Misslungener Raubüberfall

Russische Frau in Paris
Symbolbild
Am nördlichen Stadtrand von Paris gibt es einen langen und dunklen Tunnel. Wenn man dort durchfährt, bekommt man den Eindruck, dass man in einer Helle ist, nicht in einer europäischen Hauptstadt.

Der Raubüberfall passierte am Ausgang dieses Tunnels. Die Dunkelheit und der Stau haben den Tätern dabei mitgeholfen. In dem Auto saß Leiter der Delegation von „Rosoboronexport“ (Russisches staatliches Waffenexportunternehmen) Jurij Kornew und die Sprecherin des russischen Föderalsamtes für militärtechnische Zusammenarbeit Maria Worobjowa.

Mindestens vier Kriminelle zerschlugen das Fenster ihres Autos und öffneten die Autotüren gewaltsam. Sie versuchten Jurij Kornew aus dem Auto zu ziehen, verlangten Geld und Schmuck. Der Mann schaffte es dennoch, sich zu wehren. Es kam zu einer Balgerei. Die Täter schlugen den russischen Delegationsleiter mehrmals ins Gesicht.

Während des Kampfes gelang es den Angreifern, der russischen Pressesprecherin die Tasche zu entreißen. Dann stiegen sie auf den Roller und waren weg.  Maria Worobjowa entschloss sich aber, die Räuber zu verfolgen. Es begann die Verfolgungsjagd durch Paris, die erst in dem berüchtigten Viertel Saint-Denis zu Ende ging.

Maria hat die Räuber dort eingeholt und - unbeachtet der Verstärkung, die den Tätern zur Hilfe eilte - ihre Tasche zurückerobert. Laut Augenzeugen waren die Täter von der ganzen Entwicklung regelrecht überrumpelt, genauso wie die französischen Polizisten, die erst später eintrafen und die verwirrten Räuber verhaften konnten.

Maria und Jurij haben einige Körperverletzungen bekommen, die medizinische Hilfe jedoch abgelehnt.


Quellen:
http://www.kp.ru/daily/26695/3719265/
http://www.lepoint.fr/faits-divers/saint-denis-des-russes-poursuivent-leurs-voleurs-presumes-jusque-dans-leur-cite-21-06-2017-2137173_2627.php?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#section-commentaires
http://www.valeursactuelles.com/faits-divers/saint-denis-deux-russes-pourchassent-leurs-agresseurs-jusque-dans-la-cite-85195

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Sanktionen aus der russischen Sicht

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Europäische Sanktionen
Zu einem Artikel (hier) in Epochtimes fand eine rege Diskussion über Sanktionen gegen Rußland statt.

Die Stellungnahme des Autors diesen Blogs zu dem Thema könnte vielleicht auch für Blogleser interessant sein. Darum wird sie auch hier veröffentlicht:

Die westlichen Sanktionen betreffen in Rußland fast ausschließlich die Russen (auch Firmen), die geschäftlich mit den europäischen Partnern zu tun hatten, weil die europäischen Partner nun eben nicht mehr mit den Russen normal handeln können. Dahingehend sind die Sanktionen aus der westlichen Sicht definitiv der totale Schwachsinn. Die absolute Mehrheit der russischen Bevölkerung hat aber von den Sanktionen bis jetzt nichts zu spüren bekommen, im Gegenteil – die (Gegen)Sanktionen haben die russische Landwirtschaft merklich angekurbelt. Und noch etwas ganz Wichtiges, vielleicht DAS Wichtigste: der außerordentliche Rufschaden für Deutschland und Europa. Die Russen hatten nämlich schon immer (eigentlich seit Jahrhunderten) großen Respekt vor Europa, vor allem Deutschland in mancher Hinsicht gehabt. In den letzten Jahren hat sich aber der sog. „Westen“ von einer wirklich abscheulichen Seite gezeigt. Das war für die Russen anfangs schockierend, aber inzwischen hat man sich daran gewöhnt, daß hauptsächlich schizophrene und peinliche Signale aus dem „Westen“ kommen. Selbst wenn die Sanktionen irgendwann vorbei sind, bleibt nun dieser Reputationsschaden sehr lange (vielleicht für immer) bestehen, und er bringt Europa nachhaltig große Verluste, und zwar nicht nur geistiger aber auch durchaus finanzieller Natur. Schade eigentlich…
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Und hier noch eine weitere Episode aus der Diskussion

tomtomtoy
So? Der Westen will konvertierte Währung für seine Produkte. Der Rubel ist sehr eingeschränkt dazu zu gebrauchen. Öl ist halt nicht mehr so viel wert.

Russischer Funker > tomtomtoy
Den Rubel kann man auf jeder Weltbörse uneingeschränkt gegen andere Währungen tauschen. Ich sehe, Sie lügen hier, daß sich die Balken biegen. Wozu denn? Leidenschaft oder Job?

tomtomtoy > Russischer Funker
Der Rubel ist nix wert,und das ändert sich in absehbarer Zeit nicht. Der Rubel ist halt nur eine "ölwährung"

Russischer Funker > tomtomtoy
Der Rubel hat einen konkreten Wert. Für Rubel kann man Waren in Rußland aber auch überall auf der Welt (z.B. per Visa-Karte in RUB) ohne weiteres kaufen. Den Rubel kann man uneingeschränkt gegen Euro und v.v. tauschen. Das ist alles heutige Gegebenheiten, es gibt hier nichts zu diskutieren, denn das ist einfach so. :)
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Gefährliche Infektionen aus Syrien

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Israelische Ärzte schlagen Alarm
Israelische Ärzte haben große Probleme bei der Behandlung der syrischen Kinder.

Die Zeitschrift der Israeli Medical Association veröffentlichte Daten aus der Studie des Medizinischen Zentrums The Western Galilee, wo mehrere Flüchtlingskinder aus Syrien behandelt wurden.

