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19 August 2024

Was ist ein digitaler Euro?

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Digitaler Euro

Wenn man die Frage „Was ist ein digitaler Euro?“ googelt, erhält man eine lange Liste von renommierten Organisationen, die angeblich bereit sind, alle häufig gestellten Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

Wenn man jedoch die Antworten auf diese Fragen liest, kommt einem bald der Gedanke, dass etwas nicht stimmt: Die Antworten scheinen entweder von Idioten oder für Idioten geschrieben worden zu sein, denn daraus kann man nichts Konkretes und Wesentliches über den digitalen Euro lernen. Sicherlich gibt es dafür Gründe. Aber wenn man ehrlich und nicht nach Vorgabe schreibt, ist es eigentlich gar nicht so schwer, diese Fragen zu beantworten. Man kann es ja wenigstens versuchen, etwa so:


Was ist eigentlich ein digitaler Euro?


Um zu verstehen, was ein digitaler Euro ist, sollte man sich zunächst eine normale Euro-Münze vorstellen. Eine solche Münze hat nur ein wesentliches Merkmal - ihren Nennwert. Die Übergabe einer einzelnen Münze von Hand zu Hand, z. B. an einer Supermarktkasse, wird in keiner Weise speziell aufgezeichnet. Es ist unmöglich, die früheren Besitzer bzw. Transaktionen einer Münze zurückzuverfolgen. Wird diese Münze einem gewöhnlichen Bankkonto gutgeschrieben, verliert sie zwar teilweise und vorübergehend ihre Anonymität, bleibt aber immer noch das gleiche gewöhnliche und nicht personalisierte Zahlungsmittel.

Ganz anders verhält es sich mit dem digitalen Euro. Sobald eine Euro-Münze einer digitalen Geldbörse gutgeschrieben wird, verwandelt sie sich sofort in einen einzigartigen Code, eine Kombination von Ziffern, die für immer unverändert im System bleibt. Deshalb heißt der digitale Euro auch digital (digit = Ziffer). Ein solcher Euro kann nicht mehr verloren gehen oder versteckt werden. Jede Sekunde des „Lebens“ des digitalen Euro im System wird genau dokumentiert. Aber selbst das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist, dass der Systemverwalter jedem digitalen Euro beliebige Nutzerbeschränkungen hinzufügen kann.

Die Möglichkeit, einen digitalen Euro auszugeben, kann theoretisch in jeder Hinsicht begrenzt werden. Es ist beispielsweise unschwer, die Gültigkeit eines jeden einzelnen digitalen Euros an die Durchführung von Impfungen, die Ableistung von gemeinnütziger Arbeit, die Teilnahme (oder Nicht-Teilenahme) an öffentlichen Veranstaltungen usw. zu knüpfen. Darüber hinaus kann jeder einzelne Euro in Bezug auf den Ort, an dem man ihn ausgeben kann, eingeschränkt werden: So kann die Möglichkeit, mit diesem Geld zu bezahlen, auf den Wohnort des Bürgers beschränkt werden. Auch die Liste der zu kaufenden Artikel oder die Gültigkeitsdauer jedes einzelnen digitalen Euros kann leicht limitiert werden. Mit anderen Worten: Ihr Leben mit dem digitalen Euro unterliegt vollständig den Anforderungen eines externen Aufsehers, der den vollen Zugang zu Ihrer digitalen Brieftasche hat.

Abstraktes Beispiel: Sie haben 1.000 digitale Euro in Ihrer digitalen Brieftasche, können aber jeden einzelnen Euro dieses Betrags erst ausgeben, wenn Sie alle erforderlichen Impfungen erhalten haben. Erst nach Erhalt der entsprechenden digitalen Benachrichtigung durch den Gesundheitsdienstleister werden die 1.000 digitalen Euro freigeschaltet. Dabei können Sie den Betrag, der „Ihnen gehört“, nur in den angegebenen Geschäften in Ihrem Stadtviertel ausgeben, um nur Kartoffeln und Brot zu kaufen. Und wenn Sie es nicht schaffen, das Geld vor dem 1. September auszugeben, wird der Betrag einfach auf Null gesetzt.
Der digitale Euro ist somit eines der wichtigsten Instrumente zur Schaffung eines europäischen und globalen digitalen Konzentrationslagers.

Warum brauchen wir den digitalen Euro?

