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28 Juli 2019

Himmelschreiende Intoleranz

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Russischer Jude in Israel

Dieses Video ist der Inbegriff himmelschreiender Intoleranz aus der westeuropäischen Sicht. Aus der russischen und jüdischen Sicht ist das Video aber extrem beliebt, ganz besonders jedes Jahr kurz vor dem Tag des Sieges.


Die Handlung spielt hier auf dem Gelände einer Lehranstalt irgendwo in Israel. Der Bühnenheld ist Sergej Afanasjewitsch im Gespräch mit einem nordafrikanischen Migranten. Sergej ist Jude russischer Herkunft bzw. Russe jüdischer Herkunft. Wie auch immer halten Millionen Russen und Israelis diesen Mann definitiv für den "Unsrigen". Und das muss man verdient haben. 

Ansonsten ist das Video recht vielseitig wie mehrdeutig:

- hier beschimpft ein Jude einen Nordafrikaner aufs Übelste auf Hebräisch mit massiven Einschlüssen russischer Schimpfwörter (meistens leider kaum übersetzbar)
- hier hält sich ein Jude sichtbar gern für einen Russen (oder ein Russe für einen Juden)
- hier wird ein Jude von einem Nordafrikaner gern für einen Russen gehalten
- hier wird die Migrationsproblematik sehr rustikal erörtert
- genauso ungeniert setzt man sich hier mit ethnographischen, kulturellen und sogar kulinarischen Themen in Bezug auf Nordafrika auseinander
- bestimmte Fragen der europäischen Geschichte werden hier ziemlich derb berührt
- von einigen sexuellen Praktiken ganz zu schweigen…

Alles in allem ist das Video für Mitmenschen mit grünlich angeschlagenem Gehirn wohl schwer zu verkraften und daher auch nicht unbedingt zu empfehlen. Andererseits ist das eine recht typische Lebenssituation, die man nicht leugnen sollte. Mehrere Millionen Russen und Israelis, die das Video auf YouTube bis jetzt gesehen und mehrheitlich positiv bewertet haben, können sich nämlich nicht irren.



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21 Oktober 2018

Das zweite Böse

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Geschichte aus Frankreich
Russen hat man in Europa nicht besonders gern. Warum? Vielleicht ist das die Angst vor etwas, was unerklärlich und unvorhersehbar ist.


Hier kommt ein Erlebnisbericht - eine Geschichte, die angeblich in dem französischen Avignon stattgefunden hat.

Im dortigen Wohnbezirk gibt es einen kleinen Bäckerladen, wohin jeden Tag zu einer bestimmten Zeit frische und warme Baguettes zum Verkauf gebracht werden. Die Franzosen aus der Nachbarschaft kennen inzwischen den Lieferplan und nehmen ein paar Minuten in einer kleineren Schlange gern in Kauf, bis Stangenbrot in Körben ausgelegt wird.

Da taucht das Böse plötzlich im Laden auf: Fünf laute bärtige Araber drängeln sich rücksichtslos vor und holen sich alle frisch ausgelegten Baguettes. Dann laufen sie zur Kasse von den Blicken der stumm gewordenen Franzosen begleitet. Tolerantes aber auch bedrückendes Schweigen dauert an.

Dann klingt im Raum eine heisere und durchaus bedrohliche Stimme in einer fremden Sprache, die weder Franzosen noch Araber kennen. Dennoch kann man den Sinn der Phrase intuitiv verstehen: „Was soll jetzt der Scheiß?!“

Darauf sondern sich aus der Kundschaft drei düstere kahlköpfige männliche Gestalten aus. Der russische Stil ist unverkennbar. So taucht das zweite Böse in dem Landen auf. Das wird den Franzosen eindeutig zu viel. Am besten würden sie an der Stelle verduften.

Inzwischen kommt das zweite Böse zum ersten Bösen und nimmt ihm - lautlos und unabwendbar - alle Baguettes weg. Franzosen sind perplex. Aber man setzt sofort noch eins drauf, was das französische Gehirn endgültig zum Kochen bringt: Während kahlköpfige Männer an der Schlange vorbei gehen, verteilen sie Baguettes strickt nach der Regel: ein Kunde - ein Brot.

Egal ob jemand vielleicht gar keine Baguette kaufen wollte, die Menschen in der Schlange verstehen eher instinktiv, dass das ein Angebot ist, das man am besten annehmen sollte. Zumal passen die Männer genau auf, dass jeder Käufer sein Stangenbrot in der Hand hat. Danach nehmen sie sich auch ein paar Baguettes und begeben sich zum Ende der Schlange.

