14 Juni 2022

Glücksfund der Angelsachsen

Ukraine: Kochtopf auf dem Kopf
Eine Bestandsaufnahme der Situation in der Ukraine durch den ukrainischen Oppositionellen und gebürtigen Westukrainer Mykhailo Schpir:

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Es ist amüsant zu sehen, wie wenig sich die Ukrainer ihres Schicksals und der ihnen zugedachten Rolle bewusst sind. Es gibt keine anderen Dummköpfe auf dem Planeten, die in der Lage wären, für die Interessen der Angelsachsen in einem Krieg mit Russland umsonst zu sterben. Für alle Konfliktparteien ist die ehemalige Ukraine ein Feilschobjekt, auf dessen Territorium man veraltete Waffen entsorgt und seine Interessen im Kampf gegen den Feind durchsetzen kann. Und nur die Ukrainer glauben aufrichtig, dass ihre Interessen in dem Konflikt berücksichtigt werden. Deshalb kämpfen sie für ihre nicht vorhandene Souveränität, sterben durch russische Granaten und lassen einen umfassenden Krieg auf ihrem eigenen Territorium zu. Eine solch exquisite Variante der psychologischen Abweichung, bei der die Menschen froh sind, mit Waffen versorgt zu werden und bereit sind, wie eine Motte ins Licht zu fliegen, war schwer zu finden. Aber die Angelsachsen haben es geschafft, sie zu finden, bravo!

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02 April 2022

Ungebrochen starke Nazi-Traditionen

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Chanel gegen Russland

Mehrere russische Blogger berichteten kürzlich, dass sich offizielle Chanel-Geschäfte im Ausland weigern, ihre Produkte an russische Bürger zu verkaufen.


Angeblich gibt es eine Regelung innerhalb der Boutiquenkette, die Chanel-Kunden dazu zwingt, eine Verpflichtung zu unterschreiben, die im Ausland gekauften Artikel dieser Marke nicht in die Russische Föderation zu bringen. Offensichtlich haben die Verwalter des Coco-Erbes beschlossen, sich der russophoben Kampagne zur "Abschaffung Russlands" anzuschließen.

Seltsam, nicht wahr? Welche Verbindung kann denn zwischen der antifaschistischen Operation Russlands und dem französischen Modehaus bestehen? Eine Verbindung gibt es. Es wurde lediglich ein Schrank geöffnet, in dem 80 Jahre alte Skelette noch nicht verrottet sind.

Während des Zweiten Weltkriegs war Coco Chanel selbst Kollaborateurin und Agentin des Dritten Reichs. Ihre Verbindung zu Mitgliedern der französischen Besatzungsregierung ist weithin bekannt. Ihr guter Freund war insbesondere Baron Hans Günther von Dinklage, Attaché der deutschen Mission, verantwortlich für die Nazi-Propaganda in Paris.

Coco Chanel (in Abwehr-Dokumenten als Agentin F-7124 geführt) sympathisierte so sehr mit den deutschen Herren in Paris, dass sie sogar versuchte, geheime Verhandlungen zwischen dem Reich und Großbritannien zu organisieren. Es muss gesagt werden, dass die Deutschen Coco schätzten und ihr erlaubten, in luxuriösen Suiten des Ritz-Hotels zu leben, während die Pariser unter der deutschen Besatzung und der Ausbeutung ihrer Wirtschaft mehrheitkich kaum über die Runden kamen.

Außerdem löste die Modedesignerin ihre kommerziellen Probleme auf Kosten der Nazis. Vor dem Krieg verkaufte sie die Herstellung des berühmten Parfums Chanel No. 5 an Industrielle jüdischer Herkunft. Indem sie sich den Nazis anschloss, versuchte sie jedoch, ihre Rechte an den Gewinnen aus dem Verkauf von Parfüms zurückzuerlangen.