In dieser Patientengruppe wurde nämlich eine hohe Rate der Verseuchung mit Bakterien, die besonders resistent zu Antibiotika sind, festgestellt. Solche Kinder bedürfen - so die Ausgabe - einer speziellen Behandlung und Pflege.

Die untersuchte Gruppe bestand aus 47 Kindern, wobei 37 davon als Träger von Infektionen, die mit Antibiotika nur schwer heilbar sind, diagnostiziert wurden. Um andere Patienten sowie das Personal der Klinik nicht zu gefährden, müssen solche Kinder sofort nach der Erstaufnahme gesondert untergebracht werden, bis die Untersuchungsergebnisse ausgewertet werden. Solch eine hoche Verseuchungsrate der syrischen Flüchtlinge löst - heißt es - begründete Befürchtungen in den Ländern, die diese Flüchtlingen aufnehmen.

Quelle
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Volksstimme

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Aserbaidschaner mordete einen Russen in Moskau
In der Nacht von 9. auf 10. Oktober 2013 bekam der 25-jähriger Russe vor seinem Haus in Biruljewo (Bezirk im Süden Moskaus) einen Messerstich in den Rücken und starb am Anschlagsort.

Der Täter floh. Die Polizei leitete Fahndungsmaßnahmen ein.

Am 11. Oktober wurde das Foto des mutmaßlichen Mörders (von einer Überwachungskamera) im Internet - vor allem in allen nationalistischen sozialen Netzen - veröffentlicht. Südländischer Typ.

Am 12. Oktober kamen ca. 40 Moskauer zum Bezirksrevier der Polizei, um umgehende Ermittlungen in der Sache zu fordern.

Der Leiter des polizeilichen Großbezirks "Moskau Süd" versprach den Demonstranten eine besonders schnelle Ermittlung. Die Demonstranten haben sich aber damit nicht zufrieden gegeben und schalteten im Internet einen Aufruf zur Volksversammlung.

Wenige Stunden später marschierten mehrere hundert organisierte Moskauer zum lokalen Einkaufszentrum, das als Arbeitsort von vielen Migranten bekannt ist, und griffen es an. Die Unruhen breiteten sich schnell aus. Von Demonstranten wurden mehrere Großhandelslager (ebenfalls beliebte Aufenthalts- und Arbeitsplätze der südländischen Migranten) angegriffen und zum Teil zerstört. In ganz Moskau wurde der Mobilisationsplan der Polizei eingeführt. Das Territorium um Kreml wurde blockiert.

Am 13. Oktober übernahm der Leiter der Moskauer Polizei die persönliche Aufsicht über die Sache.

Am 14. Oktober wurden einige hundert südländische Migranten aus den angegriffenen Großhandelslagern wegen Verstöße gegen das Ausländergesetz von der Polizei verhaftet. Es wurde auch ein Auto mit Waffen festgestellt. Die Lager wurden endgültig geschlossen, die Lagerleiter wurden verhaftet.

Am 14. Oktober berichtete der Leiter der Moskauer Polizei, daß die Identität des Täters nun bekannt wäre. Das wäre ein Aserbaidschaner.

Am 15. Oktober wurde der Polizeileiter des betroffenen Bezirks entlassen.

Es wurde auch berichtet, das der FSB (Russischer Geheimdienst) der aserbaidschanischen Diaspora mit massiven "Problemen im Geschäftsleben" gedroht hatte, falls bei der Feststellung des Täters nicht mitgeholfen wird.
Am gleichen Tag wurde der Mörder verhaftet.

Darauf folgte eine Reihe von Entlassungen in der Moskauer Polizei und Moskauer Behörden.
Der Innenminister mußte sich in der Staatsduma rechtfertigen.

Der Täter bekam 17 Jahre Haft (strengste Vollzugsart).

Quelle
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Bericht von einer Demo

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Bericht russischer Journalistin aus Dresden
Die russische Journalistin berichtet nun - etwas verblüfft - von einer Pegida-Demo in Dresden. 

Montag. Das Zentrum von Dresdner wird von vielen Polizeiautos umzingelt. Musiker in Trachten spielen Volkslieder, ältere Frauen und Männer singen und bödeln. Es gibt aber auch genug junge Leute mit herausforderndem Gesichtsausdruck.

Plötzlich erstarrte ich zur Salzsäule, denn ich sehe hier russischen Flaggen. Einer davon ist ganz besonders: halb russisch, halb deutsch. Der Fahnenträger bemüht sich, mir in gebrochenem Russisch zu erklären, dass das ein Symbol der russisch-deutschen Einheit sei.

Es laufen auch viele Jungs in T-Shirts mit Putin-Bild. Plakate mit Putin und gleich daneben Plakate, wo Merkel mit Schweineohren abgebildet wird. Oder Merkel in Nazi-Uniform und Euro-Zeichen, das dem Hakenkreuz ähnlich aussieht. Bilder mit gekreuzten muslimischen Frauen in Burkas.
Aufrufe zur „Freundschaft mit Russland“ und zum „Krieg mit NATO“.

Also wo bin ich denn jetzt? Ist das Deutschland? Viele Demonstranten haben Kuschelschweine in der Hand. Ein mastiges Schwein ist doch das Symbol vom wohlhabenden christlichen Deutschland. Also - kein Halal! „Es lebe Russland!“- erschallen plötzlich die Aufrufe um mich herum. Eine ältere begeisterte Frau wiederholt immer wieder: „Mein Herz gehört Putin“.
Mir wird langsam schwindlig.
- Warum glaubt ihr Putin? - wundere ich mich. Der Mann neben mir heißt Michael. Er klärt mich auf: - Er ist der einzige globale Entscheidungsträger, der gegen den Terrorismus kämpft. Im Übrigen, wer ist denn sonst glaubwürdig? Etwa unsere proamerikanische Marionette, die die Grenzen für Fremde offen hält? Die Invasoren vergewaltigen unsere Frauen und toten unsere Männer. Sie essen unser Brot, aber sie hassen unsere Religion und haben vor, in Deutschland ein Kalifat aufzubauen.
- Aber in Ostdeutschland sehe ich so gut wie keine Ausländer...
- Genau! Und wir tun alles, damit das auch so bleibt. Wir sind aber keine Rassisten. Andererseits muss jeder, der sich in unserem Land aufhält, die Gesetze dieses Landes respektieren.

