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24 August 2021

Ernüchternde Ankunft

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Reflexionen am Paris-Orly Flughafen

Lesenswerte Reflexionen einer in Frankreich lebenden Russin bei der Ankunft am Flughafen Paris-Orly.

Wollt ihr wissen, wie es sich anfühlt, aus einem Rote-Zone-Land in Frankreich anzukommen? Für Frankreich gehört Russland heute nämlich zur roten Zone. Also kam ich neulich von Domodedovo (Moskau) nach Orly (Paris) mit S7 Airlines.

Zuerst wurden alle Fluggäste aus der Maschine in einen Bus gebracht, der lange auf dem Flughafengelände umher irrte, bis er den am weitesten entfernten Terminal erreichte. Dort wurden die Insassen, die einen "Hygienepass" (über die Impfung mit dem amerikanischen Fusel, zwei Portionen + zwei Wochen Wartezeit) hatten, in die Schlange gestellt, um die Echtheit dieser "Pässe" überprüfen zu lassen.

Der Rest - und es waren die meisten - wurde in eine andere Warteschlange gestellt, um sich einem weiteren PCR-Test zu unterziehen, also zusätzlich zu dem Test, der bereits vor dem Abflug in Russland durchgeführt worden war.

Übrigens, der russische PCR-Test interessierte in Frankreich niemanden. Wir brauchten ihn lediglich, um in Moskau an Bord zu steigen. Also haben wir auch russische "Corona-Forscher" mit knapp 70 Euro für ein nutzloses Stück Papier gesponsert. Nicht einmal "streng obligatorische Hinweise" über virusverdächtige Kontakte sowie "dringende Reisegründe" wurden von uns in Orly verlangt.

Die Passagiere aus den "roten" Ländern standen in einer großen Schlange und füllten weitere Fragebögen mit allen möglichen Angaben einschließlich Geburtsdaten,  Krankenversicherungsnummern, Passdetails, Telefonnummern, E-Mails usw. aus. Dabei fehlte von Datenschutz und Vertraulichkeit bei dem Menschenandrang natürlich jede Spur. Wo landen wohl all diese Daten und wo tauchen sie wieder auf? Das wissen die Götter.

Das erklärte Hauptziel dieses Rummels ist ja die "Sorge um unsere Gesundheit". Darum mussten sich alte Menschen, Kinder, schwangere Frauen und einfach ermüdete Fluggäste mit Amtsfranzösisch, Smartphones, Internet, QR-Codes usw. im Gedränge abmühen. Die Prozedur der Anmeldung nahm mindestens 20 Minuten pro Person in Anspruch!!! Für diejenige, die mit Französisch bzw. mit der Technik nicht so gut zurecht kamen, dauerte die Procedere viel länger.

Die Menschen saßen auf dem Boden. Man teilte Wasser und Essen untereinander. Man half den Leidensgenossen mit Kindern. Besonders gefragt war die Unterstützung beim Ausfüllen der verdammten Fragebögen, die in viele Sprachen der Welt übersetzt werden mussten. Ich glaube, diejenigen, die diese Folter überstanden und nicht in Ohnmacht fielen, benötigen keine weiteren Tests. Sie boxten durch und bewiesen damit, dass sie tierisch gesund sind.

Zweieinhalb Stunden später wurden wir in die Kabinen geschickt, wo man uns nochmals durch die Nase "am Gehirn" kratzte. Es war wirklich schmerzhaft. Das Brennen in der Nase spürte man noch eine gute halbe Stunde.

Dann warteten alle brav auf die Testergebnisse. Meine Nummer war 874869. Worauf diese Durchnummerierung basiert, blieb leider ein Rätsel.

Dann mussten wir schon wieder unsere Personalien angeben. Diese wurden nochmals überprüft, und Pässe wurden wieder gecheckt.

Danach wurden wir von Polizisten übernommen. Natürlich prüften sie unsere Personaldaten zum zigsten Mal und händigten Quarantäne-Anordnungen aus, die wir unterschreiben den anderen Polizisten zurückgeben mussten. Dabei wurde uns erklärt, dass wir nun 10 Tage lang zu Hause bleiben müssen (was angeblich rund um die Uhr kontrolliert wird) und bei Verstoß mit der Strafe von 3000 Euro zu rechnen haben.

Erst nach alldem folgte die einst herkömmliche Passkontrolle.

Die ganze Zeit kreiste unser Gepäck auf dem Band und fiel allmählich herunter, da weitere Maschinen immer wieder landeten und ausgeladen wurden. Auf dem Boden bildeten sich langsam Kofferbergen.

Dabei war die Flughafenhalle eigentlich leer. Die Abholer standen mehrere Stunden lang draußen mit den an Fensterscheiben platt gedruckten Nasen. Viele weinten sogar, als sie ihre Liebsten nach den ganzen Höllenkreisen mit letzter Kraft kriechend am Ausgang sahen.

Frisch und munter waren dagegen Polizisten und Soldaten mit Maschinenpistolen. So viel davon sieht man nicht einmal bei Terroranschlägen.

Und wisst ihr was? Ab jetzt werde mich definitiv nie impfen lassen! Nicht weil ich die Krankheit bereits durchgemacht habe, und nicht weil ich viel mehr Antikörper als Geimpfte habe, obwohl die beiden Umstände die Behörden nicht die Bohne interessieren.

Ich werde weiter fliegen und die beschriebene Hölle immer wieder über mich ergehen lassen, weil ich mich nicht von dem System kleinmachen will, das die Menschen in "gute" und "mangelhafte" teilt. Ich bleibe dabei, selbst wenn die nächste Warteschlange in die Gaskammer "für Nichtgeimpfte" führt.

