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03 November 2021

Archivbericht

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Impfstoff gegen Grippe

Bei der Durchsicht einer Archive des sowjetischen Fernsehens stieß ich auf einen bemerkenswerten Fernsehbericht der Sendung "Wremja" (so etwas wie deutsche "Tagesthemen") vom 06. Mai 1979.

Im ersten Teil des Berichts wird eine neue Methode der Impfstoffherstellung in der Sowjetunion präsentiert, und im zweiten Teil spricht der Journalist mit einem der Entwickler dieser neuen Methode Professor Friedrich Saweljewitsch Noskow, der damals am Pasteur-Forschungsinstitut (Leningrad / Sankt-Petersburg) als stellvertretender Direktor für wissenschaftliche Arbeit tätig war. Herrn Noskow zufolge gelang den Virologen selbst in jenen "vorsintflutlichen" Zeiten locker, eine effektive und schnelle Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zu organisieren, um den richtigen Impfstoff im Voraus herzustellen sowie eine entsprechende Impfkampagne lange vor dem Auftreten einer neuen Infektion durchzuführen. Im 21. Jahrhundert scheint dies eine nicht mehr erreichbare Leistung zu sein.


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02 Februar 2021

Russisches Militär gegen das Coronavirus

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Russische Armee

Russische Militärärzte werden im Kampf gegen COVID in 43 Regionen (aus 85) Russlands eingesetzt:

"In 43 Regionen wird die lokale Bevölkerung in Militärkrankenhäusern versorgt und behandelt", so der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu

Mehr als 800 militärische Wiederbelebungsfahrzeuge, 18 Hubschrauber und 9 Flugzeuge seien in ständiger Bereitschaft, um schwerkranke Bürger in dringenden Fällen in Krankenhäuser einzuliefern.

Die epistemologische Situation in der Armee sei, so Schoigu, vollständig unter Kontrolle, da alle notwendigen vorbeugenden Maßnahmen ergriffen wurden. Die Coronavirus- Inzidenz in der russischen Armee und Marine sei um ein Viertel niedriger als unter der zivilen Bevölkerung.

Derzeit wurden in der russischen Armee 498 Impfstellen organisiert. Über hunderttausend Militärangehörige haben bereits Impfungen gegen COVID-19 erhalten.

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22 Januar 2021

Coronavirus in Russland: Theorie und Praxis

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Coronavirus in Russland
Seit Anfang 2021 wurden Russland die Maßnahmen gegen Coronavirus wieder etwas gelockert.

Zum Beispiel dürfen in Moskau Kinder und Jugendliche schon wieder Fach- und Sportschulen sowie diverse Freizeiteinrichtungen ohne Einschränkungen besuchen. Die erlaubte Besucherzahl in Moskauer Bibliotheken, Museen sowie anderen Kultureinrichtungen wurde verdoppelt (von 25% auf 50% der regelmäßigen Kapazität).

Gestern teilte Mitglied des Staatsduma-Ausschusses für Gesundheitsschutz Boris Mendelewitsch mit, dass es "nicht länger als anderthalb Monate" dauern würde, bis die meisten Corona-Beschränkungen in den Regionen Russlands aufgehoben sind:

"Es ist klar, dass alles davon abhängen wird, wie sich die Situation entwickelt. Aber wenn es so wie heute aussieht, dann werden viele Regionen zum Ende Februar oder Anfang März spürbare restriktive Maßnahmen aufheben können."


Witalij Swerew, Immunologe und wissenschaftlicher Direktor des Metschnikow-Forschungsinstituts für Impfstoffe vertritt eine ähnliche Meinung. Der Wissenschaftler ist jedoch etwas vorsichtiger. Die Regionen Russlands, so Swerew, würden erst zum Sommer beginnen, Beschränkungen merklich aufzuheben:

"Die Epidemie entwickelt sich von Region zu Region anders. Aber ich denke, dass sich die Situation bis zum Sommer in den meisten Regionen normalisieren wird."

