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18 August 2019

Lernen durch Handeln

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Migranten in Israel

Zwei wohlhabende Juden aus Brooklyn kauften mehrere Wohnungen in direkter Nachbarschaft zum privaten Haus der Richterin des Obersten Gerichts von Israel, Esther Hayut, wo sie nun Infiltranten aus afrikanischen Ländern ansiedeln wollen.

Nach Informationen des Fernsehsenders "Keshet" werden zunächst 15 eritreische Bürger zu neuen Nachbarn von Frau Hayut.

Diese Initiative zielt darauf ab, "die Richterin mit dem Alltagsleben der Bewohner von Süd-Tel Aviv vertraut zu machen".

Eigentlich ist das nicht die erste "Provokation" dieser Art. Bereits im Jahr 2011 rief ein israelischer Antimigrationsaktivist die Verwaltung eines Schwimmbades in Nord-Tel Aviv an und fragte, ob er eine Gruppe von 40 Personen mitbringen könnte. Das Telefongespräch, bei dem ihm mitgeteilt wurde, dass seinem Wunsch gern stattgegeben werden kann, schnitt er vorsorglich anhand seines Diktiergeräts mit.

Nachdem dann 40 Badehosen gekauft und ein Touristenbus gemietet wurde, gingen die rechtsgerichteten Aktivisten zum zentralen Busbahnhof in Tel Aviv, um dort badewillige Flüchtlinge abzuholen. Die Aktivisten versprachen jedem potentiellen Schwimmer aus dem Sudan oder Eritrea den freien Eintritt ins Bad, sowie eine neue Badehose als Geschenk.

Die Badewächter versuchten, die Gruppe von 40 schwarzen Männern zu stoppen mit der Begründung, dass man sich ohne Badehosen nicht in der Schwimmanlage aufhalten dürfte. Nachdem aber die ausreichende Zahl an Badehosen vorgezeigt wurde, musste die Pool-Verwaltung die Gruppe reinlassen.

Als 40 afrikanische Schwimmer dann ins Wasser rannten, mussten die meisten Besucher das Bad verlassen.

Der Journalist von NEWSru.co.il, der erst nach dem Ende der rechten Aktion im Schwimmbad eintraf, meinte, dass der Pool anschließend wohl desinfiziert wurde: In der Anlage roch es scharf nach Entseuchungsmitteln, und die Pool-Mitarbeiter forderten Gäste auf, eineinhalb Stunden "aus hygienischen Gründen" nicht ins Wasser zu gehen.

Im Januar diesen Jahres veranstalteten rechte israelische Aktivisten eine weitere Aktion gegen afrikanische Migranten. Sie verteilten Flugblätter an Flüchtlinge aus dem Sudan und Eritrea mit der vermeintlichen Einladung zum Mittagsessen mit migrantenfreundlichen Israelis. Dabei wurden auf den Flugblättern die Adressen von linken Aktivisten angegeben, die gegen die Abschiebung von Afrikanern protestierten.

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27 Juli 2019

Idioten

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Migranten in Deutschland
Michail (Josefowitsch) Weller ist bekannter russischer Schriftsteller, Publizist und Philosoph ukrainisch-jüdischer Abstammung.

Er setzt sich oft mit der Thematik der Migrationsprozesse in Europa auseinander. Hier kommt nun ein kleiner Ausschnitt aus seinem (bis jetzt) letzten Auftritt, wo er seine Sicht auf das heutige Deutschland und Deutsche kurzgefasst präsentiert.




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17 Dezember 2018

Russischstunde vor Abschiebung

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Abschiebung aus Russland

Die NGO "Bürgerlicher Beistand" aus Moskau ist den Bloglesern durch ihre regelmäßigen Berichte zur Lage der Migranten in Russland bereits bekannt.


Sie sieht sich als Schirmherr aller (in der Praxis aber vor allem orientalischen) Migranten in Russland. Beim russischen Justizministerium wird diese NGO jedoch als ein "Ausländischer (Einfluss)Agent" geführt.

Diesmal geht es um Beobachtungen eines NGO-Vertreters während des Abschiebeverfahrens in einem Moskauer Gericht. Der Original-Artikel der NGO hat den Titel: "Russischstunde vom Bundesrichter – sehr teuer und von der Ausweisung gefolgt".
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Vor kurzem war der Vertreter von der NGO "Bürgerlichen Beistand" zusammen mit seinen Mandanten bei einem Moskauer Gericht und musste dabei einen, seiner Meinung nach, "merkwürdigen Dialog" erleben und sich notieren. Der weiter geschilderte Dialog ist nach Auffassung der NGO typisch für viele russische Richter, die mit Migranten zu tun haben. An jenem Gerichtsverfahren nahmen zwei Arbeitsmigranten (offensichtlich aus Zentralasien) teil, jedoch dauerte die ganze Prozedur "kaum viel mehr als 5 Minuten".

