischer Waffen. Sie distanzierten sich auch von der Genfer Konvention von 1972 über das Verbot biologischer Waffen.

Um diesen biologischen Krieg zu führen, umgaben die USA Russland, China und den Iran vorzeitig mit einem Netzwerk militärischer Biolabors. Dazu benutzten sie Territorien ihrer Protektorate, die entweder durch Farbrevolutionen oder durch den Kauf / Erpressung von Kompradoren (sog. herrschender Elite) unter Kontrolle gestellt wurden.

Zur Beruhigung der autochthonen Bevölkerung wurden dabei folgende formelle Gründe genannt:

  • ökologische Untersuchungen;
  • angebliche Besorgnis der USA (nach dem Zusammenbruch der UdSSR) über die Lagerung von Krankheitserregern sowie die Möglichkeit „biologischer Angriffe auf Amerika“ (insbesondere aus Armenien, Aserbaidschan, Kirgisistan, Georgien, Usbekistan, Moldawien);
  • Eindämmung von Viren aus Problemländern;
  • Forschung der Resistenz einzelner ethnischer Gruppen gegenüber verschiedenen viralen bakteriellen Krankheiten;
  • Gentechnik von Krankheitserregern und Bewertung ihres Potenzials als Erreger des Bioterrorismus, Untersuchung neuer, nicht traditioneller Ansteckungsmethoden sowie Erosionstests mit Primaten;
  • Leitungswasseraufbereitung.

Heute kümmern sich Globalisten eigentlich gar nicht mehr um Erklärungen für die Bevölkerung ihrer Kolonien

Und nun etwas mehr zu den einzelnen Bestandteilen dieses amerikanischen biologischen Netzes.

Georgien

Das war das erste Land in der ehemaligen UdSSR, das 2002 ein Abkommen mit Amerika unter dem Titel "Über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Technologien und Krankheitserreger im Zusammenhang mit der Entwicklung biologischer Waffen und der Nichtverbreitung von Informationen in diesem Bereich" unterzeichnete.

Im September 2004 besuchte US-Senator Richard Lugar die georgische Hauptstadt. Während dieses Besuchs wurde vereinbart, ein öffentliches Gesundheitszentrum (Biolabor) in der Nähe von Tiflis im Dorf Alekseevka (am internationalen Flughafen) einzurichten. Im Jahr 2006 stufte das georgische Parlament die Aktivitäten des Lugar-Zentrums als streng geheim ein. Das Zentrum blieb bis 2015 aktiv in Betrieb.

Informationen über Bedrohungen des Lugar-Projekts in Georgien veröffentlichte der Berater des ehemaligen georgischen Präsidenten Mikheil Saakashvili und der amerikanische Journalist Jeffrey Silverman:
"Das Lugar-Labor in der Nähe von Tiflis produziert gesundheitsgefährdende Substanzen und testet sie an der lokalen Bevölkerung. Ich bin sicher, dass in Georgia gefährliche Experimente an Tieren und Menschen durchgeführt werden."
Laut Silverman kam es 2013 zur Ansteckung des Personals im Alekseevka-Labor. Anschließend wurden die Menschen heimlich behandelt, damit keine Informationen über den Vorfall in die Medien gelangen. Über Vorfälle erzählten auch die Einwohner von Alekseevka. So hätten dort im Jahr 2012 angeblich vier Filipinos, die im Labor arbeiteten, erkrankt, zwei von denen wären dann auch gestorben.

Russland warf dem georgischen Labor vor, afrikanische Schweinepest auf dem russischen Territorium verbreitet zu haben. Auch im benachbarten Abchasien entdeckte man plötzlich tödliche südamerikanische Mücken, die als Träger des Zika-Virus gelten, und die man zuvor auf der Nordhalbkugel nie gesehen hat.