Sobald die 10-Tage-Quarantäne vorbei ist, werde ich ein Plakat mit dem einzigen Wort "La Liberté!" pinseln und an allen möglichen Protestkundgebungen teilnehmen, bis dieses Wort in unsere Realität zurückkehrt.

Sie wollen das Schweigen der Lämmer erzielen. Da können sie lange warten!

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23 Mai 2021

Ansichten eines Generals

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Politisches Programm von Antoine Martinez

Der französische General der Luftstreitkräfte Antoine Martinez ist einer der Autoren des bekannten Briefes über die Gefahr eines Bürgerkriegs in Frankreich.


Nun will er 2022 als Präsident kandidieren. Und hier ist sein politisches Programm kurzgefasst:

Die Situation in Frankreich verschlechtert sich aufgrund der Einwanderung zunehmend. Es handelt sich um einen Zustrom von Menschen aus einer völlig anderen Zivilisation und Kultur, die den Franzosen feindlich gesinnt ist.

Wenn sich nichts ändert und Emmanuel Macron für die nächsten 5 Jahre Präsident bleibt, gerät Frankreich in eine dramatische Situation. Die Gewalt in französischen Städten zeigt, dass die Franzosen bereits einen Feind im Inland haben. Es läft bereits ein echter städtischer Guerillakrieg, und die Radikalen bleiben praktisch ungestraft.

Der US-Präsident Donald Trump hatte absolut recht, wenn es darum ging, US-Interessen in den Vordergrund zu stellen, denn die erste Aufgabe eines Politikers besteht darin, das eigene Land und das eigene Volk voranzubringen.

Marine Le Pen meint, der Islam sei mit der Demokratie vereinbar. Das ist falsch. Richtig ist die Formel: "Der Islam ist Islamismus in Ruhe. Der Islamismus ist Islam in Aktion".

Was in Frankreich passiert, wird von Ländern wie Polen und Ungarn genau beobachtet. Der Kampf, den die Franzosen zu führen haben, betrifft alle Völker. Mehrere Millionen Migranten sind in Europa angekommen. Dies ist eine beispiellose Besatzung, die unsere Machhaber nicht bemerken wollten.

Die Europäische Union erfüllt die Bedürfnisse der europäischen Länder nicht mehr, diese Bedürfnisse werden vielmehr ignoriert. Die EU soll nicht als ein Bundesstaat, sondern als eine Union von Nationen fungieren, die gemeinsame Projekte realisieren, aber dabei ihre nationale Eigenart bewahren. Frankreich muss über das "deutsch-französische Tandem" hinausgehen können, zumal es sich in vielen kulturellen und historischen Fragen den Ländern wie Polen oder Ungarn näher fühlt.

Die NATO hätte mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes verschwinden müssen. Die NATO ist ein amerikanisches Instrument, das die amerikanischen Interessen schützt. Doch das Leben geht weiter. Die EU sollte einen neuen Dialog mit Russland aufnehmen. Besonders wenn es um Chinas wachsende Macht und die islamistische Bedrohung geht. Mindestens in diesen Fragen haben die EU und Russland gemeinsame Interessen. China wird eine große geostrategische Bedrohung sein, und alle Zweifel an Russland müssen so schnell wie möglich ausgeräumt werden, was zu einer freundschaftlichen Beziehung führt.

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09 Februar 2021

Der verblasste Charme des Westens

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Erfahrungsbericht Frankreich
In den letzten 20 Jahren gehörte es nicht nur für russische Oligarchen sondern auch für viele ortsabhängige Freiberufler zum guten Ton, sich außerhalb Russlands zeitweilig oder auch ständig niederzulassen.

Besonders angesehen waren dabei europäische oder amerikanische Lokalionen. Nun dreht sich der Spieß langsam um. Die russischen Auswanderer kommen zunehmend heim. Dabei veröffentlichen einige von ihnen Erfahrungsberichte, die sich merklich von den bis zuletzt vorherrschenden Idealvorstellungen vom "Westen" abweichen. Ein derartiger Bericht eines russischen IT-Fachmanns kommt nun hier in deutscher Übersetzung. 

***

Zwei Jahre als Migrant in Europa zu leben war für mich mehr als genug. Das Leben in Südfrankreich hat nur drei Vorteile: das Klima, das Meer und die lokale Küche. Der Alltag besteht jedoch aus lauter negativen Erfahrungen. Diese beginnen sofort, sobald man auf den Staatsapparat Frankreichs stoßt. Gott sei Dank, dass nur Anwohner und Migranten davon betroffen sind. Die Touristen bleiben vom diesem "Privileg" verschont. Sonst gäbe es in diesem Land gar keine Touristen mehr.

Wenn ihr glaubt, dass es in Frankreich einen elektronischen Service für Bürgerdienste gibt, der sich dem russischen GosUslugi (wörtlich: Dienste des Staates) ähnelt, dann muss ich euch enttäuschen. Es gibt hier keine staatlichen Institutionen wie unsere MFZs (staatliche Multi-Funktionale Zentren), die sieben Tage die Woche von früh morgens bis spät abends arbeiten.

Französische Behörden funktionieren ein paar Mal pro Woche für zwei Stunden. Zum Beispiel am Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr und am Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr. Zu jedem anderen Zeitpunkt ist es schlicht unmöglich, die nötigen Staatsdiener zu erwischen.

Aber selbst zu den Bürozeiten muss man darauf vorbereitet sein, französische Ämter regelrecht zu stürmen. Wenn der Sturm scheitert, dann kann man es ja immer noch in der nächsten Woche versuchen. Wenn es auch das zweite Mal nicht klappt, dann kommt man schnell auf die Idee, sich vor der Amtstür ab 6 Uhr morgens anzustellen. Dann hat man mehr Chancen, zum begehrten Schalter zu gelangen.

