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02 Juli 2021

Belarus schlägt zurück

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Lukaschenko gegen die EU

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko kommentierte die Krise in Litauen wegen des rasanten Anstiegs illegaler Migration aus Weissrussland in die Europäische Union.

"Ich habe ehrlich gesagt, dass wir diejenigen, die ihr (EU) in Afghanistan, im Iran, im Irak runtergemacht habt, nicht länger (in Belarus) unterhalten werden. Dafür haben wir aufgrund eurer Sanktionen weder Geld noch Kapazitäten", sagte Lukaschenko: "Niemand weiß jetzt, was in Litauen an der Grenze passiert“.

Am 2. Juli führte die litauische Regierung aufgrund des anhaltenden Zustroms illegaler Migranten aus Weißrusslands den Notstand ein.

Nach Angaben des litauischen Grenzschutzdienstes wurden im vergangenen Jahr in Litauen etwa 70 illegale Migranten ausgekämmt, seit Anfang diesen Jahres sind es bereits 800 Personen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Bürger des Irak, des Iran und Syriens.

Ende Mai drohte Lukaschenko im Zusammenhang mit der Reaktion des Westens auf den Vorfall mit der Ryanair-Maschine, die Kontrolle über den Drogentraffic und die illegale Migration zu lockern. "Bis jetzt haben wir Drogenlieferungen und Migrantenströme unterbunden, nun werdet ihr selbst das Ganze auslöffeln", versprach der weißrussische Präsident.

Quelle

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07 September 2020

Belarus gegen Globalisten-KZ

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Weissrussland

Hier kommt deutsche Übersetzung eines FB-Postings des russischen investigativen Journalisten und Putin-Kritiker Michail Wojtenko zum Abschluss seiner Diskussion mit den Anhängern der weißrussischen Opposition.


***

Nach meiner Replik über Weißrussland und weißrussische Opposition wurde ich hier von der sog. "progressiven Öffentlichkeit" wütend verflucht. Darauf muss ich natürlich reagieren, denn "fortschrittliche Menschen guten Willens" schätzen die Situation, wie gewohnt, völlig falsch ein, auch wenn sie sich eigentlich im Epizentrum der Ereignisse, also in Belarus, befinden.

Sie sagen, sie würden alles mit eigenen Augen beobachten, meine Analyse sei dagegen nur dummes Zeug. Ok, kein Problem. Doch aus Entfernung sieht man die Dinge manchmal besser. Habt ihr das nie erlebt? Ich sehe zum Beispiel eure Blindheit und Borniertheit. Denn ihr reduziert die Situation auf Lukaschenko und seine zahlreichen Missetaten, ohne große Welt drumherum mit einzubeziehen.

Ich habe nun extra das politische Programm der weißrussischen Opposition studiert. Kurze Zusammefassung: "Wir wollen, dass alles besser und nichts schlimmer wird". Dazu noch Freiheit für politische Gefangene, saubere Wahlen und mehr Geld fürs Volk. Das wär's dann auch.

Keine Analyse der weißrussischen Situation im globalen Kontext. Keine Handlungspläne in Bezug auf die "Pandemie", keine Stellungnahme zu dieser tragischen Farce, die inzwischen zum Verbrechen gegen die Menschheit geworden ist. Keine Analyse der Situation in der EU, keine Reaktion auf UNO-Programme, auf den Versuch, den weltweiten Verzicht auf herkömmliche Treibstoffe zu erzwingen und auf utopische Pläne der Umstellung auf erneuerbare Energie.

Doch all das sind Themen, von denen die konkrete Zukunft und der reale Wohlstand aller Weißrussen direkt abhängt. Aber nichts davon interessiert die weißrussische Opposition. Dafür bekräftigt sie allzu gern ihre Nähe zur EU, der UNO und übriger "progressiver Menschheit" und dementsprechend zu deren Plänen.

Ihr, Weißrussen, argumentiert unter anderem, dass Kleinbetriebe in Belarus angeblich bedrängt werden. Wisst ihr, wie heutzutage eine richtige Bedrängung aussieht? Falls nicht, dann besucht doch Webportale wie bitchut, wo ihr die Realität sehen kann. Auf Youtube bekommt ihr das nicht mehr zu sehen.

