16.10.2018

Beobachtungen eines Dienstreisenden

Verfall Deutschlands

Ein russischer Ingenieur und Blogger (auch ein bisschen Wahrsager) arbeitet und lebt seit einiger Zeit in Deutschland. Manchmal ist er dienstlich unterwegs. Hier kommen nun seine Überlegungen und Beobachtungen aus einer Dienstreise nach Amsterdam.


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In Europa muss ich ziemlich viel reisen. Meine Beobachtungen fallen dabei wohl etwas anders aus, als bei den „normalen“ Menschen. Ich sehe die Welt eben mit „technischen“ Augen. Aus dem Gesamtbild versuche ich nur das Grundlegende bzw. Tendenzbildende herauszukristallisieren. Zum Beispiel mache ich aus dem Müll, der nicht in der Mülltonne sondern daneben liegt, wohl ganz andere Schlüsse als ein Hipster. Dieser scheinbar harmlose Müll kann ja einen Trend der sozialen Indifferenz bedeuten, die dann - über die Fahrlässigkeit bei der Bedienung diverser technischer Anlagen bzw. Infrastruktur hinaus - früher oder später durchaus zu einem GAU führen könnte. Hinter dem Müll neben einer Mülltonne versteckt sich tatsächlich so einiges: Mathematik, Physik, Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und so weiter.

Also musste nun ich dienstlich nach Amsterdam. Nur für einen Tag. Weniger sogar. Ja-ja, mit dem Fußball hatte das auch etwas zu tun. Das ist halt auch meine Arbeit. Aber darum geht es jetzt nicht.

Die Deutschen haben skandalös verloren. Die deutsche Mannschaft hat fertig. Endgültig kaputtgegangen. Eine neue muss her. Jede Reparatur ist sinnlos.

Schlimmer noch: das neue Land muss her, denn auch Deutschland ist kaputt. Warum? Jede Stabilität bedeutet die Stagnation, und zwar mit kläglichen Folgen. Deutschland tritt auf der Stelle. Keine Entwicklung mehr, keine Vorwärtsbewegung. Es flickt nur das vorher Erreichte und versucht andere nachzuholen, was inzwischen nur mit sichtbarer Mühe klappt.

Die Infrastruktur wird zunehmend marode, öffentliche Toiletten werden immer dreckiger, der Putz bröckelt überall ab. Auf den Straßen gibt es immer mehr Asoziale und Alkoholiker. Es stinkt flächendeckend nach Urin, von einzelnen auserwählten Gebieten abgesehen. Selbst Graffiti-Bilder werden fast unerträglich geschmacklos. Die Gesamtästhetik ist eindeutig negativ.

Das Deutsche in Deutschland schwindet. Die osteuropäische und zunehmend sogar östliche Schlamperei nimmt dagegen überall zu. Es wird nicht mehr richtig gebaut, geschraubt, gepinselt, geklebt, repariert.

Der infrastrukturelle Verfall ist nicht mehr zu übersehen. Totale Werkstoffermüdung kann man regelrecht riechen. Die Autobahnen werden immer schlechter. Vielleicht werden sie bald die schlimmsten europaweit.

Bauvorhaben ähneln sich immer mehr primitiven Klonierungen. Die Qualität der Baustoffe ist unter jedem Niveau. Immer noch nicht katastrophal, aber schon durchaus problematisch. Das Schlimmste ist dabei die Tendenz an sich.

Zum Ingenieur oder Techniker werden? So gut wie keiner möchte das heute. Aber diese Fachleute braucht die deutsche Infrastruktur heutzutage dringend, denn ohne neue Fachkräfte wird sie bald kaputtgehen und dabei Menschenleben zerstören.

Zahlreiche talentierte deutsche Ingenieure und Techniker arbeiten bereits im Ausland. Dort verdienen sie ihr Geld. Nachvollziehbar. Das Braindrain ist kolossal. Das deutsche „Brain“ wird dann durch eine nicht-deutsche Intelligenz ersetzt, die nicht zwingend schlechter ist, aber sie passt halt nicht mehr zur deutschen Mentalität, zum nationalen Paradigma.

Diese fatale Unverträglichkeit ist der Grund für den allgemeinen Verfall und das mentale Scheitern dieses Landes.

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11.10.2018

Tschetschenische Erziehung

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1) Gestern nachmittags wurde im russischen Internet ein Video veröffentlicht, wo ein junger Tschetschene im Moskauer Metro pöbelt und mit einer Dose Jungs im Waggon provoziert.








