11.04.2017

Schweden: Die Rettung kommt aus Russland

Russische Partisanen. Übersetzung eines Artikels
Die russische Journalistin berichtet weiter aus Schweden. Diesmal geht es um Schwedische und Russische Kirchen, sowie um die Schweden, die noch an Gott glauben... Aber nicht nur an Gott, wie es sich herausstellt. 

Was die lutherische Kirche angeht, sind die Schweden sehr geduldig. Sie haben es hingenommen, daß auch Frauen seit 1958 Priester werden können. Eigentlich ist auch der höchste Repräsentant der Schwedischen Kirche heute eine Frau. Zähneknirschend haben sich die Schweden mit der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in ihrer Kirche abgefunden. Sie haben sogar ein Auge zugedrückt, als die Lesbe Eva Brunne zur Bischöfin in Stockholm wurde. Die Schweden haben auch die Tatsache akzeptiert, daß man ihre Kirchengebäude verkauft, weil sie nicht mehr besucht werden. Ein radikaler Priester hat allerdings aufgerufen, die Kirchen zu sprengen, damit sie nicht zu Musik- bzw. Sporthallen werden...

Übrigens, die russische Kirche in Stockholm ist in einem elenden Zustand. Das ist praktisch ein Raum von 30 Quadratmetern, der unmöglich fast tausend orthodoxe Kirchgänger beherbergen kann. Aber die schwedischen Behörden sind bereit, die Kirchengebäude jedem beliebigen zu verkaufen, nur nicht Russen.
– Vor drei Jahren haben wir einen Wohltäter gefunden, der uns beim Kauf eines Gotteshaus unterstützen wollte, – erzählt Priester Witalij. – Das waren nur Träumereien... – Der Kauf war praktisch perfekt, aber im letzten Moment haben wir eine Absage bekommen. Man hat uns auch darauf hingewiesen, daß die Behörden nicht verpflichtet sind, die Gründe für die Absage zu nennen. So was passierte uns schon zum zweiten Mal. Die gewöhnliche Russophobie.
– Dabei ist die lokale Kirche außerordentlich zuvorkommend den Moslems gegenüber, – führt der russische Priester fort. – Man demontiert auch gern die christlichen Symbole, damit sie die Flüchtlinge nicht ärgern, denn die Migranten werden oft in den Kirchen untergebracht.

Der Verlust von geistigen und religiösen Orientierungspunkten hat viele Schweden veranlaßt, wieder den Gott zu suchen. Sie treten zu der katholischen Kirche über, manchmal auch zur orthodoxen Kirche. An einem Abend hat der neu bekehrte Katholik Oskar Porat meinen Freund Hans Jensen besucht. Er ist ein ausgewogener pragmatischer Mann, und der Glaube ist für ihn die letzte Hoffnung:
– Im letzten Jahr haben hunderttausend Menschen die lutherische Kirche verlassen. Die Priester werden von Politikern gesteuert, und das ist nicht mehr die Kirche Christi – sagt Oskar – Das ist dann eine Teufelsarmee. Mein Freund hat sich für die russische orthodoxe Kirche entschieden, und ich für die katholische. Ich bin überzeugt, daß wir die Islamisten in Europa nur mit dem Glauben besiegen werden. Wenn wir aber den Glauben ablehnen, werden wir verlieren. Eine negative Denkweise bringt niemanden zum Ziel. Aber im Katholizismus gibt es einiges zu bedenken. Der Papst wäscht Füße den muslimischen Flüchtlingen, ohne zu wissen, wer sie sind. Vielleicht haben diese Migranten ja Christen in Syrien getötet. Er befiehlt auch allen kirchlichen Gemeinden, die Flüchtlingen aufzunehmen. Die bekannte Nonne Hatun Dogan verkündete schon, daß Europa die Türe seinen eigenen künftigen Mördern öffnet. Statt Schafe haben wir Wölfe reingelassen. Es sieht wie der Massenwahnsinn aus. Und Schweden wachen zu spät auf. 1870 war Schweden bitterarm, und in hundert Jahren sind wir zu den reichsten geworden. Das war ein unglaublicher Sprung. Das war ein Wunder, ein Gottes Segen. Schweden hat aber den Gott verraten, und die Migranten sind eine Art Busse dafür.

– Aber ich glaube, daß die Rettung aus Rußland kommt. Ihr habt genug gesunden Menschenverstand. Plötzlich zeigt sich Oskar begeistert:
– Haben Sie schon von Prophezeiungen der Mutter Gottes aus Fatima gehört? 1917 wurden in Portugal, in Dorf Fatima, viele Menschen Zeugen von Marienerscheinung. In der ersten Prophezeiung ging es um den zweiten Weltkrieg und Rußland. Zwei Monate vor der Oktoberrevolution hat sie große Erschütterungen in Rußland vorausgesagt. Die dritte Prophezeiung betraf ebenfalls Rußland, sie war aber von Vatikan viele Jahre lang für geheim erklärt. Erst im Jahr 2000 wurde sie teilweise bekanntgegeben. Sie verspricht uns kein leichtes Leben. Aber das Neubekehren Rußlands wird die Welt retten, obwohl dies von grauenhaften Katastrophen begleitet wird.
– Diese Prophezeiung wird jetzt genau 100 Jahre alt. Nun müssen Sie begreifen, warum die Christen der ganzen Welt heute auf Rußland mit Hoffnung schauen! – verkündet Oskar pathetisch.
– Mein Gott, nicht schon wieder... – sage ich melancholisch. – Gibt es vielleicht doch noch eine Chance, ohne uns auszukommen?
– Keine einzige! – wird Oskar scharf. – Rußland hat Gottes Segen, um den großen Auftrag zu erfüllen.

Quelle
* Das ist deutsche Übersetzung eines russischen Beitrags.
Schweden: Die Rettung kommt aus Russland Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Rus Funker

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