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21 Dezember 2018

Bericht aus dem Drittweltland

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Deutschland in der Dritten Welt
Ein russischsprachiger Blogger lebt und arbeitet in Deutschland. Hier kommt nun sein nächstes – etwas verzweifeltes – Posting zur aktuellen Lage in seinem Aufenthaltsland.
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In Deutschland sind nur wenige denkende Menschen übrig geblieben. Intellektuelle sterben aus oder fliehen. Die Besten wandern nach Kalifornien in die USA aus, aber auch nach Kanada, Australien. Sehr viele arbeiten für Araber und Asiaten. Eigentlich ist das ganze dortige Engineering deutsch.

Deutschland selbst ist bereits zum Drittweltland geworden, insbesondere wenn es um Urheberrechte, Internet, Digitalisierung, Knowhow und Zukunftstechnologien geht.

Misserfolge in der Sozialsphäre, enormer Arbeitskräftemangel – vor allem im Segment mittlerer und niedriger Qualifikation.

Soziale Reformen scheiterten.

Deutschland hat das schäbigste, teuerste, unpraktischste und langsamste Internet in Europa. Aber auch die schlechtesten Autobahnen, die man merkwürdigerweise immer noch schnell befahren darf. Um den Unterschied zu spüren, braucht man nur nach Norwegen, Schweden, Kroatien oder Slowenien zu reisen.

Selbst in Polen sind die Straßen merklich besser. Die Häuser auch. Und die Möbel in diesen Häusern. Und - ganz wichtig - die Nahrungsmittel.

Polnische Armee könnte Berlin innerhalb von 24 Stunden einnehmen. Wenn sie das denn wollte.

In deutschen privaten Großbetrieben arbeiten die dümmsten Geschäftsführer. Sie haben bereits alles ausverkauft, was man nur verschleudern konnte.

In diesem Wunderland sind immer noch E-Tretroller verboten. Und die SIM-Karten funktionieren auch nicht ohne weiteres.

Zahlreiche ausländische Konsumgüter bzw. Dienstleistungen sind auf dem deutschen Markt einfach nicht zugelassen, um die inländischen Monopolisten zu „schützen“. Vor allem betrifft das die deutsche Eisenbahn.

Natürlich konnte immer noch nicht alles zerstört werden, was in den Zeiten der deutschen Reiche aufgebaut wurde. Der Trend ist aber offensichtlich: Das Land geht zugrunde.

Die äußeren Merkmale der Auflösung sind vielleicht immer noch nicht so auffällig wie in Frankreich. Die Grunde sind aber identisch.

Die nicht gleichgültigen Bürger sehen die Entwicklung und versuchen sogar, ganz leise zu murren.

Der Grund dieser Entwicklung ist klar: das Land versinkt in der Bürokratie und in Beamtenwillkür. Behörden gibt es hier mehr als in Russland: unzählige Beamte und allerlei Regulatoren. Daran starb die UdSSR. Sie ertrank einfach in der Bürokratie, Vergeudung des Staatsschatzes usw. Dasselbe ist auch hierzulande zu beobachten.

Zu viele Drohnen und kleine Parasiten überall. Riesige Menge. Und alle sind tüchtig am Geldsaugen.

Europa steht am Abgrund. Das meine ich ernst. Gelbe Westen sind erst der Anfang. Die Rechten werden aktiv, die Linken basteln an ihren Flaschen... Die Laternen gibt es auch genug...

Und der Wahnsinn schreitet munter voran. Gestern wurde zum Beispiel verboten, die Fotos aus Museen zu posten. Die „Glotze-Steuer“ muss jeder zahlen, auch derjenige, der gar keinen Fernseher hat. Das ist die einsame Spitze der Blödheit. Ist aber auch die Tatsache...

Ich fürchte, nur Panzerkolonnen mit offenen Mündungen könnten das vollgefressene Europa wieder nüchtern machen. Sonst haben hiesige Kinder keine Zukunft mehr. Die Kinder sind zu bemitleiden. Nicht aber ihre Eltern, nicht alle jedenfalls. Sie wussten ja, was sie tun. Sie haben bewusst mitgemacht.

In Deutschland tobt eine große Management- und Logistikkrise. Auch wenn die Statistik in dem Maschinenbau oder Metallbearbeitung immer noch dem Auge wohl tut.

Das Wichtigste ist aber die riesige sozialpolitische Krise, die die heutige europäische Elite vollkommen in Misskredit brachte. Die Elite-Etage ist mit lauter „Macrons“ vollgestopft. Und das ist besorgniserregend.

Die Metastasen und Geschwülste müssen entfernt werden, und zwar zügig, bis es zu spät ist.

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17 Dezember 2018

Frankreich: Der letzte Schrei des Mammuts

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Gelbe Westen in Frankreich

Der russische Frankreich-Insider meldet sich nun wieder zu Wort. Es geht um seine Beobachtungen der "Gelbe-Westen"-Bewegung. Hier in deutscher Übersetzung.


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Da ich selbst nicht die Gelegenheit hatte, mich den Gelben Westen anzuschließen und diese Bewegung von innen zu sehen, kam ich zu den unten dargelegten Schlussfolgerungen nur sehr vorsichtig.

