17.12.2018

Frankreich: Der letzte Schrei des Mammuts

Gelbe Westen in Frankreich

Der russische Frankreich-Insider meldet sich nun wieder zu Wort. Es geht um seine Beobachtungen der "Gelbe-Westen"-Bewegung.


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Da ich selbst nicht die Gelegenheit hatte, mich den Gelben Westen anzuschließen und diese Bewegung von innen zu sehen, kam ich zu den unten dargelegten Schlussfolgerungen nur sehr vorsichtig.

Aufgrund der Analyse von zahlreichen Fotos, sowie meinen eigenen Beobachtungen der Streikposten, Kontrollpunkte und Demonstrationen der "Gelben Westen" kann ich sagen: Dies ist die Bewegung älterer oder reiferer weißer Franzosen.

Die gelb gekleideten Menschen, die ich hier sehe, sind überwiegend etwa 40 bis 50 Jahre alt. Unter ihnen gibt es auch viele 60 bis 65-Jährige.

Die "Gelben Westen" sind also der Schwanengesang von Frankreich. Ihre sozialen Forderungen sind vollkommen vernünftig, absolut notwendig und... unter keinen Umständen realisierbar.

Mit anderen Worten sind die "Gelben Westen" der Inbegriff eines totalen nationalen Fiaskos, einer Sackgasse. Das ist der letzte Schrei des Mammuts.

Die nächste Generation in diesem Land wird nicht einmal in der Lage sein, ihre Wünsche zu formulieren. Aber was soll's... Diese Wünsche werden sowieso in keinem Fall mit den uns gewohnten Konzeption von "Frankreich" und "europäischer Gesellschaft" zusammenfallen.

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Russischstunde vor Abschiebung

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Abschiebung aus Russland

Die NGO "Bürgerlicher Beistand" aus Moskau ist den Bloglesern durch ihre regelmäßigen Berichte zur Lage der Migranten in Russland bereits bekannt.


Sie sieht sich als Schirmherr aller (in der Praxis aber vor allem orientalischen) Migranten in Russland. Beim russischen Justizministerium wird diese NGO jedoch als ein "Ausländischer (Einfluss)Agent" geführt.

Diesmal geht es um Beobachtungen eines NGO-Vertreters während des Abschiebeverfahrens in einem Moskauer Gericht. Der Original-Artikel der NGO hat den Titel: "Russischstunde vom Bundesrichter – sehr teuer und von der Ausweisung gefolgt".
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Vor kurzem war der Vertreter von der NGO "Bürgerlichen Beistand" zusammen mit seinen Mandanten bei einem Moskauer Gericht und musste dabei einen, seiner Meinung nach, "merkwürdigen Dialog" erleben und sich notieren. Der weiter geschilderte Dialog ist nach Auffassung der NGO typisch für viele russische Richter, die mit Migranten zu tun haben. An jenem Gerichtsverfahren nahmen zwei Arbeitsmigranten (offensichtlich aus Zentralasien) teil, jedoch dauerte die ganze Prozedur "kaum viel mehr als 5 Minuten".

Hier kommen nun die Notizen aus dem Gerichtssaal.

