22.06.2018

Mangel an Offizieren

Mangel an Offizieren
Das russische Verteidigungsministerium forciert die Ausbildung von neuen Offizieren.

Ab jetzt wird die Dauer des Ausbildungsprogramms eines russischen Leutnants nicht mehr fünf, sondern nur vier Jahre betragen.

Bereits in dem laufenden Jahr (2018) wird die russische Armee zweimal mit Leutnants komplettiert: die Gesamtzahl der neuen Leutnante erreicht somit ca. 2000 Personen, also dreimal so viel wie bis jetzt.

Die Umstellung von der (für die Sowjetarmee typische) 4-jährigen Ausbildung der Offiziere auf 5 Jahre erfolgte im Jahr 1995.

Trotzdem wurden dann 1999 und 2000 Leutnants-Ausbildungsprogramme gekürzt, als die russische Armee neue Offiziere für Einsätze in Tschetschenien dringend brauchte.

Quelle


* Dieses Posting stellt eine Übersetzung einiger Berichte aus dem Russischen ins Deutsche dar.
Mangel an Offizieren Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Rus Funker

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Da stelle ich mir doch sofort die Frage: Masse statt Klasse?
Oder hat man die fünfjährige Ausbildungszeit nur aus Langeweile eingeführt?

Irgendwie sieht das nach Kriegsvorbereitung aus. Also wann soll es losgehen?

Gott mit uns!

Hauke Haien hat gesagt…

2025 bis 2030 soll es ganz groß losgehen. Wie ich las (natürlich nicht bei RT & Sputnik), bereitet sich Russland auch für diesen Zeitraum vor. Auch aus nichtrussischen Quellen ist mir das bekannt. Natürlich ist bis dahin noch einiges zu tun. Ebenso wie 1939/1940 will man wieder das Territorium von Russland vergrößern. Natürlich aber nicht wieder die baltischen Staaten. Die Aktivitäten dienen nur zur Ablenkung. Die Ukraine will man noch (die Ostukraine ist zu wenig) und auch Weißrussland. In der Ukraine ist man schon seit Jahren Jahren mittendrin, aber geheime Kriegsbeteiligungen soll es auch schon früher gegeben haben. http://eurasiablog.de/blog/2015/07/17/militaerexperte-russland-ist-bereit-fuer-eine-neue-offensive-in-der-ukraine/ Es gibt natürlich noch andere Quellen.

Auch Weißrussland ist ein Übernahmekandidat, wo es wohl auch so eine Art »5. Kolonne« gibt: http://eurasiablog.de/blog/2015/11/05/weissrussische-wehrsportgruppen-froenen-grossrussischen-phantasien/

Es ist ja so, das beide Länder von den russischen Offiziellen gar nicht als selbstständig betrachtet werden. Nachdem der weißrussische Präsident schon 1x den Anschluß an Russland abgeleht hat, und 2x den Wunsch nach Militärstützpunkten da, ist das Land wohl fällig. Auch nach dem Video: Weißrusslands Schicksal — Okkupationspläne der USA (Valeriy Pyakin 09.07.2018) https://www.youtube.com/watch?v=VQ1hYnMruhQ ist daraus zu schließen. Natürlich ist es Unsinn, das die USA Okkupationspläne für Weißrussland haben dürfte, aber das gehört zur russischen Propaganda. Sie ist nur nicht so grob im Sinne der Holzhammermethode der westlichen Seite, daher fallen viele darauf herein. Ging mir vor paar Jahren aber auch so. Ob die Weißrussen viel Widerstand leisten werden/würden, weiß ich aber nicht. Bei der Ukraine dürfte es schwieriger werden. Mal sehen, wie sie es machen werden, vielleicht kommt auch wieder das Märchen von den unschuldigen Russen, die man unterdrückt oder vernichten will. Bei der Behauptung von einem Angriff der USA müßten wohl erst wieder Spezialkräfte einen Vorwand schaffen, z.B. mit Aktionen gegen russisches Grenzgebiet oder ähnliches. Beim Krieg mit Georgien soll es wohl auch so gewesen sein, wie ich las. Allerdings habe ich bisher zu wenig alternative Informationen zu dem Krieg, so das ich den Wahrheitsgehalt schlecht abschätzen kann.

Wie man sieht, gibt es bis zum großen Krieg noch genug Übungsgebiete...

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