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20 September 2024

Deutschlands böses Erwachen

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Wirtschaftliche Apokalypse in Deutschland
Deutschland überwindet endlich die erste Phase des wirtschaftlichen Kummers: die Verleugnung, schreibt Politico.

Nachdem die Deutschen jahrelang die Augen davor verschlossen haben, was der Rest der Welt deutlich sehen konnte, werden sie langsam mit der Realität konfrontiert, dass sie sich in großen Schwierigkeiten befinden, da die vier Reiter der wirtschaftlichen Apokalypse sichtbar werden: ein Exodus der Großindustrie, eine sich rapide verschlechternde demografische Situation, eine bröckelnde Infrastruktur und ein Mangel an Innovationen.

Während die Deutschen in den letzten Jahren vor allem mit der Migration und dem Krieg in der Ukraine beschäftigt waren, ist ihre Wirtschaft still und leise implodiert. Die wirtschaftliche Malaise schürt die Befürchtung, dass das Land weiter in die politischen Extreme abgleiten könnte. Die Koalition von Bundeskanzler Olaf Scholz, die durch verfassungsmäßige Ausgabenbeschränkungen behindert wird, die es der Regierung nahezu unmöglich machen, ehrgeizige Konjunkturmaßnahmen zu ergreifen, wurde von internen Streitigkeiten heimgesucht und scheint keine Ideen mehr zu haben, was zu tun ist.

Während die Deutschen die wirtschaftlichen Probleme schon seit einiger Zeit im Hinterkopf haben, sind sie nach einer Reihe von schlechten Wirtschaftsnachrichten über die in Deutschland ansässigen Werke von Blue-Chip-Unternehmen wie Volkswagen und Intel plötzlich in den Vordergrund gerückt. Bei einer Umfrage des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu den „wichtigsten Problemen“ des Landes setzten die Deutschen die Wirtschaft auf den zweiten Platz hinter die Migration.

Das sind schlechte Nachrichten für Scholz und seine umkämpfte Drei-Parteien-Koalition. Schon vor den jüngsten wirtschaftlichen Problemen hatte er die niedrigsten Zustimmungswerte, die je für einen deutschen Regierungschef verzeichnet wurden. Nur 18 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Scholz zufrieden. Zum Vergleich: Der niedrigste Wert, der jemals für Angela Merkel während ihrer 16-jährigen Amtszeit verzeichnet wurde, lag bei 40 Prozent. Gerhard Schröder, ihr Vorgänger, erreichte mit 24 Prozent den Tiefpunkt.

Für Scholz droht an diesem Sonntag eine weitere Demütigung in Form eines möglichen Sieges der Rechtsextremen bei einer Regionalwahl im Osten, dieses Mal in seinem Heimatland Brandenburg. Scholz' Mitte-Links-Partei, die Sozialdemokratische Partei (SPD), regiert in Brandenburg seit der deutschen Wiedervereinigung. Umfragen zeigen jedoch, dass die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) dort in Führung liegt. Sollten die Rechtsextremen im Osten erneut gewinnen, wie Anfang des Monats in Thüringen, käme dies einer weiteren Ablehnung von Scholz' Führung gleich und würde die Spekulationen verstärken, dass seine geschwächte Koalition nicht bis zur nächsten Bundestagswahl in einem Jahr Bestand haben wird.

Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren sind für Scholz' Chancen sicherlich nicht förderlich. Deutschland ist schon jetzt die schwächste Wirtschaft in der G7.

Der schwindende Zauber des "Made in Germany"

Noch vor 15 Jahren, als ein Großteil des Westens noch unter der Finanzkrise litt, sah es so aus, als ob Deutschland den Code für dauerhaften Wohlstand geknackt hätte. Es schaffte es, die Schwäche in den USA und Europa auszugleichen, indem es seine Exporte nach China steigerte, wo die Nachfrage nach seinen Investitionsgütern stark blieb. Jetzt nicht mehr.

Mit einer industriellen Basis, die auf Technologien aus dem 19. Jahrhundert wie Chemikalien und Maschinen beruht, und einem massiven digitalen Defizit hat Deutschland zunehmend Schwierigkeiten, im Wettbewerb zu bestehen. Das Land, in dem einst einige der weltweit führenden Unternehmen - von BMW bis Adidas - ansässig waren, wird immer mehr zu einem Außenseiter. Von den 100 führenden Unternehmen der Welt ist beispielsweise nur ein einziges deutsches Unternehmen, der Softwareentwickler SAP.

Sehr zum Leidwesen des traditionsreichen deutschen Maschinenbausektors haben die Chinesen aufgeholt und sind immer weniger auf die schwindende Magie des Made in Germany angewiesen. In der Zwischenzeit hat eine tödliche Kombination aus aggressiver US-amerikanischer Industriepolitik und Erfindungsreichtum die Deutschen zunehmend benachteiligt. Tesla, ein Unternehmen, über das deutsche Automanager einst spotteten, ist heute mehr als viermal so viel wert wie die komplette deutsche Automobilindustrie. Hinzu kommt, dass der chinesische Konsum in Schwierigkeiten ist.

Die jüngste Hiobsbotschaft für Deutschland kam am späten Montag mit der Ankündigung des US-Chipgiganten Intel, seine geplante 30-Milliarden-Euro-Expansion in Deutschland auf Eis zu legen. Die Investition, die die Schaffung von 3.000 Arbeitsplätzen vorsah, wäre die größte eines ausländischen Unternehmens in der deutschen Geschichte gewesen. Obwohl Intel sagte, dass sich das Projekt um „ungefähr zwei Jahre“ verzögern würde, gibt es keine Garantie, dass es jemals zustande kommt.

Der Schritt von Intel, der von der Bild-Zeitung als „Chip-Flop“ bezeichnet wurde, folgt auf die Nachricht Anfang des Monats, dass Volkswagen zum ersten Mal in seiner 87-jährigen Geschichte die Schließung von Werken in Deutschland erwägt. Der Autogigant, wie auch der Rest der einst so erfolgreichen deutschen Autoindustrie, investierte nur langsam in Elektrofahrzeuge und hatte Mühe, den Rückstand gegenüber dem US-Rivalen Tesla und dem chinesischen Unternehmen BYD aufzuholen. Jetzt zahlt das Unternehmen die Zeche.

Die Enthüllung des Volkswagen-Managements, dass große Einschnitte wahrscheinlich unvermeidlich sind, rüttelte Deutschland aus seiner kollektiven Erstarrung auf. Obwohl die Wirtschaftsdaten in Deutschland schon seit einiger Zeit suboptimal sind - das Land befindet sich seit 2020 in einer längeren Stagnationsphase -, wurde das Ausmaß der Malaise nicht so deutlich, da die Beschäftigung weiterhin robust war.

Aber das könnte nicht mehr lange der Fall sein. Es sieht so aus, als würden sich die wirtschaftlichen Aussichten nur noch weiter eintrüben. Das renommierte Münchner Ifo-Wirtschaftsinstitut hat es kürzlich so formuliert: „Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise.“

Die Gefahr steigender Arbeitslosigkeit

Neben den tief verwurzelten Herausforderungen, mit denen Deutschland konfrontiert ist, wie z. B. die schnell alternde Gesellschaft und die geringe Produktivität seiner Arbeitskräfte, wurde das Land auch von konjunkturellen Entwicklungen hart getroffen, darunter die Abschwächung in China und ein Rückgang der inländischen Konsumausgaben.

Dennoch ist die Arbeitslosigkeit, ein nachlaufender Wirtschaftsindikator, bis jetzt recht zahm geblieben. Sie lag im August bei 6,1 Prozent, was einem Anstieg von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Beschäftigungsklima könnte sich jedoch schnell ändern, wenn Unternehmen wie VW und andere große Industriekonzerne beginnen, ihre Belegschaft zu reduzieren.

Diese Sorgen beschränken sich nicht nur auf die Autoindustrie. Obwohl sich die deutschen Energiepreise nach dem Schock, den der russische Einmarsch in der Ukraine im Jahr 2022 auslöste, der der deutschen Industrie den Zugang zu billigem russischem Gas versperrte, stabilisiert haben, führen die Unternehmen die hohen Energiekosten weiterhin als Wettbewerbsnachteil an, der durch die immer strengeren Umweltnormen für Deutschlands traditionelle Industrien noch verstärkt wird.

In Duisburg, dem Standort der größten Stahlwerke Europas, müssen sich die Beschäftigten auf erhebliche Einschnitte einstellen. ThyssenKrupp, der einstige nationale Stahlchampion, kämpft darum, wettbewerbsfähig zu bleiben, obwohl ihm staatliche Subventionen in Höhe von rund 2 Milliarden Euro versprochen wurden, um die „Transformation“ weg von der CO2-emittierenden Produktion zu erleichtern.  

Ziel der Regierung ist es, Duisburg zu einem Zentrum für „grünen“ Stahl zu machen, indem kohlebefeuerte Stahlöfen durch neue, mit Wasserstoff betriebene Öfen ersetzt werden. Ob das ein realistisches Ziel ist, ist umstritten, denn für die Erzeugung von „grünem Wasserstoff“, also von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, werden große Mengen an Wind und Strom benötigt, was sowohl teuer als auch logistisch schwierig ist.  

Bärbel Bas, die SPD-Bundestagspräsidentin und gebürtige Duisburgerin, besuchte diese Woche ihre Heimatstadt zu einem „Stahlgipfel“, um die Krise der Branche zu diskutieren. Unter Verweis auf die Zehntausende von Arbeitsplätzen, die auf dem Spiel stehen, betonte Bas, dass es eine Zukunft für das Stahlzentrum Duisburg geben müsse.    