Richterin: Guten Tag, also… Jetzt spreche ich den Familiennamen vor, und Sie kommen zu diesem Tisch. Nennt den Familiennamen. Nun nennen Sie Ihre vollständigen Familiennamen, Namen, Vatersnamen.
Festgenommener 1:  sagt etwas leise nicht auf Russisch
Richterin: Geburtsdatum. Wann wurden Sie geboren? Bitte Zahlen nennen.
Polizist an Festgenommenen 2: Kannst Du für ihn dolmetschen? Nicht schreiben, nur vorsprechen. Was ist sein Geburtsdatum? Spricht er Russisch?
Richterin an Festgenommenen 2: Dolmetschen Sie!
NGO-Beobachter: Soll ich seinen Vater herbeirufen? Er spricht Russisch, er ist im Korridor.
Richterin an NGO-Beobachter: Ja, holen Sie ihn her.
Richterin an Festgenommenen 1: Kennen Sie die Zahlen? Eins, zwei, drei, vier. Dann fahren wir mit Ziffern fort. Der Geburtstag – welche Ziffern?
Pause. Jemand spricht eine Fremdsprache (kein Russisch).
Richterin: Also gut... Haben Sie die Schule besucht? Ok, haben Sie. Haben Sie Ehefrau? Ok, keine Ehefrau… Oder doch?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Haben Sie Kinder?
Festgenommener 1: Nein
Richterin: Arbeiten Sie?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Als Sie nach Russland kamen, wieso haben Sie sich nicht bei der Polizei gemeldet? Wieso keine Anmeldung gemacht?
Man hört jemand im Saal nicht auf Russisch unterhalten.
Festgenommener 1: (unsicher) Gemacht? Gemacht!
Richterin: Aha, durch Mittler gemacht?
Festgenommener 1: Ja
Richterin: Durch Mittler, also. Sehen Sie! Der kann doch alles verstehen!
Richterin an Festgenommenen 2: Familiennamen, Namen, Vatersnamen vollständig nennen. Geburtsdatum, Ziffern. Zahlen nennen.
Richterin an alle: Und nicht im Saal herumlungern!
NGO-Beobachter: Das ist sein Vater.
Richterin: Ich verstehe. Und stehen Sie bitte mal auf, Herr Beobachter. Was soll jetzt heißen "wie ein Roboter, unmenschlich"? Es gibt die Gesetzgebung, die den Ablauf der Gerichtsverhandlung regelt. Das hat nichts mit "Roboter" oder "unmenschlich" zu tun. Das ist Gesetz. Verstanden?
NGO-Beobachter: Ja
Richterin: Nehmen Sie Platz
Richterin an Festgenommenen 2: Also mit Ziffern…Welche Zahl?
Festgenommener 2: Zahl?
Richterin: Welcher Monat? Januar, Februar, März, April?
Festgenommener 2: Februar.. Äh… März!
Richterin: Ok, März. Nun das Jahr. Zwei Ziffern am Ende: 8 und 9 oder 9 und 7?
Festgenommener 2: 9 und 7
Richterin: Ausgezeichnet. Schule besucht? Ehefrau? Kinder?
Festgenommener 2: (unsicher) Ja.
Richterin: Kinder also, Kleinkinder…
Festgenommener 2: Was?
Richterin: Arbeiten Sie hier? Haben Sie Arbeitserlaubnis?
Festgenommener 2: Werde ich machen!
Richterin: Zuerst Arbeitserlaubnis, dann Arbeit.
Festgenommener 2: Ich habe aber die Anmeldung
Richterin: Wann haben Sie die Anmeldung gemacht? Das interessiert mich.
Festgenommener 2: unverständliche Phrase
Richterin: Durch Mittler machen lassen?
Festgenommener 2: Welche Mittler?
Richterin: Also waren Sie selbst beim Ausländeramt oder haben Sie jemand damit beauftragt?
Festgenommener 2: Mein Gastgeber, mir Geld geben…
Richterin: Der Gastgeber hat es also für Sie erledigt. Alles klar. Ich verlasse jetzt den Saal, um den Beschluss zu fassen. Im Saal nicht herumlaufen. Den Saal nicht verlassen. Herr Beobachter, das betrifft auch Sie. Wenn Sie hier beobachten, bedeutet das nicht, dass Sie sich hier frei herumtreiben können. Den Saal darf man nur zum Anfang der Verhandlung betreten und nicht gegen die Ordnung verstoßen.
...
In einigen Minuten kommt der Beschluss. Er wird jedoch nicht von der Richterin vorgetragen. Die Festgenommenen haben ihn durch Polizisten in Schriftform erhalten: 5000 Rubel Strafe und Ausweisung.
...
Die NGO "Bürgerlicher Beistand" unterstützt nun die auszuweisenden Migranten bei der Berufung gegen diesen Beschluss, der als "Ergebnis der gerichtlichen Willkür sowie der Missachtung des Rechtsverfahrens" von NGO-Vertretern betrachtet wird.