Ich erzähle Michael darüber, was ich in München gesehen habe. Es waren junge hysterische Dumpfbacken, sie schrien: „München ist bunt!“ und „Wir lieben Flüchtlinge!“. Ich erinnere mich noch, wie ein paar tausend „Liberalen“ einige wenige zurechnungsfähige Menschen schlagen wollten, die gegen die Islamisierung Deutschlands demonstriert haben. Nur die Polizei konnte damals die Schlägerei verhindern.

- Das ist klar, das sind doch Wessis, - erwidert Michael verächtlich. - Die glauben doch alles, was ihre blöde Zeitungen schreiben. Aber wir sind in der DDR aufgewachsen. Wir sind anders. Wir sind gegen die Propaganda immun. Und genau das haben wir mit Russen gemeinsam!

Ein AfD-Abgeordneter teilt diese Meinung auch:
- Ja, wir - die Russen und die Ostdeutschen - sind misstrauisch. Und die kleinste Spur von Propaganda riechen wir auch sofort. Das ist der beste Schutz vor Illusionen. Westdeutschland war das Schaufenster des idealen Kapitalismus, und als solches hat es 50 Jahre lang ein ungetrübtes Leben geführt. Die da drüben sind total überzeugt, das ihnen nichts Schlimmes zustoßen kann. Wessis sind unrealistisch, sie sind einfach nicht in der Lage vernünftig analysieren, was jetzt passiert. Die DDR-Bürger wussten ganz genau, dass die Lüge ein integraler Bestandteil des Lebens ist. Sie wurden oft belogen, das war aber für sie kein Geheimnis. Und im Leben störte diese Lüge auch nicht äußerlich.
Damals war ich ein glücklicher junger Mann, erfolgreich im Studium, bekam mein Stipendium und hatte vor, im Ausland auf Kosten der DDR weiter zu studieren. Ich war sicher, dass auch morgen das Leben immer noch in Ordnung ist. Und dann brach alles zusammen.
Die jungen Leute hatten es vielleicht einfacher, sie sind flexibler. Für die Älteren war das eine schwere Zeit, Scheitern aller Träume. Aber viele von ihnen waren standhaft genug, um einen Neuanfang zu wagen. Sie wissen genau, dass das Leben kein Paradies auf Erden ist, der Erfolg muss schwer erarbeitet werden, aber er bleibt trotzdem unbeständig. Wir freuen uns über das vereinte Deutschland. Wir sind bereit für unser Land zu kämpfen. Das ist aber kein Nationalismus. Das ist lediglich unsere einzige Überlebenschance. Und auch in diesem Sinne können uns die Russen wohl am besten verstehen. Während der Perestroika haben auch sie ihre Identität verloren, und gewinnen sie erst jetzt wieder. Wessis haben allzu lange im abgesicherten Paradies gelebt, und sie sind leider nicht mehr fähig, zu kämpfen. Die Verkörperung ihrer Kultur ist Conchita Wurst. Mit solch einem Leitstern kann man das Land nicht schützen.
Aber wir können das!

Hier muss ich aufseufzen: - Sie wissen doch, Deutschland ist ein NATO-Mitglied, und ein von den USA immer noch besetztes Gebiet. Geheime Verträge, wissen Sie...
- Davon will ich nichts wissen, - sagt der AfD-Politiker mit ironischem Lächeln.
- Dennoch wird herumgesprochen, dass es einen Pakt zwischen den USA und Deutschland gibt...
- Die ganze Weltgeschichte hat schon mehrmals bewiesen, dass alle Vertrage nichts mehr als nur ein Stück Papier sind. Wenn die Welle des Volkszorn schlägt, fegt sie alles weg. Wir haben schon den Zusammenbruch der UdSSR, Jugoslawien, der DDR, des Warschauer Vertrags gesehen.
Das Gleiche kann auch der NATO oder der EU passieren. Sobald die Idee reif ist, und sie die Gemüter beherrscht, werden juristische Akte nichtig. Deutschland wird wieder mächtig und selbstständig. Es wird seine Interessen wieder schützen können. Dann versinken alle geheimen Abmachungen im Aktenstaub.

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Warum bloß so lebenszäh?

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Im deutschsprachigen Internet verkehren seit langem recht eindrucksvolle deutschfeindliche Zitate der deutschen Politiker bzw. prominenten Personen.

Es gibt aber auch in Russland genug Prominenz, die sich mit den deutschen Gleichgesinnten auf dem Gebiet des Heimathasses sehr wohl messen könnte. Mehrheitlich gehören diese Personen zu den Nutznießern der Epoche von Boris Jelzin. Im Volksmund werden sie ungrammatisch aber durchaus selbsterklärend "Liberasten" bzw. "Tolerasten" genannt.

Hier kommen einige Sprüche dieser Art:

Ljudmila Narussowa, Politiker, ehem. Abgeordnete der Staatsduma, ehem. Mitglied des Föderationsrates (= Bundesrates), Witwe des ersten demokratischen Bürgermeisters von Sank-Petersburg:
"Es gibt auf der Welt keinen schlimmeren Menschen als der Russe. Selbst Tadschiken sind freiheitsliebender".
"Von der russischen Sprache ist nicht viel übrig geblieben. Es ist eigentlich fraglich, ob diese Sprache je gegeben hat. Fraglich ist ebenfalls der Begriff des russischen Kultur".
"Ich frage mich immer wieder, was ist die Verkörperung des Bösen? Ich glaube, das russische Volk verkörpert heute das Böse im wahrsten Sinne des Wortes".
"Es gilt, das russische Volk auszurotten! Alle ohne Ausnahme! Je weniger Volk, desto mehr Sauerstoff! Weg damit!" "Warum seid ihr (Russen) bloß so lebenszäh?"