2) Heute gegen 3 Uhr in der Frühe erschien im VK-Account von Tschetschenien-Oberhaupt Ramsan Kadyrow die folgende Stellungnahme:

"Zunächst entschuldige ich mich persönlich im Namen des gesamten tschetschenischen Volkes bei den jungen Männern, deren Ehre verletzt wurde. Ich bedauere zutiefst, das so etwas passiert ist, und versichere Ihnen, dass eine harte und angemessene Reaktion folgen wird. Ich versichere Ihnen auch, dass dieser junge Mann mit dem tschetschenischen Volk, seinen Traditionen und Bräuchen nicht assoziiert werden darf. Er hat keinen Glauben, keine Ehre, kein Gewissen und keine Menschenwürde. Falls jemand ihn erkennt, bitte ich, seine Koordinaten mir zukommen zu lassen!"

Und an den pöbelnden tschetschenischen jungen Mann:

"Du kommst jetzt sofort, unverzüglich, mit der allerersten Maschine zu mir nach Grosniy (Hauptstadt Tschetscheniens), und zwar mit Deiner ganzen Familie! Sonst wirst Du sowieso in wenigen Stunden gefunden. <...> Wenn Du in einer Familie geboren und aufgewachsen wäre, in welcher Ehre, Gewissen, Pflicht, Glauben und Respekt für die Menschen geehrt werden, würdest Du so etwas nie tun. Du hast also nur ein paar Stunden Zeit, um dich zu melden. Sonst wirst du Dein Benehmen bitterlich bereuen. Hunderttausende tschetschenischer Jungen und Mädchen studieren, leben und arbeiten in allen Regionen Russlands und im Ausland. Wir sind stolz darauf, dass sie würdige Kinder unseres Volkes sind. Und solche Menschen wie Du haben nicht das moralische Recht, Tschetschenen genannt zu werden. Aber wir werden Dich schon umerziehen. Davon bin ich überzeugt."

3) In wenigen Stunden kam dann ein Video, wo der Pöbler sich öffentlich bei den Jungs im Metro entschuldigte:



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10.10.2018

Kostenlose Rückreise mit Niveau

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Reise in die Ukraine

Russische Redaktion der Deutschen Welle berichtet mit leisem Stolz:


Am 9. Oktober haben bayerische Behörden 11 ukrainische Staatsbürger, die in Deutschland politisches Asyl beantragt haben, ausgewiesen.

Dabei wurden die Ukrainer mit einem von der Landesregierung in München speziell gecharterten Flugzeug nach Kiew gebracht. Laut dem Sprecher der bayerischen Migrationsamtes wurde diese Abschiebung mit den Bundesbehörden abgestimmt.

Am selben Tag wurden drei weitere Asylbewerber mit Linienflügen nach Italien geschickt: zwei nach Mailand und einer nach Neapel.

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P.S. In der deutschsprachigen Version der Deutschen Welle war diese Nachricht leider nicht zu finden: weder in der Rubrik "Politik", noch in "Touristik"...
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04.10.2018

Putin erstaunt

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Putin und Flüchtlinge

Laut dem Bericht der staatlichen russischen Presseagentur zeigte (und äußerte) sich Wladimir Putin beiläufig während des Treffens mit dem österreichischen Kanzler Kurz ziemlich erstaunt über die Situation mit Flüchtlingen in Deutschland und der EU. 

„Flüchtlinge aus dem Nahen Osten bekommen in Deutschland Sozialhilfe, die dreimal so hoch wie Gehälter in ihrer Heimat ist. Darum ist es wohl kaum zu erwarten, dass sie nach Hause zurückkommen wollen“, meinte der russische Präsident: „Das ist aber die Sache der Europäischen Union“.

„Ja, ich habe es mir von meinen Kollegen sagen lassen, dass diejenigen, die bereits nach Deutschland kamen und dort es sich als Sozialhilfeempfänger gemütlich machten, wahrscheinlich nicht mehr heimkehren möchten. Das ist aber eure Sache, wenn ihr bereit seid, große Sozialhilfe-Beträge an Flüchtlinge aus dem Nahen Osten oder Afrika auszuzahlen. Aber warum sollen diese Leute dann zu Hause hocken? Als Gehalt bekommen sie in ihrer Heimat doch dreimal weniger als eure Sozialhilfe“, sagte Putin zum Abschluss der Verhandlungen mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz.

