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17 Juli 2019

Das zweite Dritte Reich

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Europäisches Reich

Zwischenruf eines in Deutschland lebenden russischsprachigen Bloggers zur Wahl der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission.

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Manche empfinden Merkels gelungene Inthronisation von Ursula von der Leyen als eine äußerst schlaue Taktik der Bundeskanzlerin.

Doch das Gegenteil ist der Fall.

Gegen die EU wächst Misstrauen und Hass. Immer mehr EU-Bürger halten das Euro-Reich für das deutsche dritte Reich. Und das tun sie auch zu Recht. Denn mittlerweile gilt Brüssel stellvertretend für Berlin und umgekehrt.

Nimmt man aber diesen heiklen Umstand unter die Lupe, wird es klar, dass das heutige "deutsche Euroreich" eher antideutsch ist. Denn das EU-Imperium wird massiv aus den Geldbörsen deutscher Bürger zwangsfinaznziert. Die Deutschen sind diejenigen, die wahnsinnige Ideen der verfaulten deutschen Oberschicht-Spinner zu bezahlen haben.

Das erste deutsche Reich war bekanntlich das Heilige Römische Reich deutscher Nation, das mit Rom eigentlich nichts zu tun hatte. Dann gab es das sogenannte Dritte Recht mit Hitler an der Spitze, das - wie auch immer - Europa unter einem  Stiefel kurz vereinigen konnte. Also ist das heutige Euroreich das dritte der Reihe nach, oder eben das zweite und eigentliche Dritte Reich.

Juncker stammt aus der Familie, deren männliche Mitglieder Wehrmacht-Soldaten waren. In Luxemburg wird auch Deutsch gesprochen. Doch Europäer haben Juncker nie als einen Deutschen empfunden. Und die Tatsache, dass er faktisch eine deutsche Marionette war, fiel so gut wie gar nicht auf.

Mit von der Leyen an der EU-Spitze wird sich die Situation drastisch ändern: Sie wird zum Symbol der deutschen Vorherrschaft. Dementsprechend wird der Hass gegen die EU schnell zum Hass gegen Deutschland mutieren. Und das ist eine ganz besondere Hassart, die Polen, Tschechen, Franzosen, Griechen oder Italiener nie verlernt haben.

In der EU hat das heutige Deutschland immer weniger Anhänger. Nun scheint der Zerfall der Europäischen Union nach deutscher Art einen entscheidenden Anstoß zu bekommen. Mit einer Deutschen an der EU-Spitze wollte Merkel lediglich den Rest ihrer Amtszeit möglichst gemütlich gestalten. Doch einen schlechteren Weg, dieses Ziel zu erreichen, konnte ihr wohl kaum einfallen.

Trotz dem überschwappenden Informationsstrom über Holocaust und Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges begreifen die Deutschen erstaunlicherweise immer noch nicht ganz, wie sie von den europäischen Nachbarn tatsächlich empfunden werden. Deutsche Politiker kommen irgendwie nicht auf die einfache Idee, etwas in den Hintergrund zu treten und aus diesem Hintergrund bequem zu leiten.

Die Gewohnheit von den heute absolut subpassionären Deutschen, immer noch alle um sich herum zu belehren, führende Anweisungen auszuteilen, "Raketen" in italienische Häfen zu verschicken und ihre Gauleiter überall aufzusetzen ist offensichtlich unausrottbar und deswegen fatal.

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13 März 2018

Strategen am Werk

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Propagands der Deutschen Welle
Während amerikanische und europäische Behörden immer noch ergebnislos ermitteln, wie Russland die innenpolitische Lage in den USA oder Europa beeinflussen könnte, versucht die russische Redaktion der Deutschen Welle die Wählerstimmung bei den russischen Präsidentschaftswahlen völlig offen zu manipulieren, wenn auch auf eine ziemlich doofe Art und Weise.

Dümmer geht es ja wohl tatsächlich nicht mehr: neulich  veröffentlichte die Deutsche Welle nämlich einen Artikel mit dem Titel „Fünf Strategien des Protestverhaltens bei den Präsidentschaftswahlen in Russland“.

In dem Artikel wird erklärt „wie sich der Wahlboykott von der Protestwahl unterscheidet, und wie die getroffene Entscheidung eines Wählers den gesamten Wahlprozess beeinflussen kann“.  Dabei wird auf jede der fünf Proteststrategien eingegangen und erläutert, wie die jeweilige Strategie im Detail funktioniert.
Ungeniert bieten die DW-Strategen dem russischen Wähler folgende Optionen an:

  • den Stimmzettel unbrauchbar zu machen,
  • den Stimmzettel aus dem Wahllokal nach Hause mitzunehmen,
  • das Abwesenheitszertifikat am Hauptwohnsitz zu bekommen, es aber nicht in einem anderen Wahllokal zur Stimmabgabe zu gebrauchen,
  • die Stimme für einen „weniger abstoßenden Kandidaten“ abzugeben,
  • die Wahlen grundsätzlich zu ignorieren.