Schaut euch zum Beispiel Videos mit Protesten in Australien am 5. September an. Leider haben daran nur sehr wenige Bürger teilgenommen. Das waren betont friedliche Proteste. Die Reaktion der australischen Polizei war aber alles andere als friedlich. Vielleicht reagieren dortige Polizisten immer noch nicht ganz hart wie etwa in Weißrussland oder Russland. Die Steigerung ihrer Brutalität ist nur die Frage der Zeit. Man sieht es ihnen an, wie sie regelrecht darauf brennen, friedliche Demonstranten zu verknüppeln.

Gefällt euch diese beinahe ungezügelte "Demokratie"? Dabei wird so was in Massenmedien als Maßnahme gegen Nazis serviert. Proteste gegen Willkür der Staatsmacht, die nach Anweisungen der Globalisten und der UNO handelt, gelten heute also als Nazismus!

Was wollen die Demonstranten in Australien eigentlich? Wollen sie etwa das verhasste blutige Regime stürzen? Nein. Sie fordern lediglich die Aufhebung des harten polizeilichen Sonderzustandes, der im Staat Victoria und in der Stadt Melbourne eingeführt wurde. Einschränkungen gibt es in ganz Australien, aber der australische Staat Victoria wurde offenbar, wie man so schön sagt, als "Pilotprojekt" zur Einführung einer vollendeten polizeiisch-militärisch-elektronischen Diktatur unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung ausgewählt.

Die Australier wollen ihre Häuser verlassen, wann und wo immer sie wünschen, und nicht für eine Stunde am Tag wie jetzt. Sie wollen reisen, wohin und wie sie wünschen, und nicht im Umkreis von 5 km. Sie wollen nicht verhaftet, mit Geldstrafen beglückt und immer öfter geschlagen werden, weil sie keine Masken tragen oder "die Distanz nicht einhalten". Sie wollen, dass ihre Kinder ganz normal zur Schule gehen und ruhig draußen spielen. Die Australier wollen ihre Eltern, Verwandten, Freunde besuchen. Das ist doch unerhört, was diese australischen Nazisten alles wollen!

Sie wollen aber auch, dass ihre Kleinbetriebe nicht mehr vernichtet werden. Fast genau so wie ihr, liebe Weißrussen. Ich betone aber: Dort geht es nicht um die "Bedrängung", sondern um die totale Vernichtung des Mittelstandes, der sich bekanntlich durch seine Unabhängigkeit vom Staat auszeichnet.

Und nun meine Frage an Weißrussen: Verbietet das Regime Lukaschenkos euch all das? Ja oder nein?

Falls ja, dann bin ich sofort gegen Lukaschenko! Falls nein (und das dürfte der Fall sein), dann kann ich nur eins sagen: Man sollte das schätzen, was man in der Hand hat, um nicht zu weinen, sobald man es verliert.

Warum erzähle ich das? Um nochmals auf das Offensichtliche hinzuweisen: Der Sieg der heutigen weißrussischen Opposition würde automatisch die globalistische Unterwerfung des Landes bedeuten.
Sofort würde Belarus mit allerlei Beratern, Analytikern, aber auch mit - sozusagen - Praktikern aus der EU, der UNO und diversen "analytischen Zentren" überflutet. Und dann wäre die nächste Zukunft Weißrusslands leicht vorhersehbar: Sobald UNO-Gauleiter im Land richtig Fuß fassen, werdet ihr Weißrussen an das heutige blutige Lukaschenko-Regime wie an einen süßen Traum, an einen netten und lustigen Aufenthalt im sowjetischen Pionierlager aus der Kindheit erinnern.

Ich kenne bereits eure Antwort: Ihr werdet mich einen Verschwörungstheoretiker nennen. Ihr wisst doch ganz genau aus den russischen und westlichen Massenmedien, wie man Spinner wie ich nennen soll. Doch meine "Verschwörungstheorien" habe nicht ich ausgedacht. Sie stammen allesamt aus den soliden Quellen wie UNO, EU, Rockefeller Foundations Reports, IWF, Reden von Bill Gates, Soros, Brin, Jeff Bezos oder John Holdren, um nur einige zu nennen.

In jenen Dokumenten, Büchern und Reden stecken die ganzen Verschwörungstheorien. Eigentlich sind das keine Theorien mehr. Sie werden zunehmend zur Wirklichkeit, und zwar entsetzlich schnell und präzise.