Hier kommen nun die Notizen aus dem Gerichtssaal.

Richterin: Guten Tag, also… Jetzt spreche ich den Familiennamen vor, und Sie kommen zu diesem Tisch. Nennt den Familiennamen. Nun nennen Sie Ihre vollständigen Familiennamen, Namen, Vatersnamen.
Festgenommener 1:  sagt etwas leise nicht auf Russisch
Richterin: Geburtsdatum. Wann wurden Sie geboren? Bitte Zahlen nennen.
Polizist an Festgenommenen 2: Kannst Du für ihn dolmetschen? Nicht schreiben, nur vorsprechen. Was ist sein Geburtsdatum? Spricht er Russisch?
Richterin an Festgenommenen 2: Dolmetschen Sie!
NGO-Beobachter: Soll ich seinen Vater herbeirufen? Er spricht Russisch, er ist im Korridor.
Richterin an NGO-Beobachter: Ja, holen Sie ihn her.
Richterin an Festgenommenen 1: Kennen Sie die Zahlen? Eins, zwei, drei, vier. Dann fahren wir mit Ziffern fort. Der Geburtstag – welche Ziffern?
Pause. Jemand spricht eine Fremdsprache (kein Russisch).
Richterin: Also gut... Haben Sie die Schule besucht? Ok, haben Sie. Haben Sie Ehefrau? Ok, keine Ehefrau… Oder doch?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Haben Sie Kinder?
Festgenommener 1: Nein
Richterin: Arbeiten Sie?
Festgenommener 1: unverständliche Phrase
Richterin: Als Sie nach Russland kamen, wieso haben Sie sich nicht bei der Polizei gemeldet? Wieso keine Anmeldung gemacht?
Man hört jemand im Saal nicht auf Russisch unterhalten.
Festgenommener 1: (unsicher) Gemacht? Gemacht!
Richterin: Aha, durch Mittler gemacht?
Festgenommener 1: Ja
Richterin: Durch Mittler, also. Sehen Sie! Der kann doch alles verstehen!
Richterin an Festgenommenen 2: Familiennamen, Namen, Vatersnamen vollständig nennen. Geburtsdatum, Ziffern. Zahlen nennen.
Richterin an alle: Und nicht im Saal herumlungern!
NGO-Beobachter: Das ist sein Vater.
Richterin: Ich verstehe. Und stehen Sie bitte mal auf, Herr Beobachter. Was soll jetzt heißen "wie ein Roboter, unmenschlich"? Es gibt die Gesetzgebung, die den Ablauf der Gerichtsverhandlung regelt. Das hat nichts mit "Roboter" oder "unmenschlich" zu tun. Das ist Gesetz. Verstanden?
NGO-Beobachter: Ja
Richterin: Nehmen Sie Platz
Richterin an Festgenommenen 2: Also mit Ziffern…Welche Zahl?
Festgenommener 2: Zahl?
Richterin: Welcher Monat? Januar, Februar, März, April?
Festgenommener 2: Februar.. Äh… März!
Richterin: Ok, März. Nun das Jahr. Zwei Ziffern am Ende: 8 und 9 oder 9 und 7?
Festgenommener 2: 9 und 7
Richterin: Ausgezeichnet. Schule besucht? Ehefrau? Kinder?
Festgenommener 2: (unsicher) Ja.
Richterin: Kinder also, Kleinkinder…
Festgenommener 2: Was?
Richterin: Arbeiten Sie hier? Haben Sie Arbeitserlaubnis?
Festgenommener 2: Werde ich machen!
Richterin: Zuerst Arbeitserlaubnis, dann Arbeit.
Festgenommener 2: Ich habe aber die Anmeldung
Richterin: Wann haben Sie die Anmeldung gemacht? Das interessiert mich.
Festgenommener 2: unverständliche Phrase
Richterin: Durch Mittler machen lassen?
Festgenommener 2: Welche Mittler?
Richterin: Also waren Sie selbst beim Ausländeramt oder haben Sie jemand damit beauftragt?
Festgenommener 2: Mein Gastgeber, mir Geld geben…
Richterin: Der Gastgeber hat es also für Sie erledigt. Alles klar. Ich verlasse jetzt den Saal, um den Beschluss zu fassen. Im Saal nicht herumlaufen. Den Saal nicht verlassen. Herr Beobachter, das betrifft auch Sie. Wenn Sie hier beobachten, bedeutet das nicht, dass Sie sich hier frei herumtreiben können. Den Saal darf man nur zum Anfang der Verhandlung betreten und nicht gegen die Ordnung verstoßen.
...
In einigen Minuten kommt der Beschluss. Er wird jedoch nicht von der Richterin vorgetragen. Die Festgenommenen haben ihn durch Polizisten in Schriftform erhalten: 5000 Rubel Strafe und Ausweisung.
...
Die NGO "Bürgerlicher Beistand" unterstützt nun die auszuweisenden Migranten bei der Berufung gegen diesen Beschluss, der als "Ergebnis der gerichtlichen Willkür sowie der Missachtung des Rechtsverfahrens" von NGO-Vertretern betrachtet wird.