Noch vor einem Jahr hat die russische Regierung im Kampf gegen das Coronavirus eine Strategie eingeschlagen, die man als expansiv bezeichnen kann: Es wurden in ganz Russland neue sog. multifunktionale medizinische Zentren im Eiltempo gebaut. Als wichtigster Bauträger trat dabei die russische Armee auf.

Der Bau eines solchen Zentrums dauert von 40 bis 56 Tagen. Die Aufnahmekapazität beträgt von 60 bis 200 Personen. Im Moment funktionieren landesweit 30 multifunktionale medizinische Zentren.

Gleichzeitig wurden in bereits vorhandenen Kliniken Corona-Abteilungen (meistens auf der Basis von Infektions- und Chirurgieabteilungen) aufgebaut. Auch viele Sportkomplexe wurden in Corona-Behandlungszentren umfunktioniert.

Im Frühjahr 2020 gab es mehrere kurzzeitige Lockdowns, die Putin persönlich ankündigte. Jedes Mal begründete der Präsident die eingeführten Einschränkungen ausdrücklich damit, dass man lediglich Zeit gewinnen möchte, um sich auf die massenhafte Behandlung der Covid-Kranken vorzubereiten. Wie immer hat man das skeptisch empfunden, und wie immer hat Putins Plan letztendlich funktioniert.

Nun zur Praxis.

Alle Covid-Infektionierten werden in Russland je nach dem Ablauf der Krankheit grob in zwei Kategorien aufgeteilt: "leicht" und "mittelschwer".

Die "leichten" Patienten bleiben zu Hause. Sie bekommen auch Arzneimittel komplett oder teilweise (je nach der Region) kostenlos. Den Arzt kann man per Telefon konsultieren oder ihn nach Hause rufen.

Wird man mindestens als "mittelschwer" eingestuft (Körpertemperatur ab 38 Grad, hohe Atemfrequenz, Atemnot) wird man mit dem Krankenwagen ins nächste Covid-Zentrum eingeliefert. Für die Einlieferung reichen der Pass und Nachweis der medizinischen Pflichtversicherung. Ob der Bürger seinen Wohnsitz in der Region der Einlieferung hat oder anderswo, ist irrelevant. Die Einlieferung und die komplette stationäre Behandlung sind kostenlos.

In der Aufnahmeabteilung kann es hektisch sein. Man wird aber weder vergessen noch verloren – die Procedere geht fließbandmäßig voran. Oft wird dabei auch die Computertomographie gemacht (falls nicht schon vorher geschehen). Nach der Aufnahmeprozedur wird von den Ärzten ein vorläufiges Behandlungskonzept formuliert. Meistens enthält es diverse Tabletten, Spritzen, Tropfer und natürlich Sauerstoff (Intubation oder Maske). Je nach der Krankheitsentwicklung wird das Konzept dann laufend angepasst. Der Zustand des Kranken wird zweimal pro Tag durch Ätzte und dreimal pro Tag durch Krankenschwester (hauptsächlich Temperatur- und Saturationsmessungen usw.) kontrolliert. Die Behandlung dauert durchschnittlich 3 bis 5 Wochen.

Obwohl die Therapie, wie gesagt, für die Bürger kostenfrei ist, kann man unschwer ausrechnen, dass sich die Kosten – je nach konkretem Aufwand – locker auf ein paar tausend Euro belaufen können.

Die neu gebauten Covid-Zentren sind mit allem Nötigen ausgestattet und auch vom Interieur her modern und mit guten Kliniken durchaus vergleichbar. Auch die Verpflegung ist in Ordnung. Diese basiert übrigens noch auf den sowjetischen sog. "Grundvarianten der Standarddiät", die auch persönliche Indikationen (z.B. Diabetes usw.) berücksichtigen. Ein weiterer unauffälliger Vorteil der neuen Covid-Zentren ist deren Belegschaft. Sie besteht überwiegend aus Medizinstudenten und -absolventen, die in der Regel sehr aktiv, eifrig und zuvorkommend sind. Der Vorteil der "alten" Kliniken ist dagegen die große Erfahrung der Stammärzte, die allerdings manchmal etwas "ausgebrannt" wirken können. Doch ist das eine eher theoretische Anmerkung, denn die Qual der Wahl hat der Patient in dieser Hinsicht sowieso nicht – alles wird vom Arzt der Aufnahmeabteilung entschieden.