Nach seinen weiteren Worten könnte man aber die Personen, die sich in den Flüchtlingslagern befinden, durchaus heimkehren lassen, damit sie keine zusätzliche Belastung als potentielle Migranten in der EU darstellen: „Aus meiner Sicht ist das doch offensichtlich. Das liegt ja regelrecht auf der Hand“, fügte Putin hinzu.

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15.09.2018

Armes Lenchen = armes Deutschland?

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Sowjetischer Wissenschaftsfilm
Dieser sowjetische Wissenschaftsfilm stammt aus dem Jahr 1971. 

Aber auch heute noch scheinen seine Erkenntnisse für die Mehrheit der Deutschen eine absolute Überraschung zu sein.

Schade eigentlich…



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10.09.2018

Köthen als Vorbote...

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Auf der Webseite der größten staatlichen russischen Nachrichtenagentur WGTRK, sowie in den Fernsehnachrichten gab es heute gleich mehrere Berichte zum Thema Köthen.

Erst zum späten Abend erschien dann der Artikel, der hier gekürzt in  deutscher Übersetzung kommt. 


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Die Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt. 26 000 Einwohner.

Dort auf einem Spielplatz haben zwei Afghanen einen 22-jährigen Deutschen zu Tode geschlagen. Die Bild-Zeitung berichtete darüber gegen 11 Uhr, und schon bald wurde diese Nachricht zum Hauptthema in sozialen Netzten Deutschlands.

Am Tatort sind immer noch Spuren von Kreide zu sehen. Die Verdächtigen wurden inzwischen festgenommen: Der eine ist 18, der andere 20 Jahre alt. Die Vernehmung läuft.

Im Moment ist Folgendes bekannt: Zwei Flüchtlinge wollten klären, wer von ihnen die deutsche (ebenfalls am Tatort anwesende) Frau geschwängert hat. Der Streit eskalierte. Der junge deutsche Mann Markus B. mische sich in die Auseinandersetzung ein und wurde von den beiden Afghanen geschlagen.

Markus soll Probleme mit dem Herz haben und einen Herzschrittmacher tragen. In Twitter schreibt man nun, dass er in den letzten Minuten geschrienen haben soll, dass er keine Luft mehr zum Atmen bekommt. Markus starb etwas später im Krankenhaus.

Seine Freunde sagen, es sei unmöglich, dass Markus selbst einen Streit provoziert hätte. Es sei nicht rechtsradikal gewesen. Es war aber immer hilfsbereit. „Ein angenehmer junger Mann, der keiner Fliege etwas zuleide tut.“ Sein Freund hat keinen Zweifel: Markus wollte nur den Streit schlichten.

Auch zu der Gesamtsituation äußern sich die Stadtbewohner durchaus konkret: „Wenn es so weiter geht, dann haben wir hier bald Krieg. Und alle werden daran teilnehmen. Deutsche gegen Ausländer. Das mag zwar drastisch klingen, aber so sieht halt die Situation aus. Bürgerkrieg und Straßenkämpfe. Bald ist es soweit.“

Sowohl rechte, als auch linke Kräfte sind nun in Internet aktiv, um Menschen in Köthen zu mobilisieren. In der Stadt sammeln sich auch Polizeireserven.

Die weitere Entwicklung ist unvorhersehbar. Alles ist möglich: Von Blut bis Merkel-Rücktritt, falls die Rechten es schaffen, die öffentliche Meinung ausreichend umzukehren. Diese Aufgabe wird für sie durch den emotionalen Hintergrund erleichtert, der in den letzten zwei Wochen ohnehin praktisch zum Kochpunkt gebracht wurde. In Chemnitz brodelt es nach dem dortigen Totschlag nämlich immer noch.

Dass die Situation langsam aus den Rudern läuft, ist nicht nur für das deutsche politische System symptomatisch. Das betrifft eigentlich das ganze Europa. Wenn auch die Geschwindigkeit der Entwicklung von Land zu Land unterschiedlich und durch die jeweilige geschichtliche Erfahrung bedingt ist.

Man muss nun also auf alles gefasst sein. Vor allem darauf, dass der Stärkung der rechten Kräfte in Deutschland nun immer intensiver entgegengewirkt wird. Die Formen dieses Kampfes werden immer härter und sogar umdemokratisch sein.

„Das deutsche Parteisystem ist kaputt“, behauptet der Politologe Alexander Rahr: „Seit 1945 gab es im Bundestag nur drei Parteien - Christdemokraten, Sozialdemokraten und Genschers Liberale. Damals gab es ja noch keine Grünen... Heute werden diese drei Parteien nicht einmal 50% der Stimmen erhalten."