„Die heimische Stahlproduktion ist auch für Deutschland wichtig“, fügte sie hinzu. „Deutschland darf sich bei diesem wichtigen Rohstoff nicht von anderen abhängig machen.“

Die Frage ist jedoch, wie die Stahlindustrie angesichts einer zusätzlichen Herausforderung überleben wird: der schwachen Nachfrage. Die deutsche Stahlindustrie beschäftigt rund 80.000 Mitarbeiter, aber die meisten Hersteller haben ihre Produktion angesichts einer zunehmenden Schwemme, ausgelöst durch die Schwäche des deutschen Automobil- und Maschinenbausektors, reduziert. Die Aktien von ThyssenKrupp sind im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent gefallen. Im vergangenen Monat traten mehrere Vorstandsmitglieder der Stahltochter von ThyssenKrupp, darunter der ehemalige SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, im Zuge eines Streits über die Strategie des Managements für das Unternehmen zurück.

Ärger im sozialdemokratischen Kernland

Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als könne es für die SPD kaum noch schlimmer kommen. Bei der Europawahl im Juni hatte die Partei ihr schlechtestes Ergebnis bei einer nationalen Wahl seit mehr als einem Jahrhundert eingefahren. Bei den Landtagswahlen im Osten Deutschlands Anfang des Monats mussten die Parteien der SPD-geführten Koalition große Verluste hinnehmen.

Jetzt trifft die wirtschaftliche Krise besonders hart das, was von den traditionellen Hochburgen der SPD übrig geblieben ist, vom deutschen Stahlland im Westen bis zum VW-Standort in Niedersachsen.

Das bedeutet, dass die Aufgabe, die deutsche Wirtschaft zu sanieren, wahrscheinlich der Mitte-Rechts-Opposition und Friedrich Merz, dem Vorsitzenden der Christlich-Demokratischen Union (CDU), zufallen wird, die derzeit in den Umfragen weit vor allen anderen Parteien liegt. In dieser Woche kündigte Merz, ein ehemaliger Wirtschaftsanwalt mit engen Beziehungen zur deutschen Wirtschaft, seine Kandidatur als Spitzenkandidat der Konservativen an, was ihn zum wahrscheinlichen nächsten Bundeskanzler macht.

Merz tritt mit dem Ziel an, die gute alte Zeit der deutschen Wirtschaft wiederherzustellen, unter anderem durch die Rettung des Verbrennungsmotors und die Steigerung der Produktivität.

„Wir wollen und müssen ein Industrieland bleiben“, sagte er kürzlich in Berlin.

Doch angesichts der strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft ist es unwahrscheinlich, dass irgendeine Partei in absehbarer Zeit eine industrielle Wende einleiten kann.

Mit anderen Worten: Es ist an der Zeit, dass die Deutschen zur nächsten Stufe des Kummers um ihre einstmals großartige Wirtschaft übergehen: Akzeptanz.

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09 November 2020

Das wär's dann

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Trump
Leseprobe aus dem Facebook: Eine offensichtlich in Deutschland lebende russischsprachige Frau äußert sich zu den aktuellen Ereignissen, stellt Fragen und bekommt Antworten.

***

Anna:
Das wär's dann also.
Im Jahr 2015 war für mich Deutschland zu Ende. Damals fing Germoney an. 2016 kam jedoch etwas Hoffnung auf: Der strohhaarige Hoffnungsträger mit schöner Ehefrau und toxischer Maskulinität, die ich so gern habe.

Es schien, dass die Welt (jene schöne Welt mit Pfadfindern, mit der Kirche am Sonntag und mit nur zwei Geschlechtern, die sich gegenseitig anziehen) doch noch gerettet werden konnte.

Nun hat er verloren. Wunder gibt es also nicht. Es ist ihm nicht gelungen, die Weltkröte zu besiegen. Trotzdem bin ich ihm für diese vier Jahre der Hoffnung sehr dankbar. Das war ein tolles Spiel, Orange Man!

Nun kommen Kommentare der deutschen Massenmedien. Was für elende neidische Menschen! Ich habe sogar irgendwie Mitleid mit ihnen. Sie wissen doch, dass solch eine coole Person hier in Deutschland nicht zu erwarten ist. Aber jedes Land verdient ja seinen Präsidenten.

Der Jubel der deutschen Medien über Bidens Sieg ist einfach widerlich. Sie freuen sich so dürftig und dumm, als ob es um den Sieg irgendeiner Fußballmannschaft geht. Armselig und primitiv.
Plötzlich habe ich den Geist der schrecklichen 30er in Deutschland gespürt. Dieser tobende durchgeknallte Abschaum (ich hasse dieses Wort, aber in diesem Fall passt es genau). Sie hassten Trump all diese 4 Jahre. Er war für sie zu effektvoll, zu cool, zu aufrichtig.

Ich vergesse es nie, wie mein deutscher Arbeitskollege "scherzte“, Trump sei ekelhaft, aber vor allem habe er einen kleinen Penis. Das deutsche Volk schien den geballten Hass (und hier sollte man sich an Freud mit seinem Unterbewussten und seinen Frustrationen erinnern) dafür einzusetzen, um diesen fröhlichen und einfach normalen amerikanischen Kerl zu demütigen.
Nun haben diese von Minderwertigkeitskomplex geplagten kranken Geschöpfe einen Grund zum Feiern. Wo soll ich nun die Kraft finden, um die Tage des Tobens dieser Scheusale zu überleben?

Iwan:
Ich muss Sie enttäuschen. Sie werden diese Tage tobender Scheusale niemals überleben können, weil sie nie zu Ende kommen. Dies ist überhaupt keine Zeitkategorie. Es ist einfach so, dass Sie zu einer anderen Weltwahrnehmungsebene aufgestiegen sind, und von dort werden Sie diese Scheusale nun immer sehen, weil es sie immer gab und geben wird. Früher oder später passiert eine solche Erleuchtung fast jedem. Aber nicht allen. Sie haben damit Glück gehabt, oder Pech - wie man es nimmt. Wie auch immer, willkommen im Club!

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11 April 2020

Coronavirus der Versklavung

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Sklaven in Deutschland


Deutsch-russischer Blogger fragt: Wie wurden meine Bürgerrechte im Eifer des Gefechts mit dem Coronavirus verletzt?


Und er beantwortet selbst seine Frage wie folgt.

***

Das politische Leben in Deutschland wurde praktisch aufgehoben. Die Opposition ist vor dem Hintergrund des Corona-Hypes weder sichtbar noch hörbar. Die Zombie-Glotze lobt von morgens bis abends „Krisenmanager“ wie Merkel, Scholz, Laschet oder Söder, deren Ratings in den letzten Wochen zum Himmel gestiegen sind.

Alle für die Regierung gefährlichen Themen verschwanden auf einmal. Überall herrscht nur ein einziges Thema, das „zufälligerweise“ für die Regierung äußerst profitabel ist.

Ich kann nicht mehr an Demos teilnehmen um zu sagen, wie satt ich von unseren „Herrschern“ bin und auf welche Art und Weise diese Leute sich am besten umbringen sollten.

Ich kann weder Synagoge noch Kirche besuchen. Sie sind nämlich wegen Corona geschlossen. Aber die Moscheen sind komischerweise geöffnet. Muezzins schreien aus den Minaretten. Menschenmengen versammeln sich, aber der Polizei ist das plötzlich scheißegal.

Die Grenzen sind für mich nun in alle Richtungen geschlossen. Mein Urlaub fällt aus. Meine Treffen mit Freunden und Verwandten im Ausland sind nicht mehr möglich.

Aber Flüchtlinge werden immer noch nachgeliefert, um Erdogan und Rot-Grüne zu besänftigen. Ganz zu schweigen, dass nun die Abschiebungen komplett ausgesetzt sind: BAMF darf nicht mehr negativ entscheiden - ausnahmslos alle „Gefluchteten“ bleiben nun per Gesetzt im Inland!

Flüchtlingslager wurden in Gebiete verwandelt, wo linksgrüne Bastarde ihre Demonstrationen ungestört abhalten können. „Fridays for Future“, „Sea-Watch“, „LeaveNoOneBehind“ oder wie sie alle heißen... Ihr kennt doch selbst diesen ganzen Abschaum, der mit Soros-Geld vollgestopft wird. Dort bleiben sie für die Polizei unantastbar.

Flüchtlinge machen immer noch, was sie wollen, einschließlich Drogennadel. Für sie gelten ja keine Gesetze. Und sie kommen unaufhaltsam. Trotz der „geschlossenen“ Grenzen. Davon darf ich aber nicht reden. Könnte man das auch als Verletzung meiner Bürgerrechte einstufen?

Erst gestern wurde Hilfspaket mit 500 Milliarden Euro für Italien, Spanien und sonstiges Südeuropa gebilligt. Diesmal wurden uns - Gott sei Dank - keine Eurobonds durch die Hintertür aufgedreht. Das aber haben wir nicht unseren Merkels zu verdanken, sondern Niederlanden und Österreich, die den Unfug verhinderten. Die Merkelschen wären bestimmt dafür.

500 Milliarden sind aber immerhin 8 deutsche Militärbudgets und fast zwei Jahresbudgets des Landes. Das sind alles Schulden, die ich, ihr und unsere Kinder zu tilgen haben.

