05.01.2018

Wenn Deutschland ruft...

Hölle bei der Ausländerbehörde
Mein News-Feed spielte mir heute zwei Nachrichten in einem Zug zu.

Die Erste stammte von der Deutschen LügenWelle. Dort ging es darum, dass die BRD regelrecht vor Verlangen brennt, ausländische hochqualifizierte Arbeitskräfte ins Land zu holen. Im Artikel wurde extra betont, dass es dabei um Fachleute aus Indien, Russland, Weißrussland oder aus der Ukraine gehen könnte, aber auch um junge Absolventen deutscher Hochschulen.

Hinter dem zweiten Titel verbarg sich ein Erfahrungsbericht eines russischen IT-Fachmannes (hochqualifizierte Arbeitskraft) und seiner Frau (evtl. zukünftige Absolventin einer deutschen Hochschule), die erst vor kurzem nach Frankfurt umgezogen sind.

Von den zwei o.g. Texten ist nur einer (versteht sich) es wert, übersetzt zu werden.

Darum kommt hier die Übersetzung des Erfahrungsberichtes.

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Nun bist du also in Deutschland. Du hast eine Wohnung gefunden und sich ordnungsgemäß angemeldet. Du hast ein Bankkonto eröffnet, und deinen Vertrag mit der Krankenversicherung abgeschlossen. Jetzt glaubst du, dass deinem Leben in Deutschland nichts mehr im Weg steht.
Denkste!

Der Ausländer, der sich länger in Deutschland aufhalten möchte, bekommt zunächst bei der deutschen Botschaft eine sogenanntes „nationales Visum“, das allerdings eine beschränkte Gültigkeitsdauer (3 bis 6 Monate) hat. Innerhalb dieser Frist hat man einen „richtigen“ Aufenthaltstitel bei der lokalen Ausländerbehörde zu besorgen – koste es, was es wolle.

Die Frankfurter Ausländerbehörde (ABH) gilt unter den ausländischen Mitbürgern als eine unversiegbare Quelle für unheimliche Gruselgeschichten. Das Schlimmste ist aber, dass diese Geschichten wahr sind.

Das Gebäude der ABH ist fast uneinnehmbar. Dorthin zu gelangen kann man nur nach Vereinbarung (die man praktisch nie bekommt, weil es immer noch keine Online-Services bei der ABH gibt), oder man muss sich eben hinten anstellen. Ganz hinten. Auskunft per Telefon oder E-Mail ist schlicht unmöglich. Nur Derjenige, der gute Beziehungen oder Glück hat, kann eine geheime E-Mail-Adresse der ABH kriegen, wo man mindestens annehmen kann, dass die Anfrage vielleicht gelesen wird.

Ich hatte das Glück. Also habe ich die Beamten der ABH per E-Mail angeschrieben, und merkwürdigerweise sogar eine Antwort mit dem Terminvorschlag für Mitte Mai bekommen. Schade nur, dass mein Visum bereits im März abläuft…

Meine Frau hatte noch weniger Glück: ihr Ansuchen, das sie an die „studentische“ E-Mail-Adresse der ABH schickte, blieb einfach ohne Antwort.

Was nun? Die ABH-Festung stürmen! Zu den Sprechstunden. Ich habe inzwischen gesagt bekommen, dass es dort eine ewige Schlange gebe, aber reingelassen würden nur 10 bis 20 Besucher pro Tag. Wer sich also gegen Mitternacht anstellt, der könnte sich eventuell noch einschleichen. Diese Geschichte habe ich nicht geglaubt, und dies auch bald bereut – das war kein Geschwätz.

Das erste Mal erkundete ich das ABH-Vorgelände ohne meine Frau. Die Schlange gab es, sie war aber nicht besonders groß, ca. 20 Leute. Also stellte ich mich an. Und nur nach einer Stunde im kalten Wind sah ich, dass das erste Dutzend reingelassen wurde. Danach stoppte aber die Wache unsere Schlange und ließ irgendwelche sonderbare Gestalten rein, die sich erst einmal gar nicht anstellten, sondern direkt auf die Wächter mit komischen kleinen grünen Papierchen in den Händen zugingen.