Solche "geschickt getarnte" Denkanstöße für russische Wähler haben bereits für Empörung aber auch für spöttische Resonanz in russischen Massenmedien und Sozialnetzen gesorgt. Schade nur, dass das Intelligenzniveau der vom deutschen Staat direkt finanzierten "Strategen" der Deutschen Welle nicht ausreicht, um solch eine offensichtliche Reaktion vorauszusehen.
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07 Oktober 2017

Aufregung im Puppentheater

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Puppentheater in Deutschland
In russischen Massenmedien wird über Ergebnisse der Wahlen in Deutschland immer noch diskutiert.

In Kommentaren zu zahlreichen Analysen herrscht aber eine andere Atmosphäre. Die Volksstimme ist, wie es sich gehört, etwas direkter und derber.

Dort ganz unten in dem Kommentarbereich der großen russischen Internet-Ausgaben ist man - zusammengefasst - recht skeptisch über „faire und demokratische“ deutsche Wahlen und die Zeit danach: die Zeit einer obligatorischen dümmlich-fröhlichen Aufregung gemixt mit der ebenfalls unabdingbaren dümmlich-bitteren Enttäuschung. Natürlich haben alle gesiegt, und die Wenigen, die verloren haben, haben trotzdem „Perspektiven in Sicht“...

Das muss aber so sein. Das ist nämlich eine grundsätzliche Forderung der Etikette bei dem Verzehr dieses recht übelriechenden politischen Hauptgerichtes, das man manchmal naiv „die Entscheidung des Volkes“ zu nennen pflegt.

Dem Hauptgericht folgt auch eine Nachspeise, die gern von sog. etablierten deutschen Massenmedien serviert wird: auf dem Bildschirm werden nämlich tüchtig große Augen gemacht, immer wenn Gruselgeschichten über die AfD erzählt werden. So tüchtig, dass eigentlich kein vernünftiger Bürger diese Geschichten abkaufen sollte. Aber die braven Bürger tun das doch gern. In jedem Theaterstück muss es ja schließlich immer Gute und Schlechte geben.



Die einzige Auffälligkeit und gewisse Abweichung vom Drehbuch stellen die AfD-Anhänger und Mitglieder dar. Die „klaren Sieger“ also. Diese benehmen sich wirklich revolutionär, das heißt - besonders ulkig.

Sie ähneln sich den Kleinkindern, die eine glückliche Möglichkeit ergattert haben, das Steuerrad vom Papas Auto anzufassen und sogar einmal zu biepsen. Deswegen sind sie nun tierisch stolz darauf und strahlen regelrecht vor Glück. Einige sind sogar so weit, dass sie mit ihren Lippen Geräusche eines laufenden Motors durchaus wahrheitsgetreu von sich geben.

Na dann – gute Fahrt!
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09 Mai 2017

Frankreich verdient Macron

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Bericht ueber den neuen französischen Präsident
Russische Reporterin berichtet aus Paris.

Wenn es in Russland Wahlen nach der heutigen französischen Art gäbe, hätte Russland sofort alle möglichen Menschenrechtsorganisationen am Hals.

Eine Woche von den Wahlen konnte ich in Paris beinahe keine Wahlplakate von Marine Le Pen finden. Die einzige Ausnahme war die Wahlwerbung, die die Vertreter der Front National heimlich und nachts aufkleben konnten.

Dafür war Paris mit Portraits von Macron regelrecht überflutet. Zweimal sah ich spöttische Karikaturen, wo Marine mit dem Gesicht ihres Vaters abgebildet und wo neben ihrem Motto "Deine Stimme für Frankreich" ein Zusatz "Deine Stimme gegen Marine" gepinselt wurde.

Macron war dagegen ein Superstar! Alle Zeitungsstände waren voll mit noblen Magazinen, wo er und seine Mutter-Frau zu sehen waren. Dabei strengten sich besonders die Gay-Communities an: in einer Zeitschrift fand ich Macrone halbnackt mit der Überschrift "coming out".

Vier Tage vor den Wahlen twitterte Marion Maréchal-Le Pen eine Warnung, daß die den Bürgern zugeschickten Wahlzettel für Le Pen zum Teil angerissen und damit ungültig wären.

Ich hoffte aber immer noch, daß die Franzosen ihre Demokratie am 7. Mai doch noch triumphieren lassen.

Aber an der Wand das Wahllokals im reichen 9. Bezirk habe ich plötzlich nur das Bild von Macron vorgefunden. Der afrikanische Wächter erklärte mir, dass wenn das Portrait von Marine den Bürgern nicht gefällt, hätten sie ihr gutes Recht, dieses abzureißen.

- Aber Sie stehen doch hier, um gleiche Rechte für die beiden Kandidaten zu garantieren! - äußerte ich meinen Zweifel.

- Sie sind eine Ausländerin und dürfen unsere Demokratie nicht kritisieren! - antwortete der schwarze Franzose hochmütig.