Das zweite Böse hat das erste Böse besiegt. Die Araber ziehen sich unbemerkt zurück.

Immer noch geschockte Franzosen tauen langsam auf und gehen lautlos zur Kasse. Das Einzige, was man beinahe hören kann, ist das Rauschen ihrer Gedanken: „Russen sind das: Sie zwingen nicht nur die Araber, das Brot zurückzugeben, sondern auch uns, es zu essen. Und das schaffen sie sogar ohne Kalaschnikows...“

Quelle
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05 März 2018

Arabische Besorgnis

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Al Jazeera besorgt um Deutschland

Eine der führenden arabischen Nachrichtenagenturen Al Jazeera mit Hauptsitz in Doha in Katar und Nebensitzen u.a. in London und Washington berichtet über besorgniserregende antiislamische Zustände, die in einigen europäischen Ländern – insbesondere in Deutschland und Spanien – herrschen.

Hier kommt der Artikelteil über Deutschland:

Offiziellen Berichten zufolge gab es im Jahr 2017 950 Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland.

Sonderkategorie
Im vergangenen Januar begann die deutsche Polizei damit, islamfeindliche Straftaten unter einer besonderen Kategorie zu registrieren, nachdem die muslimische Gemeinde des Landes gefordert hatte, gegen die wachsende Zahl antimuslimischer Hassverbrechen entscheidender aufzutreten.
Bei den meisten Vorfällen gehörten die Täter nach Angaben des Innenministeriums zur rechten Szene.

Opfer
In Deutschland wurden bei den Anschlägen mindestens 33 Muslime verletzt, unter anderem bei Angriffen auf muslimische Frauen mit Kopftuch oder auf Moscheen oder andere muslimische Institutionen, teilte das deutsche Innenministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit.
Im vergangenen Jahr verzeichnete das o.g. Ministerium mindestens 60 Angriffe auf Moscheen und andere Einrichtungen der muslimischen Gemeinschaft.

Proteste gegen Migranten fanden neulich in der deutschen Stadt Kandel statt. Einige Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift "Freiheit statt Islam".

Muslime in Deutschland
Deutschland, ein Land mit 81,8 Millionen Einwohnern, hat nach Frankreich die zweitgrößte muslimische Bevölkerungsgruppe in Westeuropa. Unter den fast 4,7 Millionen Muslimen des Landes sind drei Millionen türkischer Herkunft. Viele von ihnen gehören in der zweiten oder dritten Generation zu den Familien, die in den 1960-er Jahren nach Deutschland auswanderten.

In den letzten Jahren nimmt Islamophobie und Hass gegen Migranten in Deutschland zu, ausgelöst durch Propaganda von rechtsextremen und populistischen Parteien, die sich die Angst vor der Flüchtlingskrise zunutze machen.

Quelle
* Dieses Posting ist eine Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche.
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05 April 2017

Sonderbare Vorlieben der Deutschen

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Deutsche und Russen in einem Forum
Eine Teilnehmerin des russischsprachigen Germany-Forums (mit dem Nicknamen Emotion A) äußert sich zu den ihrer Meinung nach sonderbaren sprach- und nationalitätsbezogenen Vorlieben der Deutschen.

Hier kommt die deutsche Übersetzung der Leseproben.

In den letzten Jahren ist Bonn vollkommen zu einem orientalisch-afrikanisch-zigeunerischen Basar geworden.

Aber wenn ich mich dort auf der Straße, z.B. auf dem Trödelmarkt, mit meinen Familienmitgliedern auf Russisch unterhalte, merke ich aus den Augenwinkeln, dass die Gesichter selbst der letzten noch vorhandenen deutschen "Einsprenglinge" plötzlich lang, gespannt und wachsam werden.

Dabei schauen sie durchaus gerührt auf die laut schreienden Araber bzw. Neger, die sie im Gebüsch killen oder vergewaltigen, die ihren Genbestand regelrecht ausradieren.

Also haben sie anscheinend gar keine Angst davor, dass wir alle bald wie auf einer Müllabladestelle leben, dass wir Altstädte meiden und unsere Kinder nur unter Waffenschutz zur Schule bringen müssen. Das ist für sie wohl halb so schlimm. Vielen von ihnen wird es offensichtlich nur dann so richtig mulmig, wenn sie Russisch auf der Straße hören.

Diese "Logik" kann ich seit 25 Jahren nicht verstehen. Und ich kann mich nun kaum enthalten, um mit solchen Mitbürgern ins Gespräch zu kommen und sie fragen, was denn mit mir falsch ist. Frage ich mal das nächste Mal. Sehr interessant.

Quelle
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