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14 Juni 2022

Glücksfund der Angelsachsen

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Ukraine: Kochtopf auf dem Kopf
Eine Bestandsaufnahme der Situation in der Ukraine durch den ukrainischen Oppositionellen und gebürtigen Westukrainer Mykhailo Schpir:

***

Es ist amüsant zu sehen, wie wenig sich die Ukrainer ihres Schicksals und der ihnen zugedachten Rolle bewusst sind. Es gibt keine anderen Dummköpfe auf dem Planeten, die in der Lage wären, für die Interessen der Angelsachsen in einem Krieg mit Russland umsonst zu sterben. Für alle Konfliktparteien ist die ehemalige Ukraine ein Feilschobjekt, auf dessen Territorium man veraltete Waffen entsorgt und seine Interessen im Kampf gegen den Feind durchsetzen kann. Und nur die Ukrainer glauben aufrichtig, dass ihre Interessen in dem Konflikt berücksichtigt werden. Deshalb kämpfen sie für ihre nicht vorhandene Souveränität, sterben durch russische Granaten und lassen einen umfassenden Krieg auf ihrem eigenen Territorium zu. Eine solch exquisite Variante der psychologischen Abweichung, bei der die Menschen froh sind, mit Waffen versorgt zu werden und bereit sind, wie eine Motte ins Licht zu fliegen, war schwer zu finden. Aber die Angelsachsen haben es geschafft, sie zu finden, bravo!

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19 Februar 2022

Reaktion auf Baerbocks Erklärung

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Baerbock

Russischer Publizist Ruslan Ljapin reflektiert über die Geschicke einer Dynastie deutscher Euro-Integratoren.

Die deutsche ökologisch unbedenkliche Bundesministerin Baerbock nannte gestern die Evakuierung in Donbass „sogenannte Vorsichtsmaßnahme in Erwartung eines möglichen ukrainischen Angriffs“, und konnte dabei dummerweise „keinerlei Anhaltspunkte für diese Vorwürfe“ erkennen.

Bevor diese (zum Heulen unbedenkliche) linke Dame Leiterin des deutschen Außenministeriums wurde, wurde sie beim Fälschen von Arbeits- und Bildungsdokumenten erwischt, doch selbst das ist nicht der coolste Teil ihres Lebenslaufes.

Am 1. Mai 2004 stand sie zusammen mit dem damaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer auf der Oderbrücke an der Grenze zu Polen. Plötzlich erinnerte sie sich daran, dass ihr Großvater im Winter 1945 hier gekämpft hatte. Auf wessen Seite und gegen wen, versteht sich wohl von selbst.

Damals soll Baerbock ihre Gefühle etwa so zum Ausdruck gebracht haben: "Wow! Ich stehe nicht nur Seite an Seite mit Joschka Fischer, sondern auch mit unseren Großvätern, denen es zu verdanken ist, dass die kriegführenden Länder heute nicht nur in Frieden, sondern auch in Freundschaft leben“. Ganz kurz könnte man diese Begeisterung auch so formulieren: "Danke Großvater, danke Wehrmacht für das geeinte Europa!".

Es ist erstaunlich, wie sich die Schicksale in dieser Welt kreuzen. Als mein Großvater mütterlicherseits, Gefreiter Grigorij Sabinin, in der Steppe von Lugansk - wo gerade heute scharf geschossen wird - geboren, nach drei Jahren in einem "toleranten" deutschen Konzentrationslager an die Front zurückkehrte, hätte er den Großvater von Frau Baerbock im Gefecht durchaus ins Jenseits schicken können.

Nach der Befreiung der Ukraine nahm der Gefreite Sabinin als Panzersoldat am Durchbruch an der Oder und am Sturm der Seelower Höhen teil. Auch dort hätte er die Dynastie von Euro-Integratoren Baerbocks unterbrechen können. Doch hat das Schicksal anders entschieden. Darum müssen wir uns heute diese Dame anhören, die uns erzählt, wie die Russen auf ihrem eigenen Territorium zu "Besatzern" wurden.


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12 April 2021

Deutschland, bist Du verrückt geworden?

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Tretjakow Meinung

Witalij Tretjakow ist russischer Journalist, Politikwissenschaftler, Dekan der Fernsehen-Hochschule an der Moskauer Lomonossow-Universität, und somit auch ein durchaus effektiver politischer Influencer in Russland und der Umgebung.