Nach der Befreiung Frankreichs kam das alles ans Licht. Das Modehaus erinnert sich heute nicht gerne daran, aber tatsächlich wurde Coco am Ende des Krieges verhaftet, aber anschliessend "unter Churchills Schutz" freigelassen (kein Scheiß ohne London!) und nach der Besatzung jahrelang aus Frankreich verbannt. Sie lebte dann in der "neutralen" Schweiz.

Die Chanel-Manager betonen stets, dass die Traditionen des Modehauses ungebrochen stark sind. Daran besteht nun kein Zweifel mehr. Die Modeforscherin Hal Vaughan schreibt über die Gründerin der Marke: "Die Nazis waren an der Macht und Chanel fühlte sich zu denen hingezogen, die Macht hatten". Konzentrationslager, Massenmord und Kriegsverbrechen durch SS- und Gestapo-Einheiten stimmten sie dabei keineswegs nachdenklich.

Nun kehrt das Haus Chanel lediglich zu seinen Wurzeln, indem es - genau so wie seine Schöpferin - den Nazismus unterstützt. Es ist gut, dass es dieses Mal allen bekannt gemacht wurde.

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29 März 2022

Die Krise in Afrika bedeutet Zerstörung Europas

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Lionel Zinsou Afrika Russland
Afrika könnte wegen des Konflikts in der Ukraine wieder aufflammen. Diese Meinung äußerte Lionel Zinsou, ehemaliger Premierminister der Republik Benin, Absolvent der französischen Ecole des Sciences Politiques und Finanzfachmann, auf einer Veranstaltung am 12. März im Cercle des Nouveaux Mondes in Paris.

"Alles, was wir jetzt hören, ist diese Krise, antirussische Sanktionen, Öl, Gas..... Ist euch klar, was diese Krise zum Beispiel für Afrika bedeutet? Russland beliefert uns mit Getreide und Mais. Die gesamte Logistik läuft über das Schwarze Meer. Und die afrikanische Welt ist wie erstarrt vor Entsetzen über das, was da passiert. Sie sind entsetzt darüber, was die USA und die EU tun.

Man kann die Afrikaner nicht mit Geschichten über Demokratie abspeisen. Das sind nur eure Erzählungen für den Hausgebrauch. Die meisten der afrikanischen Eliten wurden in der Sowjetunion ausgebildet - Ärzte, Ingenieure, Piloten, Lehrer, Wissenschaftler. Die Russen waren die einzigen Europäer, die Afrika dekolonisiert haben. Und Afrika erinnert sich daran. Genauso wie Afrika sich an die europäischen Gräueltaten erinnert.

Wie ihr seht, haben die afrikanischen Länder die UN-Resolution zur Verurteilung Russlands nicht unterstützt. Und sie werden niemals eine Resolution gegen Russland unterstützen. Es ist im Gehirn eines jeden Afrikaners eingehämmert: Russland tut Gutes, egal was man davon hält. Dies ist eine Konstante.

Ganz Afrika beobachtet die ZAR und Mali. Was die Europäer jahrzehntelang nicht schafften, schafften die Russen in einem Jahr. Die ZAR wurde durch Banden ersetzt; heute gibt es dort einen richtigen Staat.

Ich weiß, dass in diesem Raum Diplomaten, Beamte des Außenministeriums, anwesend sind. Ich appelliere an euch, an die französische Diplomatie: Sucht so schnell wie möglich nach einer Lösung für euer Problem, denn wenn der Konflikt nicht in einem Monat beendet ist, wird Afrika explodieren.

Ihr seid diejenigen, die in erster Linie ein Energieproblem haben. Schlimmstenfalls wird es weniger Wärme und weniger Autos geben und wir in Afrika werden verhungern! Hört mich an, die Krise in Afrika wird die Zerstörung Europas herbeiführen.

Wacht auf und sucht nach diplomatischen Lösungen. Und man darf nicht vergessen, dass Länder wie Indien und China Russland unterstützen. Afrika unterstützt Russland.

