Buchstäbliche Mängel

Schulausbildung in Russland
Am 1. September beginnt in Russland das neue Schuljahr (auch das neue Studienjahr). 

Dieser Tag wird auch der "Tag der Kentnisse" genannt und gefeiert.

In den letzten Jahren bringt aber dieser Tag für russische Schulen gewisse Probleme mit sich.

In einigen Schulen scheint bald das russische Alphabet nicht mehr auszureichen, um die Klassen zu bezeichnen (1-a,1-b,1-c,1-d usw.).

Im südrussischen Krasnodar werden in diesem Jahr in einigen Schulen bis 20 (!) Klassen (ca. 30 Kinder in jeder Klasse) für Erstklässler gebildet. (Quelle)

Im nordrussischen Tjumen gibt es in einer Schule bereits rekordverdächtige 26 Klassen für Erstklässler, weitere Schulen sind nur etwas weniger ausgelastet. (Quelle)

Die Schulbeamten in Russland machen sich langsam Sorgen, dass Buchstaben des russischen Alphabets für die Klassenbezeichnungen nicht mehr ausreichen. Das russische Alphabet hat zwar 33 Buchstaben, einige davon werden aber gar nicht ausgesprochen.

Im Jahr 2007 startete in Russland das staatliche Programm der finanziellen Unterstützung der Familien mit mehreren Kindern (ab dem 2. Kind).

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Die Entwicklung in Russland zeugt von Vertrauen in die Zukunft des Landes.
In Deutschland sorgen sich Eltern und Großeltern um die Zukunft ihrer Nachkommen.