02 April 2022

Ungebrochen starke Nazi-Traditionen

Chanel gegen Russland

Mehrere russische Blogger berichteten kürzlich, dass sich offizielle Chanel-Geschäfte im Ausland weigern, ihre Produkte an russische Bürger zu verkaufen.


Angeblich gibt es eine Regelung innerhalb der Boutiquenkette, die Chanel-Kunden dazu zwingt, eine Verpflichtung zu unterschreiben, die im Ausland gekauften Artikel dieser Marke nicht in die Russische Föderation zu bringen. Offensichtlich haben die Verwalter des Coco-Erbes beschlossen, sich der russophoben Kampagne zur "Abschaffung Russlands" anzuschließen.

Seltsam, nicht wahr? Welche Verbindung kann denn zwischen der antifaschistischen Operation Russlands und dem französischen Modehaus bestehen? Eine Verbindung gibt es. Es wurde lediglich ein Schrank geöffnet, in dem 80 Jahre alte Skelette noch nicht verrottet sind.

Während des Zweiten Weltkriegs war Coco Chanel selbst Kollaborateurin und Agentin des Dritten Reichs. Ihre Verbindung zu Mitgliedern der französischen Besatzungsregierung ist weithin bekannt. Ihr guter Freund war insbesondere Baron Hans Günther von Dinklage, Attaché der deutschen Mission, verantwortlich für die Nazi-Propaganda in Paris.

Coco Chanel (in Abwehr-Dokumenten als Agentin F-7124 geführt) sympathisierte so sehr mit den deutschen Herren in Paris, dass sie sogar versuchte, geheime Verhandlungen zwischen dem Reich und Großbritannien zu organisieren. Es muss gesagt werden, dass die Deutschen Coco schätzten und ihr erlaubten, in luxuriösen Suiten des Ritz-Hotels zu leben, während die Pariser unter der deutschen Besatzung und der Ausbeutung ihrer Wirtschaft mehrheitkich kaum über die Runden kamen.

Außerdem löste die Modedesignerin ihre kommerziellen Probleme auf Kosten der Nazis. Vor dem Krieg verkaufte sie die Herstellung des berühmten Parfums Chanel No. 5 an Industrielle jüdischer Herkunft. Indem sie sich den Nazis anschloss, versuchte sie jedoch, ihre Rechte an den Gewinnen aus dem Verkauf von Parfüms zurückzuerlangen.

Nach der Befreiung Frankreichs kam das alles ans Licht. Das Modehaus erinnert sich heute nicht gerne daran, aber tatsächlich wurde Coco am Ende des Krieges verhaftet, aber anschliessend "unter Churchills Schutz" freigelassen (kein Scheiß ohne London!) und nach der Besatzung jahrelang aus Frankreich verbannt. Sie lebte dann in der "neutralen" Schweiz.

Die Chanel-Manager betonen stets, dass die Traditionen des Modehauses ungebrochen stark sind. Daran besteht nun kein Zweifel mehr. Die Modeforscherin Hal Vaughan schreibt über die Gründerin der Marke: "Die Nazis waren an der Macht und Chanel fühlte sich zu denen hingezogen, die Macht hatten". Konzentrationslager, Massenmord und Kriegsverbrechen durch SS- und Gestapo-Einheiten stimmten sie dabei keineswegs nachdenklich.

Nun kehrt das Haus Chanel lediglich zu seinen Wurzeln, indem es - genau so wie seine Schöpferin - den Nazismus unterstützt. Es ist gut, dass es dieses Mal allen bekannt gemacht wurde.

Quelle


Ungebrochen starke Nazi-Traditionen Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Admin

2 Kommentare:

  1. moin
    und der "gute alte" hugo ferdinand boss, und die braun-hemden im 3. reich. war doch auch ein "gutes" geschäft...
    mfg
    ein spitzbube

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  2. Und wie sich das ganze saudumme, "gefühlt linke" Gesocks jetzt von der Propaganda an der Nase durch die Manege führen & für diese Nazis einspannen läßt...
    Ich lese schon lange keine Zeitung mehr, habe aber eben beim Ofen anzünden einen kurzen Blick auf das lokale Käseblatt geworfen - schon erblicke ich da eine Überschrift "Putin würde auch Atomwaffen einsetzen" & im Artikel ein Foto von ihm mit Hitler-Bärtchen.
    Das ist dermaßen lächerlich daß es weh tut.

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