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13.12.2018

Russland und UN-Migrationspakt

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Russische Föderation und UN-Migrationspakt

Die Erklärung der Russischen Föderation zum Global Compact für sichere, geordnete und legale Migration, Marrakesch, 11. Dezember 2018

(Inoffizielle Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche für Rusfunkerblog-Benutzer)  

13.12.2018, 09:54

Die Russische Föderation unterstützt die Annahme des Globalen Pakts für sichere, geordnete und legale Migration.

Dieses Kompromissdokument deckt viele Aspekte der internationalen Migration ab, darunter die humanitäre Komponente, Entwicklungsfragen, Menschenrechte und Bekämpfung der Kriminalität ab.

Wir erwarten, dass der Global Compact die Grundlage für eine langfristige umfassende internationale Zusammenarbeit sein wird, die unter anderem darauf abzielt, Kanäle für die legale Migration und Mechanismen zur wirksamen Steuerung der Migrationsprozesse zu schaffen, Instrumente zur Bekämpfung der illegalen Migration zu entwickeln, einschließlich der Rückübernahme, und zur Bekämpfung von Straftaten im Migrationsbereich.

Es ist nicht weniger wichtig, die Schaffung nachhaltiger Voraussetzungen zum Wiederaufbau eines friedlichen Lebens und zur Heimkehr der Menschen in den Massenflucht-Ländern zu fördern. Es liegt auf der Hand, dass die Beseitigung vieler Ursachen für Migrationsprobleme auf der Ebene der politischen Regelung in den Herkunftsländern von Migranten sowie in der Unterstützung dieser Länder bei der sozioökonomischen Entwicklung und beim Staatsaufbau liegt.

Es muss alles unternommen werden, um die Möglichkeit auszuschließen, dass Terroristen und andere Kriminelle zusammen mit Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, in die Aufnahmeländer gelangen. Es ist notwendig, zusammenzuarbeiten, um Fremdenfeindlichkeit, sozialen, rassischen, nationalen oder religiösen Hass und Feindseligkeit gegenüber Migranten zu beseitigen.

Wir bekräftigen unsere Ablehnung des Konzepts der „Aufteilung der Verantwortung“, das in seiner jetzigen Form die Last der Aufnahme von Zwangsmigranten auf  Länder abwälzt, die oft nichts mit Ursachen für die Massenflucht der Menschen zu tun hatten. Wir sind dagegen, dass die ganze Last auf fremde Schultern пудупе wird, während die heutige schwierige Migrationssituation weitgehend auf verantwortungslose Einmischung in innere Angelegenheiten souveräner Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas zurückzuführen ist. In dieser Hinsicht sollten die Länder, die sich aktiv an einer solchen Intervention beteiligt haben, die vorrangige und größte Verantwortung tragen, auch für die Folgen der Migration.

Wir halten es auch für unangemessen, dass die Aktivitäten und Empfehlungen der Agenda für den Schutz von über nationale Grenzen vertriebenen Personen im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und Klimawandel sowie die Plattform für die Massenwanderung infolge von Naturkatastrophen zu erwähnt werden. Bis heute gibt es keine zuverlässigen und allgemein anerkannten wissenschaftlichen Daten, die auf einen direkten Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Massenwanderung hinweisen, genauso wie auf den Vorrang von Umweltfaktoren in der Rolle von Zwangsfaktoren für die Massenmigration. Darüber hinaus werden die Aktivitäten der Plattform nicht von allen Ländern unterstützt, und ihre Ergebnisse wurden nicht unter der Schirmherrschaft einer speziellen Plattform - der UN-Klimarahmenkonvention - genehmigt.

Natürlich ist der Global Compact kein rechtsverbindliches Dokument. Er erlegt den Beitrittsländern auch keine rechtlichen und finanziellen Verpflichtungen auf.