Und hier ist sein FB-Posting in deutscher Übersetzung.

 ***

Deutschland, bist Du verrückt geworden?

Einst wählten die Deutschen Hitler zu ihrem nationalen Führer: Diesen paranoiden, zoologischen Rassisten und zynischen Aggressor, den später die ganze Welt und die Deutschen selbst (wenn auch erzwungen und nicht aus freiem Willen) als Hauptverbrecher des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichneten.

Dann eroberten die Deutschen – enthusiastisch mit der nationalsozialistischen Ideologie bewaffnet – unter der Führung dieses Verbrechers das ganze sowohl monarchische als auch demokratische Europa, und vernichteten gleichzeitig die Querdenker in den Konzentrationslagern.

Danach griffen sie Russland (die UdSSR) an und töteten dabei mehr Zivilisten als diejenigen, die gegen sie an der Front kämpften.

Danach erhielt Deutschland eine vernichtende Antwort von der russischen Armee, kapitulierte und wurde als Strafe für seine Verbrechen zu Recht zu einem geteilten und besetzten Land.

Jahrzehnte später erlaubte das barmherzige Russland den Deutschen, sich wieder zu vereinen, und zog seine Truppen aus Deutschland ab.

Danach stellte Deutschland – entgegen den Versprechungen – durch die Europäische Union und die NATO seine Dominanz über die während des Zweiten Weltkriegs eroberten Länder wieder her und kam als Teil der NATO-Militärorganisation – auch entgegen seinen Versprechungen – direkt an die Grenzen Russlands.

Anschließend begann Deutschland, das Kiewer Regime politisch, finanziell, diplomatisch und informativ zu unterstützen. Ein Regime, dass sich weder vor seiner Abstammung von Hitlers Kollaborateuren noch vor seiner Sympathie für Wehrmacht und SS scheut. Ein Regime, das sich ausdrücklich zum Ziel setzt, alles Russische im ukrainischen Staatsgebiet auszumerzen.

Und nach all dem fordern (!) die deutschen Spitzenbeamten – einschließlich der Bundesverteidigungsministerin – von Russland einen Bericht über Bewegungen der Truppen der Russischen Föderation auf dem Territorium der Russischen Föderation.

Deutschland, das riecht doch stark nach Frechheit, nicht wahr? Liebe Deutsche, seid ihr etwa verrückt geworden? Erinnert ihr euch noch an massenhafte Verbrechen euer Väter und Großväter in Europa und speziell auf dem ukrainischen Territorium? Habt ihr noch mindestens Gewissensreste?

Oder soll sich nun Russland auf den preußischen Militarismus und den deutschen Revanchismus besinnen, die heute stellvertretend durch diese Kollaborateure ausgeübt werden, weil Deutschland selbst nicht mehr stark genug ist?

Wach auf, Deutschland! Bevor es zu spät ist.


Quelle

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31 März 2021

Trübe Stimmung im ukrainischen Parlament

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Ukrainisches Parlament

Gestern sprach der ukrainische Befehlshaber General Ruslan Chomtschak vor den Abgeordneten des ukrainischen Parlaments.

Insbesondere sagte er, dass Russland in der letzten Zeit Truppen an die Grenze zur Ukraine verlagern würde, was eine Bedrohung für die militärische Sicherheit darstellt. So sollten sich 28 russische Bataillone in den Regionen Brjansk, Woronesch, Rostow und auf der Krim konzentrieren.

Das ukrainische Kommando erwartete, so Chomtschak, dass Russland bald bis zu 25 taktische Bataillonsgruppen in der Nähe der ukrainischen Grenze und auf der Krim versammeln wird.

Während Herr Chomtschak seine Rede hielt, konnten ukrainische Journalisten den Smartphone-Schriftverkehr der Abgeordneten Anna Kolesnik hinterrücks fotografieren. Sie schrieb:

    "Wie hören gerade, was Chomtschak so berichtet. Man muss also aus diesem Land abhauen"

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13 Oktober 2020

Der Tod in Kiew

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Krankenhaus in Kiew

Soeben bin ich auf dieses FB-Posting gestoßen.