10 Jahre lang versuchte man vergeblich, sich auf die "kalten Progression“ der Steuern zu einigen, von Steuersenkungen (bei den weltweit höchsten Steuersätzen!) ganz zu schwiegen. Dabei ging es eigentlich nur um 6 Milliarden Euro! Wisst ihr noch, wie es ausging? Schäuble konnte man gerade noch umstimmen, aber der Bundesrat hat das Gesetz verdonnert. Und die kalte Progression gibt es immer noch.

Gleichzeitig hat man für „Flüchtlinge“ locker 70 Milliarden pro Jahr aufgebraucht. In fünf Jahren wären es dementsprechend 350 Milliarden Euro.

Fazit: 500 Milliarden Euro für ein Europa-Hilfspaket sowie für Hunderte weitere Milliarden für Griechenland konnte man leicht finden. Nicht aber 6 Milliarden, um Steuererhöhungen in Deutschland zu verhindern.

Nur zur Erinnerung: Bürger Griechenlands, Italiens, Sloweniens und aller anderen "leidenden" Länder sind laut Statistik durchschnittlich reicher als Deutsche! Ganz zu schweigen, dass fast jeder Bürger dieser Länder mindestens eine Eigentumsimmobilie besitzt.

Deutschland hat durch die Aufhebung der "schwarzen Null" eine weitere riesige Verschuldung auf sich aufgenommen. Die EZB hat enorme neue Schulden gemacht, die unsere Kinder ebenfalls zu tilgen haben. Viele Milliarden liegen in der Bilanz der EZB, die weder südeuropäische Länder einschließlich Frankreich noch der Ausreißer Großbritannien bezahlen werden. Zur Kasse gebeten werden aber Deutsche, Holländer, Österreicher und Finnen. Aber wir verstehen ja, wieviel kleine Länder wie Niederlanden, Österreich oder Finnland wirklich zahlen können.

Im Stillen versucht nun auch noch die EU-Kommission ein Milliardenbudget für sich selbst aufzublähen. Dabei produziert diese Kommission gar nichts. Sie unterhält auch keine Schulen, Krankenhäuser, Armee, Polizei, Gefängnisse, Gerichte, Universitäten, Straßenverkehrsinfrastruktur. Sie ist nichts anderes als eine riesige Armee aus Bürokraten in Brüssel und Straßburg. Gewiss brauchen auch unzählige Brüsseler Eurokraten und EU-Abgeordnete ein bisschen Geld, um sich ein Stück Brot zu leisten. Wenn schon alle dabei sind, europäische Steuergelder an sich zu reißen, wieso dürfen die eigentlichen Veranstalter das nicht?

Und bitte nicht vergessen: bald kommt die Hyperinflation und Wirtschaftskrise, die sowieso alle Ersparnisse in Staub verwandeln. Dabei werden auch unsere Renten und der ganze Sozialstaat vernichtet. Sozialleistungen werden dann durch Verpflegungssätze ersetzt. Danach kommen Flüchtlinge auf die Straßen und holen sich selbst, was sie so brauchen.

Einst fragte Pinocchio, woher das Geld kommt. Es kommt aus den dicken Beuteln, antwortete der Fuchs. Morgen werden es eure Beutel sein. Und glaubt bloß nicht, dass ihr eure Beutel verstecken kann. Südafrika wird dann wie Paradies erscheinen.

Also freuen wir uns brav aufs Frühjahr. Uns bleibt ja nichts übrig.

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10 April 2020

Angela für immer

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Ausgangsperre in Deutschland

Dieses FB-Posting stammt von Alfred Koch, dem russischen oppositionellen Politiker und entschiedenen Putin-Gegner, der heute in Deutschland lebt.


***
Die Quarantäne wird niemals aufgehoben. Hitler, der einmal den Ausnahmezustand (unter dem Vorwand des Reichstagsbrandes) einführte, hob ihn bis zum Schluss nicht mehr auf...

Wie läuft das? Die Situation entwickelt sich immer allmählich.

Zunächst schränkt die Exekutive Bürgerrechte ein und schwächt die gesellschaftliche Kontrolle über sich selbst. Dabei ist sie zuversichtlich, dass sie sich auch ohne öffentliche Aufsichts- und Ausgleichsmechanismen vor Übermäßigkeiten und Übertreibungen schützen kann.

Dann erlaubt sich die Exekutive - aufgrund der geschwächten Kontrolle - einen kleinen Schritt über die Grenze des Erlaubten (nur um Gutes zu tun, versteht sich, also wozu all diese Formalitäten?).
 

Darauf folgt ein weiterer Schritt, und noch einer... Eines Tages verstehen Vertreter der vollziehenden Macht, dass sie inzwischen so vieles verübt, vergeudet und geklaut haben, dass die Aufhebung des Ausnahmezustandes für sie automatisch eine langjährige Gefängnisstrafe bedeuten würde, und dass ein gerichtlicher Prozess gegen sie nach der Wiederherstellung der Verfassungsordnung sowie der verletzten bürgerlichen Freiheiten unvermeidlich wäre. Sie wissen auch, dass die Gegenstandlosigkeit des Ausnahmezustandes dabei ans Tageslicht kommen würde.

Darum tut die Exekutive alles, damit der Ausnahmezustand ewig dauert. Einen passenden Vorwand kann man immer finden. Es gibt doch genug andere Viren...

...Oder gefährliche Asteroiden, die den Erdball ansteuern! Der Kampf gegen diese neue Herausforderung muss ja zwingend mit Steuergeldern finanziert werden, denn um Menschenleben zu retten, darf der Staat bekanntlich keine Ausgaben scheuen. Tolle Idee, nicht wahr? Auch sehr praktisch.

Fallen einem keine passenden Viren oder Asteroiden ein, kann man ja immer einen Krieg beginnen.
Die „Gegner“, also die Staatsmänner aus den benachbarten Ländern, würden das sogar begrüßen, denn sie müssen ihre Ausnahmezustände schließlich auch rechtfertigen. Des einen Tod ist des ändern Brot. Notfalls kann man ja auch einen virtuellen Krieg führen.

Also kurz und klar: Angelika ist für immer. Hat sie sich doch kürzlich selbst in dem Sinne geäußert, dass die Einschränkungen sofort aufgehoben werden, sobald sich die Situation verbessert. Sie ist also gar nicht gegen die Freiheit. Sie ist dafür, aber zum richtigen und leider noch offenen Zeitpunkt.

So sind meine Überlegungen. Nur zur Info.


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27 Juli 2019

Idioten

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Migranten in Deutschland
Michail (Josefowitsch) Weller ist bekannter russischer Schriftsteller, Publizist und Philosoph ukrainisch-jüdischer Abstammung.

Er setzt sich oft mit der Thematik der Migrationsprozesse in Europa auseinander. Hier kommt nun ein kleiner Ausschnitt aus seinem (bis jetzt) letzten Auftritt, wo er seine Sicht auf das heutige Deutschland und Deutsche kurzgefasst präsentiert.




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18 Mai 2019

Erlebte Meinungsfreiheit

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Meinungsfreiheit in Deutschland
Ein russischer Blogger schreibt aus Deutschland:

An unserem Rathaus wurde eine Regenbogenfahne ausgehängt.

Mein Gespräch mit dem deutschen Nachbar:

- Wieso hängt denn so was hier? Ist etwa Propaganda an öffentlichen Gebäuden in Deutschland erlaubt?
- Das ist keine Propaganda. Das ist ein Zeichen der Toleranz - ob es Dir gefällt oder nicht!
- Doch, das ist Propaganda. Außerdem schließt die Phrase "ob es Dir gefällt oder nicht" jede Toleranz aus.
- Schade, dass du so denkst.

Ende der Diskussion

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12 Mai 2019

Das Land des triumphierenden Thanatos

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Eros und Thanatos

In seiner Abhandlung "Ich und das Es" schilderte Sigmund Freud die Entwicklung der Weltgeschichte als die ewige Auseinandersetzung zwischen Lebens- und Todestrieben Eros und Thanatos.


Kampf und Einheit dieser beiden Gegensätze manifestieren sich besonders deutlich im Sadismus und Masochismus.

Aber auch der germanische Walhall-Mythos, der von Wagner verherrlicht und von Hitler aufgegriffen wurde, spiegelt das Freudische Strukturmodell der menschlichen Psyche als Kult des heroischen Sterbens durchaus wider.

In dem heutigen Deutschland ist aber der Kult eines heldenhaften Todes auf dem Schlachtfeld zu einem reinen Thanatos-Kult, also zum Selbstmordbestreben infolge der Kapitulation vor fremden Stämmen und Völkern verkommen. Dieser Kult, der von der Todesangst und vom Minderwertigkeitskomplex angetrieben wird, hat einen ausgeprägten masochistischen Charakter. Denn weder die Aufnahme von einigen Millionen wilder und meistens gewaltbereiter Menschen, noch deren orgastisches Bewerfen mit Teddybären lassen sich mit Propaganda allein kaum erklären.

In keinem anderen Land auf dem Erdball (vielleicht mit Ausnahme von Schweden) wäre so was vorstellbar.

Noch vor der Flüchtlingswelle im Jahr 2014 gab es in Deutschland pro Mord 40 Selbstmorde und 536 versuchte Selbstmorde. Alle 47 Minuten nimmt sich also ein Deutscher das Leben. Das sind ca. 11000 pro Jahr. Versuchte Selbstmorde passieren alle 3,5 Minuten, also ca. 160000 jährlich. 0,2% Selbstmord-Deutsche jedes Jahr oder 2% in 10 Jahren. Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren wären es 16% der Gesamtbevölkerung. Der Prozentsatz steigt dramatisch, wenn man die (noch) nicht ganz entschlossenen Selbstmörder hinzurechnet.

