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19 April 2018

Deutsche Delegation auf der Krim

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Deutsche Politiker auf der Krim
Heute startet das Internationale Wirtschaftsforum in der Stadt Jalta auf der Krim. Daran nehmen diverse ausländische Delegationen teil.

Kurz vor dem Beginn des Forums sprach der Korrespondent von Riafan mit Gunnar Lindemann, dem Vertreter der deutschen Delegation. Es ging um das Leben auf der Krim, aber auch um die Sanktionen und um den neuen Flughafen.
„Auf der Krim war ich zusammen mit einigen weiteren Kollegen bereits im Februar diesen Jahres auf Einladung von Krimdeutschen und den Abgeordneten des Krimparlaments“, 
erzählt der deutsche Politiker:

„Nun hat die Krimregierung uns zum Wirtschaftsforum eingeladen. Diese Einladung haben wir auch angenommen, denn das Problem mit der Krim hat eine überregionale Bedeutung, die wir alle mit geballten Kräften anpacken müssen. Unsere Delegation besteht aus fünf Personen, darunter zwei Geschäftsleute. Zwar haben sie noch keine bestimmten Projekte mitgebracht, aber sie hoffen auf neue Bekanntschaften und Kontakte. Vielleicht finden sie auch neue Geschäftspartner.“

Meistens haben aber deutsche Geschäftsleute immer noch Angst vor einer Krimreise, weil sie als Krimbesucher nicht auffallen möchten. Herr Lindemann ist aber überzeugt, dass die Sanktionen ein Problem nicht nur für Russland, sondern auch für Deutschland darstellen, denn sie erschweren die Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Ländern und nehmen ach den Deutschen Arbeitsplätze weg.

„Natürlich machen die Sanktionen auch den Menschen auf der Krim zu schaffen. Wir sprachen mit den hiesigen Hochschullehrern und Studenten. Sie sind verärgert, dass kein akademischer Austausch mehr stattfindet, obwohl das international üblich ist“.

Der deutsche Politiker selbst hat aber keine Angst, nach Russland zu reisen, obwohl Probleme mit Kiew nicht auszuschließen sind:
„Die Ukrainer träumen wohl davon, mich für acht Jahre hinter Gitter zu stecken. Nach diesem Besuch bekomme ich bestimmt weitere acht Jahre als Zugabe, aber was soll‘s, im Moment habe ich sowieso nicht vor, in die Ukraine zu reisen. Diese Situation würde ich aber gern mit den ukrainischen Behörden erörtern, aber wenn es ihnen nur darauf ankommt, mich zu einzusperren, dann lasse ich das lieber.“
Ukrainische Politiker, so Lindemann weiter, sollten endlich einsehen, dass die Krim sich Russland freiwillig angeschlossen hat:
„Krimbewohner haben ihre Entscheidung getroffen, und wir haben sie zu akzeptieren. Die deutsche Politik ist jedoch mehrheitlich immer noch gegen diesen Volksentscheid. Wir hoffen aber, dass unsere Meinung und unsere Krim-Impressionen allmählich auch in Deutschland ankommen. Inzwischen habe ich hier mit vielen Krimtataren, Ukrainern und Russen gesprochen. Über 90% davon sind mit der regionalen Politik der russischen Regierung auf der Krim zufrieden. Einige haben allerdings zugestanden, dass die Sanktionen vor allem auf die touristische Branche negativ abfärben. Die Mehrheit sieht jedoch die Entwicklung durchaus positiv. Dabei sprachen wir nicht nur mit den Menschen, die uns von Gastgebern vorgestellt wurden. Das waren auch ganz gewöhnliche Menschen auf der Straße, in Supermärkten oder an der Kasse. Bewaffnete Uniformisten, die oft und gern von der deutschen Presse erwähnt werden, sahen wir aber nicht. Die Menschen leben hier ganz normal. Das einzige Problem ist Sanktionen.“
Die Maschine mit der Delegation aus Deutschland landete bereits im neuen Flughafen der Krimhauptstadt. Zwischen der Unterzeichnung des Bauvertrags und der Fertigstellung des Flughafens vergingen knapp zwei Jahre. Die Meilensteine dieser Geschichte konnte Herr Lindemann zum Teil auch persönlich miterleben:
„Noch im Februar wurde am neuen Flugterminal intensiv gebaut. Damals sprach ich mit dem Bauleiter über den Fortschritt des Projekts. Nun bin ich verblüfft, wie schnell die Russen mit einem so komplexen Bauvorhaben fertig wurden. Sie wissen ja, in Berlin wird auch ein Flughafen gebaut. Schon seit 10 Jahren, und kein Ende in Sicht. Damals sagte ich scherzhaft dem Bauleiter, dass er mit seinem Team mal nach Deutschland kommen sollte, sobald er mit dem Flughafen in Simferopol fertig ist, um seinen Kollegen auf der Berliner Flughafenbaustelle unter die Arme zu greifen. Nun sehe ich den neuen von den Russen gebauten Terminal auf der Krim, und ich glaube, dass meine scherzhafte Idee gar nicht so schlecht war...“