Die liberale Demokratie steht somit an der Schwelle der Umwandlung in eine liberale Diktatur.
Die klassischen deutschen Parteien scheinen entschlossen zu sein, das ganze politische System zu opfern, nur um die "Alternative" zu stoppen.

Politische Eliten in Deutschland, aber auch in Europa sind verängstigt. Sie wissen nicht mehr, was demnächst passiert. Und passieren kann so Einiges: Zum Beispiel können rechte Parteien bei den Wahlen ins Europäische Parlament so viel Unterstützung von den Wählern bekommen, das dort auf einmal die Hölle los ist.

Die heutige Situation erinnert an die 80-er Jahre in der Sowjetunion, wo Mitglieder des Politbüros in ihrer eigenen abgeschirmten Welt lebten und bis zum letzten Tag total sicher waren, dass die UdSSR ewig existieren würde.

Heute befindet sich die Europäische Union in einer ähnlichen Situation. Um zu überleben muss sie adäquat und schnell auf das politische Zeitgeschehen reagieren.

Danach sieht es aber momentan gar nicht aus.

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07.09.2018

Gesindel auf den Strassen

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Die Annonce des russischsprachigen (überwiegend außerhalb Russlands fungierenden) privaten Fernsehkanals RTVi (RTVi Germany GmbH?):

"Die Gärung der Gemüter und das Gesindel auf den Strassen. Wie sich der Mord an einem Mann im deutschen Chemnitz zu Unruhen mit Tausenden von Menschen verwandelte. Und warum für die ehemalige DDR Deutschland schon wieder über alles ist. Darüber berichtet aus Sachsen Konstantin Goldenzwajg."

Video:



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04.09.2018

Angst vor dem Messer im Rücken

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Kisseljow im russischen Fernsehen
An jedem Wochenende läuft auf dem russischen staatlichen Fernsehkanal Russland-1 die politische Abendsendung "Nachrichten der Woche", die in der Regel von Dmitri Kisseljow, dem Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Rossija Segodnja (Russia Today), zu der auch das Nachrichtenportal Sputnik gehört, persönlich moderiert wird. Das Fernsehprogramm zählt wohl zu den mit Abstand einflussreichsten Meinungsbildungsquellen Russlands.

Am letzten Wochenende ging es dort unter anderem um Deutschland und Chemnitz. Hier kommt eine verkürzte Übersetzung dieser Reportage, einfach als eine kleine Kostprobe dessen, welche Meinung der Kreml bei seinen Bürgern zum Thema Deutschland und europäische Migrationskrise bilden möchte.
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Migrationskrise: Deutsche haben Angst, Messer in den Rücken auf der Straße zu bekommen

Am 1. September griff ein afghanischer Migrant in Amsterdam zwei amerikanische Touristen mit dem Messer an. Die Touristen erlitten dadurch schwere Verletzungen. Die Polizei eröffnete das Feuer und neutralisierte den Täter. Als Ergebnis wurden alle drei Verwundeten ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei stufte den Vorfall als einen Terroranschlag ein, da die Opfer durch Zufall ausgewählt wurden. Ein wesentliches Detail: Der Täter erhielt seine europäische Aufenthaltserlaubnis von den deutschen Einwanderungsbehörden.

Für Niederländer und andere Europäer ist das eine alarmierende Tatsache, denn Deutschland kann dank dem ziemlich anspruchslosen Gastfreundschaftsempfinden von Angela Merkel zu einem europäischen Terroristen-Zentrum werden.

Diese Befürchtungen sind durchaus begründet, zumal in Deutschland selbst, genauer gesagt im ostdeutschen Chemnitz, die Straßenproteste nicht aufhören, nachdem dort Migranten aus Syrien und dem Irak einen anständigen Stadtbewohner gemessert haben.

Die Protestierenden wurden bereits offiziell zu Rechtsextremisten und Neonazis getauft, und die führenden Fernsehsender des Landes, ARD und ZDF, vertuschen das Ausmaß der Straßenaktionen. So sieht die Zensur aus.

Die Einwohner von Chemnitz - ehemals Karl-Marx-Stadt - sind mit all dem nicht einverstanden und kämpfen weiter für ihren guten Namen und für das Verständnis, dass „offene Türen“ für Migranten, die nach Europa strömen, eine ernsthafte Gefahr darstellen.