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17 November 2018

Alles muss raus!

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Russen nach Hause
Noch vor einigen Jahren war Deutschland einer der Top-Newsmaker in Russland und generell im russischsprachigen Raum, insbesondere wenn es um neue Technologien oder wissenschaftlichen Vorsprung ging.

Heute bringen Nachrichten aus Deutschland die russischsprechenden Leser auch regelmäßig zum Staunen. Allerdings auf eine andere meistens ziemlich krasse Art und Weise.

Nun schlägt das nebenstehende Foto im russischen Internet hohe Wellen. Es geht um ein Poster des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wo es auf Russisch groß geschrieben steht: "Freiwillige Heimkehr", und dann in einer kleineren Schrift: "Bis zum 31.12.2018 können Sie zusätzliches Wohngeld bekommen, um maximal 12 Monate Ihre Miete in der Heimat zu bezahlen". Das Poster soll man inzwischen vielerorts gesehen haben.

In Verbindung mit der vordergründig dargestellten russischen Flagge am Anfang eines symbolhaften Zickzagweges "nach Hause" wirkt das Plakat auf die Russen durchaus provokativ.

Doch gibt es unter den Russen bzw. Russlanddeutschen diejenigen, die immer noch versuchen, für den sich permanent abspielenden Wahnsinn eine vernünftige Erklärung zu finden. Darum schlagen sie auch jetzt in einer Online-Diskussion vor, sich mit den Hintergrundinformationen vertraut zu machen. Diese soll es auf der Webseite "returningfromgermany.de" geben. Doch das Stöbern auf jener Seite wirft lediglich weitere Fragen auf.

Zum Beispiel findet man in der Rubrik "Länderinformationen", wo eben "Heimatländer" für die sogenannte freiwillige Rückkehr verzeichnet werden, nicht nur Afghanistan oder Syrien, sondern auch Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Israel, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco(!), Niederlande, Norwegen, USA, Schweiz, Österreich und sogar die Vatikanstadt. Alles muss also raus!

Sogar Reisekosten für Heimreisende u.a. nach Andora, Monaco, Australien oder in die USA werden gern übernommen. Darüber hinaus können diese glücklichen Heimkehrer mit einer zusätzlichen "finanziellen Unterstützung für die Reise" rechnen.

Dagegen wird die freiwillige Rückkehr insbesondere nach Syrien oder Libyen "aufgrund der anhaltenden schwierigen Sicherheitslage" leider finanziell nicht unterstützt.

Aber zurück zum russischsprachigen Poster.
Die Kommentare im Facebook reichen vom Zorn bis hin zur Verzweiflung. Einige wollen das einfach nicht glauben und halten das Plakat für ein Fake. Die Gesamtstimmung der Russlanddeutschen spiegelt der z.Z. populärste Kommentar wohl am besten wider: "na ja, sie wollen die loswerden, die ihnen in Zukunft gefährlich werden können ... die, die sie nicht wählen ... die, die gegen sie aufstehen werden."
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26 April 2018

Treffen auf Lesbos

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Zusammenstöße auf Lesbos
Israelische russischsprachige Internet-Ausgabe Iland.tv berichtet:

Auf der griechischen Insel Lesbos kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Flüchtlingen und griechischen Nationalisten. Mehrere dutzend Menschen von beiden Seiten erlitten schwere Verletzungen. Mindestens 10 Flüchtlinge aus Afghanistan wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht.


Die Zusammenstöße begannen, als eine Gruppe aggressiver ultrarechter griechischer Jugendlichen versuchte, Bewohner eines Flüchtlingslagers mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern zu bewerfen. Dann schlugen die mit Messern und Metallstäben "bewaffneten" Flüchtlinge zurück.