Wenn man in Frankreich lebt, muss man die Begriffe wie "Internet-Technologien" oder "digitale Wirtschaft" generell aus dem Kopf schlagen. Gleichzeitig muss man sich auf sowjetische Erfahrungen besinnen, für jede Bescheinigung mehrere Türklinken zu putzen. Dabei hat man nur selten Glück, dass man nur eine einzige Bescheinigung braucht. Normalerweise setzt jeden Anliegen ein ganzes Papierpaket voraus. Und damit das Leben nicht wie Honig wirkt, müssen die Bescheinigungen an verschiedenen Amtsstellen ergattert werden.

Die in Russland mittlerweile üblichen Konzepte wie "einheitliche Datenbank" oder "zwischenamtliche Interaktion“ sind in Frankreich einfach nicht vorhanden. Jede französische Behörde stellt eine in sich geschlossene Welt dar. Es scheint keine zentrale Behörde zu geben, die die Interaktion zwischen Ämtern koordiniert. Warum die Franzosen die Funktion ihres Staatsapparats nicht verbessern wollen, bleibt mir ein Rätsel.

Zum Beispiel musste ich 2015 in Moskau meinen Führerschein erneuern. Die ganze Procedere dauerte vielleicht 10 Minuten insgesamt: Per GosUslugi-Website den Antrag gestellt, einen mir passenden Termin gewählt und dann den Führerschein bei der Polizei ohne Wartezeiten abgeholt.

In Frankreich ist das grundsätzlich unvorstellbar. Dort wird es Wochen dauern, bis man nach diversen Behördengängen und dem mühsamen Warten den neuen Führerschein bekommt.

Dabei bitte immer gut auf den eigenen Gesichtsausdruck aufpassen: Französische Staatsdiener sind nämlich sehr empfindlich und launisch, und wenn ein Besucher ihnen nicht wirklich gefällt, dauert die Prozedur nicht mehr mehrere Wochen, sondern Monate.

Und wagt es nicht einmal zu denken, euch zu beschweren. Frankreich ist bekanntlich kein Russland, und selbst eine Beschwerde an den Präsidenten bewirkt nichts. Sie wird einfach von keinem gelesen.
Also lieber immer lächeln. Ein ständiges gezwungenes Lächeln in französischen Ämtern gibt mindestens Hoffnung darauf, dass das Anliegen zeitlich "standardmäßig“ bearbeitet wird.

Es ist für mich nun kein Wunder, wieso sich die Franzosen unaufhörlich anlächeln. Das hat nichts mit guten Umgangsformen zu tun. Vielmehr ist das eine unerlässliche Voraussetzung, damit normale Kommunikation überhaupt erst einmal stattfindet.

Wenn ihr glaubt, dass es ums Geschäftsleben in Frankreich besser bestellt ist, dann irrt ihr euch schon wieder.

Wenn man beispielsweise die banale Bankkarte ausstellen lassen möchte, muss man vor allem geduldig sein. Man hat einen Haufen Papiere vorzulegen, um die Identität, Wohnadresse und das Einkommensniveau zu bestätigen. Dabei reicht eine einzige Bestätigung in der Regel nicht aus. Man muss mehrere auf einmal haben. Beispielsweise muss die Wohnadresse sowohl durch den Mietvertrag als auch durch einen kommunalen Zahlungsbeleg bestätigt werden. Alles in Original, versteht sich.
Darüber hinaus hat man sich noch mit unzähligen Fragebogen und Erklärungen abzumühen. Also kann die Prozedur der Bankkartenbestellung, die man in Russland beiläufig per Internet für wenige Augenblicke erledigt, in Frankreich mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Das Internet in Frankreich ist sehr teuer und instabil. Dieser Faktor ist für meine Arbeit von wesentlicher Bedeutung. Im Jahr 2016 hatte ich in Moskau einen 500 Mbit-Zugang für umgerechnet 7 Euro zu bezahlen. In Nizza musste ich 180 Euro für 30 Mbit/s hinblättern. Ein spürbarer Unterschied.

In Russland kann man fast jedes Haushaltsproblem innerhalb einer Stunde gelöst bekommen. Wenn man beispielsweise eine neue Waschmaschine oder einen neuen Geschirrspüler gekauft hat, kann man über die mobile Anwendung einen Meister bestellen, der zu einem für den Kunden passenden Zeitpunkt kommt, seine Arbeit mit hoher Qualität erledigt und dafür umgerechnet 20 bis 25 Euro erhält.

In Frankreich bestellt man den Klempner meistens immer noch per Telefon, das man in einer Zeitungsanzeige erst einmal finden muss. Der Meister kommt dann zu einem für ihn passenden Zeitpunkt (Man muss sich also wirklich an den Klempner terminmäßig anpassen - nicht umgekehrt!) und anschließend 150 Euro für denselben Service in Rechnung stellt.

Alles in allem habe ich 2 Jahre lang in Frankreich ausgehalten. Nun lebe ich seit einem Jahr wieder in Moskau und kann mich nicht beschweren. Der Wunsch, ins Ausland zu ziehen, ist vergangen, und ich sehe heute keine Voraussetzungen mehr dafür, dass ich diesen Wunsch in absehbarer Zeit wieder bekomme.

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15 September 2020

Scheitern des französischen Technikfreundes

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Macron

Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung in Mittel- und Westeuropa löst bei den Russen, die sich für das Thema interessieren, ziemlich kontroverse Gefühle aus: von Bewunderung und Begeisterung über Befremdung und Ratlosigkeit bis hin zur Ironie und Verspottung.


