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03 Juli 2018

Aufruf aus Syrien

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Syrier sollen zurückkehren
Eine offizielle Quelle im syrischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Migrationsfragen bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SANA, dass die syrische Regierung ihre Bürger, die das Land wegen des Krieges und der terroristischen Aktionen verlassen mussten, ermutigt, nach Hause zurückzukehren, nachdem nun die meisten von Terroristen besetzten Gebiete befreit wurden. 

Die Quelle sagte des Weiteren, dass die Befreiung zahlreicher Gebiete zur Rückkehr von syrischen Bürgern, die innerhalb des Landes migrieren mussten, beigetragen hat.

Das Ministerium wies darauf hin, dass die syrische Regierung sich für Gesundheit, Sicherheit und Abdeckung des täglichen Bedarfs ihrer Bürger in der Verantwortung sieht.

Syrien fordert die internationale Gemeinschaft und humanitäre Organisationen auf, die freiwillige Rückkehr der syrischen Bürger in ihre Heimat zu unterstützen, sowie die Aufhebung der einseitigen Sanktionen gegen das syrische Volk voranzutreiben.

Das syrische Außenministerium betonte auch, dass alle Anstrengungen
 heute unternommen werden, um die Folgen des Terrorkrieges zu beseitigen. Das Land soll mit den syrischen Händen wiederaufgebaut werden.

Quelle nicht mehr online (07.12.2025)
https://www.sana.sy/ru/?p=152410


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06 April 2018

Rekordmeldung aus der Türkei

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IS-Kämpfer in Türkei
Das Nachrichtenportal afghanistan.ru berichtete am 05.04.2018: 

In den ersten drei Monaten dieses Jahren ist eine Rekordzahl illegaler Flüchtlinge aus Afghanistan in der Türkei angekommen, hieß es aus dem türkischen Zentralamt für Sicherheit. 

Berichten zufolge verhafteten die Strafverfolgungsbehörden zwischen dem 1. Januar und dem 29. März 17847 afghanische Migranten, also fast doppelt so viel wie Syrer und mehr als viermal so viel wie Iraker.

Ungefähr 500 illegale afghanische Einwanderer kommen täglich in die Türkei. Diese Flüchtlinge dringen aus dem Iran über das angrenzende Bergland ein. Die Meisten von ihnen passieren die türkische Stadt Erzerum, dann reisen die Migranten nach Istanbul, um dann über Griechenland und Bulgarien in die europäischen Länder weiterzuziehen. Dabei bekommen sie Unterstützung von organisierten Gruppen illegaler Schlepper, die an der iranisch-türkischen Grenze aktiv sind.

Der Transfer einer Flüchtlingsgruppe auf das türkische Territorium kostet ca. 500 US-Dollar. Danach müssen die Migranten einige Kilometer bis nach Erzurum zu Fuß überwinden. Ab dort werden sie  mit Minibussen und Lastwagen nach Istanbul transportiert, wie die Zeitung "Hürriyet Daily News“ berichtet.

Die türkischen Strafverfolgungsbehörden sind um die Beteiligung der Flüchtlinge an illegalen Geschäften besorgt, denn die Migranten werden oft in die Prostitution verleitet bzw. zum Betteln und Stehlen gezwungen, weil sie während ihres vorübergehenden Aufenthalts in der Türkei oft über keine Dokumente verfügen und sich demnach im Land illegal aufhalten.

Trotz Gefahren und Demütigung sind aber viele Migranten bereit, alle Risiken einzugehen, in der Hoffnung, Geld für einen weiteren Transfer nach Europa zu sammeln, wo sie ein wohlhabenderes Leben erwarten. Dennoch sollten diese Flüchtlinge in aller Regel in ihre Heimat deportiert werden, was ihre Hoffnungen vereiteln sollte.