Vor unseren Augen spielt sich ein nationales Drama ab. In seinem ersten Akt im März 2001 traten der Kannibale von Rotenburg Armin Meiwes und sein „Partner“ Bernd Jürgen Brandes in Hauptrollen auf. Die grausamen Einzelheiten dazu sind wohl jedem gut bekannt.

Es ist aber symptomatisch, dass Meiwes zwar immer noch nicht freigelassen wurde, sich aber nicht mehr im Gefängnis befindet, sondern in einer "sozial-therapeutischen" Anstalt. Außerdem leitet er auch hinter Gitter ausgerechnet eine Parteizelle der Grünen, dabei ist sein grüner Stellvertreter unter anderem dadurch bekannt, dass er seine eigenen Kinder in Main ertränkte.

In dieser Geschichte spiegeln sich wie im Mikrokosmos alle Schlüsselelemente des Dramas, das man gerade in Deutschland erlebt, wider: Todestrieb, Sadismus, Masochismus, Dekadenz und die Grünen als Inbegriff all dieser Selbstmordtendenzen.

Die Grünen Partei ist die Partei, die ursprünglich nicht nur eine Partei von Pädophilen und Perversen aller Art war, sondern auch als der parlamentarische Flügel der RAF fungierte. Das ist die Partei, die von KGB und der Stasi-nahen Roten-Armee-Fraktion gesponsert wurde, d.h. von einer radikalen kommunistischen Sekte hauptsächlich aus eingeborenen Mördern und Selbstmördern bestehend. Das ist aber auch die Partei, die heute als unbestrittene Avantgarde der offiziellen deutschen Politik gilt.

Lächerlich sehen dabei diejenigen aus, die - aufgrund ihrer albernen Gewohnheiten, überall Verschwörungen zu finden - die deutsche Dekadenz nur mit den Handlungen von Putin, Soros oder mit der arabischen Bestechung in Verbindung bringen, obwohl diese Faktoren auch nicht unbedingt unter den Tisch zu kehren sind.

Die wahren Gründe liegen jedoch viel tiefer. Europa und insbesondere Deutschland sind von einer Autoimmunkrankheit betroffen, die die eigenen gesunden Körperzellen verschlingt. Das ist eine Krankheit, die die Gehirne von Europäern und Amerikanern zerfrisst und ihre Zivilisation schnell zerstört.

Mit anderen Worten ist im Kampf des Eros mit dem Thanatos der Letztere der klare Sieger. Der Eros ist tot: Europäer kriegen so gut wie keine Kinder mehr. Zum Koitieren fliegen deutsche Frauen lieber nach Afrika, oder lassen sich - neuerdings - junge und aggressive "Waisen" direkt nach Hause liefern. Während deutsche Männer importieren, wenn überhaupt,  Bräute lieber aus Asien.

Deutschland ist moralisch längst bereit, genauso wie Bernd Jürgen Brandes zu sterben. Dazu führt es sogar gern seine eigenen Mörder ein. Die deutsche Zivilisation genießt den Selbsthass und bietet sich jedem an, der genug Zähne und Lust hat, um sie aufzufressen.

Der Kult des heroischen Todes auf dem Schlachtfeld wurde durch den Kult eines schändlichen Sterbens auf dem Spieß des wilden Mannes abgelöst.

In Deutschland wird ein simpler Wechsel der herrschenden Elite das Hauptproblem nicht lösen. Jede Nation verdient ihre Regierung. Wenn das Brandes-artige Volk sich beharrlich für Merkel-artige Anführer entscheidet, ist es nicht mehr überlebenswürdig.

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10 Januar 2019

Die Stimmung kippt

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Aus Deutschland auswandern
Ab und zu liest man in den deutschen systemkritischen Internet-Ausgaben, dass "die Stimmung kippt" usw. Ob das stimmt, kann man ja aus der Ferne kaum beurteilen.

Die Stimmung scheint aber auch in den anderen Schichten der deutschen Gesellschaft tatsächlich zu kippen. Die unten angeführte Diskussion (hier nur auszugsweise und in deutscher Übersetzung) stammt aus einer russischsprachigen Facebook-Gruppe der besorgten ausländischen Deutschland-Insider. Die Gesprächsteilnehmer sind also (höchstwahrscheinlich) in Deutschland zu Hause, und sie bekennen sich auch zu ihrer jüdischen Herkunft.

Vielleicht ist das nicht unbedingt die angenehmste Lektüre, andererseits kann es ja nicht schaden, wenn man weiß, was die Mitbürger so denken…

***

Aurora
Selbstrettung ist die einzig effektive Rettungsart. Aber wenn Papas, Mamas, Omas und Opas Angst davor haben, für Nazis gehalten zu werden, dann haben ihre Kinder bzw. Enkel das auslöffeln.

Irina
Heute wurde stolz vermeldet: Alle Rettungswagen werden nun umgehend mit Notrufknopf ausgerüstet. Wir driften also zügig in die dritte Welt.

Wjatscheslaw
Dann sind wohl Feuerwehr, Hilfswagen der Wasserwerke usw. auch bald dran. Von der Post ganz zu schweigen. Dort gibt es ja immer was zu plündern!
Das ist zum Lachen und zum Weinen zugleich: Spätestens seit 2015 braucht selbst die deutsche Polizei den „roten Knopf“! Und den haben sie auch inzwischen.

Irina
Auch Müllmänner brauchen demnächst Notruf-Knöpfe...

Simon
Aber besonders sorgfältig muss die Bundeswehr geschützt werden. Das Außenamt war neulich sehr empört, dass die Bundeswehr ja völlig schutzlos in Afghanistan bleibt, sobald die Amerikaner weg sind.

Irina
Genau. Innerhalb Deutschlands muss die Polizei, und im Ausland muss die Bundeswehr geschützt werden. Und die Angreifer sind ungefähr dieselben.
Jetzt mal Spaß beiseite. Ich bin ratlos. Der ganze Rummel hier ist nicht mehr komisch, sondern grotesk. Wie aus dem Buch über den braven Soldaten Schwejk.

Simon
Für mich sieht es eher nach Bulgakows Schilderung des totalen Verfalls aus: Die deutsche Elite singt regelmäßig Lieder „gegen rechts“ im Chor und pinkelt am Klosettbecken vorbei. Wegen ihrer Debilität.
Nicht nur die Revolution frisst ihre Kinder, die Degradation tut das anscheinend auch.
Vor 80 Jahren haben die Deutschen nicht nur Juden, sondern auch die meisten Intellektuellen aus dem Land gejagt. Die Budiker bauten dann später das Land mehr oder weniger wieder auf. Zumal sie ja keine Reparationen zu zahlen hatten. Eher umgekehrt: Amerika hat hier investiert. Polen, Tschechien, Griechenland, Jugoslawien bekamen von denen aber keinen Groschen erstattet. Und alles, was geraubt bzw. von versklavten Juden und Ostarbeiter erwirtschaftet wurde, blieb hier, auch Technologien.
Die Budiker waren aber nicht in der Lage, dem Land eine grundsätzlich neue Qualität zu geben.
Dafür brachten sie dann satte Schmarotzer und Idioten (Generation-68) zur Welt, die das Land endgültig zurichteten.
Otto Fürst von Bismarck sagte einst: Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt. Hier kommt es aber noch schlimmer: Die nächste Generation wird einfach nicht mehr geboren. Sie wird durch andere uns gut bekannte Personen ersetzt.

Irina
Und weißt Du, was in unserem Fall noch schlimmer ist? Dass wir nun ewig dazu verdammt sind, über diese fremde Geschichte zu diskutieren. Ich meine jetzt Diejenigen, die hier geboren wurden. Das sind ihre Wurzeln, ihre Geschichte, und ihr Bismarck. Das geht mich doch gar nicht an. Als ein Diskussionsthema mag das interessant sein, mehr ist aber nicht drin. Das ist IHRE Angelegenheit.

Wjatscheslaw
Ob wir all das wirklich brauchen? Ob das eher diese immer noch schlafenden Idioten brauchen? Das brauchen sie allerdings! Es sind Schurken am Werk, die den ganzen Unfug, Gewalttaten, Morde in diesem Land veranstalten lassen! Und sich nicht einmal zügeln können, um die endlose Kette der grausamen Verbrechen zu stoppen! Sie müssen gestoppt werden, bis sie das Land mit den Händen von Antifa und anderen linken Terroristen in den Bürgerkrieg stürzen!

Irina
Es passiert nichts. Proteststimmungen gibt es nicht einmal im Keime. Einige wenige kluge Deutsche, die wir ja kennen, tun genau dasselbe wie wir: Betrübt verfolgen Sie die Entwicklung und kommentieren die Etappen des Freifalls in die Kluft. Zur Gesellschaft zu krepieren ist ja anscheinend nicht so fürchterlich.
Unsere Zukunft hier ist genauso unergründlich, wie die Flugbahn der putnischen Avangard-Rakete...
Wie auch immer, muss ich mir über meinen nächsten Exodus schon wieder Gedanken machen. Tschechien vielleicht?

Simon
Tschechien stirbt bald aus, genauso wie das ganze Europa.

Irina
Ok, aber ich bin ja auch nicht unsterblich… Wohin dann noch? Von Israel erstmal abgesehen...

Simon
Amerika, Kanada und Israel. Meine Liste ist ganz kurz. Als Zionist würde ich doch eher Israel bevorzugen.