Es schriebt eine Frau aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Von ihrem Facebook-Profil ausgehend gibt es kaum einen Grund, die Echtheit dieser Person anzuzweifeln, zumal sie in ihrem Original-Posting (auf russisch und ukrainisch) - den Umständen entsprechend - merklich verstört wirkt. Und nun zu den eigentlichen Umständen in der deutschen Übersetzung:

***

Corona-Test in der UkraineMeine Mutter ist tot. Covid-Show geht weiter.

Ich weiß nicht, wann das genau passierte - in der Nacht oder am Morgen. Aber das geschah nicht etwa deswegen, weil ich es nicht schaffte, Insulin zu kaufen, das sie gar nicht brauchte. Sondern deswegen, weil es im Krankenhaus keine Ärzte gab. Ich meine, gar keine Ärzte. Übers Wochenende gab es für das ganze Krankenhaus Nr. 15 nur einen einzigen Arzt und 8 Krankenschwestern (RF: Krankenhaus Nr. 15 befindet sich direkt in Kiewer Innenstadt und besteht unter anderem aus „zwei chirurgischen Abteilungen, neurologischer Abteilung, Aufnahme- und Diagnoseabteilungen, darunter auch MRT-Diagnostik“ - Quelle).

Die ganze Zeit, als Mama im Krankenhaus war, habe ich sie gar nicht sehen können. Vom Hof aus durch das Fenster ging es nicht. Mit dem medizinischen Personal kommt man auch kaum in Kontakt, denn das nur draußen möglich ist.

Nun kann ich meine Mutter nicht einmal bestatten lassen, solange kein Testergebnis für Covid vorliegt. Sie hatte kein einziges Corona-Symptom. Falls der Test positiv ist, dann soll sie zwangseingeäschert werden. Und zwar auf Kosten des Staats.

Wird der Test negativ sein, wird ihre Leiche mir zur freien Verfügung überlassen. Aber ohne Test läuft im Moment nichts mehr.

Offensichtlich ist es profitabel, ausgerechnet an Corona zu sterben. Man wird also regelrecht eingeladen, als Corona-Opfer begraben zu werden.

Andererseits haben Corona-Kranke keine Chance, medizinische Hilfe zu bekommen. Weder auf staatliche Kosten, noch fürs Bares. Die Behandlung in privaten Kliniken ist nämlich nur für Corona-Negative möglich. Es wird selbst im Notfall nicht geholfen.

Ergänzung

Ich habe soeben mit dem Leichenhaus telefoniert. Immer noch keine Covid-Test-Ergebnisse. Beim positiven Test darf es keine Obduktion geben. Dann würden wir ja nie erfahren, was passierte: Wurde sie vielleicht getötet? Es kann ja sein, dass die Mutter gar keine Hilfe bekommen hat, und man hat uns nur gelogen, dass sie am Tropf hängt. Vielleicht werden wir es dann nie erfahren. Es gab keine Covid-Symptome.

Man hat nicht nur kein Recht auf das Kranksein mehr. Man hat kein Recht mehr auch auf die Beerdigung. Auf dem Foto sind übrigens Stäbchen für Corona-Tests. Sie liegen nur so im ganzen Hof herum.

Ergänzung

Die Show geht weiter. Die Mutter soll an ischämischer Herzkrankheit gestorben sein. Ihr Herz war aber immer unter Kontrolle. Sie war eine hypotonische Person, der Blutdruck wurde täglich gemessen. Messwerte über 135/75 gab es nie. Selbst das wäre aber für sie extremal.

Unser Bekannter, der im Leichenhaus arbeitet, sagte nun, dass die Mutter gegen 21:40 starb. Wir haben das am nächsten Morgen um 08:55 erfahren. Sie wurde nämlich soeben ins Leichenhaus abtransportiert mit einem Haufen an Diagnosen. Doch in ihrem Gesundheitsbogen aus der Klinik war bis jetzt alles in Ordnung für ihr Alter. Falls Corona diagnostiziert wird, wird es keine Obduktion geben.
Und Stäbchen liegen immer noch auf dem Hof herum.

Ergänzung

Wenn der Test positiv ist, dann ist die Obduktion nur auf Ansuchen möglich und kostenpflichtig. Covid-Tote werden sonst nicht obduziert. Wie kann ich überhaupt sicher sein, dass der Test korrekt ist, wenn die Test-Stäbchen überall auf dem Hof herumliegen? Die Covid-Show geht weiter.