Aufgrund der Analyse von zahlreichen Fotos, sowie meinen eigenen Beobachtungen der Streikposten, Kontrollpunkte und Demonstrationen der "Gelben Westen" kann ich sagen: Dies ist die Bewegung älterer oder reiferer weißer Franzosen.

Die gelb gekleideten Menschen, die ich hier sehe, sind überwiegend etwa 40 bis 50 Jahre alt. Unter ihnen gibt es auch viele 60 bis 65-Jährige.

Die "Gelben Westen" sind also der Schwanengesang von Frankreich. Ihre sozialen Forderungen sind vollkommen vernünftig, absolut notwendig und... unter keinen Umständen realisierbar.

Mit anderen Worten sind die "Gelben Westen" der Inbegriff eines totalen nationalen Fiaskos, einer Sackgasse. Das ist der letzte Schrei des Mammuts.

Die nächste Generation in diesem Land wird nicht einmal in der Lage sein, ihre Wünsche zu formulieren. Aber was soll's... Diese Wünsche werden sowieso in keinem Fall mit den uns gewohnten Konzeption von "Frankreich" und "europäischer Gesellschaft" zusammenfallen.

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03 Dezember 2018

Insiderblick aus Frankreich

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Russe berichtet aus Frankreich
Seit vielen Jahren lebt in Frankreich ein russischer Unternehmer, der - nach seinen eigenen Worten - von den französischen Behörden absichtlich in den Ruin getrieben wurde. Seine neu erbaute Fabrik in Frankreich wurde verbrannt, Konten gesperrt usw.

Jetzt kämpft er - bis jetzt ziemlich erfolglos - für sein Recht und berichtet nebenbei über Verhältnisse in französischen Amtsstuben so, dass selbst den russischen Lesern das Harr zu Berge steigt. Nun macht sich dieser erfahrene russische Frankreich-Insider Gedanken über die Zukunft Europas.

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Um die Zukunft planen zu können, muss sich Europa allem voran einfallen lassen, wie es seine Bevölkerung mit dem Essen, Wohnen, Heizung, Medizin und Brennstoffen versorgen kann. In Europa gibt es immer noch ein gut funktionierendes Vertriebssystem. Die Frage ist nur, wo und wie man Ressourcen für dieses Vertriebssystem beschaffen soll.

Die größten Unternehmen in Europa (insbesondere in Frankreich) zahlen keine Steuern, und es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, Steuern zu zahlen. Erzwingen kann man das auch nicht, das würde eine sofortige Vernichtung jedes Konzerns bedeuten. Die einzige positive Rolle der europäischen Großunternehmen besteht heute lediglich darin, dass sie den Europäern Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Aber in absehbarer Zeit wird auch das nicht mehr funktionieren.

Der Plan eines von Frankreich angeführten "starken Europa" ist bereits gescheitert. Die bis aufs Mark korrumpierten Eurokraten haben dieses Projekt gleich am Anfang ausgeplündert. Der richtige Zeitpunkt ist also vorbei.

Was kommt nun?
Die Ausgabenkurve wird weiter ansteigen, die Einnahmen werden stagnieren und anschließend sinken. Es gibt also nur drei Wege für Europa, die waschende Kluft zwischen Ausgaben und Einnahmen zu decken:

- Kolonien ausrauben,
- Geld leihen,
- Geld drucken.

Geld drucken wäre die letzte Bastion. Gerade aus diesem Grund haben die französischen Banken ihre Aufsicht heute soweit verschärft, dass sie ihre Kunden damit regelrecht in den Wahnsinn treiben.
Andererseits ist dies ist eine notwendige Maßnahme, um in der Krisensituation Bargeld sicher unter Kontrolle zu haben, um es notfalls zu „sanieren“ (abwerten).

Den gleichen Bankenterror versuchte man auch in Deutschland und Italien zu errichten, zum Beispiel durch das Verbot über Operationen mit dem Bargeld ab 1000 Euro usw. Die Italiener haben die Idee jedoch vorerst aufgegeben. In Deutschland geht das eher zögerlich voran. Bei den Franzosen läuft aber diese Entwicklung auf Hochtouren.

Dazu muss man einsehen, dass die europäische Gelddruckpolitik die ganze EU-Konstruktion nicht allzu lange über Wasser halten kann. Maximal zwei bis drei Jahre.

Ein weiteres Problem der aggressiven Eurogeldemission besteht darin, dass Franzosen, Italiener und Deutsche äußerst unterschiedliche Vorstellungen haben, was das „nötige Geldvolumen“ angeht.
Also würde die frischgedruckte und ungedeckte Geldmasse vorwiegend nach Frankreich und Italien fließen. Die Deutschen würden dabei „mit dem offenen Mund“ stehen gelassen. In dieser Situation könne sich Deutschland nur damit retten, dass es wieder die D-Mark einführt, sobald die EU-Gelddruckmaschine richtig anläuft.

Das würde aber automatisch bedeuten, dass in Frankreich endgültig afrikanische Hutu-und-Tutsi-Verhältnisse herrschen.

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