Gleichzeitig setzt der Global Compact einen bestimmten Vektor in der Entwicklung moderner Ansichten und Herangehensweisen an die Probleme der internationalen Migration und bildet die Grundzüge eines universellen Ansatzes für dieses Problem.

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit und auf nationaler Ebene müssen spezifische Mechanismen für die Umsetzung der Bestimmungen des Global Compact entwickelt werden, wobei die nationalen Interessen seiner Teilnehmer, einschließlich im Bereich der Sicherheit, und die vorrangigen Interessen ihrer eigenen Bürger zu berücksichtigen sind.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Russische Föderation diese Arbeit bereits aktiv begonnen hat.

Am 31. Oktober dieses Jahres wurde das aktualisierte Konzept der staatlichen Migrationspolitik der Russischen Föderation vom Präsidenten der Russischen Föderation, W. Putin, genehmigt.

Das Konzept enthält eine Reihe von Bestimmungen, die die Grundsätze und Ziele des Global Compact umsetzen. Insbesondere ist Folgendes vorgesehen:

- Russland muss für ausländische Bürger offen bleiben, die es als ein Land mit günstigen Bedingungen betrachten, um ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu erfüllen.

- Die Regeln für die Einreise nach Russland, für das Recht auf Aufenthalt (Daueraufenthalt) und die Beschäftigung in der Russischen Föderation, auch für die Zwecke der Beschäftigung, sollten einfach, verständlich und transparent sein.

- Migranten sollten - ungeachtet ihrer Rechtsstellung, ihres Einkommensniveaus und anderer Umstände - die gleichen Möglichkeiten haben, öffentliche Dienstleistungen im Bereich der Migration zu erhalten. Das betrifft auch den Zugang zur Information.

- Die Verwaltungsverfahren müssen optimiert werden, auch durch den weit verbreiteten Einsatz moderner digitaler Technologien, um die Bedingungen für Korruption zu beseitigen, die Wahrscheinlichkeit technischer Fehler zu verringern, sowie den Zeit-, Organisations- und Finanzaufwand aller am Prozess Beteiligten zu senken.

Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit allen Staaten im Zusammenhang mit diesem wichtigen Thema.

Dies ist eine Erklärung der Russischen Föderation zum Global Compact, die seine Annahme durch die Russische Föderation bedingt. Der Erklärungstext wird auch dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zur Aufnahme in den offiziellen Urkundenbestand der Konferenz übermittelt.

Quelle: Webseite des russischen Außenamtes

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Wichtig:
Dies ist eine private und ausdrücklich inoffizielle Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche, die nur für allgemeine Informationszwecke auf dem Rusfunker-Blog dient.
Ein weiteres Link - hier - führt zur offiziellen englischen Version der o.g. Erklärung auf der Webseite der russischen Außenamtes.

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08.12.2018

Segregierte Toleranz

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Hier kommt ein Videobericht des zentralen russischen Fernsehens.

...am besten kommentarlos.




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03.12.2018

Erinnerungsstütze

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Russische Statistik
Auf der offiziellen Webseite des russischen Verteidigungsministeriums wurde neulich das aktuelle (vom 1. Dezember 2018) Informationsblatt des Zentrums zur Aufnahme, Verteilung und Unterbringung von Flüchtlingen veröffentlicht.

Insbesondere steht dort geschrieben, dass russische Botschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz inzwischen die von den jeweiligen Regierungen angeforderten Daten zur Zahl der syrischen Flüchtlinge in diesen Ländern erhalten haben.

Diese Daten sehen wie folgt aus:

Deutschland:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 534 011 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 174 897 Personen

Österreich:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge:  42 505 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 68 Personen

Schweiz:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 6 702 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: keine Angabe

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Französische Riviera unter Belagerung

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Verbrechen in Frankreich

Der russische Insider in Frankreich berichtet nun praktisch "live" aus seinem Haus.


