Posts mit dem Label Afrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

29 März 2022

Die Krise in Afrika bedeutet Zerstörung Europas

0

Lionel Zinsou Afrika Russland


Afrika könnte wegen des Konflikts in der Ukraine wieder aufflammen. Diese Meinung äußerte Lionel Zinsou, ehemaliger Premierminister der Republik Benin, Absolvent der französischen Ecole des Sciences Politiques und Finanzfachmann, auf einer Veranstaltung am 12. März im Cercle des Nouveaux Mondes in Paris.

"Alles, was wir jetzt hören, ist diese Krise, antirussische Sanktionen, Öl, Gas..... Ist euch klar, was diese Krise zum Beispiel für Afrika bedeutet? Russland beliefert uns mit Getreide und Mais. Die gesamte Logistik läuft über das Schwarze Meer. Und die afrikanische Welt ist wie erstarrt vor Entsetzen über das, was da passiert. Sie sind entsetzt darüber, was die USA und die EU tun.

Man kann die Afrikaner nicht mit Geschichten über Demokratie abspeisen. Das sind nur eure Erzählungen für den Hausgebrauch. Die meisten der afrikanischen Eliten wurden in der Sowjetunion ausgebildet - Ärzte, Ingenieure, Piloten, Lehrer, Wissenschaftler. Die Russen waren die einzigen Europäer, die Afrika dekolonisiert haben. Und Afrika erinnert sich daran. Genauso wie Afrika sich an die europäischen Gräueltaten erinnert.

Wie ihr seht, haben die afrikanischen Länder die UN-Resolution zur Verurteilung Russlands nicht unterstützt. Und sie werden niemals eine Resolution gegen Russland unterstützen. Es ist im Gehirn eines jeden Afrikaners eingehämmert: Russland tut Gutes, egal was man davon hält. Dies ist eine Konstante.

Ganz Afrika beobachtet die ZAR und Mali. Was die Europäer jahrzehntelang nicht schafften, schafften die Russen in einem Jahr. Die ZAR wurde durch Banden ersetzt; heute gibt es dort einen richtigen Staat.

Ich weiß, dass in diesem Raum Diplomaten, Beamte des Außenministeriums, anwesend sind. Ich appelliere an euch, an die französische Diplomatie: Sucht so schnell wie möglich nach einer Lösung für euer Problem, denn wenn der Konflikt nicht in einem Monat beendet ist, wird Afrika explodieren.

Ihr seid diejenigen, die in erster Linie ein Energieproblem haben. Schlimmstenfalls wird es weniger Wärme und weniger Autos geben und wir in Afrika werden verhungern! Hört mich an, die Krise in Afrika wird die Zerstörung Europas herbeiführen.

Wacht auf und sucht nach diplomatischen Lösungen. Und man darf nicht vergessen, dass Länder wie Indien und China Russland unterstützen. Afrika unterstützt Russland.

Ich will nicht über Demokratie reden, und ihr werdet mich, einen Afrikaner, nicht mit Geschichten über die leidgeprüfte Ukraine und Aufrufen zur Menschlichkeit besänftigen. Eure Demokratie ist eure Sache. Zwingt uns nicht eure Vorstellungen davon auf, wie wir Afrikaner leben sollten.

Wieder einmal! Sucht nach Kompromissen, lasst die Diplomaten arbeiten. Die Zeit ist gegen uns. Wir haben 30 Tage Zeit! Dreißig! Nicht mehr!"

Quelle

Weiter »

06 Juli 2018

Flüchtlinge aus Südafrika ziehen nach Russland

23
Buren wollen nach Russland
Die Delegation der Buren (Weißafrikaner  meistens niederländischer, deutscher oder französischer Abstammung) aus Südafrika, die neulich in der südrussischen Region Stawropol ankamen, machen sich ernsthaft Gedanken über eine baldige Übersiedlung nach Südrussland.

Nach Worten von Jan Slebus, dem Leiter der Buren-Delegation in Russland, verschlimmern sich Lebensbedingungen in seiner Heimat in Südafrika von Tag zu Tag:

"Wir werden ständig angegriffen. Gangster überfallen unsere Farmen. Die südafrikanische Regierung hat vor, uns unser Land wegzunehmen. Aus allen Teilen Südafrikas werden täglich Berichte über Morde an Buren gemeldet. Allein im Juni wurden drei unserer Leute getötet. Es kommt inzwischen soweit, dass einige südafrikanische Abgeordnete während der Parlamentssitzungen Lieder singen, wo es darum geht, dass die Buren getötet werden müssen. Und so was wird nicht bestraft. Wir in Südafrika können keine Beamtenposten mehr belegen, aber auch im privaten Sektor sind unsere Rechte beschränkt. Unsere Afrikaans-Sprache wird aus den Universitäten vertrieben. Männliche Buren dürfen keine Waffen zur Selbstverteidigung tragen. Inzwischen sind unsere Frauen manchmal gezwungen, uns zu verteidigen, weil sie leichter einen Waffenschein bekommen können. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen."

