11.12.2017

Nacherzählung

Nacherzählung: politische Talkshow
Ein politisch engagierter russischsprachiger deutscher Blogger erzählt (hier in deutscher Übersetzung) seinen russischen Lesern den Inhalt einer populären politischen Talkshow des deutschen Fernsehens kurz nach.

Ins Deutsche übersetzt (und dabei noch etwas gekürzt) sieht diese Nacherzählung so aus:

Zu Gast im bekannten Fernsehstudio sitzen ein paar ganze Dreckfinke sowie ein halber Dreckfink – der „Historiker“, der zwar gegen Trump und Netanyahu schürt, verfällt aber noch nicht ganz dem blanken Wahn.

Dann, mitten in dieser Anstalt-Versammlung, erklärt eines der Dreckschweine, auch als das Faktotum der EU-Häuptlinge bekannt, kurzerhand Israel zu einem „Apartheid-Staat“. Dabei meckert er, dass osteuropäische Länder seine Chefs gestört hätten, Trump und Netanyahu zu verurteilen (obwohl der Letztere ja gar nichts getan hat).

Und alle schweigen. Nur der oben genannte Halbdreckfink versucht ganz schüchtern den Nazi zu überzeugen, dass es zwischen einem Apartheid-Staat und dem heutigen Israel eigentlich noch ein paar Zwischenstufen geben könnte.

Aber was soll’s. Ein weiterer Gesprächsteilnehmer, der Sohn eines Nazis und selbst ein Nazi, nannte auch schon mal Israel einen Apartheid-Staat. Allerdings wagt er es jetzt nicht, Palästinenser, aber auch die Türkei oder Russland zu kritisieren. Zudem drückt er sich geschickt vor EU-Meetings, wo der ukrainisch-russische Konflikt erörtert wird, denn er leckt nun tüchtig den Arsch von Putin in der Hoffnung, sich neben seinem Landsmann auf das Gasrohr rittlings zu setzen.

So sieht also die deutsche Zombieglotze im Jahr 2017 aus. Goebbels dreht sich im Grabe um – stolz auf seine Nachfolger…


Link zum ungekürzten Original-Fundstück

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