Alles in allem kann man nun langsam sehen, wie der Plan der politischen Führung Russlands in Bezug aufs Coronavirus vor einem Jahr aussah, und was daraus geworden ist. Das Ziel war damals, die russische Bevölkerung so schnell wie es nur geht und mit allen - vor allem finanziellen – Mitteln (auch die munter voranschreitende Vakzinierung nicht vergessen) herdenimmun und damit handlungsfähig zu machen. Das Ziel wurde im Wesentlichen erreicht.

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27 Juni 2019

Meinung russischer Ärzte

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Krankheit Merkel
Russische Journalisten haben einige bekannte russische Mediziner in Verbindung mit den Zitteranfällen von Angela Merkel befragt.

Der Chefarzt des Moskauer Klinischen Krankenhauses Alexander Mjasnikow weigerte sich zwar, der deutschen Politikerin eine Diagnose zu stellen, da es unmöglich sei, die Krankheit ohne Untersuchung des Patienten korrekt zu bestimmen. Er betonte aber, dass es viele Faktoren gebe, die mit diesem Syndrom verbunden sein können:
"Hier kann es sich um eine zu große Anzahl von Krankheiten handeln. Das Zittern kann zum Beispiel ein Symptom der Parkinson-Krankheit oder anderer Erkrankungen sein. Jedoch können wir öfters keine Ursache für Zitteranfälle beim Patienten feststellen, dann  stufen wir das Zittern als sog. essentieller Tremor ein".
Der essentielle Tremor tritt auch dann auf, wenn die statische Körperhaltung über eine längere Zeit beibehalten werden soll, besonders dann, wenn der Patient physisch oder psychisch gestresst ist. Auch kann das Zittern des gesamten Körpers die Schilddrüsenerkrankung signalisieren.

Der Leiter der Abteilung für Nervenkrankheiten der Russischen Militärmedizinischen Akademie in Sankt-Petersburg Professor Igor Wosnjuk meinte:
"Das separate Hände- bzw. Kopfzittern lässt auf Probleme mit dem Nervensystem schließen. Hierbei kann es zwei Gründe geben. Der eine Grund ist die Zerstörung bestimmter zellulärer Strukturen in den tiefen Gehirnbereichen. Der andere Grund ist die durch Infektionen oder Autoimmunerkrankungen verursachte Gefäßverletzung". 
Dabei betonte der Professor, dass seine Feststellung allgemein und nicht speziell für den Fall Merkels gelte. Außerdem könnte das Zittern der gesamten Körpers, so Wosnjuk, ein Anzeichen des gestörten endokrinen Systems sein.

Quelle nicht mehr online
https://riafan.ru/1190727-doktor-myasnikov-rasskazal-chto-moglo-stat-prichinoi-ocherednogo-pristupa-drozhi-u-merkel
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09 August 2018

Bakteriologische Bombe

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Krankheit in der Ukraine
Dieses Posting wurde ursprünglich von einem Blogger auf der bekannten russischen politischen Blog-Plattform "cont" veröffentlicht. Hier kommt nun eine etwas gekürzte deutsche Übersetzung.
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Ganz am Anfang meines Weges zur russischen Staatsangehörigkeit musste ich mein Unterlagenpaket für die (zunächst) zeitlich begrenzte russische Aufenthaltsgenehmigung vorbereiten. Dabei ging es unter anderem um eine medizinische Begutachtung. Viele Migranten in Russland haben mühsame Gänge durch diverse medizinische Einrichtungen bestimmt in Erinnerung: Deren Ziel ist das begehrte blaue Blättchen, das Gesundheitszertifikat.