Ich will nicht über Demokratie reden, und ihr werdet mich, einen Afrikaner, nicht mit Geschichten über die leidgeprüfte Ukraine und Aufrufen zur Menschlichkeit besänftigen. Eure Demokratie ist eure Sache. Zwingt uns nicht eure Vorstellungen davon auf, wie wir Afrikaner leben sollten.

Wieder einmal! Sucht nach Kompromissen, lasst die Diplomaten arbeiten. Die Zeit ist gegen uns. Wir haben 30 Tage Zeit! Dreißig! Nicht mehr!"

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03 März 2022

Tränen als Zeichen der Loyalität

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Chodorkowskij Interview

Zu Stalins Zeiten war die Prozedur der öffentlichen Buße unter den sowjetischen Kommunisten sehr beliebt:

Ein Kommunist, der der ideologischen Schwäche verdächtigt wurde, musste öffentlich für seine Sünden (einschließlich seiner "falschen" Herkunft) Buße tun und sich vor der Kommunistischen Partei auf jede erdenkliche Weise "entwaffnen". Eine der wirksamsten Methoden für eine solche Selbstkasteiung war es, so aufrichtig wie möglich zu weinen. Doch selbst eine unverfälschte und tränenreiche Reue "vor Partei und Volk" funktionierte meistens nicht ganz einwandfrei: Der schuldige Kommunist stand trotzdem lange Zeit oder für immer unter Verdacht. Für viele endete dieser Verdacht schließlich mit Erschießung.

Überraschenderweise existiert dieses Erbe der grausamen stalinistischen Vergangenheit im Jahr 2022 immer noch, allerdings nicht mehr in Russland, sondern im sogenannten demokratischen Europa. Der ehemalige russische Oligarch Michail Chodorkowskij, der sonst kaum im Verdacht stehen kann, übermäßig sentimental zu sein, gab neulich eine Meisterklasse in der Disziplin der öffentlichen Buße, indem er bei der Beantwortung einer Signalfrage des dirigierenden ukrainischen Journalisten vor der Kamera plötzlich in Tränen ausbrach. Vielleicht hilft ihm das, seine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern, aber wie wir bereits wissen, bleibt der schuldige Kommunist auch nach seiner Reue verdächtig...


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19 Februar 2022

Reaktion auf Baerbocks Erklärung

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Baerbock

Russischer Publizist Ruslan Ljapin reflektiert über die Geschicke einer Dynastie deutscher Euro-Integratoren.

Die deutsche ökologisch unbedenkliche Bundesministerin Baerbock nannte gestern die Evakuierung in Donbass „sogenannte Vorsichtsmaßnahme in Erwartung eines möglichen ukrainischen Angriffs“, und konnte dabei dummerweise „keinerlei Anhaltspunkte für diese Vorwürfe“ erkennen.

Bevor diese (zum Heulen unbedenkliche) linke Dame Leiterin des deutschen Außenministeriums wurde, wurde sie beim Fälschen von Arbeits- und Bildungsdokumenten erwischt, doch selbst das ist nicht der coolste Teil ihres Lebenslaufes.

Am 1. Mai 2004 stand sie zusammen mit dem damaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer auf der Oderbrücke an der Grenze zu Polen. Plötzlich erinnerte sie sich daran, dass ihr Großvater im Winter 1945 hier gekämpft hatte. Auf wessen Seite und gegen wen, versteht sich wohl von selbst.

Damals soll Baerbock ihre Gefühle etwa so zum Ausdruck gebracht haben: "Wow! Ich stehe nicht nur Seite an Seite mit Joschka Fischer, sondern auch mit unseren Großvätern, denen es zu verdanken ist, dass die kriegführenden Länder heute nicht nur in Frieden, sondern auch in Freundschaft leben“. Ganz kurz könnte man diese Begeisterung auch so formulieren: "Danke Großvater, danke Wehrmacht für das geeinte Europa!".