Ergänzung

Der Test ist negativ. 8:40

Quelle


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27 Mai 2020

Interview mit Strelkow

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Girkin ist Strelkow

Das umstrittene Interview des ukrainischen Journalisten Dmitrij Gordon mit dem ehemaligen pro-russischen Anführer der Donezk-Miliz Igor Girkin / Strelkow schlägt immer noch hohe Wellen.


Für die einen ist Strelkow ein Terrorist und Massenmörder, für die anderen ist er ein von der fixen imperialen Idee besessener und tollkühner russischer Patriot.

Die Geschichte des Krieges in der Ostukraine wird – wie auch sonst oft – mit Blut und Leid geschrieben und dazu noch schwer verifizierbar, darum wäre eine oberflächliche Auseinandersetzung mit einem solchen Thema, geschweige denn Abstempelung, sicherlich nicht angebracht. Darüber hinaus war das Interview, in dem es um den Tod, Morde, Hinrichtungen und Verrat ging und welches immerhin mehr als 3,5 Stunden dauerte, nicht unbedingt für einen besinnlichen Abend am PC zu empfehlen. Doch bereits nach den ersten Minuten fühlte man sich vom Geschehen auf dem Bildschirm irgendwie gefesselt. Schließlich war es ein äusserlich durchaus respektvolles und offenes Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich in der Realität u. U. vielleicht abknallen könnten.

Als Kostprobe kommt nun die Übersetzung eines winzigen Interviewausschnitts (entspricht ca. 3 Minuten 38 Sekunden des Videos von 2:36:55 bis 2:40:33).

***

Gordon
Ich kann unmöglich keine Fragen zur Boeing MH-17 stellen. Wenn Sie aber die eine oder die andere Frage nicht beantworten möchten, beantworten Sie sie nicht. Das ist absolut Ihr Recht.
Im vergangenen Sommer veröffentlichte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe zum Fall MH-17 Telefongespräche der Anführer der Donezk-Republik mit Surkow (damals Putins Donezk-Beauftragter - RF) und Aksjonow (Leiter der russischen Krim-Verwaltung - RF). Daraus folgt, dass Sie im Juni 2014 den sogenannten Chef der annektierten Krim, Sergei Aksjonow, gebeten haben, bei der Zuweisung zusätzlicher militärischer Hilfe aus Russland mitzuwirken. <...>

Strelkow
Tatsächlich habe ich eine derartige Bitte um Hilfe formuliert, obwohl ich mich nicht buchstäblich daran erinnere.

Gordon
Eine Woche vor dem Absturz der malaysischen Boeing versicherte Surkow, dass Hilfe kommen würde. Wussten Sie, dass ausgerechnet Buk M1 Ihnen aus Russland zur Hilfe geschickt wurde?

Strelkow
Kein Kommentar. Die Miliz hat die Boeing nicht abgeschossen. Ich kann dazu nichts mehr sagen, und ich will das auch nicht.

Gordon
Dieser Flug, ein Passagierflugzeug...

Strelkow
Die Miliz hat die Boeing nicht abgeschossen. Keinen Kommentar mehr. Verschwenden Sie bitte keine Zeit, wir haben nicht viel davon.

Gordon
Ok, abgemacht. Dann lasse ich alles aus, was die Boeing betrifft.

Strelkow
Das wäre korrekt.

Gordon
Was war Ihr Gefühl, als Sie erfuhren, dass dieses Flugzeug abgeschossen wurde?

Strelkow
Das war für mich natürlich ein sehr großer... Das hat mich regelrecht in Bestürzung versetzt. Das sage ich ganz offen. Das ist wahr. Es starben ja fast 300 völlig unschuldige, unbeteiligte Menschen. Ich bin nicht so unempfindlich, wie viele Menschen vielleicht denken. Mit ist das nicht egal. Natürlich habe ich immer verstanden, dass ich - wenn auch indirekt - dafür verantwortlich bin, wo Kampfhandlungen in Donbass auch von mir maßgeblich mitgestaltet wurden. Verantwortlich für den Tod... Mehr noch. Es war nicht nur ein Schlag für mich in menschlicher Hinsicht, sondern ein Schlag für mich als Befehlshaber der Donezk-Miliz. Ein äußerst harter Schlag. Denn es ist doch klar: Egal, wer schuld ist, wir werden trotzdem beschuldigt. Das wird auf jeden Fall und unbedingt gegen uns ausgespielt. Ich habe übrigens nie an der Beteiligung der ukrainischen Seite (mindestens) am Boeing-Abschuss gezweifelt. Diese Meinung vertrete ich auch heute noch.