Also saß ich eines Tages vor einer älteren Frau, einer Fachärzten für Infektionskrankheiten. Sie fragte mich ziemlich rau, wann ich genau das ukrainische Territorium verlassen hätte. Um die Atmosphäre zu entspannen, sagte ich, dass ich eigentlich nicht aus der Ukraine, sondern aus Donbass komme. Sie erwiderte aber trocken: „Das ist mir jetzt scheißegal“.

Damit hatte die Ärztin eigentlich recht: Auf dem kompletten ukrainischen Territorium, unabhängig von politischen Vorlieben, grassiert wilde Masern-Epidemie. Also wurde ich an die Schirmbildreihenuntersuchung, und dann an die nächste Impfungsstelle verwiesen. Zum Schluss hat man mir dann empfohlen, dass ich, als Besitzer des ukrainischen Passes, am besten auch separate medizinische Bescheinigungen (über Masern- und Tuberkulosefreiheit) immer bei sich haben soll.

Die Situation mit Masern ist in der Ukraine einfach nur katastrophal. Der „wilde Pastor“ Turtschinow (heute Leiter des ukrainischen Sicherheitsrates) droht realitätsfremd mit einer Atombombe. Doch die infektiöse „Bombe“, die von der ukrainischen Gesundheitsministerin und Bürgerin der USA Uljana Suprun (im Volk auch „Doktor Tod“ genannt) erschaffen wurde, ist dagegen völlig real. Die „Armee“ aus Millionen von ukrainischen Masern- und Tuberkuloseträgern kann man ja durchaus als richtige biologische Waffe betrachten.

Und noch etwas Wichtiges: die ukrainische Masern-Variation besitzt eine unglaublich hohe Ansteckungsfähigkeit: beinahe 100%. Sie zeichnet sich durch einen starken Fieber (bis 40,5°C), Entzündung der Schleimhäute im Mund und oberen Luftwegen, einen charakteristischen fleckenartigen Hautausschlag und eine starke allgemeine Intoxikation aus.

Nun wollte ich recherchieren, wie die Situation mit Masern in der Ukraine heute aussieht. Der denkbar einfachste Weg wäre dabei die Einsicht in die Statistik des ukrainischen Gesundheitsministeriums zu bekommen. Doch bald stellte es sich heraus, dass die gewünschten Daten kaum zur Verfügung stehen. Schnell und leicht kommt man an die ukrainische Statistik über Krebserkrankungen oder Konjunktivitis, sogar über psychische Störungen der ukrainischen Bevölkerung. Man kann eine ganze Menge Daten finden, bloß keine Masern-Statistik.

Vermutlich ist die Situation mit Masern-Epidemie in der Ukraine so kritisch, dass man einfach Angst hat, offizielle Daten zu veröffentlichen.

Es kam inzwischen soweit, dass die Weltgesundheitsorganisation die ukrainische Regierung direkt unterrichtete, dass die 100%-Masern-Ansteckungsfähigkeit nur bei einer mindestes 98%-Impfungserfassung als kontrollierbar in Bezug auf Sterblichkeit und Gesundheitsschäden angesehen werden kann.

Wie hat die Ukraine darauf reagiert? Auf typisch ukrainische Art und Weise: mit wissenschaftlichen Konferenzen. Zum Beispiel fand im Februar 2017 die Konferenz „Beseitigung von Masern und Röteln in der Ukraine: Herausforderungen und Lösungen“ mit 300 Teilnehmern und Experten aus dem In- und Ausland statt. Natürlich wurden dabei auch Empfehlungen für neue Mechanismen der sanitären und epidemiologischen Überwachung formuliert.

Aber direkt im Anschluss an die Konferenz hat die ukrainische Gesundheitsministerin - den Blick zu Boden schlagend - vermeldet: „Gestern haben wir über einen weiteren Kindstod wegen Masern erfahren. Das Kind war nicht geimpft. Das ist tragisch für die Gesellschaft, wo Menschen an Erkrankungen sterben, die durch Impfungen vermieden werden könnten.“

Ein weiterer stürmischer Seuchenanstieg begann dann im Sommer 2017 in den westlichen ukrainischen Gebieten. Seitdem gibt es in der Ukraine einen Masern-Sonderstab.