Gegenwärtig führt die afghanische Regierung eine Propagandakampagne durch, die darauf abzielt, der Auswanderung entgegenzuwirken und die Bevölkerung vor den Risiken von Fluchtversuchen zu warnen. Viele Bewohner des Landes bleiben jedoch aufgrund ernsthafter Sicherheitsbedrohungen und fehlender wirtschaftlicher Aussichten in ihrer Heimat, durchaus risikobereit.
Quelle

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NB: Zweieinhalb Stunden später erschien auf demselben News-Portal ein weiterer Artikel mit dem Titel "Tadschikische Sicherheitsdienste berichten über die Massenwanderung von syrischen IS-Kämpfern nach Afghanistan".
Zitat:
Tausende syrische IS-Kämpfer, so die Nachrichtendienste Tadschikistans, seien jetzt nach Afghanistan gezogen, sagte in seiner Presseerklärung Armeegeneral Sergej Smirnow, der erste stellvertretende Direktor des russischen FSB.
Quelle
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19 April 2017

Paradies für Terroristen

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Terroristen in Brüssel
Brüssel ist ein Terroristen-Paradies. Und es ist auch mindestens seit 60-er so. Traditionell triebt sich hier jeder Abschaum herum: „Rote Brigaden“, Freischärler der Irisch-Republikanischen Armee, kurdische Partisanen...

Gleich neben dem Brüsseler Bahnhof kann man jede Waffe kaufen - man muss nur Kontakte mit den hiesigen Machern haben. Es geht aber auch ohne Kontakte. Hier gibt es bekannte Bars, die besucht werden, um Mittler zu finden.

Falsche Pässe sind eine weitere Brüssels Spezialität. Es ist allerdings praktisch unmöglich, einen qualitativ guten europäischen Reisepass zu bekommen, andererseits braucht man ihn auch nicht so oft. Innerhalb des Schengener Raums reicht die „interne“ ID-Karte. Und diese zu machen ist für „Fachleute“ gar kein Problem.

Die belgischen Polizisten sind gut erzogen. Selbst nach resonanten Anschlägen in Paris und Brüssel wird an der französisch-belgischen Grenze nicht kontrolliert. In den Zügen braucht man nur eine Fahrkarte. Besonders verbrecherfreundlich sind aber die Autobahnen. Solange man das Tempolimit nicht überschreitet, bleibt man ein anständiger Bürger, selbst wenn sich im Kofferraum eine Leiche und ein paar Granatwerfer befinden.

Aber trotzdem: warum ausgerechnet Belgien? Dieser winzige und künstliche Monarchie-Staat besteht aus zwei Nationen, die sich hassen. Und dieser Hass erreicht unerhörte Höhen. Nicht einmal mit den arabisch-jüdischen Beziehungen zu vergleichen. Er ist eine Grundlage für ein jahrzehntelanges Chaos, das im Land herrscht.

So, wenn man aus einer belgischen Gemeinde in eine andere zieht, kommt man automatisch außer Sicht des Staates, denn die lokalen Behörden haben gar kein Interesse an der Zusammenarbeit. Vielmehr sind sie damit beschäftigt, einander in die Suppe spucken und sich übereinander bei der Bundesregierung zu beschweren. Auf der Bundesebene sind aber die Verhältnisse auch alles andere als übersichtlich.

Kurz und klar, wenn man sich in Europa verstecken möchte, findet man dafür keinen besseren Platz, als Belgien. Die Terroristen wissen die Vorteile der geographischen Lage Belgiens zu schätzen. Dazu kommt noch die schwerfällige Bürokratie, gute Straßen, Waffenhandel, milde Polizisten. Und die europäischen Metropolen wie Paris, London oder Amsterdam liegen hier ganz in der Nähe. Dabei gibt es keine Grenzkontrollen. Die Atmosphäre für die internationale Kriminalität ist hier also geradezu einladend. Dazu sind die belgischen Gerichte kuschelig. Selbst wenn ein Verbrecher von der Polizei gefasst wird, spricht ihn das Gericht sowieso frei, denn „man sollte ihm noch eine Chance geben“, „es besteht die Wahrscheinlichkeit einer Besserung“, „seine Kindheit war schwer“.

Natürlich war diese Terroristen-Willkommenskultur immer inoffiziell, dafür aber sehr bequem, denn so befreite man sich von der Verantwortung. Das Ergebnis: seit dem Mord am legendären afghanischen Verteidigungsminister Ahmad Shah Massoud im Jahr 2001 hatten ausnahmslos alle großen Terroranschläge in der Welt eine Verbindung mit Brüssel, und zwar mit dem Bezirk Molenbeek.

Quelle
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