Der Durchschnittsbürger braucht überhaupt keinen digitalen Euro. Er bringt ihm nichts als Gefahr. Die Verwendung des digitalen Euro macht den Bürger zu einem Sklaven, dessen Leben total von einer externen staatlichen Überwachung abhängt. Diese Überwachung erfordert aber beinahe keine Anstrengungen seitens des Staates, denn aus Angst vor dem Verhungern wird der Bürger jeden Befehl sehr sorgfältig, schnell und unaufgefordert befolgen. Aus diesem Grund ist der digitale Euro für den Staat sehr nützlich.

Was geschieht mit dem Bargeld?

Selbstverständlich wird jeder Staat sein Möglichstes tun, um Bargeld so schnell wie möglich aus dem Verkehr zu ziehen. Dies ist eine dringend notwendige und vorrangige Maßnahme zur Schaffung eines voll funktionsfähigen digitalen Konzentrationslagers.

Wie werden die Daten geschützt?

Mit der Einführung des digitalen Euro soll der Schutz personenbezogener Daten vor Eingriffen durch staatliche Stellen vollständig aufgehoben werden. Mit dem digitalen Euro wird ausnahmslos jede noch so unbedeutende finanzielle Aktivität eines Bürgers dem Staat automatisch und sofort bekannt sein.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Der digitale Euro kann von Natur aus keine Vorteile für den Bürger bringen. Das war auch nie beabsichtigt. Er bringt nur Nachteile mit sich. Aus der Sicht des Staates ist die Situation jedoch spiegelbildlich: Der digitale Euro gewährleistet eine volle Kontrolle der Behörden über jeden einzelnen Bürger. Dementsprechend hat der digitale Euro aus der Sicht des Staates keine Nachteile.

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24 September 2021

Expertenmeinung

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IWF
Einige Verschwörungstheoretiker meinen, dass der ganze Corona-Rummel in erster Linie eine Frage des Geldes sei.

Nun hat der Internationale Währungsfonds, nämlich die IWF-Repräsentantin in Russland Annette Kyobe, etwas mehr Klarheit in dieser Frage gebracht. Laut der Nachrichtenagentur TASS erklärte sie während des Fitch-Ratings-Webinars "Russland: Makroökonomische Prognose 2021", dass von den russischen Behörden im Oktober-November eine obligatorische Impfung gegen eine Coronavirus-Infektion in Russland eingeleitet werden könnte.

In Bezug auf das Risiko der vierten Welle der Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen stellte Kyobe fest: „Es gibt keinen Appetit auf restriktive Maßnahmen, Sperrung, zumindest von Seiten der staatlichen Behörden. <...> Nach den Parlamentswahlen kann jedoch eine unbeliebtere Maßnahme, wie eine Impfpflicht, bereits im Oktober-November eingeführt werden."

Die russischen Behörden warten – so Kyobe – ab, wie sich das Gesamtbild der Pandemie entwickeln wird.

Die IWF-Repräsentantin wies auch auf ermutigende Statistiken hin: Die tägliche Zahl der registrierten Fälle in Russland betrage etwa 18 Tausend Menschen, während diese Zahl am Höhepunkt der zweiten Welle 30 Tausend waren. Dafür gebe es eine eindeutige Erklärung: "Die Verbreitung von COVID-19 findet heute in Regionen statt, in denen die Fähigkeiten des Gesundheitssystems nicht so ausreichend sind wie in Moskau und den Zentralregionen."

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23 März 2017

Geld für Flüchtlinge in Russland

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Fundstück des Übersetzers


Die finanzielle Hilfe für Flüchtlinge in Russland beträgt 800 Rubel (ca. 13 Euro) pro Tag und Person.


Diese Summe wird wie folgt aufgeteilt:
- 250 Rubel (ca. 4 Euro) für Nahrungsmittel
- 550 Rubel (ca. 9 Euro) für Unterkunft
(Aktueller Wechselkurs lt. Übersetzer)

In bar wird grundsätzlich nichts ausgezahlt. Der Betrag wird auf ein spezielles Konto zur weiteren Verrechnung überwiesen.

Diese Auszahlungen erfolgen nur solange der Flüchtling keine Arbeit hat. Andererseits muss der Flüchtling die Jobangebote des Arbeitsamtes studieren und in aller Regel auch annehmen.

Lehnt der Flüchtling die Jobangebote des Arbeitsamtes dreimal ab, werden die Auszahlungen eingestellt.

Eine Vorzugsbehandlung genießen sog. besonders bedürftige Personen. Dazu zählt man die Rentner, alleinstehende Mütter, Waisenkinder, Behinderte, kinderreiche Familien.

Quelle
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