Die Insel Lesbos ist inzwischen zum Symbol für illegale Migration geworden. Heute gibt es auf dieser kleinen Insel in der Ägäis ca. 6,5 tausend Flüchtlinge, obwohl die auf Lesbos gebauten Flüchtlingslager nur für dreitausend Menschen ausgelegt sind. Die gesamte Insel-Bevölkerung beträgt ca. 80 Tausend Menschen.

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09 Februar 2018

Migrantenrevolte in Sibirien

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Revolte der Migranten
Zwei Dutzend illegale Migranten rebellierten Anfang Februar diesen Jahres in der Sonderhaftanstalt im russischen Gebiet Krasnojarsk (Sibirien).

Die rebellierenden Migranten haben sich in ihren Kammern verbarrikadiert, einige Videokameras zerschlagen und Matratzen angezündet.

Ihre Forderungen waren: bessere Unterhaltsbedingungen in der Sonderhaftanstalt sowie Beschleunigung ihrer Abschiebungsverfahren.

Dank einem operativen und massiven Einsatz der Sondereinheiten der russischen Polizei wurde die Revolte kurzfristig niedergeschlagen.

Zwei vermutliche Anstifter (aus Aserbaidschan) wurden verhaftet. Gegen sie wurde ein Strafverfahren (versuchte Revolte, bis 8 Jahre Knast) eingeleitet.

Der Ombudsmann für Menschenrechte im Gebiet Krasnojarsk wurde über den Vorfall informiert.

Seine Mitarbeiter berichten aber, dass sie alle sechs Monate die besagte Sammelstelle besucht und noch nie Beschwerden von Migranten über ihre Haftbedingungen gehört hätten: dort gäbe es medizinische Hilfe, Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, sowie Duschräume. Die Sonderhaftanstalt würde auch regelmäßig mit heißem Essen beliefert.

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24 Juli 2017

Migranten und das biblische Paradigma (2)

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Beitrag des russischen Oberpriesters
Hier kommt nun die ergänzende Übersetzung des Artikels (Teil 1 hier) des russischen Priesters über Migranten sowie über die Zukunft Europas und Russlands. 

Um den europäischen Lebensstandard aufrecht zu erhalten werden Kenntnisse und Fleiß gebraucht.

Man braucht dafür Mechaniker, Ingenieure und Piloten, sowie zahlreiche weitere Berufe, aber auch die Kontinuität der gesellschaftlichen Ordnung und der Staatsmacht.

Darum sieht die Zukunft der zerrissenen Europa düster aus.

Die Mehrheit der Migranten will nicht studieren und arbeiten. Die Migranten sind dagegen bereit, das, was ihnen nicht gehört, wegzunehmen, das kleine von Menschenhand geschaffene Paradies zu zertreten - genauso wie einst Attila Rom beraubt und vernichtet hatte.
Was danach kommt, interessiert sie wenig. Sie sind nur eine Axt in der Hand eines Meisters. Die Axt kann aber nicht denken.

Heute sind die Migranten die Gottes Geißel für Europa, so wie die Barbaren für die Ewige Stadt es waren. Selbst wenn die Ankömmlinge sich in Europa moralisch verderben (und das passiert tatsächlich), werden sie dadurch nicht toleranter. Sie bleiben der hiesigen Welt fremd und dabei noch religiös motiviert. Die weiße, aus ihrer Sicht gottlose, verfettete und schwache Bevölkerung werden sie auch weiter hassen.

Die rechte Wende ist in Europa möglich und auch zu erwarten. Das fängt schon bei Fußballfans an. Auch sonst lassen sich besonders junge Menschen mit faschistischen und rassistischen Ideen problemlos organisieren. Doch die Situation wird das nicht retten. Das führt lediglich zu einer Agonie. Die Lage könnte nur die Rückkehr zu einer für Europa natürlichen christlichen Gottgläubigkeit ändern. Man braucht einen geistigen Sieg. Das ist das einzige Gegengift.

Man muss aber klar sehen, dass Europa es nicht mehr hat.
Der weiße Mensch in der Alten Welt wird hartnäckig darauf bestehen, dass er Recht hat, so zu leben und zu sündigen, wie er will. Während dessen werden die erbitterten Invasoren mit dem Koran in der Hand das Land Stück für Stück besetzen, so wie die Wüste die Oasen allmählich verschlingt.
Eines Tages tritt dann ein qualitativer Übergang ein, wo die Besatzer verstehen, dass sie es nicht mehr nötig haben, ihre Handlungen zu verbergen bzw. zu rechtfertigen. Dann fangen sie an, die Europäer aus ihren Häusern offen zu vertreiben. Es folgen dann auch die Ungläubigensteuer, Shariah-Gerichte, Kopftücher usw. Sie werden konsequent und logisch handeln.
Der Prozess scheint absolut unumkehrbar zu sein.