Es ist erstaunlich, wie sich die Schicksale in dieser Welt kreuzen. Als mein Großvater mütterlicherseits, Gefreiter Grigorij Sabinin, in der Steppe von Lugansk - wo gerade heute scharf geschossen wird - geboren, nach drei Jahren in einem "toleranten" deutschen Konzentrationslager an die Front zurückkehrte, hätte er den Großvater von Frau Baerbock im Gefecht durchaus ins Jenseits schicken können.

Nach der Befreiung der Ukraine nahm der Gefreite Sabinin als Panzersoldat am Durchbruch an der Oder und am Sturm der Seelower Höhen teil. Auch dort hätte er die Dynastie von Euro-Integratoren Baerbocks unterbrechen können. Doch hat das Schicksal anders entschieden. Darum müssen wir uns heute diese Dame anhören, die uns erzählt, wie die Russen auf ihrem eigenen Territorium zu "Besatzern" wurden.


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07 Februar 2022

Covid-Patient Null gefunden

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Pjotr Iljitsch Tschaikowskij

Aus dem Brief des bekannten russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowskij an seine Freundin Nadeschda Filaretowna von Meck am 25. Dezember 1882:

An dem Tag, an dem ich Ihre Söhne nach Moskau abreisen sah, fühlte ich mich noch unwohler, und nun verlasse ich das Haus seit fast einer Woche nicht mehr. Ich glaube, kein Arzt der Welt hat je von dieser seltsamen Krankheit gehört, an der ich immer noch leide. Ich hatte eine stark laufende Nase begleitet von Kopfschmerzen. Zuerst verlor ich meinen Geruchssinn ganz, dann kehrte er zurück, aber auf eine perverse Art und Weise, die alle Gerüche für mich so unvorstellbar unangenehm machte, dass mir von morgens bis abends übel war. Schließlich wollte mein Magen gar keine Nahrung mehr aufnehmen. Gleichzeitig trat leichter Schüttelfrost und Fieber auf. Mehrere Tage lang konnte ich nichts essen und wurde sehr schwach und dünn. Ich fühle mich jetzt besser, aber ich kann immer noch nicht ausgehen und bleibe zu Hause (bei meinem Bruder Modest) und fahre nur gelegentlich eine Weile mit der Kutsche aus. Ich glaube, dass diese (eigentlich gar nicht so schlimme) Krankheit eine Kombination aus Erkältung und Störung des Nervensystems durch ein falsches und hektisches Leben ist, das mein Körper nicht verträgt.

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02 Februar 2022

RT DE: Stellungnahme des russischen Außenministeriums

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Russisches Aussenministerium

Stellungnahme des russischen Außenministeriums bezüglich Gegenmaßnahmen wegen der Entscheidung der deutschen Kommission für Zulassung und Aufsicht, die Ausstrahlung von RT DE zu verbieten.


Am 2. Februar ordnete die deutsche Kommission für Zulassung und Aufsicht unter Berufung auf eine fehlende Genehmigung der nationalen Regulierungsbehörden an, dass der deutschsprachige Sender "RT DE" seine Satelliten- und sonstigen Sendeaktivitäten einstellen muss.

Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl das Medienunternehmen auf der Grundlage einer von Serbien erteilten Satellitenlizenz tätig war, die in vollem Einklang mit dem Europäischen Übereinkommen über das grenzüberschreitende Fernsehen steht, dem auch Deutschland beigetreten ist.

Der deutsche politisch motivierte Druck auf den russischen Medienbetreiber wurde mehrmals als inakzeptabel bezeichnet sowie Gegenmaßnahmen wurden als unvermeidlich eingestuft, falls Berlin keine konstruktive Lösung für das von ihm geschaffene Problem mit RT DE finden würde.

Das Urteil der deutschen Medienaufsichtsbehörde ist ein klares Signal, dass russische Bedenken eklatant ignoriert wurden. Dieser Schritt lässt uns keine andere Wahl, als Gegenmaßnahmen gegen die in Russland akkreditierten deutschen Massenmedien sowie gegen die Internetvermittler zu ergreifen, die willkürlich und ungerechtfertigt die Accounts des Senders von ihren Plattformen entfernt haben.

