17.04.2017

Belgien: Gespräch im nächtlichen Hotel

Übersetzung des Berichts der russischen Juornalistin
Die russische Journalistin berichtet aus der belgischen Hauptstadt Brüssel. 

Gegen Mitternacht schließt der Portier namens Ali gründlich die Tür eines kleines Hotels in der Nähe vom Grand Place im Herzen Brüssels. Denn in ein paar Stunden geht es schon wieder los: Straßenschlachten, zerschlagene Schaufenster, Aufschreie der Schläger und Gestöhn der Opfer.

„In unserem Bezirk langweilen wir uns nicht, – lächelt Ali verbittert, – das Stadtzentrum ist der gefährlichste Platz in Brüssel. Nachts kreuzt hier die Polizei am liebsten gar nicht auf. Vielleicht nur wenn jemand getötet wird“.

Die Spätschicht ist für Ali die beste Zeit. Man kann ruhig im Dunkeln sitzen, rauchen (was sonst verboten ist), oder sogar einen kippen, besonders wenn ein gesprächiger Gast Gesellschaft leistet.
So wie ich.

Ali ist ein Marokkaner, hat aber einen belgischen Pass. Er ist Belgier in der 3. Generation.
Das Hotel, wo er arbeitet, gehört den Arabern. Alle Mitarbeiter sind auch Araber. Ali gehört zu den „gut integrierten“ Mitbürgern.

Er mag Alkohol, Zigarren und Nachtclubs. Dabei haßt er seine Landsleute aus Molenbeek, dem wichtigsten europäischen Terroristen-Ghetto. Es ist eigentlich auch hier um die Ecke.
„Ich habe Angst vor ihnen. Früher oder später bin ich auch dran, – sagt Ali leise.
– Ich weiß das, und ich kann nichts machen.“
„So ein Quatsch! – erwidere ich, – Du bist ja ein ganz normaler junger Mann, so wie deine Kollegen.
Ihr seid doch keine Terroristen. Falls was passiert, ihr habt doch nichts damit zu tun“.
„Du erzählst aber Geschichten! – lacht Ali plötzlich auf, – Und so was nennt sich Kriegsreporterin.
Hast eine Ahnung, was ein Bürgerkrieg ist? Unparteiische werden als Erste getötet. Der Krieg kommt. Es ist regelrecht zu spüren. Eigentlich wird das kein richtiger Krieg sein. Eher eine Machtübergabe an den Scharia-Abschaum. Diese fetten Schlappschwänze aus dem europäischen Viertel werden nicht einmal wagen zu piepsen. Sie servieren uns die Scharia dienstfertig selbst, nach der besten demokratischen Tradition. Zunächst wird es eine Volksabstimmung in einer Region geben, und dann geht es erst richtig los. Denn dann werden die Nationalisten aufständisch. Und wenn werden sie wohl angreifen? Gegen die richtigen Terroristen aus Molenbeek können sie nicht anstinken. Sie nehmen sich lieber gewöhnliche Araber wie ich vor. Das Hotel wird kaputt gemacht, und in dem Frisiersalon meines Nachbarn werden die Schaufenster zerschlagen. Und das obwohl wir ganz normale Belgier sind. Ich bin ja kein einziges Mal in Marokko gewesen...“

„Alles klar, in Russland sagt man dazu: man kriegt einen nicht auf den Pass, sondern auf die Schnauze.

„Ja, und danach kommen „diese aus Molenbeek“. Sie schlagen mir meine Leber aus, weil ich Alkohol verkaufe und selbst trinke. Und dem Frisör werden die Augen ausgedruckt (damit haben sie schon gedroht!), weil Frauen und Männer zusammen bedient. Was sollten wir in dieser Situation tun?
Zu den „Unsrigen“ fliehen? Aber wer sind denn für uns die „Unsrigen“? Für die weißen Belgier bleiben wir für immer fremd. Also werden wir gezwungen, „Busse“ zu tun und zu den Islamisten zu wechseln. Damit uns mindestens Köpf nicht abgeschlagen werden.
Und so werden alle „integrierten Moslems“, auf die die Europäische Union so stolz ist, tun. Aus Angst. Aus dem zynischen Kalkül: im Bürgerkrieg sollte man immer auf der Seite des Stärkeren sein.
Und wer ist hier der Starke? Derjenige, der keine Angst vor dem Tod hat. Und das sind wahhabitische Fanatiker.

Quelle der Übersetzung
Belgien: Gespräch im nächtlichen Hotel Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Ino Digest

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