Es ist bekannt, dass dieser Stab dann drei Sitzungen hatte, sowie drei weitere Fernsitzugen mit regionalen Vertretern, die für die Masern-Bekämpfung vor Ort zuständig sind. Ob das die Sterblichkeit beeinflusst hat, ist allerdings unbekannt.

Dann hat sich der Kinderfonds von UNICEF direkt einschreiten müssen. Es wurden 24 regionale Trainings für Mediziner und Pädagogen sowie 20 Lesungen für ukrainische Eltern organisiert. Also nicht allzu viel.

Von einer 98%-Impfungserfassung für Kinder und Erwachsene war jedenfalls keine Rede. Dafür fand im November 2017 eine weitere nationale Impfungskonferenz in der Ukraine statt.

Zum Ende des Jahres 2017 wurde berichtet, dass angeblich 65,5% von der geplanten Kinderzahl geimpft wurden. Die nächste Impfstoff-Charge hätte im Frühjahr 2018 ankommen müssen - über eine Million Dosen. Wie sollen denn diese Dosen für 35 Millionen Ukrainer ausreichen?

Die Ukraine stellt also heute eine tickende bakteriologische Bombe mit der 100%-Ansteckungsfähigkeit dar, von welcher weder westliche (die EU) noch östliche (Russland und Weißrussland) Nachbarn der Ukraine geschützt sind.

Quelle nicht mehr online (10.12.2025)
https://cont.ws/@dmitr/1027800

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10 September 2017

Modifizierte Viren?

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Übersetzung aus dem russischen Forum

Hier ist eine weitere Leseprobe (in der deutschen Übersetzung) aus dem russischsprachigen Germany-Forum. Eine Forum-Teilnehmerin aus Finnland stellt ihre Frage an Gesprächspartnerin aus Deutschland und bekommt auch eine Antwort.

Frage

Wenn ich mich nicht irre, ist Ihr (deutscher) Mann ein Arzt. Vielleicht könnten Sie ihn mal fragen, wo man im Internet medizinische Berichte über Viruskrankheiten, die Flüchtlinge zu uns bringen, lesen kann. Ein Freund von meinen Kindern starb nämlich innerhalb von zwei Wochen an einem unbekannten Virus („unbekannt“ nach Worten der Ärzte). Ich glaube, Ärzte sagen uns nicht, was für ein Virus das ist, und schon gar nicht, dass die Flüchtlinge hier mit im Spiel sind (das Virus ist ja eben „unbekannt“).

Das war übrigens eine wirklich tragische Geschichte. Das kranke Kind hat zwei Wochen im Krankenhaus verbracht: Fieber über 40 Grad, dann haben Lungen, Nieren und Leber versagt. Die Ärzte konnten den Erreger nicht diagnostizieren. Das kann man angeblich erst nachher machen.

Tragisch ist es zudem, dass man in Finnland - wohl genauso wie in Deutschland - sich fest überzeugt zeigt, dass Flüchtlinge nur Gutes mit sich bringen. Darum werden solche Diskussionen im Keim erstickt, und zwar mit dem Gegenargument, dass man lieber auf sich selbst besser aufpassen sollte, also z.B. nicht an Flüchtlingsheimen vorbeilaufen, keine Cafés, Restaurants und Badehallen besuchen, die bei den Flüchtlingen populär sind usw. Sonst ist man eben selber schuld. Das Immunsystem eines Europäers könnte, heißt es, fremde Erreger nicht erkennen und bekämpfen. Also wenn das Schlimmste passiert, dann ist das halt passiert...

Nun wollen wir uns über neue hierher gebrachte Viren selbst informieren, um mindesten unseren Kindern darüber zu erzählen. Aber wo gibt es solche Infos? Vielleicht wissen Sie etwas mehr?