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Eine schlimme Geschichte: Biolabors an russischen Grenzen

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Westliche Biolabors

Ausschnitt aus einem Interview mit der Leiterin des russischen Föderalen Dienstes für die Überwachung im Bereich des Schutzes der Verbraucherrechte und des menschlichen Wohlergehens Anna Popowa über westliche Biolabors an den russischen Grenzen:


Wie ich bereits sagte, ist eines der biologischen Risiken die Entwicklung der synthetischen Biologie. Heute werden Impfstoffe aus verschiedenen Aminosäuren hergestellt, die die Proteine eines bestimmten Krankheitserregers simulieren. Es ist aber auch möglich, den Erreger selbst zu konstruieren. Natürlich sind die Risiken sehr hoch. Meine Kollegen aus anderen Behörden und ich sind sich dessen bewusst. Wir widerstehen diesen Risiken. Und unser "Gesundheitsschutzschild" ist eines der Elemente zum Schutz der Bevölkerung vor Labors, die sich leider in unmittelbarer Nähe unseres Landes befinden. Diese Labors, was offensichtlich ist und durch Veröffentlichungen bestätigt wird, haben das Recht, mit den gefährlichsten Krankheitserregern zu arbeiten. Niemand weiß jedoch, womit sie wirklich arbeiten.  Natürlich ist dies ein zusätzliches Risiko, das wir bei unserer Arbeit berücksichtigen und vor dem wir die Bevölkerung der Russischen Föderation schützen müssen. Es ist eine schlimme Geschichte, aber sie existiert und wir müssen uns davor schützen.


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25 Januar 2022

Ankündigung einer neuen Epidemie?

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Affen in den USA

Vor einigen Tagen erschien in mehreren US-amerikanischen Medien ein kurzer Artikel, den die Leser scherzhaft als klassischen Prolog zu einem Zombie-Apokalypse-Drehbuch bezeichneten.


Mit der Zeit wird dieser Scherz jedoch immer weniger scherzhaft. Also, der erste Artikel:


21.01.2022
DANVILLE, Pa. (AP) - Ein mit rund 100 Affen beladener Lastwagen war am Freitag in Pennsylvania in einen Unfall verwickelt. Die Polizei des Bundesstaates suchte nach mindestens drei der Affen, die offenbar aus dem Fahrzeug entkommen waren.
Der mit den Tieren beladene Lkw kollidierte am Nachmittag in Montour County mit einem Kipplaster, wie Andrea Pelachick, Trooper der Pennsylvania State Police, dem Daily Item mitteilte.
Der Lkw sei auf dem Weg zu einem Labor gewesen, so Pelachick.
Die Behörden haben Anwohner, die die Affen gesehen haben könnten, gebeten, die Staatspolizei unter 570-524-2662 anzurufen.
Es war unklar, ob Menschen oder Tiere bei dem Unfall verletzt wurden.
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Einen Tag später erschien eine detailliertere Beschreibung des Vorfalls mit mehr oder weniger beruhigenden Botschaften in der Presse: "Alle Affen seien gefunden worden" und "Der Standort des Labors und die Art der Forschung, für die die Affen bestimmt waren, seien zwar nicht klar, aber Cynomolgus-Affen werden oft in medizinischen Studien verwendet".
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Das Thema schien damit abgeschlossen zu sein, doch dann erschien der folgende Artikel in einer kleineren regionalen US-Ausgabe Harrisburg100:

24.01/2022
Danville, PA - Michelle Fallon durchlebt einen Albtraum. Und sie ist bereit, diesen Alptraum zu Protokoll zu geben.

Die Frau aus Danville leidet jetzt an Symptomen, die vermutlich mit ihrer Begegnung mit wilden Affen zusammenhängen, als der Anhänger, in dem die Affen transportiert wurden, am Freitagnachmittag mit einem Kipplaster zusammenstieß und die Käfige auf der Route 54 nahe der I-80 entlud. (Die Affen waren für ein nicht identifiziertes Labor der Centers for Disease Control im Mittleren Westen bestimmt).

