26 August 2021

Japan: Moderna mit Fremdeinschlüssen

Moderna-Impfstoff mit Fremdeinschlüssen

Japan stoppt die Verwendung von 1,63 Mio. kontaminierte Dosen von Moderna-Impfstoff (+ Update unten).

Das japanische Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, dass in einigen ungenutzten Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Moderna Inc. Fremdeinschlüsse gefunden wurden und darauf die Verwendung von rund 1,63 Millionen Dosen aus derselben Produktionslinie vorsorglich eingestellt wurde.

Sowohl Moderna als auch der japanische Arzneimittelhersteller Takeda Pharmaceutical Co., der für den Verkauf und Vertrieb des Impfstoffs im Land verantwortlich ist, gaben an, keine Berichte zu Sicherheitsproblemen erhalten zu haben. Einige der 1,63 Millionen Impfdosen, die an 863 Impfzentren verteilt wurden, wurden bereits verabreicht.

"Bis heute wurden keine Sicherheits- oder Wirksamkeitsprobleme festgestellt", sagte Moderna gegenüber Kyodo News und fügte hinzu, dass "diese Angelegenheit sorgfältig geprüft wird und zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Kommentare zu den Hauptursachen vorliegen".

Zu möglichen Problemen in anderen Ländern sagte das US-Unternehmen: "Moderna beobachtet und bewertet laufend Anfragen, die wir von den globalen Märkten zu unseren Produkten erhalten."

"Die lokalen Behörden werden nach diesen Bewertungen ihre eigenen Entscheidungen über die Offenlegung von Informationen treffen", sagte das Unternehmen.

Als der Premierminister Yoshihide Suga gefragt wurde, ob die Moderna-Aussetzung Japans Impfprogramm stören könnte, sagte er gegenüber den Reportern: „Ich wurde vom Gesundheitsministerium informiert, dass der Vorfall keine signifikanten Auswirkungen haben wird“.

Die 1,63 Millionen Dosen des Moderna-Impfstoffs wären in Spanien auf derselben Produktionslinie hergestellt worden und würden unter drei Chargennummern - 3004667, 3004734 und 3004956 - fallen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt sagte weiter, es werde jede Einrichtung, die die Dosen erhalten hat, bitten, sie nicht zu verwenden.

Die Zusammensetzung der wenige Millimeter großen Fremdstoffe ist nicht bekannt. Sie wurden seit dem 16. August in Impfzentren in Tokio und einigen anderen Präfekturen bestätigt.

Takeda hat eine Notfalluntersuchung von Moderna angefordert sowie medizinische Einrichtungen aufgefordert, keinen Impfstoff zu verabreichen, der Anomalien aufweist, selbst bei Dosen, die nicht der Aussetzung unterliegen.

Das japanische Unternehmen fügte hinzu, es werde Anstrengungen unternehmen, um zu verhindern, dass die Aussetzung die Verfügbarkeit von Coronavirus-Impfstoffdosen im Land beeinträchtigt.

Das Problem kommt ans Licht, während Japan Schwierigkeiten hat, einen Anstieg der Coronavirus-Infektionen einzudämmen. Dabei kündigte die Regierung am Mittwoch den Plan an, acht weitere Präfekturen unter den COVID-19-Ausnahmezustand zu stellen.

Während die Impfkampagne gegen COVID-19 in Japan im vollen Gange ist, löst die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus in vielen Teilen des Landes täglich neue Fälle aus.

Über 10 Millionen Dosen wurden im Land bereits verabreicht, seit der Moderna-Impfstoff im Mai nach Angaben der Regierung für Notfälle zugelassen wurde.

Die japanische Regierung hat mit Moderna einen Vertrag über Lieferungen von 50 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs bis Ende September unterzeichnet. Derzeit können Personen ab 12 Jahren Impfungen erhalten.

Der Impfstoff, der vom US-Pharmaunternehmen Pfizer Inc. und seinem deutschen Partner BioNTech SE entwickelt wurde, verwendet eine neue Technologie namens Messenger-RNA oder mRNA und wird in zwei Dosen im Abstand von vier Wochen verabreicht.

Quelle

Update:

In dem Beitrag des japanischen Fernsehsenders NHK mit der Überschrift "Die Substanz im Moderna-Impfstoff könnte metallisch sein" wird wörtlich Folgendes behauptet:

"Das japanische Gesundheitsministerium sagt, dass es sich bei Fremdstoffen, die in einigen Fläschchen des Moderna-Impfstoffs gefunden wurden, um Metallpartikel handelt."

"Beamte sagen, dass die Fremdstoffe in Form von Partikeln vorliegen und vermutlich metallisch sind, da sie von Magneten angezogen werden."


Japan: Moderna mit Fremdeinschlüssen Rating: 4.5 Diposkan Oleh: Admin

2 Kommentare:

  1. Ach wirklich, "Fremdeinschlüsse" - die ganze Giftbrühe besteht aus nichts anderem.
    Die Delta-Variante, behaupte ich kühn, ist nichts anderes als Impfschäden.
    Aber nun wird der Blick auf Moderna gelenkt, um den Zustrom auf die anderen Giftcocktails zu erhöhen.
    Glaubt den Politikern und lasst euch wegspritzen.

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  2. Hihi, "Fremdeinschüsse" ist wirklich ein passender Verschreiber, werter Rusfunker.

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