Aserbaidschan

Im Jahr 2012 wurde im Rahmen des Pentagon-Programms „Joint Biological Participation“ ein Biolabor des Verteidigungsministeriums Aserbaidschans mit amerikanischem Geld eröffnet.
Darüber hinaus wurden etwa 10 biologische Überwachungsstationen in verschiedenen Regionen Aserbaidschans gebaut bzw. modernisiert. Das heißt hat Pentagon in Aserbaidschan (an der Grenze zu Russland und dem Iran) in acht Jahren ein Netzwerk aufgebaut, das sich offiziell mit "Erregerforschung und Biomonitoring" befasste, aber gleichzeitig als ein streng geheimes Militärobjekt fungierte.

Dank diesem aserbaidschanischen Netz haben die Vereinigten Staaten viele sowjetische Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der biologischen Waffen sowie Sammlungen von Krankheitserregern bekommen.

Diese einzigartige Beute wurde aber ins Institut für Pathologie der US-Streitkräfte (Washington) abtransportiert, und nicht ins Gesundheitsministerium.

Armenien

In Armenien (Grenze mit dem Iran und reger Verkehr mit Russland) wurde 2016-2017 ein amerikanisches Bio-Netzwerk mit mehreren Stationen eröffnet. Die Regierung dieses eigentlich eng mit Russland verbündeten Landes behauptet immer noch hartnäckig, dass das armenische US-Netz nichts mit biologischen Waffen zu tun habe. Im Gegenteil würden die USA in Armenien für Reduzierung biologischer Bedrohungen, wissenschaftliche Forschung und andere wohltätige Projekte auftreten.

Usbekistan

2007 wurde in Taschkent das erste amerikanische "Referenzlabor" eröffnet, und 2011 kamen zwei weitere (in Andijan und Fergana) hinzu, gefolgt 2016 vom weiteren Labor in Urgench. Alle Laboratorien wurden durch die Agentur zur Reduzierung militärischer Bedrohungen (DTRA) finanziert. Die Agentur gehört allerdings nicht dem amerikanischen Gesundheitsministerium, sondern dem Pentagon.

Bereits im August 2011 trat dann in der Region Taschkent plötzlich eine unbekannte Krankheit auf, die der Cholera sehr ähnlich war. Im Jahr 2012 begegnete Usbekistan einer neuen Krankheit, bei der mehr als 10 Menschen ums Leben kamen. Im Frühjahr 2017 begann in Taschkent eine Windpockenepidemie. Aber in usbekischen Krankenhäusern wurde diese Krankheit unergründlich als "allergische Dermatitis“ eingestuft.

In Usbekistan gibt es keine offene Statistik über Infektionskrankheiten. Alle Ausbrüche gefährlicher Krankheiten unbekannter Herkunft werden als „Einzelfälle“ erfasst. Für ein Land, das ein Netzwerk moderner amerikanischer "Referenzlabors" hat, ist das ziemlich sonderbar.

Die Situation wird aber sofort nachvollziehbar, wenn man davon ausgeht, dass die US-Labors in Usbekistan dazu dienen, usbekische Gastarbeiter mit „unbekannten Erregern“ anzustecken.
Diese Gastarbeiter kommen dann nach Russland als biologische Bomben mit verzögerter Wirkung.

Kasachstan

Seit 1992 hat Pentagon mehr als 170 Millionen US-Dollar in verschiedene Programme investiert, um „biologische Bedrohungen“ in Kasachstan zu reduzieren. Das "Labor" in Almaty ist ein 4-stöckiges Gebäude mit hoher seismischer Stabilität und dem mehrstufigen Sicherheitssystem.

Die kasachischen Behörden sehen nichts Überraschendes daran, dass das Labor vom US-Verteidigungsministerium finanziert wird, denn "die Maßnahmen zur Reduzierung von Massenvernichtungswaffen liegen in seiner Zuständigkeit".

Eine solche "Maßnahme" war zum Beispiel die Untersuchung der Resistenz der lokalen Bevölkerung (meistens Kasachen, Russen und Chinesen) auf Ebola-Virus. Die Ergebnisse sind unbekannt. Jedenfalls bis heute.