Die Stadt rebelliert nach dem Mord am 35-jährigen Daniel Hillig. Er wurde erstochen, seine Freunde verletzt. Die Täter waren Migranten.

Die Tragödie von Chemnitz entspricht völlig dem Geist des Multikulturalismus, den das moderne Deutschland erlebt. Also, wirklich deutsch an dem Vorfall ist nur der Tatort: Sachsen. Das Opfer hat den kubanischen Hintergrund, Verwundete haben russische Wurzeln, die mutmaßlichen Verbrechern stammen aus dem Irak und Syrien. Selbst der Treffpunkt der Männer in jener schrecklichen Nacht befand sich ausgerechnet an der Kreuzung mit der Straße der Nationen.

"Früher hatten wir nicht einmal davon gehört, dass jemand auf der Straße mit dem Messer angegriffen werden kann. Heute passiert das hier jeden Tag“, behaupten Chemnitzer Stadtbewohner.

„Es ist unmöglich, einen Fuchs unter den Hühnern zu integrieren. Das geht einfach nicht“, sagt Martin Kohlmann, Rechtsanwalt und Politiker in Chemnitz. Er erklärt auf Russisch, warum er die ganze Woche lang Kundgebungen gegen Migranten organisiert hat: „Sie leben auf dem Niveau von arbeitslosen Deutschen. Aber es gibt den großen Unterschied: Ein arbeitsloser Deutscher muss beweisen, dass er versucht hat, einen Job zu finden. Er muss zeigen, wie viele Bewerbungen er geschrieben hat. Aber diese Menschen brauchen all das nicht. Es mangelt auch massiv an Plätzen in Kindergärten. Die Deutschen müssen sich mit der Warteliste abfinden, unsere Gäste bekommen aber die Plätze sofort“.

Chemnitz baut keine neuen Kindergärten: Es gibt kein Geld. Aber die Stadtverwaltung gibt jährlich 10 Millionen Euro für die Unterstützung von Migranten aus. Die deutsche Gastfreundschaft wird in den nächsten sechs Jahren astronomische 110 Milliarden Euro kosten.

Demo in Chemnitz. Die ARD-Journalisten werden von einem Mann begleitet, der sehr nach einem Leibwächter aussieht. Die Journalisten des nationalen deutschen Fernsehkanals fühlen sich wohl etwas unsicher. Den Demonstranten gefällt es nämlich nicht, dass Migranten-Verbrechen sowohl von deutschen Massenmedien, als auch von der Polizei verschwiegen werden. Ostdeutsche werden dagegen als Banditen dargestellt, und ihre Demos nennt man Nazis-Aktionen.

Deutschland hat ein Problem mit Migranten, aber Frau Merkel versucht nun, es außerhalb des Landes anzugehen. Sie ging auf die Tour durch die Länder, von denen die meisten ihrer unruhigen Gäste stammen. Sie spricht über die Migrationskrise in Afrika. Und die Deutschen fragen sich:
Warum kam denn die Bundeskanzlerin nicht nach Sachsen, um über jene Migranten zu sprechen, die bereits im Land sind, und die mit ihren Landsleuten nicht klar kommen können?

Der Bericht komplett auf Russisch: hier
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12.08.2018

Clevere Anlage

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Neger in Ferienwohnung

Mal was Neues aus dem russischsprachigen Germany-Forum. Ein deutsch-russisches Ehepaar meldet sich aus Spanien:

Wir sind jetzt in Spanien im Urlaub. Hier im südlichen Katalonien haben wir eine Ferienwohnung in einer (bis vor kurzem) ruhigen und anständigen kleinen Stadt.

Unser Gebäude ist nicht groß, nur ein paar Wohnungen, eigenes Schwimmbad, Tiefgarage. Die obere Wohnung stand zum Verkauf. Im Februar haben wir - zu unserem Entsetzen - festgestellt, dass dort nun Neger wohnen. Dann zum Sommer wurden sie immer zahlreicher. Wir haben mit den Nachbarn und der lokalen Verwaltung gesprochen. Keiner wusste angeblich Bescheid, was passierte.

Währenddessen werden die Neger immer mehr und immer frecher. Sie scharen sich ständig auf dem Balkon. Heute Nacht musste die Polizei gerufen werden, denn sie schrien wie verrückt.

