19.04.2017

Paradies für Terroristen

Terroristen in Brüssel
Brüssel ist ein Terroristen-Paradies. Und es ist auch mindestens seit 60-er so. Traditionell triebt sich hier jeder Abschaum herum: „Rote Brigaden“, Freischärler der Irisch-Republikanischen Armee, kurdische Partisanen...

Gleich neben dem Brüsseler Bahnhof kann man jede Waffe kaufen - man muss nur Kontakte mit den hiesigen Machern haben. Es geht aber auch ohne Kontakte. Hier gibt es bekannte Bars, die besucht werden, um Mittler zu finden.

Falsche Pässe sind eine weitere Brüssels Spezialität. Es ist allerdings praktisch unmöglich, einen qualitativ guten europäischen Reisepass zu bekommen, andererseits braucht man ihn auch nicht so oft. Innerhalb des Schengener Raums reicht die „interne“ ID-Karte. Und diese zu machen ist für „Fachleute“ gar kein Problem.

Die belgischen Polizisten sind gut erzogen. Selbst nach resonanten Anschlägen in Paris und Brüssel wird an der französisch-belgischen Grenze nicht kontrolliert. In den Zügen braucht man nur eine Fahrkarte. Besonders verbrecherfreundlich sind aber die Autobahnen. Solange man das Tempolimit nicht überschreitet, bleibt man ein anständiger Bürger, selbst wenn sich im Kofferraum eine Leiche und ein paar Granatwerfer befinden.

Aber trotzdem: warum ausgerechnet Belgien? Dieser winzige und künstliche Monarchie-Staat besteht aus zwei Nationen, die sich hassen. Und dieser Hass erreicht unerhörte Höhen. Nicht einmal mit den arabisch-jüdischen Beziehungen zu vergleichen. Er ist eine Grundlage für ein jahrzehntelanges Chaos, das im Land herrscht.

So, wenn man aus einer belgischen Gemeinde in eine andere zieht, kommt man automatisch außer Sicht des Staates, denn die lokalen Behörden haben gar kein Interesse an der Zusammenarbeit. Vielmehr sind sie damit beschäftigt, einander in die Suppe spucken und sich übereinander bei der Bundesregierung zu beschweren. Auf der Bundesebene sind aber die Verhältnisse auch alles andere als übersichtlich.

Kurz und klar, wenn man sich in Europa verstecken möchte, findet man dafür keinen besseren Platz, als Belgien. Die Terroristen wissen die Vorteile der geographischen Lage Belgiens zu schätzen. Dazu kommt noch die schwerfällige Bürokratie, gute Straßen, Waffenhandel, milde Polizisten. Und die europäischen Metropolen wie Paris, London oder Amsterdam liegen hier ganz in der Nähe. Dabei gibt es keine Grenzkontrollen. Die Atmosphäre für die internationale Kriminalität ist hier also geradezu einladend. Dazu sind die belgischen Gerichte kuschelig. Selbst wenn ein Verbrecher von der Polizei gefasst wird, spricht ihn das Gericht sowieso frei, denn „man sollte ihm noch eine Chance geben“, „es besteht die Wahrscheinlichkeit einer Besserung“, „seine Kindheit war schwer“.

Natürlich war diese Terroristen-Willkommenskultur immer inoffiziell, dafür aber sehr bequem, denn so befreite man sich von der Verantwortung. Das Ergebnis: seit dem Mord am legendären afghanischen Verteidigungsminister Ahmad Shah Massoud im Jahr 2001 hatten ausnahmslos alle großen Terroranschläge in der Welt eine Verbindung mit Brüssel, und zwar mit dem Bezirk Molenbeek.

Quelle der Übersetzung

Keine Kommentare: