29.04.2017

Kopftuch-Diskussion im russischen Forum

Hier ist eine weitere Übersetzung einer Leseprobe aus dem russischsprachigen Germany-Forum. Die Teilnehmerinnen diskutieren über ein aktuelles Thema. 

- Mein Gott, was für ein Trottel! Oder ein durchgeknallter Zyniker?

- Vielleicht Beides. Der alte satte Profi-Schmarotzer und Schwätzer auf dem hohen Posten, durchtränkt mit der grün-bemoosten linken Ideologie. Er ist gerade dabei, in seiner fortschreitenden Demenz endgültig zu versinken, und unterwegs redet er halt nur Unsinn. Diesen Weg soll er meinetwegen auch weiter gehen, aber sein Unsinn wird ja von Amts wegen zur offiziellen Stellungnahme.

Was schwätzt er von der Islamophobie, während in Europa an jeder Ecke der Islam lobgepriesen und verbreitet wird? Das Kopftuchtragen ist KEIN Merkmal der Entscheidungsfreiheit der Frau. Das Kopftuch ist nur ein Lappen. Aber hinter diesem Lappen steckt eine mächtige religiöse und ideologische Struktur, die die Gesellschaft fundamentalisiert und die gesellschaftlichen Rollen strickt verteilt.

Eine Frau trägt das Kopftuch nicht unbedingt, weil sie das gern möchte, sondern weil sie gar keine Option hat, es nicht zu tragen. Das ist ihre zweite Haut. Das ist ihre Gewähr, einen Platz in der Familie zu behalten, aber auch in einer Gesellschaft, die von einem System der Verbote und der Geschlechtsverteilung stark geprägt ist.

Ok, lassen wir mal alle europäischen Frauen Kopftücher tragen. So was ist eigentlich durchaus vorstellbar. Und wenn es eines Tages soweit ist, dann werden die Massenmedien und die Modewelt alles bestens organisieren. Aber! Mit dem Kopftuch allen kommt man nicht aus. Das wird dann halt zu wenig.

Damit die Moslems zufrieden sind, werden weitere Maßnahmen notwendig, um „freche und schamlose europäische Weiber“ mehr oder weniger anständig und rechtgläubig aussehen zu lassen. Dann werden als Nächstes lange Kleider folgen. Die Mode-Designer kriegen auch das schon hin. Und danach sind die Bäder und Burkinies dran, zumal es die Burkinies ja schon gibt. Komplett (mit dem Kopf) im schwarzen Elastan verpackt in der Sonne zu liegen – ist doch eine tolle Sache!

Aber so ganz rechtgläubig ist es dann aber trotzdem nicht… Eigentlich haben die Weiber am Strand bzw. im Freibad gar nichts zu suchen. In den meisten islamischen Ländern dürfen die Frauen das Haus nicht einmal verlassen, geschweige denn Sport zu machen, zu baden oder anderswie sich in der Öffentlichkeit unbegleitet zu präsentieren. Die ganze Welt der Frau wird bis aufs Haus und Familienmitglieder schrumpfen.

Und nun kommt schon die nächste Frage: das Berufsleben der Frau. Auf diesem Gebiet sind nun wirklich keine Grenzen für alle möglichen Verbote gesetzt! Aber wenn man schon mit dem Kopftuch solidarisch ist, sollte man konsequenterweise mit allen anderen Facetten des Islams solidarisch sein!

So einfach können ein paar unsinnige Phrasen eines marastischen Politikers 300-400 Jahren der europäischen Aufklärung begraben…

Quelle der Übersetzung

Kommentare:

Nephilim hat gesagt…

Keine nervenden Weiber mehr, die überall herumlaufen und -stehen, alles blockieren und mir auf den Sack gehen? Hm, was wäre daran eigentlich so fuchtbar?

Rus Funker hat gesagt…

:-)