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07 März 2018

Befreit uns nochmals

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Deutsche Delegation auf der Krim
Russische Online-Ausgabe „Wirtschaft Heute“ berichtet über den Besuch der deutschen Delegation auf der Krim.

In diesem Beitrag wird insbesondere der Journalist aus der Krim Dmitrij Taran zitiert.

Der Westen, so Taran, setzt seinen Informationskrieg gegen Russland konsequent fort. Das Ziel ist dabei, die europäische Gesellschaft propagandistisch zu spalten: „Die Menschen werden Jahre lang mit Propaganda vollgepumpt. Sie werden damit auf die heiße Phase (des Kriegs) vorbereitet, deswegen werden die Menschen in Europa auch ständig propagandistisch aufgewärmt“.

Trotzdem wächst in Europa Verständnis dafür, dass man mit Russland lieber zusammenarbeiten sollte. Als Beispiel nannte der Journalist eine große Zahl der ausländischen Delegationen auf der Krim: mehr als 80 alleine in Jahre 2017.

Besonders hat Taran die Vertreter der deutschen Organisation GeRussia hervorgehoben, die für den Zusammenschluss von Deutschland und Russland plädieren sollten: „Uns hat neulich eine Delegation aus Ostdeutschland besucht, aus der ehemaligen DDR. Hinter den Kulissen haben die Deutschen im Klartext gesagt, dass Deutschland immer noch ein besetztes Land sei, wo amerikanische Truppen stationiert sind, und sie sich die erneute Befreiung durch Russland wünschten“, erzählte der Journalist in einer Fernsehsendung der Ersten Krim-Fernsehkanals.

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27 April 2017

Als Sраm erkannt

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Der Kommentar über die Krim gelöscht
In der deutschen Ausgabe von Epoche Times erschien der Artikel "Willy Wimmer: Krim-Politik der EU geschichtsfremd und dumm" (hier).

Nun markiert die Kommentarfunktion von Disqus leider immer wieder  mein Kommentar zu diesem Artikel überraschend als Spam. Schade eigentlich.

Also wird der Kommentar nun hier veröffentlicht. Vielleicht ist er doch nicht so spamhaft und kann für die Leser interessant sein.

Es ist wirklich merkwürdig, dass die „Experten“ in der sog. Krim-Krise bis jetzt die offensichtlichen Dinge nicht sehen (wollen), die aber gar nicht zu übersehen sind.
Vor allem geht es darum, dass es die Stadt Sewastopol auf der Krim gibt. Das war bis 2014 eine ukrainische Stadt, wo sich aber der Stab der russischen Schwarzmeerflotte befand und wo die Familienmitglieder der russischen Militärs wohnten. Ganz wichtig: es war keine gesonderte Militärbase wie etwa Guantanamo.
Das waren russische Militär-, Verwaltungs- und Wohnobjekte mitten in der ukrainischen Stadt zerstreut. Bei der heutigen ukrainischen „Staatsmacht“ hätte dieser Umstand damals automatisch und unvermeidlich den Krieg in Sewastopol und generell zwischen Russland und der Ukraine bedeutet. Ein solcher Krieg hätte völlig unvorhersehbare Folgen für die ganze Welt haben können.
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