Ukraine

Die Ukraine ist ein souveräner Spitzenreiter, was die Anzahl der amerikanischen Referenzlabors (15) angeht. Dementsprechend zahlreich und gravierend sind Krankheitsausbrüche und Epidemien in diesem Land.


Ukraine Biolabors

Die afrikanische Pest reduziert regelmäßig Schweinepopulation, die Vogelgrippe tötet Hühner und "unbekannte" Viren gefährden Leben und Gesundheit der Ukrainer. Was dabei 15 Referenzlaboratorien und ein Überwachungsnetzwerk von Pentagon-Biostationen in der Ukraine machen, bleibt unklar.

Im Jahr 2005 schloss das US-Verteidigungsministerium und das Gesundheitsministerium der Ukraine ein Abkommen "auf dem Gebiet der Prävention von Proliferationstechnologien, Krankheitserregern und Expertisen, die zur Entwicklung biologischer Waffen verwendet werden können".
Demnach hat die Ukraine kein Recht, "vertrauliche Informationen" offenzulegen, ist jedoch verpflichtet, alle Krankheitserreger, die in den ukrainischen "Hochrisikoeinrichtungen" untersucht wurden, ans amerikanische Verteidigungsministerium (!) zu liefern.

Das "Abkommen" (faktisch: Akt der biologischen Kapitulation der Ukraine) wurde im Rahmen des Pentagon-Programms "Reduzierung der biologischen Bedrohung" unterzeichnet, das von Washington im gesamten postsowjetischen Raum umgesetzt und vom US-Verteidigungsministerium über das amerikanische Unternehmen BLAC & VEATCH Special Projects Corp. finanziert wird.

Am 22. Oktober 2009 wurde das Entwicklungskonzept „Biological Threat Reduction Project“ unterzeichnet. Im Rahmen dieses Abkommens rüsteten die Amerikaner zwei Hauptlaboratorien für ihre Bedürfnisse in der Ukraine aus. Außerdem erhielten sie 9 Aushilfslabors in den ukrainischen Regionen.

Karte Ukraine


Das Zentrum dieses biologischen Invasionsnetzes der USA in der Ukraine befindet sich in Merefa, 25 Kilometer von Charkow entfernt, direkt an der russischen Grenze.

Wenn sich das Labor in Odessa auf die Untersuchung menschlicher Krankheitserreger spezialisiert, untersucht die Einrichtung in Merefa Krankheitserreger von Tieren und Insekten (für die es bekanntlich keine Grenzen und Quarantänen gibt).

Unter dem Präsident Janukowitsch verlangsamte sich der Ausbau eines Objekts, aber nach dem Erfolg des Euromaidans wurde das Porjekt zügig fortgesetzt.

Russische Reaktion

Alle diese Länder sind nur ein mit den für die USA wertlosen menschlichen Organismen besiedeltes Übungsgelände, auf dem US-Militärbiologen aus den Labors von Fort Detrick (Maryland) neue Arten von biologischen Waffen testen und in der Praxis einsetzen.

Grenzen Russland

Im Jahr 2017 veröffentlichte das US Air Force Training Aviation Command unbedacht einen Vertrag über den Kauf von RNA-Proben des Gewebes von Russen der europäiden Rasse. Pentagon benötigte insbesondere Proben von RNA-Molekülen, die an der Umsetzung der genetischen Information der russischen Bevölkerung beteiligt sind.

Das US Air Force Training Aviation Command war sicherlich nicht der Endverbraucher von „lebendem Gewebe“ aus Russland, genauso wie Pentagon keine wissenschaftliche Einrichtung zur Untersuchung des russischen Genotyps ist.

Daher hing der aufgetauchte Vertrag über russische RNA-Proben eindeutig mit der Entwicklung, Erprobung und Vorbereitung des Einsatzes biologischer Waffen gegen das russische Volk zusammen.