Das betrifft eigentlich auch Russland in dem Sinne, dass wir unsere kulturelle Abhängigkeit vom Westen uminterpretieren sollten. Zum Schutz vor westlichen Unzucht-Ausdünstungen bedarf es eines christlichen Atemschutzgerätes.

Alles, was in dem christlichen Europa entstanden ist, muss man lieben und beherrschen. Die postchristlichen „Errungenschaften“ Europas sollte man am besten distanziert und mit Vorsicht erkunden. Das Meiste davon gehört wohl in den Abfall. Wenn wir uns aber die degenerativen kulturellen Novitäten Europas aneignen, werden wir selbst verwundbar.

Das orthodoxe Russland konnte schon immer gutnachbarliche Beziehungen zu den Moslems innerhalb des Landes, aber auch im Ausland unterhalten. Russland wurde nicht nur gefürchtet, sondern auch - nicht ohne Grund - respektiert.
Das postchristliche Russland wird aber genauso schwach und anfällig sein, wie jeder egoistische und gottlose Mensch, der mit einem religiös stark motivierten Gegner zu kämpfen hat. Nochmals: wenn wir uns die degenerativen kulturellen Novität aneignen, werden wir selbst verwundbar.

Unsere Moslems sind uns nicht fremd, sie stammen auch aus Russland. Wir haben keine Sprachbarriere, und so gut wie keine kulturelle Unterscheide. Darum haben wir bei uns zu Hause die Aufgabe zu erledigen, die für Europäer bereits über ihre Kraft ist.
Im 21. Jahrhundert haben die Moslems gegen die Christen Einiges einzuwenden.
Die Vorwürfe sind einfach:
Wo bleibt eure Heiligkeit?
Wo bleibt das Gebet und Fasten?
Wo ist der Respekt den Älteren gegenüber, und wo ist der Gehorsam der Frau gegenüber dem Mann?
Wo sind eure Jugendlichen: in „Berghain“-Clubs oder in Turnhallen?
Wo ist die Barmherzigkeit? Nicht die Wohltätigkeit - Barmherzigkeit!
Wo bleiben Kenntnisse eurer eigenen Geschichte?
Und wenn wir darauf beschämt schweigen, sagen sie: dann solltet ihr doch unserem Beispiel folgen!
Dann zeigen sie uns die Vorteile ihrer Lebensweise, die Nachteile werden dabei gern verschwiegen. Aber dieses Verschweigen werden wir natürlich gern akzeptieren.
Und das ist eben das Fatale. Wir dürfen nicht schweigen.
Unsere Antwort muss lebendig und geisteserfüllt sein:
Hier ist unser Fasten und das Gebet. Hier ist unsere gegenseitige Hilfe. Da ist unsere Jugend und unsere Familien. Wie kennen eigene Geschichte und respektieren die Geschichte anderer Völker.

Wenn wir das nicht nur deklarieren, sondern auch klar nachweisen können, dann schaffen wir damit die Grundlage für den Frieden und gegenseitigen Respekt.
Denn die Menschen, die familiären Werte wahren, einander unterstützen, an Gott glauben, Nachbarn respektieren und das ehrlich verdiente Brot essen, muss man respektieren.
Dagegen werden diejenigen, die all das nicht haben, verachtet.
Und genau auf diesem Weg verlieren die Europäer den Boden unter den Füßen.

Die europäische Staatsmacht funktioniert noch, und die Urkunden werden munter ausgestellt. Der Knick hat aber bereits stattgefunden, und die Bewegung in Richtung Kluft hat schon begonnen.
Das ist die Realität des heutigen Europa, und die Chancen auf eine Besserung gibt es so gut wie keine mehr. Und genau diese Entwicklung dürfen wir in Russland nicht zulassen. Noch haben wir Ressourcen und Zeit dafür.

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21 Juli 2017

Migranten und das biblische Paradigma (1)

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Russische orthodoxe Kirche
Dieser Artikel eines Oberpriesters der Russischen Orthodoxen Kirche erschien zuerst in der russischen Sprache auf dem kirchlichen Internet-Portal. Hier kommt nun die deutsche Übersetzung.

Vom westeuropäischen Standpunkt aus sind die Migranten aus muslimischen Ländern einfach nur unglückliche Menschen, die den Europäern bis ans Grab dafür dankbar sein sollen, dass die Letzteren ihnen erlauben, in einer Alten (ausgeleckten) Welt zu leben.