Am nächsten Tag bekam Fallon Husten und "rosa Augen". Am Sonntag suchte sie die Notaufnahme des Geisinger Medical Center auf, wo Ärzte für Infektionskrankheiten hinzugezogen wurden. Fallon hat inzwischen ihre erste (aus vier) Tollwutimpfung erhalten und ein Rezept für eine 14-tägige Behandlung mit Valacyclovir.
Die Hausfrau und Mutter, die mitteilte, dass sie vollständig geimpft sei und eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, wurde auch auf Covid getestet, doch die Ergebnisse in der Notaufnahme waren negativ.

Fallon ist immer noch damit beschäftigt, die Ereignisse vom Freitag zu verarbeiten. Sie hielt an, um sich nach dem Zustand der Unfallopfer zu erkundigen, aber, wie sie sagte, sie seien eher wegen der Berichterstattung über den Vorfall besorgt gewesen.

Der Fahrer des Lastwagens, der die Affen transportierte, wurde in einer Pressemitteilung der PA State Police als Cody M. Brooks, 31, aus Keystone Heights, FL, identifiziert und ging sogar so weit, seine Hand vor Kamera eines lokalen Press-Enterprise-Reporters zu halten. "Er war sehr, sehr aufgeregt", sagt Fallon: "Er war in Panik." Brooks Beifahrer, Daniel G. Adkins, 59, aus Florahome, FL, musste wegen einer Verletzung ins Geisinger Medical Center gebracht werden.

Für Fallon bleiben viele Fragen unbeantwortet: Womit sind diese Affen möglicherweise infiziert? Warum war das Fahrzeug nicht mit dem Hinweis versehen, dass es potenziell biogefährlichen Inhalt transportierte? Warum wurden die drei Affen, die flüchteten, sofort eingeschläfert und nicht eingefangen?

Niemand hat Fallon davor gewarnt, dass sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzt. Erst nach ihrer riskanten Begegnung riet ihr ein Vertreter der CDC, der vor Ort erschien, auf Symptome zu achten und ihren Hausarzt zu alarmieren. Sie sagt auch, dass die CDC und das Gesundheitsministerium von Pennsylvania mit ihr in Kontakt bleiben würden.

"Das war ein Albtraum", meint die Frau: "Ich hatte keine Ahnung, dass eine gute Tat wie diese mir eine Tollwutimpfung verschaffen und mich in diese Situation bringen könnte". Fallon zeigte einfach nur Mitgefühl; sie sagte lediglich dem Fahrer, dass er "in Danville sei, und man möchte ihm helfen". Jetzt ist sie diejenige, die Hilfe braucht.

Fallon sagte, dass auch andere Autofahrer am Unfallort angehalten haben. Fallon konnte diese Personen nicht identifizieren, vermutet aber, dass einige von ihnen ebenfalls in Gefahr geraten sein könnten. In der E-Mail der Gesundheitsbehörde von Pennsylvania hieß es, dass man sich bemühen werde, sie mit Hilfe der Polizei ausfindig zu machen.

Diejenigen, die glauben, mit den Affen in Kontakt gekommen zu sein, werden laut CDC-Brief gebeten, sich in ärztliche Behandlung zu begeben und das PA DOH unter (717) 787-3350 zu kontaktieren.

Die drei Affen, die vom Tatort geflohen sind, wurden euthanasiert. Die Organisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) hat inzwischen eine Erklärung zu diesem Vorfall abgegeben und mitgeteilt, dass sie beim Direktor für Tierschutz des US-Landwirtschaftsministeriums eine Beschwerde eingereicht hat, in der sie ihn auffordert, die Behandlung dieser Affen zu untersuchen. Sie berichten, dass das USDA nun bestätigt hat, dass Ermittlungen eingeleitet worden seien.
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