Der allgemeine Trend scheint leider eher in die vorgenannte absteigende Richtung zu gehen. Deswegen findet man in den russischen politischen Internet-Foren immer öfter Postings wie weiter unten in deutscher Übersetzung angeführt.

***

Bonjour! Neulich stürmte der Napoleon des technischen Fortschritts und der Nachkomme von Descartes Emmanuel Macron schon wieder das globale Informationsfeld.

Emmanuel musste die nationale französische Wissenschaft höchstpersönlich stützen, denn auch in der Heimat der Aufklärung brach ein Aufstand gegen die Türme des mobilen Standards 5G aus.

Schlimmer noch: In Frankreich waren die Anstifter dieses Aufstandes keine Verschwörungstheoretiker vom Lande, sondern Politiker der nationaler Ebene, hauptsächlich aus den grünen Reihen:

„Mehr als 60 gewählte Funktionäre darunter 38 Bürgermeister und mehrere Mitglieder des französischen und europäischen Parlaments forderten die französische Regierung auf, ein vorübergehendes 5G-Moratorium einzuführen“, schreibt Politico.

Und so was passierte ausgerechnet in dem Moment, wo Macron verstärkt für die technologische Souveränität Frankreichs und der Europäischen Union plädiert und vom französischen Analogon des Silicon Valley schwärmt. Also musste der Präsident entschlossen eingreifen, denn der Traum vom Silicon Valley reimt sich mit dem technophoben Dunkelmännertum nicht wirklich zusammen:

„Wir werden das besprechen, debattieren, und all den falschen Ideen ein Ende setzen, aber ja, Frankreich macht den Sprung zu 5G“, sagte Macron und setzte gleich einen drauf: „Ich glaube nicht an das Amischen-Modell, und ich denke nicht, dass das Amischen-Modell Probleme der modernen Wirtschaft lösen kann“.

Nun gibt es fürs Oberhaupt des digitalen Frankreichs schlechte Nachrichten.

Die amerikanische Sekte der bärtigen Amischen mag nicht unbedingt in jeder Hinsicht musterhaft sein, aber zumindest vermehrt sie sich aktiv. Was man heutzutage von den Franzosen, ehemals den Erben der großen Zivilisation, nicht wirklich behaupten kann.

Also wird jene Art von hellhäutigen Franzosen, mit welchen man wissenschaftliche Fragen diskutieren kann, in einer ziemlich kurzen historischen Perspektive durch „Neufranzosen“ ersetzt, die sich zwar wie Amisch vermehren, aber kaum arbeiten und aus allen modernen Technologien vielleicht nur Trotyl zu schätzen wissen.

Darüber hinaus hat die Technophobie, also wohl der schlimmste Bestandteil des „Amischen-Modells“, sowohl in Frankreich als auch in angrenzenden Ländern bereits gesiegt. Denn die jungen Westeuropäer bekommen inzwischen mehrheitlich dermaßen „feine“ humanistische Bildung, dass sie allen Ernstes solchen Quatsch für wahr halten, der selbst archaische Lebensvorstellungen der Amischen als durchaus fortschrittlich aussehen lässt.

Beispielsweise glaubt diese europäische Publik an grüne Energie, und vertritt mehrheitlich die De-Growth-Ideologie (Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung zugunsten der Umweltschonung), was nichts anderes als eine Variante des menschenfeindlichen Todeskultes ist.

Diese Ideologie hat sich bereits seit langem in den Köpfen der akademischen und staatlichen Elite Frankreichs eingenistet. Also hat Macron schon jetzt verloren.

Der kleine Hightech-Napoleon wird keinen Triumph erleben, denn der Zug der französischen und europäischen Verödung ist bereits vor 10 Jahren abgefahren, als die „Grünen“ die meisten Massenmedien sowie Bildungssysteme unter ihre Kontrolle bekommen hatten.

In diesem Zusammenhang gibt es allerdings auch gute Nachricht für uns in Russland. Sie besteht vor allem darin, dass wir, solange die russische Staatskasse auf Einkünfte aus der Edgas- und Erdölförderung angewiesen ist, eine Chance haben, den französischen bzw. europäischen Verfall zu vermeiden.

Das heißt, für uns gibt es Hoffnung, ausfallfreie Stromversorgung und schnelles Internet auch weiterhin zu genießen. Dabei werden unsere westlichen in biologisch abbaubare Lumpen gekleideten Freunde uns lediglich ihr Gefühl tiefer moralischer Überlegenheit entgegenstellen können, worüber sie uns anhand chinesischer iPhones übers amerikanische Internet informieren, während sie vegetarische Döner verzehren und dabei doch Treibhausgase erzeugen.

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13 Januar 2019

Nichts mehr zu retten

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Untergang Frankreichs
Unser Frankreich-Insider ist schon wieder on air.

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Die einzige wirkliche Nachricht aus Frankreich lautet:

Französische Freimaurer (auch französische regierende Oberschicht genannt) haben plötzlich begriffen, dass sie gar kein Zaumzeug in der Hand haben, um den berittenen Elefanten zu steuern.

Wir, Pöbel aus der Realität, ahnten das eigentlich schon immer. Doch für die "Elite" scheint die heutige Entwicklung eine dicke Überraschung zu sein.

Diese verfaulte Elite-Schickeria – alt wie jung – meinte ja die ganze Zeit im Ernst:

  • dass sie an ihren "elitären" Scheiß-Unis tatsächlich erlernte, die "Wirtschaft" zu "steuern" und "aufzubauen",
  • dass sie mit Anheben oder Sinken "um einen halben Prozentpunkt" etwas "ankurbeln" oder "bremsen" kann,
  • dass sie mit ihren "Entscheidungen" etwas beeinflusst,
  • dass jemand ihrem sinnlosen Geschwätz wirklich zuhört und "zwischen den Zeilen liest".