Während die ohnehin beschränkt handlungsfähige französische Polizei sich mit den Gelben Westen befasst, haben auf der Französischen Riviera langsam Hausplünderungen begonnen.

Besonders aktiv sind marseillische, italienische, rumänische und albanische "Brigaden". Sie kümmern sich nicht mehr darum, unerkannt zu bleiben. In Häuser wird zum Teil schon in Anwesenheit ihrer Eigentümer eingebrochen.

Polizei zu rufen ist sinnlos. Sie kommt nicht. Private (also bezahlte) Sicherheitskräfte brauchen ca. eine halbe Stunde, um herbeizueilen, und das nur, wenn die Einwohner es schaffen, den roten Knopf zu drücken. Sonst kommen sie auch nicht.

Selbstschutz mit der Schusswaffe ist jedoch nicht ohne weiteres zu empfehlen: selbst wenn der Gangster im eigenen Schlafzimmer erwischt wird, kommt man für seine Beseitigung wahrscheinlich hinter Gittern.

Wir haben uns aber auf die Abwehr vorbereitet. Seit mehreren Stunden sehen wir ein verdächtiges Auto auf unserer Strasse. Seine Insassen observieren die Gegend ständig.

Sehr hilfreich sind in solchen Situationen kleine wachsame Hunde, Umkreisalarmanlage, griffbereite Waffe und klare vorab formulierte Anweisungen für alle Familienmitglieder, wer was machen soll, wenn die Einbrecher kommen.

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Insiderblick aus Frankreich

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Russe berichtet aus Frankreich
Seit vielen Jahren lebt in Frankreich ein russischer Unternehmer, der - nach seinen eigenen Worten - von den französischen Behörden absichtlich in den Ruin getrieben wurde. Seine neu erbaute Fabrik in Frankreich wurde verbrannt, Konten gesperrt usw.

Jetzt kämpft er - bis jetzt ziemlich erfolglos - für sein Recht und berichtet nebenbei über Verhältnisse in französischen Amtsstuben so, dass selbst den russischen Lesern das Harr zu Berge steigt. Nun macht sich dieser erfahrene russische Frankreich-Insider Gedanken über die Zukunft Europas.

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Um die Zukunft planen zu können, muss sich Europa allem voran einfallen lassen, wie es seine Bevölkerung mit dem Essen, Wohnen, Heizung, Medizin und Brennstoffen versorgen kann. In Europa gibt es immer noch ein gut funktionierendes Vertriebssystem. Die Frage ist nur, wo und wie man Ressourcen für dieses Vertriebssystem beschaffen soll.

Die größten Unternehmen in Europa (insbesondere in Frankreich) zahlen keine Steuern, und es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, Steuern zu zahlen. Erzwingen kann man das auch nicht, das würde eine sofortige Vernichtung jedes Konzerns bedeuten. Die einzige positive Rolle der europäischen Großunternehmen besteht heute lediglich darin, dass sie den Europäern Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Aber in absehbarer Zeit wird auch das nicht mehr funktionieren.

Der Plan eines von Frankreich angeführten "starken Europa" ist bereits gescheitert. Die bis aufs Mark korrumpierten Eurokraten haben dieses Projekt gleich am Anfang ausgeplündert. Der richtige Zeitpunkt ist also vorbei.

Was kommt nun?
Die Ausgabenkurve wird weiter ansteigen, die Einnahmen werden stagnieren und anschließend sinken. Es gibt also nur drei Wege für Europa, die waschende Kluft zwischen Ausgaben und Einnahmen zu decken:

- Kolonien ausrauben,
- Geld leihen,
- Geld drucken.

Geld drucken wäre die letzte Bastion. Gerade aus diesem Grund haben die französischen Banken ihre Aufsicht heute soweit verschärft, dass sie ihre Kunden damit regelrecht in den Wahnsinn treiben.
Andererseits ist dies ist eine notwendige Maßnahme, um in der Krisensituation Bargeld sicher unter Kontrolle zu haben, um es notfalls zu „sanieren“ (abwerten).