Gefällt euch Lukaschenko nicht? Das ist euer gutes Recht. Aber bevor ihr sein Regime gegen die heutige Opposition austauscht, würde ich euch sehr empfehlen, gut nachzudenken.

Vielleicht seid ihr in der Lage, eine andere Opposition zu bilden? Anstatt dieser dünnen Brühe aus "Kämpfern für alles Gute".

Übrigens, der Regimewechsel in Weißrussland ist heute nicht mehr nur eure interne Angelegenheit.
Das Pandemie-Konzentrationslager hat die ganze Welt in dem Sinne vereint, dass Menschen weltweit mit den gleichen Problemen, Schwierigkeiten, Willkür und Gräueltaten der Behörden konfrontiert werden, die ihre beispiellose Straflosigkeit den Bürgern gegenüber plötzlich gespürt haben.

Also wird nun jedes Land, darunter auch Weißrussland, das sich dem Weltkonzentrationslager widersetzt, von klar denkenden Menschen bewundert und bejubelt.

Unter den klar denkenden Menschen verstehe ich Bürger, die wirklich etwas Nützliches im Leben tun, nicht aber den Abschaum aus etablierten Massenmedien und der Politik, keine EU- bzw. WHO-Funktionäre o.ä. Wird Belarus den Globalisten unterworfen, wird das eine Niederlage für uns alle bedeuten, die gegen das globale KZ kämpfen.

Ein weiteres Argument meiner Kritiker: gefälschte Wahlen in Weißrussland. So was gibt es doch nicht in Australien! Also bitte keine Illusionen! Gefälschte Wahlen im Westen gibt es nur solange nicht, bis es genug nützliche Idioten gibt, die auch ohne Fälschungen "richtig" wählen.

Das Schema ist einfach und heute schon weit verbreitet: Die Insassen des weltweiten Gulags dürfen ihren Brigadier nur aus den bereits vorbestimmten Kandidaten wählen. Die einzige Funktionsstörung dieses Systems gab es bis jetzt nur in den USA, als Trump gewählt wurde. Dafür wird er nun regelrecht platt gemacht, und zwar mit dem derartigen Ausmaß an Willkür, wildem Zynismus, Sittenlosigkeit und Niederträchtigkeit, an das ich mich gar nicht besinnen kann.

Die Bolschewiken haben ähnlich gehandelt. Und heutige amerikanische Linksdemokraten bedienen sich unverkennbar derer Lehrbücher. Doch Lenin und die KPdSU waren in der Verwirklichung ihrer Wahnvorstellungen doch etwas eingeschränkt. Die USA scheinen dagegen auch in dieser Hinsicht das Land der uneingeschränkten Möglichkeiten zu sein.

Auch in Europa läuft es nicht anders. Was passiert mit Salvini in Italien? Er muss vor Gericht. Und wer sind die Kläger? Das sind durchgeknallte Verbrecher und Mafiosi, auch bekannt unter den Tarnnamen "NGO", "Menschenretter" und "Flüchtlingshelfer". Diese kriminellen Gruppierungen begehen immer noch Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und man braucht kein Jurist zu sein, um das zu beweisen. Ein paar Minuten in Google reichen vollkommen, um genug Beweise zu sammeln.

Und die Hetze gegen Bolsonaro in Brasilien? Und wie unermüdlich werden Weißrussland und Schweden, die beim Corona-Rummel aus der Reihe tanzten, durch den Dreck gezogen?

Was sind eure gefälschten Wahlprozente, liebe Weißrussen, im Vergleich mit diesem globalen Inferno?

Die oben genannten Fälle sind nur einige wenige Fehler der Globalisten, wo ihrerseits nicht gut genug aufgepasst wurde. Diese Fehler werden aber schnell berichtigt. Globalisten übernehmen die Macht in der ganzen Welt, um sie nie wieder abzugeben. Danach erübrigen sich eure Sorgen um unkorrekte Wahlprozente von alleine.

Und bitte erzählt mir keine Märchen über Osteuropa, wo das Pandemie-KZ angeblich immer noch relativ kuschelig aussieht. Macht euch nichts vor: Im Moment sind die Globalisten mit dem Auslöschen der letzten Freiheitsfakel unserer jämmerlichen Welt, den USA, beschäftigt. Aber auch diese Freiheitsfakel brennt eigentlich auch nicht mehr wirklich, sondern schwelt nur noch. Sind die Globalisten mit den USA fertig, zäumen sie Europa - egal ob im Osten oder im Westen - im Handumdrehen.