Aus der Sicht der muslimischen Migranten sind dagegen die Europäer vollkommen gottlose Geschöpfe, die aus unerklärlichen Gründen einen hohen Lebensstandard genießen.
Diese Zwiespältigkeit ist extrem wichtig.
Also klingt einerseits: „Ihr solltet uns für unser Mitleid dankbar sein“.
Während die andere Seite (mehrheitlich) meint: „Wir verachten euch, und wir wissen genau, dass ihr nicht leben dürft“. Genau das ist die beste Motivation für Äxte, Bomben, Maschinenpistolen und tötende LKWs. Die Integration findet nie statt, das muss man offen sagen.

Es wird einen Krieg geben. Ihn gibt es eigentlich schon.
Es wird sich ein Prozess der Abstoßung entwickeln, wie bei einer chemischen Reaktion, wenn Wasser und Säure aufeinander treffen.

Dabei werden die Europäer für ihre vagen und leblosen liberalen Werte (Toleranz, Gender, Trugbilder der Freiheit) kämpfen, die so fade wie Eiweiß sind. Die muslimische Gegenseite wird aber aus den Vertretern einer ganz konkreten religiösen Idee bestehen. Und diese Vertreter werden sich für nichts Geringeres als für den Triumph ihrer Weltanschauungen schlagen.

Diese heutige Situation hat übrigens eine recht spektakuläre biblische Analogie.

Als die Juden unter Joseph das ägyptische Land betraten, waren sie eine große Hirtenfamilie auf der Flucht vor Hunger. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde daraus schon ein großes Volk, das sich nicht mehr mit Herden befasste, sondern - unterjocht - bei Bauarbeiten eingesetzt wurde.

Darauf folgte der Exodus und die Wanderung. Und ab dem Moment waren die Juden keine Hirten und keine Bauarbeiter mehr. Sie wurden zu Wanderern und Kriegern.

Aus Ägypten ausgezogen starben die Juden entweder aus Bestrafung oder aus natürlichen Gründen. Es wurden aber neue Menschen geboren. So wurde das Volk nach und nach unformatiert. Und als die Juden, die unter Josua, dem Sohn des Nun, das gelobte Land Kanaan später besetzten, waren sie - kulturell gesehen - ein anderes und vor allem kein ansässiges Volk mehr. Sie konnten (und wollten) nicht mehr bauen, säen, ernten oder Handwerk betreiben. Sie konnten nur wandern und kämpfen. Nach einigen Genrationen haben sie einfach vergessen, was das Ackern oder Bauen bedeutet.

Sie besiedelten aber das Land, wo es durchaus Häuser und Straßen, Gärten und Weinberge, Wasserbecken und Brunnenanlagen gab. Die verstaubten jüdischen Pilger und Wanderer meinten,  dieses Land auf Gottes Weisung zu besetzen, das Land, wo vorher jahrhundertelang Landwirte und Weinbauer, Schmiede und Weber, Ärzte und Kaufleute lebten.

Warum klappte diese Besetzung? Die Juden hatten nämlich etwas, was die Kanaaniter nicht hatten.
Sie hatten das religiöse Gesetz, das sie noch auf dem Sinai vom Gott erhielten. Sie hatten die Anordnung, dem Gott zu gehorchen und sein Gesetzt streng zu befolgen. Die Kanaaniter lebten dagegen in der blühenden Unzucht, die ebensosehr raffiniert wie schändlich war. Sie hatten die rituelle Prostitution (weiblich und männlich). Sie brachten ihre Opfer an Dämonen. Sie hatten heidnische Priester. Ihre Feste feierten sie mit sexuellen Orgien. Es gab dort Zooerastie, Wahrsagen und Totenbeschwörung. Und die Säuglinge wurden rituell verbrannt. Es gab in Kanaan also genau das, wovon der jüdische Gott seinem Volk in der Heiligen Schrift schon vorher erzählte:
„Und wandelt nicht in den Satzungen der Heiden, die ich vor euch her werde ausstoßen. Denn solches alles haben sie getan, und ich habe einen Gräuel an ihnen gehabt. Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe reißen noch Buchstaben an euch ätzen. Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern, und forscht nicht von den Zeichendeutern, dass ihr nicht an ihnen verunreinigt werdet. Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe. Du sollst auch bei keinem Tier liegen, daß du mit ihm verunreinigt werdest. Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen. Ihr sollt jener Land besitzen; denn ich will euch ein Land zum Erbe geben, darin Milch und Honig fließt“.