Alfred Koch, russischer Ökonom, Politiker, stellvertretender Ministerpräsident unter Präsident Jelzin
"Der russische Mann ist der Abfall der Zivilisation, ... er ist der scheußlichste, der widerlichste und der unnützste Typus des Mannes auf dem Erdball".

Artemij Troizkij, Musikkritiker
"Russische Männer sind überwiegend Tiere, das sind Wesen zweiter, nein - dritter Qualität".


Walerij Panjuschkin, Journalist
"Es wäre eine richtige Erleichterung für die ganze Welt, wenn die russische Nation aufgehört hätte zu existieren!"

Tina Kandelaki, Journalistin, TV-Producer
"Warum redet man eigentlich über Russland als über ein Land der Russen? Russen, euch gibt es gar nicht!"

Michail Schwanetskij, Schriftsteller, Satiriker und Darsteller
"Ich habe einen Traum: das russische Territorium auszuroden, und zwar komplett! Und danach etwas Neues aufzubauen!"

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DDR: Begegnung im Dresdener Café

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Die russische Journalistin berichtet für ihre Leser weiter aus Dresden. 

Mit Marianne, die als Kellnerin in einem Café in Dresden arbeitet, gerieten wir zuerst in Zwist. Dann wurden wir Freundinnen.

Diese müde aussehende Frau um 50 schmiss den Teller mit dem prächtigen Schweinskotelett auf meinen Tisch so wuchtig, dass das Fett über den Tellerrand auf die Tischdecke schwappte. Ich schimpfte auf Englisch, dann aber auch auf Russisch.

Darauf leuchtete das Gesicht der Kellnerin unerwartet auf.
- Sind Sie Russin? Entschuldigen Sie! - sagte sie plötzlich auf Russisch mit starkem Akzent.
- Früher war ich Russisch-Lehrerin, und nun bin ich halt hier.

Wir verabredeten uns am Abend auf einen Kaffee.
In einigen Stunden sah sie ganz anders aus: in einem eleganten Kleid, schön geschminkt und viel junger aussehend.
- Das macht tierisch Spaß, nach so vielen Jahren mal wieder Russisch zu plaudern, - sagte Marianne.
Sie rauchte Kette und erzählte ihre Geschichte, die eigentlich tausend DDR-Frauen erzählen könnten.
- Als Wessis kamen, wurde ich aus der Schule sofort rausgeschmissen, war ich doch Parteimitglied und dazu noch Russisch-Lehrerin. Für sie waren wir alle Stasi. Heute erzählt man im Westen viele Gruselgeschichten über Stasi. Als ob CIA anders funktioniert... Aber es ist wohl doch etwas dran an diesen Geschichten, denn unsere Staatssicherheitsorgane konnten ja die DDR schließlich nicht schützen.

Mein Mann wurde auch entlassen, er war Bergarbeiter in Hoyerswerda. Das konnte er nicht ertragen und wurde Alkoholiker. Vielen ist es so ergangen. Für Deutsche bedeutet die Arbeit alles. Wie ließen uns scheiden, und irgendwann zog er gen Westen.

Also blieb ich allein mit meiner kleinen Tochter. Meine Eltern wurden damals auch zwangspensioniert, und damit hatten wir ausnahmsweise etwas Glück im Unglück: die Eltern konnten auf das Kind aufpassen, und ich suchte Arbeit. Aber ich war ja als Kommunistin politisch unzuverlässig. Also konnte ich selbst mit dem Uni-Abschluss nur mit einer Putzfrau-Stelle rechnen.

Schließlich konnte ich eine Stelle im Café finden. Übrigens, das mit dem Teller tut mir wirklich leid.
Manchmal bin ich mit meinen Nerven echt am Ende, das Leben scheint aussichtslos. Die Tochter wurde erwachsen und zog ebenfalls nach Westen. Sie arbeitet als Krankenschwester.
Wir sehen uns kaum noch. Also bin ich wohl auf die Einsamkeit angewiesen.

Ich hasse die Leute, die die Mauer zerstörten. Sie waren einfach nur dumm... Warum ziehe ich nicht westwärts? Hab gar keinen Bock. Die da drüben haben ja den ganzen terroristischen Abschaum eingeladen. Millionen Schmarotzer, wo es in Deutschland auch ohne Migranten genug Arbeitslose gibt. Ich bleibe lieber hier, denn hier ist das echte Deutschland. Die Menschen sind hier noch Patrioten. Sie haben bestimmt bemerkt: hier gibt's deutsche Fahnen auf allen Häusern. So was sehen Sie im Westen nicht, das kann ja Gefühle der Migranten verletzen...

Jeden Montag bin ich bei den Pegida-Versammlungen dabei. Die sind gegen die Islamisierung Europas. Schauen Sie mal vorbei, dort finden Sie echte Deutsche!

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Springbrunnen in Kiew

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Am 29. Mai 2017 explodierte in der ukrainischen Kiew das Rohr der zentralen Wärmeversorgung, die noch zu Sowjetzeiten (1979) gebaut und seitdem nie erneuert wurde. Die eindrucksvolle Explosion fand während einer "hydraulischen Überprüfung" statt. Es wurden 4 Autos beschädigt.

In den sozialen Netzwerken scheiben die Kiewer Bewohner, dass die Situation mit der städtischen Infrastruktur generell kritisch sei, und man hätte mit solchen Vorfällen zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadtbezirk zu rechen.

Das Video ist anbei.

Quelle:











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DDR: Vom Osten verraten - vom Westen beraubt

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Ostdeutschland verraten und verkauft
Die russische Journalistin berichtet weiter aus Ostdeutschland.