In der Wirklichkeit aber ist die "Wirtschaft" eine Pseudowissenschaft. Ihr einziges Ziel ist es, naive Bürger zu betäuben, solange sie beraubt werden.

Aber plötzlich funktioniert die Betäubung nicht mehr. Und nun kommt die Frage, die auch Jesus schon mal stellte: Wenn nun Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?

Der Euro-Zug fährt zur Hölle. Das Einzige, was ihn stoppen kann, ist eine direkte Intervention der höheren Mächte. Aber ich bete, dass diese Einmischung nicht erfolgt.

Ich mache mir nichts vor: Ich verstehe weder die gesamte Entwicklung noch ihre Etappen. Ich stütze mich lediglich auf meine eigene Erfahrung – Stunde für Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr. Und diese Erfahrung besagt: im heutigen Europa gibt es niemanden und nichts mehr zu retten, und es darf auch nichts so bleiben, wie es ist.

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17 Dezember 2018

Frankreich: Der letzte Schrei des Mammuts

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Gelbe Westen in Frankreich

Der russische Frankreich-Insider meldet sich nun wieder zu Wort. Es geht um seine Beobachtungen der "Gelbe-Westen"-Bewegung. Hier in deutscher Übersetzung.


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Da ich selbst nicht die Gelegenheit hatte, mich den Gelben Westen anzuschließen und diese Bewegung von innen zu sehen, kam ich zu den unten dargelegten Schlussfolgerungen nur sehr vorsichtig.

Aufgrund der Analyse von zahlreichen Fotos, sowie meinen eigenen Beobachtungen der Streikposten, Kontrollpunkte und Demonstrationen der "Gelben Westen" kann ich sagen: Dies ist die Bewegung älterer oder reiferer weißer Franzosen.

Die gelb gekleideten Menschen, die ich hier sehe, sind überwiegend etwa 40 bis 50 Jahre alt. Unter ihnen gibt es auch viele 60 bis 65-Jährige.

Die "Gelben Westen" sind also der Schwanengesang von Frankreich. Ihre sozialen Forderungen sind vollkommen vernünftig, absolut notwendig und... unter keinen Umständen realisierbar.

Mit anderen Worten sind die "Gelben Westen" der Inbegriff eines totalen nationalen Fiaskos, einer Sackgasse. Das ist der letzte Schrei des Mammuts.

Die nächste Generation in diesem Land wird nicht einmal in der Lage sein, ihre Wünsche zu formulieren. Aber was soll's... Diese Wünsche werden sowieso in keinem Fall mit den uns gewohnten Konzeption von "Frankreich" und "europäischer Gesellschaft" zusammenfallen.

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03 Dezember 2018

Französische Riviera unter Belagerung

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Verbrechen in Frankreich

Der russische Insider in Frankreich berichtet nun praktisch "live" aus seinem Haus.


Während die ohnehin beschränkt handlungsfähige französische Polizei sich mit den Gelben Westen befasst, haben auf der Französischen Riviera langsam Hausplünderungen begonnen.

Besonders aktiv sind marseillische, italienische, rumänische und albanische "Brigaden". Sie kümmern sich nicht mehr darum, unerkannt zu bleiben. In Häuser wird zum Teil schon in Anwesenheit ihrer Eigentümer eingebrochen.

Polizei zu rufen ist sinnlos. Sie kommt nicht. Private (also bezahlte) Sicherheitskräfte brauchen ca. eine halbe Stunde, um herbeizueilen, und das nur, wenn die Einwohner es schaffen, den roten Knopf zu drücken. Sonst kommen sie auch nicht.

Selbstschutz mit der Schusswaffe ist jedoch nicht ohne weiteres zu empfehlen: selbst wenn der Gangster im eigenen Schlafzimmer erwischt wird, kommt man für seine Beseitigung wahrscheinlich hinter Gittern.

Wir haben uns aber auf die Abwehr vorbereitet. Seit mehreren Stunden sehen wir ein verdächtiges Auto auf unserer Strasse. Seine Insassen observieren die Gegend ständig.

Sehr hilfreich sind in solchen Situationen kleine wachsame Hunde, Umkreisalarmanlage, griffbereite Waffe und klare vorab formulierte Anweisungen für alle Familienmitglieder, wer was machen soll, wenn die Einbrecher kommen.

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Insiderblick aus Frankreich

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Russe berichtet aus Frankreich
Seit vielen Jahren lebt in Frankreich ein russischer Unternehmer, der - nach seinen eigenen Worten - von den französischen Behörden absichtlich in den Ruin getrieben wurde. Seine neu erbaute Fabrik in Frankreich wurde verbrannt, Konten gesperrt usw.

Jetzt kämpft er - bis jetzt ziemlich erfolglos - für sein Recht und berichtet nebenbei über Verhältnisse in französischen Amtsstuben so, dass selbst den russischen Lesern das Harr zu Berge steigt. Nun macht sich dieser erfahrene russische Frankreich-Insider Gedanken über die Zukunft Europas.

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Um die Zukunft planen zu können, muss sich Europa allem voran einfallen lassen, wie es seine Bevölkerung mit dem Essen, Wohnen, Heizung, Medizin und Brennstoffen versorgen kann. In Europa gibt es immer noch ein gut funktionierendes Vertriebssystem. Die Frage ist nur, wo und wie man Ressourcen für dieses Vertriebssystem beschaffen soll.