Wjatscheslaw
Wir ziehen die USA vor. Enkelkinder können dann selbst entscheiden, ob sie nach Israel kommen wollen…

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21 Dezember 2018

Bericht aus dem Drittweltland

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Deutschland in der Dritten Welt
Ein russischsprachiger Blogger lebt und arbeitet in Deutschland. Hier kommt nun sein nächstes – etwas verzweifeltes – Posting zur aktuellen Lage in seinem Aufenthaltsland.
***

In Deutschland sind nur wenige denkende Menschen übrig geblieben. Intellektuelle sterben aus oder fliehen. Die Besten wandern nach Kalifornien in die USA aus, aber auch nach Kanada, Australien. Sehr viele arbeiten für Araber und Asiaten. Eigentlich ist das ganze dortige Engineering deutsch.

Deutschland selbst ist bereits zum Drittweltland geworden, insbesondere wenn es um Urheberrechte, Internet, Digitalisierung, Knowhow und Zukunftstechnologien geht.

Misserfolge in der Sozialsphäre, enormer Arbeitskräftemangel – vor allem im Segment mittlerer und niedriger Qualifikation.

Soziale Reformen scheiterten.

Deutschland hat das schäbigste, teuerste, unpraktischste und langsamste Internet in Europa. Aber auch die schlechtesten Autobahnen, die man merkwürdigerweise immer noch schnell befahren darf. Um den Unterschied zu spüren, braucht man nur nach Norwegen, Schweden, Kroatien oder Slowenien zu reisen.

Selbst in Polen sind die Straßen merklich besser. Die Häuser auch. Und die Möbel in diesen Häusern. Und - ganz wichtig - die Nahrungsmittel.

Polnische Armee könnte Berlin innerhalb von 24 Stunden einnehmen. Wenn sie das denn wollte.

In deutschen privaten Großbetrieben arbeiten die dümmsten Geschäftsführer. Sie haben bereits alles ausverkauft, was man nur verschleudern konnte.

In diesem Wunderland sind immer noch E-Tretroller verboten. Und die SIM-Karten funktionieren auch nicht ohne weiteres.

Zahlreiche ausländische Konsumgüter bzw. Dienstleistungen sind auf dem deutschen Markt einfach nicht zugelassen, um die inländischen Monopolisten zu „schützen“. Vor allem betrifft das die deutsche Eisenbahn.

Natürlich konnte immer noch nicht alles zerstört werden, was in den Zeiten der deutschen Reiche aufgebaut wurde. Der Trend ist aber offensichtlich: Das Land geht zugrunde.

Die äußeren Merkmale der Auflösung sind vielleicht immer noch nicht so auffällig wie in Frankreich. Die Grunde sind aber identisch.

Die nicht gleichgültigen Bürger sehen die Entwicklung und versuchen sogar, ganz leise zu murren.

Der Grund dieser Entwicklung ist klar: das Land versinkt in der Bürokratie und in Beamtenwillkür. Behörden gibt es hier mehr als in Russland: unzählige Beamte und allerlei Regulatoren. Daran starb die UdSSR. Sie ertrank einfach in der Bürokratie, Vergeudung des Staatsschatzes usw. Dasselbe ist auch hierzulande zu beobachten.

Zu viele Drohnen und kleine Parasiten überall. Riesige Menge. Und alle sind tüchtig am Geldsaugen.

Europa steht am Abgrund. Das meine ich ernst. Gelbe Westen sind erst der Anfang. Die Rechten werden aktiv, die Linken basteln an ihren Flaschen... Die Laternen gibt es auch genug...

Und der Wahnsinn schreitet munter voran. Gestern wurde zum Beispiel verboten, die Fotos aus Museen zu posten. Die „Glotze-Steuer“ muss jeder zahlen, auch derjenige, der gar keinen Fernseher hat. Das ist die einsame Spitze der Blödheit. Ist aber auch die Tatsache...

Ich fürchte, nur Panzerkolonnen mit offenen Mündungen könnten das vollgefressene Europa wieder nüchtern machen. Sonst haben hiesige Kinder keine Zukunft mehr. Die Kinder sind zu bemitleiden. Nicht aber ihre Eltern, nicht alle jedenfalls. Sie wussten ja, was sie tun. Sie haben bewusst mitgemacht.

In Deutschland tobt eine große Management- und Logistikkrise. Auch wenn die Statistik in dem Maschinenbau oder Metallbearbeitung immer noch dem Auge wohl tut.

Das Wichtigste ist aber die riesige sozialpolitische Krise, die die heutige europäische Elite vollkommen in Misskredit brachte. Die Elite-Etage ist mit lauter „Macrons“ vollgestopft. Und das ist besorgniserregend.

Die Metastasen und Geschwülste müssen entfernt werden, und zwar zügig, bis es zu spät ist.

Quelle


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08 Dezember 2018

Segregierte Toleranz

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Hier kommt ein Videobericht des zentralen russischen Fernsehens in deutscher Übersetzung.

...am besten kommentarlos.





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03 Dezember 2018

Erinnerungsstütze

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Russische Statistik
Auf der offiziellen Webseite des russischen Verteidigungsministeriums wurde neulich das aktuelle (vom 1. Dezember 2018) Informationsblatt des Zentrums zur Aufnahme, Verteilung und Unterbringung von Flüchtlingen veröffentlicht.

Insbesondere steht dort geschrieben, dass russische Botschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz inzwischen die von den jeweiligen Regierungen angeforderten Daten zur Zahl der syrischen Flüchtlinge in diesen Ländern erhalten haben.

Diese Daten sehen wie folgt aus:

Deutschland:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 534 011 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 174 897 Personen

Österreich:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge:  42 505 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: 68 Personen

Schweiz:
1) im Land amtlich registrierte syrische Flüchtlinge: 6 702 Personen
2) voraussichtlich heimkehrwillige syrische Flüchtlinge: keine Angabe

Quelle nicht mehr online (Stand: 07.12.2025)
http://syria.mil.ru/syria/refugee_center/more.htm?id=12206341@egNews

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17 November 2018

Alles muss raus!

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Russen nach Hause
Noch vor einigen Jahren war Deutschland einer der Top-Newsmaker in Russland und generell im russischsprachigen Raum, insbesondere wenn es um neue Technologien oder wissenschaftlichen Vorsprung ging.

Heute bringen Nachrichten aus Deutschland die russischsprechenden Leser auch regelmäßig zum Staunen. Allerdings auf eine andere meistens ziemlich krasse Art und Weise.

Nun schlägt das nebenstehende Foto im russischen Internet hohe Wellen. Es geht um ein Poster des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wo es auf Russisch groß geschrieben steht: "Freiwillige Heimkehr", und dann in einer kleineren Schrift: "Bis zum 31.12.2018 können Sie zusätzliches Wohngeld bekommen, um maximal 12 Monate Ihre Miete in der Heimat zu bezahlen". Das Poster soll man inzwischen vielerorts gesehen haben.

In Verbindung mit der vordergründig dargestellten russischen Flagge am Anfang eines symbolhaften Zickzagweges "nach Hause" wirkt das Plakat auf die Russen durchaus provokativ.

Doch gibt es unter den Russen bzw. Russlanddeutschen diejenigen, die immer noch versuchen, für den sich permanent abspielenden Wahnsinn eine vernünftige Erklärung zu finden. Darum schlagen sie auch jetzt in einer Online-Diskussion vor, sich mit den Hintergrundinformationen vertraut zu machen. Diese soll es auf der Webseite "returningfromgermany.de" geben. Doch das Stöbern auf jener Seite wirft lediglich weitere Fragen auf.

Zum Beispiel findet man in der Rubrik "Länderinformationen", wo eben "Heimatländer" für die sogenannte freiwillige Rückkehr verzeichnet werden, nicht nur Afghanistan oder Syrien, sondern auch Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Israel, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco(!), Niederlande, Norwegen, USA, Schweiz, Österreich und sogar die Vatikanstadt. Alles muss also raus!

Sogar Reisekosten für Heimreisende u.a. nach Andora, Monaco, Australien oder in die USA werden gern übernommen. Darüber hinaus können diese glücklichen Heimkehrer mit einer zusätzlichen "finanziellen Unterstützung für die Reise" rechnen.

Dagegen wird die freiwillige Rückkehr insbesondere nach Syrien oder Libyen "aufgrund der anhaltenden schwierigen Sicherheitslage" leider finanziell nicht unterstützt.

Aber zurück zum russischsprachigen Poster.
Die Kommentare im Facebook reichen vom Zorn bis hin zur Verzweiflung. Einige wollen das einfach nicht glauben und halten das Plakat für ein Fake. Die Gesamtstimmung der Russlanddeutschen spiegelt der z.Z. populärste Kommentar wohl am besten wider: "na ja, sie wollen die loswerden, die ihnen in Zukunft gefährlich werden können ... die, die sie nicht wählen ... die, die gegen sie aufstehen werden."
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16 Oktober 2018

Beobachtungen eines Dienstreisenden

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Verfall Deutschlands

Ein russischer Ingenieur und Blogger (auch ein bisschen Wahrsager) arbeitet und lebt seit einiger Zeit in Deutschland. Manchmal ist er dienstlich unterwegs. Hier kommen nun seine Überlegungen und Beobachtungen aus einer Dienstreise nach Amsterdam.