... Die ganze Atmosphäre wurde plötzlich anders. Es bildete sich rasch eine Ellbogengesellschaft. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft wurden rar. Es gab keine Kollegen mehr - nur Konkurrenz.
Diejenigen, die die Arbeit hatten, schufteten wie verrückt. Kein Zeit fürs Kino oder Theaterbesuche, wie das in der DDR üblich war. Die Arbeitslosen glitten in Verfall.

Manche Leute verloren ihre Wohnungen und Häuser. Aus einem unschönen Grund. Viele Ostdeutsche wohnten in Häusern, die während des Krieges zerstört wurden. In diesem Sinne hatte Westdeutschland etwas mehr Glück gehabt.
Auch die Baumaterialien waren im Osten knapp. Aber im Laufe von 40 Jahren konnten die Häuser mit Mühe repariert werden. Und die Ostdeutschen waren oft sehr stolz auf ihre „Villen“.
Nach der Wende kamen aber die lieben westlichen Verwandten, die den Ostdeutschen vorher meistens nur durch die zugeschickten Weihnachtskarten bekannt waren, persönlich und erklärten ihre Ansprüche auf Immobilien, die gern auch in Geldform befriedigt werden dürfen. Aber so viel Geld konnten viele DDR-Bürger nicht haben. Und falls kein Geld parat war, dann mussten oft die Häuser verkauft werden. Manchmal spielten dabei wirklich tragische Geschichten ab...
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Müllberge in Lemberg

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Müll in Lvov
Lviv (Lemberg) ist die inoffizielle Hauptstadt der Westukraine, die seit Monaten mit dem Problem der Müllabfuhr nicht fertig werden kann.

Die Stadt verkommt in riesigen Müllbergen, die inzwischen unerträglich stinken und eine rasch vermehrende Rattenpopulation beherbergen.
Fachleute befürchten nun den Ausbruch von Darm- bzw Parasiteninfektionen.

Der Videobericht auf Ukrainisch - jedoch durchaus selbsterklärend - ist anbei.

Quelle



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Russen kommen nicht

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Die russische Armee
Dieses Posting ist nicht neu. Seit zwei Jahren wandert es in der russischen Blogosphäre und verliert irgendwie nicht an Beliebtheit. An der Aktualität auch nicht. Das ist eine Art Appell an Odessa und seine Bewohner. 

Im Laufe der Zeit bekommt man aber langsam das Gefühl, dass sich nicht nur die Odessaer von diesem Posting angesprochen fühlen könnten...


Die Russen kommen nicht nach Odessa. Sie kommen weder mit Panzern noch mit Hubschraubern. Es kommen keine „höflichen grünen Männchen“ mit Maschinenpistolen um den Hals. Genauso wie sie auf den tobenden Kiewer Maidan nicht kamen. Weder im Dezember, noch im Januar, noch im Februar. Sie kamen nicht auf den Maidan und zerstreuten ihn nicht in alle Winde. Sie kommen auch nicht nach Odessa.

Egal wie viel und wie grausam die Menschen ermordet werden. Egal, wer die Mörder sind. Die Russen kommen nicht, um russische bzw. prorussische Odessaer zu retten, um den Völkermord zu ahnden.

Die Russen kommen nicht in die Ukraine. Ob das für jemand gut oder schlecht ist, sie kommen nicht dahin. Die Prorussischen sollen endlich aufhören, um Hilfe und nach der russischen Armee zu rufen. Die Gegner Rußlands sollen endlich aufhören, paranoid gegen Russen zu hetzen.
Die russische Armee kommt nicht.

Warum?
Eine einfache Rechenübung. Die Heldenstadt Odessa hat ca. 1 Mio Einwohner. An dem Tag des Massenmordes standen ein paar hundert Prorussischen gegen ein paar tausend ukrainische Nationalisten.
Jetzt kommt die Frage:
Falls die Ukro-Nazis in Odessa in der Mehrzahl sind, was für eine Stadt ist Odessa? Prorussisch oder pro-"banderisch"? Nach alldem, was passiert ist, paßt hier der Name „Banderstadt“ wohl besser. Nicht wahr?
Dann kommt die zweite Frage:
Wo waren die ganzen Odessaer - die ganze Million - als die Menschen in Gewerkschaftshaus lebendig brannten? Wo war diese Million am nächsten Tag? Wo steckt sie heute?

Ich weiß, wo sie sind. Sie sind zu Hause. Oder im Büro. Oder auf der Datscha. In der Kneipe vielleicht. Es gibt viele schöne Plätze, wo man vom Krieg, der ja schon lange da ist, nichts mitbekommt.

Und nun kommen die Hauptfragen:
Wohin und wozu soll denn die russische Armee kommen? Wen soll sie retten und schützen? Wozu soll sie denn in der Millionenstadt aufkreuzen, wo die Menschen das Leben genießen, während ihre Landsleute ermordet werden? Sie läuft sicher Gefahr, von dieser sorglosen Million als "die russischen Okkupanten" genannt zu werden. Braucht sie das wirklich? Was hat die russische Armee in der Banderstadt zu suchen, wo nur eine Handvoll Menschen es für nötig hält, mit den Nazis zu kämpfen?

Also liebe Odessaer, die Russen kommen nicht.
Die Russen kommen nie in die Städte, wo die Nazis ungestört marschieren. Die Russen kommen nur dann und nur dorthin, wo sie als Befreier mit russischen Fahnen und Blumen begrüßt werden.
Wie auf der Krim.

Und in eurem Fall, liebe Odessaer, haben die Russen guten Grund skeptisch zu sein. Darum kommen die Russen nicht. Weder heute, noch morgen, noch übermorgen.

Im Übrigen sind sie schon in Odessa. Seit 200 Jahren. Und sie haben diese Stadt seitdem auch nie verlassen. Denn ihr seid die Russen. Oder nicht? Oder doch? Dann habt ihr das zu beweisen!

Quelle

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Solidarität und Unterstützung

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Faschisten in der Ukraine

Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine - mit politischer Solidarität und mit konkreter wirtschaftlicher Unterstützung... Wir sehen, dass vieles bereits erreicht wurde.