Die meisten Länder des Erdballs sind bereits hinter dem KZ-Zaun. Einige wenige Staaten haben aber den letzten Schritt in die Kluft noch nicht gemacht, darunter auch Weißrussland. Der Weg ins Konzentrationslager ist aber meistens eine Einbahnstraße.

Liest doch mal "Werke" von Holdren und seinen Gleichgesinnten. Diese meinen im Ernst, die Welt brauche nur eine Milliarde Menschen. Der Rest sei zu entsorgen, sonst wird es hier zu warm.
Also, liebe weißrussische Freiheitskämpfer, wie findet ihr eine solche Perspektive? Fühlt sich der blutgierige Lukaschenko vielleicht doch etwas behaglicher an?

Aber auch auf diese Frage kenne ich eure Antwort schon jetzt. Darum klingt meine allerletzte Frage an die progressive Menschheit wir folgt: Warum um alles in der Welt seid ihr so blöd?

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18 August 2020

Lukaschenko und der Internationale Währungsfonds

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Lukaschenko

Im Internet machen Berichte über IWF-Aussagen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko die Runde.


Die Berichterstattung zu diesem Thema ist aber bis jetzt leider ziemlich unsauber. Auch "etablierte" russische bzw. russischsprachige Massenmedien haben übrigens Lukaschenkos Äußerungen verdächtig zurückhaltend und dermaßen entschärft kommentiert, dass man den eigentlichen Sinn seiner Botschaft nicht ohne weiteres wahrnehmen konnte.

Dabei gibt es dazu durchaus verlässliche russischsprachige Quellen, vor allem die Website des staatlichen weißrussischen Fernsehens, und zwar die Rubrik "Offizielles Video".

Kurze Vorgeschichte: Am 19. Juni 2020 fand eine vom Präsidenten Alexander Lukaschenko initiierte Besprechung über Unterstützung der weißrussischen Realwirtschaft durch das nationale Bankensystem statt. Während dieser Besprechung hat Lukaschenko unter anderem Meinung geäußert, dass der Internationale Währungsfonds von Weißrussland verlangen würde, im Kampf gegen das Coronavirus "wie Italien zu handeln".

Das dürfte Alexander Lukaschenko auch tatsächlich gemeint haben, aber: Der weißrussische Präsident ist für seine effektvollen und zum Teil sogar drastischen Formulierungen bekannt. Diese Formulierungen empfinden russische Muttersprachler meistens durchaus als klar und eindeutig. Doch sobald seine Worte "aufs Papier" gebracht werden, geht diese wichtige emotionale außersprachliche Komponente mehr oder weniger verloren, was freien Raum für Deutungen ergibt.

Darum kommt hier eine - nach meinem Empfinden - möglichst originalgetreue Übersetzung Lukaschenkos Worte zum gegebenen Thema. Das Video ist auch anbei.


"Der Vorsitzende der weißrussischen Nationalbank ist der Hauptgesprächspartner des Internationalen Währungsfonds. Wie sieht denn die Situation aus? Was fordern unsere Partner von uns? Es wurde in Aussicht gestellt, uns 940 Millionen US-Dollar im Rahmen der sogenannten Schnellfinanzierung zur Verfügung zu stellen. Ich sage aber: Wir werden nach niemandes Pfeife tanzen! Denn von dort gibt es bereits neue Forderungen: Wir sollen nun, so heißt es, im Kampf gegen das Coronavirus wie Italien handeln. Hört mal zu, ich will nicht, dass es in Belarus so wie in Italien läuft. Ich will es nicht. Das ist hier unser Land, und wir haben unsere eigene Situation. Und Gott gebe es, dass wir auch weiterhin mit diesem Coronavirus so fertig werden, wir bis jetzt! Die Weltbank ist bereit, die uns vorher angebotene Finanzierung dafür zu verzehnfachen, dass wir diese Krankheit wirksam bekämpfen. Sie hat sogar unser Gesundheitsministerium gebeten, über gesammelte Erfahrungen zu berichten. Und der IWF fordert weiterhin von uns: 'Ordnet die Isolierung an! Ordnet die Quarantäne an! Ordnet die Ausgangssperre an!'. Was soll dieser Wahnsinn?"