Antwort

Ich glaube, die Ärzte tappen auch ziemlich im Dunkeln.
Eines Tages wurden zu meinem Mann einige Kinder auf einmal gebracht. Alle wohnen in dem gleichen Wohnblock. Symptome: Husten mit Blutauswurf, Ausschlag am ganzen Körper und Fieber. Dabei hat man eine gewisse „atypische Vireninfektion“ als die Diagnose genannt. Tröpfcheninfektion. Das Personal im Krankenhaus, das mit den kranken Kindern in Kontakt war, hat sich nicht angesteckt, angeblich hat man etwas eingenommen.
Die meisten Eltern waren aber mitinfiziert. Die Krankheit verlief bei ihnen jedoch leicht.
Der Verlauf der Krankheit bei den Kindern war dagegen sehr erschwert, und die Besserung dauerte auch lange. Die Kinder waren übrigens hauptsächlich aus deutschen bzw. türkischdeutschen Familien. Recht merkwürdig. Bestimmt hat jemand die Infektionsquelle außerhalb des Wohnblocks kontaktiert. Wahrscheinlich im Asylantenheim. Und dann verbreitete sich die Krankheit weiter.

Es gab auch die gleichen Fälle, wie mit ihren (finnischen) Bekannten, wo innere Organe nacheinander versagten. Und auch nicht alle Kinder konnten gerettet werden. Ein solches Kind wurde zu meinem Mann gebracht. Bei ihm konnte man ebenfalls nicht feststellen, was für ein Erreger das war und wie er zu bekämpfen war. Herkömmliche Medizin hat nicht geholfen. Die Bluttransfusion hat zwar den gesundheitlichen Zustand des Kindes für einige Tage verbessert, dann wurde ihm schnell immer schlechter, und in wenigen Tagen war er tot.
Es gab dann auch weitere Fälle...

Kurz und klar - nichts ist klar.
Der Kollege meines Mannes sagte, das könnten modifizierte Viren sein. Es sieht so aus, dass jemand solche Viren in Afrika testete, und jetzt sind sie halt zurück. Was können wir nun tun? Hände waschen, Abstand halten, auf das saubere Geschirr überall aufpassen. Mit anderen Worten müssen wir uns jetzt völlig schizophren benehmen. Aber man hat uns ja keine andere Wahl gelassen...

Quelle
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04 September 2017

Wie kann das denn passieren?

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Sonderbare Krankheiten in Detuschland
Bereits vor einigen Jahren ist mir etwas Sonderbares aufgefallen.

Meine deutschen Freunde, mit welchen ich im Briefwechsel stehe, schreiben mir darüber, was ihnen so alles passiert. Ein ganz normaler Briefwechsel also. Aber praktisch in jedem Brief, den ich von ihnen bekomme, erwähnen sie, ganz nebenbei, dass sie bzw. ihre Kinder schon wieder krank sind.

Zuerst habe ich dieser Info gar keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, denn alle werden ja mal krank. Hier kann man nur gute Besserung wünschen. Aber wo die Liste der von ihnen erwähnten Krankheiten immer länger und exotischer wurde, wurde ich langsam stutzig.

Noch nachdenklicher stimmte mich dann die europäische Reise, wo wir, also meine Familie und ich, uns einige Tage in einer großen deutschen Stadt aufhielten. Dieser Aufenthalt kostete uns allen dann mehrere Wochen (!) recht intensiver Therapie, bis wir die sog. "akute Respirationskrankheit" loswurden. Die Erkrankung ähnelte sich tatsächlich einer gewöhnlichen Erkältung, ihr Verlauf sowie der erforderlichen therapeutischen Maßnahmen waren jedoch überproportional aufwändig.