Quelle: Webseite der Deutschen Botschaft in Kiew




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DDR: Kader entscheiden alles

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Die DDR nach der Wende
Wir wissen ganz genau, was vor dem Fall der Berliner Mauer passierte. Aber wir wissen so gut wie gar nichts darüber, wie es Ostdeutschland nach der Wende ging.

Wir wissen nichts über die Tragödie, die die „sozialistischen“ Deutschen erleben mussten, nachdem sie begeistert die Mauer zerstört hatten, um ihre „kapitalistischen Brüder“ endlich umarmen zu dürfen. Sie konnten sich kaum vorstellen, dass ihr Land schon ein Jahr später verschwindet, dass es keinen gleichberechtigten Einigungsvertrag geben wird, dass sie einen Großteil ihre Bürgerrechte verlieren, dass es zu einem banalen Anschluss kommt – praktisch zu einer Besetzung Ostdeutschlands von Westdeutschland.

Deutsche Historikerin Brigitte Quek meint, dass die Ereignisse 1989 in Deutschland sich sehr dem ukrainischen Maidan ähneln. Massenmedien aus der ganzen Welt haben direkt und jubelnd übertragen, wie tausend junge Leute die Mauer zerstören. Keiner hat aber gefragt, was ein Land mit 18 Mio. Bevölkerung eigentlich will. Die DDR-Bürger träumten von Reisefreiheit und „besserem Sozialismus“. Sie konnten sich aber kaum vorstellen, wie der Kapitalismus aussieht. Es gab aber keine Volksabstimmung wie zum Beispiel auf der Krim. Also war dieser „Anschluss“ nicht legitim.

Mit der Perestroika und der Machtübernahme von Gorbatschow wurde es klar, was genau die DDR ohne sowjetische Unterstützung erwartet, die „Bestattung“ könnte aber durchaus würdig sein, - behauptet Wolfgang Schelike, der Direktor des Deutsch-Russischen Kulturinstituts. Das vereinte Deutschland kam zur Welt infolge einer übereilten und missglückten Geburt. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl beharrte auf einer schnellen Abwicklung der Wiedervereinigung, weil er Angst hatte, dass Gorbatschow abgesetzt wird.
Sein Motto war: Keine Experimente, die BRD wäre stärker, sie hätte geschichtlich bewiesen, dass sie besser als die DDR wäre. Dennoch haben die Intellektuellen verstanden, dass eine schnelle Einführung westdeutscher Gesetzte zu einem langfristigen Konflikt führen wird.

Am 3. Oktober hat die DDR aufgehört zu existieren. In der BRD wurde sogar ein spezielles Amt zur DDR-Bevormundung, als wären die Ostdeutschen zurückgeblieben und unvernünftig gewesen. Eigentlich hat Ostdeutschland einfach kapituliert. Und dann schon im nächsten Jahr haben ca. 2,5 Mio. Ostdeutsche ihre Arbeit verloren, und das bei 8,3 Mio Arbeitsplätzen insgesamt.

Als Erste wurden fast alle Beamten rausgeschmissen, - erzählt Peter Steglich, der ehemalige DDR-Botschafter in Schweden. - Wir wurden einfach angeschrieben: Ihr seid entlassen, die DDR gibt es nicht mehr. Ich wurde arbeitslos und auf das Geld meiner spanischen Frau, die als Dolmetscherin arbeitete, angewiesen. Für mich war das aber noch halb so schlimm, da ich bald in die Rente ging, aber für die jungen Diplomaten mit ausgezeichneter Ausbildung war das eine Tragödie. Sie haben sich bei dem Auswärtigen Amt beworben, haben aber alle eine Absage bekommen.

Danach folge die Zerstörung der DDR-Flotte und der Armee, der zweitstärksten Armee des Warschauer Vertrags. Alle Offiziere wurden entlassen, einige mit einer jämmerlichen Rente, andere ganz ohne Rente. Den Arbeitsplatz konnten nur technische Fachleute behalten, die mit den sowjetischen Waffen umgehen konnten.

Dann kamen aus dem Westen anscheinend unfehlbare Verwalter, deren Ziel es war, das alte System zu demontieren, das neue zu installieren, schwarze Listen zusammenzustellen, sowie Säuberungen durchzuführen. Spezielle Ausschüsse sollten ideologisch unbeständige Mitarbeiter enthüllen.

Auf diesem Weg wollte also die „demokratische“ BRD mit der „totalitären“ DDR fertig werden.
In der Politik sind nur die Besiegten an allem schuld.

Am 01. Januar 1991 wurden alle Mitarbeiter der Berliner Justizdienste als ungeeignet für die Wahrung der demokratischen Ordnung entlassen. Am gleichen Tag wurden an der Humboldt-Universität die historische, juristische, philosophische und pädagogische Fakultäten aufgelöst. Die Dozenten und Professoren wurden ohne Anrechnung der Arbeitsjahre rausgeschmissen.
Außerdem mussten alle Lehrer, Professoren, Gelehrte sowie Verwaltungsmitarbeiter im DDR-Bildungswesen Selbstanzeigen machen, wo sie über ihre politische Ansichten und Parteizugehörigkeit zu berichten hatten. Im Falle von falschen bzw. unvollständigen Angaben drohte eine umgehende Entlassung.

Die Säuberungen fanden auch in den Schulen statt. Frühere Lehrbücher wurden als ideologisch schädlich weggeworfen. Dabei galt das DDR-Bildungssystem als eines der besten in der Welt. Es wurde zum Beispiel erfolgreich von Finnen übernommen.

In erster Linie wurden die Schulleiter entlassen, die SED-Mitglieder waren. Die Arbeit haben auch viele Lehrer des geisteswissenschaftlich Bereichs verloren. Diejenigen, die verschont blieben, mussten irgendwie überleben, und das ging nur mit Angst. Also offen diskutieren ober den eigenen Gesichtspunkt auszusprechen wurde schon wieder unmöglich.