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21 April 2020

Belarus: gegen das Virus und den Rest der Welt

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Lukaschenko

Die Situation in Belarus (Weissrussland) wird langsam immer spannender.


Dort lehnt Präsident Lukaschenko "herkömmliche" also in den Nachbarländern (inkl. Russland) eingesetzte Maßnahmen gegen das Coronavirus bei weitem ab und setzt auf eigenes System, dass im Allgemeinen darin besteht, Bürger in keiner Weise einzuschränken und nur symptomatisch behandeln zu lassen. Die Coronavirus-Pandemie nennt Präsident Lukaschenko Psychose oder Hysterie. Mittlerweile wird es von Tag zu Tag offensichtlicher, dass das weißrussische Staatsoberhaupt damit doch Recht haben könnte. Das wäre aber für die ganze "zivilisierte Welt" wirklich peinlich.

Als Kostprobe der weißrussischen Auffassung vom Coronavirus kommt nun ein Beitrag der weißrussischen Presseagentur Belta (ihre Website gibt es, übrigens, auch in deutscher Version, durchaus zum Reinschauen).

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Belarus ist besser auf die Bekämpfung des Coronavirus dank der Erhaltung notwendiger Strukturen im Gesundheitssystem vorbereitet. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute während des Besuchs des Textilbetriebs „Slawjanka“ in Bobruisk, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Jetzt wurde dieses Coronavirus zur Politik. Alle sehen und wollen Lukaschenko und Belarus beißen, weil sie abtrünnig geworden sind. Seien Sie also nicht überrascht. Das ist deswegen, weil wir das System beibehalten und in Ordnung gebracht haben. Und zufällig sind wir mehr oder weniger bereit für diese Infektion und für andere“, unterstrich Alexander Lukaschenko.

Der Präsident wies gleichzeitig darauf hin, dass das Coronavirus und ähnliche Infektionen weitaus weniger Todesfälle verursachen als beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes mellitus. „Die Welt macht sich über mich lustig, besonders Russland. Lukaschenko sagt, in Belarus ist niemand am Coronavirus gestorben. Ich wiederhole noch einmal: Niemand ist am Coronavirus gestorben, sogar im Gebiet Mogiljow. Alle sterben an chronischen Krankheiten. Die Menschen mit schwacher Immunität sind vom Virus am häufigsten betroffen“, sagte der Staatschef.

In diesem Zusammenhang forderte er, auf keinen Fall die Behandlung anderer Krankheiten einzustellen und die geplanten medizinischen Untersuchungen der Bürger fortzusetzen, weil der Patient das Vorhandensein einer schweren Krankheit nicht bemerken kann.

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19 März 2018

Mobilmachung auf weissrussisch

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Belarus macht mobil
Normalerweise werden Militärübungen frühzeitig angekündigt.

Manchmal geht es aber ganz anders: In Belarus (Weißrussland) holen Offiziere der Kriegskommissariate in diesen Tagen wehrpflichtige Reservisten direkt vom Arbeitsplatz ab. Völlig unangekündigt. Einige Bürger haben allerdings etwas mehr Glück: sie werden vorab angerufen und aufgefordert, unverzüglich auf dem Kommissariatgelände zu erscheinen.

Vertreter des weißrussischen Verteidigungsministeriums erklären, dass solch eine harte Vorgehensweise keineswegs etwas mit Herabwürdigung bürgerlichen Freiheiten zu tun hätte. Vielmehr handelte es sich um routinemäßige Mobilisierungsübungen, in welche jeder wehrpflichtige Bürger Weißrusslands bis zum vollendeten 50. Lebensjahr zum beliebigen Zeitpunkt einbezogen werden kann.

Solch eine Übung dauert bis zu 35 Tagen. Also kann heute kein weißrussischer Mann, der sein Haus morgens verlässt, sicher sein, dass er seine Familienangehörigen am Abend oder sogar in den nächsten Wochen wieder sieht.

Nach Expertenmeinungen ist die Kampagne in dieser Form eigentlich nicht so ganz routinemäßig, und eher mit der Vorbereitung auf einen großen militärischen Konflikt zu rechtfertigen.

In diesem Zusammenhang besinnt man sich u.a. auf Worte des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko: „Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass neue NATO-Kontingente immer wieder an unseren weißrussischen Grenzen aktiv werden. Belarus reagiert darauf angemessen, aber ohne viel Lärm“.

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