Den gleichen Bankenterror versuchte man auch in Deutschland und Italien zu errichten, zum Beispiel durch das Verbot über Operationen mit dem Bargeld ab 1000 Euro usw. Die Italiener haben die Idee jedoch vorerst aufgegeben. In Deutschland geht das eher zögerlich voran. Bei den Franzosen läuft aber diese Entwicklung auf Hochtouren.

Dazu muss man einsehen, dass die europäische Gelddruckpolitik die ganze EU-Konstruktion nicht allzu lange über Wasser halten kann. Maximal zwei bis drei Jahre.

Ein weiteres Problem der aggressiven Eurogeldemission besteht darin, dass Franzosen, Italiener und Deutsche äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben, was das „nötige Geldvolumen“ angeht.
Also würde die frischgedruckte und ungedeckte Geldmasse vorwiegend nach Frankreich und Italien fließen. Die Deutschen würden dabei „mit dem offenen Mund“ stehen gelassen. In dieser Situation könne sich Deutschland nur damit retten, dass es wieder die D-Mark einführt, sobald die EU-Gelddruckmaschine richtig anläuft.

Das würde aber automatisch bedeuten, dass in Frankreich endgültig afrikanische Hutu-und-Tutsi-Verhältnisse herrschen.

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17.11.2018

Alles muss raus!

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Russen nach Hause
Noch vor einigen Jahren war Deutschland einer der Top-Newsmaker in Russland und generell im russischsprachigen Raum, insbesondere wenn es um neue Technologien oder wissenschaftlichen Vorsprung ging.

Heute bringen Nachrichten aus Deutschland die russischsprechenden Leser auch regelmäßig zum Staunen. Allerdings auf eine andere meistens ziemlich krasse Art und Weise.

Nun schlägt das nebenstehende Foto im russischen Internet hohe Wellen. Es geht um ein Poster des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wo es auf Russisch groß geschrieben steht: "Freiwillige Heimkehr", und dann in einer kleineren Schrift: "Bis zum 31.12.2018 können Sie zusätzliches Wohngeld bekommen, um maximal 12 Monate Ihre Miete in der Heimat zu bezahlen". Das Poster soll man inzwischen vielerorts gesehen haben.

In Verbindung mit der vordergründig dargestellten russischen Flagge am Anfang eines symbolhaften Zickzagweges "nach Hause" wirkt das Plakat auf die Russen durchaus provokativ.

Doch gibt es unter den Russen bzw. Russlanddeutschen diejenigen, die immer noch versuchen, für den sich permanent abspielenden Wahnsinn eine vernünftige Erklärung zu finden. Darum schlagen sie auch jetzt in einer Online-Diskussion vor, sich mit den Hintergrundinformationen vertraut zu machen. Diese soll es auf der Webseite "returningfromgermany.de" geben. Doch das Stöbern auf jener Seite wirft lediglich weitere Fragen auf.

Zum Beispiel findet man in der Rubrik "Länderinformationen", wo eben "Heimatländer" für die sogenannte freiwillige Rückkehr verzeichnet werden, nicht nur Afghanistan oder Syrien, sondern auch Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Israel, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco(!), Niederlande, Norwegen, USA, Schweiz, Österreich und sogar die Vatikanstadt. Alles muss also raus!

Sogar Reisekosten für Heimreisende u.a. nach Andora, Monaco, Australien oder in die USA werden gern übernommen. Darüber hinaus können diese glücklichen Heimkehrer mit einer zusätzlichen "finanziellen Unterstützung für die Reise" rechnen.

Dagegen wird die freiwillige Rückkehr insbesondere nach Syrien oder Libyen "aufgrund der anhaltenden schwierigen Sicherheitslage" leider finanziell nicht unterstützt.

