02 Juli 2021

Belarus schlägt zurück

Lukaschenko gegen die EU

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko kommentierte die Krise in Litauen wegen des rasanten Anstiegs illegaler Migration aus Weissrussland in die Europäische Union.

"Ich habe ehrlich gesagt, dass wir diejenigen, die ihr (EU) in Afghanistan, im Iran, im Irak runtergemacht habt, nicht länger (in Belarus) unterhalten werden. Dafür haben wir aufgrund eurer Sanktionen weder Geld noch Kapazitäten", sagte Lukaschenko: "Niemand weiß jetzt, was in Litauen an der Grenze passiert“.

Am 2. Juli führte die litauische Regierung aufgrund des anhaltenden Zustroms illegaler Migranten aus Weißrusslands den Notstand ein.

Nach Angaben des litauischen Grenzschutzdienstes wurden im vergangenen Jahr in Litauen etwa 70 illegale Migranten ausgekämmt, seit Anfang diesen Jahres sind es bereits 800 Personen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Bürger des Irak, des Iran und Syriens.

Ende Mai drohte Lukaschenko im Zusammenhang mit der Reaktion des Westens auf den Vorfall mit der Ryanair-Maschine, die Kontrolle über den Drogentraffic und die illegale Migration zu lockern. "Bis jetzt haben wir Drogenlieferungen und Migrantenströme unterbunden, nun werdet ihr selbst das Ganze auslöffeln", versprach der weißrussische Präsident.

Quelle

Belarus schlägt zurück Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Admin

1 Kommentar:

  1. Eine konsequente Haltung von Lukaschenko, die natürlich mit blanker Empörung von der EU aufgenommen werden wird. Was erlauben?

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