Gordon
Wurde die Boeing versehentlich abgeschossen? Kam es damals etwa zur Verwechslung? Was meinen Sie?

Strelkow
Nochmals - kein Kommentar. Was ich wollte, sagte ich ja bereits. Als Kriegspraktiker stelle ich mir immer als Erstes die Frage „Wem nützt das alles?“ Die Antwort ist offensichtlich. Weder die Donezk-Miliz noch die Russische Föderation waren an diesem Boenig-Abschuss interessiert.


Quelle

P.S.
Kürzlich hat sich Anne Phönix auf ihrem Youtube-Kanal zu diesem meinem Artikel (https://www.youtube.com/watch?v=h4G2VqjVsFk, ab ca. 26:30) geäußert, was mich zwar sehr freut, dennoch muss ich meine Kommentatorin leider korrigieren, damit keine Verwirrung bei den Lesern entsteht: Herr Girkin / Strelkow ist kein ukrainischer, sondern ein russischer Nationalist. Also was in dem obigen Artikel steht, ist schon richtig. Und das ist eigentlich der Clou der ganzen Geschichte. Igor Strelkow stammt aus Russland, war (nach seiner Aussage) FSB-Offizier, und er kämpfte in Donezk an der Seite der pro-russischen Miliz. Auch mit der Massenhinrichtung, die ukrainische Nationalisten in Odessa angestellt haben, hatte er natürlich nichts zu tun.
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14 Juli 2019

Willkommen in der Ukraine

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Willkür in der Ukraine

Ein Gericht in Italien hat ehemaligen ukrainischen Soldaten Vitaliy Markiv zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt.


Im Jahr 2014 tötete Vitaly Markiv im Donbass den italienischen Fotografen Andrea Rocchelli und seinen russischen Assistenten Andrej Mironow.

Darauf hat Dmitry Jarosch, der rechtsradikale ukrainische Abgeordnete, Sicherheitsberater des ukrainischen Verteidigungsministers und der “Führer“ (bis 2015) der ukrainischen Nazi-Organisation “Rechter Sektor“ aufgerufen, in die Ukraine reisende italienische Bürger amtlich zu misshandeln - als “Antwort“ auf die o. g. Entscheidung der italienischen Justiz.

Zitat:
Im Zusammenhang mit der Entscheidung des italienischen "unabhängigen" Gerichts im sogenannten Fall Vitaliy Markiv schlage ich vor, eine Sonderoperation durchzuführen. Wir verhaften Dutzend beliebige Italiener, die in die Ukraine kommen (die Hilfe der "Ukrainischen Freiwilligenarmee" kann ich garantieren). Dann beschuldigen wir sie der Teilnahme an den illegalen bewaffneten Gruppen "DNR" und "LNR", sowie der Ermordung ukrainischer Zivilisten in den Jahren 2014-2019 und werden sie mit endlosen Gerichtsverhandlungen zermürben. Und dann wird unser "objektivstes" Gericht sie zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilen.


Quelle des Zitats
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12 November 2017

Interview mit dem Fachflüchtling

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Bericht-Übersetzung: Fachflüchtling aus der Ukraine
Der Journalist des weißrussischen „Euroradios“ lernte Igor per Zufall kennen. Hier kommt sein Bericht in deutscher Übersetzung.

Dieser gepflegte Mann in mittleren Jahren begegnete ihm auf dem Minsker Bahnhof. Igor will nicht fotografiert werden. Er sagt, das wäre geschäftsschädigend. Er nennt sich einen Fachflüchtling und macht aus seinem Knowhow kein Geheimnis.


Euroradio:
Wie wurden Sie zum professionellen Flüchtling?

Igor:
Eigentlich rein zufällig. Ich komme aus der Westukraine. 1993-1994 arbeitete ich in Polen und Tschechien. Mein Arbeitgeber schuldete mir Geld. Eines Tages sagte er mir: „Wenn Du willst, gebe ich Dir statt des Geldes einen sehr guten Tipp. Dafür wirst Du mir Dein ganzes Leben dankbar sein, denn er bringt Dir viel mehr, als die Summe, die ich Dir schulde. Abgemacht?“ Ich stimmte zu.