Nun konnten wir klären, dass ein Mitarbeiter der hiesigen Stadtverwaltung diese Ferienwohnung gekauft hat. Er selbst wohnt aber in einer anderen Stadt, also hat er auf Anraten von seinem Freund, der sich bei Caritas engagiert, die Wohnung an die Neger vermietet. Man stelle sich also vor: der lokale Beamte ruiniert seine eigene einst durchaus vornehme Stadt.

Die Nachbarschaft ist natürlich unzufrieden, es ist aber beinahe aussichtslos, etwas dagegen zu unternehmen. Es ist auch für uns nicht mehr möglich, unsere Wohnung zu verkaufen, denn kein vernünftiger Mensch will sich ja im angehenden Neger-Getto aufhalten. Vielmehr hat dieses Arschloch eine richtige Kettenreaktion ausgelöst: die Immobilienpreise stürzten jetzt nicht nur in unserem Gebäude, sondern auch in der ganzen Gegend ab. Und wenn man die aktuelle politische Ausrichtung in Spanien sieht, wird die Situation bestimmt immer schlechter. So läuft das hier bei uns also...

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11.08.2018

Wüstenrose

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Frau des syrischen Präsidenten
Asma al-Assad versuchte man immer wieder zu bestechen, indem man der Mutter von drei Kindern ein sorgloses Leben versprach: weit weg von ihrem vom Westen zur Vernichtung verurteilten Ehemann und ihrer ausgeplünderten und zerstörten Heimat.

Es ist schwer vorstellbar, welche urgeschichtlichen Grausamkeiten gegenüber ihrem Volk und Land diese kultivierte Frau, die in den besten Häusern Europas aufgewachsen ist, miterleben musste. Solche Schocks vergehen nicht spurlos. In diesen schwierigen Tagen wünschen wir dieser schönen und mutigen Frau gute Besserung.

Auf das Beste für Asma hofft auch ihre russische Freundin Valentina Lantseva, Präsidentin der Stiftung "Geistige Erbe vom Heiligen Apostel Paul". Erst vor kurzem kehrte sie aus Damaskus zurück und erzählte uns die Geschichte ihrer Freundschaft mit Lady al-Assad.

Es begann im August 2013, als die Ehefrau des syrischen Präsidenten russische Frauen, die sich im dem verbluteten Land aufhielten, persönlich kennen lernen wollte.

"Wir waren dort aus dem traurigen Grund: kurz zuvor wurden zehn Christen hingerichtet", erinnert sich Frau Lantsewa: "Wir wurden von unseren Freunden aus der "Union der syrischen Frauen" begleitet. Und jemand hat uns gesagt, dass Asma al-Assad sich mit uns gern treffen möchte. Das war eine Überraschung. Natürlich haben wir sie besucht. Sie erzählte uns dann, dass das Haus, wo sie uns beherbergte, kürzlich von Terroristen beschossen wurde. Noch ein paar Stunden zuvor wurde in ca. 600-700 Metern von dem Ort, wo wir waren, scharf geschossen.

Asma erzählte, dass sie in der Nacht beschossen wurden. Natürlich hat die Familie Assad nicht mehr schlafen können, und am Morgen mussten ja die Kinder zur Schule. Assads Kinder besuchen übrigens eine gewöhnliche Schule in Damaskus. Als Asma den Kindern sagte, sie sollten nun in die Schule, wollte der Sohn Karim das gar nicht glauben: "Mama, wie gehen wir denn auf die Strasse, wo die Banditen uns beschießen?" Asma erwiderte: "Die Banditen sind Feiglinge. Sie sind Menschen, die keinen Respekt verdienen. Und du darfst nicht vergessen, aus welcher Familie du stammst. "

"Sie ist eine sehr  charmante Frau", erzählt Valentina weiter: "Anmutig, schöne und sehr kluge Augen. Wir haben sie sofort ins Herz geschlossen".

Es gab Zeiten, als Paparazzi die bezaubernde Asma überall verfolgten. Man veröffentlichte ihre Bilder auf Titelseiten von großen Zeitschriften, man nannte sie die Verkörperung vom Stil.

Asma stammt aus einer einflussreichen sunnitischen Familie, sie wurde in London geboren. Asma bekam eine gute Ausbildung an der Royal College of London University und absolvierte anschließend die Fakultät für französische Literatur mit Auszeichnung. Dann arbeitete sie als Investmentbanker in J.P. Morgan. Sie plante, einen Master-Abschluss in Harvard zu machen. Zu jener Zeit nannte man sie auf die europäische Art "Emma".