Alle Wähler, die mir hier begegnet sind, sprachen sich für Macron aus, konnten jedoch keine konkreten Thesen seines Programms nennen. In der Regel bekam ich als Antwort: "Er macht das Leben leichter", "Wir brauchen etwas Positives", "Er verkörpert die Toleranz und Dynamik", "Macron ist der Geist des Sieges". Nur eine junge Dame war durchaus konkret: "Sie befinden sich in dem noblen Viertel, wo es den Menschen gut geht. Selbstverständlich stimmen wir für Macron. Den Armen ist er unsympathisch".

Ok, dann ging ich halt in ein "schwarzes" Viertel, wo mir sofort fünfmal Drogen angeboten wurden. Die Anwesenheit der Polizei störte die Dealer dabei kaum. Aber unmittelbar vor dem dortigen Wahllokal sah ich fast ausschließlich weiße Franzosen. Ein junger Mann ("angenommen, ich heiße Jean") brachte mich regelrecht auf die Palme: "Sie sind in einem Viertel der Sozialisten, die für die Rechte der Werktätigen kämpfen." - "Und was ist mit Macrons Rothschild-Banker Hintergrund?" - "Das ist schon Vergangenheit. Er hat keine Erfahrung als Staatsmann. Und das ist gut so. Er hat einen frischen Blick auf die Probleme. Le Pen ist dagegen eine echte Faschistin. Die Russen können das kaum begreifen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte Frankreich tapfer gegen den Faschismus, und es lässt ihn nicht wieder siegen." - "Wissen Sie zufällig, dass die UdSSR damals Europa befreite und Berlin eroberte?" - "Aber Frankreich wurde von Amerikanern und französischen Freiheitskämpfern gerettet." - "Hier in der Nähe gibt es die Metro-Station 'Stalingrad'. Haben Sie eine Ahnung, woher dieser Name kommt?" - "Ja, es gab eine große Schlacht - wird  'Jean' etwas unsicher - das war aber die Schlacht zwischen zwei Faschisten: Hitler und Stalin! Frankreich siegte aber im Zweiten Weltkrieg, darum hat es auch zurecht seinen Platz im Sicherheitsrat."

Mein Kollege und Dolmetscher fasste mich vorsorglich am Arm und fragte den jungen Mann: "Kennen Sie vielleicht eine bekannte Episode mit Generalfeldmarschall Keitel, der sich wunderte, als er auch französische Generäle bei der Kapitulation mit dabei sah, dann fragte er ironisch, ob Deutschland auch den Krieg gegen Frankreich verloren hätte..." - "Das ist alles Fake-Infos! - erwiderte der Franzose nervös und verschwand.

Na ja, was soll ich sagen... Es sieht so aus, daß Frankreich und Gummi-Macron tatsächlich zueinander passen. Die heutigen Franzosen haben die Hölle des Globalismus in vollem Umfang zu erleiden, denn die Demokratie, für die auch Millionen Russen im Krieg starben, haben sie nicht verdient.

Quelle nicht mehr online
http://www.kompravda.eu/daily/26676.7/3698458/
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24 April 2017

Kommentar zu Wahlen in Frankreich

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Ergebnisse der Wahlen in Frankreich
Ein russischer Blogger in Europa kommentiert (etwas emotional) die Ergebnisse der Wahlen in Frankreich. Hier ist die Übersetzung dazu.

Also, meine Damen und Herren, die Fröschefresser haben eine klebrige warme "Makrone" zu ihrem Ajatollah gewählt...

Als ob sie nicht genug gemessert, angeschossen, in ihren Autos verbrannt oder anderswie zum unterwürfigen Vieh gemacht werden.

In 5 Jahren, also zu den nächsten Wahlen, wird der südländische Heuschreckenschwarm in Europa um weitere 15-20 Mio anwachsen. Und die französischen "Tolerasten" denken wohl immer noch, dass diese nachgelieferten Neuwähler auch in Zukunft ihren "Makronen" weiter wählen werden. Da bin ich aber skeptisch. Eher erleben wir demnächst so etwas wie einen "Planeten der Affen" mit der zukünftigen französischen First Lady in einer der Hauptrollen.

Es gibt wohl keinen Dreck, den die Europäer zu ihren Häuptlingen nicht wählen würden. Besonders gefragt sind heutzutage anscheinend schwule Gerontophile.

Also Jungs, ein Geheimtip: wer in der europäischen Politik erfolgreich sein möchte, der sollte zuerst seine Schullehrerin ficken. Besser noch, das ganze Lehrerkollegium, Schulleiter inklusive. Dabei lassen Stasi-Hintergrund, Korruption, Sodomie usw. die Chancen auf eine erfolgreiche politische Karriere rapide steigen.

Es wird also bald ganz heiter zugehen. Die Empfehlung zurückzulehnen und die Show zu genießen, gilt jedoch nicht für die Europäer. Wir sollten uns lieber Schußwaffen zulegen.

Und noch etwas... Wo steckt denn der allmächtige östliche Marinas Freund? Wo sind seine Koffer voll mit Kompromat gegen ihren Injuriant? Nix gefunden? Glaube ich kaum...

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