Entlassen wurden auch viele Russischlehrer. Englisch wurde zum Pflichtfach. Russisch, Tschechisch oder Polnisch konnte man nur als Drittsprache - falls gewünscht - auswählen. Im Ergebnis haben manche Ostdeutsche Russisch vergessen, Englisch aber trotzdem nicht beherrscht.

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DDR: ein anderes Deutschland

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Impressionen über Ostdeutschland
Die russische Journalistin teilt ihre Impressionen über Ostdeutschland.

Sie sind hart im Nehmen. Sie haben strenge Gesichtszüge und gesetztes Auftreten. Sie sind wie in der Grobmühle gemahlen oder aus Rohgarn gestrickt. Zum Lächeln dehnen sich ihre Lippen nur mühsam. Denn sie verstehen wirklich nicht, wieso sie plötzlich ganz fremde Leute anlächeln müssen. Übrigens, genauso wie die Russen. Aber sobald man sich kennt, werden sie ganz anders: offen, aufrichtig und sehr direkt.

Die Frauen sind stämmig und irgendwie rustikal. Sie sehen gar nicht aus wie zierliche Hirtinnen oder Ballerinen aus dem berühmten Dresdner oder Meißner Porzellan.

Das sind die Ostdeutschen, die eigentlich genauso, wie ihre Vorfahren aussehen, was man leicht mit dem Mangel am frischen Blut erklären kann.

Und wenn der Anteil an Bürgern mit ausländischem Hintergrund in Westdeutschland erheblich ist, bilden die Ausländer in Ostdeutschland eine kaum nennenswerte Minderheit. Fremde sind hier nicht beliebt. Flüchtlinge werden gehasst, also ziehen sie bei jeder Möglichkeit lieber in die westlichen Großstädte.

Eines schönen Tages war ich in der Dresdner Gemäldegalerie. Da ist mir plötzlich aufgefallen, dass ein Kurfürst auf dem Portraits dem Museumswächter wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Ich musste lachen. Sie waren wirklich wie Zwillinge: Rundliche rosa Wangen, Doppelkinn, blaue Glotzaugen, hochnäsiges Auftreten. Im Osten also nichts Neues – und das seit 300 Jahren!

Aber die Menschen sind hier grundsätzlich rar. Selbst in Dresden erlebt man kaum Staus auf den Straßen. Von den Gebieten weiter östlich ganz zu schweigen. Bis zur polnischen Grenze kann man viele Kilometer fahren, ohne Menschen oder Autos anzutreffen. Aber sauber ist es hier wie in einem OP-Saal. Alles wie mit der Zunge ausgeleckt. Kaum mit dem von Migranten verdreckten Köln oder Frankfurt zu vergleichen. Es herrscht hier die grüne Geometrie der Felder, hoher Hopfen, in Ähren schießender Weizen, reiche Bauernhöfe und gepflegte Landschaften. Der Triumph der Arbeit und Ordnung! Die Bäume sind wie Soldaten, und die Blumen sind ohne Zweifel streng diszipliniert.

Aber wo sind die Schöpfer dieser idealen Welt? Wo sind ihre Spuren auf den sauberen Fußwegen?
Niemand ist zu sehen. Ich musste mir hierzu eine ganze Theorie erdichten: vielleicht steigen kleine grüne Männchen vom Himmel auf die schönen sächsischen Wälder und Felder herunter. Sie machen das Land sauber und verschwinden mit dem Sonnenaufgang wieder. Eine bessere Erklärung konnte mir einfach nicht einfallen. Erst später musste ich aber erfahren, wohin die Menschen aus Ostdeutschland wirklich verschwinden...

Fortsetzung folgt.

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Frankreich verdient Macron

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Der neue französische Präsident
Russische Reporterin berichtet aus Paris.

Wenn es in Rußland Wahlen nach der heutigen französischen Art gäbe, hätte Rußland sofort alle möglichen Menschenrechtsorganisationen am Hals.

Eine Woche von den Wahlen konnte ich in Paris beinahe keine Wahlplakate von Marine Le Pen finden. Die einzige Ausnahme war die Wahlwerbung, die die Vertreter der Front National heimlich und nachts aufkleben konnten.

Dafür war Paris mit Portraits von Macron regelrecht überflutet. Zweimal sah ich spöttische Karikaturen, wo Marine mit dem Gesicht ihres Vaters abgebildet und wo neben ihrem Motto "Deine Stimme für Frankreich" ein Zusatz "Deine Stimme gegen Marine" gepinselt wurde.

Macron war dagegen ein Superstar! Alle Zeitungsstände waren voll mit noblen Magazinen, wo er und seine Mutter-Frau zu sehen waren. Dabei strengten sich besonders die Gay-Communities an: in einer Zeitschrift fand ich Macrone halbnackt mit der Überschrift "coming out".

Vier Tage vor den Wahlen twitterte Marion Maréchal-Le Pen eine Warnung, daß die den Bürgern zugeschickten Wahlzettel für Le Pen zum Teil angerissen und damit ungültig wären.

Ich hoffte aber immer noch, daß die Franzosen ihre Demokratie am 7. Mai doch noch triumphieren lassen.

Aber an der Wand das Wahllokals im reichen 9. Bezirk habe ich plötzlich nur das Bild von Macron vorgefunden. Der afrikanische Wächter erklärte mir, daß wenn das Portrait von Marine den Bürgern nicht gefällt, hätten sie ihr gutes Recht, dieses abzureißen.

- Aber Sie stehen doch hier, um gleiche Rechte für die beiden Kandidaten zu garantieren! - äußerte ich meinen Zweifel.

- Sie sind eine Ausländerin und dürfen unsere Demokratie nicht kritisieren! - antwortete der schwarze Franzose hochmütig.