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In Europa muss ich ziemlich viel reisen. Meine Beobachtungen fallen dabei wohl etwas anders aus, als bei den „normalen“ Menschen. Ich sehe die Welt eben mit „technischen“ Augen. Aus dem Gesamtbild versuche ich nur das Grundlegende bzw. Tendenzbildende herauszukristallisieren. Zum Beispiel mache ich aus dem Müll, der nicht in der Mülltonne sondern daneben liegt, wohl ganz andere Schlüsse als ein Hipster. Dieser scheinbar harmlose Müll kann ja einen Trend der sozialen Indifferenz bedeuten, die dann - über die Fahrlässigkeit bei der Bedienung diverser technischer Anlagen bzw. Infrastruktur hinaus - früher oder später durchaus zu einem GAU führen könnte. Hinter dem Müll neben einer Mülltonne versteckt sich tatsächlich so einiges: Mathematik, Physik, Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und so weiter.

Also musste nun ich dienstlich nach Amsterdam. Nur für einen Tag. Weniger sogar. Ja-ja, mit dem Fußball hatte das auch etwas zu tun. Das ist halt auch meine Arbeit. Aber darum geht es jetzt nicht.

Die Deutschen haben skandalös verloren. Die deutsche Mannschaft hat fertig. Endgültig kaputtgegangen. Eine neue muss her. Jede Reparatur ist sinnlos.

Schlimmer noch: das neue Land muss her, denn auch Deutschland ist kaputt. Warum? Jede Stabilität bedeutet die Stagnation, und zwar mit kläglichen Folgen. Deutschland tritt auf der Stelle. Keine Entwicklung mehr, keine Vorwärtsbewegung. Es flickt nur das vorher Erreichte und versucht andere nachzuholen, was inzwischen nur mit sichtbarer Mühe klappt.

Die Infrastruktur wird zunehmend marode, öffentliche Toiletten werden immer dreckiger, der Putz bröckelt überall ab. Auf den Straßen gibt es immer mehr Asoziale und Alkoholiker. Es stinkt flächendeckend nach Urin, von einzelnen auserwählten Gebieten abgesehen. Selbst Graffiti-Bilder werden fast unerträglich geschmacklos. Die Gesamtästhetik ist eindeutig negativ.

Das Deutsche in Deutschland schwindet. Die osteuropäische und zunehmend sogar östliche Schlamperei nimmt dagegen überall zu. Es wird nicht mehr richtig gebaut, geschraubt, angestrichen, geklebt, repariert.

Der infrastrukturelle Verfall ist nicht mehr zu übersehen. Totale Werkstoffermüdung kann man regelrecht riechen. Die Autobahnen werden immer schlechter. Vielleicht werden sie bald die schlimmsten europaweit.

Bauvorhaben ähneln sich immer mehr primitiven Klonierungen. Die Qualität der Baustoffe ist unter jedem Niveau. Immer noch nicht katastrophal, aber schon durchaus problematisch. Das Schlimmste ist dabei die Tendenz an sich.

Zum Ingenieur oder Techniker werden? So gut wie keiner möchte das heute. Aber diese Fachleute braucht die deutsche Infrastruktur heutzutage dringend, denn ohne neue Fachkräfte wird sie bald kaputtgehen und dabei Menschenleben zerstören.

Zahlreiche talentierte deutsche Ingenieure und Techniker arbeiten bereits im Ausland. Dort verdienen sie ihr Geld. Nachvollziehbar. Das Braindrain ist kolossal. Das deutsche „Brain“ wird dann durch eine nicht-deutsche Intelligenz ersetzt, die nicht zwingend schlechter ist, aber sie passt halt nicht mehr zur deutschen Mentalität, zum nationalen Paradigma.

Diese fatale Unverträglichkeit ist der Grund für den allgemeinen Verfall und das mentale Scheitern dieses Landes.

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10 September 2018

Köthen als Vorbote...

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Tod in Köthen
Auf der Webseite der größten staatlichen russischen Nachrichtenagentur WGTRK, sowie in den Fernsehnachrichten gab es heute gleich mehrere Berichte zum Thema Köthen.

Erst zum späten Abend erschien dann der Artikel, der hier gekürzt in  deutscher Übersetzung kommt. 


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Die Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt. 26 000 Einwohner.

Dort auf einem Spielplatz haben zwei Afghanen einen 22-jährigen Deutschen zu Tode geschlagen. Die Bild-Zeitung berichtete darüber gegen 11 Uhr, und schon bald wurde diese Nachricht zum Hauptthema in sozialen Netzten Deutschlands.

Am Tatort sind immer noch Spuren von Kreide zu sehen. Die Verdächtigen wurden inzwischen festgenommen: Der eine ist 18, der andere 20 Jahre alt. Die Vernehmung läuft.

Im Moment ist Folgendes bekannt: Zwei Flüchtlinge wollten klären, wer von ihnen die deutsche (ebenfalls am Tatort anwesende) Frau geschwängert hat. Der Streit eskalierte. Der junge deutsche Mann Markus B. mische sich in die Auseinandersetzung ein und wurde von den beiden Afghanen geschlagen.

Markus soll Probleme mit dem Herz haben und einen Herzschrittmacher tragen. In Twitter schreibt man nun, dass er in den letzten Minuten geschrienen haben soll, dass er keine Luft mehr zum Atmen bekommt. Markus starb etwas später im Krankenhaus.

Seine Freunde sagen, es sei unmöglich, dass Markus selbst einen Streit provoziert hätte. Es sei nicht rechtsradikal gewesen. Es war aber immer hilfsbereit. „Ein angenehmer junger Mann, der keiner Fliege etwas zuleide tut.“ Sein Freund hat keinen Zweifel: Markus wollte nur den Streit schlichten.

Auch zu der Gesamtsituation äußern sich die Stadtbewohner durchaus konkret: „Wenn es so weiter geht, dann haben wir hier bald Krieg. Und alle werden daran teilnehmen. Deutsche gegen Ausländer. Das mag zwar drastisch klingen, aber so sieht halt die Situation aus. Bürgerkrieg und Straßenkämpfe. Bald ist es soweit.“

Sowohl rechte, als auch linke Kräfte sind nun in Internet aktiv, um Menschen in Köthen zu mobilisieren. In der Stadt sammeln sich auch Polizeireserven.

Die weitere Entwicklung ist unvorhersehbar. Alles ist möglich: Von Blut bis Merkel-Rücktritt, falls die Rechten es schaffen, die öffentliche Meinung ausreichend umzukehren. Diese Aufgabe wird für sie durch den emotionalen Hintergrund erleichtert, der in den letzten zwei Wochen ohnehin praktisch zum Kochpunkt gebracht wurde. In Chemnitz brodelt es nach dem dortigen Totschlag nämlich immer noch.

Dass die Situation langsam aus den Rudern läuft, ist nicht nur für das deutsche politische System symptomatisch. Das betrifft eigentlich das ganze Europa. Wenn auch die Geschwindigkeit der Entwicklung von Land zu Land unterschiedlich und durch die jeweilige geschichtliche Erfahrung bedingt ist.

Man muss nun also auf alles gefasst sein. Vor allem darauf, dass der Stärkung der rechten Kräfte in Deutschland nun immer intensiver entgegengewirkt wird. Die Formen dieses Kampfes werden immer härter und sogar umdemokratisch sein.

„Das deutsche Parteisystem ist kaputt“, behauptet der Politologe Alexander Rahr: „Seit 1945 gab es im Bundestag nur drei Parteien - Christdemokraten, Sozialdemokraten und Genschers Liberale. Damals gab es ja noch keine Grünen... Heute werden diese drei Parteien nicht einmal 50% der Stimmen erhalten."

Die liberale Demokratie steht somit an der Schwelle der Umwandlung in eine liberale Diktatur.
Die klassischen deutschen Parteien scheinen entschlossen zu sein, das ganze politische System zu opfern, nur um die "Alternative" zu stoppen.

Politische Eliten in Deutschland, aber auch in Europa sind verängstigt. Sie wissen nicht mehr, was demnächst passiert. Und passieren kann so Einiges: Zum Beispiel können rechte Parteien bei den Wahlen ins Europäische Parlament so viel Unterstützung von den Wählern bekommen, das dort auf einmal die Hölle los ist.

Die heutige Situation erinnert an die 80-er Jahre in der Sowjetunion, wo Mitglieder des Politbüros in ihrer eigenen abgeschirmten Welt lebten und bis zum letzten Tag total sicher waren, dass die UdSSR ewig existieren würde.

Heute befindet sich die Europäische Union in einer ähnlichen Situation. Um zu überleben muss sie adäquat und schnell auf das politische Zeitgeschehen reagieren.

Danach sieht es aber momentan gar nicht aus.

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07 September 2018

Gesindel auf den Strassen

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Gesindel auf den Strassen
Die Annonce des russischsprachigen (überwiegend außerhalb Russlands fungierenden) privaten Fernsehkanals RTVi (RTVi Germany GmbH?):

"Die Gärung der Gemüter und das Gesindel auf den Straßen. Wie sich der Mord an einem Mann im deutschen Chemnitz zu Unruhen mit Tausenden von Menschen verwandelte. Und warum für die ehemalige DDR Deutschland schon wieder über alles ist. Darüber berichtet aus Sachsen Konstantin Goldenzwajg."

Video:





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22 Juni 2018

Deutsche und Russen

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Russen und Deutsche
Mein geschätzter Leser stellt die Frage zum Posting „Russenhass“: „Schade, dass es so wenig Möglichkeiten gibt, Deutsche und Russen auf unterster Ebene in Kontakt zu bringen. Oder bin ich da schlecht informiert?“

Das ist eine gute Frage, die man entweder ganz kurz, oder unendlich lange beantworten kann.