Als ich nach einiger Zeit endlich doch an einem Schalter landete, stellte es sich heraus, dass das nur ein Zwischenstopp ist: hier sollte man - hieß es - einen Termin für heute anfordern. Aber für heute waren eben keine Termine mehr da. So banal scheiterte der erste Versuch.

Auf den zweiten Anlauf bereiteten wir uns, also meine Frau und ich, viel gründlicher vor. Um 4 morgens waren wir schon an Ort und Stelle, warm angezogen, heißer Tee in der Thermosflasche. Aber auch um diese Zeit war die Schlange gefährlich lang. Abwechselnd wärmten wir uns im Auto. In 3,5 Stunden machte die Wache die ABH-Tür auf. Und wir waren die Letzten im ersten Dutzend, die noch Termine bekommen konnten! Hinter uns sahen wir schon wieder sonderbare Menschen mit grünen Papierchen, und der Rest der Schlange hatte eben Pech.

Danach wurde meine Frau in die studentische Abteilung verwiesen, und ich musste in die Abteilung für "arbeitende Ausländer". Dort dauerte es nicht allzu lange, bis meine Papiere gefunden wurden. Ich wurde um 100 Euro erleichtert. Danach versicherte man mir, dass ich meine ID-Karte in ca. 4 bis 6 Wochen beim Bürgeramt abholen kann.

Ich dachte schon, wir wären endlich durch, da klingelte bei mir WhatsApp, und meine Frau schrieb, dass es mit ihren Unterlagen Probleme gibt.

Wir waren frustriert und sagten den Beamten, dass wir nicht mehr weggehen, bis alles geklärt ist.

Es stellte sich dann heraus, dass Termine für studentische Aufenthaltstitel von der ABH selbst bestimmt und an Studenten mit der Deutschen Post verschickt werden. Also ist der wichtige Brief wohl der Post unterwegs abhandengekommen (untypisch?). Schlussendlich erhielten wir die Kopie des Briefes mit der üppigen Auflistung der zusätzlich benötigten Bescheinigungen und Papieren, aber auch mit dem neuen Termin für meine Frau.

Jetzt steht uns die nächste Etappe bevor: wir müssen nun mal erraten, woher wir die ganzen aufgelisteten Papiere herkriegen, denn die ABH gibt bekanntlich keine Auskunft, weder per Telefon, noch per E-Mail…

Quelle der Übersetzung

Kommentare:

Nephilim hat gesagt…

So ist das, wenn man in Deutschland die falsche Hautfarbe hat. Und dann noch einen Job...
Neger sein, "Asyl" grunzen - dann läuft Alles wie von selbst.

Anonym hat gesagt…

Die schon länger hier Lebenden werden bis zum Aufgeben drangsaliert, dafür werden bei den Neubürgern alle Augen zugedrückt, samt Hühneraugen. Merken diese Büttel eigentlich was tun?

Anonym hat gesagt…


Versuchen sie mal einen Termin als hier "Längerlebender" zu bekommen.

Da kommt Freude auf. Ein Tipp einfach zum Islam konvertieren.

Dann geht das schon und wenn innerhalb der Behörde nur noch Muslime arbeiten dann kiegts Du gar nicht mehr.



Ich würde als Russe lieber woanders hingehen Deutschland hat eh bald

fertig.Ich hoffe dieser Drecksstaat bricht endlich zusammen.

Das sage ich als Preusse!

Anonym hat gesagt…

So sieht es aus, wenn eine Regierung gegen das eigene Volk regiert.

Anonym hat gesagt…


https://philosophia-perennis.com/2018/01/15/karlsruhe-koma/

Wieder ein Landsmann von Dir ins Koma geprügelt.

Langsam sollte man sich schämen ein zu Deutscher sein.

Dann kommen bald noch mehr, wird lustig...; ))