Also haben die Juden das Land, wo "Milch und Honig fließt" eben besetzt.
Es sieht nun sehr danach aus, dass sich diese Geschichte wiederholen wird. Genaugenommen wiederholt sie sich bereits in dem einst christlichen Europa.

Es mag sein, dass das Glaubensempfinden der heutigen muslimischen Migranten fehlerhaft und irrtümlich ist, doch gar nicht alles ist an ihrem Glauben falsch. Das Falsche kann man nur im Vergleich mit dem Evangelium erkennen.

Aber wenn man den Islam mit dem modernden liberalen Euro-Katechismus bzw. mit den moralischen Grundsätzen des Westens vergleicht, dann wird die Verlogenheit der westlichen Lebensweise offensichtlich. In dieser Hinsicht kann man den Islam sogar als eine bessere Weltanschauung betrachten.

Die Moslems glauben an das künftige Leben, ans Paradies und an die Hölle. Für sie ist all das eine Realität, die nur vorübergehend unsichtbar ist. Die Europäer lachen aber solche „Archaik“ meistens aus. Das Leib ist für die Moslems ein Objekt, das am Tag des Jüngsten Gerichtes auferstehen wird. Das lebendige Leib darf man demnach nicht in Unzucht bringen. Das tote Leib darf man nicht verbrennen. Die Europäer sehen das umgekehrt: Die Unzucht ist für sie normal, und nach dem Ableben geht das Leib einfach ins Feuer.

Der Moslem legt keinen großen Wert auf das eigene biologische Leben, vom Leben seines ideologischen Gegners ganz zu schweigen. Das Allerwichtigste ist für ihn das Gesetz Allahs, und zwar so, wie er es versteht. Also hat er vor dem Totwerden, aber auch vor dem Töten keine Angst.

Der Europäer dagegen kennt keine Werte außer der biologischen Existenz. Das Aufeinandertreffen mit der Kultur, die den Tod anders empfindet, ist für den Europäer furchterregend und unerträglich.
Darum ist er eigentlich vorab verurteilt, diese Auseinandersetzung zu verlieren.

Der Europäer zeigt sich empört: „Was erlaubt ihr euch, uns das Leben zu lehren?“
Der Moslem erwidert: „Ihr habt doch keinen Glauben, keine Scham, kein Gewissen“
Dann geht die Diskussion schnell in die gewohnte Tiefe und Breite: Sexuelle Liederlichkeit, Kinderlosigkeit, Abtreibungen, FKK, schamlose Frauen, also alles, was bei den Migranten den Hass und die religiöse Wut hervorruft. Ja, sie sind in einem fremden Land. Sie sind Neuankömmlinge. Das muss man aber vergessen. Es ist schon vorbei. Wie gesagt, nun sind sie halt da. Die lauten Moslems kreuzen dann - mit Messer in der Hand - auf einem FKK-Strand auf und behaupten, dass man sich hier ohne Schwimmhose nicht aufhalten darf.

Und gleich fängt der ewige Streit zwischen zwei Gehörlosen an.
Der Europäer reagiert entrüstet: „Was soll das nun? Wir haben euch doch Obdach gewährt!“
Darauf sagt Jusuf oder Ali kategorisch: „Was ihr tut, ist entsetzlich. Ihr habt doch keinen Glauben, keine Scham, kein Gewissen. Und was heißt jetzt Obdach gewährt? Ihr habt doch zuerst unsere Städte zerbombt. Nun werden wir euch lehren, den Gott zu ehren“.

Mit dem Kurt oder Fritz haben wir natürlich Mitleid, aber auch dem Jusuf und Ali dürfen wir ihre Wahrheit nicht aberkennen.

Die sexuelle Belästigung deutscher Frauen in Köln ist nicht nur ein Delikt. Eine Frau ist die erste Trophäe des Eroberers. Eine markante und klare Beute. Dschingis Khan sagte einst: „Das wahre Glück ist es, die Frau des besiegten Gegners vor seinen Augen zu vergewaltigen“. Psychologisch gesehen hat sich hier kaum etwas geändert. Also muss man die Belästigung deutscher Frauen in Gegenwart deutscher Männer als eine klare Botschaft deuten: „Ihr seid Schwächlinge. Wir tun hier alles, was wir wollen. Das ist unser gutes Recht“.

Um die sogenannten „unterdrückten orientalischen Frauen“ sorgt sich eine ganze Menge Männer: Väter, Onkel, Brüder, Bräutigam (falls vorhanden), etwas später auch Söhne. Um eine europäische Frau kümmert sich keiner. Einschließlich der deutschen Polizei. Die Frauen sind immer die ersten, die den Zerfall eigener Zivilisation zu spüren bekommen. An eigener Haut.