Kurzgefasst kommt man am besten in Kontakt, wenn man gemeinsame Interessen hat, nicht wahr?

Also schauen wir man auch zu dieser Frage, wie es sich gehört, bei unseren lieben amerikanischen Freunden vorbei, bei Goolge-Trends, welche (Top-10)-Interessen denn Deutsche und Russen ausgerechnet heute am 22. Juni haben:

Deutsche
Russen
Brasilien gegen Costa Rica
Brasilien Costa Rica
Island
Nigeria Island
Tim Mälzer
Messi
Tabelle WM 2018
Steam
Serbien Schweiz
22. Juni 1941
Sophia L
22. Juni, Gedenk- und Trauertag
Island Nationalmannschaft
Rakitić
Rolling Stones Berlin
Serbien Schweiz
Melania Trump
Gedenk- und Trauertag
Lilly Becker
Brasilien Costa Rica sich online anschauen

Viel Gemeinsames also, vielleicht sogar mehr, als gedacht. Es gibt aber auch gewisse Unterschiede. Man muss sie einfach sehen wollen, dann klappt es ganz sicher.

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06 März 2018

Werdegang einer Heimleiterin

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Weissrussische Heimleiterin
Der Artikel in der weißrussischen Online-Ausgabe "KP Belarus" heißt „Eine Weißrussin in Berlin: Wir verdienen so viel, dass wir uns ein Privathaus leisten können. Aber wir wollen nicht an einen bestimmten Ort gebunden sein“.

In diesem Beitrag (hier als eine etwas gekürzte Nacherzählung) geht es um die Weißrussin namens Oxana. Sie wollte schon immer das düstere Weißrussland verlassen. Noch als Studentin ging sie öfters nach Amerika, um dort zu arbeiten. Und so hat sie nach und nach genug Geld gesammelt, um ihr Studium in Österreich fortzusetzen.

Als Oxana in Österreich ankam, konnte sie noch gar kein Deutsch, aber diese Sprache schien ihr „ziemlich leicht beherrschbar“. Mit der Unterkunft in Wien hat sich alles irgendwie von alleine bestens geregelt: ein Österreicher stellte ihr seine Wohnung gegen Gegenleistung zur Verfügung: er wollte brennend Russisch lernen, und Oxana brachte ihm die Sprache bei.

Dann wurde sie – auch irgendwie von selbst – bald Studentin an der Uni Wien, Fachrichtung “Soziale Anthropologie“ mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Unterschiede und übernationale Prozesse“.

Doch mit der Zeit begriff Oxana, dass Österreich nicht wirklich gut für Sie ist: „Österreicher sind geschlossen und konservativ, und den Ausländern gegenüber sind sie nicht besonders freundlich". Sie fühlte sich ausgegrenzt. Dazu noch weigerte sich das österreichische Arbeitsamt immer wieder, ihr eine Arbeitserlaubnis zu geben. Also musste sie, wie gesagt, mit Russisch- und Englischunterricht auskommen.

Dann lief ihr eines Tages Daniel über den Weg, der junge Mann aus Berlin, der in Wien arbeitete. Zurück in die deutsche Hauptstadt kehrte er bereits mit seiner Ehefrau Oxana.

In Berlin fühlte sich Oxana schon erheblich besser, als in Wien, praktisch wie zu Hause: „Hier schaut keiner auf deine Nationalität, keiner verletzt deine Rechte! Hier kannst du sein, wer du willst!“

Daniel nahm in Berlin das Studium im Fach Softwareentwicklung auf, Oxana unterrichtete an einer Privatschule. Aber ein Jahr später hat sie sich doch entschlossen, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihrer Ausbildung („Soziale Anthropologie“) entspricht.

Im Jahr 2013 kam sehr gelegen „die Welle der tschetschenischen Flüchtlinge in Deutschland“ angerollt. Das war die Sternstunde für die Weißrussin. Die Flüchtlingsheime brauchten Helfer, und Oxana wurde sofort eingestellt, denn - so ein glücklicher Zufall - schrieb sie noch in Wien ihre Magisterarbeit ausgerechnet zum Thema „Tschetschenische Kultur und militärische Konflikte“!

Die Arbeit war „neu, schwer und herausfordernd, aber sehr interessant“. Drei Monate vergingen wie im Flug, und eines Tages hat Oxana die Stelle der Leiterin eines kleineren Heimes angeboten bekommen. Und heute in fünf Jahren ist sie schon die stellvertretende Leiterin des größten Flüchtlingsheimes in Berlin!

Oxana ist sicher, dass die meisten Deutschen die Flüchtlingspolitik der Regierung unterstützen, denn die Deutschen sind weltoffen und wollen, dass ihre Gesellschaft noch bunter wird. Oxanas Freunde aus Weißrussland halten aber Deutsche für naiv, und Flüchtlinge sind für sie Schmarotzer und Heimatverräter. Oxana weiß aber, das die Flüchtlinge für Deutsche vor allem Menschen sind, die Hilfe brauchen.

Die einzigen Deutschen, so Oxana, die gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung auftreten, sind Obdachlose oder Arbeitslose, weil diese glauben, dass Flüchtlinge ihnen ihr Geld wegnehmen. Das deutsche Asylsystem sei tatsächlich noch nicht perfekt, meint versierte Weißrussin. Andererseits ist die demographische Situation in Deutschland kritisch: zu viele Rentner und zu wenig junge Leute. Dabei ist ein durchschnittlicher Flüchtling, so Oxana, „ein junger erwerbsfähiger Mann, der bereit ist für ganz wenig Geld zu arbeiten und Steuern zu zahlen, aus welchen dann deutsche Renten finanziert werden“.

Die aufstrebende Heimleiterin weiß, dass Deutschland ca. 20 Milliarden jährlich für Flüchtlinge ausgibt. Dabei wächst aber die deutsche Wirtschaft ständig, darum geht es den Deutschen unverändert gut, behauptet die neue Berlinerin.

Oxana persönlich geht es aber immer besser. Daniel ist inzwischen mit dem Studium fertig und arbeitet als IT-Fachmann bei einer Bank. Oxana sagt offen (wie es in Berlin ja üblich ist): ihr Familieneinkommen ist heute so üppig, das die Familie sich eine Eigentumswohnung oder sogar ein Privathaus locker leisten kann.

Aber irgendwie will das Ehepaar langfristig nicht an Berlin gebunden sein. Oxana und Daniel wollen in Zukunft „vielleicht auch in anderen Ländern arbeiten“ und „das Gefühl der Freiheit genießen“.

Quelle
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05 März 2018

Arabische Besorgnis

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Al Jazeera besorgt um Deutschland

Eine der führenden arabischen Nachrichtenagenturen Al Jazeera mit Hauptsitz in Doha in Katar und Nebensitzen u.a. in London und Washington berichtet über besorgniserregende antiislamische Zustände, die in einigen europäischen Ländern – insbesondere in Deutschland und Spanien – herrschen.

Hier kommt der Artikelteil über Deutschland:

Offiziellen Berichten zufolge gab es im Jahr 2017 950 Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland.

Sonderkategorie
Im vergangenen Januar begann die deutsche Polizei damit, islamfeindliche Straftaten unter einer besonderen Kategorie zu registrieren, nachdem die muslimische Gemeinde des Landes gefordert hatte, gegen die wachsende Zahl antimuslimischer Hassverbrechen entscheidender aufzutreten.
Bei den meisten Vorfällen gehörten die Täter nach Angaben des Innenministeriums zur rechten Szene.

Opfer
In Deutschland wurden bei den Anschlägen mindestens 33 Muslime verletzt, unter anderem bei Angriffen auf muslimische Frauen mit Kopftuch oder auf Moscheen oder andere muslimische Institutionen, teilte das deutsche Innenministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit.
Im vergangenen Jahr verzeichnete das o.g. Ministerium mindestens 60 Angriffe auf Moscheen und andere Einrichtungen der muslimischen Gemeinschaft.

Proteste gegen Migranten fanden neulich in der deutschen Stadt Kandel statt. Einige Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift "Freiheit statt Islam".

Muslime in Deutschland
Deutschland, ein Land mit 81,8 Millionen Einwohnern, hat nach Frankreich die zweitgrößte muslimische Bevölkerungsgruppe in Westeuropa. Unter den fast 4,7 Millionen Muslimen des Landes sind drei Millionen türkischer Herkunft. Viele von ihnen gehören in der zweiten oder dritten Generation zu den Familien, die in den 1960-er Jahren nach Deutschland auswanderten.

In den letzten Jahren nimmt Islamophobie und Hass gegen Migranten in Deutschland zu, ausgelöst durch Propaganda von rechtsextremen und populistischen Parteien, die sich die Angst vor der Flüchtlingskrise zunutze machen.

Quelle
* Dieses Posting ist eine Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche.
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26 Februar 2018

Wachen Deutsche auf?

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Deutsche gegen Merkel
Ein politisch aktiver deutscher Bürger, der offensichtlich aus einer russischsprachigen Gegend stammt, schreibt regelmäßig über Geschehnisse in Deutschland auf Russisch in seinem Blog in dem (vorwiegend) russischsprachigen Sozialnetz Livejournal. (Link zum Original)

Hier kommt auch die deutsche (leicht gekürzte) Übersetzung seines Postings.


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Heute wird die ganze schmutzige Arbeit nicht von Politikern, sondern von inoffiziellen oder halboffiziellen Vollziehern erledigt.