Und dann machte der angehende syrische Präsidenten Bashar Assad ihr einen Antrag. Asma meint dazu, dass dies der Fall war, als Freundschaft aus der Kindheit zur Liebe wurde.

Bashar und Asma kannten sich tatsächlich seit ihrer Kindheit. Zu einem Paar wurden sie aber in London, wo der junge Ophthalmologe sein Praktikum absolvierte. Die ersten Jahre ihrer Ehe waren glücklich. Die Massenmedien nannten Asma die "Wüstenrose"...

Aber ab der Mitte 2000 änderte sich der Ton der westlichen Publikationen dramatisch. Ihr Ehemann, Bashar al-Assad erwies sich als ein unnachgiebiger und mutiger Mann, wenn es um Verteidigung von Interessen seines Landes ging. Die "Wüstenrose" wurde dann zur Zielscheibe der westlichen Presse: es begann eine wilde Hetzkampagne auch gegen sie. Asma al-Assad hörte auf, Interviews zu geben, und widmete sich ganz dem Dienst ihres Volkes.

So wurde aus einer schönen Wüstenrose eine barmherzige Schwester. Die Frau des Präsidenten übernahm alle Aufgaben im Zusammenhang mit humanitärer und sozialer Hilfe im belagerten Land. Asma half sowohl den verwundeten Soldaten, als auch den Zivilisten, die ihre Häuser und Verwandte verloren hatten. Sie schaffte es, für ihre Landsleute immer da zu sein.

Asma trat entschieden für den Bau einer orthodoxen Kirche in Aleppo am Ort des Todes von zwei russischen Krankenschwestern im Dezember 2016 auf. Die russischen Mitarbeiterinnen versorgten syrische Kinder, als sie durch gezieltes Mörserfeuer regelrecht zerfetzt wurden. Asma beschäftigte sich zusammen mit ihren russischen Freunden mit der Wahl eines passenden Projekts für diese Kirche. Sie ist von der hölzernen Kirchenarchitektur begeistert.

"Vor zwei Wochen fragte mich Asma plötzlich, ob es mir gesundheitlich gut geht", - setzt Valentina ihre Erzählung fort: "In der Tat hatte ich mal onkologische Probleme, aber die Frage kam doch überraschend. Dazu wusste ich in dem Moment ja nicht, dass auch Asma davon betroffen ist. Darum sagte ich einfach, dass alles in Ordnung ist. Sie hat mich dann umarmt. Und erst ein paar Tage später erfuhr ich über ihre Krankheit..."

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09.08.2018

Bakteriologische Bombe

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Krankheit in der Ukraine
Dieses Posting wurde ursprünglich von einem Blogger auf der bekannten russischen politischen Blog-Plattform "cont" veröffentlicht. Hier kommt nun eine etwas gekürzte deutsche Übersetzung.
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Ganz am Anfang meines Weges zur russischen Staatsangehörigkeit musste ich mein Unterlagenpaket für die (zunächst) zeitlich begrenzte russische Aufenthaltsgenehmigung vorbereiten. Dabei ging es unter anderem um eine medizinische Begutachtung. Viele Migranten in Russland haben mühsame Gänge durch diverse medizinische Einrichtungen bestimmt in Erinnerung: Deren Ziel ist das begehrte blaue Blättchen, das Gesundheitszertifikat.

Also saß ich eines Tages vor einer älteren Frau, einer Fachärzten für Infektionskrankheiten. Sie fragte mich ziemlich rau, wann ich genau das ukrainische Territorium verlassen hätte. Um die Atmosphäre zu entspannen, sagte ich, dass ich eigentlich nicht aus der Ukraine, sondern aus Donbass komme. Sie erwiderte aber trocken: „Das ist mir jetzt scheißegal“.

Damit hatte die Ärztin eigentlich recht: Auf dem kompletten ukrainischen Territorium, unabhängig von politischen Vorlieben, grassiert wilde Masern-Epidemie. Also wurde ich an die Schirmbildreihenuntersuchung, und dann an die nächste Impfungsstelle verwiesen. Zum Schluss hat man mir dann empfohlen, dass ich, als Besitzer des ukrainischen Passes, am besten auch separate medizinische Bescheinigungen (über Masern- und Tuberkulosefreiheit) immer bei sich haben soll.