Dann erzählte er mir, wie man zu einem Illegalen Einwanderer in Bayern wird, und wie man sein Leben dort in vollen Zügen genießen kann. Diese Anweisungen habe ich mir tüchtig eingeprägt.

Ich erinnere mich immer noch sehr gut an meinen ersten „Einsatz“. Es war im Oktober 1994. Ich weiß sogar immer noch ganz genau, wie meine Route ins neue Leben verlief. Der Weg startete im tschechischen Domažlice, dann lief ich durch den Wald über die Grenze in Richtung Bayern. Der Chef gab mir eine gute Karte.

Genaugenommen waren wir zu zweit mit meinem Freund, beide knapp 25 Jahre alt. Wir haben uns auf diese Reise wie richtige Spione vorbereitet: zum Essen hatten wir sogar Marmelade in Tuben gekauft. Wir wussten auch, dass ein richtiger Flüchtling unbedingt neue Kleider (Schuhe, Hosen, Jacke) mitnehmen muss. Man muss sich auch sofort umziehen, sobald man es über die Grenze schaffte. Alte Klamotten sind dabei umgehend zu entsorgen - am besten in einen Sack einpacken und im Wasser versenken.

In Deutschland ging es dann ganz flott: Per Anhalter fuhren wir mit einem Bus nach Regensburg, dann weiter bis nach München. Die Adresse der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München war uns natürlich auch bekannt. Dort haben wir uns „ergeben“. Wichtig: ohne Pässe!

Euroradio:
Also ins neue Leben ohne Pass?

Igor:
Das ist ein Muss! Nur so bekommt man die nötige Handlungsfreiheit, indem man jede beliebige Identität annehmen kann, Hauptsache - nicht die eigene!

Wenn man aber seinen Pass nur versteckt, dann kommt früher oder später bestimmt ein Moment, wo der Pass sehr unpassend zum Vorschein kommt. Die Faustregel ist: ohne Pass bis du ein König, mit dem Pass hast du Probleme. Also jenseits der Normalität.

Die weitere Prozedur ist dann eigentlich routinehaft: in der Aufnahme erklärt man, dass man Asyl braucht und keine Papiere hat. Die Beamten fragen nach dem Namen. Man nennt sich, wie man will. Als Nächstes wird man in den Speiseraum verwiesen. Das bedeutet, dass man schon „an Bord“ ist.
Es vergehen dann ein paar Wochen in einem Umverteilungslager. Dort wird entschieden, wohin der Migrant weiter verlegt wird. Bei meinem ersten Mal in Deutschland bin ich schlussendlich in Kempten gelandet. Während meines Aufenthalts gab es Interviews. Als Erstes kommt die Frage nach dem Weg, wie man also nach Deutschland gekommen ist. Dann muss man Motive nennen, warum das Asyl beantragt wird. Die Motive können unterschiedlich sein: politisch, religiös, moralisch und, nicht zuletzt, gesundheitlich.

Das mit der Gesundheit wird oft und unverdient außer Acht gelassen, ist aber eine tolle Begründung: Man kann tatsächlich sagen, dass man krank sei, und diese Krankheit in der Heimat nicht kurierbar wäre. Und die Behörden haben das hinzunehmen. In diesem Fall werden manche Formalitäten sogar zurückgesteckt. Und man wird dann monatelang ärztlich behandelt, dabei kriegt man einen anständigen Wohnraum und ein paar hundert Euro bar.

Aber auch in den Heimen lebt es sich gar nicht so schlimm. Die Verpflegung ist perfekt: Fleisch, Fisch, alles, was man will. Essen gibt es dreimal pro Tag, und in keiner Weise limitiert.

Der Tagesablauf gestaltet sich in etwa so: der Tag beginnt mit dem Frühstück, dann geht man in die Stadt spazieren, danach kommt man zum Mittagessen, anschließend folgen ein weiterer Spaziergang und das Abendessen.

