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15 Oktober 2017

Hepatitis A

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Rospotrebnadsor
Am 15.10.2017 hat die russische Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz (Rospotrebnadsor) die folgende Warnung (hier in der deutschen Übersetzung) veröffentlicht.

Vom 1. Juni 2016 bis zum 27. September 2017 haben 20 europäische Länder (Österreich, England, Belgien, Niederlande, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Irland, Spanien, Italien, Lettland, Malta, Norwegen, Portugal, Slowenien, Schweden, Wales, Finnland, Frankreich und Estland) 2.883 bestätigte Fälle von Hepatitis A gemeldet.

Die größte Anzahl von Hepatitis-Erkrankten in diesen 20 Ländern stellen Männer dar, die Sex mit anderen Männern (MSM) hatten. Die Zahl der Erkrankungsfälle für jeden Monat des oben erwähnten Zeitraums ist deutlich höher als die des gleichen Zeitraums in den Vorjahren. Dabei geben die offiziell bestätigten Daten kein zutreffendes Bild vom Ausmaß des paneuropäischen Ausbruchs von Hepatitis A.

Als eine wirksamste Präventivmaßnahme – unter der Berücksichtigung der geschlechtsbezogenen Spezifik des derzeitigen Ausbruchs – kann die Impfung des MSM-Kontingents betrachtet werden. In einigen Ländern der Europäischen Union (Österreich, Holland, Dänemark, Spanien, Italien, Malta, Portugal und Schweden) sind die Hepatitis A-Impfstoffbestände derzeit jedoch nicht ausreichend verfügbar, was negative Auswirkungen auf die Prävention von Hepatitis A in Europa haben kann.

Die angeführten Daten deuten darauf hin, dass der Ausbruch von Hepatitis A in Europa zunimmt, und eine intensiviere Verbreitung der Krankheit künftig erwartet werden kann.

Rospotrebnadzor bittet russische Bürger, diese Informationen zu beachten und sie bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.

Quelle: http://rospotrebnadzor.ru/about/info/news/news_details.php?ELEMENT_ID=9070
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08 September 2017

Milzbrandausbruch in Italien

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Russische Behörde meldet Milzbrand

Am 08.09.2017 hat die russische Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz (Rospotrebnadsor) die folgende Warnung veröffentlicht. Hier kommt die deutsche Übersetzung dieser Warnung.


Nach Informationen des Instituts für experimentelle Zooprophylaxe von Toskana und Latium (IZSLT, Italien) wurde die Anwesenheit von Milzbrand in 4 toten Kühen am 28. August diesen Jahres von der Veterinärkontrolle in der Region Rom bestätigt.

Gemäß den Langzeitbeobachtungen des Epidemiologischen Dienstes IZSLT ist diese Region für Milzbrand endemisch, die Fälle von Rinderkrankheiten sind jedoch - dank einer präventiven Impfung seit 1950 - ein sporadisches Phänomen. Experten glauben, dass der Ausbruch durch eine ungewöhnlich lange Dürre verursacht werden könnte.

Früher (26. August 2017) setzte das italienische  Landwirtschaftsministerium die Weltorganisation für den Schutz von Tieren über 9 Todesfälle von Rindern wegen Milzbrand in den Regionen Lazio, Rom und Rocco di Papa in Kenntnis. Das nationale Laboratorium von IZSLT (Foggia) bestätigte diese Diagnose offiziell.

Alle Leichen von Tieren wurden vernichtet, die Behörden führen weitere Maßnahmen durch.

Die Aufsichtsbehörde für Konsumentenschutz und Gesundheitsschutz empfiehlt, diese Informationen bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.

Quelle: http://www.rospotrebnadzor.ru/about/info/news/news_details.php?ELEMENT_ID=8887

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14 April 2017

Ausbruch der infektiösen Hepatitis

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Warnung der russischen Aufsichtsbehörde
Am 14.04.2017 hat die russische Aufsichtsbehörde für Konsumentenschutz und Gesundheitsschutz (Rospotrebnadsor) die folgende Warnung (hier in deutscher Übersetzung) veröffentlicht.

Seit Februar 2016 wird der epidemische Ausbruch der infektiösen Hepatitis (A) in den Ländern der Europäischen Region observiert. Die Gesamtzahl der Erkrankten beträgt mehr als 330 Personen. Es sind folgende Länder betroffen: Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden und Großbritannien. Die Mehrheit der Hepatitis-Fälle wurde unter den Männern, die den Geschlechtsverkehr mit anderen Männern zu haben pflegen, festgestellt.

Momentan ergreifen europäische Fachleute Maßnahmen zur Lokalisierung bzw. Liquidierung des Infektionsherdes, darunter die Vakzinierung der Vertreter der Risikogruppen, Laboruntersuchungen, sowie die Aufklärungsarbeit.

Die Aufsichtsbehörde für Konsumentenschutz und Gesundheitsschutz fordert russische Bürger auf, diese Umstände bei der Reiseplanung zu beachten.

Quelle: http://rospotrebnadzor.ru/about/info/news/news_details.php?ELEMENT_ID=8152
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