Die größten Unternehmen in Europa (insbesondere in Frankreich) zahlen keine Steuern, und es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, Steuern zu zahlen. Erzwingen kann man das auch nicht, das würde eine sofortige Vernichtung jedes Konzerns bedeuten. Die einzige positive Rolle der europäischen Großunternehmen besteht heute lediglich darin, dass sie den Europäern Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Aber in absehbarer Zeit wird auch das nicht mehr funktionieren.

Der Plan eines von Frankreich angeführten "starken Europa" ist bereits gescheitert. Die bis aufs Mark korrumpierten Eurokraten haben dieses Projekt gleich am Anfang ausgeplündert. Der richtige Zeitpunkt ist also vorbei.

Was kommt nun?
Die Ausgabenkurve wird weiter ansteigen, die Einnahmen werden stagnieren und anschließend sinken. Es gibt also nur drei Wege für Europa, die waschende Kluft zwischen Ausgaben und Einnahmen zu decken:

- Kolonien ausrauben,
- Geld leihen,
- Geld drucken.

Geld drucken wäre die letzte Bastion. Gerade aus diesem Grund haben die französischen Banken ihre Aufsicht heute soweit verschärft, dass sie ihre Kunden damit regelrecht in den Wahnsinn treiben.
Andererseits ist dies ist eine notwendige Maßnahme, um in der Krisensituation Bargeld sicher unter Kontrolle zu haben, um es notfalls zu „sanieren“ (abwerten).

Den gleichen Bankenterror versuchte man auch in Deutschland und Italien zu errichten, zum Beispiel durch das Verbot über Operationen mit dem Bargeld ab 1000 Euro usw. Die Italiener haben die Idee jedoch vorerst aufgegeben. In Deutschland geht das eher zögerlich voran. Bei den Franzosen läuft aber diese Entwicklung auf Hochtouren.

Dazu muss man einsehen, dass die europäische Gelddruckpolitik die ganze EU-Konstruktion nicht allzu lange über Wasser halten kann. Maximal zwei bis drei Jahre.

Ein weiteres Problem der aggressiven Eurogeldemission besteht darin, dass Franzosen, Italiener und Deutsche äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben, was das „nötige Geldvolumen“ angeht.
Also würde die frischgedruckte und ungedeckte Geldmasse vorwiegend nach Frankreich und Italien fließen. Die Deutschen würden dabei „mit dem offenen Mund“ stehen gelassen. In dieser Situation könne sich Deutschland nur damit retten, dass es wieder die D-Mark einführt, sobald die EU-Gelddruckmaschine richtig anläuft.

Das würde aber automatisch bedeuten, dass in Frankreich endgültig afrikanische Hutu-und-Tutsi-Verhältnisse herrschen.

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21 Oktober 2018

Das zweite Böse

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Geschichte aus Frankreich
Russen hat man in Europa nicht besonders gern. Warum? Vielleicht ist das die Angst vor etwas, was unerklärlich und unvorhersehbar ist.


Hier kommt ein Erlebnisbericht - eine Geschichte, die angeblich in dem französischen Avignon stattgefunden hat.

Im dortigen Wohnbezirk gibt es einen kleinen Bäckerladen, wohin jeden Tag zu einer bestimmten Zeit frische und warme Baguettes zum Verkauf gebracht werden. Die Franzosen aus der Nachbarschaft kennen inzwischen den Lieferplan und nehmen ein paar Minuten in einer kleineren Schlange gern in Kauf, bis Stangenbrot in Körben ausgelegt wird.

Da taucht das Böse plötzlich im Laden auf: Fünf laute bärtige Araber drängeln sich rücksichtslos vor und holen sich alle frisch ausgelegten Baguettes. Dann laufen sie zur Kasse von den Blicken der stumm gewordenen Franzosen begleitet. Tolerantes aber auch bedrückendes Schweigen dauert an.

Dann klingt im Raum eine heisere und durchaus bedrohliche Stimme in einer fremden Sprache, die weder Franzosen noch Araber kennen. Dennoch kann man den Sinn der Phrase intuitiv verstehen: „Was soll jetzt der Scheiß?!“

Darauf sondern sich aus der Kundschaft drei düstere kahlköpfige männliche Gestalten aus. Der russische Stil ist unverkennbar. So taucht das zweite Böse in dem Landen auf. Das wird den Franzosen eindeutig zu viel. Am besten würden sie an der Stelle verduften.

Inzwischen kommt das zweite Böse zum ersten Bösen und nimmt ihm - lautlos und unabwendbar - alle Baguettes weg. Franzosen sind perplex. Aber man setzt sofort noch eins drauf, was das französische Gehirn endgültig zum Kochen bringt: Während kahlköpfige Männer an der Schlange vorbei gehen, verteilen sie Baguettes strickt nach der Regel: ein Kunde - ein Brot.

Egal ob jemand vielleicht gar keine Baguette kaufen wollte, die Menschen in der Schlange verstehen eher instinktiv, dass das ein Angebot ist, das man am besten annehmen sollte. Zumal passen die Männer genau auf, dass jeder Käufer sein Stangenbrot in der Hand hat. Danach nehmen sie sich auch ein paar Baguettes und begeben sich zum Ende der Schlange.

Das zweite Böse hat das erste Böse besiegt. Die Araber ziehen sich unbemerkt zurück.

Immer noch geschockte Franzosen tauen langsam auf und gehen lautlos zur Kasse. Das Einzige, was man beinahe hören kann, ist das Rauschen ihrer Gedanken: „Russen sind das: Sie zwingen nicht nur die Araber, das Brot zurückzugeben, sondern auch uns, es zu essen. Und das schaffen sie sogar ohne Kalaschnikows...“

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22 Juni 2017

Misslungener Raubüberfall

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Russische Frau in Paris
Symbolbild
Am nördlichen Stadtrand von Paris gibt es einen langen und dunklen Tunnel. Wenn man dort durchfährt, bekommt man den Eindruck, dass man in einer Helle ist, nicht in einer europäischen Hauptstadt.