Als Asylbewerber bekommt man, wie gesagt, auch bares Geld. Aber mit der Zeit reicht es immer weniger aus. Andererseits darf man in diesem Status nicht arbeiten. Darum werden so gut wie alle Flüchtlinge zu Dieben. Man fängt praktisch zwangsläufig an, alles Mögliche in Geschäften zu klauen: Essen, Kleider, alles.

Und wenn man so was mehrere Jahre lang Tag für Tag macht, dann stellt man sich am Ende gar kein anderes Leben vor. Und man kommt schon gar nicht mehr auf den Gedanken, eine Arbeit zu suchen. Diebstähle werden auch dadurch provoziert, dass man dafür nur sehr milde bis gar nicht bestraft wird.

Auch sonst kann ich mir keine Situation vorstellen, wo sich die Behörden einen Flüchtling so richtig vornehmen. In der Regel kriegt man ganz schnell neue Papiere und Kärtchen (Bankkarte und Krankenversicherung), und ist dann ein freier Mann.

Die Prozedur der regelmäßigen Verifizierung des Flüchtlingsstatus ist bei weitem formell. Und wenn man bereit ist, ein paar hundert Euro für den Anwalt auszugeben, dann verlässt man Deutschland garantiert nie.

Euroradio:
Na gut, aber auch dieses Geld muss man erst finden...

Igor:
Wie ich schon sagte, es wird geklaut auf Teufel komm raus. Zum Beispiel lässt man ein paar teuere Jacken aus den Geschäften mitgehen. Dann werden sie an bekannte Schieber zum halben Preis verkauft. Mit etwas Glück hat man dann ganz schnell bis 500 Euro in der Tasche. Die Technik, wie man unbemerkt klaut, wird schnell erlernt. In jedem Heim gibt es genug gute Lehrer. Aber selbst wenn man auf frischer Tat ertappt wird, ist das überhaupt kein Problem. Man wird ja sowieso fast nie verhaftet und bestraft. Und wenn schon, dann kann der deutsche Knast eher als eine Art Erholungsheim betrachten werden. Alle wissen das, und keinen schreckt das ab.

Euroradio:
Bestimmt besuchen Sie Ihre Heimat. Oder?

Igor:
Ab und zu schon. Zum Beispiel als meine Mutter krank wurde. Manchmal wird einem auch der endlose asylantische Müßiggang zum Kotzen. Dann geht man zur zuständigen Behörde und sagt, dass man nun Schluss mit dem Theater machen möchte. Dann wird die Akte ordnungsgemäß abgeschlossen, und man kriegt sogar eine Abrechnung. Einmal konnte ich auf diese Weise 6700 Euro „für die Heimreise“ ergattern.

Die Ausreise sieht nicht nach einer Abschiebung aus. Man kriegt einfach Geld und Tickets in die Hand gedrückt und fliegt bequem nach Hause. So ist das System. Ich habe es bereits in den Niederlanden, Deutschland, Norwegen, Schweden und Finnland ausprobiert. Es funktioniert überall bestens. Aber in meiner Liste gibt es immer noch Länder, die einen Flüchtlingsbesuch wert sind.

Euroradio:
Warum haben Sie als Flüchtling nicht geheiratet? Zum Beispiel in Deutschland.

Igor:
Es gibt nichts Einfacheres als das. Eine deutsche Dame hat es mir sogar selbst angeboten. Sie wollte mich naiv damit locken, dass ich dadurch einen vollwertigen legalen Status bekomme. Aber wenn ich mit diesem legalen Status gegen das Gesetz verstoße, dann gerate ich definitiv hinters Gitter. Brauche ich das wirklich? Der Flüchtlingsstatus ist doch viel günstiger.

Euroradio:
Alles klar. Sie sind ja sowieso verheiratet...

Igor:
Ja, ich habe in der Ukraine geheiratet. Jetzt habe ich schon zwei Söhne: 7 Jahre und 3 Monate alt. Aber es ist natürlich schwer, ohne Familie im Ausland zu leben.

Euroradio:
Wozu verlassen Sie dann immer wieder Ihre Heimat?

Igor:
Das ist doch wie eine Dienstreise: man kommt nach Europa als Flüchtling, um die Familie zu Hause zu versorgen. Aber denken Sie bitte bloß nicht, dass mein Leben leicht ist. Man ist ja immer allein, man hat Heimweh. Und man spielt öfters mit dem Gedanken, die Familie zu sich zu holen. Das ist aber nicht so einfach. Eigentlich ist es finanziell viel günstiger, Kinder und Ehefrau nach Europa zu bringen. So kann man in 5 Jahren sogar ein kleines Vermögen fürs Leben ansammeln... Ich denke darüber nach.