Aber zurück zum russischsprachigen Poster.
Die Kommentare im Facebook reichen vom Zorn bis hin zur Verzweiflung. Einige wollen das einfach nicht glauben und halten das Plakat für ein Fake. Die Gesamtstimmung der Russlanddeutschen spiegelt der z.Z. populärste Kommentar wohl am besten wider: "na ja, sie wollen die loswerden, die ihnen in Zukunft gefährlich werden können ... die, die sie nicht wählen ... die, die gegen sie aufstehen werden."
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11.11.2018

Sowjetische Ausbildung

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sowjetische ausbildung in den usa

Die Cornell University ist eine der größten und berühmtesten Universitäten der USA, die unter anderem auch zur elitären Ivy League gehört.


Der heutige Assistant Professor an der University of California, Flip Tanedo, wurde an der Cornell University – nach dem Studium in Stanford und Cambridge – zum Doctor of Philosophy in Physics promoviert.

In seiner Dissertation, die auf der offiziellen Webseite der Uni zu finden ist, schriebt er beiläufig:

A ist ein Faktor, der schwer zu berechnen ist, es sei denn, man wurde in der UdSSR ausgebildet.



Link zum Fundstück

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21.10.2018

Das zweite Böse

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Geschichte aus Frankreich
Russen hat man in Europa nicht besonders gern. Warum? Vielleicht ist das die Angst vor etwas, was unerklärlich und unvorhersehbar ist.


Hier kommt ein Erlebnisbericht - eine Geschichte, die angeblich in dem französischen Avignon stattgefunden hat.

Im dortigen Wohnbezirk gibt es einen kleinen Bäckerladen, wohin jeden Tag zu einer bestimmten Zeit frische und warme Baguettes zum Verkauf gebracht werden. Die Franzosen aus der Nachbarschaft kennen inzwischen den Lieferplan und nehmen ein paar Minuten in einer kleineren Schlange gern in Kauf, bis Stangenbrot in Körben ausgelegt wird.

Da taucht das Böse plötzlich im Laden auf: Fünf laute bärtige Araber drängeln sich rücksichtslos vor und holen sich alle frisch ausgelegten Baguettes. Dann laufen sie zur Kasse von den Blicken der stumm gewordenen Franzosen begleitet. Tolerantes aber auch bedrückendes Schweigen dauert an.

Dann klingt im Raum eine heisere und durchaus bedrohliche Stimme in einer fremden Sprache, die weder Franzosen noch Araber kennen. Dennoch kann man den Sinn der Phrase intuitiv verstehen: „Was soll jetzt der Scheiß?!“

Darauf sondern sich aus der Kundschaft drei düstere kahlköpfige männliche Gestalten aus. Der russische Stil ist unverkennbar. So taucht das zweite Böse in dem Landen auf. Das wird den Franzosen eindeutig zu viel. Am besten würden sie an der Stelle verduften.

Inzwischen kommt das zweite Böse zum ersten Bösen und nimmt ihm - lautlos und unabwendbar - alle Baguettes weg. Franzosen sind perplex. Aber man setzt sofort noch eins drauf, was das französische Gehirn endgültig zum Kochen bringt: Während kahlköpfige Männer an der Schlange vorbei gehen, verteilen sie Baguettes strickt nach der Regel: ein Kunde - ein Brot.

Egal ob jemand vielleicht gar keine Baguette kaufen wollte, die Menschen in der Schlange verstehen eher instinktiv, dass das ein Angebot ist, das man am besten annehmen sollte. Zumal passen die Männer genau auf, dass jeder Käufer sein Stangenbrot in der Hand hat. Danach nehmen sie sich auch ein paar Baguettes und begeben sich zum Ende der Schlange.

Das zweite Böse hat das erste Böse besiegt. Die Araber ziehen sich unbemerkt zurück.