Der Raubüberfall passierte am Ausgang dieses Tunnels. Die Dunkelheit und der Stau haben den Tätern dabei mitgeholfen. In dem Auto saß Leiter der Delegation von „Rosoboronexport“ (Russisches staatliches Waffenexportunternehmen) Jurij Kornew und die Sprecherin des russischen Föderalsamtes für militärtechnische Zusammenarbeit Maria Worobjowa.

Mindestens vier Kriminelle zerschlugen das Fenster ihres Autos und öffneten die Autotüren gewaltsam. Sie versuchten Jurij Kornew aus dem Auto zu ziehen, verlangten Geld und Schmuck. Der Mann schaffte es dennoch, sich zu wehren. Es kam zu einer Balgerei. Die Täter schlugen den russischen Delegationsleiter mehrmals ins Gesicht.

Während des Kampfes gelang es den Angreifern, der russischen Pressesprecherin die Tasche zu entreißen. Dann stiegen sie auf den Roller und waren weg.  Maria Worobjowa entschloss sich aber, die Räuber zu verfolgen. Es begann die Verfolgungsjagd durch Paris, die erst in dem berüchtigten Viertel Saint-Denis zu Ende ging.

Maria hat die Räuber dort eingeholt und - unbeachtet der Verstärkung, die den Tätern zur Hilfe eilte - ihre Tasche zurückerobert. Laut Augenzeugen waren die Täter von der ganzen Entwicklung regelrecht überrumpelt, genauso wie die französischen Polizisten, die erst später eintrafen und die verwirrten Räuber verhaften konnten.

Maria und Jurij haben einige Körperverletzungen bekommen, die medizinische Hilfe jedoch abgelehnt.


Quellen der Übersetzung:
http://www.kp.ru/daily/26695/3719265/
http://www.lepoint.fr/faits-divers/saint-denis-des-russes-poursuivent-leurs-voleurs-presumes-jusque-dans-leur-cite-21-06-2017-2137173_2627.php?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#section-commentaires
http://www.valeursactuelles.com/faits-divers/saint-denis-deux-russes-pourchassent-leurs-agresseurs-jusque-dans-la-cite-85195

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09 Mai 2017

Frankreich verdient Macron

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Bericht ueber den neuen französischen Präsident
Russische Reporterin berichtet aus Paris.

Wenn es in Russland Wahlen nach der heutigen französischen Art gäbe, hätte Russland sofort alle möglichen Menschenrechtsorganisationen am Hals.

Eine Woche von den Wahlen konnte ich in Paris beinahe keine Wahlplakate von Marine Le Pen finden. Die einzige Ausnahme war die Wahlwerbung, die die Vertreter der Front National heimlich und nachts aufkleben konnten.

Dafür war Paris mit Portraits von Macron regelrecht überflutet. Zweimal sah ich spöttische Karikaturen, wo Marine mit dem Gesicht ihres Vaters abgebildet und wo neben ihrem Motto "Deine Stimme für Frankreich" ein Zusatz "Deine Stimme gegen Marine" gepinselt wurde.

Macron war dagegen ein Superstar! Alle Zeitungsstände waren voll mit noblen Magazinen, wo er und seine Mutter-Frau zu sehen waren. Dabei strengten sich besonders die Gay-Communities an: in einer Zeitschrift fand ich Macrone halbnackt mit der Überschrift "coming out".

Vier Tage vor den Wahlen twitterte Marion Maréchal-Le Pen eine Warnung, daß die den Bürgern zugeschickten Wahlzettel für Le Pen zum Teil angerissen und damit ungültig wären.

Ich hoffte aber immer noch, daß die Franzosen ihre Demokratie am 7. Mai doch noch triumphieren lassen.

Aber an der Wand das Wahllokals im reichen 9. Bezirk habe ich plötzlich nur das Bild von Macron vorgefunden. Der afrikanische Wächter erklärte mir, dass wenn das Portrait von Marine den Bürgern nicht gefällt, hätten sie ihr gutes Recht, dieses abzureißen.

- Aber Sie stehen doch hier, um gleiche Rechte für die beiden Kandidaten zu garantieren! - äußerte ich meinen Zweifel.

- Sie sind eine Ausländerin und dürfen unsere Demokratie nicht kritisieren! - antwortete der schwarze Franzose hochmütig.

Alle Wähler, die mir hier begegnet sind, sprachen sich für Macron aus, konnten jedoch keine konkreten Thesen seines Programms nennen. In der Regel bekam ich als Antwort: "Er macht das Leben leichter", "Wir brauchen etwas Positives", "Er verkörpert die Toleranz und Dynamik", "Macron ist der Geist des Sieges". Nur eine junge Dame war durchaus konkret: "Sie befinden sich in dem noblen Viertel, wo es den Menschen gut geht. Selbstverständlich stimmen wir für Macron. Den Armen ist er unsympathisch".