In der heutigen Blogosphäre findet man ab und zu Reiseberichte russischer Touristen, die über ungewöhnlich harte „Erkältungen“ gleich nach ihren Europa-Reisen erzählen. Aber meistens erwähnen sie das nur beiläufig und sogar scherzhaft: "ein raues Wiedersehen mit der Heimat" usw. Dabei wird die Inkubationszeit der Krankheit offensichtlich außer Acht gelassen.

Wie auch immer, die Tatsachen sammeln sich, und es spricht sich auch hier langsam um, dass die lokale Bevölkerung eben nicht immer genug immunen Schutz gegen fremde Erreger entgegensetzen kann. Die russische Aufsichtsbehörde für Gesundheitsschutz meldet sich diesbezüglich auch zu Wort (z.B. hier und hier, in deutscher Übersetzung). Aber wer liest denn solche Berichte, und wer glaubt schon der plumpen „Putin-Propaganda“?

Der letzte Anstoß für dieses Posting war mein gestriger Besuch in unserer Kaufhalle. Eine ältere Frau stand an der Kasse und beklagte sich bei der befreundeten Kassiererin darüber, dass ihre „Enkelkinder drei Wochen in Italien verbrachten und völlig erkältet aus der Reise zurückkamen“. „Wie kann das denn passieren?“ – jammerte die Oma. 

Das ist hier nur ein lautes Denken aufgrund der persönlichen episodischen Beobachtungen. Trotzdem scheint die Omas Frage durchaus berechtigt zu sein.

Oder ist das nur eine Einbildung?

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14 Juni 2017

Gefährliche Infektionen aus Syrien

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Israelische Ärzte schlagen Alarm
Israelische Ärzte haben große Probleme bei der Behandlung der syrischen Kinder.

Die Zeitschrift der Israeli Medical Association veröffentlichte Daten aus der Studie des Medizinischen Zentrums The Western Galilee, wo mehrere Flüchtlingskinder aus Syrien behandelt wurden.

In dieser Patientengruppe wurde nämlich eine hohe Rate der Verseuchung mit Bakterien, die besonders resistent zu Antibiotika sind, festgestellt. Solche Kinder bedürfen - so die Ausgabe - einer speziellen Behandlung und Pflege.

Die untersuchte Gruppe bestand aus 47 Kindern, wobei 37 davon als Träger von Infektionen, die mit Antibiotika nur schwer heilbar sind, diagnostiziert wurden. Um andere Patienten sowie das Personal der Klinik nicht zu gefährden, müssen solche Kinder sofort nach der Erstaufnahme gesondert untergebracht werden, bis die Untersuchungsergebnisse ausgewertet werden. Solch eine hoche Verseuchungsrate der syrischen Flüchtlinge löst - heißt es - begründete Befürchtungen in den Ländern, die diese Flüchtlingen aufnehmen.

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04 Mai 2017

Aleppo-Beule

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Leishmaniose in Europa
Die estnische Zeitung Postimees berichtet über eine weitere Krankheit, die von den Fluchtlinien nach Europa mitgebracht wird.

Die Krankheit nennt sich Leishmaniose oder Aleppobeule.

Die Syrien-Krise hat einen katastrophalen Ausbruch der Hautform der Leishmaniose provoziert. Zahlreiche flüchtende Menschen, die in den europäischen Lagern konzentriert werden, leiden dabei unter dem Fieber, der Gewichtsabnahme und der sog. vulkanischen Hautinfektion.

Laut der aktuellen Studie der europäischen Wissenschaftler es ist sehr wahrscheinlich, dass es jährlich ca. 100 000 neue Krankheitsfälle in Syrien sowie ca. 10 000 in Jemen gibt.

Die Leishmaniose zeichnet sich durch massive Hautverletzungen aus. Diese führen zwar selten zum Tod, belasten aber die erkrankte Person psychologisch.

In der letzten Zeit werden die Fälle dieser Erkrankung in Südeuropa, z.B. in Frankreich, Italien, Portugal oder Spanien festgestellt.

In Estland wurden bis jetzt noch keine Fälle gemeldet. Die Krankheit ist aber in diesem Land auch nicht meldepflichtig.

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