Immer noch geschockte Franzosen tauen langsam auf und gehen lautlos zur Kasse. Das Einzige, was man beinahe hören kann, ist das Rauschen ihrer Gedanken: „Russen sind das: Sie zwingen nicht nur die Araber, das Brot zurückzugeben, sondern auch uns, es zu essen. Und das schaffen sie sogar ohne Kalaschnikows...“

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* Dieses Posting stellt eine Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche dar.
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20.10.2018

Nachricht aus Israel

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Hier ist ein Fundstück aus dem Facebook. Ein Israeli wendet sich in der Krisensituation an die Öffentlichkeit in der von ihm wohl am nächsten empfundenen russischen Sprache. 

Der Appell wird hiermit aber ins Deutsche übersetzt, denn der israelische Autor spricht auch gewisse "nicht nur russische Freunde" an. Bestimmt meint der Israeli damit auch deutschsprachige Leser.


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Liebe russische (aber nicht nur russische) Freunde!

In dieser Nacht hat es bei uns gehagelt. „Grad“ (rusissche Raketenbezeichnung "Grad" = auf Deutsch „Hagel“) ist eine heftige selbstfliegende Rakete vollgestopft mit Sprengstoff und allerlei Metallzeugs, damit es möglich mehr Splitter und Verwundete gibt.

Dieser „Grad“ fliegt aber nicht von alleine. Die Rakete muss gekauft, zum Starter gebracht, auf das Ziel gerichtet und schließlich abgefeuert werden.

Die Grad-Rakete kam aus dem Gasa-Streifen. Und damit ist eigentlich alles über das dort lebende und hungernde Volk gesagt: das Geld, das für dieses Dings ausgegeben wurde, würde ausreichen, um ein ganzes Dorf da drüben jahrelang zu verpflegen. Aber wen zum Teufel interessiert jenes Dorf?

Darum sollten die naiven Linken, die Zaster nach Gasa schicken, wissen: ihr seid Idioten, Gasa-Bewohner kriegen nichts von eurem Geld ab, euer Geld wird in Grad-Raketen angelegt, die dann auf uns abgefeuert werden.

Die Grad-Rakete kam gegen 4 Uhr morgens bei uns an. Man zielte sie weder auf unsere Truppen, noch auf strategisch wichtige Militärobjekte. Das Ziel war ein Schlafbezirk unserer Stadt, und zwar zu dem Zeitpunkt, wo viele Leute tatsächlich schliefen, und somit als Zielscheibe ideal waren.

Hier haben wir überall Heuler, und sobald sie anlaufen, haben wir eine knappe Minute, um uns zu verstecken. Alle Wohnungen in den neuen Bauten haben gepanzerte Zellen. In den älteren Häusern müssen die Bewohner es innerhalb einer Minute bis zum nächsten Bunker oder mindestens bis zum Treppenhaus (als ob das hilft) schaffen. Demnach haben Familien mit Kleinkindern oder älteren Verwandten so gut wie keine Chance zu überleben.

Deswegen haben wir unser Raketenabwehrsystem „Kippa“ auch „Eiserne Kuppel“ genannt. Diese Kuppel schützt uns schon vor dem „Hagel“. Das Problem besteht aber darin, dass die „Kippa“ teuer ist, also wird sie immer dort stationiert, wo die Situation besonders gefährlich ist. Unser Beersheba gehört nicht zu den gefährlichsten Orten.

Die Grad-Rakete traf hier ein Privathaus. Die Hausinhaber waren vernünftig genug, um eine Schutzzelle einzurichten. Sie haben überlebt.

Heute werfen wir also Bomben auf Gasa. Und so was wird nun garantiert in euren Fernsehnachrichten gezeigt.

Liebe israelische Freunde! Nur zur Erinnerung: bitte alle Haustüren offen und freihalten!
Liebe israelische Freunde, die neu dazugekommen sind! Nicht in die Hose machen! So was erleben wir nicht zum ersten Mal. Und auch nicht zum letzten Mal, nehme ich stark an. Und - um Gottes willen - kauft euch endlich anständige Schlafanzüge. Sonst lauft ihr nachts in den schäbigen Fetzen wie die letzten Arschlöcher. Oh weh...

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* Dieses Posting stellt eine Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche dar.
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