Ok, dann ging ich halt in ein "schwarzes" Viertel, wo mir sofort fünfmal Drogen angeboten wurden. Die Anwesenheit der Polizei störte die Dealer dabei kaum. Aber unmittelbar vor dem dortigen Wahllokal sah ich fast ausschließlich weiße Franzosen. Ein junger Mann ("angenommen, ich heiße Jean") brachte mich regelrecht auf die Palme: "Sie sind in einem Viertel der Sozialisten, die für die Rechte der Werktätigen kämpfen." - "Und was ist mit Macrons Rothschild-Banker Hintergrund?" - "Das ist schon Vergangenheit. Er hat keine Erfahrung als Staatsmann. Und das ist gut so. Er hat einen frischen Blick auf die Probleme. Le Pen ist dagegen eine echte Faschistin. Die Russen können das kaum begreifen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte Frankreich tapfer gegen den Faschismus, und es lässt ihn nicht wieder siegen." - "Wissen Sie zufällig, dass die UdSSR damals Europa befreite und Berlin eroberte?" - "Aber Frankreich wurde von Amerikanern und französischen Freiheitskämpfern gerettet." - "Hier in der Nähe gibt es die Metro-Station 'Stalingrad'. Haben Sie eine Ahnung, woher dieser Name kommt?" - "Ja, es gab eine große Schlacht - wird  'Jean' etwas unsicher - das war aber die Schlacht zwischen zwei Faschisten: Hitler und Stalin! Frankreich siegte aber im Zweiten Weltkrieg, darum hat es auch zurecht seinen Platz im Sicherheitsrat."

Mein Kollege und Dolmetscher fasste mich vorsorglich am Arm und fragte den jungen Mann: "Kennen Sie vielleicht eine bekannte Episode mit Generalfeldmarschall Keitel, der sich wunderte, als er auch französische Generäle bei der Kapitulation mit dabei sah, dann fragte er ironisch, ob Deutschland auch den Krieg gegen Frankreich verloren hätte..." - "Das ist alles Fake-Infos! - erwiderte der Franzose nervös und verschwand.

Na ja, was soll ich sagen... Es sieht so aus, daß Frankreich und Gummi-Macron tatsächlich zueinander passen. Die heutigen Franzosen haben die Hölle des Globalismus in vollem Umfang zu erleiden, denn die Demokratie, für die auch Millionen Russen im Krieg starben, haben sie nicht verdient.

Quelle nicht mehr online
http://www.kompravda.eu/daily/26676.7/3698458/
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08 Mai 2017

Frankreich: Bioroboter der Globalisierung

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Frankreich nach den Wahlen
Das wichtigste Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich ist die Tatsache, dass das Volk gar keinen Einfluss mehr auf politische Prozesse hat.

Diese Prozesse laufen einfach in dem vorgegebenen Geleise weiter mit dem Endziel des Aufbaus eines einheitlichen europäischen Systems unter der bereits existierenden Weltregierung.

Heute erleben wir merkwürdige Transformationen der menschlichen Gesellschaft auf allen Ebenen: sowohl in einzelnen Ländern als auch weltweit. Diese Transformationen sind vielflächig: sozial, wirtschaftlich und technologisch. Aber ihre Hauptrichtung ist strickt vorgegeben: sie dient der endgültigen Unterordnung der globalen Regierung, die nicht nur Nationen, sondern auch einzelne Menschen als biologische Einheiten für überfällig hält. Angestrebt wird - idealerweise - eine vorbestimmte Anzahl von Biorobotern, die die globale Elite zu bedienen haben. Einer davon wurde soeben in der Funktion des "französischen Präsidenten" installiert.

Von diesem Standpunkt gesehen wird die Europäische Union demnächst wohl nicht zerfallen. Im Gegenteil wir hier eine gemäßigte faschistische Verwaltungsstruktur aufgebaut: mit dem Kerngebiet, das im Wesentlichen Deutschland aber auch Niederlande und Frankreich als "Juniorpartner" abdeckt. Das Hauptziel dieses Gebildes ist eine fortschreitende Einordnung in globalistische Strukturen durch den weiteren Abbau der Nationalstaaten.

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24 April 2017

Kommentar zu Wahlen in Frankreich

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Ergebnisse der Wahlen in Frankreich
Ein russischer Blogger in Europa kommentiert (etwas emotional) die Ergebnisse der Wahlen in Frankreich. Hier ist die Übersetzung dazu.

Also, meine Damen und Herren, die Fröschefresser haben eine klebrige warme "Makrone" zu ihrem Ajatollah gewählt...

Als ob sie nicht genug gemessert, angeschossen, in ihren Autos verbrannt oder anderswie zum unterwürfigen Vieh gemacht werden.

In 5 Jahren, also zu den nächsten Wahlen, wird der südländische Heuschreckenschwarm in Europa um weitere 15-20 Mio anwachsen. Und die französischen "Tolerasten" denken wohl immer noch, dass diese nachgelieferten Neuwähler auch in Zukunft ihren "Makronen" weiter wählen werden. Da bin ich aber skeptisch. Eher erleben wir demnächst so etwas wie einen "Planeten der Affen" mit der zukünftigen französischen First Lady in einer der Hauptrollen.

Es gibt wohl keinen Dreck, den die Europäer zu ihren Häuptlingen nicht wählen würden. Besonders gefragt sind heutzutage anscheinend schwule Gerontophile.

Also Jungs, ein Geheimtip: wer in der europäischen Politik erfolgreich sein möchte, der sollte zuerst seine Schullehrerin ficken. Besser noch, das ganze Lehrerkollegium, Schulleiter inklusive. Dabei lassen Stasi-Hintergrund, Korruption, Sodomie usw. die Chancen auf eine erfolgreiche politische Karriere rapide steigen.

Es wird also bald ganz heiter zugehen. Die Empfehlung zurückzulehnen und die Show zu genießen, gilt jedoch nicht für die Europäer. Wir sollten uns lieber Schußwaffen zulegen.

Und noch etwas... Wo steckt denn der allmächtige östliche Marinas Freund? Wo sind seine Koffer voll mit Kompromat gegen ihren Injuriant? Nix gefunden? Glaube ich kaum...

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