Von denjenigen also, die man früher Schwarzhunderter, SA-Leute, Tonton Makouts usw. nannte. Wie sie alle heißen, ist eigentlich unwichtig. Wichtig ist, dass sie hybride Mörder sind, die formell nichts mit den Machthabern zu tun haben, aber von den Letzteren gegen die Opposition aufgehetzt und dafür mit Geld gestopft werden.

In Syrien und in der Ukraine kämpfen für Putin „unsichtbare Söldner“. In Israel sind reiche NGOs für Deutschland und Europa im Einsatz. Diese werden von den europäischen Regierungen (auch von der deutschen Regierung), sowie von katholischen und protestantischen Kirchen, von der amerikanischen Regierung und allen anderen soros-artigen Subjekten mit riesigen Geldsummen gefüttert.

In Deutschland erledigen Antifa-Banditen die schmutzige Arbeit für Merkel. Dabei stört es keinen, dass diese Verbrecher den deutschen Staat formell nicht anerkennen, aber gleichzeitig für das Regime mit gangsterhaften Methoden auftreten. Als Gegenleistung werden sie von der Staatsmacht selten, ungern und heuchlerisch verurteilt, und dabei auch aus dem Staatshaushalt satt gesponsert.

Für ihren Terror, ihre Einschüchterungen und Anschläge werden sie von keinem deutschen Gericht bestraft, geschweige denn in den Knast gesteckt. Eigentlich haben sie auch gar keine Chance, in einem Gerichtssaal aufzukreuzen, denn sie werden von der Polizei nicht einmal verhaftet.

Wie auch immer, geht das deutsche Volk nun langsam auf die Straßen. Und das vor allem in Hamburg, in der Heimatstadt von Merkel.

Die Antifa hat es geschafft, die Organisatorin der Aktionen gegen Merkel in Hamburg, Uta Ogilvie, einzuschüchtern. Nach dem gleichen Schema erfolgte auch die Einschüchterung der Demo-Organisatorin in Frankfurt (Wohnung überfallen, Fenster im Kinderzimmer zerschlagen, Haus beschmutzt, sie selbst und ihr älterer Vater angegriffen). Die Montagsaktionen in Hamburg laufen aber weiter, wobei die Mitgliederzahl konsequent steigt.

Zuerst marschierte Uta Ogilvie mit dem "Merkel muss weg"-Schild in der Stadtmitte allein. Dann schlossen ihr weitere 80 Personen an. Allmählich wurde daraus 120 Menschen, und etwas später schon 300.

Das zahme und behördennahe „Abendblatt“ nennt diese Menschen allerdings Vertreter der Türsteherszene. Na ja, wenn an Merkel-Gegner nichts klebt, dann kann man sie ja notfalls einer Türsteherszene zuordnen. Besser als nichts. Denn nur ein Türsteher kann gegen die Merkel-Diktatur auftreten, ist doch logisch.

So sind halt die „Abendbljadi“ (Wortspiel: russ. „bljadi“ = „Huren“, „Abendhuren“ also), die typisch merkelischen „Journalisten“ aus dem "Abendblatt".

Außerdem berichten sie, dass die sog. Antifaschisten aus der Antifa Frau Ogilvie gar nicht überfallen konnten, weil sie eben Antifaschisten wären, die so was natürlich nicht machen. Sie hätte es sich selbst halt anders überlegt und macht nicht mehr mit.

Dann gibt es noch Jennifer Geise. (Eigentlich scheinen deutsche Frauen generell "härtere Eier" als deutsche Männer zu haben...) Über diese junge Frau schreibt das "Abendblatt", dass sie noch nicht strafrechtlich aufgefallen sei, aber ihre Bilder bereits in den Sozialen Netzen präsent seien. Also geben die "Journalisten" damit einen direkten Hinweis für die Antifa: Bilder im Netz, nur zu! Der Hinweis wird verstanden und dankend angenommen. Die Antifa hat nun auch Jennifer eingeschüchtert.

Die Demonstrationen in Hamburg werden trotzdem fortgesetzt, auch ohne Jennifer, bis Merkel zurücktritt. Das behaupten jedenfalls die Organisatoren.

Übrigens, die Demonstranten werden nun von einer anderen Frau angeführt, aber der Name dieser Frau wird jetzt streng geheim gehalten.

300 Demonstranten in einer Großstadt wie Hamburg – das ist schon fast die Grenze, ab welcher es für die Antifa nicht mehr möglich sein wird, die Menschen einzuschüchtern. Noch sind sie in Mehrzahl, ca. 600 Köpfe. Im roten Hamburg werden sie gut versorgt. Und ihre zerstörerische Wucht haben wir alle bei G-20 im letzten Sommer gesehen. In jenen sommerlichen Ausschreitungen hat aber die Staatsanwalt keinen Tatbestand erkannt. Die Antifa kann also weiter Unfug treiben. Wie lange noch?

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12 Februar 2018

Deutschland: kein Weg zurück

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Deutsches Sozialsystem

Ein typisches Posting zum Thema "Schmarotzer-Beratung" gefunden im russischsprachigen sozialen Netz Livejournal (
aktuell unter Top-200 beliebtester Beiträge).

Das deutsche Sozialsystem wurde langsam weltweit zur Fabel...


***
Hallo Jana!

Vielen Dank für Ihr Blog und Bücher! Danke auch für die Möglichkeit, Ihnen Fragen zu stellen.

Meine Frage also:

Mein Opa lebt in Deutschland. Mitte 90-er ist er mit Oma dahin ausgewandert. Meine Oma war Jüdin. Aus diesem Grund wurden sie in Deutschland aufgenommen. Sie bekamen eine Wohnung und Sozialgeld. Dann starb die Großmutter. Der Opa ist dort nun seit ein paar Jahren allein. Ihn unterstützen dort irgendwelche Tanten aus dem Sozialamt. Auch medizinisch wird er dort wohl besser betreut. Aber er fühlt sich allein gelassen und will zurück.

Er hat zwei Pässe: russisch und deutsch. Deutsch spricht er nicht. Also muss er nun wohl seine Verhältnisse mit dem deutschen Staat irgendwie zu Ende bringen: Etwa Wohnung abgeben, Sozialhilfe abmelden usw.

Vielleicht könnten Sie empfehlen, an welches Amt er sich wenden soll, um all dies zu erledigen? Die einzigen russischsprachigen Menschen, mit welchen er in Kontakt bleibt, sind die Pflegekräfte aus dem Sozialamt. Es möchte aber diese Angelegenheit mit ihnen nicht besprechen, weil er Angst hat, sie würden ihn dann bei seiner geplanten Abreise stören, denn diese Frauen bekommen ja das Geld vom Staat dafür, dass sie ihn verpflegen.

Er ist sehr alt und sehr hartnäckig. Aber ich weiß halt nicht, womit ich hier überhaupt anfangen soll... Und übrigens, was würde passieren, wenn er nach Russland „zu Gast“ reist und dann einfach verschwindet?

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüsse, N.

Antwort

Guten Tag!

Eine interessante Frage.

Ich mochte die Lösung nicht aufdringen, aber ich weiß, dass viele Leute auf diese Weise bereits abgereist sind, dabei haben sie sich einfach nicht abgemeldet. Also tauchen sie ab und zu im deutschen Sozialamt auf, um Präsenz zu zeigen bzw. nötige Papiere nachzureichen, kassieren das Geld ab, um irgendwo in Russland davon ruhig weiter zu leben.

Legitim ist das eigentlich nur für deutsche Rentner, die im Ruhestand leben dürfen, wo sie wollen. Ob das auch für Sozialhilfe im Rentenalter stimmt, weiß ich nicht, aber die Meisten machen sich darüber halt keine Gedanken, denn überprüft wird das sowieso nicht wirklich.

Das betrifft eigentlich nur junge Leute, die vor dem Jobcenter mindestens markieren müssen, dass sie tüchtig Arbeit suchen usw. Als Rentner soll man dort aufkreuzen, nur um zu bestätigen, dass man noch am Leben ist, vielleicht auch den Mietvertrag bzw. neue Strom- und Gasrechnungen vorlegen.

Aber, wie gesagt, ist das eine interessante Frage, was passiert, wenn man einfach verschwindet... Soviel ich weiß, ist ein Besuch beim Sozialamt einmal oder zweimal pro Jahr schon nötig. Sonst kriegt man wohl eine Mahnung per Post, danach werden Auszahlungen eingestellt, die Krankenversicherung ebenso. Und danach wird man, glaube ich, einfach vergessen. Dann sollte auch noch der Mietvertrag gekündigt werden. Und dann...

In Deutschland darf man kein Sozialgeld beantragen, wenn man keinen deutschen Wohnsitz hat. Um eine Wohnsitzanmeldung zu bekommen, muss man eine neue Wohnung mieten. Das ist nicht einfach, wenn man kein Geld bekommt. Somit ist der Weg zurück ins System zwar möglich, aber schwierig. Also würde ich empfehlen, dass man sich alles sehr gut und vorab überlegt. Will man aber wirklich alles hinschmeißen, dann sollte man den Mietvertrag ordentlich kündigen und abhauen. Man kann noch einen drauf setzen und sich beim Sozialamt amtlich abmelden. Die Mitarbeiter werden zwar schockiert sein, aber sie tun das schon. Und das wäre es dann auch.

Und die Staatsbürgerschaft wird keinem weggenommen. Der Bürger hat ja keine Pflicht, sich in Deutschland aufzuhalten. Und wenn man auch in 10 Jahren zurückkommt, ist man immer noch der deutsche Bürger.

Quelle

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