Es wird bald der Tag kommen, an dem die Araber und Afrikaner begreifen, dass sie nicht mehr in den Aufnahmelagern, sondern in den Häusern der Bürger wohnen wollen. Nicht aber mit den Bürgern zusammen, sondern anstatt dieser Bürger.

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25 April 2017

Besorgnis um Migranten in Russland

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Abschiebung aus Russland
Die westlich gestützte russische NGO "Bürgerlicher Beistand" zeigt sich weiterhin um die Lage der Migranten in Russland besorgt. Sie verfasst nun einen weiteren Bericht, der hier auszugsweise als Übersetzung auf Deutsch veröffentlicht wird.

Moskauer Abschiebungsmaschinerie läuft weiter, wenn auch etwas langsamer.

Seit dem letzten Bericht des „Bürgerlichen Beistands“ für das Jahr 2015 über die Lage der Migranten in Russland traten einige Änderungen in die Ausländergesetzgebung ein. Diese Thematik wurde sowohl in der Gesellschaft als auch bei den Behörden aktiv erörtert.

Die gerichtliche Praxis blieb aber leider so, wie sie schon immer war: viele ausländische Bürger in Moskau werden willkürlich und praktisch wie auf dem Fließband ohne eingehende Gerichtsverhandlungen aus Russland abgeschoben. Dabei dient jede kleinste Regelverletzung als Abschiebegrund.

Die offiziellen und offenen Angaben auf den Webseiten der Moskauer Gerichte sind beeindruckend: in Verbindung mit den Wirtschaftsmirgranten werden vom gleichen Richter manchmal bis 50 und mehr Gerichtsentscheide pro Tag getroffen. Jede "Verhandlung" dauert also nicht einmal 3 Minuten.

Die Einstellung des Staates den Arbeitsmigranten gegenüber hat sich im allgemeinen auch nicht geändert. In der Gesellschaft herrschen ebenfalls immer noch fremdenfeindliche Stimmungen: die Menschen aus bestimmten Ländern werden als gefährlich und unerwünscht angesehen.

Bis heute wurden auch von der staatlichen Seite keine ernstzunehmenden Integrations- und Adoptionsprogramme für Arbeitsmigranten in Russland ausgearbeitet. Im Gegenteil wurde der speziell für die Ausländer zuständige Föderale Migrationsdienst aufgelöst. Seine Funktionen wurden dem Innenministerium übergeben, das sich noch weniger für die Integrationsprogramme zu interessieren scheint.

Also haben hohe Verwaltungsgebühren, die die Migranten zu bezahlen haben, ungünstiger Wechselkurs des Rubels, unfreundliche Migrationspolitik, Massenabschiebungen, sowie massenhafte Einreiseverbote dazu geführt, dass sich die Anzahl der Ausländer aus Zentralasien in Russland verringert hat.

So gab es in Russland zum Ende 2016 im Vergleich mit 2014 29% weniger Usbeken und 14% weniger Tadschiken. Dagegen ist die Anzahl der Migranten aus Kasachstan und Kirgisistan leicht (5% bzw. 6%) angestiegen. Das hängt aber im Wesentlichen damit zusammen, daß diese Länder der Euroasiatischen Wirtschaftsunion angehören. Damit sind deren Bürger von mehreren bürokratischen Prozeduren (und damit verbundenen Kosten) in Russland befreit.

Vor kurzem wurde die Einreise auch für tadschikische Bürger etwas erleichtert. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Russland solche Mechanismen aktiv als Instrumente für seine geopolitischen Ziele ausnutzt.

Zur wichtigsten gesetzlichen Änderung im Jahr 2016 wurde eine gewisse Milderung des Migrationsgesetzes: früher drohte jedem Arbeitsmigranten eine sofortige Abschiebung selbst für die kleinsten Delikte während der Einreise bzw. des Aufenthaltes, falls solche Vergehen insbesondere in Regionen Moskau und Sankt-Petersburg begangen wurden. Nun haben die Gerichte eine weitere Option bekommen: statt der Abschiebung kann der Migrant zuerst nur eine Geldstrafe bekommen. Es ist aber schwer zu sagen, ob diese Milderung in der Praxis die Lage der Migranten in Russland erleichtert, denn die Option betrifft nur einen Absatz des entsprechenden Artikels der Verwaltungsgesetzbuches. Aber schon der zweite Absatz desselben Artikels, der sich mit der Schwarzarbeit befasst, bliebt unverändert hart: dort ist die sofortige Abschiebung als Bestrafung immer noch alternativlos.

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