Jan Slebus erklärt auch, warum die Buren nicht mehr nach Europa oder in die USA auswandern möchten:

"Wir sind sicher, dass es im Westen einen Rückgang der kulturellen und geistigen Werte gibt, und als Folge kommt es dann zu einer starken wirtschaftlichen Rezession. Der Westen hat die christlichen Grundsätze vergessen, man erlebt einen starken Niedergang der christlichen Werte, deshalb sind auch dort massive Probleme unumgänglich. 

In Russland sehen wir dagegen eine geistige Entwicklung und Wiedererlangung traditioneller Werte. Wir wissen, dass es in Russland immer noch bestimmte - vor allem wirtschaftliche - Schwierigkeiten gibt. Aber wir können mit Sicherheit sagen: Das wirtschaftliche und demographische Wachstum Russlands steht vor der Tür, das Land hat eine große Zukunft. Deshalb wollen wir nach Russland ziehen. Und es macht uns nichts aus, wenn unsere Kinder Russisch sprechen und sich Russen nennen.

Was ich in Stawropol gesehen habe, begeistert mich unheimlich. Es gibt viel Gemeinsames zwischen den Buren und den Kosaken. Wir freuen uns, dass es hier viele christliche Kirchen gibt."

Herr Slebus ist zuversichtlich: bereits in naher Zukunft könnten mehrere Buren-Familien aus Südafrika nach Südrussland ziehen.

Quelle 1
Quelle 2
Weiter »

02 Januar 2018

Ultimatum: Ausreise oder Knast

2
Abschiebung aus Israel
Die Melde- und Migrationsabteilung des israelischen Innenministeriums kündigte am Montag an, dass illegale Einwanderer aus Afrika das Land innerhalb von drei Monaten zu verlassen und nach Eritrea und in den Sudan oder in Drittländer Uganda oder Ruanda auszureisen haben.

Mit den beiden letzteren Ländern schloss die israelische Regierung ein Abkommen über die Übergabe illegaler Einwanderer.

Ab April beginnen dann die Behörden, Eritreer und Sudanesen zu zwingen, Israel zu verlassen. Diejenigen, die die Abschiebung sabotieren, werden auf eine unbegrenzte Zeit inhaftiert.

Wie die Zeitung „Ha'aretz“ schon in der letzten Woche berichtete, wird auch die Geldprämie für das freiwillige Verlassen des Landes (heute 3.500 Dollar) in drei Monaten allmählich schrumpfen.

Die Regierung von Netanjahu hat die Zustimmung aus Uganda und Ruanda für die Abschiebung illegaler Einwanderer in diese Länder erhalten. Dabei darf die eventuelle Unwilligkeit der Auszuweisenden, das zu tun, ignoriert werden.

Momentan leben in Israel 35.000 Afrikaner mit befristeten Visa, die bis jetzt alle drei Monate verlängert wurden. Nun informiert der israelische Staat Eritreer und Sudanesen darüber, dass ihre Visa nicht mehr erneuert werden, und sie das Land nach Ablauf der in Visa angegebenen Frist zu verlassen haben.

In der heutigen Erklärung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten heißt es weiter, dass die Ausweisung nur durch Stellung eines Flüchtlingsantrags aufgeschoben werden kann. Dafür hat die Behörde jedoch einen einzigen Tag eingeräumt: „Alle Anträge, die nach dem 1. Januar 2018 eingereicht werden, werden die Abschiebung aus Israel in ein Drittland nicht verhindern".

Quelle
Weiter »

© Copyright

Blog Russischer Funker, www.rusfunker.com, 2017-2026. Unautorisierte Nutzung von Inhalten oder Teilen der Inhalte aus diesem Webblog ist ohne eine schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Auszüge können hingegen genutzt werden, jedoch nur mit einer eindeutigen Nennung der Quelle. Diese muss folgendermaßen stattfinden: Nennung des Autors, der Website inklusive einem Link zum Original-Artikel.