Die Situation mit Masern ist in der Ukraine einfach nur katastrophal. Der „wilde Pastor“ Turtschinow (heute Leiter des ukrainischen Sicherheitsrates) droht realitätsfremd mit einer Atombombe. Doch die infektiöse „Bombe“, die von der ukrainischen Gesundheitsministerin und Bürgerin der USA Uljana Suprun (im Volk auch „Doktor Tod“ genannt) erschaffen wurde, ist dagegen völlig real. Die „Armee“ aus Millionen von ukrainischen Masern- und Tuberkuloseträgern kann man ja durchaus als richtige biologische Waffe betrachten.

Und noch etwas Wichtiges: die ukrainische Masern-Variation besitzt eine unglaublich hohe Ansteckungsfähigkeit: beinahe 100%. Sie zeichnet sich durch einen starken Fieber (bis 40,5°C), Entzündung der Schleimhäute im Mund und oberen Luftwegen, einen charakteristischen fleckenartigen Hautausschlag und eine starke allgemeine Intoxikation aus.

Nun wollte ich recherchieren, wie die Situation mit Masern in der Ukraine heute aussieht. Der denkbar einfachste Weg wäre dabei die Einsicht in die Statistik des ukrainischen Gesundheitsministeriums zu bekommen. Doch bald stellte es sich heraus, dass die gewünschten Daten kaum zur Verfügung stehen. Schnell und leicht kommt man an die ukrainische Statistik über Krebserkrankungen oder Konjunktivitis, sogar über psychische Störungen der ukrainischen Bevölkerung. Man kann eine ganze Menge Daten finden, bloß keine Masern-Statistik.

Vermutlich ist die Situation mit Masern-Epidemie in der Ukraine so kritisch, dass man einfach Angst hat, offizielle Daten zu veröffentlichen.

Es kam inzwischen soweit, dass die Weltgesundheitsorganisation die ukrainische Regierung direkt unterrichtete, dass die 100%-Masern-Ansteckungsfähigkeit nur bei einer mindestes 98%-Impfungserfassung als kontrollierbar in Bezug auf Sterblichkeit und Gesundheitsschäden angesehen werden kann.

Wie hat die Ukraine darauf reagiert? Auf typisch ukrainische Art und Weise: mit wissenschaftlichen Konferenzen. Zum Beispiel fand im Februar 2017 die Konferenz „Beseitigung von Masern und Röteln in der Ukraine: Herausforderungen und Lösungen“ mit 300 Teilnehmern und Experten aus dem In- und Ausland statt. Natürlich wurden dabei auch Empfehlungen für neue Mechanismen der sanitären und epidemiologischen Überwachung formuliert.

Aber direkt im Anschluss an die Konferenz hat die ukrainische Gesundheitsministerin - den Blick zu Boden schlagend - vermeldet: „Gestern haben wir über einen weiteren Kindstod wegen Masern erfahren. Das Kind war nicht geimpft. Das ist tragisch für die Gesellschaft, wo Menschen an Erkrankungen sterben, die durch Impfungen vermieden werden könnten.“

Ein weiterer stürmischer Seuchenanstieg begann dann im Sommer 2017 in den westlichen ukrainischen Gebieten. Seitdem gibt es in der Ukraine einen Masern-Sonderstab.

Es ist bekannt, dass dieser Stab dann drei Sitzungen hatte, sowie drei weitere Fernsitzugen mit regionalen Vertretern, die für die Masern-Bekämpfung vor Ort zuständig sind. Ob das die Sterblichkeit beeinflusst hat, ist allerdings unbekannt.

Dann hat sich der Kinderfonds von UNICEF direkt einschreiten müssen. Es wurden 24 regionale Trainings für Mediziner und Pädagogen sowie 20 Lesungen für ukrainische Eltern organisiert. Also nicht allzu viel.

Von einer 98%-Impfungserfassung für Kinder und Erwachsene war jedenfalls keine Rede. Dafür fand im November 2017 eine weitere nationale Impfungskonferenz in der Ukraine statt.

Zum Ende des Jahres 2017 wurde berichtet, dass angeblich 65,5% von der geplanten Kinderzahl geimpft wurden. Die nächste Impfstoff-Charge hätte im Frühjahr 2018 ankommen müssen - über eine Million Dosen. Wie sollen denn diese Dosen für 35 Millionen Ukrainer ausreichen?

Die Ukraine stellt also heute eine tickende bakteriologische Bombe mit der 100%-Ansteckungsfähigkeit dar, von welcher weder westliche (die EU) noch östliche (Russland und Weißrussland) Nachbarn der Ukraine geschützt sind.

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