Euroradio:
Und was halten Sie von Weißrussland?

Igor:
Nichts. Aus der Sicht eines Flüchtlings ist das Land uninteressant. Ich habe hier sofort gesagt bekommen, dass ich keine Chancen als Flüchtling habe. Etwas bessere Aussichten haben nur Ostukrainer und nur aus den Gebieten, wo es wirklich Krieg gibt. Gute Flüchtlingsperspektiven haben Ukrainer in Russland, besonders wenn sie wehrpflichtig sind. So versucht Russland wohl die Kampfkraft der ukrainischen Armee zu schwächen. Für mich als Westukrainer wäre das alles aber völlig sinnlos: ein russisches Heim würde für mich sofort zur Hölle. Außerdem mag ich die russische Mentalität nicht. Also komme ich bald schon wieder nach Europa.

Aber mein großes Ziel ist Kanada. Die sind richtig großzügig! Besonders, wenn man die Familie gleich mitnimmt. Ich weiß, dass Flüchtlinge in Kanada sehr große Kredite aufnehmen dürfen. Bis zu einer Million Dollar. Dann haben wir ein ganz leichtes Spiel: mit dem großen Geld zurück nach Hause. Das würde uns ja bis zum Lebensende reichen!

Euroradio:
Wie lange sind Sie schon in Weißrussland?

Igor:
Seit einer Woche. Aber ich habe es satt. Neulich wurde ich hier fast verhaftet, weil ich im Park Alkohol getrunken habe. Ich habe das unauffällig gemacht, trotzdem hat die Polizei mich erwischt, allerdings dann auch bald freigelassen.

Euroradio:
Wollen Sie, dass auch Ihre Kinder Fachflüchtlinge werden?

Igor:
Eigentlich nicht, aber sie sollten wissen, dass es sowas gibt. Vielleicht können sie meine Erfahrung eines Tages gut gebrauchen. Ich bleibe aber in diesem "Beruf" für den Rest meines Lebens. Das ist profitabel und... romantisch, verstehen Sie. Man gewöhnt sich daran, und jede andere Lebensweise wird dann zu fade.

Quelle
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30 Mai 2017

Springbrunnen in Kiew

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Am 29. Mai 2017 explodierte in der ukrainischen Kiew das Rohr der zentralen Wärmeversorgung, die noch zu Sowjetzeiten (1979) gebaut und seitdem nie erneuert wurde. Die eindrucksvolle Explosion fand während einer "hydraulischen Überprüfung" statt. Es wurden 4 Autos beschädigt.

In den sozialen Netzwerken schreiben die Kiewer Bewohner, dass die Situation mit der städtischen Infrastruktur generell kritisch sei, und man hätte mit solchen Vorfällen zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadtbezirk zu rechen.

Das Video ist anbei.

Quelle nicht mehr online (Stand: 07.12.2025)
https://tsn.ua/kyiv/u-kiyivenergo-poyasnili-chomu-stavsya-masshtabniy-proriv-vodi-na-golosiyivskomu-prospekti-937015.html?g=10197&m=386398810




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23 Mai 2017

Müllberge in Lemberg

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Müll in Lvov
Lviv (Lemberg) ist die inoffizielle Hauptstadt der Westukraine, die seit Monaten mit dem Problem der Müllabfuhr nicht fertig werden kann.

Die Stadt verkommt in riesigen Müllbergen, die inzwischen unerträglich stinken und eine rasch vermehrende Rattenpopulation beherbergen.
Fachleute befürchten nun den Ausbruch von Darm- bzw Parasiteninfektionen.

Der Videobericht auf Ukrainisch - jedoch ohne Übersetzung durchaus nachvollziehbar - ist anbei.

Quelle




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12 Mai 2017

Solidarität und Unterstützung

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Faschisten in der Ukraine

Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine - mit politischer Solidarität und mit konkreter wirtschaftlicher Unterstützung... Wir sehen, dass vieles bereits erreicht wurde.

Quelle: Webseite der Deutschen Botschaft in Kiew




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