Im Oktober 2017 betonte Wladimir Putin auf der Sitzung des präsidialen Menschenrechtsrates, dass die Vereinigten Staaten in Russland „biologisches Material“ über die im Land lebenden Menschen sammeln:

"Die Sammlung von Biomaterial wird professionell durchgeführt, russische Bürger sind ein Objekt von sehr großem Interesse. Aber keine Angst. Sie können tun, was sie wollen, und wir müssen tun, was wir zu tun haben."

Also können wir nur davon ausgehen, dass Russland sich auf den biologischen Krieg, den Washington jetzt begonnen hat, vorbereitete.

Am 4. Oktober 2018 teilte Igor Kirillov, Leiter der Strahlen-, chemischen und biologischen Verteidigungskräfte der russischen Armee, während einer Beratung des russischen Verteidigungsministeriums mit, dass die Vereinigten Staaten die Anzahl biologischer Labors steigern und nationalen Sammlungen pathogener Mikroorganismen in den an Russland und China angrenzenden Gebieten immer intensiver überwachen:

"Die Vereinigten Staaten erhöhen stetig ihr biologisches Potenzial und ihre Kontrolle über nationale Sammlungen pathogener Mikroorganismen nicht nur im postsowjetischen Raum. Heute funktionieren mehr als 30 von den USA kontrollierte Labors mit einem hohen biologischen Schutzniveau. Sie werden auch ständig modernisiert, was durch offizielle UN-Daten bestätigt wird. Die Fähigkeiten dieser Labors ermöglichen es dem Pentagon, eine breite Palette von Studien mit Erregern besonders gefährlicher Infektionskrankheiten durchzuführen. Die Wahl der Laborstandorte ist unserer Meinung nach nicht zufällig. Viele von ihnen befinden sich in russischen und chinesischen Grenzgebieten und stellen eine ständige biologische Bedrohung für unsere Staaten dar".

Im Dezember 2018 haben neben dem russischen Militär auch russische Epidemiologen Alarm geschlagen. Experten von Rospotrebnadzor ließen die Möglichkeit einer künstlichen Virusmodifikation in US-Laboratorien auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zu.

Die Leiterin von Rospotrebnadzor Anna Popova betonte, dass ihre Experten in Simferopol (Krim) Container für den Versand von vielen hundert Biomaterial-Proben ins Ausland gefunden hätten.

Biologische Militärlabors an den Grenzen der Russischen Föderation bieten den Vereinigten Staaten enorme Möglichkeiten für „saubere“ Offensivoperationen. Denn die größte Gefahr ist die unsichtbare Gefahr.

Also führen die USA bereits den biologischen Krieg, auf den sie am besten vorbereitet sind.

Amerikanische Kriegsziele sind dabei:
  1. Begründung der zunehmenden Wirtschaftskrise des Westens und des Platzens der finanziellen Blase zu schaffen, um nicht mehr erfüllbare externe und interne Verpflichtungen loszuwerden.
  2. Gegner wirtschaftlich und politisch zu erwürgen: vor allem China und den Iran, dann Russland und die EU, danach das neokoloniale Dollarsystem wieder herzustellen.
  3. Mit dem Gegengift in der Hand die Welt zu erpressen und wieder einpolig zu machen.

Wie es im Moment aussieht, konnte nur Russland die erste gross angelegte biologische Globalisten-Offensive recht erfolgreich abwehren. Ob es dem Wunder, Putins Geschick oder direkt dem Gott zu verdanken hat, werden wir - wenn überhaupt - nur viel später erfahren.

Sicher ist aber, dass Russland den Zweiten Weltkrieg unter dem Motto "Unsere Sache ist gerecht. Der Sieg wird uns gehören" führte. Und dieses Motto gilt auch für den angefangenen biologischen Dritten Weltkrieg.

Quelle
(gekürzte Übersetzung)

P.S. s. auch Epoche neuer Gefahren
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