Alle Wähler, die mir hier begegnet sind, sprachen sich für Macron aus, konnten jedoch keine konkreten Thesen seines Programms nennen. In der Regel bekam ich als Antwort: "Er macht das Leben leichter", "Wir brauchen etwas Positives", "Er verkörpert die Toleranz und Dynamik", "Macron ist der Geist des Sieges". Nur eine junge Dame war durchaus konkret: "Sie befinden sich in dem noblen Viertel, wo es den Menschen gut geht. Selbstverständlich stimmen wir für Macron. Den Armen ist er unsympathisch".

Ok, dann ging ich halt in ein "schwarzes" Viertel, wo mir sofort fünfmal Drogen angeboten wurden. Die Anwesenheit der Polizei störte die Dealer dabei kaum. Aber unmittelbar vor dem dortigen Wahllokal sah ich fast ausschließlich weiße Franzosen. Ein junger Mann ("angenommen, ich heiße Jean") brachte mich regelrecht auf die Palme: "Sie sind in einem Viertel der Sozialisten, die für die Rechte der Werktätigen kämpfen." - "Und was ist mit Macrons Rothschild-Banker Hintergrund?" - "Das ist schon Vergangenheit. Er hat keine Erfahrung als Staatsmann. Und das ist gut so. Er hat einen frischen Blick auf die Probleme. Le Pen ist dagegen eine echte Faschistin. Die Russen können das kaum begreifen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte Frankreich tapfer gegen den Faschismus, und es läßt ihn nicht wieder siegen." - "Wissen Sie zufällig, daß die UdSSR damals Europa befreite und Berlin eroberte?" - "Aber Frankreich wurde von Amerikanern und französischen Freiheitskämpfern gerettet." - "Hier in der Nähe gibt es die Metro-Station 'Stalingrad'. Haben Sie eine Ahnung, woher dieser Name kommt?" - "Ja, es gab eine große Schlacht - wird  'Jean' etwas unsicher - das war aber die Schlacht zwischen zwei Faschisten: Hitler und Stalin! Frankreich siegte aber im Zweiten Weltkrieg, darum hat es auch zurecht seinen Platz im Sicherheitsrat."

Mein Kollege und Dolmetscher faßte mich vorsorglich am Arm und fragte den jungen Mann: "Kennen Sie vielleicht eine bekannte Episode mit Generalfeldmarschall Keitel, der sich wunderte, als er auch französische Generäle bei der Kapitulation mit dabei sah, dann fragte er ironisch, ob Deutschland auch den Krieg gegen Frankreich verloren hätte..." - "Das ist alles Fake-Infos! - erwiderte der Franzose nervös und verschwand.

Na ja, was soll ich sagen... Es sieht so aus, daß Frankreich und Gummi-Macron tatsächlich zueinander passen. Die heutigen Franzosen haben die Hölle des Globalismus in vollem Umfang zu erleiden, denn die Demokratie, für die auch Millionen Russen im Krieg starben, haben sie nicht verdient.

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Frankreich: Bioroboter der Globalisierung

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Das wichtigste Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich ist die Tatsache, dass das Volk gar keinen Einfluss mehr auf politische Prozesse hat.

Diese Prozesse laufen einfach in dem vorgegebenen Geleise weiter mit dem Endziel des Aufbaus eines einheitlichen europäischen Systems unter der bereits existierenden Weltregierung.

Heute erleben wir merkwürdige Transformationen der menschlichen Gesellschaft auf allen Ebenen: sowohl in einzelnen Ländern als auch weltweit. Diese Transformationen sind vielflächig: sozial, wirtschaftlich und technologisch. Aber ihre Hauptrichtung ist strickt vorgegeben: sie dient der endgültigen Unterordnung der globalen Regierung, die nicht nur Nationen, sondern auch einzelne Menschen als biologische Einheiten für überfällig hält. Angestrebt wird - idealerweise - eine vorbestimmte Anzahl von Biorobotern, die die globale Elite zu bedienen haben. Einer davon wurde soeben in der Funktion des "französischen Präsidenten" installiert.

Von diesem Standpunkt gesehen wird die Europäische Union demnächst wohl nicht zerfallen. Im Gegenteil wir hier eine gemäßigte faschistische Verwaltungsstruktur aufgebaut: mit dem Kerngebiet, das im Wesentlichen Deutschland aber auch Niederlande und Frankreich als "Juniorpartner" abdeckt. Das Hauptziel dieses Gebildes ist eine fortschreitende Einordnung in globalistische Strukturen durch den weiteren Abbau der Nationalstaaten.

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Teleportation

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In Deutschland entstehen Ghettos
Ein Teilnehmer des russischen Germany-Forums berichtet über die erstaunliche Entdeckung der deutschen Wissenschaftler Politiker:

Die bis jetzt nur als hypothetisch geltende Technik der Materienübertragung wurde in Deutschland endlich zur Wirklichkeit! Allzu begeistert scheint aber der Autor irgendwie nicht zu sein...

Hier ist sein Posting:

In unserem Haus wurde eine Wohnung frei, und der Vermieter (Stadtverwaltung) hat sie mit einem nächsten Neger besiedelt. Das Zwischenergebnis für heute: im Haus gibt es insgesamt 10 Wohnungen, eine davon mietet meine Familie, in drei weiteren wohnen ältere deutsche Frauen, und der Rest wird an Afrodeutsche vermietet. Also wurde ich kurzehand in ein Ghetto übertragen, ohne dabei meinen eigentlichen Wohnplatz zu wechseln.

Also steht jetzt schon wieder die Wohnungssuche auf dem Programm. Und das kann echt teuer werden. Die deutschen Rentnerinnen werden aber in diesem schwarzen Ghetto wohl den Rest ihres Lebens verbringen müssen...
Langsam höre ich die Meldungen über "vergewaltigte deutsche Frauen" oder "zugerichtete deutsche Männer" mit einer Mischung aus Gleichgültigkeit und Schadenfreude. Diese Idioten bekommen halt genau das, was sie verdient haben. Klug werden sie daraus sowieso nicht.

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